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DE1050201B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1050201B
DE1050201B DENDAT1050201D DE1050201DA DE1050201B DE 1050201 B DE1050201 B DE 1050201B DE NDAT1050201 D DENDAT1050201 D DE NDAT1050201D DE 1050201D A DE1050201D A DE 1050201DA DE 1050201 B DE1050201 B DE 1050201B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
piston
triggering
piercing
housing part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050201D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1050201B publication Critical patent/DE1050201B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • A62C99/0009Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames
    • A62C99/0018Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames using gases or vapours that do not support combustion, e.g. steam, carbon dioxide
    • A62C99/0027Carbon dioxide extinguishers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine druckgasbetätigte Durchstoßvorrichtung für mit einer Durchstoßscheibe verschlossene Druckgasspeicherbehälter, insbesondere für Feuerlöschzwecke, mit einem in einem Zylinder gleitbar angeordneten und mit einer Durchstoßvorrichtung versehenen Kolben, der in seiner Ausgangsstellung zwischen der Einströmöffnung für das Auslösegas und der Ausströmöffnung für das Speichergas angeordnet ist.
Für Feuerlöschzwecke werden in der Nähe des Schutzobjektes Speicherbehälter mit Löschgasen, wie Kohlensäure, Tetra od. dgl., aufgestellt. Zum öffnen dieser Speicherbehälter wird an der Auslösestelle (bei Schiffen z.B. auf der Kommandobrücke) ein das Auslösegas enthaltender Druckgasbehälter angeordnet.
Wenn das Ventil des das Auslösegas enthaltenden Behälters geöffnet wird, wirkt das Auslösegas über eine Druckleitung auf den mit der Durchstoßvorrichtung versehenen Kolben ein, wodurch das Durchstoßmesser vorschnellt, die Durchstoßscheibe zerstört und somit das Speiehergas bzw. Löschgas freigegeben wird.
Bei einer bekannten Durchstoßvorrichtung dieser Art ist das als Stoßstift ausgebildete Durchstoßwerkzeug über eine Kupplung derart mit dem Kolben der Durchstoßvorrichtung verbunden, daß nach dem Zerstören der Durchstoßscheibe der von dem Auslösegas beaufschlagte Kolben nach Erreichen seiner unteren Stellung im Zylinder festgehalten wird, während der Stoßstift mit dem Durchstoßwerkzeug vom Kolben gelöst und durch den Druck des Speichergases oder durch eine Feder wieder gehoben wird.
Ferner ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der sich ein mit einem Durchmesser versehener Kolben in der Ausgangsstellung zwischen der Einströmöffnung für das Auslösegas und der Ausströmöffnung für das Speichergas befindet. Wenn das Auslösegas, z. B. die Verbrennungsgase einer Kartusche oder ein anderes Druckgas, den Kolben von oben her beaufschlagt, so wird der Kolben abwärts bewegt und die Durchstoßscheibe zerstört. Das Auslösegas kann dann über Rinnen oder sonstige Öffnungen entweichen, und unter dem Druck des ausströmenden Speichergases wird der Kolben in seine Ausgangsstellung zurückbewegt.
Bei den beschriebenen Durchstoßvorrichtungen kann das Auslösegas den Löschvorgang nicht unterstützen. Es müssen also Druckgasbehälter angeordnet werden.. die beim Löschvorgang nicht unmittelbar eingesetzt weiden können. Bei der zuletzt genannten Vorrichtung kann außerdem das Auslösegas ungenutzt abströmen; auch ist die Ansprechschnelligkeit dieser Vorrichtung nicht zufriedenstellend, da vor dem Zurückbewegen des Kolbens in seine Ausgangsstellung zunächst das Auslösegas abströmen muß.
Druckgasbetätigte Durchstoßvorrichtung
für mit einer Durchstoßscheibe
verschlossene Druckgasspeicherbehälter,
insbesondere für Feuerlöschzwecke
Anmelder:
Agefko Kohlensäure-Werke G.m.b.H.,
Düsseldorf, Fichtenstr. 89-91
Karl-Heinz Schnoor1 Düsseldorf,
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile der bekannten Durchstoßvorrichtung zu vermeiden, und besteht darin, daß die dem Auslösegas ausgesetzte Fläche des Kolbens kleiner ist als die dem Speichergas ausgesetzte Fläche und der Zylinder oberhalb des sich in seiner Ausgangsstellung befindlichen Kolbens einen Raum besitzt, in den der Kolben in seiner Endstellung voll aufgenommen wird. Hierbei kann die Einströmöffnung für das Auslösegas so angeordnet sein, daß sie von dem Kolben bei dessen Bewegen in die Endstellung freigegeben wird. Die Einströmöffnung für das Auslösegas kann aber auch so angeordnet sein, daß sie von dem Kolben in dessen Endstellung abgeschlossen wird. Im ersteren Fall kann das Auslösegas gleichzeitig mit dem Speichergas ausströmen, während im zweiten Fall das Auslösegas erst dann ausströmen kann, wenn der Speichergasbehälter drucklos geworden ist und der Kolben sowie die mit ihm verbundenen Teile sich infolge ihres Eigengewichtes in den Teil des Zylinders bewegen, der unterhalb der Ausströmöffnung liegt.
Um eine sichere Abdichtung der Vorrichtung bei in seiner Endstellung befindlichem Kolben zu erreichen, kann eine Dichtungseinrichtung auf der Oberseite des Kolbens angeordnet sein.
in der Ruhestellung der Votrichtung wird zweckmäßig eine Betätigungsplatte zur Handbetätigung des Kolbens mit dem Gehäuse der Vorrichtung durch einen plombierten Sicherungsdraht verbunden, der bei der Bewegung des Kolbens in seine Endstellung zerreißt.
Wenn der Druck des Speichergases größer ist als der des Auslösegases, kann die dem Speichergas aus-
809 748/42

Claims (2)

gesetzte Fläche des Kolbens auch nahezu gleich der dem Auslösegas ausgesetzten Fläche sein. Durch die Erfindung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß das Auslösegas zusätzlich als Löschgas ausgenützt'Werden kann,'sjo;daß Druckgasbehälter, die. beirfr Löschvorgang nicht unmittelbar eingesetzt werden, eingespart werden können. Durch die Ausbildung des Kolbens als Differentialkolben wird außerdem ein sicheres und schnelleres AiiSprechen der Vorrichtung erreicht. ■ . In der Zeichnung isjt/ein Ausführungsbeispiel eines als Durchstoßvorrichtung ,ausgebildeten Verschlusses eines ;.Druckgasbehälter«: ^dargestellt. Das Gehäuseunterteil.1 des Behälterverschlusses ist in bekannter Weise mittels eines links- und rechtsgängigen Gewindestückes 2 mit dem Gehäuseoberteil 3 verschraubt und mit einem zwischenliegenden Dichtungsring 4 abgedichtet. Am Gehäuseunterteil 1 befinden sich ein Einfüllstutzen 5' und ; eine Überdrucksicherung^ ' bekannter Ausführungsform. Die axiale Bohrung 7 des Gehäuseunterteils 1 ist durchseihe Durchstößscheibe 8, die mit einem Gewindering9-befestigt ist, verschlossen. Ein Kegelgewinde 10 ermöglicht es, den Behälterverschluß in bekannter Weise in einen Druckgasbehälter einzuschrauben. Die erweiterte axiale Bohrung des Gehäuseoberteils 3 bildet einen Druckzylinder 11, in dem ein Kolben 12 geführt-Ist.-Der Druckzylinder'11 steht über die. radiale Bohrung 13 mit dem Austrittsstutzen 14 für das Speichergas und über die radiale Bohrung 15 mit dem Eintrittsstutzen 16 für das Auslösegas in Verbindung. Die-Bohrungen 13 und 15 sind gegenüber dem Druckzylinder 11 axial so versetzt, daß sich der Kolben 20 in seiner Ausgangsstellung zwischen den beiden genannten Bohrungen 13 und 15 befindet. Die Bohrungen 13 und 15 können mittels der mit Gewinden versehenen Stutzen 14 und 16 an Druckgasleitungen angeschlossen werden. Die der Durchstoßscheibe 8 zugewandte untere Kolbenfläche 17 ist mit einem rohrförmigen Durchstoßmesser 18 versehen, das an seinem vorderen Ende .in dem Gewindering 9 geführt ist. Die rohrförmige Wand des Durchstoßmessers 18 ist mit zahlreichen öffnungen 19 versehen, so daß bei Betätigung der Vorrichtung im wesentlichen die ganze Kolbenfläche 17 vom Druck des Speichergases beaufschlagt wird. Die der Durchstoßscheibe 8 abgewandte obere Kolbenfläche 20 trägt einen Führungsstift 21, der axial durch das Gehäuseoberteil 3 hindurchgeführt ist. Die dem Auslösegas ausgesetzte obere Kolbenfläche 20 ist also kleiner als die dem Speichergas ausgesetzte untere Kolbenfläche 17. An dem äußeren Ende des Führungsstiftes 21 ist zur Handbetätigung der Vorrichtung eine Betätigungsplatte 22 angeordnet, die gegen das Gehäuseoberteil 3 mittels einer Feder 23 abgestützt ist. Die wirksame ringförmige Kolbenfläche 20 ist mit einem Dichtungsring 24 versehen, der die Bohrung für den Führungsstift 21 abdichtet, wenn der Kolben seine Endstellung erreicht hat. Ein zwischen der Betätigungsplatte 22 und dem Gehäuseoberteil 3 angeordneter Sicherungsdraht 25 mit Plombe und die Feder 21 halten den Kolben in seiner Ausgangsstellung zwischen der radialen Bohrung 13 und 15 des Zylinders 11. Der Auslösevorgang der Durchstoßvorrichtung verläuft wie folgt: Das Ventil der mittels einer Druckleitung an den Austrittsstutzen 16 der Vorrichtung angeschlossenen Auslösedruckgasflasche wird geöffnet. Durch den über die Bohrung 15 auf die obere, ringförmige Kolbenfläche 20 einwirkenden Druck des Auslösegases wird das Durchstoßmesser 19 gegen die Durchstoßscheibe 8 geschnellt und die Durchstoßscheibe 8 zerstört. Nach Zerstörung der Durchstoßscheibe 8 wirkt über die Bohrung 7 der Druck des aus dem Speicherbehälter ausströmenden Speichergases auf die untere Kolbenfläche 17. Durch den somit auf den Kolben 12 wirkenden Differenzdruck wird der Kolben 12 über seine Ausgangsstellung und über die Bohrung 15 hinaus in die Endstellung bewegt, in der er von dem oberhalb seiner Ausgangsstellung angeordneten Raum 12' des Zylinders 11 voll aufgenommen wird. Hierbei reißt der Sicherungsdraht 25, und die Dichtung 24 dichtet die axiale Bohrung für den Führungsstift 21 im Gehäuseoberteil 3 ab. Das Auslösegas kann nun zusammen mit dem Speichergas über den Austrittsstutzen 14 in die an den Austrittsstutzen 14 angeschlossene Druckgasleitung ausströmen. Die Lage der Betätigungsplatte 22 gegenüber dem Gehäuseoberteil 3 und der Sicherungsdraht 25 lassen den jeweiligen Betriebszustand des Druckgasbehälters erkennen. ■ Wenn das Auslösegas nicht gleichzeitig mit dem ?. Speichergas ausströmen, sondern zunächst noch für weitere Betätigungen zur Verfügung stehen soll, wird der Einlaßstutzen 16 für das Auslösegas so versetzt oder die Bohrung 15 derart schräg gelegt (wie bei 15' dargestellt), daß der Kolben in seiner Endstellung die . : Bohrung 15' wieder verschließt und kein weiteres Auslösegas ausströmen kann. Wenn dann das gesamte Speichergas ausgeströmt ist, bewegen sich der Kolben 12 und die mit ihm verbundenen Teile durch ihr Eigengewicht nach unten, so daß die Bohrung 15' wieder freigegeben wird und nunmehr auch das Auslösegas ausströmen und als Löschgas verwendet werden kann. :, Im Bedarfsfall kann die Betätigung von Hand durch einen Druck auf die Betätigungsplatte 22 entgegen der Kraft der Feder 23 erfolgen. Bei Transport und Montage verhindert ein zwischen der Betätigungsplatte 22 und dem Gehäuseoberteil 3 eingeschobener Sicherungsring 26 die unbeabsichtigte Auslösung. Die Erfindung ist nicht auf die Ausführung als Verschluß für Druckgasspeicherbehälter beschränkt, sondern kann beispielsweise auch als zusätzliches Organ an normalen Behälterverschlüssen, Druckgasleitungen od. dgl. in beliebiger Anordnung und Einbaulage vorgesehen werden. Auch beschränkt sich die Erfindung nicht auf ihre Verwendung für Feuerlöschzwecke, sondern kann auch z. B. bei der Fernauslösung von chemischen Reaktionen u. dgl. mit anderen Medien verwendet werden. Patentansprüche:
1. Druckgasbetätigte Durchstoß vorrichtung für mit einer Durchstoßscheibe verschlossene Druckgasspeicherbehälter, insbesondere für Feuerlöschzwecke, mit einem in einem Zylinder gleitbar angeordneten und mit einer Durchstoßeinrichtung versehenen Kolben, der in seiner Ausgangsstellung zwischen der Einströmöffnung für das Auslösegas und der Ausströmöffnung für das Speichergas angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Auslösegas ausgesetzte Fläche (20) des Kolbens (12) kleiner ist als die dem Speichergas ausgesetzte Fläche (17) und der Zylinder (11) oberhalb des in seiner Ausgangsstellung befindlichen Kolbens (12) einen Raum (12') besitzt, in den der Kolben (12) in seiner Endstellung voll aufgenommen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einströmöffnung (15) für
DENDAT1050201D Pending DE1050201B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1050201B true DE1050201B (de) 1959-02-05

Family

ID=590659

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1050201D Pending DE1050201B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1050201B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189344B (de) * 1962-06-01 1965-03-18 Thiokol Chemical Corp Absperrvorrichtung
US3642071A (en) * 1969-08-04 1972-02-15 Gen Fire Extinguishers Corp Fire control apparatus
US4476937A (en) * 1982-10-08 1984-10-16 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Rapid acting two stage pyrotechnic valve for fixed fire extinguishers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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