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DE1223251B - Lichtempfindlicher Film fuer photographische Zwecke - Google Patents

Lichtempfindlicher Film fuer photographische Zwecke

Info

Publication number
DE1223251B
DE1223251B DEV25754A DEV0025754A DE1223251B DE 1223251 B DE1223251 B DE 1223251B DE V25754 A DEV25754 A DE V25754A DE V0025754 A DEV0025754 A DE V0025754A DE 1223251 B DE1223251 B DE 1223251B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
perforations
perforation holes
openings
rows
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV25754A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Greger
Herbert Weidner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigtlander AG
Original Assignee
Voigtlander AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voigtlander AG filed Critical Voigtlander AG
Priority to DEV25754A priority Critical patent/DE1223251B/de
Priority to AT581664A priority patent/AT251412B/de
Publication of DE1223251B publication Critical patent/DE1223251B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/60Measuring or indicating length of the used or unused film; Counting number of exposures
    • G03B1/66Counting number of exposures
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Lichtempfindlicher Film für photographische Zwecke Die Erfindung bezieht sich auf einen lichtempfindlichen Film für photographische Zwecke mit zwei seiner Fortschaltung dienenden Perforationsreihen und mit seinen Empfindlichkeitswert angebenden, im Bereich der Perforationslöcher zum Beeinflussen einer Abtastvorrichtung in der Kamera im Filmanfangsbereich angeordneten Kennzeichnungen.
  • Bei den bekannten Filmen dieser Art haben die den Empfindlichkeitswert angebenden Kennzeichnungen die Form von in den Filmlängsrand, in seine Anschnittkante oder in den Filmanfangsbereich eingebrachten Durchbrüchen oder Nocken, oder sie sind in Form einer speziellen Gestaltung der Anschnittkante des Films angebracht. Diese Ausbildung der Kennzeichnungen bedingt eine ganz besondere, von der üblichen Gestalt des Films abweichende Filmform. Zum Abtasten dieser bekannten Kennzeichnungen sind außerdem verhältnismäßig komplizierte Einrichtungen erforderlich, die einen großen Bauaufwand bedingen und störanfällig sind.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Kennzeichnungen durch die Perforationslöcher selbst dadurch zu bilden, daß die Perforationsreihen ver= setzt zueinander anfangen oder in einer Perforationsreihe eine Unterbrechung vorgesehen ist. Dabei sind zum Abtasten zwei Ritzel erforderlich, so daß die Abtastvorrichtung sich über die gesamte Filmbreite erstreckt.
  • Es ist ferner ein Filmband bekannt, das sowohl zur Laufbild- als auch zur Standbildprojektion dienen soll. Um das Filmband an den zur Standbildprojektion bestimmten Bildabschnitten selbsttätig anzuhalten, sind dort die Perforationsreihen durch längere Schlitze unterbrochen, in welche die Greifer des Projektors leer hineinfassen. Diese in beiden Perforationsreihen vorgesehenen Schlitze haben also den Zweck, die Wirkung der üblicherweise mit den Perforationsreihen zusammenarbeitenden Organe zeitweilig auszuschließen. Mit Schlitzen in beiden Perforationsreihen eine Abtastvorrichtung zum Ermitteln der Filmempfindlichkeit zu steuern, ist unmöglich, da die Betätigung einer Abtastvorrichtung eine Fortsetzung des Filmtransports voraussetzt.
  • Schließlich ist ein Kinofilmband bekannt, das im Bereich des Filmendes einen Abschnitt mit erweiterten Perforationslöchern aufweist. Durch die Erweiterung der Perforationslöcher sollen deren Abstände voneinander verkleinert werden, um so das Einfallen des Greifers im Projektor zu erleichtern. Diese erweiterten Perforationslöcher geben also keine Information über Eigenschaften des Films, und ihre Anzahl ist gleichgültig. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen lichtempfindlichen Film der eingangs beschriebenen Gattung so auszubilden, .daß er trotz der seinen Empfindlichkeitswert angebenden Kennzeichnungen nicht wesentlich von der üblichen Form abweicht und seine Kennzeichnungen mittels einer einfachen Vorrichtung in der Kamera abgetastet werden können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Kennzeichnungen als an sich bekannte, identische, mit Abstand aufeinanderfolgende Durchbrechungen mit in Laufrichtung des Films größerer Länge als die Perforationslöcher ausgebildet sind und daß diese Durchbrechungen in einer der Filmempfindlichkeit entsprechenden Anzahl in der einen der Perforationsreihen angeordnet sind.
  • Der erfindungsgemäße Film weicht von den üblichen Filmen lediglich insoweit ab, als in seinem Anfangsbereich eine der Perforationsreihen eine Anzahl größerer Durchbrechungen aufweist. Jedem möglichen Filmempfindlichkeitswert ist dabei eine bestimmte Zahl von Durchbrechungen zugeordnet, die somit zwischen Null und der der Anzahl der möglichen Filmempfindlichkeitswerte entsprechenden höchsten Zahl liegt. Ansonsten stimmt der Film vollkommen mit konventionellen Filmen mit zwei Perforationsreihen überein. Ein solcher Film kann mit äußerst einfachen Mitteln abgetastet werden. Es braucht lediglich die Anzahl der Durchbrechungen mit Hilfe eines Tasters gezählt und vom Taster aus der Einstellvorgang schrittweise gesteuert zu werden. Der Taster und die nachgeschalteten Bauteile können dabei im Bereich eines Filmrandes auf engstem Raum angeordnet werden. Dadurch ergibt sich ein geringer baulicher Aufwand und wegen der kleinen Zahl der benötigten Teile auch eine maximale Zuverlässigkeit der Abtastvorrichtung. Der Taster wirkt nur im Bereich der Perforationsreihe auf den Film ein, so daß eine Beschädigung von dessen Bildabschnitt nicht befürchtet zu werden braucht.
  • Um höchstmögliche Sicherheit dafür zu haben, daß der Film auch im Bereich der Durchbrechungen ordnungsgemäß weitergeschaltet wird, erstreckt sich nach einer zweckmäßigen Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes jede Durchbrechung in Laufrichtung des Films über zwei oder mehr Perforationslöcher, und der Abstand der Perforationslöcher von den Durchbrechungen und der Durchbrechungen voneinander stimmt mit dem Abstand der Perforationslöcher voneinander überein. Das zur Fortschaltung des Film jeder Perforationsreihe zugeordnete Ritzel greift in diesem Fall auch in die Durchbrechungen ein und' transportiert den Film im Bereich der Durchbrechungen durch Einwirken auf die Stege zwischen den Durchbrechungen. Diese Anordnung und Ausbildung der Durchbrechungen hat außerdem den Vorteil, daß die Durchbrechungen einfach angebracht werden können, da beim Stoßen der Perforationslöcher lediglich die Stege zwischen zwei oder mehr Perforationslöchern entfernt zu werden brauchen.
  • Um einen exakten Eingriff der Fortschaltritzel auch in die Durchbrechungen zu gewährleisten, ist zweckmäßigerweise die Breite der Durchbrechungen übereinstimmend mit der Breite der Perforationslöcher gewählt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g.1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Film, dessen Anfang aus einer Kassette vorsteht, und F i g. 2 eine Ansicht einer in eine Kamera eingebauten Vorrichtung, mit der die Kennzeichnungen des Films nach F i g.1 abgetastet werden können.
  • In F i g.1 ist mit 1 ein Film bezeichnet, der mit 1 a aus einer Kassette 2 herausragt. Der Fim weist entlang beider Ränder aus Löchern 3 gebildete Perforationsreihen 4 bzw. 5 auf. Diese dienen zum Weiterschalten des Film in bekannter Weise.
  • Erfindungsgemäß enthält die eine Perforationsreihe 5 im Bereich des Anfangsabschnitts 1 a Durehbrechungen 6, deren Länge größer ist als die Länge der Perforationslöcher 3 in derselben Richtung.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Durchbrechungen 6 über zwei Perforationslöcher 3. Der Abstand a der der Perforationsreihe 5 nächstliegenden Durchbrechung 6 sowie die Abstände b zwischen den Durchbrechungen 6 stimmen mit den Abständen c der Perforationslöcher 3 voneinander überein. Die Durchbrechungen 6 sind im übrigen genauso breit wie die Perforationslöcher 3. Die dem Filmanfang nächstliegende Durchbrechung 6 ist von, der Anschnittkante 7 des Films genauso weit entfernt wie das nächstliegende Perforationsloch 3 der Perforationsreihe 4.
  • Die Anzahl der Durchbrechungen 6 entspricht dem Filmempfindlichkeitswert. Beispielsweise können sechs Durchbrechungen einen Filnempfindlichkeitswert von 33° DIN, fünf Durchbrechungen einen solchen von 30° DIN usw. symbolisieren, wobei dann null Durchbrechungen einem Filmempfindlichteitswert von 15° DIN angeben.
  • Der Film 1 kann mit einer Vorrichtung abgetastet werden, wie sie in F i g. 2 dargestellt ist. Diese besitzt eine Tastnase 8, die an einem Schwenkschieber 9 angebracht ist, welcher entgegen einer Zugfeder 10 eine Schwenkschiebebewegung ausführen kann. Bei dieser Bewegung wird er in einer Schlitzführung 11 und an einer Steuerfläche 12 geführt.
  • Die Schwenkschiebebewegung wird durch das Wegdrücken der Tastnase 8 an der Anschnittkante 7 und an den Stegen zwischen den Durchbrechungen 6 bewirkt. Zwischen den einzelnen Schwenkschiebebewegungen rastet die Tastnase 8 in die Durchbrechungen 6 ein. Da die Tastnase 8 länger ist als die Perforationslöcher 3, kann sie in diese nicht einfallen.
  • Bei jeder Schwenkschiebebewegung schaltet eine am Schwenkschieber 9 angebrachte Schaltklinke 13 ein Klinkenzahnrad 14 weiter, das fest mit dem Gehäuse eines Belichtungsmessers verbunden ist, dessen Drehspule bei 15 angedeutet ist und einen Zeiger 1.6 trägt, welcher in einem gestrichelt gezeichneten Fensten 17 beobachtet werden kann. Der Drehung des Klinkenzahnrads 14 wirkt eine Zugfeder 18 entgegen, die das Klinkenzahnrad gegen einen festen Anschlag 19 zu ziehen sucht.
  • Bei jedem Einfallen der Tastnase 8 in eine Durchbrechung 6 wird also das Klinkenzahnrad 14 um eine Zahnteilung weitergeschaltet, wobei eine durch eine Blattfeder 20 gebildete Rücklaufsperre ein vorzeitiges Zurücklaufen des Klinkenzahnrads verhindert. Auf diese Weise wird die Anzahl der Durchbrechungen 6 und damit die Filmempfindlichkeit in den Belichtungsmesser eingespeist.
  • Zum Verbringen der Vorrichtung in die Filmeinlegestellung dient ein Ausrückhebel21, der um einen Zapfen 22 schwenkbar gelagert und durch eine Zugfeder 23 belastet ist. Der Ausrückhebel 21 legt sich an einen Anschlag 24 an der Kamerarückwand 25 an, wenn letztere geschlossen ist. Beim Öffnen der Rückwand zum Auswechseln des Films verschwenkt sich der Ausrückhebel 21 und nimmt dabei einerseits den Schwenkschieber 9 mit, so daß dessen Tastnase 8 aus der Filmbahn herauswandert, und rückt andererseits die Rücklaufsperre 20 aus.
  • Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere können die Durchbrechungen 6 andere Form und Länge haben. Zweckmäßig ist es jedoch, die Länge so zu wählen, daß sich die Durchbrechungen jeweils über ein ganzzahliges Vielfaches der Perforationslöcher 3 erstrecken.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Lichtempfindlicher Film für photographische Zwecke mit zwei seiner Fortschaltung dienenden Perforationsreihen und mit seinen Empfindlichkeitswert angebenden, im Bereich der Perforationslöcher zum Beeinflussen einer Abtastvorrichtung in der Kamera im Filmanfangsbereich angeordneten Kennzeichnungen, d a -durch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungen als an sich bekannte, identische, mit Abstand aufeinanderfolgende Durchbrechungen (6) mit in Laufrichtung des Films (1) größerer Länge als die Perforationslöcher (3) ausgebildet sind und daß diese Durchbrechungen in einer der Filmempfindlichkeit entsprechenden Anzahl in der einen (5) der Perforationsreihen (4, 5) angeordnet sind. 2. Film nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Durchbrechung (6) sich in Laufrichtung des Films (1) über zwei oder mehr Perforationslöcher (3) erstreckt und der Abstand (a) der Perforationslöcher von den Durchbrechungen und der Durchbrechungen voneinander (b) mit dem Abstand (c) der Perforationslöcher voneinander übereinstimmt. 3. Film nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Durchbrechungen (6) mit der Breite der Perforationslöcher (3) übereinstimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 413 662, 421060.
DEV25754A 1964-04-08 1964-04-08 Lichtempfindlicher Film fuer photographische Zwecke Pending DE1223251B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV25754A DE1223251B (de) 1964-04-08 1964-04-08 Lichtempfindlicher Film fuer photographische Zwecke
AT581664A AT251412B (de) 1964-04-08 1964-07-07 Lichtempfindlicher Film für photographische Zwecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV25754A DE1223251B (de) 1964-04-08 1964-04-08 Lichtempfindlicher Film fuer photographische Zwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1223251B true DE1223251B (de) 1966-08-18

Family

ID=7582166

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV25754A Pending DE1223251B (de) 1964-04-08 1964-04-08 Lichtempfindlicher Film fuer photographische Zwecke

Country Status (2)

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AT (1) AT251412B (de)
DE (1) DE1223251B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2730324A1 (fr) * 1995-02-02 1996-08-09 Kodak Pathe Chargeur photographique et appareil photographique equipe d'un chargeur suivant l'invention

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DE413662C (de) * 1921-02-10 1925-05-15 Anciens Etablissements Pathe F Kinematographisches Bildband zur Dauervorfuehrung einzelner Bilder
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Also Published As

Publication number Publication date
AT251412B (de) 1967-01-10

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