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DE1223191B - Kraftanlage - Google Patents

Kraftanlage

Info

Publication number
DE1223191B
DE1223191B DEK47433A DEK0047433A DE1223191B DE 1223191 B DE1223191 B DE 1223191B DE K47433 A DEK47433 A DE K47433A DE K0047433 A DEK0047433 A DE K0047433A DE 1223191 B DE1223191 B DE 1223191B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flywheel
internal combustion
combustion engine
reciprocating internal
power
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK47433A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Keppler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK47433A priority Critical patent/DE1223191B/de
Publication of DE1223191B publication Critical patent/DE1223191B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/02Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motors at a distance from liquid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Ki~äftärilage
    Schwungkranz des Schwungrades der Aubkolbenbrennkraftmaschine auf seiner der Hubkolbenbrennkraftmaschine zugewandten Seite über einen gegenüber der Breite des Schwungkranzes schmalen Fliüi'sch an der Kurbelwelle befestigt ist, so daß das Sc'fiwunäräd auf seiner von der Hubkolbenbrennkraftmaschine abgewandten Seite einen freien Raum in *ich einschließt.
  • Zur Unterbringung einer Kraftanlage steht vielfach nur wenig Raum zur Verfügung. Dies trifft insbesondeie für Schifskraftaillägen zu. Eine Erschwerung im Hinblick auf die Unterbringung der Kraftanlage ist bei Schiffskraftanlagen dadurch gegeben, daß außer dem Abtrieb für die Schraubenwelle noch Nebenabtriebe für Winden od. dgl. vorgesehen werden sollen.
  • Hydrostatische Nebenabtriebe sind im Schlepperbau bekannt (britische Patentschrift 764 798; deutsche Äuslegeschrift 1024 811). In diesen Fällen wird je- doch der räumlichen Anordnung der hydrostatischen Übertragungselemente in bezug auf eine günstige Raumausnutzung keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Eine raumsparende Konstruktion ist bei Schiffskraftanlagen in größerem Maße erforderlich, da der Raum für Nebenabtriebe äußerst begrenzt ist. Hinzu kommt, daß von der Brennkräftmaschine eine Reihe von Pumpen angetrieben werden muß.
  • Durch die österreichische Patentschrift 186 061 ist es ferner bekannt, in dem freien Raum des Schwungrades einer Brennkraftmaschine, insbesondere zum Antrieb von Fahrrädern, einen Lichtlnagnetzünder anzuordnen. Lichtmagnetzünder sind Hilfsaggregate der Brennkraftmaschine, die nicht für die Abgabe der zum Antrieb von Winden erforderlichen Leistungen geeignet sind. Außerdem ist diese Anordnung nur für Brennkraftmaschinen kleiner Leistung möglich.
  • Für die Nebenabtriebe wird bei einer Kraftanlage der eingangs näher beschriebenen Art kein besonderer Raum beansprucht, wenn gemäß der Erfindung die Antriebselemente für einen hydrostatischen Nebenabtrieb in dem freien Raum des Schwungrades angeordnet sind. Die erfindungsgemäße Anbrdnung hat den Vorteil, daß bei geringem Kosten- und Räumaufwand auch große Leistungen abgezweigt und vom Hauptantrieb unabhängig entnommen weiden können, und daß der Nebenabtrieb vollständig unabhängig von der Bauart der Brennkraftmaschinesogar nachträglich eingebaut werden kann. Dazu kann es zwbckmäßig sein, daß die Kurbelwelle über den Flansch zur Befestigung des Schwungrades hinaus verlängert ist, etwa bis zur äußeren Begrenzung einer das Schwungrad umgebenden Glocke und dort einen Kuppelflansch öd. dgl. aufweist. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Nebenabtrieb der Abtrieb der Schraubenwelle in keiner Weise behindert ist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Die A b b. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Hälfte des Schwungrades einer Hubkolbenbrennkraftmaschine und deren näherer Umgebung; Die A b b: 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-lI in A b b. 1.
  • Die A b b. 3 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Hälfte des Schwungrades einer Hubkolbenbrennkraftmaschine und deren näherer Umgebung bei einer anderen Ausführungsform; Die A b b. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV in A b b. 3.
  • Das in A b b. 1 dargestellte Schwungrad 1 ist das Schwungrad einer Hubkolbenbrennkraftmaschine 18, welche die Kraftquelle einer Kraftanlage ist. Die Kurbelwelle dieser Hubkolbenbrennkraftmaschine 18 ist mit 2 bezeichnet. Der Schwungkranz 3 des Schwungrades 1 ist auf seiner der Hubkolbenbrennkraftmaschine 18 zugewandten Seite über einen gegenüber der Breite des Schwungkranzes 3 schmalen Flansch 4 an der Kurbelwelle 2 mit Hilfe von Schrauben 5 befestigt. Dadurch ist es möglich, daß das Schwungrad 1 auf seiner von der Hubkolbenbrennkraftmaschine 18 abgewandten Seite einen freien Raum 6 einschließt. In diesem freien Raum 6 sind hydrostatische übertragungselemente für einen Nebenabtrieb angeordnet.
  • In dem freien Raum 6 des Schwungrades ist die Pumpe einer hydrostatischen Kraftübertragung angeordnet. Die Pumpe hat einen. oder mehrere in radialer Richtung zur Kurbelwelle bewegbaren Kolben 7, die von der Kurbelwelle 2 aus mit Hilfe eines auf der Kurbelwelle 2 angeordneten Exzenters 8 angetrieben werden. Zu diesem Zweck stehen die Kolbenstangen 9 der' Kolben 7 mit dem Exzenter 8 über einen Stößelantrieb in kraftschlüssiger Verbindung. Der Stößelantrieb besteht aus einem in die Kolbenstange 9 eingeschraubten Stößel 10, der sich an seinem im Exzenter 8 zugewandten Seite über eine Laufrolle 11 gegen den Exzenter 8 abstützt. Die Bewegung des Kolbens 7 durch den Exzenter 8 erfolgt entgegen der Kraft einer Feder 12, die sich in einem napfförmigen Teil 13 der Kolbenstange 9 und gegen den Deckel 14 des Zylinders 15 abstützt, in welchem der Kolben 7 arbeitet. An Stelle des Exzenters 8 kann auch ein Nocken treten. An den Zylinder 15 sind zwei Leitungen 16 und 17 angeschlossen, von denen die eine die Saugleitung und die andere die Druckleitung des hydrostatischen Systems bildet. Es ist ohne weiteres verständlich, daß es zur stufenlosen Druckbildung möglich ist, eine Reihe von Kolben 7 sternförmig auf den Umfang der Kurbelwelle 2 anzuordnen: Alle Kolben 7 arbeiten dann in an sich bekannter Weise in ein und dasselbe hydrostatische System hinein, welches an den Maschinen, die noch. nebenher angetrieben werden müssen, hydrostatische Antriebsmotoren aufweist.
  • Der oder die Zylinder 15 werden von einer das Schwungrad 1 umgebenden und am Maschinengestell der Hübkolbenbrennkraftmaschine 18 befestigten Glocke 19 ortsfest gehalten. Zu diesem Zweckhaben die Zylinder 15 Ansätze 20- mit Befestigungsflanschen 21, die an der Innenseite der radial gerichteten Wand 22 der Glocke 19 anliegen und mit dieser Wand verschraubt sind. Aus der A b b. 2 sind die Löcher 23 zur Hindurchführung der Befestigungsschrauben zu ,erkennen.
  • Wie die A b b. 1- erkennen läßt, ist die Kurbelwelle 2 über den Flansch 24 zur Befestigung des Schwungrades 1-hinaus verlängert bis zur äußeren Begrenzung der das Schwungrad 1 umgebenden Glocke 19, und weist dort einen Kuppel$ansch 25 für die Hauptkraftabnahme auf.
  • Die Ausführungsform der Erfindung nach -den A b b. 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach den A b b. 1 und 2 in der Hauptsacke nur dadurch, daß die sternförmig angeordneten Kolben, die zusammen mit ihren Zylindern den primären Teil des hydrostatischen Nebenabtriebsystems bilden, nicht von der Kurbelwelle aus, sondern vom Schwungrad aus :angetrieben werden. Zu diesem Zweck hat das Schwungrad 26 an seiner Innenseite einen Innenexzenter 27, der zum Antrieb der sternförmig angeordneten Kolben 28 dient. Die Zylinder 29 der Kolben 28 sind auf einer Verlängerung 30 der Kurbelwelle 31 zentriert und sind mit der das Schwungrad 26 umgebenden Glocke 32 in einem Stück gegossen. Der Antrieb der Kolben 28 erfolgt sinngemäß in der gleichen Weise wie der Antrieb der Kolben 7 nach den A b b. 1 und 2. Die Zylinder 29 sind wiederum jeweils mit einer Ansaugleitung 33 und einer Druckleitung 34 versehen. An Stelle des Innenexzenters 27 kann selbstverständlich. auch ein Innennocken treten. Die Verlängerung 30 der Kurbelwelle ist zusammen mit dem. Flansch 35 des Schwungrades 26 -über Schrauben 36 mit der Kurbelwelle 31 verbunden. Durch die einstöckige Verbindung der Zylinder 29 mit der Glocke 32 ist es. notwendig, für die Hauptkraftabnahme am äußeren Ende 37 der Verlängerung 30 des Schwungrades einen Kuppelflansch 38 zu befestigen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Kraftanlage, bei der eine Hubkolbenbrennkraftmaschine als Kraftquelle dient und bei der neben dem Hauptabtrieb noch ein Nebenabtrieb vorm handen ist und für diesen Nebenabtrieb hydrostatische Überlagerungselemente zur Kraftübertragung Anwendung finden, wobei der Schwungkranz des Schwungrades der Hubkolbenbrennkraftmaschine auf seiner der Hubkolbenbrennkraftmaschine zugewandten Seite über einen. gegenüber der Breite des Schwungkranzes schmalen Flansch an der Kurbelwelle befestigt ist, so daß das Schwungrad auf seiner von der Hubkolbenbrennkraftmaschine abgewandten Seite einen freien Raum in sich einschließt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Antriebselemente für den hydrostatischen Nebenabtrieb in dem freien Raum (6) des Schwungrades (1) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 668 452, 717 647; deutsche Auslegeschrift Nr. 1024 811; österreichische Patentschriften Nr. 131454, 186 061; britische Patentschrift Nr. 764 798; Zeitschrift »Landtechnik«, 10. Jahrgang, 1955, H. 3 (Februar), S. 57.
DEK47433A 1962-08-04 1962-08-04 Kraftanlage Pending DE1223191B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT131454B (de) * 1930-07-25 1933-01-25 Siemens Ag Anordnung der Hilfsmaschinen bei Flugzeugbrennkraftmaschinen mit sternförmiger Zylinderanordnung und Brennstoffeinspritzung.
DE668452C (de) * 1937-01-01 1941-04-02 Hans G Nissen Anordnung der Kraftabnahme an Verbrennungskraftmaschinen mit mehrfach gekroepften Kurbelwellen
DE717647C (de) * 1937-06-25 1942-02-19 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Hilfspumpensatz fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen
AT186061B (de) * 1952-11-29 1956-07-10 Cesare Nassetti Brennkraftmaschine mit im Kurbelgehäuse angeordnetem Schwungrad-Lichtmagnetzünder, insbesondere zum Antrieb von Fahrrädern
GB764798A (en) * 1954-03-17 1957-01-02 Int Harvester Co Improvements in or relating to tractors
DE1024811B (de) * 1955-12-01 1958-02-20 Walter Arz Hydrostatisches Getriebe fuer Schlepper oder Geraetetraeger

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