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DE2044943A1 - Hubkolbenmaschine nach dem Baukastenprinzip - Google Patents

Hubkolbenmaschine nach dem Baukastenprinzip

Info

Publication number
DE2044943A1
DE2044943A1 DE19702044943 DE2044943A DE2044943A1 DE 2044943 A1 DE2044943 A1 DE 2044943A1 DE 19702044943 DE19702044943 DE 19702044943 DE 2044943 A DE2044943 A DE 2044943A DE 2044943 A1 DE2044943 A1 DE 2044943A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reciprocating piston
machine according
piston machine
housing
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702044943
Other languages
English (en)
Inventor
Die Anmelder Sind
Original Assignee
Carbon, Theo, DipL-Ing., 8720 Schweinfurt; Hutter, Friedrich, 8721 Niederwerrn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carbon, Theo, DipL-Ing., 8720 Schweinfurt; Hutter, Friedrich, 8721 Niederwerrn filed Critical Carbon, Theo, DipL-Ing., 8720 Schweinfurt; Hutter, Friedrich, 8721 Niederwerrn
Priority to DE19702044943 priority Critical patent/DE2044943A1/de
Publication of DE2044943A1 publication Critical patent/DE2044943A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F7/0021Construction
    • F02F7/0031Construction kit principle (modular engines)
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B1/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
    • F01B1/12Separate cylinder-crankcase elements coupled together to form a unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Titel: Hubkolbenmaschine nach dem Baukastenprinzip.
  • Anwendungsgebiet: Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenmaschine insbesondere Brennkraftmaschine, bestehend aus einem Arbeitszylinder, einer einseitig gelagerten Kurbelwelle, welche in einem Gehäuse, dessen Gehäuseteilungsebene schräg zur Kurbelwellenachse verläuft, fliegend gelagert ist und wobei ein Gehäuseteil kurbelwellenlagerslos ausgebildet ist: Zweck: Um den stark differenzierten und speziellen Bedürfnisseii bei rationalisierter Großstückzahlenfertigung nachkommen zu können, ist eine vor montierbare und betriebsbereite Maschineneinheit erforderlich, die nach Bekanntgabe des Bedürfnissen auf- /oder nachriislbar und zu mehr Zylindereinheiten kombinierbar ist.
  • Stand der Tcchnik mit Fundstellen und Kritik Hubkolbenmaschinen konventioneller Bauart lassen durch das Vorhandensein von maximal zwei Wellenstummeln lediglich eine beschränkte Auf- und Nachrüstbarkeit zu. So kann z. B. die Montage der Kurbelwelle in endgültiger Ausführung erst nach Klärung der Reglerfrage (Regler oder kein Regler, Feinregler oder Grobregler) vorgenommen werden. Das gleiche gilt für die Ausbildung des Wellenstummels (Konus oder Zylinder, Durchmesser und freie Länge desselbeii) für das am Abtrieb zur Verfügung stehende maximale Drehmoment und die maximalmögliche Drehzahl. Was bei konventionellen Bauarten ebenfalls unmöglich ist, ist die Kombinierfähigkeit eines Grundmotors zu Mehrzylindermotoren der Twin- und Boxerbauart und zwar ohne Verwendung bereits funktionsprobter Grundeinheiten bei gleichzeitiger Wahrung der Auf- tind Nachrüstbarkeit. Erschwerend wirkt insbesondere bei Zweitaktmotoren die Notwendigkeit komplizierter Abdichtungssysteme zwischen den Kurbelräumen. Allgemein haftet diesen Hubkolbenmaschinen der Nachteil an, daß sie nach erfolgter Montage zu einer lauffähigen Einheit weder in Ausführungsdetails wie Reglergebläse, Kühlung, Anlasser beeinflußt werden können.
  • I'erncr sind allgemein bekannt: Fertigungsrationalisierte Hubkolbenmaschinen mit fliegend gelagerter Kurbelwelle und die aus diesen Konstruktionen sich anbietende Schrägteilung des Kurbelgehäuses zur Kurbelwellenachse mit einfachem Abschlußdeckel.
  • Eine Hubkolbenbrennkraftmaschine obiger Bauart ist aus der US-Patentschrift 221 8322 bekannt.
  • Sie sieht eine fliegend gelagerte Kurbelwelle und ein um 450 geteiltes Kurbelgehäuse vor. z solche Einheiten sind bedingt dadurch die 45°Teilung zu einem Boxermotor modifizierbar. Diese bekannte Ausführung benötigt hierzu allerdings eine neue gemeinsame Kurbelwelle, wie sie in diesem Fall auch erforderlich ist. Damit ist diese bekannte Einheit im Sinne der Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung keine vormontierbare betriebsbereite und lagerfähige Maschineneinheit, da sie bei Kombinationsbedarf demontiert werden muß.
  • Ferner sind selbstverständlich Vorgelegeausführungen bekannt, wie sie z. B. die Deutsche Patentschrift 133013 anwendet. Dieses Patent spiiclit jedoch keine Kombinierfähigkeit an.
  • Aufgabe: Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nac llteile der bekannten Ausführung zu vermeiden un<l eine vormontierbare betriebsbereite und lagerfähige Grundeinheit zu schaffen, die den verschiedenen lgedürfnisscn in bezug auf Aufrüstbarkeit, Nachrüstbarkeit und Kombinierfähigkeit zu mehr Zylinderanordnungen Rechnung trägt.
  • Lösung: Die Aufgabe word erfindungsgemäß dadurch gelöst.
  • daß der Leistungsabtrieb über ein Vorgelege erfolgt und das Gehäuse ein Kurbelgehäuse sowie ein Vorgelegegetriebegehäuse umfaßt Weitere Ausgestaltung der Erfindung: Um eine Kombination zu Mehrzylindereinheiten zu erreichen, sind entsprechend einer weiteren A sführung der Erfindung mehrere Grundbaueinheiten durch Zwischenschaltung eines oder mehrere@ Zwischengehäuse zusammenbaubar, wobei die einzelnen Grundbaueinheiten über das Vorgelege miteinander in Wirkverbindung stehen und der Abtrieb direkt oder durch Zwischenschaltung von Getriebe- und/oder Kupplungsteilen erfolgt.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele: In den Zeichnungen ist der Erfindungsgedanke in schematischer Darstellung aufgezeigt; weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus der Anspruchsformulierung, den Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung: Fig. 1 zeigt die vormontierte und lagerfähige Grundeinheit 10 bestehend aus Arbeitszylinder 1, im Gehäuse mit fliegend gelagerter Kurbelwelle 3 und dem Vorgelege 4 Das Vorgelege kann ebenfalls fliegend gelagert scin im Vorgelegelager 5. Das Gehäuse 2 umfaßt den Vorgelegegehäuseraum 6 und den Kurbelgehäuseraum 7.
  • Beide Räume sind insbesondere bei 2-Takt-Verbrennungskraftmaschinen durch eine Dichtung voneinander getrennt. Die Trennebene 9 verläuft schräg zur Kurbelwellenachse 11 und damit ebenfalls schräg zur Vorgelegeachse 11. Diese Einheit in Fig. 1 ist ihren funktionskritischen arbeitserzeugenden Teilen (Kolben, Plenel, Kurbelwelle) bereits vormontiert und kann einen Probelauf absolviert haben.
  • Fig.2 zeigt die in Fig. 1 beschriebene Grundeinheit in Schrägansicht.
  • Fig. 3 zeigt die Normalausführung 20, bestehend aus der unter Fig. 1 beschriebenen Grundeinheit 10, die durch einen kurbelwellenlagerlosen Abschlußdeckel 13 zu einer leistungsabgabefähigen Maschine ergänzt ist. Der Abschlußdeckel 13 umfaßt wic das Gehäuse 2 den abgeschlossenen Kurbel raum 7 und den Vorgelegeraum G. Es kann sowohl der linke Abtricbsstummel 14 wie auch der rechtc Abtriebsstummel 15 für den Leistungsal>trieb verwendet werden. Die Vorgelegeabtriebswelle kann als Verlängerungswelle für ein fliegend gelagertes Vorgclege ausgebildet sein oder durchgehende einteilige Vorgelegewelle. Ferner können auf der Vorgelegeabtricbswelle Kupplungsteile 17 oder Getriebeteile angebracht sein.
  • Das Kurbelwellenende ist in Fig. 3 mit einer Zündanlage 19 aufgerüstet. Es kann jedoch noch zusätzlich als Leistungsabtrieb Verwendung finden.
  • Fig. 4 zeigt die in Fig. 3 beschriebene Grundeinheit in Schrägansicht.
  • Fig. 5 und 6 zeigen eine Zweizylinderausführung durch Kombination zweier Grundeinheiten mit einem Zwischen gehäuse 21, bzw. 22, das den Abschlußdeckel 13 ersetzt. Dadurch ist eine Twin-Ausführung 40.
  • resp. Boxerausführung 50, geschaffen.
  • Fig. 7 und 8 stellen die Twin-Ausführung 40 und die Boxerausführung 50 in Schrägansicht dar.
  • Fig. 9 u. 12 zeigt eine 4-Zylinder-Ausführung kombiniert aus zwei Boxereinheiten 50, die mit einem Sonderzwischengehäuse 24 aufgebaut sind. Die Zwischengehäuse können Getriebe- und/oder Kupplungselemente enthalten. Ebenso eine Variation der Abtriebsstummel links und rechts.
  • Fig.10 u. 11 zeigt eine Ausführung mit ausgerüstetem Lüfter 61 62 und Starter, welche bei sämtlichen Baueinheiten durchgeführt werden kann.
  • Erzielbare Vorteile: Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß statt einer Vielzahl von unterschiedlichen Grundtypen von Motoren für die verschiedenen Anwendungen nur wenig verschiedene Hubkolbenbaueinheiten hergestellt und auf Lager gehalten werden müssen. Dadurch vereinfacht sich die Disposition insbesondere im Hinblick auf eine gleichmäßige Kapazitätsauslastung.
  • Die jeweils günstigste Ausführung und Kombination einer oder mehrerer Hubkolbenbaueinheiten braucht erst bei Bedarf bestimmt und kann vom Lager weg ohne Demontage der Baueinheit durch einfache Ergänzung hergestellt werden. Zu den Besonderheiten der Ausführungen und Kombination gehören die nachträgliche Aus- und Aufrüstung mit Zündlichtanlagen, Rcglern der unterschiedlichsten Bauart, J,ilftern sowie sonstigen Abtriebsorganen sodann die Kombinierbarkeit der Baueinheit zu Zweizylindermotoren der Twin- und Boxerart sowie Vierzylindermotoren der Boxerart. Ein weiterer Vorteil besteht in der freien Vcrfügbarkeit von mindestens 3 Wellenenden, die iiir Links-oder Rechtslauf sowie für unterschiedliche Drehzahlen benutzt werden können, da Kurbelwelle und Vorlegewelle im allgemeinen mit unterschiedlicher Drehzahl laufen. Als Vorteil gilt auch, daß die Kurbelräume ohne besondere Maßnahme voneinander getrennt sind, was für 2-Taktmotoren von besonderer Bedeutung ist und allgemein komplizierte Labyrinthdichtungen erfordert. Vorteilhaft ist auch die Möglichkeit des Einbaus eines Sekundärgetriebes innerhalb des Vorgelegegehäuses. Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus der Anspruchsformul ierung, den Zeichnungen und der -Beschreibung.
  • Patentansprüche: 'Hubkolbenmaschine, insbesondere P,rennkraftschine, bestehend aus einem Zylinder, einer einseitig gelagerten Kurbelwelle, welche in einem Gehäuse fliegend gelagert ist, dessen Gehäuseteilung schräg zur Kurbelwellenachse verläuft, wobei das eine Gehäuseteil kurbelwellenlagerlos ausgebildet ist.
  • Es ist dadurch gekennzeichnet, daß a) der Leistungsabtrieb in an sich bekannter Weise über ein Vorgelege erfolgt, b) das Gehäuse ein Kurbelgehäuse und ein Vorgelegetriebegehäuse umfaßt.
  • 2. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei 2-Takt- Brennkraftmaschinen das Kurbelgehäuse einen vom Vorgelegegetriebegehäuse abgedichteten Raum darstellt.

Claims (1)

  1. 3. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß Vo rgelegegetriebegehäu Se und Kurbelgehäuse in an sich bekannter Wcise ein Bauteil bilden.
    4. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 3 dadurch
    gekennzeichnet, daß die I(urbelwellc eine zusätzliehe Abtriebswelle darstellt.
    5. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der Vorgelegeweile mit Abtriebsorganen versehen sind.
    6. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß diese eine in sich geschlossene und betriebsbereite Grundbaueinheit für Ein-, Zwei-und Mehrzylindermaschinen darstellt.
    7. Hubkolbenmaschine nach Anspruch G dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Grundbaueinheiten durch Zwischenschaltung einer oder mehreren Zwischengehäuse zusammengebaut sind, wobei die einzelnen Grundbaueinheiten über das Vorgelege miteinander in Wirkverbindung stehen und der Abtrieb direkt oder durch Zwischenschaltung von Getriebc- und/o(ler Kupplungsteilen erfolgt.
    8. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß bei Einzylinderausführung das Gehäuse von einem kurbelwellenlagerlosen Deckel abgeschlossen ist, der zug]eich Kurbelgehäusedeckel und Getriebegehäusedeckel darstellt.
    9. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 i)is 7 dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrzylinderausführung das Zwischengehäuse gleichzeitig Teil des Kurbelgehäuses und des Getriebegehäuses ist.
    10. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 - 9. dadurch gekennzeichnet, daß die Getricbe- und/oder Kupplungsteile im Zwischengehäuse angeordnet sind.
    11. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 - 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe- und/oder Kupplungsteile im Deckel angeordnet sind.
    L e e rs ei te
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