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DE1222999B - Antennenanordnung fuer ein tragbares Funkgeraet - Google Patents

Antennenanordnung fuer ein tragbares Funkgeraet

Info

Publication number
DE1222999B
DE1222999B DEW24300A DEW0024300A DE1222999B DE 1222999 B DE1222999 B DE 1222999B DE W24300 A DEW24300 A DE W24300A DE W0024300 A DEW0024300 A DE W0024300A DE 1222999 B DE1222999 B DE 1222999B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
microphone
transmitter
shielding tube
shielding
antenna
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW24300A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Seidel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OEFFENTLICHEN RECHTS ANSTALT D
WESTDEUTSCHER RUNDFUNK
Original Assignee
OEFFENTLICHEN RECHTS ANSTALT D
WESTDEUTSCHER RUNDFUNK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OEFFENTLICHEN RECHTS ANSTALT D, WESTDEUTSCHER RUNDFUNK filed Critical OEFFENTLICHEN RECHTS ANSTALT D
Priority to DEW24300A priority Critical patent/DE1222999B/de
Publication of DE1222999B publication Critical patent/DE1222999B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/27Adaptation for use in or on movable bodies

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description

  • Antennenanordnung für ein tragbares Funkgerät Es ist bekannt, für tragbare Sender, insbesondere Kleinstsender, magnetische Rahmenantennen zu verwenden, die zur Erhöhung der Wirkfläche mit Eisen in Form von Ferritstäben ausgestattet sind. Der Nachteil dieser bekannten Antennenanordnungen besteht darin, daß, durch das Eisen bzw. durch das Ferritmaterial bedingt, nur sehr kleine effektive Antennenhöhen und ein kleiner Antennenwirkungsgrad erzielt werden. Eine Vergrößerung des Wirkungsgrades und des sogenannten Hochantenneneffektes wird in den bekannten Antennenanordnungen durch eine zusätzliche Abstrahlmöglichkeit, beispielsweise in Form einer zusätzlichen Drahtantenne, die an die Rahmenantenne angekoppelt ist, oder durch Auseinanderziehen einer Spule erreicht. Diese zusätzlichen Antennenanordnungen benötigen einen verhältnismäßig großen Raumbedarf, dies ist für ihre Verwendung bei tragbaren Kleinstsendern von Nachteil.
  • Es ist bereits zur Vermeidung dieser Nachteile eine Antennenanordnung für tragbare Geräte, insbesondere für Kleinstgeräte, deren Abmessungen klein gegenüber der benutzten Wellenlänge sind, vorgeschlagen worden, bei der die Batteriespeiseleitungen von einem Schirm umgeben sind, der als Antenne dient.
  • Man hat auch schon daran gedacht, über die Kopfhörerzuleitung dadurch eine zusätzliche Abstrahlmöglichkeit von HF-Energie zu schaffen, daß das Hörerkabel über eine Weiche an den HF-Generator angekoppelt wird. Eine entsprechende Abstrahlmöglichkeit von HF-Energie wäre auch durch eine entsprechende Ankoppelung der Mikrofonleitung denkbar. Diese Schaltung hat jedoch den Nachteil, daß sich das Mikrofon in einem starken elektrischen Feld befinden würde. Außerdem erhält man, bedingt durch die Handhabung des Mikrofons, eine starke Dämpfung der Antenne, weil sich das Mikrofon am Antennenende, d. h. im Spannungsmaximum, befinden müßte. Schließlich sind Hochfrequenzsperren am Fußpunkt der Antenne (Einführung des Mikrofonkabels in den Sender) schwer realisierbar.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile besteht bei einem tragbaren Funkgerät, insbesondere Kleinstgerät, bei welchem ein Mikrofon über ein Mikrofonkabel mit einem Sender verbunden ist, erfindungsgemäß das Mikrofonkabel aus einem Innenleiter, einem diesen Innenleiter koaxial umgebenden, von diesem isolierten inneren Abschirmschlauch und einem den inneren Abschirinschlauch koaxial umgebenden, von diesem isolierten äußeren Abschirinschlauch, wobei der äußere Abschirmschlauch dadurch die eine Hälfte eines Antennendipols und eine das Mikrofon umgebende Abschirmhülse dadurch die andere Hälfte des Antennendipols bzw. mit Unterstützung durch die Handkapazität ein Gegengewicht bildet, daß der äußere Abschirmschlauch mit einem den Sender umgebenden und mit diesem verbundenen Abschirmgehäuse sowie der Ihnenleiter senderseitig mit dem HF-Senderausgang und mikrofonseitig mit dem Ende des äußeren Abschirmschlauches verbunden sind und daß der innere Abschirmschlauch senderseitig über einen Kondensator, der derart dünensioniert ist, daß sein Leitwert- für NF-Signale vernachlässigbar klein ist und das Mikrofonkabel die elektrische Länge von etwa einem Viertel der Wellenlänge der HF-Energie besitzt, kapazitiv mit dem äußeren Abschirmschlauch und mikrofonseitig über einen weiteren Kondensator, dessen Leitwert für NF-Signale ebenfalls vernachlä*ssigbar klein ist, kapazitiv mit der Abschirmhülse des Mikrofons gekoppelt sind, daß zur Leitung der NF-Signale vom Mikrofon zum Sender der innere Abschirmschlauch zwischen Mikrofon und dem Modulator des Senders geschaltet und der äußere Abschirmschlauch mit seinem mikrofonseitigen Ende über eine als HF-Sperre wirkende Drosselspule über die Abschirmhülse mit dem Mikrofon verbunden sind.
  • Der Vorteil der neuen Antennenordnung besteht darin, daß eine Vergrößerung der Reichweite von Kleinstsendern erreicht wird bzw. daß zur Erzielung einer bestimmten Reichweite eine kleinere Leistung des Senders genügt als bei einer Rahmenantenne. Die Gehäuseabmessungen können sehr klein. gehalten werden. Der Kleinstsender hat keine hervorstehenden Antennenteile.
  • Die Funktion der neuen Antennenanordnung wird im folgenden an Hand eines Prinzipschaltbildes erläutert. Die gesamte Senderschaltung 1 einschließlich der Batterie 2 befindet sich in einem Abschirmgehäuse 3, das mit einem äußeren Abschirmschlauch 4 der Mikrofonleitund elektrisch dicht verbunden ist. Der äußere Abschirmschlauch 4 ist am Mikrofonkopf zum Austritt von HF-Energie unterbrochen. Die HF-Energie wird vom Senderausgang über ein koaxiales HF-Kabel mit einem Weffenwiderstand von beispielsweise 60 Ohm, welches innerhalb des äußeren Abschirmschlauches 4 koaxial angeordnet ist und aus einem Innenleiter 5 und einem inneren Abschirmschlauch 6 besteht, bis zum Speisepunkt S geleitet. Es wäre nicht sinnvoll, die HF-Energie mit Hilfe einer Weiche durch ein übliches Mikrofonkabel zu leiten, da hierbei sehr hohe EF-Energieverluste durch die Transformation auf den allgemein sehr kleinen und nicht konstanten Wellenwiderstand und durch das schlechte Dielektrikum üblicher Mikrofonkabel entstehen würden. Die Mikrofonleitung wird durch den inneren Abschirmschlauch 6 und den äußeren Abschirmschlauch 4 gebildet. Die HF-Energie fließt am Speisepunkt S auf den äußeren Abschirmschlauch 4 über, welcher die Hälfte des Sendedipols darstellt. Die beiden Abschirmschläuche 4 und 6 sind über den Kondensator C, am senderseitigen Ende hochfrequenzrnäßig kurzgeschlossen und so abgestimmt, daß sie zusammen am SpeisepunktS als kurzgeschlossene Leitung, deren elektrische Länge ein Viertel der Wellenlänge der EF-Energie beträgt, wirken. Dadurch wird ein zu großer Nebenschluß oder gar ein Kurzschluß der Antenne für die EF-Energie am mikrofonseitigen Ende des IHF-Kabels verhindert. Auf der Senderseite verhindert der Kondensator C, gleichzeitig, daß HF-Energie zum Eingang des Modulators des Senders gelangt. Die HF-Energie, welche auf der Innenseite des inneren Abschirmschlauches 6 fließt, wird kapazitiv über den Kondensator C, vom Punkt K zur Abschirmhülse 7 des Mikrofons M geleitet. Diese wirkt mit Unterstützung durch die Handkapazität als Gegengewicht bzw. als andere Hälfte des Dipols. Die Kapazität des Kondensators C, ist so gewählt, daß sein Leitwert für NF-Signale vernachlässigbar klein ist. Der Mikrofonkreis wird durch eine Spule L, welche als EF-Sperre wirkt, geschlossen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Antennenanordnung für ein tragbares Funkgerät, insbesondere Kleinstgerät, bei welchem ein Mikrofon über ein Mikrofonkabel mit einem Sender verbunden ist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß das Mikrofonkabel aus einem Innenleiter (5), einem diesen Innenleiter (5) koaxial umgebenden, von diesem isolierten inneren Abschirmschlauch (6) und einem dem inneren Abschirmschlauch (6) koaxial umgebenden, von diesem isolierten äußeren Abschirmschlauch (4) besteht, daß der äußere Abschirmschlauch (4) dadurch die eine Hälfte eines Antennendipols und eine das Mikrofon (M umgebende Abschirmhülse (7) dadurch die andere Hälfte des Antennendipols bzw. mit Unterstützung durch die Handkapazität ein Gegengewicht bildet, daß der äußere Abschinnschlauch (4) mit einem den Sender (1) umgebenden und mit diesem verbundenen Abschirmgehäuse (3) sowie der Innenleiter (5) senderseitig mit dem HF-Senderausgang und mikrofonseitig mit dem Ende des äußeren Abschirmschlauches (4) verbunden sind und daß der innere Abschirmschlauch (6) senderseitig über einen Kondensator (C), der derart dünensioniert ist, daß sein Leitwert für NF-Signale vernachlässigbar klein ist und das Mikrofonkabel die elektrische Länge von etwa einem Viertel der Wellenlänge der HF-Energie besitzt, kapazitiv mit dem äußeren Abschirmschlauch (4) und mikrofonseitig über einen weiteren Kondensator (C.), dessen Leitwert für NF-Signale ebenfalls vernachlässigbar klein ist, kapazitiv mit der Abschirmhülse (7) des Mikrofons (M) gekoppelt sind, daß zur Leitung der NF-Signale vom Mi- krofon (M) zum Sender (1) der innere Abschirmschlauch (6) zwischen Mikrofon (M) und dem Modulator des Senders (1) geschaltet und der äußere Abschirmschlauch (4) mit seinem mikrofonseitigen Ende über eine als EF-Sperre wirkende Drosselspule (L) über die Abschirmhülse (7) mit dem Mikrofon (M) verbunden sind.
DEW24300A 1958-10-22 1958-10-22 Antennenanordnung fuer ein tragbares Funkgeraet Pending DE1222999B (de)

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DE1222999B true DE1222999B (de) 1966-08-18

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