DE813174C - Antenneneingangsanordnung fuer Ultrakurzwellenempfangsgeraete - Google Patents
Antenneneingangsanordnung fuer UltrakurzwellenempfangsgeraeteInfo
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- DE813174C DE813174C DEP39484A DEP0039484A DE813174C DE 813174 C DE813174 C DE 813174C DE P39484 A DEP39484 A DE P39484A DE P0039484 A DEP0039484 A DE P0039484A DE 813174 C DE813174 C DE 813174C
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
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Description
- Antenneneingangsanordnung für Ultrakurzwellenempfangsgeräte Es ist in der Empfangstechnik der kurzen und ultrakurzen Welle bekannt, sowohl symmetrische Antennenanordnungen als auch erdunsymmetrische Anordnungen, insbesondere mit koaxialen Kabeln, als Zuleitung zu verwenden. dun hat es sich aber als außerordentlich störend herausgestellt, daß man für beide Antennenformen bzw. deren Anschaltung an den Empfänger nicht die gleichen Schaltelemente verwenden kann und insbesondere auch der Eingangskreis geändert werden muß, zumal in vielen Fällen, insbesondere wenn das Empfangsgerät in die Hand von Laien kommt, die Verwendung einer bestimmten Antenne und der entsprechenden Zuleitung nicht immer garantiert ist. Diese Gesichtspunkte spielen eine um so größere Rolle, je kürzer die zu verwendenden Wellen sind, und sind besonders wichtig, z. B. bei Fernsehempfängern oder beim Empfang frequenzmodulierter Wellen, wie sie neuerdings in immer stärkerem Umfang auch für Rundfunkzwecke, insbesondere im Gebiet um 6 und 3 Meter Wellenlänge, Anwendung finden.
- Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, die gleiche Eingangsanordnung sowohl für eine symmetrische als auch für eine unsymmetrische Antennenanordnung verwendbar zu machen. Dies wird dadurch erreicht, daß zwei getrennte Eingangsbuchsen vorgesehen sind, von denen mindestens eine als geschirmte Buchse für konzentrische Leitungen ausgebildet ist, und daß der Eingangskreis des Empfangsgerätes zwischen beide Buchsen geschaltet ist.
- An Hand von zwei Ausführungsbeispielen und der Abbildungen soll in folgendem der Erfindungsgedanke erläutert werden. Die Fig. i zeigt zunächst prinzipiell die Eingangsanordnung ohne die Antenne, während die Fig. 2 und 3 den Anschlug der beiden Antennenarten veranschaulichen. Fig.4 zeigt eine andere Ausführungsform.
- In Fig. i ist mit i der Eingangskreis bezeichnet, der an die Buchsen 2 und 3 gelegt ist, von denen mindestens eine, im Beispiel die Buchse 2, als abgeschirmte Hochfrequenzbuchse für konzentrische Leitungen ausgebildet ist. Beide werden zweckmäßig isoliert auf dem Chassis befestigt. An die Spule i sei beispielsweise der Gitterkreis 4, der auf die Empfangsfrequenz abgestimmt ist, angekoppelt, ihm folgt die Röhre 5 als Eingangsrohr.
- Zur Durchführung des Erfindungsgedankens wird nun die Antennenanordnung entweder an beide Buchsen oder nur an die Buchse 2 gelegt, je nachdem, ob es sich um eine symmetrische oder unsymmetrische Anordnung handelt.
- Fig.2 veranschaulicht die Anschaltung einer symmetrischen Antennenanordnung, wie sie etwa durch einen über eine Paralleldrahtleitung 8 an das Empfangsgerät geführte - Dipol 7 gebildet wird. Der Eingangskreis i liegt nun zwischen beiden Antennenzuleitungsdrähten. Die Gesamtanordnung ist dabei so zu treffen, da$ die Symmetrie des Eingangskreises nicht gestört wird. Wenn durch den Außenleiter 6 der Buchse 2 eine Kapazität gegen Masse auftritt, die die Symmetrie stört, kann eine Ausgleichskapazität 9 zur Kompensation benutzt werden. Wird nun aber eine unsymmetrische Antenne verwendet, die vorzugsweise über ein konzentrisches Kabel an das Empfangsgerät geführt wird, so ergeben sich Anordnungen, ähnlich wie sie das Ausführungsbeispiel Fig. 3 zeigt.
- Die Antenne io wird über das konzentrische Kabel i i herabgeführt, das in dem konzentrischen Stecker 12 endet. Dieser wird an die Buchse 2 gelegt, während Buchse 3 unbenutzt bleibt. Das an Buchse 3 liegende Ende der Spule i wird über eine Kurzschlußverbindung mit dem Außenleiter 6 der Buchse 2 verbunden, wie dies im übrigen auch schon in Fig.2 dargestellt ist, bei der sich diese Verbindung nicht schädlich auswirkt. Da im allgemeinen das Kabel selbst nicht einwandfrei geerdet ist und die Erdung zweckmäßig in unmittelbarer Nähe des Eingangskreises erfolgt, wird diese in weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens automatisch beim Einführen des Steckers 12 in die Buchse 6 veranlaßt. Die Buchse 2 ist daher als Schaltbuchse ausgebildet und zu diesem Zweck eine Feder 13 vorgesehen, die mechanisch, aber nicht elektrisch mit dem Außenleiter 6 verbunden sein kann und an Masse liegt. Durch die Einführung des Steckers 12 wird durch Abheben des Isolierstückes 14 die Feder 13 an einen mit 6 verbundenen Kontakt 15 geschaltet und so der Außenleiter geerdet. In Fig. 2 ist diese Kontaktanordnung auch bereits dargestellt, aber, wie erkennbar, in geöffnetem Zustand. Es ist selbstverständlich nicht erforderlich, die Erdung des Außenleiters automatisch zu machen, vielmehr kann dies auch durch einfache Handumschaltung je nach der verwendeten Antenne geschehen. Zum Beispiel kann der Außenleiter 6 der Buchse 2 dauernd an Masse liegen und nur die Verbindungsleitung zur Buchse 3 wahlweise geöffnet werden. Auch diese Maßnahme kann automatisch erfolgen, wenn Buchse 3 als Schaltbuchse ausgebildet wird, und zwar derart, daß beim Einführen des Steckers in Buchse 3 die Verbindung mit 6 aufgehoben wird. Im Falle einer symmetrischen Anordnung wäre dann diese Verbindung unterbrochen. Es ist weiter auch möglich, insbesondere bei der letztgenannten Ausbildungsart und Handumschaltung bei symmetrischem Antenneneingang eine Erdung in der Mitte der Eingangsspule vorzunehmen und die Schaltverbindung 16, wie in Fig. 4 gezeigt, herzustellen.
- Aus Anpassungsgründen ist zweckmäßig darauf zu achten, da$ die Antennenleitung und der Eingangskreis etwa gleichen Wellenwiderstand aufweisen. Da aber konzentrische Kabel meist nicht den gleichen Wellenwiderstand wie die symmetrische Eingangsanordnung aufweisen, ist es zweckmäßig, bei wahlweisem Anschlug zweier vorhandener Antennenanordnungen durch Transformation vor dem Gerät die Wellenwiderstände gleichzumachen, wenn eine entsprechende Dimensionierung nicht von vornherein durchgeführt «-erden kann.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Antenneneingangsanordnung für Empfangsgeräte für Ultrakurzwellen, insbesondere zum Empfang frequenzmodulierter Wellen, dadurch gekennzeichnet, da$ zur Anschaltung von symmetrischen und unsymmetrischen Antennen zwei getrennte Eingangsbuchsen vorgesehen sind, von denen mindestens eine als geschirmte Buchse für konzentrische Leitungen ausgebildet ist, und daß der Eingangskreis des Empfangsgerätes zwischen beide Buchsen geschaltet ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da$ der Außenleiter der konzentrischen Buchse mit der anderen Buchse kurzgeschlossen ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da$ bei Verwendung einer symmetrischen Antenne jeder Eingangsbuchse eine Antennenzuleitung zugeordnet ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da$ bei Verwendung einer erdunsymmetrischen Antenne mit konzentrischer Zuleitung zum Empfänger nur die konzentrische Eingangsbuchse benutzt und ihr Außenleiter beim Einführen des Steckers automatisch an Masse gelegt wird.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da$ eine konzentrische Schaltbuchse verwendet wird, die einen Arbeitskontakt aufweist.
- 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer symmetrischen Antenne jeder Eingangsbuchse eine Antennenzuleitung zugeordnet ist und der Außenleiter der konzentrischen Buchse an Masse liegt und eine zwischen diesem und der anderen Buchse bestehende KurzschluBverbindung aufgehoben wird.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte der Eingangsspule mit Masse verbunden wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP39484A DE813174C (de) | 1949-04-10 | 1949-04-10 | Antenneneingangsanordnung fuer Ultrakurzwellenempfangsgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP39484A DE813174C (de) | 1949-04-10 | 1949-04-10 | Antenneneingangsanordnung fuer Ultrakurzwellenempfangsgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813174C true DE813174C (de) | 1951-09-10 |
Family
ID=7376541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP39484A Expired DE813174C (de) | 1949-04-10 | 1949-04-10 | Antenneneingangsanordnung fuer Ultrakurzwellenempfangsgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813174C (de) |
-
1949
- 1949-04-10 DE DEP39484A patent/DE813174C/de not_active Expired
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