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DE1221855B - Blechkaefig fuer Zylinderrollenlager mit etwa L-foermigem Querschnitt - Google Patents

Blechkaefig fuer Zylinderrollenlager mit etwa L-foermigem Querschnitt

Info

Publication number
DE1221855B
DE1221855B DEA33593A DEA0033593A DE1221855B DE 1221855 B DE1221855 B DE 1221855B DE A33593 A DEA33593 A DE A33593A DE A0033593 A DEA0033593 A DE A0033593A DE 1221855 B DE1221855 B DE 1221855B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
sheet metal
roller
ring part
metal cage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33593A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Evald Andreas Goethberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF AB
Original Assignee
Svenska Kullagerfabriken AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Kullagerfabriken AB filed Critical Svenska Kullagerfabriken AB
Priority to DEA33593A priority Critical patent/DE1221855B/de
Publication of DE1221855B publication Critical patent/DE1221855B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/46Cages for rollers or needles
    • F16C33/54Cages for rollers or needles made from wire, strips, or sheet metal
    • F16C33/542Cages for rollers or needles made from wire, strips, or sheet metal made from sheet metal
    • F16C33/543Cages for rollers or needles made from wire, strips, or sheet metal made from sheet metal from a single part
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/46Cages for rollers or needles
    • F16C33/54Cages for rollers or needles made from wire, strips, or sheet metal
    • F16C33/541Details of individual pockets, e.g. shape or roller retaining means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/22Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
    • F16C19/24Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly
    • F16C19/26Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly with a single row of rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Blechkäfig für Zylinderrollenlager mit etwa L-förmigem Querschnitt Die Erflndung betrifft einen Blechkäfig für Zylinderrollenlager mit etwa L-förmigem Querschnitt, bestehend aus. einem im wesentlichen zylindrischen, mit Taschen für die Rollen versehenen Mantelteil und einem an dessen einem Ende anschließenden, im wesentlichen ebenen Ringteil, von dem sich Halteglieder zwischen die Rollen erstrecken, wobei der Mantelteil und die Halteglieder, in radialer Richtung betrachtet, auf verschiedenen Seiten des Rollenteilkreises mit Abstand zu diesem angeordnet sind.
  • Derartige L-förmige Blechkäfige zeichnen sich vor anderen Querschnittsformen von Käfigen dadurch aus, daß sie sich in besonders einfacher Weise mit guter Genauigkeit herstellen lassen. Außerdem nehmen sie wenig Platz ein, so daß verhältnismäßig viele und große Rollen im Lager untergebracht werden können.
  • Die Betrachtung des Querschnittsbildes eines Zylinderrollenlagers mit einem solchen Käfig zeigt, daß die Käfigstege sich nicht auf dem Teilkreis befinden, auf dem der Abstand zwischen den Rollen am kleinsten ist, sondern ein wenig außerhalb oder innerhalb dieses Kreises, wo den Stegen erforderliche Breite gegeben werden kann, auch wenn die Anzahl der Rollen sehr gro3 gewählt wird. Auch axial beansprucht dieser Käfig wenig Platz, so daß zur Erzielung einer großen Tragfähigkeit des Lagers so lange Rollen gewählt werden können, wie es mit Rücksicht auf die Festigkeit der Führungsborde möglich ist.
  • Während jedoch bei den anderen Käfigforinen, z. B. den gebräuchlichen U-förmigen Blechkäfigen, die sichere Halterung der Rollen in den Taschen keine besonderen Schwierigkeiten bereitet, da von beiden Stirnseiten der Rollen her an den U-Schenkeln des Käfigs ausgebildete kurze Stütz- und Halteglieder gegen und zwischen die Rollen greifen können, so daß diese sowohl radial als auch axial gegen ein Herausfallen aus den Taschen oder ein Verkanten darin gesichert sind, wird bei L-förmigen Blechkäfigen wegen ihrer einfachen Form die sichere Rollenhalterung zum Problem. Dieses wurde bisher in bekannter Weise dadurch gelöst, daß man als Halteglieder an dem ebenen Ringteil im Endzustand axial gerichtete Zungen ansetzt, die länger als die halbe Rollenlänge sein mußten, um eine Schrägstellung der Rollen und damit deren Beschädigung beim Zusammensetzen des Lagers wirksam zu verhindern. Bei einer bestimmten Ausführungsform eines derartigen bekannten L-förmigen Blechkäfigs werden vor dem Einsetzen der Rollen in den Käfig dessen seitlicher Ringteil und die daran ansetzenden Zungen zunächst in einer Ebene soweit im spitzen Winkel zum Mantelteil --hin -abgebogen, daß sich die Rollen gerade noch in die Taschen einführen lassen. Sodann werden die Zungen bleibend in ParaUellage zu den Rollenlängsachsen gebogen, während der seitliche Ringteil seine Stellung im spitzen Winkel zum Mantelteil im wesentlichen beibehält.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Blechkäfig der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der eine sichere Halterung der Rollen auch ohne Zuhilfenahme der bekannten langen Zungen als Halteglieder gestattet, da diese -große Rohlinge und einen entsprechend großen Materialverbrauch bedingen, welcher Nachteil bei Wälzlagem als typischem Massenerzeugnis besonders stark ins Gewicht fällt.
  • Die Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, daß der Ringteil in Umlaufricht:ung zwischen den Haltegliedern, die wesentlich kürzer als die halbe Rollen-7 länge sind, Stützglieder für die Rollen aufweist, zwi_ schen denen und dem vom Ringteil entfernt liegenden Taschenende die Rollen über ihre Stirnflächen in axialer Richtung nahezu spielfrei gehalten sind.
  • Die Anbringung zusätzlicher Stützglieder erfordert praktisch keine Mehrkosten, da sie in denselben Arbeitsgängen wie die Halteglieder hergestellt werden können. Demgegenüber steht auf seiten der Erfindung der Vorteil, daß die langen Zungen als Halteglieder bis auf einen gerade zum Halten eines Endes der Rollen in axialer Richtung ausreichenden Rest verkürzt werden können. Aus fertigungstechnischen Gründen ist in vorteilhafter Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen. Blechkäfigs, bei dem durch Stanzen erzeugte, am freien Ringteilrand angeordnete Halteglieder als parallel, zu den Rollenachsen aus der Ringteilebene abgebogene Zungen ausgebildet sind, vorgesehen, daß die Stützglieder durch sich an der Rollenstirnseite schulterförmig verbreiternde Fußabschnitte der Zungen gebildet sind. Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Stätzglieder durch vom übrigen Ringteil durch periphere Schlitze getrennte und gegen die Rollenstirnseiten ausgebauchte Randabschnitte der Ilingteile gebildet. Dabei ist es zweckmäßig, daß die ausgebauchten Randabschnitte derart schulterförmig abgewinkelt sind, daß sie teils die zwischen den Rollen befindlichen Halteglieder und teils die gegen die Rollenstirnflächen anliegenden Dem Einsetzen Stätzglieder der Rollen bilden. in -die - Taschen -ohne Nacharbeit am Käfig dient eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung, derzufolge entweder die die Halteglieder oder die die Stützglieder tragenden Teile axial nachgiebig gestaltet werden. In bestimmten Fällen, z. B. wenn besonders viele Rollenuntergebiächt werden sollen, kann jedoch zur Vermeidung eines zwischen die Rollen greifenden Werkzeuges. die nachträgliche Bearbeitung des Käfigs angebriacht'sein. Dann ist in zweckmäßiger Ausgestaltung, de#r Erfindung ein Käfig, von Vorteil, bei dem die die Halteglieder tragenden Teile durch Löcher- od. dgl. geschwächt sind,- wobei - nierenförmige Löcher bevorzugt werden.
  • Eine leichte Einsetzbarkeit der Rollen in den erfindungsgemäßen Käfig läßt sich, schließlich nach einem weiteren Ausgestal ngsmerkmal auch dadurch - tu#I - erzielen, daß die Rollentaschen an den vom Ringteil entfernten Enden um soviel länger als die Rollen sind, daß die Rollen beim Einsetzen in den Käfig entsprechend der Länge der zwischen die Rollen ragenden-Halteglieder axial verschiQblich sind, und daß Abstandselemente vorgesehen sind, welche nach dem Einsetzen der Rollen in die Rollentaschen zwischen die-vom Ringteil entfernten Taschenenden und die Rollenstirnseiten einsetzbar sind.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 in der Perspektive einen Teil eines Außenringes zu einem Zylinderrollenlager zusammen mit einigen Rollen und einem der Erfindung entsprechenden Rollenkäfig, F i g. 2 eine ähnliche perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform des Käfigs, F i g. 3 und 4 eine dritte Ausführungsform, von denen die letzte zur Verwendung in einem Rollenlager mit Borden am Innenring vorgesehen ist, F i g. 5 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, von einer vierten Ausführungsform des Käfigs, F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5, F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5.
  • F i g. 1 zeigt einen mit Borden versehenen Außenring 1, eines Rollenlagers und die Rollen 2 dazu. Die Rollen werden durch einen Blechkäfig mit einem im wesentlichen- zylindrischen Mantelteil 3, aus dem Taschen 4 für die Rollen ausgestanzt sind, getrennt gehalten. Im Anschluß an den zylindrischen Teil ist ein im wesentlichen ebener Ringteil 5 angeordnet, der mit ausgestanzten, nach innen gebogenen Teilen versehen ist, die eine Anzahl Halte- und Stützglieder bilden, von denen die Halteglieder 7 die Aufgabe haben, zu verhindern, daß zwei nebeneinanderliegende Rollen radial herausfallen, und die Stützglieder 8, die sich zu beiden Seiten der Halteglieder 7 befinden und gegen die Stirnseiten 9 der Rollen 2 anliegen, die Rollen in axialer Richtung festzuhalten.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, werden durch die Erfindung die in der Einleitung erwähnten Nachteile mit den langen Zungen dadurch vermieden, daß diese als äußerst kurze Halteglieder ausgebildet sind, was nur deshalb möglich #st, weil der Käfig mit den Stützgliedern 8 versehen ist, die gegen die eine Stirnseite 9 jeder Rolle 2 anlkgeii. Man kann sich vorstellen, daß eine Rolle 2 auf zwei verschiedene Arten zur Mitte zu fallen - will. Wenn sic'h sowohl Stirnseite 9 als auch das. Rollenende- 10 zur Mitte hih bewegen, - wird . zuerst das Ilalteglfed 7 die Stirnseite9 daran hindern. DiQ Rolle, fängt'an, um die Ecke des Haltegliedes 7 zu kippen, wird -aber am Weiterkippen gehindert, indem die Stirnseite 9 gegen das Stützglied8 und das Rollenende 10 gegen die Kante 11 der Rollentasche zur Anläge'kommen. Dadurch wird die jRolle am Herausfallen sowie #an einem nennenswerten Kippen gehindert.- Dies ist der normale Fall.' Man könnte sich aber auch denken; daß nur das Rolleriende mit der Stirnseite 9 zur Mitte fallen will; auch da hindert das Halteglied7 die Rolli# daran, zu weit zu fallen. Man- muß jedoch- diese Möglichkeit bei Bestimmung der Länge der Halte-J glieder 7 berücksichtigen: diese müssen bei kurzer Rolle länger sein als bei langer Rolle.
  • Fig. 1- zeigt-die in ihren Käfig eingesetzten Rol-' len 2. Beim Einsetzen der Rollen müssen die Stirnseiten an den Haltegliedern7 vorbeigeführt werden, was bedingt, daß sich diese durch #elastische Ausbuchtung des Ringteils 5 in Axialrichtung der Rolle ebenso weit verschieben lassen, wie sie im zusammen gesetzten Lager über die Rollen ragen. Je kürzer die Halteglieder sind, desto leichter wird das Zu-sammensetzen. Deshalb macht man sie in der Praxis nur so lang, daß sie mit Sicherheit die Rollen in den Taschen halten, aber nicht länger.
  • In F i g. 2 ist eine Ausführtingsform des Käfigs gezeigt, die sich von der in F i g. 1 nur durch die Ausgestaltung der Stützglieder 8 unterscheidet, die hier mit 8' bezeichnet sind. Sie wird hergestellt durch stellenweises Aufschlitzen und. Formziehen des inneren Teiles des Ringteils 5. Die Halteglieder 7' sind ebenso ausgebildet wie die nach F i g. 1.
  • Bei der in F i g. 3 gezeigten Ausführungsform ist auch das Halteglied 7"' durch Form iehen gebildet, und das Stützglied 8 ist durch zwei zu beiden Seiten jeder Rolle befindliche Stützglieder 8" ersetzt, die hier in direktem Anschluß an die Halteglieder 7" angeordnet sind.
  • In F i g. 4 schließlich ist dieselbe Käfigkonstruktion wie in F i g. 3 gezeigt, allerdings in Verwendung bei einem Rollenlager mit festen Borden am Innenring.
  • Im Hinblick auf das Vorgehen beim Einsetzen der Rollen kann man sich mehrere Ausführungsmöglichkeiten der betreffenden L-Käfige denken. Die einfachsten sind die in den F i g. 1 bis 4 gezeigten. Sie sind in ihrer Form vollständig fertig, wenn sie, aus den Preßwerkzeugen kommen. Die erforderliche Axialverschiebung der Halteglieder7,7' und 7" erhält man, indem man diese nach außen drückt. Hierbei federt der Ringteil 5 aus, bleibt aber nicht verformt, sondern nimmt wieder seine ursprüngliche Lage ein, sobald der Druck gegen das Halteglied aufhört. Wenn der Ringteil in dieser einfachen Weise elastisch aufgebogen wird, können die Rollen in ihre Taschen eingesetzt bzw. aus ihnen herausgenommen werden. Das Vorgehen nach diesem Verfahren ist natürlich von der Federungsmöglichkeit des Bleches abhängig. Es hat sich aber gezeigt, daß normales Blech, wie es für Rollenkäfige verwendet wird, genügend Elastizität für diesen Zweck besitzt.
  • Eine Ausführungsform eines Käfigs, der bearbeitet werden muß, nachdem die Rollen in ihre Taschen eingesetzt worden sind, ist in den F i g. 5, 6 und 7 gezeigt. Hier bezeichnet 61 den Mantelteil des Käfigs mit ausgestanzten Rollentaschen 62. In dem ini wesentlichen ebenen Ringteil 63 sind Einpressungen 64 vorgenommen, die als Stützglieder für die eine Stirnseite 66 der punktgestrichelten Rollen 65 dienen. Kurze Zungen 67 mit der Aufgabe, die Rollen radial zu halten, entsprechen den Haltegliedern 7, 7' und 7" in den F i g. 1 bis 4. Sie sind aus dem Ringteil 63 ausgestanzt und im rechten Winkel umgebogen. Direkt oberhalb jeder der Zungen 67 befindet sich im Ringteil 63 ein nierenförmiges Loch 68. Beini Einführen einer Rolle 65 in die Rollentasche 62 ist hier keine Veränderung der Zungenstellung 67 erforderlich. Nachdem die Rollen auf ihren Platz ini Käfig gebracht worden sind, wird mit einem geeigneten Werkzeug auf den Bereich des Ringteils zwischen den Zungen 67 und den Löchern 68 Druck ausgeübt, bis die Zungen genügend weit unter die Rollen reichen. Dies geschieht durch Dauerverformung der Käfigbereiche zu beiden Seiten der Zungen. Bei dieser Ausführungsform vermeidet man, mit einem Werkzeug zwischen die Rollen gehen zu müssen, was von Bedeutung ist, wenn man besonders viele Rollen verwenden will, in welchem Falle ja der Ab- stand der einzelnen Rollen voneinander äußerst gering ist.
  • über die beschriebenen Ausführungsformen hinaus sind noch einige Abwandlungen möglich. Der ebene Ringteil, der mit 5 bzw. 63 bezeichnet ist, kann natürlich als Teil für sich ausgeführt werden, der an den Mantelteil 3 bzw. 61 angenietet, angeschraubt oder festgeschweißt wird, nachdem die Rollen in ihre Taschen eingesetzt worden sind. Diese Ausführungsform ist anwendbar, wenn nur wenige Lager gefertigt werden sollen. Die Werkzeuge für die Herstellung werden etwas einfacher, aber auf der anderen Seite ist mehr Handarbeit erforderlich.
  • Statt der direkt aus dem Blech geformten Halte-und Stützglieder kann man diese aus Nieten, Schrauben od. ä. bestehen lassen und so an dem Ringteil befestigen, daß sie als Stützen für die Rollenstirnseite sowohl in Axial- als auch in Radialrichtung dienen. Eine andere Möglichkeit zum Festhalten der Rollen besteht darin, daß man die Rollentaschen etwas verlängert, so daß sich die Rollen in Axialrichtung ein Stückchen entsprechend dem über die Rolle ragenden Teil der Zunge verschieben können. Die Rollen können dann ohne Widerstand an die Taschen gesetzt werden. Nachdem dies geschehen ist, setzt man ein Abstandselement zwischen die Rollenstirnseiten 10 und die Kante 11 der Rollentasche. Das Ab- standselement kann z B. aus einem in Radialrichtung gewellten Drahtring bestehen, Es kann auch aus einem geschlitzten Blechring bestehen mit radial herausstehenden Zungen, die nach dem Einbau das obengenannte Spiel ausgleichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Blechkäfig für Zylinderrollenlager mit etwa L-förmigem Querschnitt, bestehend aus einem im wesentlichen zylindrischen, mit Taschen für die Rollen versehenen Mantelteil und einem an dessen einem Ende anschließenden, ini wesentlichen ebenen Ringteil, von dem sich Halteglieder zwischen die Rollen erstrecken, wobei der Mantelteil und die Halteglieder, in radialer Richtung betrachtet, auf verschiedenen Seiten des Rollenteilkreises mit Abstand zu diesem angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringteil (5, 63) in Umfangsrichtung zwischen den Haltegliedern, die wesentlich kürzer als die halbe Rollenlänge sind, Stützglieder (8, 8', 8", 64) für die Rollen (2, 54) aufweist, zwischen denen und dem vom Ringteil entfernt liegenden Taschenende (11) die Rollen über ihre Stirnflächen in axialer Richtung nahezu.spielfrei gehalten sind.
  2. 2. Blechkäfig nach Anspruch 1, bei dem durch Stanzen erzeugte, am freien Ringteilrand angeordnete Halteglieder als parallel zu den Rollenachsen aus der Ringteilebene abgebogene Zungen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (8) durch sich an der Rollenstimseite (9) schulterförmig verbreiternde Fußabschnitte der Zungen gebildet sind. 3. Blechkäfig nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (8, 8", 64) durch vom übrigen Ringteil (5, 63) durch periphere Schlitze getrennte und gegen die Rollenstimseiten (9, 66) ausgebauchte Randabschnitte der Ringteile gebildet sind. 4. Blechkäfig nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgebauchten Randabschnitte derart schulterförmig abgewinkelt sind, daß sie teils die zwischen den Rollen befindlichen Halteglieder (7") und teils die gegen die Rollenstimflächen (9) anliegenden Stützglieder (8") bilden. 5. Blechkäfig nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die die Halteglieder (7, 7', 7") oder die die Stützglieder (8, 8' 8") tragenden Teile (5) axial nachgiebig sind. 6. Blechkäfig nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Halteglieder (67) tragenden Teile (63) durch Löcher (68) od. dgl. geschwächt sind. 7. Blechkäfig nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (68) nierenförmig sind. 8. Blechkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollentaschen (4, 62) an den vom Ringteil (5, 63) entfernten Enden (11) um so viel länger als die Rollen (2, 65) sind, daß die Rollen beim Einsetzen in den Käfig entsprechend der Länge der zwischen die Rollen ragenden Halteglieder (7, 67) axial verschieblich ,sind, und , daß- Abstandselemente vorgesehen sind3 welche nach dem Einsetzen der Rollen (2, 65) in die Rollentaschen (4, 62) zwischen die vom Ringteil entfernten Taschenenden(11) und die Rollenstirnseiten (10) einsetzbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 915 760, 726 560; USA.-Patentschriften Nr. 1984 213, 1871150; französische Patentschrift Nr. 879 002; österreichische Patentschrift Nr. 164 406.
DEA33593A 1959-12-24 1959-12-24 Blechkaefig fuer Zylinderrollenlager mit etwa L-foermigem Querschnitt Pending DE1221855B (de)

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DE19628729A1 (de) * 1996-07-17 1998-01-22 Schaeffler Waelzlager Kg Axialwälzlager

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