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DE1221745B - Schweisskopf-Steuereinrichtung fuer Schraubennahtrohrwerke - Google Patents

Schweisskopf-Steuereinrichtung fuer Schraubennahtrohrwerke

Info

Publication number
DE1221745B
DE1221745B DED43525A DED0043525A DE1221745B DE 1221745 B DE1221745 B DE 1221745B DE D43525 A DED43525 A DE D43525A DE D0043525 A DED0043525 A DE D0043525A DE 1221745 B DE1221745 B DE 1221745B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding head
control device
welding
sensor
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED43525A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt E Sengel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DRIAM SA
Original Assignee
DRIAM SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DRIAM SA filed Critical DRIAM SA
Priority to DED43525A priority Critical patent/DE1221745B/de
Publication of DE1221745B publication Critical patent/DE1221745B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/032Seam welding; Backing means; Inserts for three-dimensional seams
    • B23K9/0325Seam welding; Backing means; Inserts for three-dimensional seams helicoidal seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Schweißkopf-Steuereinrichtung für Schraubennahtrohrwerke Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schweißkopf-Steuereinrichtung für Schraubennahtrohrwerke mit 'wenigstens einem im wesentlichen quer zur Schweißnaht verschiebbaren Schweißkopf, der durch mindestens je ein Fühler- und Steuerelement dauernd automatisch nach der Schweißnahtmitte geführt wird, wobei das Fühlerelement eine zur Schweißstelle laufende Bandkante abtastet.
  • Automatische Schweißkopf - Steuereinrichtungen dieser Art sind bekannt, bei denen die zur Schweißstelle laufende Kante des Bandes mechanisch mittels Führungsrolle den Schweißkopf bewegt, so daß dieser entsprechend den Bewegungen der Bandkante folgt. Statt der festen mechanischen Kupplung wurde auch eine hydrostatische Kupplung vorgeschlagen.
  • Diese bekannten Schweißkopfsteuerungen haben jedoch den großen Nachteil, daß infolge des hohen Gewichtes von Supportschlitten und Schweißkopf, welcher in den meisten Fällen mit einer automatischen Zubringevorrichtung für Schweißdraht oder Schweißstäbe ausgestattet ist, die Bewegungen des Schweißkopfes rückartig erfolgen und dadurch der gleichmäßige Verlauf der Schweißnaht genau zwischen den aneinanderstoßenden Bandkanten nicht mehr gewährleistet ist. Die hohen auftretenden Stoßbeanspruchüngen führen unweigerlich zu einem sich ständig vergrößerndem Spiel zwischen den Steuerteilen, so daß häufige Reparaturen am Rohrwerk vorgenommen werden müssen und durch die Reparaturkosten und Stillstandszeiten des Rohrwerkes eine Erhöhung der Rohrgestehungskosten eintritt.
  • Noch einen weiteren Nachteil bedeuten bei den bekannten mechanischen oder hydraulischen Schweißkopfsteuerungen die unvermeidlichen starren Kupplungsgestänge bzw. Druckflüssigkeitsrohrleitungen, und zwar insbesondere dann, wenn das Rohrwerk einen inneren und äußeren Schweißkopf besitzt, da diese Gestänge und Rohrleitungen nicht nur eine Behinderung bei der Bedienung des Rohrwerkes und bei allfälligem Ausbau der Schweißköpfe zwecks überholung des Vorschubmechanismus für Schweißdraht oder Schweißstäbe darstellen, sondern außerdem beschädigt werden können, beispielsweise durch ausschnellende Bandenden.
  • Besonders schwierig gestaltet sich die konstruktive Ausgestaltung der bekannten mechanischen oder hydraulischen Einrichtungen dann, wenn mehrere Schweißköpfe, beispielsweise ein innerer und äußerer Schweißkopf, gesteuert werden sollen. Zur Vermeidung eines allzu großen Wärmestaues ist es kaum möglich, dem inneren und äußeren Schweißkopf eine gemeinsame Schweißstelle zuzuordnen, so daß die Schweißstellen für jeden Schweißkopf vorteilhafterweise um mindestens einen halben Schraubengang versetzt werden müssen. Eine eventuelle Auswanderung der Bandkante wird sich demzufolge im ersten Schweißpunkt sofort, jedoch nach einer gewissen Zeitspanne erst im zweiten Schweißpunkt auswirken, so daß dessen entsprechender Schweißkopf gegenüber dem ersten mit einer Verzögerung gesteuert werden muß. Solche Verzögerungseinrichtungen sind bei mechanischen oder hydraulischen Steuerungen äußerst kompliziert und somit nicht nur Anlaß für eine erhöhte Störanfälligkeit, sondern außerdem für erhöhte Gestehungskosten des Rohrwerkes.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1144 218 ist eine Schweißkopfsteuerung in Schraubennahtrohrwerken mit einem den Schweißkopf tragenden Teil bekannt, dessen Axiallage durch ein Tastorgan bestimmt wird, das sowohl auf axiale Verschiebungen als auch auf Winkelabweichungen der Kante des zugeführten Bandes anspricht. Die vorgeschlagene Steuerung arbeitet rein mechanisch. Auch wenn man aber dabei elektrische Mittel zur Abtastung der Lage der steuernden Bandkante und zur entsprechenden Bewegung des Schweißkopfes verwenden wollte, hätte diese Steuerungseinrichtung den Nachteil eines stetigen bzw. integrierenden Verhaltens. Sie sprechen daher nicht auf einzelne Unebenheiten an und sind starken Stoßbeanspruchungen ausgesetzt.
  • Die deutsche Auslegeschrift 1118 128 beschreibt eine Tastensteuerung für die Bandkanten eines Schraubennahtrohrwerkes, mit welcher die jeweilige Breite des einlaufenden Bandes feststellbar ist und durch welche bei Abweichungen vom Soll-Wert der Schwenkantrieb des Zufuhrtisches betätigt wird. Dabei ist als Dämpfungsglied eine elastische Tastrolle vorgesehen, deren Bewegung auf einen Stempel mit einer Kontaktplatte übertragen wird. Der Stempel besitzt einen Bund für die Abstützung einer Druckfeder, die im Gehäuse geführt ist und gegen deren Kraft die Auslenkung der Tastrolle bzw. des Stempels erfolgt. Die linear verschobene Kontaktplatte gewährleistet nur bei großen Schaltwegen eine sichere Kontaktgabe.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Vermeidung der geschilderten Nachteile eine verbesserte Schweißkopfsteuerung vorzusehen, welche in einfachster Art und Weise an jedem vorhandenen Rohrwerk angeordnet werden kann und gewährleistet, daß auch mehrere Schweißköpfe dauernd genau in der Mitte der zu verschweißenden Bandkanten gehalten werden, und zwar selbst dann, wenn die Bandkanten nicht glatt sind: - In diesem Zusammenhang ist es noch ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, die verbesserte Schweißkopfsteuerung so auszubilden, daß Stoßbeanspruchungen des Steuerungsmechanismus unter allen Umständen unterbunden werden. Zugleich soll durch die Erfindung vermieden werden, daß die Kopplungsorgane zwischen Fühler- und Steuerelementen eine Behinderung für die Bedienung des Rohrwerkes und bei allfälligem Ausbau der Schweißköpfe darstellen.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Schweißkopf-Steuereinrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fühler- und Steuerelemente mit unstetigen elektrischen Kopplungsgliedern, z. B. Entweder-Oder-Kontakten, und mit Dämpfungsgliedern verbunden sind.
  • Nach diesem Hauptmerkmal der Erfindung handelt es sich um eine unstetig wirkende Einrichtung, welche eine exakte Steuerung der Momentanbewegung des Schweißkopfes bei geringstem Raumaufwand und bequemer Wartung bzw. Instandhaltung ermöglicht. Dies ist ein beachtlicher Vorteil gegenüber den herkömmlichen mechanischen Steuerungseinrichtungen, die ein stetiges bzw. integrierendes Verhalten zeigen, daher -nicht auf einzelne Unebenheiten ansprechen. und starken Stoßbeanspruchungen ausgesetzt sind. Nach der Erfindung entfallen alle starren Kupplungsprgane, Gestänge u. dgl., die bei herkömmlichen Ausführungen den knappen Raum im Inneren der Schraubennahtrohre in störender Weise beanspruchten und Wartung bzw. Instandhaltung der Schweißköpfe entsprechend erschwerten. Demgegenüber stellt die Erfindung nicht nur eine -beachtliche Vereinfachung dar; sondern unterdrückt auch mit Sicherheit Stoßbeanspruchungen des Schweißkopfes, so daß dessen Funktion wesentlich verbessert und die Betriebszuverlässigkeit der Anordnung gegenüber den bisherigen Ausführungen außerordentlich gesteigert wird. Der ganze Steuerungsmechanismus arbeitet somit weich und- -stoßfrei, so daß Abnutzungserscheinungen der gesamten Einrichtung auf ein Mindestmaß herabgesetzt und Reparaturkosten eingespart werden. Außerdem sind die Fühlerelemente mit den Steuerelementen durch elektrische Leitungen verbunden, welche elastisch ausgebildet und raumsparend, z. B. gemeinsam mit den Schweißkabeln in einem Strang zu den Schweißköpfen geführt werden können.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet. sich dadurch, daß die Steuerelemente Schraubenspindeln mit umsteuerbarem elektromotorischem Antrieb, die Fühlerelemente Schalthebel von Mikroschaltern, insbesondere solchen mit mittlerer Ausschaltstellung sind.
  • Mikroschalter kennzeichnen sich durch einen äußerst kleinen Schaltweg in Größenordnungen bis zu 0,1 mm herab, so daß auch kleine und, kleinste Bandkantenverschiebungen präzise - durch entsprechende Verschiebung des Schweißkopfes korrigiert werden können.
  • Die mittlere Ausschaltstellung ermöglicht es, Lageverschiebungen der Bandkante in beiden Richtungen der Rohrachse abtasten zu können.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Dämpfungsglieder den Fühlerelementen zugeordnet und als mechanische Verzögerungseinrichtung mit einstellbarer Verzögerungszeitkonstante ausgebildet.
  • Eine andere erfindungsgemäß vorgesehene Möglichkeit besteht darin, daß die Dämpfungsglieder als Verzögerungsumschaltrelais ausgebildet sowie zwischen Fühler- und Steuerelementen angeordnet sind.
  • Man hat in beiden Fällen den großen Vorteil, daß billige handelsübliche Mikroschalter mit geringer Schaltleistung Verwendung finden können.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Dämpfungsglieder als Impulsschaltwerke auszubilden und derart den - Fühler- und Steuerelementen zuzuordnen, daß die Stromzufuhr des elektromotorischen Antriebes in Impulsen erfolgt und Stoßverschiebungen .des Schweißkopfes bei Flatterbewegungen der Fühlerelemente, beispielsweise infolge Unebenheiten der Bandkante, durch die Impulspausen unterdrückt werden.
  • Eine dermaßen ausgebildete erfindungsgemäße Schweißkopfsteuerung hat den großen Vorteil, daß sowohl die Umschaltrelais eingespart als auch die Mikroschalter mit geringer Schaltleistung ausgebildet werden können, da die Mikroschalter praktisch nur als Trennschalter arbeiten, während die kurzzeitigen Leistungsimpulse durch das Impulsschaltwerk geschaltet werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß mehrere Schweißköpfe mit entsprechenden Steuerelementen- und Dämpfungsgliedem jeweils unterschiedlicher Verzögerungszeitkonstante vorhanden sowie mit einem gemeinsamen Fühlerelement in Form - eines mehrpoligen Mikro-Umschalters ausgestattet sind.
  • Es bedarf somit zur Steuerung mehrerer Schweißköpfe keiner komplizierten und störanfälligen Verzögerungsmechanismen mechanischer oder hydraulischer Art, wie dies .bei allen bekannten Schweißkopfsteuerungen der Fall ist, sondern die bereits vorhandenen- .Steuerelemente bzw. Dämpfungsglieder werden lediglich mit unterschiedlicher Verzögerungszeitkonstante eingestellt, so daß auch mehrere Schweißköpfe auf unterschiedlichen Schraubengängen angeordnet und trotzdem genau zwischen den zu verschweißenden Bandkanten gehalten werden können,- ohne daß ein zusätzlicher Aufwand hierfür erforderlich ist.
  • ,. Für ein besseres-Verständnis der Erfindung wird auf die nachfolgende Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung hingewiesen, welche bevorzugte Ausführungsformen darstellt und noch weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung erkennen läßt.
  • F i g. 1 zeigt schematisch das Grundprinzip, der Erfindung und die entsprechende Schaltungsanordnung; F i g. 2 zeigt die Schaltungsanordnung bei einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung; F i g. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung bei einem Schraubennahtrohrwerk mit jeweils einem inneren und äußeren verstellbaren Schweißkopf und dem entsprechenden Stromlaufplan; F i g. 4 zeigt eine mögliche Schaltungsanordnung für die Schweißkopfsteuerung gemäß F i g. 3.
  • F i g. 1 zeigt das Band 1, welches in einem an sich bekannten Schraubennahtrohrwerk (nicht eingezeichnet) zur Form eines Schraubennahtrohres 2 gewickelt wird, wobei die aneinanderstoßenden Bandkanten 3, 4 durch einen Schweißkopf 5 verschweißt werden. Dieser Schweißkopf 5 ist vorteilhafterweise mit einem an sich bekannten Vorschubgetriebe 6 für Schweißdraht oder Schweißstäbe ausgestattet und im wesentlichen quer zur Richtung der Schweißnaht 7 in den Richtungen des Doppelpfeiles 8 auf einem Support 9 gelagert. Die eigentliche Schweißkopfsteuerung besteht aus einer Supportzugspindel 10 mit umsteuerbarem elektromotorischem Antrieb 11, beispielsweise einem Wechselstrom-Einphasenmotor 12 mit Phasenschieber-Kondensator 13. Die Ansteuerung des elektromotorischen Antriebes 11 erfolgt durch ein Fühlerelement 14, welches erfindungsgemäß als Schalthebel eines Mikro-Umschalters 15 mit mittlerer Ausschaltstellung ausgebildet ist. Das Fühlerelement 14 gleitet auf einer der zur Schweißstelle des Schweißkopfes 5 zulaufenden Bandkanten 3, 4, so daß Auswanderungen dieser Kante in einer der beiden Richtungen des Pfeiles 8 eine Kontaktgabe mit einem der Kontakte des Mikro-Umschalters 15 bewirken, wodurch der Motor 12 in der entsprechenden Umdrehungsrichtung angetrieben, den Schweißkopf 5 so verstellt, daß dieser automatisch in die Mitte zwischen den Bandkanten 3, 4 verschoben wird. Bei Unebenheiten der abgetasteten Bandkante 3, beispielsweise in Form einer Schlagkante 16, wird die eventuelle Flatterbewegung des Fühlerelementes 14 beim Vorbeigleiten dieser Kerbe durch ein Dämpfungsglied in Form einer mechanischen Verzögerungseinrichtung 17 unterdrückt, wodurch nicht nur Überbeanspruchungen der Schweißkopfsteuerung, sondern außerdem unerwünschte Abweichungen des Schweißkopfes 5 von der Schweißnaht 7 unterbunden werden. Durch diese erfindungsgemäße Ausführungsform einer Schweißkopfsteuerung mit Mikro-Umschalter 15 können sehr geringe Auswanderungen der Bandkante 3 in Größenordnungen von 0,3 bis 0,5 mm sofort durch eine entsprechende Verschiebung des Schweißkopfes 5 korrigiert werden.
  • Die F i g. 2 zeigt die Schaltungsanordnung bei einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der Mikroschalter 15 praktisch unbelastet als Trennschalter arbeitet, indem den Steuerelementen 10,11 und dem Mikroschalter 15 ein Impulsschaltwerk 18 derart zugeordnet wird, daß die Stromzufuhr des elektromotorischen Antriebes 11 über die Leistungskontakte 19 durch einen Schrittmotor 20 des Impulsschaltwerkes 18 in kurzzeitigen Impulsen mit Impulspausen von beispielsweise 2 bis 3 Sekunden erfolgt. Durch eine solche erfindungsgemäße Ausbildung wird nicht nur erwirkt, daß der Mikroschalter 15 praktisch stromlos arbeitet, da Koinzidenz-Schaltungen des Impulsschaltwerkes 18 und Mikroschalters 15 kaum auftreten können, sondern daß außerdem Stoßschiebungen des Schweißkopfes 5 infolge Flatterbewegungen des Fühlerelementes 14 beim Vorbeigleiten einer Schlagkerbe 16 des Bandes 1 durch die Impulspausen unterdrückt werden. Die F i g. 3 zeigt schematisch eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung bei einem Schraubennahtrohrwerk mit einem inneren Schweißkopf 5 und einem äußeren Schweißkopf 21, wobei letzterer gegenüber dem Schweißkopf 5 um einen halben Schraubengang in Richtung des Rohres 2 verschoben angeordnet ist. Jeder der Schweißköpfe 5, 21 besitzt individuelle Steuerelemente 10, 11, welchen jeweils ein eigenes Verzögerungsumschaltrelais 22, 23 zugeordnet ist. Die Verzögerungszeitkonstante des Umschaltrelais 22 ist so eingestellt, daß lediglich Flatterbewegungen des Fühlerelementes 14 beim Vorbeigleiten von Unebenheiten der Bandkante 3 unterdrückt werden, während die Verzögerungszeitkonstante des Umschaltrelais 23 wesentlich größer gewählt ist, um Verschiebungen des äußeren. Schweißkopfes 21 mit einer solchen Verzögerung vorzunehmen, daß seitliche Auswanderungen der abgetasteten Bandkante 3 erst beim zweiten Schraubengang 24 kompensiert werden.
  • Die F i g. 4 zeigt eine vorteilhafte erfindungsgemäße Schaltanordnung für die Vorrichtung gemäß F i g. 3, und man ersieht, daß das Umschaltrelais 22 beispielsweise nur mit einer mechanischen Verzögerungseinrichtung 17 ausgestattet ist, während die wesentlich größere Verzögerungszeitkonstante des Umschaltrelais 23 in an sich bekannter Weise durch Regelwiderstände 25 eingestellt werden kann. Beide der Umschaltrelais 22, 23 werden durch einen gemeinsamen mehrpoligen Mikro-Umschalter 26 angesteuert, dessen Schaltleistung lediglich für die Steuerleistung der Umschaltrelais 22, 23 bemessen sein muß.
  • Man ersieht aus den Figuren und den entsprechenden Erläuterungen, daß bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Schweißkopfsteuerung lediglich die Steuerleitungen 27 für den motorischen Antrieb 11 zu den Schweißköpfen 5, 21 geführt werden müssen und als flexible Leitungen ausgebildet keinerlei Behinderung der Bedienung des Schraubennahtrohrwerkes bzw. bei Ausbauarbeiten der Schweißköpfe 5, 21 darstellen. Sie können beispielsweise gemeinsam mit den Schweißkabeln (in den Figuren nicht eingezeichnet) in einem Kabelstrang geführt werden. Außerdem arbeitet die erfindungsgemäße Schweißkopfsteuerung weich und stoßfrei, so daß Stoßbeanspruchungen und übermäßige Abnutzungserscheinungen mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Die verzögerte Ansteuerung, beispielsweise eines äußeren zweiten Schweißkopfes 21, ist nicht nur äußerst präzise einstellbar, sondern kann außerdem in einfachster Art und Weise unterschiedlichen Fabrikationsbreiten des Bandes 1 durch entsprechende Regelung der Verzögerungszeitkonstante des Umschaltrelais 23 angepaßt werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schweißkopf-Steuereinrichtung für Schraubennahtrohrwerke mit mindestens einem im wesentlichen quer zur Schweißnaht verschiebbaren Schweißkopf, der durch mindestens je ein Fühler- und Steuerelement dauernd automatisch nach der Mitte der Schweißnaht geführt wird, wobei das Fühlerelement eine zur Schweißstelle laufende Bandkante abtastet, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Fühier- und Steuerelemente mit unstetigen elektrischen Kopplungsgliedern, z. B. Entweder-Oder-Kontakten, und mit Dämpfungsgliedern verbunden sind. 2. Schweißkopf-Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelemente Schraubenspindeln mit umsteuerbarem elektromotorischem Antrieb und die Fühlerelemente Schalthebel von Mikroschaltern, insbesondere solchen mit mittlerer Ausschaltstellung sind. 3. Schweißkopf-Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsglieder den Fühlerelementen zugeordnet und als mechanische Verzögerungseinrichtung mit einstellbarer Verzögerungszeitkonstante ausgebildet sind. 4. Schweißkopf-Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsglieder als Verzögerungsumschaltrelais ausgebildet sowie zwischen Fühler- und Steuerelementen angeordnet sind. 5. Schweißkopf-Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsglieder als Impulsschaltwerke ausgebildet und den Fühler- und Steuerelementen derart zugeordnet sind, daß die Stromzufuhr des elektromotorischen Antriebes in Impulsen erfolgt und Stoßverschiebungen des Schweißkopfes bei Flatterbewegungen der Fühlerelemente, beispielsweise infolge Unebenheiten der Bandkante, durch die Impulspausen unterdrückt werden. 6. Schweißkopf-Steuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schweißköpfe mit entsprechenden Steuerelementen und Dämpfungsgliedern jeweils unterschiedlicher Verzögerungszeitkonstante vorhanden sowie mit einem gemeinsamen Fühlerelement in Form eines mehrpoligen Mikro-Umschalters ausgestattet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1118 128, 1144 218; »Elektrowärme«, 1964, Nr. 5, S. 192 bis 198.
DED43525A 1964-02-04 1964-02-04 Schweisskopf-Steuereinrichtung fuer Schraubennahtrohrwerke Pending DE1221745B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118128B (de) * 1958-07-08 1961-11-30 Kocks Gmbh Friedrich Rohrwerk zum Herstellen geschweisster Schraubennahtrohre mit einer Bandkantentastersteuerung zum Gleichhalten des Schweissspalts
DE1144218B (de) * 1961-03-13 1963-02-28 Hoesch Ag Schweisskopfsteuerung in Schraubennahtrohrwerken

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118128B (de) * 1958-07-08 1961-11-30 Kocks Gmbh Friedrich Rohrwerk zum Herstellen geschweisster Schraubennahtrohre mit einer Bandkantentastersteuerung zum Gleichhalten des Schweissspalts
DE1144218B (de) * 1961-03-13 1963-02-28 Hoesch Ag Schweisskopfsteuerung in Schraubennahtrohrwerken

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