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DE1144218B - Schweisskopfsteuerung in Schraubennahtrohrwerken - Google Patents

Schweisskopfsteuerung in Schraubennahtrohrwerken

Info

Publication number
DE1144218B
DE1144218B DEH42001A DEH0042001A DE1144218B DE 1144218 B DE1144218 B DE 1144218B DE H42001 A DEH42001 A DE H42001A DE H0042001 A DEH0042001 A DE H0042001A DE 1144218 B DE1144218 B DE 1144218B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding head
pressure piece
welding
edge
displacement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH42001A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Wennemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoesch AG
Original Assignee
Hoesch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoesch AG filed Critical Hoesch AG
Priority to DEH42001A priority Critical patent/DE1144218B/de
Publication of DE1144218B publication Critical patent/DE1144218B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/032Seam welding; Backing means; Inserts for three-dimensional seams
    • B23K9/0325Seam welding; Backing means; Inserts for three-dimensional seams helicoidal seams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
    • B21C37/122Making tubes or metal hoses with helically arranged seams with welded or soldered seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Schweißkopfsteuerung in Schraubennahtrohrwerken Beim Lichtbogenschweißen von Schraubennahtrohr kommt es bekanntlich für die Güte der Schweißung entscheidend darauf an, daß nicht nur die Schweißspaltbreite an der Schweißstelle konstant gehalten wird, sondern daß außerdem der Schweißkopf ständig genau über der Mitte des Schweißspalts arbeitet, so daß die Naht genau zwischen den beiden miteinander zu-verschweißenden Kanten gelegt wird. Schon kleine Abweichungen des Schweißkopfes von dieser Stellung haben auch dann, wenn die Schweißspaltbreite konstant gehalten wird, bedenkliche Folgen, wie Wurzel-. bindefehler, Schlackeneinschlüsse und Gaseinschlüsse: Bei stärkeren Abweichungen kommt überhaupt kein Verschweißen der beiden Kanten zustande.
  • Für die Regelung der Schweißspaltbreite liegen befriedigende Lösungen vor, etwa in der Weise, daß die Istbreite optisch oder mechanisch abgetastet wird und, wenn sie von der Sollbreite abweicht, eine Vorrichtung einschaltet, die das aus der Schweißmaschine austretende Rohr in der einen oder anderen Richtung um einen kleinen Winkel schwenkt, bis die Sollbreite des Spaltes an der Schweißstelle wiederhergestellt ist.
  • Zur Steuerung des Schweißkopfes auf die vorgeschriebene Lage über der Mitte des Schweißspalts sehen bekannte Vorrichtungen eine Tastrolle vor, die unter Federdruck an einer der beiden der Schweißstelle zulaufenden Bandkanten anliegt und mit dem zu steuernden Schweißkopf durch ein Gestänge verbunden ist. Jede axiale Verschiebung, die die so abgetastete Kante ausführt, wird daher auf die Tastrolle übertragen und von dieser dem Schweißkopf mitgeteilt. Es gibt Vorrichtungen, bei denen diese Tastrolle - gerechnet in Richtung der Bandbewegung - kurz vor der Stelle angeordnet ist, wo die miteinander zu verschweißenden Bandkanten beim Wickeln des Rohres erstmalig einander gegenüberstehen. Bei anderen Vorrichtungen ist dagegen die Tastrolle gegen die Schweißstelle um 360° oder mehr zurückversetzt. Dieser Versetzung bedarf es vor allem dann, wenn es sich über die Steuerung eines zweiten Schweißkopfes handelt, der über eine von einem ersten Schweißkopf bereits gelegte Naht eine weitere Schweißnaht legen soll.
  • Diese bekannten Schweißkopfsteuerungen haben gleichwohl die an sie geknüpften Erwartungen nicht voll erfüllt. Denn es ergab sich, daß der durch sie gesteuerte Schweißkopf nach wie vor oft beträchtlich aus der Mitte des Schweißspalts auswanderte. Es wurde schließlich gefunden, daß diese Auswanderungen auf Änderungen im Steigungswinkel der schraubenförmig gewundenen Bandkanten zurückzuführen sind, mit denen man bisher vor allem bei konstanter Bandbreite nicht gerechnet hatte, weil zwischen der Bandbreite, dem durch die Rohrformungsvorrichtung fest gegebenen Rohrdurchmesser und dem Steigungswinkel eine feste Beziehung besteht. Nähere Untersuchung hat dann ergeben; daß der Rohrdurchmesser in Wirklichkeit von der Rohrformungsvorrichtung nicht völlig konstant gehalten wird, so däß seine Änderungen entsprechende Schwankungen in der Steigung zur Folge haben. Weiterhin hat die auch bei konstanter Breite unvermeidliche Säbelform des Bandes einen Einfluß auf den Steigungswinkel: Ferner ist es wegen des nötigen Spiels in den Führungen nicht möglich, den Winkel, unter dem das Band der Rohrformungsvorrichtung zugeführt wird, genau einzuhalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schweißkopfsteuerung zu schaffen, die diesen Erkenntnissen Rechnung trägt. In Übereinstimmung mit den obenerwähnten bekannten Schweißkopfsteuerungen in Schraubennahtrohrwerken mit gesteuerter Schweißspaltbreite ist auch bei der Steuerung nach der Erfindung ein den Schweißkopf tragender Teil durch ein an einer Kante des - insbesondere auf Sollbreite vorgearbeiteten - Bandes anliegendes Tastorgan derart in Achsrichtung des Rohrs verschiebbar, daß die Elektrode ständig über der Spaltmitte verbleibt. Erfindungsgemäß spricht das die Axiallage des den Schweißkopf tragenden Teils bestimmende Tastorgan jedoch nicht nur auf axiale Verschiebungen der Bandkante an, sondern in Form von Kippbewegungen auch auf Abweichungen der abgetasteten Bandkante vom Soll-Zulaufwinkel des Bandes, wobei diese Kippbewegungen des Tastorgans der Teilverschiebung im Sinne einer Korrektur der Schweißkopflage überlagerbar sind. Damit wird erreicht, daß der Schweißkopf ständig die Stellung einnimmt, die die Erzeugung einer optimalen Schweißung erfordert.
  • In der bevorzugten Ausführung der Erfindung dient als Mittel zur Steuerung ein an der einen Bandkante in mindestens zwei Punkten in Anlage gehaltenes Druckstück; dessen Verschiebungen und Drehungen auf den den Schweißkopf tragenden Teil übertragen werden: Dieses Druckstück hat im Gegensatz zu dem bekannten Taster nicht nur einen Freiheitsgrad der Verschiebung in Achsrichtung, sondern zwei Freiheitsgrade, nämlich zusätzlich einen Freiheitsgrad der Drehung, so daß es auch auf eine Änderung des Steigungswinkels anspricht.
  • Handelt es sich um die Steuerung eines Schweißkopfes, der nahe der Stelle angeordnet ist, an der die Bandkanten erstmalig zusammentreffen, dann kann der den Schweißkopf tragende Arm mit dem Druckstück starr verbunden werden: Denn es kann nach der Erfahrung angenommen werden, daß die Strecke der Bandkanten zwischen dem Druckstück und dem Schweißkopf praktisch geradlinig ist, weil die von der Säbelform des Bandes zu gering ist; um sich auf kurze Strecken auszuwirken.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Druckstück drehbar auf einem parallel zur Rohrachse durch Federkraft verschiebbaren Schlitten gelagert, auf dem sich ein Getriebe befindet, das die Drehung des Druckstücks in eine Verschiebung verwandelt und an einem den Schweißkopf tragenden Schieber angreift; d. h., daß dieser sowohl die Schlittenverschiebung als auch die durch das Getriebe erzeugte zusätzliche Verschiebung ausführt. Diese Bauart eignet sich vor wem zur Steuerung eines Schweißkopfes, der gegenüber der Stelle, an der die Bandkante erstmalig zusammentrifft, um mindestens 180° versetzt ist.
  • Das Getriebe kann in weiterer Ausbildung der Erfindung einen Kurventrieb enthalten, der so gestaltet ist, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen der Drehung des Druckstücks und der entsprechenden Verschiebung des mit dem Schweißkopf verbundenen Schiebers sich entsprechend der Istbreite des verwendeten Bandes einstellt: Dadurch ist es möglich, das Getriebe ohne Änderung zu verwenden, wenn eine andere Sollsteigung vorliegt, .:während die Bandbreite konstant bleibt, wie dies der Fall ist, wenn aus einem Band gegebener Breite ein Rohr von anderem Durchmesser hergestellt werden soll. Um auch der Möglichkeit Rechnung zu tragen, daß Bänder verschiedener Breite bei dem gleichen oder einem anderen Durchmesser verarbeitet werden, kann das Getriebe mit Wechselrädern versehen werden, die die Anpassung an eine neue Bandbreite lediglich durch Austausch eines einzigen Zahnrades möglich machen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 ein Schema zur Veranschaulichung der Lage der einzelnen Schweißköpfe und der Stellen, von denen aus sie gesteuert werden, Fig. 2 ein Beispiel der Steuerung eines Schweißkopfes, der die erste Schweißnaht legt; Fig. 3 ein Beispiel der Steuerung eines Schweißkopfes, der eine zweite oder dritte Naht legt, und Fig. 4 ein weiteres Beispiel, für eine Steuerung der in Fig. 3 dargestellten Art.
  • Es sei vorausgeschickt, daß die Steuerungen meist das Vorhandensein einer Vorrichtung zur Regelung der Schweißspaltbreite an :der Stelle, wo die erste Verschweißung entsteht, voraussetzen werden. Von der Darstellung einer solchen Vorrichtung ist hier abgesehen worden.
  • Im Schema nach Fig. 1 wird innerhalb einer im Längsschnitt gezeichneten, horizontal angeordneten Wickelhülse 11 aus einem Stahlband 12 durch schraubenförmiges Wickeln ein rechts aus der Hülse 11 austretendes Rohr 13 geformt, das nicht geschnitten gezeichnet ist. Das Band 12 wird in Richtung des gezeichneten Pfeiles unten tangential und unter einem Winkel, der gleich dem Steigungswinkel der späteren schraubenförmigen Schweißnaht ist, in die Hülse 11 eingeschoben. Der hierzu dienende Antrieb ist nicht gezeichnet. Im Punkt 14 an der tiefsten Stelle der Innenwand der Hülse 11 beginnt die erste Schraubenwindung 15 der linken Bandkante 16. Im Punkt 17 erreicht diese Kante wieder das Niveau des Punktes 14. An dieser Stelle steht sie erstmalig der bis zum Punkt 17 geradlinig verlaufenden rechten Bandkante 18 gegenüber: Im Punkt 17 oder in kleinem Abstand davon findet daher die erste Verschweißung statt, und zwar durch einen im Innern der Hülse 11 angeordneten Schweißkopf A. Die in kleinem Abstand aneinander gegenüberstehenden Bandkanten bilden den Schweißspalt 19, in den durch den Schweißkopf A die erste Naht von innen gelegt wird. Zur Steuerung des Kopfes A dient ein an der Bandkante 18 anliegendes Druckstück a, das auf noch zu beschreibende Weise mit dem Schweißkopf A gekuppelt ist.
  • Vom Punkt 17 aus verlaufen die bereits verschweißten Kanten längs einer halben Windung der Schraubenlinie bis zum Punkt 20, wo die zweite Naht durch einen oben auf der Hülse 11 angeordneten, durch ein Loch in der Hülse hindurch arbeitenden Schweißkopf B von außen gelegt wird. Zur Steuerung dieses Schweißkopfes dient ein Druckstück b, das an der Bandkante 16 im Bereich von deren erster Windung 15 ungefähr im Abstand einer Ganghöhe vom Schweißkopf B anliegt. Soll noch eine dritte Naht gelegt werden, so wird hierfür ein im Innern der- Hülse angeordneter Schweißkopf C vorgesehen, der im Punkt 21 liegt und vom Schweißkopf A um eine Ganghöhe entfernt. Dieser Kopf wird durch ein an der Kante 16 anliegendes Druckstück c gesteuert.
  • Die Steuerung des Schweißkopfes A ist in Fig. 2 genauer dargestellt. Die Wickelhülse ist fortgelassen und das werdende Rohr im Längsschnitt mit horizontaler Schnittebene gezeichnet. Das Druckstück a wird von einer Art Balancier gebildet, der auf einem Arm 22 mittels eines Gelenkes 23 drehbar gelagert ist. Der Arm 22 ist um einen feststehenden Zapfen 24 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer Feder 25, die sich an einem festen Widerlager 26 abstützt. Das Druckstück a trägt zwei Rollen 27, mit denen es durch die Wirkung der Feder 25 ständig in Anlage an der Bandkante 18 gehalten wird. Der Schweißkopf A ist durch einen Arm 28 starr mit dem Druckstück a verbunden. Das Druckstück a macht alle Parallelverschiebungen und alle Schwenkbewegungen der Kante 18 mit und überträgt sie auf den Schweißkopf A. Infolgedessen arbeitet, wenn auf konstante Schweißspaltbreite geregelt wird, der Schweißkopf ständig über der Mitte des Schweißspaltes, in jedem Falle aber in einem konstanten horizontalen Abstand von der Kante 18, ein Abstand, der vielfach 0,5 mm beträgt.
  • Die Steuerung nach Fig. 2 ist auch anwendbar, wenn Band von schwankender Breite verarbeitet wird. Voraussetzung ist nur, daß die von der Säbelform des Bandes herrührende Krümmung der Kante 18 so klein bleibt, daß die Kante über eine Strecke, die gleich dem Abstand zwischen dem Schweißkopf A und dem Druckstück ca ist, als geradlinig angesehen werden kann.
  • Das zur Steuerung des Schweißkopfes B dienende Druckstück h besteht gemäß Fig. 3 wiederum aus einer Art Balancier, der jedoch in diesem Falle auf einem Schlitten 29 um eine vertikale Achse drehbar gelagert ist. Der Schlitten 29 ist oben auf der (nicht gezeichneten) Wickelhülse parallel zur Rohrachse verschiebbar. Zu diesem Zweck sind an seinen beiden Stirnenden Stangen 30 und 31 befestigt, die in auf der Wickelhülse montierten Lagern 32 und 33 verschoben werden können. Eine Schraubenfeder 34, die sich am Lager 33 abstützt, ist bestrebt, den Schlitten nach rechts zu schieben und damit zwei am Druckstück b angebrachte Rollen 35 in Anlage an der ersten Windung 15 der Kante 16 zu halten.
  • Auf einer am Schlitten 29 gelagerten Welle 36, die am unteren Ende das Druckstück b trägt, sitzt oben ein Zahnsegment 37, das mit einem Zahnrad 38 im Eingriff steht. Die Welle 39 dieses Zahnrades trägt außerdem eine Kurvenscheibe 40, an der eine Rolle 41 eines mit seiner Welle 42 auf dem Schlitten drehbar gelagerten Armes 43 anliegt. Dieser Arm ist mit einem Zahnrad 44 verbunden, das mit einem Zahnrad 45 im Eingriff steht. Das Zahnrad 45 ist mit einem Zahnrad 46 gekuppelt, das in eine Zahnstange 47 greift. Das Zahnrad 46 ist gegen Zahnräder größeren oder kleineren Durchmessers austauschbar und zu diesem Zweck mit seiner Welle 48 auf einem Arm 49 angeordnet, der um die Welle 42 des Armes 43 schwenkbar ist.
  • Die Zahnstange 47 ist parallel zur Rohrachse in zwei Lagern 50 und 51 verschiebbar, die wie die Lager 32 und 33 auf der Wickelhülse montiert sind. Eine Feder 52, die sich am Lager 51 abstützt und auf einen Bund 53 der Stange 47 wirkt, sucht diese nach links zu schieben und sorgt damit für ständige Anlage der Rolle 41 an der Kurvenscheibe 40. Am rechten Ende der Zahnstange 47 ist der Schweißkopf B befestigt.
  • Das Druckstück b macht jede Parallelverschiebung und jede Winkelverstellung der Bandkante 16 mit. Eine reine Parallelverschiebung wird ohne Drehung der Zahnräder, der Kurvenscheibe 40 und des Armes 43 vom Schlitten 29 über die Zahnstange 47 unmittelbar auf den Schweißkopf B übertragen. Die von einer Änderung der Winkelstellung der Kante 15 herrührende Drehung des Druckstückes b hat eine zusätz- j liehe Verschiebung der Zahnstange 47 relativ zum Schlitten 29 zur Folge. Die einzelnen tJbersetzungsverhältnisse des Getriebes und die Steigung der Kurvenscheibe 14 sind so gewählt, daß - konstante Bandbreite vorausgesetzt - der Abstand des Schweißkopfes B von der Bandkante 18 unverändert bleibt, der Schweißkopf also wiederum ständig über der Mitte der Schweißnaht arbeitet.
  • Das für die richtige Steuerung des Schweißkopfes B nötige Verhältnis zwischen dem Drehwinkel des Druckstücks b und der Verschiebung der Zahnstange 47 kann empirisch oder rechnerisch bestimmt werden. Die Funktion, die man dabei ermittelt, enthält als Parameter auch die Bandbreite und den Sollsteigungswinkel der Schweißnaht bzw. den Rohrdurchmesser. Es hat sich nun als möglich herausgestellt, die Kurve 54 der Kurvenscheibe 40 so zu gestalten, daß das Getriebe für alle praktisch vorkommenden Rohrdurchmesser und Bandbreiten verwendet werden kann, wobei lediglich eine Auswechselung des Zahnrades 46 notwendig ist, wenn die Bandbreite gewechselt wird. Die ganze Steuerung kann daher unverändert auch auf Wickelhülsen verschiedenen Durchmessers aufgesetzt werden.
  • Die Steuerung nach Fig. 4 hat mit derjenigen nach Fig. 3 einen Schlitten 29 gemeinsam, der oben auf der (nicht gezeichneten) Wickelhülse horizontal beweglich gelagert ist. Zwecks Reibungsverminderung dienen zur Lagerung und Führung dieses Schlittens vertikal stehende Schwingen 55, von denen in der Zeichnung nur die oberen Stirnenden sichtbar sind. Diese Schwingen sind in (nicht gezeichneten) Lagern auf der Wickelhülse schwenkbar befestigt und mit dem Schlitten 29 gelenkig verbunden. Der Schlitten 29 steht unter der Wirkung von Federn 56, die ihn ähnlich wie die Feder 34 in Fig. 3 nach rechts zu schieben suchen. Die Federn 56 sind in auf der Wickelhülse befestigten, feststehenden Nockens 57 verankert und greifen an Vorsprüngen 58 des Schlittens 29 an.
  • Am Schlitten 29 ist wie in Fig. 3 ein mit Rollen 35 versehenes Druckstück b mittels einer Welle 36 drehbar, die in einem Fortsatz 59 des Schlittens gelagert ist. Ebenso wie in Fig. 3 überträgt daher das Druckstück b jede Parallelverschiebung der Bandkante 15, 16 direkt auf den Schlitten 29.
  • In einer auf dem Schlitten 29 sitzenden Büchse 60 ist eine Stange 61 längs verschiebbar, an deren rechtem Ende der Schweißkopf B befestigt ist. Das linke Ende 62 der Stange 61 trägt einen Kopf 63 mit einem Kulissenschlitz 64. Eine Feder 65, die sich an der rechten Stirnfläche 66 des Fortsatzes 59 abstützt, drückt gegen den Kopf 63 und sucht daher die Stange 61 relativ zum Schlitten 2.9 nach rechts zu schieben.
  • Fest mit dem Druckstück b ist ein Hebelarm 67 verbunden, der durch einen Lenker 68 mit einem bei 69 auf dem Schlitten 29 drehbaren Hebel 70 zwangläufig gekuppelt ist. Der Hebel 70 trägt an seinem freien Ende in einem Gelenk 71 einen Stein 72, der im Kulissenschlitz 64 quer zur Richtung der Bewegung des Schlittens 29 verschiebbar ist.
  • Eine reine Parallelverschiebung der Bandkante 15, 16 wird ohne Drehung der Hebel 67 und 70 über den Schlitten 29 auf die Stange 61 und den Schweißkopf B übertragen. Eine reine Winkelverstellung der Bandkante 15, 16 hat bei ruhendem Schlitten 29 eine Drehung des Druckstückes b zur Folge, die über das Hebelgestänge 67, 68, 70 und die Kulissenführung 64, 72 auf die Stange 61 und damit auf den Schweißkopf B übertragen wird. Durch geeignete Wahl der Längen der einzelnen Hebelarme kann leicht erreicht werden, daß die Verschiebung des Schweißkopfes B, die auf diese Weise entsteht, mit hinreichender Genauigkeit der Verlagerung der Bandkante 18, die durch eine Winkelstellung der Bandkante 15, 16 entsteht, gleich ist.
  • Um die Steuerung verschiedenen Bandbreiten und Rohrdurchmessern anpassen zu können, sind für den Anschluß der Kuppelstange 68 an den Hebelarm 67 mehrere Gelenkpunkte in Form einer Lochreihe 17 vorgesehen, die wahlweise benutzt werden können. Aus den gleichen Gründen hat der Hebel 70 mehrere Löcher 74, die als Drehpunkt dienen können. Endlich ist auch die Länge der Kuppelstange 68 veränderlich. Sie besteht zu diesem Zweck aus zwei Gewindehülsen 75 und 76, die wie bei den bekannten Spannschlössern durch einen Gewindestift 77 verbunden sind. Eine den Steuerungen nach Fig.3 oder 4 ähnliche Steuerung kann auch für den Schweißkopf C Verwendung finden. Doch muß das zugehörige Druckstück c etwas außer Flucht mit dem Schweißkopf angeordnet werden, weil an der Stelle; die der Lage des Druckstücks b entspricht, der Schweißkopf A arbeitet und keine Kante zur Verfügung steht, an der ein Druckstück anliegen könnte.
  • Die drei als Beispiel gezeichneten Steuerungen arbeiten rein mechanisch. Doch ist es möglich, statt dessen hydraulische oder elektrische Mittel zur Abtastung der Lage der steuernden Bandkante und zur entsprechenden Bewegung des Schweißkopfes zu verwenden.
  • Ferner kommt es für die Erfindung nicht darauf an, wie die Vorrichtung zur Formung des Rohres im einzelnen gestaltet ist. So könnte an die Stelle der einfachheitshalber gezeichneten Wickelhülse 11 auch ein System von Biege- und Stützrollen treten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schweißkopfs.teuerung in Schraubennahtrohrwerken mit gesteuerter Schweißspaltbreite, bei der ein den Schweißkopf tragender Teil durch ein an einer Kante des insbesondere auf Sollbreite vorgearbeiteten Bandes anliegendes Tastorgan derart in Achsrichtung des Rohres verschiebbar ist, daß die Elektrode ständig über der Spaltmitte verbleibt, dadurch , gekennzeichnet, daß das die Axialläge des den Schweißkopf (A, B, C) tragen.,, den Teils (28, 47; 61) bestimmende Tastorgan (a, b) nicht nur auf axiale Verschiebungen der Bandkante, sondern in Form. .von Kippbewegungen auch auf Abweichungen der abgetasteten Bandkanten (15, 16; 18) vom Soll-Zulaufwinkel des Bandes (1,2) anspricht und daß diese Kippbewegungen des Tastorgans (n, b) der Teilverschiebung im Sinne einer Korrektur der Schweißkopflage überlagerbax sind.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an der einen Bandkante (18, 16) in mindestens zwei Punkten (27, 35) in Anlage gehaltenes Druckstück (a, b, c), dessen Verschiebungen und Drehungen auf den den Schweißkopf (A, B, C) tragenden Teil (28, 29) übertragbar sind.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 2 für einen Schweißkopf, der an der Stelle angeordnet ist, an der die zu verschweißenden Bandkanten erstmalig zusammentreffen, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schweißkopf (A) tragende Arm (28) mit dem Druckstück (a) starr verbunden ist.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch 2, insbesondere für einen Schweißkopf, der gegenüber der Stelle, an der die zu verschweißenden Bandkanten erstmalig zusammentreffen, um mindestens 180° versetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (b) drehbar auf einem parallel zur Rohrachse durch Federkraft verschiebbaren Schlitten (29) gelagert ist, auf dem sich ein Getriebe befindet, das die Drehung des Druckstücks in eine Verschiebung verwandelt und an einem den Schweißkopf (B) tragenden Schieber (Stange 47 oder 61) angreift, d. h., daß dieser sowohl die Schlittenverschiebung als auch die durch das Getriebe erzeugte Verschiebung ausführt.
  5. 5. Steuerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe einen Kurventrieb (40, 41) enthält, der so gestaltet ist, daß das übersetzungsverhältnis zwischen der Drehung des Druckstücks (b) und der entsprechenden Verschiebung des mit dem Schweißkopf (B) verbundenen Schiebers (47) sich entsprechend der Istbreite des verwendeten Bandes einstellt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1080 241, 1048 253; USA.-Patentschrift Nr. 2 690492; kanadische Patentschrift Nr. 514 524.
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