DE1221485B - Vorrichtung zum Salzen von Butter - Google Patents
Vorrichtung zum Salzen von ButterInfo
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- DE1221485B DE1221485B DEH54305A DEH0054305A DE1221485B DE 1221485 B DE1221485 B DE 1221485B DE H54305 A DEH54305 A DE H54305A DE H0054305 A DEH0054305 A DE H0054305A DE 1221485 B DE1221485 B DE 1221485B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J15/00—Manufacturing butter
- A01J15/10—Devices for manufacturing butter other than by churns
- A01J15/12—Devices for manufacturing butter other than by churns with arrangements for making butter in a continuous process
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23C—DAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
- A23C15/00—Butter; Butter preparations; Making thereof
- A23C15/02—Making thereof
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Dairy Products (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIj
Deutsche KL: 45 g -15/12
Nummer: 1221485
Aktenzeichen: H 54305ΙΠ/45 g
Anmeldetag: 14. November 1964
Auslegetag: 21. Juli 1966
Bei der Herstellung von Butter wird im allgemeinen angestrebt, den sogenannten Grundwassergehalt der
Butter so niedrig wie möglich, d. h. in einem Bereich zwischen 12 und 15 %>, zu halten. Um den Wassergehalt
der Butter so weit zu erhöhen, daß im verkaufsfertigen Produkt der Wassergehalt möglichst
dicht unterhalb der amtlich festgelegten Grenze liegt, wird bei kontinuierlichen Verfahren Wasser in einer
einstellbaren Menge der Butter zugeführt und mit der Butter vermischt. Die Zuführung des Wassers erfolgt
zweckmäßigerweise nach dem Abpressen der Buttermilch während des Fertigknetens der Butter in einer
Beschleunigungskammer, um schon bei der Zugabe des Wassers eine möglichst feine Verteilung zu erzielen.
In Deutschland ist gesalzene Butter in den letzten Jahren ohne Bedeutung gewesen. Im Ausland wird
die Butter jedoch fast überall gesalzen, wobei ein Salzgehalt zwischen 0,3 und 2 % in Frage kommt. Bei
der Herstellung von gesalzener Butter in kontinuierlich arbeitenden Maschinen ist es nicht ohne weiteres
möglich, das Salz trockenkörnig oder in Pulverform zuzugeben, weil sich das Salz nur schlecht in der Butter
auflöst und die Gefahr der Schlierenbildung besteht.
Es ist bereits bekannt, der Butter während des Zusammenpressens und vor dem Fertigkneten mittels an
der Zusammenpreßvorrichtung angeordneter Verteilerkörper oder einer Salzmühle Salz und andere
Zusätze sowie Wasser zum Waschen der Butter nacheinander dosiert beizumengen.
Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist insbesondere darin zu sehen, daß Waschwasser und Zusätze, z. B.
Salz, Salzlake od. dgl., nacheinander der Butter beigegeben werden. Die Folge davon ist, daß das überschüssige
und im weiteren Verlauf der Behandlung abgeschiedene Wasser einen unkontrollierbaren Teil
der Zusätze wieder herausspült, wodurch eine einwandfreie Einstellung des Gehaltes an Zusätzen in der
fertigen Butter fast unmöglich gemacht wird.
Ferner gehört es bereits zum Stand der Technik, im Waschwasser gelöste Zusätze während des Abpressens
dem noch ungepreßten Butterkorn nach Abtrennen der Buttermilch über Brausen einzusprühen.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zum Salzen der Butter bekanntgeworden, bei der die Buttermilch vor dem
Eintritt in den Abpresser abgeschieden, ein geringer Teil mit Salz versetzt und der Butter während des
Abpressens und vor dem Fertigkneten mittels einer Dosierpumpe beigemengt wird. Auch hierbei muß mit
einem teilweisen Auswaschen des Salzes aus der But-
Vorrichtung zum Salzen von Butter
Anmelder:
Holstein & Kappert
Maschinenfabrik »PHÖNIX« G. m. b. H.,
Dortmund, Juchostr. 20
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Wilhelm Rößler, Dortmund
is ter durch die im Abpresser ausgeschiedene überschüssige
Buttermilch gerechnet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der vorstehend erläuterten Vorrichtungen
zu vermeiden und eine Vorrichtung zu schaffen, die eine homogene Verteilung und einen definierten Gehalt
der Zusätze in der Buttermasse gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Dosiereinrichtung für das Salz und eine davon
unabhängige Dosiereinrichtung für Wasser, deren Dosierleitungen in gleicher Höhe in der Durchtrittsöffnung
einer im Fertigkneter angeordneten Blende münden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Dosierleitungen für Salz und Wasser konzentrisch zueinander
oder unmittelbar nebeneinander angeordnet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist weiterhin
gekennzeichnet durch eine Dosierpumpe, die das Wasser unter Druck, und eine Förderschnecke, die das
Salz unter Druck in die Durchtrittsöffnung der Blende einpreßt.
Die Vorrichtung zum Salzen der Butter bei der kontinuierlichen Butterherstellung wird an Hand der
Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Buttermaschine,
F i g. 2 eine Salzmühle mit Zubehör und die
F i g. 2 eine Salzmühle mit Zubehör und die
F i g. 3 a bis 3 verschiedene Ausführungen der Einmündung der Dosierzuleitungen für Wasser und Salz.
Die Maschine zur kontinuierlichen Herstellung der Butter weist auf einem Gestell 1 einen durch einen
Motor 2 angetriebenen Schlagzylinder 3 auf, von dem ein Gemisch aus Butterkorn und Buttermilch durch
einen Trichter 4 in einen im Gestell 1 angeordneten Trennzylinder läuft. Aus dem offenen Ende 5 des
Trennzylinders fällt das von der Buttermilch befreite Butterkorn in eine aus dem Gestell 1 herausragende
Preßvorrichtung 6, der ein Fertigkneter 7 vorgesetzt ist, aus der vorn der fertige Butterstrang heraustritt.
609 590/34
In der Knetvorrichtung sind in bekannter Weise abwechselnd ortsfeste Scheiben mit Löchern und
rotierende Fördersterne angeordnet. Eine Scheibe weist zweckmäßig zentrisch zur Längsachse des Fertigkneters
eine mit einer Durchtrittsöffnung versehene Blende auf, durch welche die Buttermasse mit hoher
Geschwindigkeit hindurchgedrückt wird. In dieser Durchtrittsöffnung wird der Butter Wasser und Salz
in bestimmten Mengen zugeführt.
Die Vorrichtung zum Salzen der Butter weist einen Salzbehälter 8 auf, aus dem das Salz mittels einer Zuführschnecke
9 in eine Salzmühle 10 gefördert wird. Das gemahlene Salz wird mittels einer Förder- und
Dosierschnecke 11 in ein Rohr 12 gedrückt, das in die Durchtrittsöffnung der Blende 7 mündet. Die
Mühle 10 ist in einer Heizkammer 13 angeordnet. Die Förder- und Dosierschnecke 11 wird durch einen
regelbaren Motor od. dgl. angetrieben.
Bei der in der F i g. 2 dargestellten Ausführung wird das Rohr 12 von einem Mantelrohr 15 umgeben, welches
das Dosierwasser aus der Zuleitung 16 durch den Ringraum zwischen dem Rohr 12 und dem Mantelrohr
15 in die Durchtrittsöffnung der Blende leitet.
Damit das Salz und das Wasser gleichzeitig in die Butter eintreten, sind verschiedene Anordnungen der
Zuleitungsrohre möglich. Die Fig. 3a bis 3e zeigen
einen Butterstrang mit Salz- und Wasserzuleitungen. Bei der Ausführung nach Fig. 3a umgibt das Zuleitungsrohr
für Salz das Zuleitungsrohr für Wasser. Bei der Fig. 3b umgibt das Zuleitungsrohr für Wasser
das Zuleitungsrohr für Salz. Die F i g. 3 c zeigt eine Ausführung, bei der das Wasserdosierrohr seitlich
vom Salzdosierrohr angeordnet ist. Ein Wasserdosierrohr vor und ein Wasserdosierrohr hinter dem
Salzdosierrohr sind bei der F i g. 3 d vorgesehen. Die konzentrisch angeordneten Rohre nach F i g. 3 e sind
mit einer Mischdüse 17 versehen, so daß sich zunächst Wasser und Salz mischen, ehe sie in die Butter gelangen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Salzen von Butter bei der kontinuierlichen Butterherstellung, g e k e η η -
ίο zeichnet durch eine Dosiereinrichtung für
das Salz und1 eine davon unabhängige Dosiereinrichtung
für Wasser, deren Dosierleitungen in gleicher Höhe in der Durchtrittsöffnung einer im
Fertigkneter angeordneten Blende münden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierleitungen für Salz
und Wasser konzentrisch zueinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch geao kennzeichnet, daß die Dosierleitungen für Salz
und Wasser unmittelbar nebeneinander angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Dosierpumpe, die das
Wasser in die Durchtrittsöffnung der Blende einpreßt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine
Förder- und Dosierschnecke, die das Salz in die Durchtrittsöffnung der Blende einpreßt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 815 721, 911441,
936725, 1099 329.
Deutsche Patentschriften Nr. 815 721, 911441,
936725, 1099 329.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH54305A DE1221485B (de) | 1964-11-14 | 1964-11-14 | Vorrichtung zum Salzen von Butter |
| GB44746/65A GB1088488A (en) | 1964-11-14 | 1965-10-22 | Apparatus for salting butter |
| FR46577A FR1454282A (fr) | 1964-11-14 | 1965-11-12 | Procédé et dispositif pour le salage du beurre dans la fabrication continue de celui-ci |
| NL6514734A NL6514734A (de) | 1964-11-14 | 1965-11-12 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH54305A DE1221485B (de) | 1964-11-14 | 1964-11-14 | Vorrichtung zum Salzen von Butter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1221485B true DE1221485B (de) | 1966-07-21 |
Family
ID=7158642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH54305A Pending DE1221485B (de) | 1964-11-14 | 1964-11-14 | Vorrichtung zum Salzen von Butter |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1221485B (de) |
| FR (1) | FR1454282A (de) |
| GB (1) | GB1088488A (de) |
| NL (1) | NL6514734A (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815721C (de) * | 1949-11-22 | 1951-10-04 | Westfalia Separator Ag | Verfahren und Einrichtung zur kontinuierlichen Butterung |
| DE911441C (de) * | 1952-07-08 | 1954-05-13 | Westfalia Separator Ag | Einrichtung zur kontinuierlichen Butterung |
| DE936725C (de) * | 1955-01-11 | 1955-12-22 | Westfalia Separator Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Butter bei ihrer kontinuierlichen Herstellung |
| DE1099329B (de) | 1960-02-16 | 1961-02-09 | Westfalia Separator Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Salzen von Butter bei ihrer kontinuierlichen Herstellung nach dem Schlagverfahren |
-
1964
- 1964-11-14 DE DEH54305A patent/DE1221485B/de active Pending
-
1965
- 1965-10-22 GB GB44746/65A patent/GB1088488A/en not_active Expired
- 1965-11-12 FR FR46577A patent/FR1454282A/fr not_active Expired
- 1965-11-12 NL NL6514734A patent/NL6514734A/xx unknown
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815721C (de) * | 1949-11-22 | 1951-10-04 | Westfalia Separator Ag | Verfahren und Einrichtung zur kontinuierlichen Butterung |
| DE911441C (de) * | 1952-07-08 | 1954-05-13 | Westfalia Separator Ag | Einrichtung zur kontinuierlichen Butterung |
| DE936725C (de) * | 1955-01-11 | 1955-12-22 | Westfalia Separator Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Butter bei ihrer kontinuierlichen Herstellung |
| DE1099329B (de) | 1960-02-16 | 1961-02-09 | Westfalia Separator Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Salzen von Butter bei ihrer kontinuierlichen Herstellung nach dem Schlagverfahren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1088488A (en) | 1967-10-25 |
| FR1454282A (fr) | 1966-07-22 |
| NL6514734A (de) | 1966-05-16 |
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