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DE1221480B - Selbstfahrender Maehdrescher - Google Patents

Selbstfahrender Maehdrescher

Info

Publication number
DE1221480B
DE1221480B DEM41860A DEM0041860A DE1221480B DE 1221480 B DE1221480 B DE 1221480B DE M41860 A DEM41860 A DE M41860A DE M0041860 A DEM0041860 A DE M0041860A DE 1221480 B DE1221480 B DE 1221480B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
engine
combine harvester
motor
frame
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41860A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Stuart Horne
Robert Ashton
Leslie Lyons Kepkay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Massey Ferguson Services NV
Original Assignee
Massey Ferguson Services NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Massey Ferguson Services NV filed Critical Massey Ferguson Services NV
Publication of DE1221480B publication Critical patent/DE1221480B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Combines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-41/02
Nummer: 1221480
Aktenzeichen: M 41860III/45 c
Anmeldetag: 18. Juni 1959
Auslegetag: 21. Juli 1966
Die Erfindung betrifft einen selbstfahrenden Mähdrescher mit einem am vorderen Teil der Maschine angeordneten Motor, einem Kornbehälter hinter dem Motor und einem Bedienungsstand vorn am Rahmen neben dem Motor, wobei der Kühler an der dem Bedienungsstand gegenüberliegenden Seite des Motors angebracht ist.
Die Anordnung des Motors im Verhältnis zu den anderen Aggregaten eines Mähdreschers sowie die Anordnung des Kornbehälters und der Fahrerplattform üben einen sehr wesentlichen Einfluß auf die Betriebseigenschaften des Mähdreschers aus. Bei bekannten Mähdreschern ist der Motor beispielsweise im Bereich des Mähdrescherhecks angeordnet. Bei anderen Mähdreschern bekannter Bauart befindet er sich am vorderen Teil der Maschine. Bei der Heckanordnung des Motors sind störanfällige, aufwendige Triebkraftübertragungseinrichtungen erforderlich, um beispielsweise das Mähwerk, die Dreschtrommel u. dgl. in Betrieb zu setzen. Ein großer Abstand des Motors vom Bedienungsstand erfordert lange Steuerleitungen, so daß damit zusätzliche Fehlerquellen und Störungsursachen entstehen. Bei anderen Mähdreschern befindet sich der Motor im Bereich des vorderen Maschinenteiles, insbesondere aber im Bereich des Mähwerkes und der Dreschtrommel. Damit werden zwar die Abstände des Motors zu den Triebkraft verbrauchenden Elementen, d. h. zu dem Mähwerk und der Dreschtrommel, sowie der Abstand zum Bedienungsstand gegenüber der anderen bereits geschilderten bekannten Ausbildung verkürzt, dafür treten jedoch andere Gefahren für den Motor und damit den Mähdrescher auf, die sich aus dieser Anordnung ergeben. Im Bereich eines am vorderen Maschinenteil angeordneten Motors befinden sich nämlich Staub und Schmutz aufwirbelnde Aggregate, die dazu führen, daß stark verunreinigte Luft durch den Kühler des vorn angeordneten Motors geblasen wird. Hierdurch ist die Gefahr einer Verstopfung der Kühlerlamellen möglicherweise bis zur völligen Luftundurchlässigkeit gegeben und der Motor somit stets einer Überhitzungsgefahr ausgesetzt.
Durch die bereits erwähnte Art der Anorodnung des Motors in bezug auf die anderen Aggregate eines Mähdreschers werden aber auch andere Eigenschaften des Mähdreschers beeinflußt, insbesondere die Manövrierfähigkeit, Wendigkeit und Geländegängigkeit. Außerdem beeinflußt die Motoranorodnung bei gegebenen Abmessungen die erreichbare Kapazität des Kornbehälters und die Leistungsfähigkeit des Mähdreschers insgesamt. Es ist offensichtlich, daß Selbstfahrender Mähdrescher
Anmelder:
Massey-Ferguson Services N. V., Curagao
(Niederländische Antillen)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Thieleke, Patentanwalt,
Braunschweig, Jasperallee 1 a
Als Erfinder benannt:
Donald Stuart Hörne,
Robert Ashton,
Leslie Lyons Kepkay, Toronto, Ontario (Kanada)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24. Juni 1958 (744 156) - -
bei ungünstiger Verteilung der einzelnen Aggregate und Mähdrescherteile große Mähdrescherabmessungen entstehen, ohne daß mit diesen Abmessungen zugleich eine hohe Leistungsfähigkeit, insbesondere aber auch eine hohe Kapazität der Kornbehälter erzielt wird, die erforderlich ist, wenn der Mähdrescher längere Zeit arbeiten soll, ohne entladen werden zu müssen.
Große Abmessungen, die eine Verringerung der Wendigkeit und Geländegängigkeit bedingen, entstehen nicht nur durch die Dimensionierung der kornverarbeitenden und -reinigenden Teile des Mähdreschers, sondern auch durch die Kornbehälter und Motoranordnung, wobei letztere vielfach auch die Standfähigkeit und damit Einsatzfähigkeit eines Mähdreschers nachteilig begrenzen. Bei bekannten Mähdreschern sind die geforderten Eigenschaften entweder nicht oder nur unvollkommen vorhanden, und es sind jeweils Kompromisse geschlossen worden, die zum Teil zu erheblichen Nachteilen führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mähdrescher zu schaffen, der gedrungen, d. h. kompakt aufgebaut ist und bei dem durch geeignete Anordnung des Motors kurze .Triebkraftübertragungswege zu den einzelnen zu treibenden Aggregaten,
zugleich aber auch eine geschützte Placierung des Motors und eine hohe Leistungs- und Einsatzfähigkeit des Mähdreschers gewährleistet sind.
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Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich der ordnet sind, so daß der Motor und das Antriebs-Mähdrescher eingangs genannter Art erfindungs- aggregat eine T-förmige Vorrichtung bilden,
gemäß dadurch, daß zwischen dem Bedienungsstand Ein Ausführungsbeispiel des neuen Mähdreschers und dem Motor eine Seitenwand angeordnet ist und ist in den Zeichnungen dargestellt,
daß dem Kühler ein Lufteintrittsgehäuse zugeordnet 5 Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf den Mähist, wobei die Gesamtanordnung so getroffen ist, daß drescher;
der Behälter die Seitenwand und das Gehäuse einen F i g. 2 stellt eine Seitenansicht des Mähdreschers
den Motor umschließenden und abschirmenden dar;
Raum bilden. Fig. 3 zeigt die gegenüberliegende Seite des
Bei der geschilderten neuen Ausbildung des Mäh- io Mähdreschers;
dreschers ist der Motor zentral angeordnet, so daß F i g. 4 stellt einen Schnitt durch den Antriebsteil
der Abstand zu den einzelnen Triebkraft verbrau- des Mähdreschers dar;
chenden Aggregaten sehr kurz ist. Ebenfalls kurz Die F i g. 5 und 6 zeigen schaubildliche Darstel-
gehalten ist der Abstand zum Bedienungsstand und hingen des Triebwerkes.
damit die Länge der Steuergestänge und -einrichtun- i5 Der Jn den Figuren gezeigte Mähdrescher 10 ist gen. Weiterhin wird noch durch sinnvolle Ausnut- ^ einem Mähwerk 15 ausgerüstet, das einen Mähzung der mit der neuen Motoranordnung gegebenen tisch 16 und einen Elevator 17 aufweist. Eine Dreschörtlichen Bedingungen am Mähdrescher eine Kapse- trommel 20 sitzt auf einer Welle 21, wobei der lung des Motors erzielt, durch welche ein vollsten- Dreschtrommel 20 Korntrenn- und -reinigungseindiger Schutz desselben gegenüber Verunreinigungen 20 richtungen 25 mit Strohförderböden, Schüttlern und und anderen schädlichen Einflüssen erreicht wird. Gebläsen nachgeschaltet sind. Zur Aufnahme des Eine zentrale Motoranordnung mit den resultie- ausgedroschenen Kornes dienen Kornbehälter 30. renden kurzen Triebkraftübertragungswegen und den Eme Entladeschnecke 31 dient zum Entleeren des dadurch möglichen zentrale Triebkraft übertragen- Kornbehälters. Die einzelnen Einrichtungen und den Einrichtungen führt erst zu der Möglichkeit 25 xeile des Mähdreschers sind auf einem Rahmen 35 einer kompakten und gedrungenen Ausbildung des befestigt, welcher auf vorderen getriebenen Rädern gesamten Mähdreschers. 36 ^ hinteren lenkbaren Rädern 37 ruht. Die An-
Bei einer bevorzugten weiteren Ausführung des triebskraft zum Bewegen der einzelnen Aggregate des
neuen Mähdreschers ist erfindungsgemäß vorgesehen, Mähdreschers sowie zum Fortbewegen des Mäh-
daß eine Bodenwand unter dem Motor am Rahmen 30 dreschers liefert eine Verbrennungskraftmaschine 40;
befestigt ist und daß der Motor in Längsrichtung Der Motor oder die Verbrennungskraftmaschine
längs der Mittellinie der Maschine angeordnet ist. 40 ist oberhalb der Dreschtrommel 20 angeordnet,
Durch diese Ausgestaltung wird der Motor auch und zwar am vorderen Ende des Rahmens 35. Durch
gegen von unten her aufgewirbelten Staub geschützt ώε86 Anorodnung ist eme niedrige Lagerung der
und sicher abgeschirmt, zugleich aber wird durch die 35 Dreschtrommel sowie der Kornreinigungs- und
Anordnung längs der Mittellinie eine Unterbringung -trenneinrichtungen 25 möglich, außerdem braucht
des Motors erzielt, die sich günstig auf die Ausbil- der Elevator 17 nur kurz ausgeführt zu werden. Auf
dung_ der Triebkraft übertragenden Einrichtungen der gewählten Anordnung des Motors 40 resultiert
auswirkt. als -weiterer Vorteil die Möglichkeit, das Mähwerk
Eine besonders gedrungene und robuste Ausbil- 40 15 kräftig auszubilden und die Kraftübertragung
dung des Mähdreschers erreicht man nach einem zum Mähwerk kurz, widerstandsfähig und verlustarm
weiteren Merkmal der Erfindung, wenn die Dresch- auszubilden. Außerdem wird durch die gewählte
trommel quer vor dem Rahmen unter dem Motor Motoranordnung erreicht, daß der Motor außerhalb
gelagert ist und wenn sich die Ausscheideeinrichtung jener zone liegt, die von aufgewirbeltem Fremdmate-
am Rahmen unmittelbar hinter der Dreschtrommel 45 rial) wie SpreUj Staub u ,dgl- umgeben ist. Die bei
nach rückwärts erstreckt. Mähdreschern häufig auftretende Feuergefahr wird
Da eine große, d. h. besonders hohe Standfestig- durch die gewählte Motoranoordnung erheblich verkeit eines Mähdreschers durch eine tiefe Lage des mindert. Wesentlich für den Betrieb des Mäh-Schwerpunktes erzielt wird, schlägt die Erfindung dreschers ist aber auch die Tatsache, daß der Motor nach einem weiteren Merkmal vor, daß der Korn- 50 durch die neue Anordnung bequem, z. B. zu Warbehälter aus zwei gegenüberliegenden Teilen mit tungs- und Pflegearbeiten, zugänglich ist, obgleich Ansätzen am vorderen Ende besteht und daß die eine gekrümmte Vorderwand 41 über Riegel 42, 43 Ansätze von dem Gehäuse der Ausscheideeinrichtung befestigt ist und als Abschirmung dient. Es sind einen Abstand haben, so daß abgeschirmte Taschen lediglich die Riegel 42 und 43 zu lösen, um die Vorentstehen, die von den Seiten des Maschinenrahmens 55 derwand 41 zu entnehmen, und der Motor 40 ist frei abwärts weisen und wenn die Kraftübertragungs- und zugänglich.
einrichtungen, durch die der Motor mit den Arbeits- Auf dem Rahmen 35 ist über und vor der Dreschteilen der Maschine verbunden wird, durch diese trommel 20 sowie neben dem Motor 40 ein Bedie-Taschen hindurchgeführt sind. nungsstand 45 angeordnet. Hinter einem Lenkrad 47
Eine kompakte Ausbildung der Triebkraft über- 60 ist ein Sitz 46 vorgesehen, und eme Steuerwand 48
tragenden Einrichtung und damit eine robuste, wider- ist in bequemer Reichweite vom Sitz 46 angeordnet,
standsfähige und durch lange Lebensdauer ausge- Es ergibt sich eine klare übersichtliche Anordnung
zeichnete Ausbildung des Antriebsteiles eines Mäh- der Bedienungselemente, außerdem wird ein guter,
dreschers wird erfindungsgemäß auch noch dadurch ungehinderter Einblick auf die Arbeit des Mähwer-
erzielt, daß ein Hauptähtriebsaggregat, welches mit 65 kes 15 ermöglicht. Durch die Anordnung des Be-
dem Motor gekuppelt ist, zwei in entgegengesetzter dienungsstandes 45 neben dem Motor 40 werden
Richtung weisende Antriebswellen aufweist, die quer die Steuer- und Verbindungsgestänge zur Verbindung
zum Rahmen an dem einen Ende des Motors ange- der Steuerwand 48 mit dem Motor 40 kurz, einfach
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und robust, sie sind außerdem auch nicht nur für die Mähdreschers. Die Welle 62 und ihre Verlängerung
Bedienung, sondern auch für eventuelle Wartungs- 62 a sind über eine flexible Kupplung 67 miteinander
und Pflegearbeiten leicht zugänglich. verbunden.
Der Motor 40 ist in Längsrichtung in der Längs- Das entgegengesetzte Ende der Welle 62 tritt in ein mittellinie des Rahmens 35 bzw. des Mähdreschers 5 Kupplungsgehäuse 68 ein und ist dort mit einer seitangeordnet, und zwar zwischen dem Bedienungsstand lieh verlaufenden Welle 69 über eine Kupplung 70 45 und einem Lufteinlaß- oder Eintrittsgehäuse 50, verbunden. Die Kupplung ist als trockene Reibdurch welches hindurch gefilterte bzw. gesäuberte scheibenkupplung ausgebildet. Das Kupplungs-Luft zum Motor zugeführt wird. Zwischen dem Be- gehäuse 68 erstreckt sich bis zur rechten Seitenwand dienungsstand 45 und dem Motor 40 ist ein Gestell io 71 des Mähdreschers. Die Welle 69 durchsetzt die 51 vorgesehen, welches zur Befestigung der Steuer- Seitenwand 61 und erstreckt sich bis zur rechten wand 48 dient. Dadurch wird eine allseitig den Motor Seite des Rahmens 35. Zur Betätigung der Kupplung umschließende Bauform erreicht. Das Lufteintritts- 70 dient ein Handhebel 72, der in der linken Seite gehäuse 50 ist kastenartig ausgebildet und dem der Antriebseinrichtung 60 angelenkt ist. Er ist über Bedienungsstand etwa angepaßt. Auf diese Weise i5 ein Gestänge 73 mit einem Kupplungshebel 74 verergibt sich eine symmetrische Formgebung. Das Luft- bunden und dieser Hebel 74 wiederum in üblicher eintrittsgehäuse 50 ist durch eine aufrecht stehende Weise mit der Kupplung 70.
Wand, in welcher ein Kühler 52 angeordnet ist, vom Auf der Welle 62 a bzw. der Wellenverlängerung
Motor 40 getrennt. ist eine Riemenscheibe 75 befestigt, und diese ist
Am Lufteintrittsgehäuse 50 sind nach vorn gerich- 20 über einen Riemen 76 mit einer Gegenscheibe getete und seitliche Lufteintrittsöffnungen 53 und 54 trieblich verbunden. Die Scheibe 77 ist auf einer und schließlich noch eine Ventilplatte 55 vorgesehen, Welle 78 angeordnet, die am unteren Teil des Madie innerhalb des Gehäuses um einen Bogen 56 ver- schinenrahmens gelagert ist und über eine Kupplung schwenkbar sind. Die Eintrittsöffnungen 53 und 54 79 mit einem Getriebegehäuse 80 verbunden ist. In befinden sich in gitterartigen Platten, die abwech- dem Getriebegehäuse 80 sind über ein Zahnradwechselnd geöffnet oder geschlossen werden können. Auf selgetriebe Verbindungen zwischen der Welle 78 und diese Weise ist es möglich, die Richtung, aus welcher einer Achse 81 möglich, auf welcher die Lauf- bzw. Luft angesaugt wird, zu beeinflussen und zu wechseln. angetriebenen Räder 36 montiert sind. Die Riemen-Die ständige Unterbrechung des Luftstromes derart, scheibe 75 ist als Scheibe mit veränderlichem Durchdaß einmal über die Eintrittsöffnungen 53 und einmal 30 messer ausgebildet. Diese Veränderung des Durchüber die Eintrittsöffnungen 54 Luft angesaugt wird, messers der Riemenscheibe 75 dient zur Beeinflusermöglicht es, am Gitter bzw. den Gittern anhaftende sung der Fahrgeschwindigkeit. Die Veränderung wird Fremdkörper, wie Stroh, Spreu usw zum Abfallen über einen hydraulischen Motor 82 (F i g. 4) bewirkt, zu bringen, wenn der Luftstrom durch das betreffende welcher koaxial zur Wellenverlängerung 62 a ange-Gitter unterbrochen wird. Auf diese Weise ist eine 35 ordnet ist. Die Kupplung 79 wird über ein Pedal 83 hinreichend große Zufuhr von sauberer und gereinig- (F i g. 6) betätigt. Dieses Pedal ist am Boden des Beter Luft zum Motor gewährleistet. dienungsstandes 45 schwenkbar angeordnet. Mit der
Durch die bereits geschilderte Anordnung des Kupplung ist es über ein Gestänge 84 verbunden, Motors40 sind Bedienungsstand45 und Lufteintritts- welches in Fig. 6 schaubildlich gezeigt ist. Das Gegehäuse 50 relativ nahe der Längsmittellinie des 40 triebe 80 ist für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt ausRahmens 35 bzw. Mähdreschers angeordnet, sie sind gebildet und weist drei Vorwärtsgänge ein. Die Wahl infolgedessen dicht beieinander, und es läßt sich der jeweiligen Getriebegänge erfolgt durch einen somit eine von seitlichen Vorsprüngen weitgehend Schalthebel 85, der über einen Lenker 86 mit einer freie Kontur des Mähdreschers verwirklichen. Zu- verschieblichen Getriebeschaltstange 87 verbunden gleich wird durch diese Bauweise eine symmetrische 45 ist. Der Handhebel 85 ist am Steuergestell 51 gehal-Gewichtsbelastung erreicht und die Räder, insbeson- ten und ist ein Teil der bereits erwähnten Steuerdere die Antriebsräder, sind gleichmäßig belastet. wand 48.
Unter dem Motor ist eine Betonwand 57 befestigt. Auf dem Maschinenrahmen bzw. Mähdrescher-
Durch sie wird der Bedienungsstand 45, das Luft- rahmen 35 ist eine hydraulische Pumpe 90 (Fig. 5)
eintrittsgehäuse 50 und der Kornbehälter 30 mitein- 50 vorgesehen und über Riemenscheiben 91, 92 sowie
ander verbunden und so der allseitige Abschluß des einen Riemen 93 mit der konstant angetriebenen
Motors 40 gebildet, der bereits erwähnt wurde. Eine Wellenverlängerung 62 a gekuppelt, so daß für
Hauptantriebseinrichtung 60 ist quer vor dem Motor Steuerzwecke und Hilfszwecke eine stromhydrau-
40 angeordnet und bildet mit diesem gemeinsam lische Druckflüssigkeit zur Verfugung steht, sobald
einen T-förmigen Körper. Zwei einander entgegen- 55 der Motor 40 in Betrieb gesetzt worden ist.
gesetzte, gleichachsig angeordnete Wellen sind mit Um die Entleerungs- oder Entladeschnecke 31 un-
dem Motor dermaßen verbunden, daß die eine un- abhängig vom Betriebszustand der anderen Aggre-
mittelbar mit diesem in getrieblicher Verbindung gate des Mähdreschers betreiben zu können, ist die
steht und ständig mit diesem rotiert, während die Welle 62 über einen Riemen 101 und eine Kupplung
andere über eine Kupplung mit diesem verbunden 60 102 (F i g. 6) mit einer Schneckenquerwelle 100 ver-
ist. Die Antriebseinrichtung 60 ist, wie die Zeich- bunden, die parallel zur Antriebswelle 62 gelagert
nungen zeigen (F i g. 4), in einem Gehäuse 61 am ist. Der Riemen 101 ist über eine Riemenscheibe 103
hinteren Ende des Motors 40 vorgesehen. Im Ge- auf der Welle 62 und eine Riemenscheibe 104 auf
häuse 61 ist eine Welle 62 gelagert, die ein Schwung- der Welle 100 gezogen.
rad 63 des Motors trägt und außerdem Kegelzahn- 65 Die Welle 100 erstreckt sich bis zur rechten Seite räder 64 und 65 aufnimmt. Die Welle 62 ragt links des Mähdreschers und ist über ein Kegelzahnradaus dem Gehäuse 61 heraus. Eine Wellenverlänge- getriebe 106 mit einer Welle 105 verbunden. Letztere rung 62 a durchsetzt eine Wand 66 der Karosserie des ist über ein weiteres Kegelzahnradgetriebe 108 mit
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einer Querschnecke 107 getrieblich verbunden, die 176 und eine Querwelle 177 sowie einen Riemen 178
über ein weiteres Zahnradpaar 109 schließlich die angetrieben.
Entladeschnecke 31 antreibt. Der Kornbehälter 30 ist bei dem in den Figuren
Die bereits erwähnte Querschnecke 107 erstreckt gezeigten Mähdrescher zweiteilig ausgebildet und
sich durch den unteren Teil des Bodens des Korn- 5 weist zwei Seitenteile 180 und 181 auf, die eng an
behälters oberhalb des Bodens im Kornbehälter 30. den einander gegenüberliegenden Seiten des Maschi-
Sie durchsetzt den Rahmen und fördert das im Be- nenrahmens 35 hinter dem Bedienungsstand 45 und
halter 30 befindliche Korn in Richtung auf die Ent- dem Lufteintrittsgehäuse 50 angeordnet sind. Ein
ladeschnecke 31. mittlerer Teil 182 verbindet die Seitenteile und liegt
Die Riemenscheibe 104 ist zwar auf der Welle 100 io genau oberhalb der Trenn-und Reinigungseinrichtung angeordnet, jedoch über eine Kupplung 102, deren 25 hinter dem Motor 40. Ein Kornelevator 185, der Aufbau hier im einzelnen nicht näher beschrieben von einer Welle 187 aus angetrieben wird, hebt das werden soll, mit der Welle 100 verbindbar oder von Korn aus den Trenn- und Reinigungsvorrichtungen dieser trennbar. Zum Ein- und Ausrücken der Kupp- heraus und liefert es einer Verteilungsschnecke 186 lung 102 dient ein Handhebel 121. Im eingerückten 15 an (Fig. 1). Der Elevator 185 ist mit der Schnecke Zustand wird die vom Riemen 103 von der Welle 62 186 derart gekuppelt, daß er sie antreibt. Durch Beaus auf die Riemenscheibe 104 übertragene Triebkraft tätigung der Verteilerschnecke 186 wird das vom EIeauf die Welle 100 zum Entladen des Kornbehälters vator 185 gelieferte Korn in entsprechender Weise 30 übertragen, im ausgerückten Zustand läuft die an die beiden Seitenteile 180 und 181 des Korn-Riemenscheibe 104 leer mit der Scheibe 103 um, 20 behälters abgegeben. Durch die geschilderte Ausbhne Triebkraft auf die Welle 100 und die dieser bildung erhält der Kornbehälter 30 eine sattelartige nachgeschalteten Teile zu übertragen. Struktur, die einen tiefliegenden Schwerpunkt des
Die Welle 69, die mit dem Motor 40. über die Mähdreschers 10 auch bei voller Beladung des Korn-Kupplung 70 verbunden ist, trägt eine Riemenscheibe behälters 30 gewährleistet und zugleich einen schma-140. Diese ist über einen Riemen 141 mit einer Rie- 25 len Maschinenaufbau ermöglicht. Die Kornbehälter menscheibe 142 auf der Dreschtrommelwelle 21 ver- 30 mit ihren Seitenteilen 180 >und 181 sind unmittelbunden. Durch die Kupplung 70 wird somit der bar hinter dem Bedienungsstand 45 und dem Luft-Betrieb der Dreschtrommel sowie der dieser nach- eintrittsgehäuse 50 vorgesehen, so daß sie ebenfalls geschalteten Einrichtungen des Mähdreschers gesteu- seitlich nicht über die Konturen hinausragen, die von ert. Neben der Riemenscheibe 140 ist auf der Welle 30 den beiden genannten Teilen bestimmt werden. Der 69 noch ein Kettenrad 145 mit einer Kette 146 be- Aufbau des Behälters 30 mit den Seitenteilen 180 festigt. Die Kette 146 stellt eine getriebliche Verbin- und 181 garantiert einen stabilen, die Gesamtstruktur dung des Kettenrades 145 mit einem Kettenrad 147 des Mähdreschers aussteifenden Aufbau. Zusätzlich her, welches auf einer Querwelle 148 (F i g. 5) ange- bildet er eine Aussteifung für das Gehäuse derjenigen ordnet ist. Auf dieser Querwelle 148 ist eine Riemen- 35 Einrichtungen, welche die Korntrennung und -reinischeibe 149 befestigt, die über einen Riemen 150 mit gung vornehmen. Zu diesem Zweck sind die seiteiner weiteren Riemenscheibe 151 auf einer weiteren liehen Behälterteile 180 und 181 mit Ansätzen 180 a Welle 152 verbunden ist. Die Welle 152 ist auf der und 181a versehen, die vom Gehäuse 25 aus im AbAchse gelagert, um die das Mähwerk 15 in bezug stand angeordnet sind, so daß sie Taschen 190 und auf den Maschinenrahmen verschwenkbar ist. Eine 40 191 begrenzen, welche sich an den Seiten des Rah-Riemenscheibe 153, um die ein Riemen 154 ge- mens 35 (F i g. 1) nach unten erstrecken. Durch diese schlungen ist, verbindet die anzutreibenden Teile des Taschen 190 und 191 sind alle jene Kraft übertra-Mähwerkes 15 mit der Welle 152. genden Einrichtungen hindurchgeführt, welche den
Eine Kupplung 155 ist zwischen die Riemen- Motor 40 mit den anzutreibenden Teilen der Mascheibe 151 und die Welle 152 geschaltet. Die Kupp- 45 schine verbinden. Auf diese Weise ergibt sich ohne lung ist normalerweise eingerückt, sie kann aber zusätzliche Maßnahmen und Materialaufwendungen durch Betätigen eines Pedals 156 (Fig. 1) ausgerückt eine vollständig abgeschirmte Anordnung von Riewerden. Zur Verbindung des Pedals 156 mit der menscheibenketten und Kettenrädern. In jedem der Kupplung 155 dient ein Gestänge 157. Durch die beiden Seitenteile 180 und 181 sind oberhalb AusKupplung und das Pedal ist es möglich, das Mähwerk ?o gleichs- oder Verteilerschnecken 193 und 194 vorge-15 stillzulegen. sehen, welche in entgegengesetzter Richtung för-
Am rechten Ende bei Betrachtung der F i g. 5 der dernde Schneckengänge 195, 196 bzw. 197 und 198
Querwelle 148 ist eine Riemenscheibe 160 befestigt, aufweisen, um das von der Verteilerschnecke 186 aus
welche über einen Riemen 161 getrieblich mit einer gelieferte Korn nach vorn und nach hinten zu för-
Querwellel62 verbunden ist (Fig. 2 und 3). Über 55 dem. Die Verteiler- oder Ausgleichsschnecken arbei-
diese Welle 162 werden die Reinigungseinrichtungen ten erst dann, wenn das Korn in den Behälterteilen
des Mähdreschers betrieben. Ein Riemen 163 verbin- 180 und 181 so hoch angeschüttet ist, daß es in den
det außerdem die Welle 162 mit einer weiteren Welle Arbeitsbereich der Schnecken bzw. in Höhe der
165, über welche die Gebläse angetrieben werden. Verteilungsschnecke 186 ragt. Zum Antrieb der Ver-
Von der gleichen Antriebswelle 162 aus wird über 60 teilerschnecken dient eine Verlängerungswelle 200,
einen Riemen 166 Triebkraft auf erne Antriebswelle die an der Verteilungsschnecke 186 angreift und mit
167 geleitet, von der aus die Strohförderböden und einer Welle201 (Fig. 1) verbunden ist. Über einen
Schüttelsiebe angetrieben werden, indem ein Riemen Riemen 202 ist die Welle 201 mit der Schnecke 194
auf eine entsprechende Antriebswelle 167 und über verbunden, und ein Riemen 203 verbindet die
einen Riemen 168 auf eine Schüttlerantriebswelle 169 65 Schnecken 193 und 194 miteinander,
übertragen wird. Die Wirkung der Ausgleichsschnecken oder Ver-
Am hinteren Ende des Mähdreschers ist ein Stroh- teilerschnecken besteht darm, das Korn gleichmäßig
verteiler 175 gelagert. Er wird über einen Riemen auf die Länge der Seitenteile des Behälters 30 zu ver-
teilen, so daß die Kornbehälterseitenteile 180 und 181 lang und schmal ausgebildet sein können. Der Elevator 185 braucht über den Kornbehälter 30 nicht hinauszuragen, so daß die Höhe des Mähdreschers innerhalb der gewünschten geringen Grenzen bleibt.
Der Mähdrescher 10 ist mit einem im wesentlichen L-förmigen Rahmen ausgerüstet, der einen im wesentlichen kurz ausgebildeten auftrecht stehenden Teil aufweist, der von einem Block 210 gebildet wird (F i g. 2), wo dieser (siehe strichpunktierte Umrahmung), während der längs liegende Teil der L-Form einen Block 211 bildet (siehe ebenfalls die in strichpunktierten Linien umrahmte Fläche). Der längs liegende oder flach liegende Teil der L-Form erstreckt sich vom vorderen Maschinenteil aus nach hinten. Die Antriebsräder 36 sind am unteren Ende des aufrechtstehenden Blockes 210 vorgesehen, wobei die Dreschtrommel 20 dicht oberhalb der Antriebsräder 36 angeordnet ist. Der längere, niedrig liegende Block 211 ist mit allen anderen Maschineneinrichtungen versehen, nämlich dem Ventilator, den Schüttlern und den Koratrenn- und -reinigungseinrichtungen 25. Außerdem trägt er die lenkbaren Räder 37 der Maschine. Die beiden Blöcke 210 und 211 bilden gemeinsam eine L-Form, in welcher das Grundfahrgestell der Maschine aufgenommen ist. Beide sind symmetrisch zur Längsmittellinie des Rahmens ausgebildet, und es ist darauf geachtet, daß ein Massenausgleich im Hinblick auf die Belastung bzw. Gewichtsbelastung der einzelnen Räder sichergestellt ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Selbstfahrender Mähdrescher mit einem am vorderen Teil der Maschine angeordneten Motor, einem Kornbehälter hinter dem Motor und einem Bedienungsstand vom am Rahmen neben dem Motor, wobei der Kühler an der dem Bedienungsstand gegenüberliegenden Seite des Motors angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bedienungsstand (45) und dem Motor (40) eine Seitenwand (51) angeordnet ist und daß dem Kühler (52) ein Lufteintrittsgehäuse (50) zugeordnet ist, wobei die Gesamtanordnung so getroffen ist, daß der Behälter (30), die Seitenwand und das Gehäuse einen den Motor umschließenden und abschirmenden Raum bilden.
2. Selbstfahrender Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bodenwand (57) unter dem Motor am Rahmen ■befestigt ist und daß der Motor in Längsrichtung längs der Mittellinie der Maschine angeordnet ist.
3. Selbstfahrender Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreschtrommel (20) quer vor dem Rahmen unter dem Motor (40) gelagert ist und daß die Ausscheideeinrichtung (25) sich an dem Rahmen unmittelbar hinter der Dreschtrommel nach rückwärts erstreckt.
4. Selbstfahrender Mähdrescher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kornbehälter aus zwei gegenüberliegenden Teilen (180,181) mit Ansätzen (180 a, 181a) am vorderen Ende besteht, daß die Ansätze von dem Gehäuse der Ausscheideeinrichtung einen Abstand haben, so daß abgeschirmte Taschen (190, 191) entstehen, die von den Seiten des Maschinenrahmens abwärts weisen, und daß die Kraftübertragungseinrichtung, durch die der Motor (40) mit den Arbeitsteilen der Maschine verbunden wird, durch diese Taschen hindurchführt.
5. Selbstfahrender Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptantriebsaggregat (60), welches mit dem Motor (40) gekuppelt ist, zwei in entgegengesetzter Richtung weisende Antriebswellen (62«, 69) aufweist, die quer zum Rahmen an dem einen Ende des Motors angeordnet sind, so daß der Motor und das Antriebsaggregat eine T-förmige Vorrichtnug bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 784185, 792 503;
USA.-Patentschrift Nr. 2716 358.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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