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DE1221349B - Anordnung zur Verbesserung des Anlaufes bzw. Laufes von elektrischen Waelzmaschinen mit zylindrischem Laeufer - Google Patents

Anordnung zur Verbesserung des Anlaufes bzw. Laufes von elektrischen Waelzmaschinen mit zylindrischem Laeufer

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Publication number
DE1221349B
DE1221349B DESCH29595A DESC029595A DE1221349B DE 1221349 B DE1221349 B DE 1221349B DE SCH29595 A DESCH29595 A DE SCH29595A DE SC029595 A DESC029595 A DE SC029595A DE 1221349 B DE1221349 B DE 1221349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement according
winding
stator
direct current
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH29595A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn Richa Schoen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD SCHOEN DIPL ING DR TEC
Original Assignee
RICHARD SCHOEN DIPL ING DR TEC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RICHARD SCHOEN DIPL ING DR TEC filed Critical RICHARD SCHOEN DIPL ING DR TEC
Publication of DE1221349B publication Critical patent/DE1221349B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/06Rolling motors, i.e. motors having the rotor axis parallel to the stator axis and following a circular path as the rotor rolls around the inside or outside of the stator ; Nutating motors, i.e. having the rotor axis parallel to the stator axis inclined with respect to the stator axis and performing a nutational movement as the rotor rolls on the stator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verbesserung des Anlaufes bzw. Laufes von elektrischen Wälzmaschinen mit zylindrischem Läufer Elektrische Wälzmaschinen sind mit ein- oder mehrphasigem Strom gespeiste Wechselstrommaschinen, deren Läufer nicht mit Hilfe von Radiallagern im Ständer gegenüber diesem mit stillstehender Achse umläuft, sondern Wälzscheiben besitzt, die sich auf Wälzbahnen des Ständers umwälzen, ohne zu gleiten, so daß die Läuferachse eine um die Ständerachse kreisende Bewegung ausführt. Diese Wälzbewegung gestattet, eine beliebig hohe Übersetzung unterzubringen. Die Wälzmaschinen laufen bei 50 Perioden mit Drehzahlen, die etwa zwischen 1 und 120 Umdrehungen je Minute liegen, sie sind langsam laufende Dreh- oder Einphasenstrommotoren und- haben als solche gegenüber den umlaufenden Motoren mit Vorgelege den Vorteil eines außerordentlich geringen Schwungmomentes und dementsprechend sehr raschen Anlaufes. Sie sind daher besonders geeignet für sehr häufige und rasche Anläufe, z. B. als Verstell-, Einstell- oder besonders häufig anlaufende Hebezeugmotoren, und für diese Betriebsverhältnisse den genannten Umlaufmotoren überlegen. Von den bisher vorgeschlagenen Bauarten hat sich die zylindrische Wälzmaschine am besten bewährt. Sie ist genauer beschrieben in der USA.-Patentschrift 2 866110 und in der schweizerischen Patentschrift 335 311 des Erfinders.
  • F i g. 1 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Maschinenachse der bekannten zylindrischen Wälzmaschinen. 1 bedeutet den Ständer, in dem ein Gleichpolfeld erzeugt wird und der an beiden Enden je eine außenliegende Wälzbahn 6 trägt, 2 den Wälzer, der an seinen beiden Enden je eine Wälzscheibe 7 trägt, die topfartig ausgebildet ist und die Wälzbahn 6 von außen umgreift. Im Punkt 4 berühren sich Wälzscheibe und Wälzbahn. Läuft das Gleichpolfeld entgegen dem Uhrzeiger, so wird der Wälzer nacheinander von den Phasen U, -W, V, -U, W, -Y, U usw. nach außen gezogen und gegen die Wälzbahn gepreßt, so daß er in der Richtung nach seiner neuen Gleichgewichtslage rollt oder sich wälzt (Wälzer). Dabei wandert der Mindestluftspalt 3, wo die größte Kraftliniendichte und daher die größte Zugkraft auftritt, und der dieser Lage entsprechende Berührungspunkt 4 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinne; der Mindestluftspalt eilt jedoch etwas nach, weil der Wälzer vom Gleichpolfeld gezogen wird.
  • Da der Umfang des Innenrandes der Wälzscheibe 7 auf der Wälzbahn 6 abrollt, ergibt sich geometrisch der gemeinsame Weg s nach einer Umdrehung des Drehfeldes zu s=Re-27c=R7(2n-a);
    Die Verdrehung a des Wälzers verhält sich zur Verdrehung 27c des Drehfeldes wie der Unterschied der Radien R,-.R, zum Radius R7 der Wälzbahn 7. Diese geometrische Übersetzung ist unveränderlich.
  • Das umlaufende Gleichpolfeld wird aus einem umlaufenden Wechselpolfeld, z. B. einem zwei- oder dreiphasigen Drehfeld, dadurch erzeugt, daß die negativen (oder positiven) Amperewindungen ganz oder teilweise unterdrückt werden, Das geschieht in bekannter Weise entweder durch phasenweise vorgeschaltete Gleichrichter oder durch eine getrennte Gleichstromwicklung, die in denselben axial verlaufenden Nuten liegt wie die Phasenwicklungen, und jeder Phase einen Gleichstrom überlagert.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen zylindrischen Wälzmaschinen ist keine Vorsorge getroffen, daß der Wälzer, insbesondere während des Anlaufens, so geführt wird, daß seine Achse stets parallel zur Maschinenachse bleibt. Daraus ergeben sich Reibungsverluste zwischen den Stirnflächen von Ständer und Läufer und Ungleichheiten des Mindestluftspaltes; bei größeren Durchmessern der beiden Wälzscheiben sind bei größerem axialem Spiel sogar Klemmungen möglich. Damit die Ungleichheiten des Mindestluftspaltes nicht stören, mußte der Luftspalt bisher entsprechend größer ausgeführt" werden, was eine Vergrößerung des Magnetisierungsstromes und eine Verkleinerung der magnetischen Zugkraft, des Anlauf-, Kipp- und Gleitmomentes, also eine wesentliche Verschlechterung der Betriebseigenschaften zur Folge hat.
  • Bei höheren Nenndrehzahlen und größerer Exzentrizität e der Wälzerachse gegenüber der Maschinenachse sowie bei Betrieb mit herabgesetzter bzw. geregelter Drehzahl kann der Anlauf durch die erhöhte Reibung bei Schrägstellung des Wälzers sogar verhindert werden. In diesem Falle kann die Schrägstellung nicht einfach durch Verstärkung des Feldes in zulässigen Grenzen gehalten werden, denn man muß auch mit geschwächtem Feld anlaufen und fahren können, wenn eine niedrigere Drehzahl erreicht werden soll.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zur Verbesserung des Anlaufes und der Laufeigenschaften für mit veränderlicher bzw. herabgesetzter Drehzahl betriebene Wälzmaschinen zu schaffen.
  • Dies gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß die einander zugewandten Stirnflächen von Stator und Wälzer der mit herabgesetzter bzw. veränderlicher Drehzahl betriebenen Wälzmaschine über ein Gleit-oder Wälzlager axial gegeneinander gelagert sind; eine Einrichtung zur Steuerung der Größe der der Ständerwicklung zugeführten Gleich- oder Wechselspannungskomponenten bewirkt daher die Herabsetzung bzw: Veränderung der Drehzahl.
  • An eine solche Möglichkeit einer Drehzahlregelung durch Spannungsveränderung ist auf Grund der Unveränderbarkeit der geometrischen Übersetzung bei zylindrischen Wälzmaschinen bisher nicht gedacht worden. Insbesondere die mindeste Anlaufspannung kann durch die vorgeschlagene Axiallagerung 10 gemäß F i g. 2 so weit herabgedrückt werden, daß es gelingt, die Maschine bei geringem Lastmoment um 50 % und mehr in der Drehzahl nach abwärts zu regeln. Bei größerem Lastmoment kann sogar die Drehzahl 0, bei eingehängter Last eine Drehzahl entgegengesetzten Drehsinnes erreicht werden. Durch Hinzufügung der Axiallagerung erhält die Wälzmaschine, obwohl sie in elektrischer Hinsicht als Synchronmotor anzusprechen ist, etwa das Drehzahlverhalten eines Schleifringläufermotors; dabei wird ihre Regelung entweder durch Änderung der zugeführten Spannung, in Sonderfällen durch Änderung der Gleichstromkomponente der Phasenströme oder durch Änderung der getrennten Gleichspannung herbeigeführt. Durch die axiale Lagerung gelingt es auch, zwischen der Phasenwicklung 9 in F i g. 2 und den beiden Außenjochen je eine runde Spule 9a mit besonders kleinem Luftspalt und daher unter bester Ausnutzung des knapp zu haltenden Raumes für die getrennte Gleichstromregelung anzuordnen, durch die eine eingehängte Last bei abgeschalteter Phasenwicklung festgehalten werden kann. Auf diese Weise entfällt bei dieser Wälzmaschine die sonst gebräuchliche Bremse und Rutschkupplung mit allen ihren Nachteilen.
  • Daß es gelingt, die Drehzahl so weitgehend herabzusetzen, liegt daran, daß es nicht nur bei Treibriemen, Gummireifen, Luftschläuchen usw., sondern auch bei Eisenbahnrädern, also bei Eisen auf Eisen einen sogenannten elastischen Schlupf gibt, dieser geht bei etwa 1,5°/o in einen gleitenden Schlupf über. Beträgt beispielsweise die geometrische Übersetzung 1: 100 und der elastische Schlupf bei Nennmoment se(, = 0,501, so vermindert sich die resultierende Übersetzung von 1% auf 1 - 0,5 = 0,50/0 oder 1: 200. Wird die Belastung auf das doppelte Nennmoment gesteigert, so erhält der Wälzer die Drehzahl 0, da 10/0 geometrische Übersetzung minus 10/0 (2seo) elastischen Schlupf 0 beträgt. Hierbei läuft der Mindestluftspalt 3 unverändert synchron herum, wenn das elektrische Kippmoment höher ist als das zweifache Nennmoment. Bei weiterer Steigerung der Belastung (eingehängten Last) auf das dreifache Neunmoment dreht sich der Wälzer in entgegengesetzter Richtung mit einer resultierenden Übersetzung von -1: 200, wenn das elektrische Kippmoment höher ist als das dreifache Nennmoment. Da etwa bei se = 1,5% bei Eisen auf Eisen der Übergang vom elastischen zum gleitenden Schlupf stattfindet, ist ein beträchtlich höheres elektrisches Kippmoment im Falle des Beispieles zwecklos. Beträgt die geometrische Übersetzung hingegen beispielsweise 20/0, was bei 50periodiger Speisung einer Leerlaufdrehzahl von 60 U/min entspricht, so ist bei Eisen auf Eisen nur eine Drehzahlermäßigung auf 2-1,5=0,50/, oder 15 U/min möglich. Wird wieder der Radius der Wälzbahn so gewählt, daß bei Nennmoment 0,5% relativer Schlupf auftritt, so muß das Kippmoment des Motors wieder über dem dreifachen Nennmoment liegen.
  • Wählt man den Wälzbahnradius kleiner, so genügt ein geringeres Kippmoment, wählt man ihn größer, so ist ein noch größeres Kippmoment für denselben Regelbereich erforderlich.
  • Diese drehmomentabhängigen Beziehungen gelten auch für herabgesetzte Spannung, da sowohl die magnetische Zugkraft als auch das Kippmoment mit dem Quadrate der Spannung abnehmen. Man kann daher beispielsweise bei halbem Nennmoment durch Spannungsverminderungauf dieDrehzahlhöchstens 6 um 6 - 0,25 0/0 elastischen Schlupf herabsetzen, also im Falle des Beispieles 1 auf 1 - 6 - 0,25 0/0 = -0,5 0/0 Schlupf oder -15 U/min, im Falle des zweiten Beispieles auf 2 -- 6 - 0,25 0/0 = 0,5 0/0 Schlupf oder -I-15 U/min. Denn das bei Nennspannung elektrisch verfügbare, das dreifache Nennmoment betragende Kippmoment sinkt bei der Spannung auf ein Sechstel, also auf das halbe Nennmoment, und diesem entspricht der halbe elastische Nennschlupf 1/a - 0,50/0 = 0,250/a. Mechanisch wird das dreifache Nennmoment meist nicht gebraucht werden, so daß der Antrieb nur für das benötigte Drehmoment bemessen werden muß. Bei einem Zehntel des Nennmomentes müßte die Spannung auf # herabgesetzt werden, um dieselbe Drehzahl zu erhalten. Bei Spannungsverminderung werden jedoch die Verlustmomente immer größer im Vergleich zum Kippmoment. Für ein Zehntel des Nennmomentes würde daher eine geringere Spannungsabsenkung genügen, die aber eine höhere Drehzahl ergäbe, weil das verfügbare Reibungsmoment an der Wälzbahn nahezu proportional bleibt. Wegen dieser Spannungsabhängigkeit des Verlaufes der Drehzahlkennlinie muß daher auf Kosten des Sicherheitsgrades gegen Außer-Tritt-Fallen der Maschine (elektrisches Kippen) die Spannung noch weiter gesenkt werden, um dieselben Drehzahlen zu erreichen, was bis herab auf ein Zehntel des Nennmomentes nur unter besonders günstigen Umständen erreichbar ist. Werden diese Drehzahlen benötigt, so muß für den Wälztrieb ein elastischeres Material als Eisen, wie beispielsweise Gummi, Leder, Kunststoff' od. dgl., Anwendung finden.
  • Man sieht, daß der Regelbereich einer spannungsabhängigen Drehzahlregelung um so größer sein kann, je geringer die Reibungsverluste der Maschine sind. Diese werden durch die Axiallagerung (10 in F i g. 2) niedrig gehalten, die entweder eine Gleitlagerung, beispielsweise bestehend aus einer oder mehrelen geschmierten Lamellen aus einem Material, das mit dem anliegenden unmagnetischen Ständerdeckel und der unmagnetischen Wälzscheibe einen geringen Reibungskoeffizienten hat, z. B. Messing, Kunstharz od. dgl., oder, besonders bei vertikaler Maschinenachse zweckmäßiger, aus einer Kugellagerung mit Kugelkäfig und staubdichtem Abschluß bestehen kann. Damit die Kugeln die erforderliche Zykloide durchlaufen können, müssen die beiden Kugelbahnen eben und zweckmäßig gehärtet sein. Der gelochte Käfig kann bei horizontaler Welle auf einer elastischen Unterlage aus Gummi, Leder od. dgl. in der Ruhelage aufruhen, bei vertikaler Welle wird empfohlen, seine Mittellage durch Federn 1 leicht beweglich festzuhalten.
  • Die beiden Gleichstromerregungsspulen 9a der F i g. 2 sind raumsparend, weil sie gegenüber der bekannten, in den aial verlaufenden Nuten der Phasenwicklungen liegenden Gleichstromwicklung die zweifache Wälzerlänge an WindungslMge sparen; ferner müssen sie nicht mitgewickelt werden und können daher nachträglich eingebaut werden. Sie können als runde ebene Flachspulen ausgeführt werden und ergeben einen noch kleineren Luftspalt als die mitgewickelte Gleichstromwicklung. Infolgedessen ist ihre Bremswirkung bei gleicher Amperewindungszahl wesentlich stärker.
  • Schaltbild F i g. 3 zeigt eine Dreieckschaltung der Wicklung mit phasenweise vorgeschalteten Gleichrichtern 11; durch regelbare Widerstände parallel zu den Gleichrichtern wird die Gleichstromkomponente und hierdurch Schlupf und Drehzahl verändert.
  • Schaltbild F i g. 4 zeigt eine Sternschaltung der Wicklung mit phasenweise vorgeschalteten Gleichrichtern 11, die je nach ihrem Gleichrichtersinn zu zwei getrennten Sternpunkten geführt sind. Durch einen Regelwiderstand 13 oder eine regelbare Gleichspannung in der Verbindungslinie der beiden Sternpunkte kann die Drehzahl geregelt werden. Der Widerstand kann eine induktive Komponente haben. Ferner ist ein einpoliger Ausschalter 14 eingetragen, der gleichzeitig alle Ströme unterbricht.
  • Schaltbild F i g. 5 zeigt die Schaltung bei getrennter Gleichstromwicklung 9a, die nicht in den Nuten der Phasenwicklung, sondern als runde, mit der Maschinenachse koaxiale Spule ausgebildet ist, wie F i g. 2 zeigt. Die Gleichstromwicklung ist über Umspanner 14 und Gleichrichter 15 vor dem Steuerschalter 16 angeschlossen, damit beim Ausschalten selbsttätig und ohne jedes Zwischenglied gebremst wird. Ein noch höherer Sicherheitsgrad ergibt sich für Lasten am Seil und auf schräger Bahn, wenn die Spannung der Gleichstromwicklung einer unabhängigen Spannungsquelle, z. B. einer Batterie entnommen wird. Insbesondere bei Anwendung einer unabhängigen Spannungsquelle kann es vorteilhaft sein, die Höhe des Gleichstromes in Abhängigkeit von der geregelten Phasenspannung ebenfalls zu regeln oder nach der Stillsetzung herabzusetzen.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Verbesserung des Anlaufes bzw. des Laufes von in der Drehzahl veränderlichen bzw. mit herabgesetzter Drehzahl betreibbaren elektrischen Wälzmaschinen mit einem zylindrischen Läufer, der sich unter der Wirkung eines aus einer Gleich- und Wechselfeldkomponente bestehenden, umlaufenden, auf den Läufer einen einseitigen magnetischen Zug ausübenden Statorfeldes auf einer Wälzbahn am Stator abwälzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Steuerung der Größe der der Ständerwicklung zugeführten Gleich- und/oder Wechselspannungskomponente vorgesehen ist und die einander zugewandten Stirnflächen von Stator und Wälzer über ein Gleit- oder Wälzlager axial gegeneinander gelagert sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Axiallagerung aus wenigstens einer geschmierten Lamelle aus einem Material besteht, das mit dem anliegenden, meist unmagnetischen Ständerdeckel und der unmagnetischen Wälzscheibe einen geringen Reibungskoeffizienten hat.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Axiallagerung aus einer Kugellagerung mit zwei ebenen Kugellauffiächen und einem dazwischen angeordneten Kugelkäfig besteht, der elastisch in die Mittelstellung gedrückt wird, im Falle einer horizontalen Welle z. B. auf einer elaastischen Unterlage ruht.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzbahn aus einem elastischeren Material als Eisen besteht.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 mit in Dreieckschaltung betriebener Ständerwicklung und phasenweise vorgeschalteten Gleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, daß je ein regelbarer Widerstand parallel zu den Gleichrichtern liegt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 mit in Doppelsternschaltung betriebener Ständerwicklung und phasenweise vorgeschalteten Gleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, daß ein Regelwiderstand oder eine regelbare Gleichstroingegenspannung in der Verbindung der beiden Sternpunkte liegt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Doppelstern- ,schaltung und phasenweise vorgeschalteten Gleichrichtern ein einpoliger Schalter in der Verbindung der Sternpunkte angeordnet ist, der alle Ströme zugleich schaltet. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei getrennter Gleichstromwicklung diese aus mindestens einer mit der Maschinenachse koaxialen Spule besteht, die außerhalb der Nuten der Phasenwicklung, jedoch innerhalb des zu erregenden magnetischen Kreises angeordnet ist.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromwicklung über Umspanner (14) und Gleichrichter (15) vor der Phasenwicklung und deren Schalter (16) angeschlossen ist.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Gleichstromwicklung einer unabhängigen Gleichstromquelle entnommen ist.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstrom regelbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 902 883; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1759 084; deutsche Patentanmeldung S 36053 VIIIb/21d2 (bekanntgemacht am 16. 6. 1955); österreichische Patentschrift Nr. 166 850; schweizerische Patentschrift Nr. 335 311; USA: Patentschriften Nr. 2 866110, 2 579 865, 2 561890; In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1095 387.
DESCH29595A 1960-04-26 1961-04-22 Anordnung zur Verbesserung des Anlaufes bzw. Laufes von elektrischen Waelzmaschinen mit zylindrischem Laeufer Pending DE1221349B (de)

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Citations (8)

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