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Notrufeinrichtung in Verbindung mit einem Funksprechgerät Die Erfindung
betrifft eine Notrufeinrichtung in Verbindung mit einem Funksprechgerät, das in
einem Fahrzeug, vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug, eingebaut ist und einen Sender
mit Mikrophon sowie einem Empfänger enthält.
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Ein derartiges Funksprechgerät ermöglicht dem Fahrer des Kraftfahrzeugs
die telefonische Verbindung mit einer Feststation. Diese kann dem Fahrer Weisungen
und Mitteilungen geben, während auch umgekehrt der Fahrer mit der Feststation sprechen
kann. Im letzteren Falle muß der Sender des Funksprechgerätes eingeschaltet werden.
Zu diesem Zweck ist meistens ein von dem Fahrer zu bedienender Schalter vorgesehen,
der beispielsweise an der Lenksäule des Kraftfahrzeugs angebracht und als Taste
ausgebildet sein kann. Solange der Fahrer die Taste niederdrückt, ist der Sender
des in dem Fahrzeug eingebauten Funksprechgerätes eingeschaltet, und der Fahrer
kann in ein Mikrophon sprechen, das zweckmäßigerweise in der Nähe des Lenkrades
angebracht ist.
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Solche Funksprechgeräte sind auch oft in Kraftdroschken und Taxen
eingebaut, wo sie in erster Linie dazu dienen, dem Fahrer von der Feststation ausgesandte
Anweisungen, sich an eine bestimmte Stelle zur Aufnahme von Fahrgästen zu begeben,
zu vermitteln. Die Fahrer von Kraftdroschken und Taxen sind aber besonderen Gefahren
durch überfälle ausgesetzt.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Funksprechgerät
der erwähnten bekannten Art so zu gestalten, daß es dem Fahrer im Augenblick der
Gefahr, beispielsweise bei einen überfall, in zuverlässiger Weise gestattet, einen
Hilferuf oder ein Notrufsignal auszusenden.
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Ausgehend von einer Notrufeinrichtung, die in Verbindung mit einem
in einem Fahrzeug, vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug, eingebauten und einem Sender
mit Mikrophon sowie einem Empfänger enthaltenden Funksprechgerät .arbeitet und mit
einem Schalter versehen ist, dessen Betätigungsorgan z. B. Zugschnur, Fußhebel od.
@dgl., von dem Fahrer leicht zu erreichen ist, wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß der in einem Zusatzgerät eingebaute Schalter bei seiner Betätigung sowohl unter
Umgehung der normalen Sendersprechtaste :den Sender als auch eine ebenfalls in dem
Zusatzgerät untergebrachte, mit einer einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitende
Schaltvorrichtung in Betrieb setzt, die nach Ablauf der eingestellten zeitlichen
Verzögerung eine am Fahrzeug angebrachte optische und/oder akustische Signaleinrichtung
einschaltet. Im Augenblick der Gefahr betätigt der Fahrer das leicht erreichbare,
aber möglichst unauffällig angeordnete Betätigungsorgan des Schalters, der bei dieser
Betätigung zwei Vorgänge auslöst. Zunächst wird der Sender unter Umgehung ,der normalen
Sendesprechtaste dauernd eingeschaltet. Zweclonäßigerweise ist ,der Schalter so
gebaut, daß er sich entweder ein zweites Mal nicht mehr betätigen läßt oder daß
Betätigungen wirkungslos bleiben. Ein Wiederausschalten des Senders ist daher nicht
ohne weiteres möglich.
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Außerdem setzt der Schalter des Zusatzgerätes bei seiner Betätigung
eine Schaltvorrichtung in Betrieb, die mit einer einstellbaren zeitlichen Verzögerung
arbeitet und nach Ablauf dieser Verzögerung eine Signaleinrichtung einschaltet,
die optischer oder akustischer Natur sein kann.
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Diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes hat folgenden
Sinn: Nach der Betätigung des Schalters ist der Sender des Funksprechgerätes eingeschaltet,
und der Fahrer hat die Möglichkeit, durch Sprechen in das Mikrophon Mitteilungen
an die zentrale Feststation zugeben. Nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung,
die beispielsweise 10 Sekunden lang sein kann, wird durch die Schaltvorrichtung
ohne nochmalige Mitwirkung des Fahrers die optische und/oder akustische Signaleinrichtung
eingeschaltet.
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Diese Signaleinrichtung hat zunächst die Aufgabe, die ,unmittelbare
Umgebung des Kraftfahrzeugs zu alarmieren. Darüber hinaus soll .aber auch das Alarmsignal
der- Signaleinrichtung über den Sender
des Funksprechgerätes zu
der zentralen Feststation gelangen, damit von dort aus entsprechende Maßnahmen veranlaßt
wenden können, falls 'der Fahrer vor der Ingangsetzung der Signaleinrichtung keine
Gelegenheit gehabt hatte, einen Hilferuf. in -das Mikrophon zu sprechen,
öder wenn ein solcher Hilferuf in der zentralen Feststation überhört worden ist.
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Damit das Signal der Signaleinrichtung über den Sender des Funksprechgerätes
auf drahtlosem Wege abgestrahlt werden kann, ist gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung
vorgesehen, daß die Signaleinrichtung gleichzeitig auch den Sender moduliert.
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Beispielsweise kann man als Signaleinrichtung die Hupe des Kraftfahrzeugs
verwenden. In diesem Falle kann die Hupe den Sender unmittelbar elektrisch modulieren,
indem der die Hupe erregende Wechselstrom elektrisch auf den Sendereingang .gekoppelt
wird. Noch einfacher aber ist eine akustische Modulation über das Mikrophon das
Senders, indem einfach die Schallwellen der Hupe ,das Mikrophon des Funksprechgerätes
treffen und auf diese Weise die Trägerfrequenz des Senders modulieren.
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Das Funksprechgerät oder dessen Bedienungsteil enthält im allgemeinen
eine Kontrollampe, die durch ihr Aufleuchten die Betriebsbereitschaft des Funksprechgerätes
anzeigt. Vorteilhaft ist es, wenn der Schalter des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes
bei seiner Betätigung .außerdem diese Kontrollampe des Funksprechgerätes abschaltet,
damit die Täter das Einschalten .des Funksprechgerätes bzw. des Senders _durch den
Fahrer nicht bemerken.
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Um das nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung durch
die Signaleinrichtung .äusgesandte Alarmsignal noch auffälliger zu machen, kann
das erfindungsgemäße Zusatzgerät noch einen an sich bekannten Taktgeber enthalten,
der von der Schaltvorrichtung nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung
in Betrieb gesetzt wird und die Signaleinrichtung periodisch ein- und ausschaltet.
Als Taktgeber 'ist für diesen Zweck ein üblicher, .beispielsweise hitzdralitgesteuerter
Blinkgeber für Fahrtrichtungsanzeiger gut geeignet.
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Damit der Schalter des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes die geschilderten*
Aufgaben erfüllen kann, ist das Zusatzgerät zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß
der Schalter bei seiner Betätigung den Stromversorgungskreis des Senders ,sowie
den Stromkreis der mit einer zeitlichen Verzögerung arbeitenden Schaltvorrichtung
schließt .und den Stromkreis der Kontrollampe unterbricht. Beispielsweise kann der
Schalter mindestens zwei Kontaktpaare haben, von denen das eine, normalerweise geschlossene
Paar im Stromkreis der Kontrollampe, und das andere; normalerweise geöffnete Paar
unter Umgehung des normalen Sendeschalters in dem Stromversorgungskreis des Senders
und der Schaltvorrichtung liegt.
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Für die Durchführung des Erfindungsgedankens ist es .an und für sich
unerheblich, wie die mit der einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitende Schaltvorrichtung
im einzelnen beschaffen ist. Hierfür kann man ,grundsätzlich -alle entsprechenden
Vorrichtungen bekannter Art heranziehen. Als besonders vorteilhaft erwiesen hat
sich jedoch, daß die mit Verzögerung arbeitende Schaltvorrichtung aus einem Kondensator,
der über einen zweckmäßigerweise einstellbaren Widerstand aus der Batterie aufgeladen
wird; und aus. einem Transistor besteht, dessen Steuerelektrode in Abhängigkeit
von der Span nung des Kondensators gesteuert wird, und desser Ausgangsstrom ein
die Signaleinrichtung bzw. der Taktgeber schaltendes Relais speist.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus dei Zeichnung hervor,
.in der ein Ausführungsbeispiel- de] Erfindung schematisch dargestellt ist. In der
Zeichnung zeigt Fsg. 1 eine schaubildliche Darstellung der Anbringung des Funksprechgerätes
und des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes in einem Kraftfahrzeug, F i g. 2 ein Blockschaltbild
eines durch die Erfindung erweiterten Funksprechgerätes und F i g. 3 ein Schaltbild
für ein erfindungsgemäßes Zusatzgerät.
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In F i g.1 der Zeichnung ist das Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges
zu sehen, in Idas ein Funksprechgerät 1 in an sich bekannter Art eingesetzt ist.
Von dem Funksprechgerät ist im wesentlichen nur die Frontplatte des sogenannten
Bedienungsteiles zu erkennen, während andere Teile des Funksprechgerätes, z. B.
der Empfänger, der Sender und die Stromversorgungseinrichtung, an :anderer Stelle
des Kraftfahrzeuges untergebracht sein können. In der Frontplatte des Bedienungsteiles
1 befindet sich eine Kontrollampe 3, die aufleuchtet, wenn das Funksprechgerät eingeschaltet
und betriebsbereit ist. Der Sender des Funksprechgerätes wird durch eine Sendersprechtaste
4 eingeschaltet, die im dargestellten Fall an der Lenksäule des Kraftfahrzeuges
befestigt ist. Der Sender ist nur eingeschaltet, solange die Sendersprechtaste 4
niedergedrückt wird, und der Fahrer muß die Sendersprechtaste 4 niederdrücken, solange
er in das Mikrophon 2 des Senders spricht.
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Unter dem Armaturenbrett ist das Zusatzgerät 5 angebracht, das den
Schalter und -die mit der zeitlichen Verzögerung ;arbeitende Schaltvorrichtung enthält.
Das Betätigungsorgan des im Zusatzgerät 5 enthaltenden Schalters ist in .dem dargestellten
Ausführungsbeispiel eine Fußtaste 6, die von dem Fahrer leicht erreicht und betätigt
werden kann.
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Wie aus F i g. 2 hervorgeht, 2st die Fußtaste 6 "mit einem in dem
Zusatzgerät 5 enthaltenden Schalter 7 entweder auf mechanische oder auch auf elektrische
Weise so verbunden, daß bei ihrer Betätigung der Schalter 7 aus der dargestellten
Ruhelage, 'n der er sich normalerweise befindet, in seine Arbeitslage gebracht wird.
Der Schalter 7 besitzt zwei Kontaktpaare 8 und 9; die Kontakte 8 liegen in dem Strömversorgungskreis
10 der Kontrollampe 3 und sind normalerweise geschlossen, während die Kontakte 9,
die in einem Stromversoigungskreis 27 des Senders des Funksprechgerätes 1 liegen,
normalerweise geöffnet sind.
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In der in F i g. 2 gezeichneten Stellung des Schalters 7 läßt sich
das Funksprechgerät 1 in der üblichen Weise betreiben, d. h., es kann durch einen
nicht dargestellten Schalter des Bedienungsteiles in Betriebsbereitschaft .gebracht
wenden. Der Empfänger ist dann eingeschaltet, und der Sender läßt sich durch Drücken
der Sendetaste 4 einschalten.
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Wird durch Betätigung der Fußtaste 6 der Schalter 7 in seine nicht
dargestellte Arbeitslage gebracht, so wird durch Schließen der Kontakte 9 der Sender
des Funksprechgerätes in Betrieb gesetzt, unabhängig davon, ob sich das Funksprechgerät
vorher durch den erwähnten Schalter des Bedienungsteiles in Betriebsbereitschaft
befand oder nicht. Durch das
Schließen der Kontakte 9 wird in jedem
Falle der Stromversorgungskreis des Senders geschlossen, so daß der Sender nun dauernd
arbeitet. Gleichzeitig wird der Stromversorgungskreis der Kontrollampe 3 durch Öffnen
der Kontakte 8 unterbrochen, so daß die Kontrollampe 3 nicht aufleuchten kann.
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Außerdem wird aber noch durch das Schließen der Kontakte 9 .eine in
dem Zusatzgerät 5 vorgesehene Schaltvorrichtung 11 in Betrieb gesetzt, die mit einer
einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitet und einen Schaltvorgang erst dann
ausführt oder veranlaßt, wenn die eingestellte Verzögerungszeit, die beispielsweise
10 Sekunden betragen kann, abgelaufen ist. Nach Ablauf dieser Verzögerungszeit schaltet
:die Schaltvorrichtung 11 einen Taktgeber 12 ein, der beispielsweise ein hitzdrahtgesteuerter
Blinkgeber ist, wie er auch für Fahrtrichtungsanzeiger an Kraftfahrzeugen verwendet
wird. Der Taktgeber 12 schaltet ein akustisches Signal 13, etwa eine Hupe
des Fahrzeuges und/oder ein oder mehrere optische Signale, z. B. die Scheinwerfer
14 des Fahrzeuges, oder ein besonderes Leuchtschild 15 periodisch ein und aus.
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Der Sender des Funksprechgerätes 1 wird elektrisch oder akustisch
von der Signaleinrichtung moduliert. Dies kann dadurch geschehen, daß der die Hupe
13 errgende Wechselstrom elektrisch auf den Sendereingang gekoppelt wird, was durch
einen Kondensator 16 in F i g. 2 angedeutet ist. Statt der elektrischen Ankopplung
kann man aber auch eine rein akustisch arbeitende Ankopplung vorsehen, .indem die
Hupe 13 unmittelbar akustisch auf den Sendereingang durch ihre ,auf das Mikrophon
2 eintreffenden Schallwellen einwirkt.
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F i g. 3 zeigt eine zweckmäßige Schaltung .für das Zusatzgerät 5.
Wenn der Schalter 7 :durch Betätigung :der Fußtaste 6 aus der dargestellten Ruhelage
in seine andere Lage gebracht wird, öffnen sich, wie bereits geschildert, die Kontakte
8 und unterbrechen den Stromversorgungskreis 10 der Kontrollampe
3.
Durch das Schließen der Kontakte 9 des Schalters 7 wird, wie ebenfalls
bereits erläutert, der Stromversorgungskreis 27 des Senders geschlossen, so daß
der Sender arbeitet.
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Gleichzeitig wird ,aber durch das Schließen der Kontakte 9 auch die
Schaltvorrichtung 11 in Betrieb gesetzt, die mit einer einstellbaren zeitlichen
Verzögerung arbeitet. Diese Schaltvorrichtung 11 besteht aus den Teilen 17,18,19,
20, 21, 22 .und 22'. Wenn die Kontakte 9,des Schalters 7 geschlossen sind, wird
ein Kondensator 18, der eine große Kapazität, beispielsweise 1000 RF hat, über einen
Widerstand 17 an die beiden Pole der Batterie gelegt. Nach dem Schließen der Kontakte
9 beginnt also der Kondensator 18 sich über den Widerstand 17 allmählich auf die
Batteriespannung aufzuladen. Die Zeit, die der Kondensator 18 zum Aufladen braucht,
hängt von der Größe des Widerstandes 17 ab. Der Widerstand 17, der beispielsweise
einen Widerstandswert von 10 kOhm haben kann, ist veränderbar, so daß sich durch
Einstellung des Widerstandes 17 die Aufladezeit des Kondensators 18 verändern läßt.
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Parallel zu dem Kondensator 18 liegt ein aus den Widerständen 19 und
20 bestehender Spannungsteiler. Der Widerstand 19 kann beispielsweise 4 kOhm und
der Widerstand 20 beispielsweise 1 kOhm .groß sein. Der an dem Widerstand 20 auftretende
Spannungsabfall, der in jedem Moment der Spannung des Kondensators 18 etwa
proportional ist, ist gleichzeitig die Basisvorspannung eines Transistors 21, dessen
Emitter mit dem unteren Ende' des Widerstandes 20, also mit dem Pluspol der Batterie,
und .dessen Basis mit dem oberen Ende des Widerstandes 20 verbunden ist. Der Kollektor
des Transistors 21 ist über .die Wicklung eines Relais 22 mit dem Minuspol der Batterie
verbunden, so daß der Kollektorstrom des Transistors 21 die Wicklung des Relais
22 durchfließt.
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Beim Schließen der Kontakte 9 ist die Spannung am Kondensator 18 zunächst
gleich Null, so daß auch am Widerstand 20 keine Spannung liegt. Der Transistor 21
ist daher nahezu gesperrt, und es fließt nur ein geringer Kollektorstrom durch die
Wicklung des Relais 22. Mit zunehmender Aufladung des Kondensators 18 nimmt auch
die Spannung .am Widerstand 20 allmählich zu, so daß die Basis des Transistors 21
immer stärker negativ gegen den Emitter wird. Damit nimmt auch :der Kollektorstrom
des Transistors 21 allmählich zu. Nach einer bestimmten Zeit wird der Punkt erreicht,
wo der Kollektorstrom so groß ist, daß das Relais 22 anzieht und seine Kontakte
22' schließt. Der Zeitpunkt, in dem dies geschieht, hängt also von der Aufladezeit
des Kondensators 18 und damit von (der eingestellten Größe des Widerstandes 17,ab.
Durch Veränderung .des Widerstandes 17 kann man daher bestimmen, wie lange es dauert,
bis das Relais 22 nach dem Schließen der Kontakte 9 anzieht und die Kontakte 22'
schließt.
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Durch das Schließen der Kontakte 22' wird- der Taktgeber 12 in Betrieb
gesetzt, der in F i g. 3 als üblicher hitzdrahtgesteuerter Blinkgeber dargestellt
ist, ,aber :auch eine beliebige andere Bauart haben kann. Der Taktgeber
12 steuert ein Relais 23, das in dem vom Taktgeber 12 bestimmten Rhythmus
abwechselnd :erregt und stromlos wird. Im gleichen Rhythmus werden von dem Relais
23 Kontakte 23' geschlossen und geöffnet, die ihrerseits ein Schütz 24 steuern.
Das Schütz 24 besitzt im dargestellten Fall zwei Kontaktpaare, die somit in dem
vom Taktgeber 12 bestimmten Rhythmus abwechselnd geöffnet und geschlossen werden.
Die Kontakte des Schützes 24 liegen im Stromkreis einer an der Klemme 25 angeschlossenen
Hupe bzw. der an der Klemme 26 angeschlossenen Scheinwerfer, die nun im Takt des
Taktgebers 12 betätigt werden.
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Statt der geschilderten und mit einer einstellbaren Verzögerung arbeitenden
Schaltvorrichtung 11, kann auch jede beliebige andere Verzögerungseinrichtung verwendet
werden, da es für das Wesen der Erfindung unerheblich ist, auf welche Weise die
zeitliche Verzögerung zwischen dem Schließen der Kontakte 9 und dem Ingangsetzen
des Taktgebers 12 erreicht wird.