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DE1220495B - Notrufeinrichtung in Verbindung mit einem Funksprechgeraet - Google Patents

Notrufeinrichtung in Verbindung mit einem Funksprechgeraet

Info

Publication number
DE1220495B
DE1220495B DED32034A DED0032034A DE1220495B DE 1220495 B DE1220495 B DE 1220495B DE D32034 A DED32034 A DE D32034A DE D0032034 A DED0032034 A DE D0032034A DE 1220495 B DE1220495 B DE 1220495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmitter
emergency call
switch
communication device
radio communication
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32034A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Feuerherd
Dipl-Ing Werner Huelsemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHOTOKINO GmbH, Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical PHOTOKINO GmbH
Priority to DED32034A priority Critical patent/DE1220495B/de
Publication of DE1220495B publication Critical patent/DE1220495B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/3827Portable transceivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Notrufeinrichtung in Verbindung mit einem Funksprechgerät Die Erfindung betrifft eine Notrufeinrichtung in Verbindung mit einem Funksprechgerät, das in einem Fahrzeug, vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug, eingebaut ist und einen Sender mit Mikrophon sowie einem Empfänger enthält.
  • Ein derartiges Funksprechgerät ermöglicht dem Fahrer des Kraftfahrzeugs die telefonische Verbindung mit einer Feststation. Diese kann dem Fahrer Weisungen und Mitteilungen geben, während auch umgekehrt der Fahrer mit der Feststation sprechen kann. Im letzteren Falle muß der Sender des Funksprechgerätes eingeschaltet werden. Zu diesem Zweck ist meistens ein von dem Fahrer zu bedienender Schalter vorgesehen, der beispielsweise an der Lenksäule des Kraftfahrzeugs angebracht und als Taste ausgebildet sein kann. Solange der Fahrer die Taste niederdrückt, ist der Sender des in dem Fahrzeug eingebauten Funksprechgerätes eingeschaltet, und der Fahrer kann in ein Mikrophon sprechen, das zweckmäßigerweise in der Nähe des Lenkrades angebracht ist.
  • Solche Funksprechgeräte sind auch oft in Kraftdroschken und Taxen eingebaut, wo sie in erster Linie dazu dienen, dem Fahrer von der Feststation ausgesandte Anweisungen, sich an eine bestimmte Stelle zur Aufnahme von Fahrgästen zu begeben, zu vermitteln. Die Fahrer von Kraftdroschken und Taxen sind aber besonderen Gefahren durch überfälle ausgesetzt.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Funksprechgerät der erwähnten bekannten Art so zu gestalten, daß es dem Fahrer im Augenblick der Gefahr, beispielsweise bei einen überfall, in zuverlässiger Weise gestattet, einen Hilferuf oder ein Notrufsignal auszusenden.
  • Ausgehend von einer Notrufeinrichtung, die in Verbindung mit einem in einem Fahrzeug, vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug, eingebauten und einem Sender mit Mikrophon sowie einem Empfänger enthaltenden Funksprechgerät .arbeitet und mit einem Schalter versehen ist, dessen Betätigungsorgan z. B. Zugschnur, Fußhebel od. @dgl., von dem Fahrer leicht zu erreichen ist, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der in einem Zusatzgerät eingebaute Schalter bei seiner Betätigung sowohl unter Umgehung der normalen Sendersprechtaste :den Sender als auch eine ebenfalls in dem Zusatzgerät untergebrachte, mit einer einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitende Schaltvorrichtung in Betrieb setzt, die nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung eine am Fahrzeug angebrachte optische und/oder akustische Signaleinrichtung einschaltet. Im Augenblick der Gefahr betätigt der Fahrer das leicht erreichbare, aber möglichst unauffällig angeordnete Betätigungsorgan des Schalters, der bei dieser Betätigung zwei Vorgänge auslöst. Zunächst wird der Sender unter Umgehung ,der normalen Sendesprechtaste dauernd eingeschaltet. Zweclonäßigerweise ist ,der Schalter so gebaut, daß er sich entweder ein zweites Mal nicht mehr betätigen läßt oder daß Betätigungen wirkungslos bleiben. Ein Wiederausschalten des Senders ist daher nicht ohne weiteres möglich.
  • Außerdem setzt der Schalter des Zusatzgerätes bei seiner Betätigung eine Schaltvorrichtung in Betrieb, die mit einer einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitet und nach Ablauf dieser Verzögerung eine Signaleinrichtung einschaltet, die optischer oder akustischer Natur sein kann.
  • Diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes hat folgenden Sinn: Nach der Betätigung des Schalters ist der Sender des Funksprechgerätes eingeschaltet, und der Fahrer hat die Möglichkeit, durch Sprechen in das Mikrophon Mitteilungen an die zentrale Feststation zugeben. Nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung, die beispielsweise 10 Sekunden lang sein kann, wird durch die Schaltvorrichtung ohne nochmalige Mitwirkung des Fahrers die optische und/oder akustische Signaleinrichtung eingeschaltet.
  • Diese Signaleinrichtung hat zunächst die Aufgabe, die ,unmittelbare Umgebung des Kraftfahrzeugs zu alarmieren. Darüber hinaus soll .aber auch das Alarmsignal der- Signaleinrichtung über den Sender des Funksprechgerätes zu der zentralen Feststation gelangen, damit von dort aus entsprechende Maßnahmen veranlaßt wenden können, falls 'der Fahrer vor der Ingangsetzung der Signaleinrichtung keine Gelegenheit gehabt hatte, einen Hilferuf. in -das Mikrophon zu sprechen, öder wenn ein solcher Hilferuf in der zentralen Feststation überhört worden ist.
  • Damit das Signal der Signaleinrichtung über den Sender des Funksprechgerätes auf drahtlosem Wege abgestrahlt werden kann, ist gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Signaleinrichtung gleichzeitig auch den Sender moduliert.
  • Beispielsweise kann man als Signaleinrichtung die Hupe des Kraftfahrzeugs verwenden. In diesem Falle kann die Hupe den Sender unmittelbar elektrisch modulieren, indem der die Hupe erregende Wechselstrom elektrisch auf den Sendereingang .gekoppelt wird. Noch einfacher aber ist eine akustische Modulation über das Mikrophon das Senders, indem einfach die Schallwellen der Hupe ,das Mikrophon des Funksprechgerätes treffen und auf diese Weise die Trägerfrequenz des Senders modulieren.
  • Das Funksprechgerät oder dessen Bedienungsteil enthält im allgemeinen eine Kontrollampe, die durch ihr Aufleuchten die Betriebsbereitschaft des Funksprechgerätes anzeigt. Vorteilhaft ist es, wenn der Schalter des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes bei seiner Betätigung .außerdem diese Kontrollampe des Funksprechgerätes abschaltet, damit die Täter das Einschalten .des Funksprechgerätes bzw. des Senders _durch den Fahrer nicht bemerken.
  • Um das nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung durch die Signaleinrichtung .äusgesandte Alarmsignal noch auffälliger zu machen, kann das erfindungsgemäße Zusatzgerät noch einen an sich bekannten Taktgeber enthalten, der von der Schaltvorrichtung nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung in Betrieb gesetzt wird und die Signaleinrichtung periodisch ein- und ausschaltet. Als Taktgeber 'ist für diesen Zweck ein üblicher, .beispielsweise hitzdralitgesteuerter Blinkgeber für Fahrtrichtungsanzeiger gut geeignet.
  • Damit der Schalter des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes die geschilderten* Aufgaben erfüllen kann, ist das Zusatzgerät zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß der Schalter bei seiner Betätigung den Stromversorgungskreis des Senders ,sowie den Stromkreis der mit einer zeitlichen Verzögerung arbeitenden Schaltvorrichtung schließt .und den Stromkreis der Kontrollampe unterbricht. Beispielsweise kann der Schalter mindestens zwei Kontaktpaare haben, von denen das eine, normalerweise geschlossene Paar im Stromkreis der Kontrollampe, und das andere; normalerweise geöffnete Paar unter Umgehung des normalen Sendeschalters in dem Stromversorgungskreis des Senders und der Schaltvorrichtung liegt.
  • Für die Durchführung des Erfindungsgedankens ist es .an und für sich unerheblich, wie die mit der einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitende Schaltvorrichtung im einzelnen beschaffen ist. Hierfür kann man ,grundsätzlich -alle entsprechenden Vorrichtungen bekannter Art heranziehen. Als besonders vorteilhaft erwiesen hat sich jedoch, daß die mit Verzögerung arbeitende Schaltvorrichtung aus einem Kondensator, der über einen zweckmäßigerweise einstellbaren Widerstand aus der Batterie aufgeladen wird; und aus. einem Transistor besteht, dessen Steuerelektrode in Abhängigkeit von der Span nung des Kondensators gesteuert wird, und desser Ausgangsstrom ein die Signaleinrichtung bzw. der Taktgeber schaltendes Relais speist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus dei Zeichnung hervor, .in der ein Ausführungsbeispiel- de] Erfindung schematisch dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt Fsg. 1 eine schaubildliche Darstellung der Anbringung des Funksprechgerätes und des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes in einem Kraftfahrzeug, F i g. 2 ein Blockschaltbild eines durch die Erfindung erweiterten Funksprechgerätes und F i g. 3 ein Schaltbild für ein erfindungsgemäßes Zusatzgerät.
  • In F i g.1 der Zeichnung ist das Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges zu sehen, in Idas ein Funksprechgerät 1 in an sich bekannter Art eingesetzt ist. Von dem Funksprechgerät ist im wesentlichen nur die Frontplatte des sogenannten Bedienungsteiles zu erkennen, während andere Teile des Funksprechgerätes, z. B. der Empfänger, der Sender und die Stromversorgungseinrichtung, an :anderer Stelle des Kraftfahrzeuges untergebracht sein können. In der Frontplatte des Bedienungsteiles 1 befindet sich eine Kontrollampe 3, die aufleuchtet, wenn das Funksprechgerät eingeschaltet und betriebsbereit ist. Der Sender des Funksprechgerätes wird durch eine Sendersprechtaste 4 eingeschaltet, die im dargestellten Fall an der Lenksäule des Kraftfahrzeuges befestigt ist. Der Sender ist nur eingeschaltet, solange die Sendersprechtaste 4 niedergedrückt wird, und der Fahrer muß die Sendersprechtaste 4 niederdrücken, solange er in das Mikrophon 2 des Senders spricht.
  • Unter dem Armaturenbrett ist das Zusatzgerät 5 angebracht, das den Schalter und -die mit der zeitlichen Verzögerung ;arbeitende Schaltvorrichtung enthält. Das Betätigungsorgan des im Zusatzgerät 5 enthaltenden Schalters ist in .dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Fußtaste 6, die von dem Fahrer leicht erreicht und betätigt werden kann.
  • Wie aus F i g. 2 hervorgeht, 2st die Fußtaste 6 "mit einem in dem Zusatzgerät 5 enthaltenden Schalter 7 entweder auf mechanische oder auch auf elektrische Weise so verbunden, daß bei ihrer Betätigung der Schalter 7 aus der dargestellten Ruhelage, 'n der er sich normalerweise befindet, in seine Arbeitslage gebracht wird. Der Schalter 7 besitzt zwei Kontaktpaare 8 und 9; die Kontakte 8 liegen in dem Strömversorgungskreis 10 der Kontrollampe 3 und sind normalerweise geschlossen, während die Kontakte 9, die in einem Stromversoigungskreis 27 des Senders des Funksprechgerätes 1 liegen, normalerweise geöffnet sind.
  • In der in F i g. 2 gezeichneten Stellung des Schalters 7 läßt sich das Funksprechgerät 1 in der üblichen Weise betreiben, d. h., es kann durch einen nicht dargestellten Schalter des Bedienungsteiles in Betriebsbereitschaft .gebracht wenden. Der Empfänger ist dann eingeschaltet, und der Sender läßt sich durch Drücken der Sendetaste 4 einschalten.
  • Wird durch Betätigung der Fußtaste 6 der Schalter 7 in seine nicht dargestellte Arbeitslage gebracht, so wird durch Schließen der Kontakte 9 der Sender des Funksprechgerätes in Betrieb gesetzt, unabhängig davon, ob sich das Funksprechgerät vorher durch den erwähnten Schalter des Bedienungsteiles in Betriebsbereitschaft befand oder nicht. Durch das Schließen der Kontakte 9 wird in jedem Falle der Stromversorgungskreis des Senders geschlossen, so daß der Sender nun dauernd arbeitet. Gleichzeitig wird der Stromversorgungskreis der Kontrollampe 3 durch Öffnen der Kontakte 8 unterbrochen, so daß die Kontrollampe 3 nicht aufleuchten kann.
  • Außerdem wird aber noch durch das Schließen der Kontakte 9 .eine in dem Zusatzgerät 5 vorgesehene Schaltvorrichtung 11 in Betrieb gesetzt, die mit einer einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitet und einen Schaltvorgang erst dann ausführt oder veranlaßt, wenn die eingestellte Verzögerungszeit, die beispielsweise 10 Sekunden betragen kann, abgelaufen ist. Nach Ablauf dieser Verzögerungszeit schaltet :die Schaltvorrichtung 11 einen Taktgeber 12 ein, der beispielsweise ein hitzdrahtgesteuerter Blinkgeber ist, wie er auch für Fahrtrichtungsanzeiger an Kraftfahrzeugen verwendet wird. Der Taktgeber 12 schaltet ein akustisches Signal 13, etwa eine Hupe des Fahrzeuges und/oder ein oder mehrere optische Signale, z. B. die Scheinwerfer 14 des Fahrzeuges, oder ein besonderes Leuchtschild 15 periodisch ein und aus.
  • Der Sender des Funksprechgerätes 1 wird elektrisch oder akustisch von der Signaleinrichtung moduliert. Dies kann dadurch geschehen, daß der die Hupe 13 errgende Wechselstrom elektrisch auf den Sendereingang gekoppelt wird, was durch einen Kondensator 16 in F i g. 2 angedeutet ist. Statt der elektrischen Ankopplung kann man aber auch eine rein akustisch arbeitende Ankopplung vorsehen, .indem die Hupe 13 unmittelbar akustisch auf den Sendereingang durch ihre ,auf das Mikrophon 2 eintreffenden Schallwellen einwirkt.
  • F i g. 3 zeigt eine zweckmäßige Schaltung .für das Zusatzgerät 5. Wenn der Schalter 7 :durch Betätigung :der Fußtaste 6 aus der dargestellten Ruhelage in seine andere Lage gebracht wird, öffnen sich, wie bereits geschildert, die Kontakte 8 und unterbrechen den Stromversorgungskreis 10 der Kontrollampe 3. Durch das Schließen der Kontakte 9 des Schalters 7 wird, wie ebenfalls bereits erläutert, der Stromversorgungskreis 27 des Senders geschlossen, so daß der Sender arbeitet.
  • Gleichzeitig wird ,aber durch das Schließen der Kontakte 9 auch die Schaltvorrichtung 11 in Betrieb gesetzt, die mit einer einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitet. Diese Schaltvorrichtung 11 besteht aus den Teilen 17,18,19, 20, 21, 22 .und 22'. Wenn die Kontakte 9,des Schalters 7 geschlossen sind, wird ein Kondensator 18, der eine große Kapazität, beispielsweise 1000 RF hat, über einen Widerstand 17 an die beiden Pole der Batterie gelegt. Nach dem Schließen der Kontakte 9 beginnt also der Kondensator 18 sich über den Widerstand 17 allmählich auf die Batteriespannung aufzuladen. Die Zeit, die der Kondensator 18 zum Aufladen braucht, hängt von der Größe des Widerstandes 17 ab. Der Widerstand 17, der beispielsweise einen Widerstandswert von 10 kOhm haben kann, ist veränderbar, so daß sich durch Einstellung des Widerstandes 17 die Aufladezeit des Kondensators 18 verändern läßt.
  • Parallel zu dem Kondensator 18 liegt ein aus den Widerständen 19 und 20 bestehender Spannungsteiler. Der Widerstand 19 kann beispielsweise 4 kOhm und der Widerstand 20 beispielsweise 1 kOhm .groß sein. Der an dem Widerstand 20 auftretende Spannungsabfall, der in jedem Moment der Spannung des Kondensators 18 etwa proportional ist, ist gleichzeitig die Basisvorspannung eines Transistors 21, dessen Emitter mit dem unteren Ende' des Widerstandes 20, also mit dem Pluspol der Batterie, und .dessen Basis mit dem oberen Ende des Widerstandes 20 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 21 ist über .die Wicklung eines Relais 22 mit dem Minuspol der Batterie verbunden, so daß der Kollektorstrom des Transistors 21 die Wicklung des Relais 22 durchfließt.
  • Beim Schließen der Kontakte 9 ist die Spannung am Kondensator 18 zunächst gleich Null, so daß auch am Widerstand 20 keine Spannung liegt. Der Transistor 21 ist daher nahezu gesperrt, und es fließt nur ein geringer Kollektorstrom durch die Wicklung des Relais 22. Mit zunehmender Aufladung des Kondensators 18 nimmt auch die Spannung .am Widerstand 20 allmählich zu, so daß die Basis des Transistors 21 immer stärker negativ gegen den Emitter wird. Damit nimmt auch :der Kollektorstrom des Transistors 21 allmählich zu. Nach einer bestimmten Zeit wird der Punkt erreicht, wo der Kollektorstrom so groß ist, daß das Relais 22 anzieht und seine Kontakte 22' schließt. Der Zeitpunkt, in dem dies geschieht, hängt also von der Aufladezeit des Kondensators 18 und damit von (der eingestellten Größe des Widerstandes 17,ab. Durch Veränderung .des Widerstandes 17 kann man daher bestimmen, wie lange es dauert, bis das Relais 22 nach dem Schließen der Kontakte 9 anzieht und die Kontakte 22' schließt.
  • Durch das Schließen der Kontakte 22' wird- der Taktgeber 12 in Betrieb gesetzt, der in F i g. 3 als üblicher hitzdrahtgesteuerter Blinkgeber dargestellt ist, ,aber :auch eine beliebige andere Bauart haben kann. Der Taktgeber 12 steuert ein Relais 23, das in dem vom Taktgeber 12 bestimmten Rhythmus abwechselnd :erregt und stromlos wird. Im gleichen Rhythmus werden von dem Relais 23 Kontakte 23' geschlossen und geöffnet, die ihrerseits ein Schütz 24 steuern. Das Schütz 24 besitzt im dargestellten Fall zwei Kontaktpaare, die somit in dem vom Taktgeber 12 bestimmten Rhythmus abwechselnd geöffnet und geschlossen werden. Die Kontakte des Schützes 24 liegen im Stromkreis einer an der Klemme 25 angeschlossenen Hupe bzw. der an der Klemme 26 angeschlossenen Scheinwerfer, die nun im Takt des Taktgebers 12 betätigt werden.
  • Statt der geschilderten und mit einer einstellbaren Verzögerung arbeitenden Schaltvorrichtung 11, kann auch jede beliebige andere Verzögerungseinrichtung verwendet werden, da es für das Wesen der Erfindung unerheblich ist, auf welche Weise die zeitliche Verzögerung zwischen dem Schließen der Kontakte 9 und dem Ingangsetzen des Taktgebers 12 erreicht wird.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Notrufeinrichtung, die in Verbindung mit einem in einem Fahrzeug, vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug, eingebauten und einen Sender mit Mikrophon sowie einen Empfänger enthaltenden Funksprechgerät arbeitet und mit einem Schalter versehen ist, dessen Betätigungsorgan, z. B. Zugschnur, Fußhebel od. dgl, von dem Fahrer leicht zu erreichen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, @daß -der in einem Zusatzgerät (5) eingebaute Schalter (7) bei seiner Betätigung sowohl unter-.Umgehung der normaleg Sendersprechtaste (4). den Senderf1) als.- auch eine :ebenfalls -in dem Zusatzgerät untergebrachte, mit einer einstellbaren zeitlichen Verzögerung arbeitende Schaltvorrichtung (11) in Betrieb setzt,. .die nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung eine am Fahrzeug angebrachte optische und/oder akustische Signaleinrichtung (13, 14, 15) einschaltet.
  2. 2. Notrufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung (13) gleichzeitig auch den Sender moduliert.
  3. 3.- Notrufeinrichtung nach Anspruch 2, da-,durch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung die Hupe (13) des Kraftfahrzeuges ist, die den Sender elektrisch unmittelbar und/oder akustisch über -das Mikrophon (2) des Funksprechgerätes moduliert.
  4. 4. Notrufeinrichtung nach einem -der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß glas Zusatzgerät (5) noch einen an sich bekannten Taktgeber (12) enthält, der von der Schaltvorrichtung (11)- nach Ablauf der eingestellten zeitlichen Verzögerung in Betrieb gesetzt wird und die Signaleinrichtung periodisch ein- und ausschaltet.
  5. 5. Notrufeinrichtung mach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Fahrer zu betätigende Schalter (7) des Zusatzgerätes bei seiner Betätigung außerdem die sonst die Betriebsbereitschaft des Funksprechgerätes anzeigende Kontrollampe (3) abschaltet. - 6, -Notrufeinrichtung nach, Anspruch 1 und 5, dadurch-gekennzeichnet, daß. .der Schalter (7) bei seiner,Betätigung den Stromversorgungskreis des. .
  6. Senders (1)-,sowie "den Stromkreis der mit einer zeitlichen Verzögerung arbeitenden Schaltvor= richtung (11) schließt und den Stromkreis der Kontrollampe(3) unterbricht 7.
  7. Notrufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (7, F i g. 3) mindestens zwei Kontaktpaare (8, 9) hat, von denen das eine, normalerweise geschlossene Paar im Stromkreis der Kontrollampe, und das andere, normalerweise geöffnete Paar unter Umgehung der normalen Sendersprechtaste in dem Stromversorgungskreis des Senders und oder Schaltvorrichtung liegt. B.
  8. Notrufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die reit Verzögerung arbeitende Schaltvorrichtung (11) aus einem Kondensator (18, F i g. 3) der über einen, zweckmäßigerweise einstellbaren Vorwiderstand (17) aus der Batterie aufgeladen wird und aus einem Transistor (21) besteht, - dessen Steuerelektrode in Abhängigkeit von der Spannung des Kondensators gesteuert wird und dessen Ausgangsstrom ein die Signaleinrichtung bzw. den Taktgeber schaltendes Relais (22) speist.
  9. 9. Notrufeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Taktgeber ein üblicher, beispielsweise hitzdrahtgesteuerter Blinkgeber für Fahrtrichtungsanzeiger dient.
DED32034A 1959-12-02 1959-12-02 Notrufeinrichtung in Verbindung mit einem Funksprechgeraet Pending DE1220495B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2538309A1 (de) * 1975-08-28 1977-03-03 Licentia Gmbh Verfahren zur gemischten uebertragung von sprache und daten auf einem nf-kanal
DE4203865A1 (de) * 1991-08-30 1993-03-04 Erich Matouschek Alarm- und meldeanlage fuer fahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2538309A1 (de) * 1975-08-28 1977-03-03 Licentia Gmbh Verfahren zur gemischten uebertragung von sprache und daten auf einem nf-kanal
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