DE1219890B - Walzenschraemmaschine mit einem hinter der Schraemwalze angeordnetem, in beiden Maschinenfahrtrichtungen einsetzbaren Raeumblech - Google Patents
Walzenschraemmaschine mit einem hinter der Schraemwalze angeordnetem, in beiden Maschinenfahrtrichtungen einsetzbaren RaeumblechInfo
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Classifications
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- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/06—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate
- E21C25/14—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate with equipment for cleaning the slit
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Tnt. Cl.:
E21c
Deutsche KL: 5 b -~39-
Nummer: 1219 890
Aktenzeichen: E 26768 VI a/5 b
Anmeldetag: 4. April 1964
Auslegetag: 30. Juni 1966
Walzenschrärnmaschinen, deren Schrämwalze mit schraubenförmig verlaufenden Mitnehmerleisten besetzt
sind, lösen und laden allein mit dieser Schrämwalze den abzubauenden Flözstreifen. Die Schrämwalze
ist deshalb möglichst nahe an dem freien Schrämkopfende angeordnet, um in ihrem über die
Schrämkopfstirnseite vorstehenden Umfangsabschnitt das Haufwerk mit Hilfe der Mitnehmerleisten direkt
in das Strebfördermittel austragen zu können. Haufwerksreste, die von den Mitnehmerleisten nicht erfaßt ίο
weiden, werden durch ein unmittelbar hinter der Schrämwalze angeordnetes Räumblech der Schrämwalze
erneut zugeführt. In dieses so geräumte Gewinnungsfeld bann das Strebfördermittel, in vielen
Fällen unmittelbar hinter der arbeitenden Walzenschrämmaschine, in einem fortlaufenden Zuge hineinigerückt
werden, und die Walzenschrämmiaschine kann anschließend, in umgekehrter Fahrtrichtung
schrämend und räumend, in ihre Ausgangstage zurückfahren. Zuvor muß allerdings das Räumblech
entfernt und auf der anderen, in Fahrtrichtung hinteren Schrämwalzenseite angebracht werden.
Man rüstet daher bereits Walzenschrämmaschinen mit einem Räumblecth aus, das um die Schrämwalzenachse
schwenkbar gelagert ist und daher durch eine einzige Schwenkbewegung auf die jeweils hintere
Schrämwalzenseite gebracht werden kann. Diese Räumblechanordnung setzt aber entweder eine Flözmächtigkeit
voraus, die es gestattet, das Räumblech über die Schrämwalze hinwegzuschwenken, oder aber
sie macht einen Einbruch in das Bangende erforderlich. Außerdem sind Walzensdhrärnmaschinen bekannt,
die mit einem abnehmbar angeordneten Räumblech versehen sind.
Ziel und Zweck der Erfindung ist es, eine für beide Maschinenfahrtrichtungen brauchbare Räumblechbefestigung
zu schaffen, die, obwohl sie das Räumblech auch auf der dem Maschinenkörper abgewandten
Schrämwalzenseite tragen kann, die der bekannten Räumblechbefestigung anhaftenden Nachteile
nicht aufweist.
Zu diesem Zweck geht die Erfindung von einer Walzenschrämmaschine mit einem hinter der Schrämwalze
angeordnetem, in beiden Maschinenfahrtrichtungen einsetzbaren Räumblech aus und löst das
Erfindungsproblem, indem sie das in bekannter Weise lose angeordnete Räumblech an dem in
Maschinenfalirtrichtung jeweils hinter der Schrämwalze befindlichen Ende eines Rahmens anordnet,
der, zum Abbaustoß parallelliegend, längsverschiebbar und in seinen Endlagen feststellbar am Maschinenkörper
oder auf der Schrämwalzenachse ge-Walzenschrämmaschine mit einem hinter der
Schrämwalze angeordnetem, in beiden
Maschinenfahrtrichtungen einsetzbaren
Räumblech
Schrämwalze angeordnetem, in beiden
Maschinenfahrtrichtungen einsetzbaren
Räumblech
Anmelder:
Gebr. Eickhof f,
Maschinenfabrik u. Eisengießerei 01. b. H.,
Bochum, Hunscheidtstr. 176
Als Erfinder benannt:
Werner Droste, Bochum-Stiepel
lagert ist und eine Durchtrittsöffnung für das von der Schrämwalze axial ausgetragene Haufwerk aufweist.
Zweckmäßigerweise umschließt der Rahmen die Schrämwalzenachse und ist vorzugsweise nur oberhalb
und unterhalb der Achse in der durch sie verlaufenden senkrechten Ebene auf ihr öder am
Maschinenkörper verschiebbar geführt, wobei die Schrämwalzenachse durch die Aufgabeöffnung hindurchragt.
Auf diese Weise liegt die einzige Aufgabe-Öffnung immer in dem mit dem Räumblech besetzten
Rahmenabschnitt.
Da der Rahmen nach einem weiteren Erfindungsmerkmal um die Schrämwalzenachse begrenzt
schwenkbar gelagert und in jeder Stellung seines Verschiebeweges feststellbar ist, kann das Räumblech
dem Verlauf des Liegenden folgen und in einem zum Schrämwalzendurchinesser passenden Abstand
von der Walzenmitte festgelegt werden
Berührungen zwischen der umlaufenden Schrämwalze und dem Räumblech, die durch den oft erforderlichen
Fahrtrichtungswechsel beim Durchfahren von Störungszonen auftreten können, lassen
sich vermeiden, indem man den Rahmen in seiner Verscbiebbarkeit durch einen abnehmbaren Bügel
begrenzt, der an dem jeweils freien Rahmenende angreift und, die Führungen überbrückend, auch mit
dem jenseits der Führungen befindlichen Rahmenabschnitt verbunden ist.
609 587/23
Claims (1)
- Bine besonders zweckmäßige Rahmenanordnung diametral gegenüberliegende Augen 13,13' befinden,ergibt sich, wenn man den Rahmen in den beiden an In Achsrichtung wird der Ring 12 durch einen zwei-ihren Bohrungsenden erweiterten Augen eines Ringes teiligen Ring 14 gehalten, der in eine Bindrehungführt, der auf einem die Schrämwalzenachse zen- des Ansatzes 11 eingreift und dessen beide Teiletrisch umschließenden zylindrischen Ansatz des Ma- 5 durch nicht dargestellte, in dem Ring 12 radial an-schinenkörpers gelagert ist. Dabei kann der Ring geordnete Schrauben in ihrer Lage 'gesichert sind,durch eine auf seinem Umfang angeordnete und in Der aus zwei zylindrischen und an beiden Endeneine Ausnehmung des Masdhinengehäuses ein- durch Traversen 15,15' miteinander verbundenengreifende Nase in seiner Schwenkbewegung begrenzt Stangen 16,16' bestehende Rahmen 8 ist mit diesensein. ■"■;-■,.. i° Stangen in den Bohrungen 17,17' der beiden AugenFerner empfiehlt es sich, den Rahmen aus zwei in 13,13' längsverschiebbar geführt. Er trägt mit seinen den Bohrungen der Augen geführten zylindrischen beiderseits über die Traversen 15,15' vorstehenden Stangen zu bilden, (die an beiden Enden durch je Stangenenden das Räumblech 5, das der Schrämeine gebogene, dem Radius des Ringes angepaßte walze 1 nachläuft. Die in Höhe des Strebförder-Traverse miteinander verbunden sind, wobei die 15 mittels 4 verlaufenden Versteifungsrippen 18 des Stangenenden über die beiden Traversen vorstehen Räumbleches 5 stützen sich dabei an der Seitenwand und an einem Ende das Räumblech, an dem anderen des Strebfördermittels 4 mit einer Kufe 19 ab und Ende den Bügel, vorzugsweise aufsteckbar, .auf- entlasten den Rahmen 8 von den durch das aufnehmen: - .::.; .;;.-.... .. - zunehmende Haufwerk verursachten Biegekräften.Aus Festigkeitsg-rüMen^ist das Räumblech · auf 20 Keile 20, 20', die in Ausnehmungen der Naben 21, seiner Rückseite durch Bjppsn' abgesteift. Durch die 21' des Räumbleches 5 und der Stangenenden einsich an der Seitenwand des Strebfördermittels, ab- getrieben sind, verbinden Räumblech 5 und Rahstützenden Versteifungsrippen läßt sich der Rahmen men 8 lösbar miteinander. Man kann daher, je nach von den Biegekräften entlasten, die durch das Häuf- Maschinenfahrtrichtung, das Räumblech 5 auf das werk beim Auflaufen auf das Räumblech hervor- 25 eine oder das andere Ende des Maschinenrahmens 8 gerufen werden. aufstecken.Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Um dem Räumblech 5 eine begrenzte Bewegungs-Figuren dargestellt. Es zeigt ' · möglichkeit in vertikaler Richtung zu geben und ihmFig. 1 eine Walzenschrämmaschine mit. Räum- zu gestatten, dem Verlauf der Fördererseitenwandblech im Grundriß, '■,;'■·._; -,-j ·.. 30 zu folgen, ist der Ring 12 auf dem zylindrischenFig. 2 eine Seitenansicht-des Schrämkopfes der Gehäuseansatz U begrenzt drehbar gelagert und hältWalzenschrämmaschine' in 'größerem Maßstab, mit die beiden Stangen 16,16'in an ihren Enden konischabgenommener Schrämwalze und teilweise ge- erweiterten Bohrungen 17,17'. Eine Nase 22, dieschnittenem Rahmen, . ,· . . zwischen zwei Gehäuseansätzen 23, 23'eingreift, be-F i g. 3 die Wakenschrammaschine in einem 35 grenzt diese Drehbewegung.Schnitt nach der Lmie'S-ader Fig. 2, ' ' . Damit die Schrämwalze 1 beim Zurücksetzen derFig. 4 eine Einzelheit des Grundrisses in größerem Schrämmaschine 2 nicht in das Räurnblech 5 hinein-Maßstab. läuft, ist der Rahmen 8 durch einen Bügel 24 inMit der Schrämwalze i" baut 'die Walzenschräm- Maschinenlängsrichtung festgelegt. Dieser Bügel 24 maschine 2 das Flöz 3.ab und gibt das gelöste Häuf- 40 wird auf das dem Räumblech 5 abgewandte Ende werk in das Steebfördexmittel 4 auf. Das in Fahrt- der oberen Stange 16 aufgesteckt und verkeilt. Er richtung der Walzenschiämmaschine 2 hinter der hintergreift das Auge 13 und umschließt die Stange Schrämwalze 1 gelegene.. Räumblech 5 schließt das 16 mit seinen Abwinkelungen 25, 25'. Der zwischen Gewinnungsfeld nach hinten ab und leitet die von dem Auge 13 und den Abwinkelungen des Bügels 24 den schraubenförmig auf dem Walzenumfang an- 45 vorhandene Zwischenraum ist zum Aufstecken des geordneten Mitaehmerlieisten 10 nicht erfaßten Häuf- Bügels auf das obere Stangenende nötig. Dieser werksreste der Schrämwalze1 erneut zu;. Zur Ver- Zwischenraum ist aber so bemessen, daß beim besserung der Haufwerksaufgabe ist das Strebförder- Wechseln der Maschinenfahrtrichtung Berührungen mittel 4 mit einer kohlenstoßseitigen Rampe 6 be- zwischen Schrämwalze 1 und Räumblech 5 aussetzt und die Schrämwalze 1 so im Schrämkopf 7 50 geschlossen sind. Zum Ablenken des in der Gasse 26 der Walzensdhrämmaschine 2 gelagert, daß sie mit zwischen Kohlenstoß und Strebförderanittel 4 befindeinem Teil ihres Umfanges über die Maschinenstirn- liehen Haufwerks ist das freie Ende der unteren seite vorsteht. Das Räumblech 5 ist an 'einem Rah- Stange 16,16' mit einem aufsteckbaren und durch men 8 lösbar befestigt, der an der Walzenschräm- einen Keil 27 gehaltenen Blech 28 besetzt,
maschine 2 so angeordnet ist, daß er bis über den 55Umfangsabschnitt der Schrämwalze 1 vorsteht, der Patentansprüche:
der Schrämmaschine ..abgewandt ist. Eine in demRahmen 8 befindliche Aufgabeöffnung 9 läßt einen 1. Walzenschrämmaschine mit einem hinter ungehinderten Durchtritt des von den Mitnehmer- der Schrämwalze angeordnetem, in beiden Maleisten 10 der Schrämwalze 1 erfaßten Haufwerks in 60 schinenfahrtrichtungen einsetzbaren Räumblech, das Strebf ördeimittel 4 zu. Damit der Rahmen 8 so- d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß das in bewohl für die eine als. auch für die andere Maschinen- kannter Weise lose angeordnete Räumblech (5) fahrtrichtung das Räumblech 5 an verschiedenen an dem in Maschinenfahrtrichtung jeweils hinter Enden tragen kann, ist. er. in Maschinenlängsrichtung der Schrämwalze (1) befindlichen Ende eines verschiebbar gelagert. .-„" - 65 Rahmens (8) anbringbar ist, der zum AbbaustoßDer die Schrämwa|zenachse umschließende zylin- . parallelliegend, längsverschiebbar und in seinendräsche Ansatz 11 des Schrämkopfes 7 trägt zu diesem Endlagen' feststellbar am Maschinenkörper (2)Zweck einen Ring 12, auf dessen Umfang sich zwei oder auf der Schrämwalzenachse gelagert ist undeine Durchtrittsöffnung (9) für das von der Schrämwalze (1) axial ausgetragene Haufwerk aufweist.2. Walzenschrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) die Schrämwalzenachse umschließt und nur oberhalb und unterhalb der Achse in der durch sie verlaufenden senkrechten Ebene auf ihr oder am Maschinenkörper (2) verschiebbar geführt ist, wobei die Schrämwalzenachse durch die Aufgabeöffnung (9) hindurchragt.3. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) um die Schrämwalzemachse begrenzt schwenkbar gelagert und in jeder Stellung seines Verschiebeweges feststellbar ist.4. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) in seiner Verschiebbarkeit durch einen abnehmbaren Bügel (24) begrenzt ist, der an dem jeweils freien Rahmenende angreift und, die Augen (13,13') überbrückend, auch mit dem jenseits der Augen befindlichen Rahmenabschnitt verbunden ist.5. Walzenschrämmaschine nach den An-Sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) in den beiden an ihren Enden konisch erweiterten Augen (13,13') eines Ringes (12) geführt ist, der auf einem die Schrämwalzenachse zentrisch umschließenden zylindrischen Ansatz (11) des Maschinenkörpers (2) gelagert ist.6. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (12) durch eine auf seinem Umfang angeordnete und in eine Ausnehmung des Maschinengehäuses (2) einigreifende Nase (22) in seiner Schwenkbewegung begrenzt ist.7. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) aus zwei in den Bohrungen (17, 17') der Augen (13,13') geführten zylindrischen Stangen (16,16') besteht, die an beiden Enden durch je eine gebogene, dem Radius des Ringes (12) angepaßte Traverse (15,15') miteinander verbunden sind, wobei die Stangenenden über die beiden Traversen (15,15') vorstehen und an einem Ende das Räumblech (5), an dem anderen Ende den Bügel (24), vorzugsweise aufsteckbar, aufnehmen.8. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch das Räumblech (5) mit den Stangenenden verbindende Keile (20, 20').9. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Räumblech (5) sich mit seinen Versteifungsrippen (18) an der Seitenwand des Strebfördermittels (4) abstützt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen609 587/23 6.66 © Bundesdruckerei Berlin
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1964
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1965
- 1965-03-31 GB GB1362265A patent/GB1037150A/en not_active Expired
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