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DE1223786B - Vorrichtung zum mechanischen Gewinnen und Laden von Kohle oder anderen Mineralien im Strebbau - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Gewinnen und Laden von Kohle oder anderen Mineralien im Strebbau

Info

Publication number
DE1223786B
DE1223786B DEH54347A DEH0054347A DE1223786B DE 1223786 B DE1223786 B DE 1223786B DE H54347 A DEH54347 A DE H54347A DE H0054347 A DEH0054347 A DE H0054347A DE 1223786 B DE1223786 B DE 1223786B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting drum
face conveyor
cutting
conveyor
coal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH54347A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jochums & Co K G
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Jochums & Co K G
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jochums & Co K G, Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Jochums & Co K G
Priority to DEH54347A priority Critical patent/DE1223786B/de
Publication of DE1223786B publication Critical patent/DE1223786B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/24Mineral freed by means not involving slitting by milling means acting on the full working face, i.e. the rotary axis of the tool carrier being substantially parallel to the working face

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum mechanischen Gewinnen und Laden von Kohle oder anderen Mineralien im S.trebbau Es sind Vorrichtungen zum Gewinnen und Laden #,on Kohle oder anderen Mineralien im Strebbau in flacher oder geneigter Lagerung vorgeschlagen worden, die an oder auf dem Strebförderer geführt sind und an einem oder beiden Enden des Vorrichtungsgestells in waagerechter Ebene schwenkbare Auslegearme mit in diesen gelagerten, um eine lotrechte Achse drehbaren Schrämtrommeln aufweisen. Solche Vorrichtungen haben den Vorteil, daß sie die Kohle oder das Mineral gewinnen und laden unter weitgehender Schonung des Hangenden, weil auf dieses während des Arbeitsvorganges keinerlei Druckkräfte ausgeübt werden. Durch Unterteilen der Schränitrommeln in waagerechte Scheiben und Hinzufügen oder Abnehmen solcher Scheiben kann die wirksame Höhe der Schrämtrommeln in einfacher Weise der jeweiligen Flözmächtigkeit angepaßt werden. Vorteilhaft ist hierbei ferner, daß durch die Schrämtrommein mit ihrem den Strebförderer überragenden Teil durch die Drehbewegung während des Arbeitsvorganges gleichzeitigein beträchtlicher Teil des gelösten Gutes unmittelbar in den Strebförderer geschleudert bzw. geladen wird. Unbefriedigend war bisher jedoch die Tatsache, daß der auf das Liegende fallende Teil des gelösten Gutes von der eigentlichen Vorrichtung nicht geladen werden konnte, sondern erst durch einen von der Vorrichtung nachgezogenen schaufelartigen Räumer erfaßt und in den Strebförderer geladen werden mußte, was, wenn die Vorrichtung lediglich mit einer -einzigen Schränitrommel arbeitete, eine besondere Räumfahrt erforderlich machte und das angestrebte Rücken des Strebförderers unmittelbar nach dem Durchgang der Vorrichtung und das anschließende Setzen des endgültigen Ausbaues verhinderte. Diese Arbeitsvorgänge waren in der Regel erst nach dem zeitraubenden und gefährlichen Säubern des ausgekohlten Feldes von Hand durchführbar.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der vorgenannten Art und bezweckt, deren Arbeitsweise zu verbessern. Erfindungsgemäß weist jede Schrämtrommel einen abnehmbaren, vom Liegenden bis wenigstens zur Oberkante des -Strebförderers sich erstreckenden, mit Schrämpicken besetzten schaufelradartigen bzw. mit schrägstehenden Flügeln versehenen Teil zum Lösen des unmittelbar über dem Liegenden anstehenden Minerals und zugleich zum Befördern des gelösten Gutes in den Strebförderer auf, nach dessen Abnahme die Verschwenkung der Schränitrommel über den Strebförderer ermöglicht wird.
  • Die Verwendung eines solchen, einen besonders ausgebildeten Scheibenkörper am unteren Ende der Schrämtromm ei bildenden Teiles dieser Trommel ergibt außer der erforderlichen Lösearbeit am Stoß zwischen dem Liegenden und etwa der Oberkante des Strebförderers in diesem Bereich auch eine vollständige Lade- und Räumwirkung, durch die der sonst auf das Liegende herabfallende (von der Schrämtrommel nicht erfaßbare) Teil des gelösten Gutes erst von einem nachgezogenen Räumer aufgenommen und in den Strebförderer abgegeben wird. Der in dieser ,Weise wirksame scheibenförinige Teil am unteren Ende der Schrämtrommel -hat den günstigsten Effekt, durch den das gelöste Gut angehoben und in den Förderer geschleudert wird, wenn er mit schrägstehenden Flügeln bzw. nach Art eines Propellers ausgebildet ist.
  • Wenn die Gewinnungs- und Ladevorrichtung an beiden Enden des Vorrichtungsgestells je eine in waagerecht schwenkbaren Auslegern gelagerte lotrechte Schrämtrommel aufweist (von denen jeweils eine auf der Hinfahrt, die andere auf der Rückfahrt arbeitet), dann sind beide Schrämtrommeln nach dem Vorschlag der Erfindung ausgebildet.
  • Hat die erfindungsgemäße Vorrichtung jedoch nur auf einer Seite des Vorrichtungsgestells eine um eine lotrechte Achse drehbare Schrämtrommel, dann ist in Weiterbildung des Erfindungsgedankens auf der der Schrämmtrommel abgewandten Seite des Vorrichtungsgestells an einem oder zwei parallel übereinander befindlichen waagerecht schwenkbaren Auslegerarmen ein um eine lotrechte Achse drehbares, angetriebenes und mit Schrämpicken besetztes schaufelradartiges bzw. in. it schrägstehenden Flügeln versehenes Räumgerät zum überführen des hinter der Schrämtrommel befindlichen gelösten Gutes in den Strebförderer von geringerer Höhe als die Schrämtrommel angeordnet, die einen abnehmbaren Teil im Bereich zwischen dem Liegenden und der Oberkante des Strebförderers aufweist, nach dessen Abnahme die Verschwenkung des Räumgerätes über dem Strebförderer ermöglicht wird. - Die Verwendung dieses um eine lotrechte Achse drehbaren schaufelradartigen Räumgerätes, das ähnlich oder gleich ausgebildet ist wie der vorstehend geschilderte untere Teil der Schrämtrommel (aber zweckmäßig höher ist als dieser bzw. über die Oberkante des Strebförderers hinausragt), ergibt eine gute Lade- und Räumwirkung, durch die das hinter der Schrämtrommel auf dem Liegenden gegebenenfalls noch zurückbleibende und das aul das Liegende nachfallende Gut nahezu restlos erfaßt und an den Strebförderer abgegeben wird.
  • Es ist ferner vorteilhaft, unmittelbar hinter der rückwärtigen Schrämtroinide?(bei Verwendung einer Vorrichtung mit je einer Schrämtrommel an den beiden, Enden des Vorrichtungsgestells) bzw. unmittelbar hinter dem sch'#ufdlradartigen Räumgerät (bei Verwendung einer Vorrichtung mit einer einzigen Schrämtrommel) in an sich bekannter Weise ein an dem Vorrichtungsgestell lösbar befestigtes, bis zum Liegenden reichendes, nach der Schrämtrommel bzw. dem Räumgerät hin konkav gekrümmtes schaufelartiges Leitblech für das zu räumende Gut anzuordnen. Dadurch wird das a -in Ende der Vorrichtung vom Leitblech erfaßte Gut in den Bereich der Arme bzw. der schrägstehenden Flügel des unteren Teiles der hinteren Schrämtrommel bzw. des Räumgerätes gelenkt, bis es erfaßt und in den Strebförderer hinein verladen wird.
  • Bei - der erfinduifgs-gem4ßen- Gewinnungs-7 -und Ladevorrichtung ist der Räumvorgang unmittelbar nach dem Durchgang..der. Vorrichtung beendet, so daß danach unverzü glich der Strebförderer gerückt und der endgültige Ausbau gesetzt werden kann.
  • Die Abnahme des unteren Teiles der Schrämtrommel und des Räumgerätes sowie die Verschwenkungsmöglichkeiten der beiden- letzteren ermöglichen eine sehr vorteilhafte Arbeitsweise unter Verwendung einer Vorrichtung mit nur einer Schrämtrommel, die in beiden Fahrtrichtungen in gleichbleibender Drehrichtung und in solchem.Drehsinn angetrieben wird, daß das von ihr gelöste Gut in der Bewegungsrichtung des Strebförderers vor der Vorrichtung an den Strebförderer abgegeben wird, so daß das gelöste Gut nicht durch das Portal der -Vorrichtung hindurchzulaufen braucht und letzteres daher nicht verstopfen oder beschädigen kann. Hierbei wird in der Weise gearbeitet, daß bei der Fahrt -in- der Bewegungsrichtung des Strebförderers (also, -von dessen Hilfsantrieb zum Hauptantrieb) der Hauptschnitt unter dem dafür erforderlichen größten - Verschwenkungswinkel der Schrämtrommel und:bei der Rückfahrt entgegen der Bewegungsrichtung des Strebförderers (nach Ab- nahme des unteren.1.Teiles der Schrämtrommel und des schaufelradartigen Räumgerätes) mit erhöhter Geschwindigkeit ein§n Schmalschnitt bei verringertem Verschwenkungswinkel der Schrämtrommel unter gleichzeitiger Verschwenkung des schaufelradartigen Räumgerätes über den Strebförderer ausgeführt wird. Bei dieser Rückfahrt der Vorrichtung unter Ausübung eines Schmalschnitts wird infolge der Verschwenkung des Räumgerätes und der Schrämtrommel und der Abnalüne des unteren Teils dieser Geräte das Lösen und--iLaden nur noch von dem sich über den Förderer:erstreckenden Teil der Schrämtrommel bewirkt. In#Aein durch den Schmalschnitt freigelegten Streifeii".v.erbleibt daher zwischen dem Förderer und dem Stoß noch eine Kohlenwurzel, weil der abgenommene Teil der Schrämtrommel nicht wirksam wird, und gelöstes Gut, weil die Ladewirkung der Schrämtrommel allein beschränkt ist. Bei dem anschließenden Hauptschnitt mit wieder angebauten Unterteilen der Schrämtrommel und des Räumgerätes ermöglicht es aber deren geschilderte gute Ladewirkung, diese von der Rückfahrt zurückgebliebenen Teile ohne weiteres zusätzlich zu dem durch den Hauptschnitt gelösten und geladenen Material aufzunehmen und an den Strebförderer abzugeben. Diese Arbeitsweise (also Rückfahrt bei erhöhter Geschwindigkeit im Schmalschnitt) ist in wirtschaftlicher und betrieblicher Hinsicht vorteilhafter als die ebenfalls mögliche Rückfahrt bei normaler Geschwindigkeit und normaler Schnittbreite, weil bei der letztgenannten Rückfahrt hinter der Schrämtrommel nicht das schaufelradartige Räumgerät wirksam wäre, so daß in der hierbei vorhandenen breiten Gasse sich Förderkohle oder nachfallende Kohle ablagern könnte, die ein unmittelbares Nachrücken des Förderers verhindern und eine besondere Räumfahrt der Vorrichtung, bei der keinerlei nutzbringende Gewinnungsarbeit geleistet würde, oder das Säubern der Gasse von Hand erforderlich machen könnte.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Schrämtrommel schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf die Vorrichtung in Ar-# beitsstellung im Streb, auf einem Strebförderer geführt, und F i g. 2 dieselbe Vorrichtung auf der Rückfahrt in einer besonders vorteilhaften Arbeitsweise.
  • Auf dem vor dem Kohlenstoß 1 verlagerten Strebförderer 2 ist die Vorrichtung zum mechanischen Gewinnen und Laden verfahrbar, die ein Gestell 3 besitzt, an dessen einem Ende ein horizontal schwenkbarer Auslegerarrn 4 angeordnet ist, in dem die lotrechte Schrämtrommel 5 drehbar gelagert ist. Auf dem Gestell 3 ist ein Motor 6 mit zwei Wellenstümpfen angeordnet, der auf einer Seite über ein Getriebe 7 und die Antriebskette 8 die Schrämtrommel 5 antreibt. Auf der der Schrämtrommel abgewandten Seite des Vorrichtungsgestells ist ferner an einem oder zwei parallel übereinander befindlichen Schwenkarmen 9 ein um eine lotrechte Achse drehbares, mit Schrämpicken versehenes Schaufelradartiges Räumgerät 10 gelagert, das vom Motor 6 und einem Getriebe 7' aus über die Antriebskette 11 angetrieben wird. Die Vorrichtung wird bei gleichbleibender Drehrichtung der Schrämtrommel 5 und des Räumgerätes 10, die in Richtung der Pfeile 12 bzw. 13 umlaufen, durch eine an einem Strebende angeordnete Winde vor dem Kohlenstoß mittels eines Kettenzuges 14 hin und her bewegt. An Stelle dieser Winde kann auch eine Kettenwinde in das Vorrichtungsgestell eingebaut werden.
  • Der Strebförderer besteht aus einem Doppelkettenkratzförderer mit gegeneinander abwinkelbaren Schüssen, dessen Förderrichtung durch den Pfeil 15 gekennzeichnet ist. Das von der sich drehenden Schrämtrommel 5 gelöste Gut wird durch diese Drehbewegung selbst mit Hilfe von am Trommelmantel befestigten Wurfleisten schon zum größten Teil an den Strebförderer abgegeben, und zwar in der Bewegungsrichtung des Strebförderers gesehen vor der Vorrichtung. Zu diesem Zweck ist der Auslegearm 8 an dem in der Bewegungsrichtung des Strebförderers vorn gelegenen Ende. des Vorrichtungsgestells angeordnet. Dadurch wird das gelöste Gut an den Strebförderer abgegeben, ohne daß es die Vorrichtung bzw. deren portalförmiges Gestell zu durchlaufen braucht.
  • Die Schrämtrommel 5 ist quer zur lotrechten Drehachse dergestalt unterteilt, daß sie einen vom Liegenden bis mindestens zur Oberkante des Strebförderers sich erstreckenden abnehmbaren Teil 5' aufweist, der (beispielsweise durch Bajonettverschluß) leicht lösbar, aber kraft- und forinschlüssig mit der restlichen Schrämtrommel und deren Antriebswelle verbunden ist. Dieser Teil 5' ist schaufelradartig ausgebildet bzw. mit schrägstehenden Flügeln versehen und am Umfang mit Schrämpicken besetzt. (In der Draufsicht nach F i g. 1 auf die Vorrichtung und die Schrämtrommel ist dieser untere Schrämtrommelteil 5' durch Strichelung kenntlich gemacht.) Wenn dieser abnehmbare Teil mit der restlichen Schrämtrommel verbunden ist, dann wird von ihm das nicht unmittelbar von der Schrämtrommel in den Strebförderer geladene, sondern auf das Liegende im Bereich der Trommel herabfallende gelöste Gut erfaßt und in den Förderer angehoben bzw. geschleudert. Dieser untere Schrämtrommelteil steigert bzw. verbessert daher die Ladefähigkeit der Schrämtrommel und erleichtert daher die Arbeit des nachfolgenden Räumgerätes. Trotzdem übt er, da er an seinem Umfang Schrämpicken besitzt, auch eine Schrämwirkung aus wie der übrige Teil der Schrämtrommel.
  • Das auf der der Schrämtrommel abgewandten Seite angeordnete schaufelradförmige Räumgerät 10 erfaßt das hinter der Schrämtrommel auf dem Liegenden verbleibende sowie das gegebenenfalls auf das Liegende nachfallende Gut und führt es dem Strebförderer zu. Es besitzt, wie in F i g. 1 angedeutet ist, von einem (die antreibende Welle umgebenden) Nabenkörper ausgehende, etwa radial verlaufende oder schrägstehende Arme bzw. Flügel, die zweckmäßig nach oben hin schraubengangförmig gekrümmt sind, so daß sie wie ein Schaufelrad das erfaßte Gut anheben und in den Strebförderer schleudern. Das Räumgerät hat im Bereich zwischen dem Liegenden und der Oberkante des Strebförderers einen abnehmbaren Teil 10', nach dessen Abnahme die Verschwenkung des Räumgerätes über den Strebförderer ermöglicht wird, wie in F i g. 2 dargestellt. Hinter diesem Räumgerät ist an dem Vorrichtungsgestell ein bis zum Liegenden reichendes, nach dem Räumgerät hin konkav gekrümmtes, in lotrechter Ebene etwas geneigtes Leitblech 16 angeordnet, das das gegebenenfalls hinter dem Räumgerät noch verbleibende Restgut schaufelartig in den Bereich der schrägstehenden Flügel bzw. des Räumgerätes lenkt, bis dieses erfaßt und in den Strebförderer hineingeworfen wird.
  • Wegen der einwandfreien Räumung des Fahrfeldes durch die Gewinnungs- und Ladevorrichtung selbst kann der Strebförderer unmittelbar nach Durchgang der Vorrichtung mittels der üblichen Vorschubeinrichtungen gerückt werden, wie in F i g. 1 dargestellt ist.
  • Die in F i g. 1 auf der Hinfahrt in Richtung des Pfeiles 18 (entsprechend der Bewegungsrichtung 15 des Strebförderers 2) bei der Ausübung des Hauptschnitts dargestellte Vorrichtung könnte unter Ausübung eines entsprechend großen Hauptschnitts auch die Rückfahrt durchführen. Da in diesem Falle jedoch das Räumgerät 10 nicht wirksam ist, könnte beispielsweise das übliche schaufelartige Räumgerät an das Ende des Vorrichtungsgestells angehängt werden, um das Liegende zu säubern. Damit würde je- doch in der Regel keine ausreichende, das Rücken des Förderers ermöglichende Säuberung erzielt, so daß ein Säubern von Hand oder eine zusätzliche unproduktive Räumfahrt der Vorrichtung stattfinden müßte. Statt dessen könnte man auch in Betracht ziehen, nach Verschwenkung der Schrämtrommel 5 und des Räumgerätes 10 über den Förderer 2 (nacb Abnahme ihrer Teile 5' und lO') die Vorrichtung ohne Arbeitsleistung, und deshalb möglichst im Schnellgang, an ihren Ausgangspunkt zurückzuführen und in einer erneuten Hinfahrt nach F i g. 1 einen weiteren Hauptschnitt ausführen zu lassen, damit das schaufelradartige Räumgerät 10 ein das sofortige Rücken des Förderers ermöglichendes Säubern durchführt. Diese Arbeitsweise wäre jedoch nicht so wirtschaftlich wie die nachstehend an Hand der F i g. 2 erläuterte.
  • Bei dieser Arbeitsweise ist das Räumgerät 10 nach Abnahme seines Unterteils 10' über den Förderer 2 geschwenkt und damit unter Abstellung seines Antriebs unwirksam gemacht. Außerdem ist der untere Teil 5' der Schrämtrommel abgenommen und diese unter dem dargestellten (gegenüber dem vorerwähnten Hauptschnitt) verminderten Verschwenkungswinkel ihres Auslegerarmes gegen den Kohlenstoß angestellt. In dieser Stellung der Schrämtrommel führt die Vorrichtung bei der Rückfahrt in Pfeilrichtung 20 einen Schmalschnitt im Eilgang bzw. bei erhöhter Geschwindigkeit durch (was wegen der verminderten Schnittiefe möglich ist). In dem durch diesen Schmalschnitt freigelegten Streifen zwischen Förderer und Kohlenstoß verbleibt (wegen der Abnahme des Schrämtrommelteiles 5') eine verhältnismäßig schmale Kohlenwurzel. In diesem Streifen verbleibt außerdem gelöstes Gut, das von der Trommel nicht unmittelbar in den Förderer geladen ist. Diese Restteile werden nach Beendigung der Rückfahrt bei einer anschließend stattfindenden erneuten Hinfahrt durch den dabei ausgeübten Hauptschnitt entfernt bzw. gelöst und geladen, wobei die Schrämtrommel und die Räumvorrichtung 10 wirksam sind und ein rückfähiges Säubern des Fahrfeldes ermöglichen. Bei dieser Arbeitsweise wird also in besonders wirtschaftlicher Weise sowohl die Hinfahrt als auch die Rückfahrt der Verrichtung zu nutzbringender Lösearbeit herangezogen und damit die Leistungsfähigkeit der Gewinnungs- und Ladevorrichtung und des Strebförderers und der nachgeschalteten Fördermittel restlos ausgenutzt. Dabei wird zugleich ein sehr erwünschter Ab- bau der sonst häufig auftretenden kurzzeitigen überlastungsspitzen und eine größere Kontinuität des Förderstromes erzielt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum mechanischen Gewinnen und Laden von Kohle oder anderen Mineralien im Strebbau in flacher oder geneigter Lagerung, die an oder auf dem Strebförderer geführt ist und an einem oder an beiden Enden des Vorrichtungsgestells in waagerecht schwenkbaren Auslegerarmen gelagerte, um eine lotrechte Achse drehbare Schrämtrommel(n) aufweist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß jede Schrämtrommel (5) einen abnehmbaren, vom Liegenden bis wenigstens zur Oberkante des Strebförderers (2) sich erstreckenden, mit Schrämpicken besetzten schaufelradartigen bzw. mit schrägstehenden Flügeln versehenen Teil (-5') zum Lösen des unmittelbar über dem Liegenden anstehenden Minerals und zugleich zum Befördern des gelösten Gutes in den Strebförderer aufweist, nach dessen Abnahme die Verschwenkung der Schrämtrommel(n) über den Strebförderer möglich ist.
  2. 2. Vorrichtung mit auf einer Seite des Vorrichtungsgestells gelagerter, um eine lotrechte Achse drehbarer Schrämtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Schrämtrommel (5) abgewandten Seite äs Vorrichtungsgestells (3) an einem oder zwei parallel übereinander befindlichen Schwenkarmen (9) ein um eine lotrechte Achse drehbares, angetriebenes und mit Schrämpicken besetztes schaufelradartiges bzw. mit- schrägstehenden Flügeln versehenes Räumgerät (10) zum überführen des hinter der Sch-rämtrommel auf dem Liegenden befindlichen gelösten Gutes in den Strebförderer (2) von geringerer Höhe als die Schrämtrommel angeordnet ist, das einen abnehmbare'n Teil (10') im Bereich zwischen dem- Liegenden und der Oberkante des Strebförderers aufweist, nach dessen Abnahme die Yerschwenkung des Räumgerätes über den Strebförderer möglich ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der rückwär--tigen Schrämtrommel bzw. dem schaufelradartigen -Räumgerät (10) in an sich bekannter Weise ein an dem Vorrichtungsgestell (3) lösbar befestigtes, bis zum Liegenden reichendes, nach der Schrämtrommel bzw. dem Räumgerät hin konkav gekrümmtes schaufelartiges Leitblech (16) für das zu räumende Gut angeordnet ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 889 803; Zeitschrift »Iron & Coal Trades Review«, 12. 8. 1960, S. 345.
DEH54347A 1964-11-20 1964-11-20 Vorrichtung zum mechanischen Gewinnen und Laden von Kohle oder anderen Mineralien im Strebbau Pending DE1223786B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3945680A (en) * 1973-11-17 1976-03-23 Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik Und Eisengiesserei M.B.H. Drum coal cutting machine having a roller crusher
US4239289A (en) * 1979-03-14 1980-12-16 Coaltex, Incorporated Maneuverable full face miner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889803C (de) * 1942-05-06 1953-09-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Messung des Verlustwinkels von Induktivitaeten

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