[go: up one dir, main page]

DE1219409B - Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren - Google Patents

Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren

Info

Publication number
DE1219409B
DE1219409B DEU9783A DEU0009783A DE1219409B DE 1219409 B DE1219409 B DE 1219409B DE U9783 A DEU9783 A DE U9783A DE U0009783 A DEU0009783 A DE U0009783A DE 1219409 B DE1219409 B DE 1219409B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
change
oscillating mass
gear
pinion
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU9783A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Emil Unterwagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL UNTERWAGNER DIPL ING
Original Assignee
EMIL UNTERWAGNER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMIL UNTERWAGNER DIPL ING filed Critical EMIL UNTERWAGNER DIPL ING
Priority to DEU9783A priority Critical patent/DE1219409B/de
Publication of DE1219409B publication Critical patent/DE1219409B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/02Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Wechselgetriebe für Selbstaufzuguhren Die vorliegende Anmeldung betrifft ein Wechselgetriebe für Selbstaufzuguhren, bei welchem zwischen der Schwingmasse und dem ersten Reduktionsrad zwei Wechselräder ohne Wippe in Schlitzen unter Planetenwirkung beweglich angeordnet sind.
  • Wechselgetriebe für Selbstaufzuguhren haben den Vorteil, daß sie beide Drehrichtungen des Rotors zum Aufziehen der Zugfeder ausnutzen können und nach der Höhe platzsparend sind. Die bisher bekannten Getriebe erfordern den Einbau einer Sperrklinke und einer Kupplungsvorrichtung zwischen Schwingmassenaufzug und Handaufzug. Ein Nachteil ist ferner der übermäßige »tote« Gang sowohl beim Schwingmassenritzel als auch beim Reduktionsrad, der einen unnötigen Aufzugsverlust zur Folge hat. Außerdem ergibt sich durch das Hineinstoßen der Wechselräder in die Zahnlücken des Reduktionsrades oft ein Stauchen und Klemmen.
  • Es sind für diese Wechselgetriebe Lösungen bekannt, bei denen zwei Wechselräder ohne Wippe unter Planetenwirkung zwischen der Schwingmasse und dem üblichen ersten Reduktionsrad beweglich angeordnet sind. Die dort vorhandenen Schlitze für die beiden Wechselräder sind dabei konzentrisch um das Schwingmassenritzel orientiert. Dadurch werden zwar die Eingriffsverhältnisse günstiger, aber die Notwendigkeit einer besonderen Sperrklinke sowie einer Kupplungsvorrichtung ergibt sich nach wie vor.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet alle diese Nachteile; sie.ergibt einwandfreie Eingriffe, benötigt keine Sperrklinke und auch keine Kupplungsvorrichtung, hat keinen übermäßig toten Gang und auch kein Stauchen oder Klemmen beim Ein- und Ausrücken zur Folge.
  • Bei einem Getriebe der eingangs genannten Art löst die vorliegende Erfindung dadurch, daß die beiden Wechselräder in hintereinander oder in einem Winkel zueinander angeordneten Schlitzen, durch eine bewegliche Führungsplatte entweder in dauerndem oder lösbarem Eingriff miteinander verbunden, im wesentlichen konzentrisch jeweils zum Schwingmassenritzel bzw. zum Reduktionsrad planetenartig so geführt werden, daß sie einerseits bei Stillstand der Schwingmasse das Rückdrehen des Reduktionsrades sperren und anderseits bei Handaufzug ein freies Drehen des Reduktionsrades gegenüber dem Schwingmassenritzel ermöglichen. Der bei Stillstand der Schwingmasse entstehende Impuls dient dabei nicht nur zur Einleitung der Planetenbewegung der Wechselräder, sondern auch zur Verringerung des toten Ganges.
  • Die eine Ausführung besteht darin, daß bei beidseitig um die Zentrallinie: Schwingmassenritzel -Reduktionsrad liegenden Wechselrädern das eine Wechselrad in konzentrisch um das Reduktionsrad liegendem Schlitz und das andere Wechselrad in konzentrisch um das Schwingmassenritzel liegendem Schlitz geführt werden, derart, daß die Ablösung der Kraftübertragung vom Schwingmassenritzel über zwei Wechselräder zu der über ein Wechselrad und umgekehrt durch ihre Hin- und Wegverschiebung auf einer Planetenbahn gleichzeitig oder hintereinander erfolgt.
  • Die andere Ausführung besteht darin, daß bei einseitig von der Zentrallinie: Schwingmassenritzel -Reduktionsrad liegenden Wechselrädern das eitle Wechselrad konzentrisch um das Schwingmassenritzel und das andere Wechselrad konzentrisch um das Reduktionsrad in Schlitzen geführt werden, derart, daß die Ablösung der Kraftübertragung vom Schwingmassenritzel über zwei Wechselräder zu der über ein Wechselrad und umgekehrt durch ihre Hin-und Wegverschiebung auf einer Planetenbahn gleichzeitig oder hintereinander erfolgt.
  • Die Ausführungen können auch so gestaltet werden, daß beim Übergang der Kraftübertragung von zwei Wechselrädern auf ein Wechselrad das andere Wechselrad in einem konzentrischen Schlitz um das eine Wechselrad planetenartig geführt wird.
  • Das Wechselgetriebe kann noch dazu benutzt werden, daß außer der Funktion der Kraftübertragung vom Rotor auf die Zugfeder das eine Wechselrad bei Handaufzug unter dem Einfluß des nunmehr treibenden Reduktionsrades sich vom Eingriff mit dem Schwingmassenritzel oder dem andern Wechselrad löst und den Kraftfiuß unterbricht, wobei es an der einen Schlitzbegrenzung anliegt. Darüber hinaus besteht eine weitere Nutzung des Wechselgetriebes darin, daß außer der Funktion der Kraftübertragung vom Rotor auf die Zugfeder dasselbe Wechselrad bei ruhendem oder zwischen einer Richtungsänderung stillgelegtem Rotor durch Anlegen an der andern Begrenzung des im wesentlichen konzentrischen Schlitzes unter dem Einfluß des rückführenden Reduktionsrades ein sofortiges Einrücken in den Eingriff mit.dem Rotorritzel über das eine oder die beiden Wechselräder bewirkt und dadurch eine sofortige Sperrring -hervorruft. Hierbei können die Ausrückbewegungen sämtlicher Räder in Rasterweite erfolgen.
  • Zweckmäßig können beide Wechselräder durch eine Führungsplatte -verbunden sein und in dieser beide Zapfen oder nur einer von den Wechselrädern in Schlitzen so verschiebbar, daß beide Wechselräder miteinander in Eingriff kommen oder sich lösen können.
  • Die Abbildungen veranschaulichen vorteilhafte Ausführungsbeispiele gemäß dem Erfindungsgedanken; im einzelnen zeigen A b b. 1 bis 4 - und-- 7- Wechselgetriebe, bei denen die beiden Wechselräder beidseitig der Zentrallinie: Schwingmassenritzel - Reduktionsrad angeordnet sind, A b b. 5, 6 und 8, 8 a Wechselgetriebe, bei denen die beiden Wechselräder einseitig von der Zentrallinie: Schwingmassenritzel - Reduktionsrad liegen.
  • In den A b b. 1 bis 6 sind die Führungsplatten als Schieberplatten ausgeführt und in den A b b. 7, 8 und 8 a als -Drehplatten. -Die A b b. 1 zeigt das Schwingmassenritzel 1 in der Drehung gegen den Uhrzeigersinn. Das eine Wechselräd 2 steht - sowohl im - Eingriff mit dem Schwingmassenritzel 1 als- auch mit dem- Reduktionsrad 4, so daß.letzteres ebenfalls_gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Das andere Wechselrad 3 steht im dauernden Eingriff mit dem Schwingmassenritzel 1 und hat sich so weit von dem Rad 2 entfernt, daß es dessen Drehung nicht behindern kann. Eine Führungsplatte 5 besitzt zu dem Zweck ein Längsloch 6, in welchem sich der Zapfen '7 verschieben kann, während der Zapfen 8 -keine solche Verschiebemöglichkeit hat. Die Führungsplatte 5 soll lediglich den Abstand der Zapfen 7 und 8 sichern. Gelagert sind diese Zapfen in'. Längslöchern 9 und 10, die, wie gestrichelt gezeichnet, in der Automatenbrücke untergebracht sind. Die Führungsplatte 5 ist hier zwar als Schieberplatte ausgeführt, sie kann aber auch als Drehplatte finit einem oder zwei Drehpunkten entweder im Drehpunkt des Reduktionsrades' oder des Schwingmassenritzels oder in. der'Nähe derselben dienen. Sie kann 'aber auch sowohl -als* Schieberplatte als auch als Diehplatte konstruiert werden. Dies ist insofern notwendig, da beide W@Ehselräder einen andern Drehpunkt haben. Dies i"staüch in den anderen folgenden Abbildungen der Fall. Ebenso kann das Längsloch 6 'auch an dem Zapfen ß angebracht werden, während der Zäpfen? keine, derartige Verschiebemöglichkeit hat. Man kann übet auch die Längslöcher sowold für den Zapfen? als .auch .für den Zapfen 8 anbringen, ohne dadurch von dem Erfindungsgedanken abzuweichen.
  • ' Bei der Umkehrung der Drehrichtung der Schwingmässe nach A b b. 2 wandert das Wechselrad 3 unter dem Zahndruck des Schwingmassenritzels 1 automa-`tisch - als Planetenrad - zunächst bis zum linken Anschlag des Längsloches 6, wo es mit dem Wechselrad 2 in Eingriff kommt: Aber noch bevor es zu diesem Eingriff kommt;- hat sich die Führungsplattes mit dem Wechselrad 2 vorbereitend in Bewegung gesetzt, ,da dieses ja auch unter dem Zahndruck des im Uhrzeigersinn drehenden Schwingmassenritzels 1 steht. Die eigentliche Kraftübertragung erfolgt jedoch erst mit der sachten Eingriffsbewegung der beiden Wechselräder, wobei sich ein Zahn des Rades 3 selbst seine ihm gegenüberliegende Zahnlücke findet, ohne daß es zu einem Stoßen oder Klemmen kommen kann. Bei dieser Einrückbewegung tritt in keinem Fall ein Rückschlag des Reduktionsrades 4 ein, da das Rad 2 ständig im Eingriff mit dem Reduktionsrad bleibt und fast augenblicklich den Wechsel vom Schwingmassenritzel zum Reduktionsrad übernimmt, so daß kein toter Gang entstehen kann.
  • Die A b b. 3 und 4 zeigen den Fall, bei dem. das eine Wechselrad 2 ebenfalls dauernd im Eingriff mit dem Reduktionsrad 4 steht, gleichzeitig aber auch dauernd im Eingriff mit dem andern Wechselrad 3. Die Eingriffsbewegung erfolgt hierbei zwischen dem Rad 3 und dem Schwingmassenritzell einerseits -und dem Rad 2 und dem Schwingmassenritzel l anderseits. Hierbei wird die Aus- und Einrückbewegung durch Drehen des Rades 3 um das Rad 2 herbeigeführt. Die Führungsplatte 5 läßt hierbei keine Verschiebung des Achsenabstandes zwischen Rad 2 und Rad 3 zu. Dafür hat das Führungsloch 9 eine besondere Form in der Automatikbrücke, die zuerst die Einrückbewegung in das Schwingmassenritzel1 herbeiführt und dann erst eine Planetenbewegung des Rades 3 erlaubt. Dadurch entstehen dieselben vorteilhaften, weichen Eingriffsbewegungen wie in den A b b.1 und 2.
  • Nach den A b b. 5 und 6 steht das Wechselrad 2 dauernd im Eingriff mit dem Schwingmassenritzel1 einerseits und mit dem Wechselrad 3 anderseits, während sich Rad 2 und Rad 3 im Eingrif mit dem Reduktionsrad 4 ablösen. Hier erhält das Führungsloch 10 in der Automatikbrücke eine besondere Form, um den Eingriff des Rades 3 mit dem Reduktionsrad 4 zu beschleunigen, und dadurch einen toten Gang zu vermeiden, wenn das Rad 3 nach der Verdrehung in den Eingriff mit dem Reduktionsrad 4 zurückkehrt. In diesen Abbildungen wird gleichzeitig noch eine Ausführungsform gezeigt, bei der außer der Verdrehung noch eine Verschiebung erfolgt. Zu dem Zweck ist an der Führungsplatte 5 beispielsweise je ein verlängertes Loch für den Zapfen 8 wie auch für den Zapfen 7 vorgesehen. Auch die Führung in der Automatikbrücke kann sowohl für das Rad 3 nach unten verlängert sein, wie auch für das Rad 2.
  • In der A b b. 6 bleiben deshalb trotzdem die Eingriffe erhalten; da das Rad 3 stets treibend ist. Die verlängerte Führung für den Zapfen 7 nach unten ist in den A b b: 5 und 6 nicht eingezeichnet.
  • Die A b b.-7 zeigt eine Ausführungsform mit einer Drehplatte als Abänderung der Schieberplatte 5 in den A b b. 1 und 2, wobei die Wechselräder 2 und 3 dieselben Ein- und Ausrückbewegungen machen. Der Drehpunkt 11 der Drehplatte kann selbstverständlich auch im Drehpunkt des Schwingmassenritzels 1 oder des Reduktionsrades 4 oder außerhalb derselben liegen; es können aber auch zwei Drehpunkte vorhanden sein, wie es gerade geeignet erscheint. Die A b b: 7 zeigt die Verlagerung der Wechselräder 2 und 3 bei Drehung des Schwingmassenritzels entgegen den Uhrzeigersinn und die Wechselräder 2' und 3' bei der Drehung des Schwingmassenritzels im Uhrzeigersinn.
  • Die A b b. 8 und 8 a zeigen wiederum eine Ausführungsform als Drehplatte in den beiden Stellungen, abhängig von der Drehrichtung des Schwingmassenritzels. Im Gegensatz zu den A b b. 1 und 2 steht jetzt das Wechselrad 2 im Eingriff mit dem Schwingmassenritzel und das Wechselrad 3 im Eingriff mit dem Reduktionsrad 4. Die Wahl des Drehpunktes 11 der Drehplatte 5 wurde so getroffen, daß die Längsführungen 9 und 10 in der Automatikbrücke, keine besonderen Bohrungen in der Drehplatte erforderlich machen. Hier ist auch der Abstand der Mittelpunkte des Schwingmassenritzels 1 und des Reduktionsrades 4 besonders gering.
  • In allen bereits veranschaulichten Ausführungen und Anordnungen kann auch das Reduktionsrad als treibendes Rad auftreten, nämlich dann, wenn die Uhr von Hand durch die Krone aufgezogen wird. Hierbei bleibt die Aufzugrichtung des Reduktionsrades erhalten, und das Rad 2 in der A b b. 1 kommt aus dem Eingriff mit dem Schwingmassenritzel, während das Rad 3 nachgeschleppt wird, ohne jedoch mit Rad 2 in Eingriff zu kommen. Beide Räder bleiben jedoch dauernd im Eingriff mit den Rädern 1 und 4. Da am Reduktionsrad keine Sperrklinke angebracht ist, wird nach Aufhören des Handaufzuges dasselbe versuchen zurückzuschlagen; es muß also das Rad 2 zwangläufig wieder in den Eingriff mit dem Rad 3 kommen. Durch diese Anordnung wird also die Kraftübertragung beim Handaufzug zum Schwingmassenritzel unterbrochen, um nach Aufhören dieses Handaufzugs automatisch die Kraftübertragung des Schwingmassenritzels zur Zugfeder wieder herzustellen. Hierbei kommt der Zapfen 8 in der A b b. 2 an den rechten Anschlag der Längsführung 10 der A b b. 1. Bleibt der Rotor in Ruhe, so kann sich auch das Rad 2 nicht weiter drehen.
  • Auch in den anderen Ausführungsformen sind bereits für den Handaufzug Längslöcher in der Automatikbrücke bzw. in den Schieber- oder Drehplatten vorgesehen, oder können vorgesehen werden, um eine Trennung der Kraftübertragung vom Reduktionsrad zum Schwingmassenritzel zu ermöglichen, so daß die Schwingmasse vom Handaufzug unberührt bleibt, also nicht in Bewegung gesetzt wird.
  • Sämtliche Abbildungen zeigen die Wechselgetriebe in der Linksdrehung des Reduktionsrades. Um eine Rechtsdrehung zu ermöglichen, brauchen sämtliche Abbildungen nur in das Spiegelbild verkehrt zu werden.
  • Faßt man die Wirkungen der beiden Wechselräder zusammen, so kann man sagen, daß das eine Wechselrad 2-in sämtlichen Abbildungen-direkt wirkt und das andere Wechselrad 3 indirekt wirkt. Es kann also das Wechselrad 2 dauernd im Eingriff mit dem Schwingmassenritzel stehen oder dauernd im Eingriff mit dem Reduktionsrad.
  • Die Anordnung kann hierbei so getroffen werden, daß das eine Wechselrad vor und das andere hinter der Verbindungslinie der Mittelpunkte vom Rotorritzel und Reduktionsrad liegt. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß beide vor oder beide hinter dieser Verbindungslinie liegen. Ebenso können die beiden Räder gleiche oder verschiedene Zähnezahlen haben. Bei verschiedenen Zähnezahlen kann das direkt wirkende Wechselrad entweder eine größere oder auch eine kleinere Zähnezahl haben, ohne damit von dem Erfindungsgedanken abzuweichen.
  • Wie bereits in den A b b. 3 und 4 dargestellt, können die beiden Planetenräder auch unter sich als Planetenräder wirken, gleichgültig, ob es sich hierbei um das Rad 2 oder Rad 3 handelt. Ebenso brauchen nicht unbedingt die beiden Wechselräder durch Verschiebung des indirekt wirkenden Wechselrades oder durch dessen Verdrehung die direkte Funktion herbeizuführen, sondern auch durch Rasterung auf den Zähnen des anderen Wechselrades oder auf den Zähnen des Schwingmassenritzels oder des Reduktionsrades. Hierzu ist nur notwendig, auf der Automatikbrücke eine entsprechende Ausweichmöglichkeit vorzusehen.
  • Alle die bereits geschilderten Anordnungen erfolgen selbstverständlich unter der Ausnutzung der gleichsinnigen Drehbewegungen der Wechselräder in einer weichen Eingriffsbewegung ohne toten Gang.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Wechselgetriebe für Selbstaufzuguhren, bei welchem zwischen der Schwingmasse und dem ersten Reduktionsrad zwei Wechselräder ohne Wippe in Schlitzen unter Planetenwirkung beweglich angeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die beiden Wechselräder (2, 3) in hintereinander oder in einem Winkel zueinander geführten Schlitzen, durch eine bewegliche Führungsplatte (5) entweder in dauerndem oder lösbarem Eingriff miteinander verbunden, im wesentlichen konzentrisch jeweils zum Schwingmassenritzel (1) bzw. zum Reduktionsrad (4) planetenartig so geführt werden, daß sie einerseits bei Stillstand der Schwingmasse das Rückdrehen des Reduktionsrades (4) sperren und anderseits bei Handaufzug ein freies Drehen des Reduktionsrades (4) gegenüber dem Schwingmassenritzel (1) ermöglichen.
  2. 2. Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei beidseitig von der Zentrallinie: Schwingmassenritzel-Reduktionsrad liegenden Wechselrädern (2, 3) das Wechselrad (2) in konzentrisch um das Reduktionsrad (4) liegendem Schlitz und das Wechselrad (3) in konzentrisch um das Schwingmassenritzel (1) liegendem Schlitz geführt werden, derart, daß die Ablösung der Kraftübertragung vom Schwingmassenritzel über zwei Wechselräder zu der über ein Wechselrad und umgekehrt durch ihre Hin-und Wegverschiebung auf einer Planetenbahn gleichzeitig oder hintereinander erfolgt.
  3. 3. Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einseitig von der Zentrallinie: Schwingmassenritzel-Reduktionsrad liegenden Wechselrädern (2, 3) das Wechselrad (2) konzentrisch um das Schwingmassenritzel (1) und das Wechselrad (3) konzentrisch um das Reduktionsrad (4) in Schlitzen geführt werden, derart, daß die Ablösung der Kraftübertragung vom Schwingmassenritzel (1) über zwei Wechselräder zu der über ein Wechselrad und umgekehrt durch ihre Hin- und Wegverschiebung auf einer Planetenbahn gleichzeitig oder hintereinander erfolgt. 4..
  4. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim übergang der Kraftübertragung von zwei Wechselrädern auf ein Wechselrad. (2) das Wechselrad (3) in einem konzentrischen Schlitz um das Wechselrad (2) planetenartig geführt wird.-'
  5. 5. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückbewegungen sämtlicher Räder in: Rasterweite erfolgen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr: 882 377; deutsche Auslegeschrift Nr. 1-098 874; schweizerische Patentschrift Nr. 362 366.
DEU9783A 1963-05-06 1963-05-06 Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren Pending DE1219409B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU9783A DE1219409B (de) 1963-05-06 1963-05-06 Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU9783A DE1219409B (de) 1963-05-06 1963-05-06 Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1219409B true DE1219409B (de) 1966-06-16

Family

ID=7566944

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU9783A Pending DE1219409B (de) 1963-05-06 1963-05-06 Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1219409B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882377C (de) * 1950-05-10 1953-07-09 Otto Schmitz Uhrwerk mit doppelt wirkendem automatischem Schwungmassenaufzug
DE1098874B (de) * 1957-12-28 1961-02-02 Ebauches Sa Uhr mit Selbstaufzug
CH362366A (fr) * 1959-12-03 1962-02-15 Montres Perret Et Berthoud Sa Montre à remontage automatique

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882377C (de) * 1950-05-10 1953-07-09 Otto Schmitz Uhrwerk mit doppelt wirkendem automatischem Schwungmassenaufzug
DE1098874B (de) * 1957-12-28 1961-02-02 Ebauches Sa Uhr mit Selbstaufzug
CH362366A (fr) * 1959-12-03 1962-02-15 Montres Perret Et Berthoud Sa Montre à remontage automatique

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2312867B2 (de) Vielganggetriebe
DE2619569A1 (de) Vorrichtung zur einstellung eines werkzeughalters in automatisch arbeitenden revolverkoepfen fuer drehbaenke oder aehnliche maschinen
DE2131610C3 (de) Uhrwerk
DE2136528C3 (de) Uhr mit einer Einstell- und Aufzieheinrichtung
DE2155904C3 (de) Mehrgang-Segelwinde für Handbetrieb
DE2362385B2 (de) Zeitschalter
DE2007222A1 (de) Uhr mit einem zusätzlichen Stundenzeiger
DE1219409B (de) Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren
DE1698624B1 (de) Zeigerwerksanordnung fuer elektrische Uhren
DE2453124C3 (de) Automatische Aufziehvorrichtung für Uhrwerke
DE693961C (de) Wechselgetriebe mit kegeligen Stufenzahnraedern
DE973524C (de) Gewindeschneidmaschine
DE2006411A1 (de) Planetengetriebe
DE426547C (de) Schaltwerk
DE843783C (de) Umlaufraederwechselgetriebe
DE2719062A1 (de) Kalenderuhrwerk, das ein datumsanzeigeorgan aufweist
DE813122C (de) Fahrradnabenwechselgetriebe mit einem axial unbeweglichen Umlaufgetriebe
DE716625C (de) Steuerresonanzeinrichtung mit zwei von Steuerstroemen verschiedener Frequenz beeinflussten und abwechselnd mit einem Schaltmechanismus fuer die Ausfuehrung der Arbeitsvorgaenge kuppelbaren Resonanzfederantrieben
DE1031158B (de) Ziehkeilgetriebe, insbesondere fuer Kleinkraftraeder
DE1447380C (de) Schaltvorrichtung zur kinematischen Verbindung einer sich stetig drehen den Antriebswelle mit einer Abtriebs welle
DE700124C (de) Selbstkassierende Sparuhr
DE691209C (de) Rechenmaschine mit motorisch angetriebenem Zaehlwerkschlitten
DE732286C (de) Zaehlwerk fuer Rechenmaschinen oder Registrierkassen
EP0147757A1 (de) Zeigerwerk mit mechanischer Vorrichtung zur Verstellung der Uhrzeiger nach Halbstundschritten sowie zur Sekundenzeigerkorrektur
DE907370C (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe