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DE1098874B - Uhr mit Selbstaufzug - Google Patents

Uhr mit Selbstaufzug

Info

Publication number
DE1098874B
DE1098874B DEE16710A DEE0016710A DE1098874B DE 1098874 B DE1098874 B DE 1098874B DE E16710 A DEE16710 A DE E16710A DE E0016710 A DEE0016710 A DE E0016710A DE 1098874 B DE1098874 B DE 1098874B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pinion
intermediate gear
elevator weight
weight
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE16710A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebauches SA
Original Assignee
Ebauches SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ebauches SA filed Critical Ebauches SA
Publication of DE1098874B publication Critical patent/DE1098874B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/02Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Uhr mit Selbstaufzug Die vorliegende Erfindung betrifft eine Uhr mit Selbstaufzug, bei der ein umsteuerbares Zwischengetriebe zwischen Aufzugsgewicht und Federhaussperrad angeordnet ist, welches Zwischengetriebe aus zwei stets miteinander in Eingriff stehenden Kitzeln besteht, die ohne Wippe in Schlitzen des Gestells beweglich sind, von denen das erste Kitzel in ständigem Eingriff mit einem vom Aufzugsgewicht angetriebenen Kitzel steht.
  • Solche Uhren sind bekannt, haben sich aber nie als funktionsfähig erwiesen. Schon rein theoretisch betrachtet kann unter der Voraussetzung,.daß die beiden Kitzel des Zwischengetriebes vollständig frei sind, aus .der Drehung des Aufzugsritzels nichts anderes entstehen, als eine weitere Drehung der anderen Kitzel. Diese Tatsache ändert sich nur, wenn äußere Einflüsse auf die Kitzel des Zwischengetriebes einwirken, z. B. wenn diese in horizontaler Lage sind und durch ihre eigene Schwere eine gewisse Reibung auf ihrer Unterlage erzeugen. Durch diese Reibung entsteht eine zweite entgegengesetzte Kraft, und erst aus dieser wird eine resultierende Kraft erzeugt, die eine Lageveränderung ,der Kitzel, also eine Schaltung ermöglicht. Diese Kraft ist nicht konstant und manchmal gar nicht vorhanden (vertikale Lage der Kitzel). Versuche haben gezeigt, daß eine solche Vorrichtung nur unter den oben geschilderten, besonderen Umständen funktioniert, so daß diese Vorrichtung nur in horizontaler Lage und auch da nicht immer schaltet, aber überhaupt nie, wenn die Kitzel des Zwischengetriebes in vertikaler Lage der Schwerkraft unterliegen.
  • Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu beheben. Erfindungsgemäß ist das zweite Kitzel des Zwischengetriebes durch ein Bremselement, z. B. eine Feder, leicht elastisch abgebremst und steht somit für den Anfang der Schaltung still, so daß das erste Kitzel des Zwischengetriebes zwischen dem zweiten Kitzel des Zwischengetriebes und dem beweglichen Kitzel des Aufzugsgewichtes ein genügend großes Kräftepotential entstehen läßt, dessen resultierende Kraft je nach dem Drehsinn des Aufzugsgewichtes in der für die Schaltung nützlichen Richtung auf das erste Kitzel des Zwischengetriebes einwirkt, so daß es von allen äußeren Einflüssen, wie Schwerkraft und Öl, eine unbeeinflußbare, sichere Schaltung gewährleistet.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform und eine Variante des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht :dieser Ausführungsform; Fig. 2 ist in größerem Maßstab ein Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 ist ein entsprechender Schnitt eines Details der Variante; Fig. 4 und 5 sind schematische Darstellungen zur Erläuterung des Schaltvorganges.
  • In der Zeichnung ist das Aufzugsgewicht mit 1 bezeichnet. Dieses Gewicht 1 ist in bekannter Weise auf einem am Gestell 7 des Uhrwerks befestigten Bolzen 2 drehbar gelagert. Ein mit dem Aufzugsgewicht 1 fest verbundenes Kitzel 3 steht in ständigem Eingriff mit einem ersten Kitzel 4, dessen Welle 5 durch Schlitze 6 des Uhrwerksgestells 7 hindurchgeht. Das Kitzel 4 kann sich daher verschieben und zwei Extremlagen einnehmen. In der einen Lage (Fig. 5) ist das Kitzel 4 in Eingriff mit einem Aufzugsrad 8, während in der anderen Lage (Fig.4) das Ritzel4 außer Eingriff mit dem genannten Aufzugsrad 8 steht. In die Verzahnung des Aufzugsrades 8 greift eine durch eine Feder 10 belastete Halteklinke 9 ein. Ein mit dem Rad 8 fest verbundenes Ritz.el 11 kämmt mit einem Übertragungsrad 12, dessen Kitzel 13 in nicht dargestellter Weise das Federhaussperrad antreibt.
  • Andererseits ist das Kitzel 4 in ständigem Eingriff mit einem Kitzel 14, dessen Welle 15 durch Schlitze 16 des Uhrwerksgestells 7 hindurchgeht. Das Kitzel 14 kann sich daher auch verschieben und zwei Extremlagen einnehmen, nämlich diejenige der Fig.4, wo es mit dem Aufzugsrad 8 in Eingriff, und diejenige der Fig. 5, wo es mit dem Rad 8 außer Eingriff steht.
  • Die beiden Kitzel 4 und 14 bilden somit ein zwischen Aufzugsgewicht und Federhaussperrad angeordnetes, umsteuerbares Zwischengetriebe, welches je nach dem Drehsinn des Aufzugsgewichtes 1 die eine oder die andere der genannten Extremlagen einnehinen kann. Auf die Zahnspitzen des zweiten Ritzels 14 des Zwischengetriebes stützt sich ein Bremselement in Form einer schwachen Blattfeder 17 ab, die am Gestell 7 mittels eines Klotzes 19 festgehalten ist. Die Feder 17 liegt tangential am Kopfkreis des Ritzels 14 an, so daß sie der Drehung in .der jeweiligen Richtung dieses Ritzels entgegengesetzt, also bremsend wirkt.
  • In der in Fig.3 dargestellten Variante ist das Bremselement anstatt durch eine Blattfeder 17 durch eine dünne Tellerfeder 18 gebildet, die zwischen dem Gestell ? und dem zweiten Ritzel 14 des Zwischengetriebes liegt.
  • Die Arbeitsweise des beschriebenen Mechanismus ist die folgende: Wenn sich das Aufzugsgewicht 1 in der Richtung des Pfeiles A (Fig. 5) dreht, so treibt sein Ritzel 3 das erste Ritzel 4 in der Richtung des Pfeiles B, so daß sich das Ritzel 4 im Schlitz 6 verschiebt, bis es an das untere Ende dieses Schlitzes anstößt. Während dieser Phase macht das Ritzel4 eine leichte Abrollbewegung auf dem zweiten Ritzel 14, welches momentan durch die Feder 17 bzw. 18 abgebremst wird. Von jetzt an dreht sich das Ritzel4 nur noch um seine eigene Achse 5 und teilt dem Ritzel 14 eine Schiebebewegung mit, bis dieses Ritzel 14 die in Fig. 5 dargestellte Extremlage .einnimmt. Wenn das Ritze114 am oberen Ende (Fig. 5) der Schlitze 16 angelangt ist, so wird jede weitere Bewegung des Aufzugsgewichtes auf das Federhaussperrad übertragen, und zwar über das Aufzugsrad 8, das in der Richtung des Pfeiles C angetrieben wird.
  • Wird nun das Aufzugsgewicht 1 in der Richtung des Pfeiles D (Fig. 4) gedreht, so treibt sein Ritzel 3 das erste Ritzel 4 in der Richtung des Pfeiles E, so daß sich das Ritzel 4 im Schlitz 6 aus der Lage der Fig. 5 heraus bewegt, bis es an das obere Ende dieses Schlitzes 6 anstößt (Fig. 4). Während dieser Phase rollt das Ritzel4 auf dem Ritze114 ab. Von jetzt an dreht sich das Ritze14 nur noch um seine eigene Achse 5 und erteilt dem Ritzel 14 eine Schiebebewegung, so daß das Ritze114 von der Lage der Fig. 5 in die in Fig. 4 gezeigte Lage übergeht. Jede weitere Drehung des Aufzugsgewichtes 1 wird nun auf das Federhaussperrad übertragen, und zwar über das -zweite Ritzel 14, das sich in der Richtung des Pfeiles F dreht, und das Aufzugsrad 8, welches sich wie im ersten Fall in der Richtung des Pfeiles C bewegt.
  • Da die Bewegung der beiden Ritzel 4 und 14 nacheinander erfolgt, nämlich zuerst Schiebe- und Drehbewegung des Ritzels 4 bis zum Anschlag am Ende der Schlitze 6, nachher Schiebebewegung des Ritzels 14 bis zum Anschlag am Ende der Schlitze 16, so sind die Längen der Schlitze 6 und 16 nur halb so lang wie beim bekannten Schaltmechanismus, bei welchem die beiden Ritzel auf einer Wippe gelagert sind.
  • Das ganze Spiel kommt nur mit Sicherheit zustande, wenn auf dem zweiten Ritzel 14 ein geeignetes Bremselement eine gewisse Reibung erzeugt, so daß bei einer Bewegung des Aufzugsgewichtes 1 das Ritzel 4 eine Schaltung mit Sicherheit einleiten kann. Mit anderen Worten läßt das erste Ritzel4 des Zwischengetriebes zwischen dem zweiten Ritzel14 des Zwischengetriebes und dem beweglichen Ritzel des Aufzugsgewichtes 1 ein genügend großes Kräftepotential entstehen, dessen resultierende Kraft je nach dem Drehsinn des Aufzugsgewichtes in der für die Schaltung nützlichen Richtung auf das erste Ritzel4 des Zwischengetriebes einwirkt, so daß es von allen äußeren Einflüssen, wie Schwerkraft und Öl, eine unbeeinflußbare, sichere Schaltung gewährleistet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Uhr mit Selbstaufzug, bei der ein umsteuerbares Zwischengetriebe zwischen Aufzugsgewicht und Federhaussperrad angeordnet ist, welches Zwischengetriebe aus zwei stets miteinander in Eingriff stehenden Ritzeln besteht, die ohne Wippe in Schlitzen des Gestells beweglich sind, von denen das erste Ritzel in ständigem Eingriff mit einem vom Aufzugsgewicht angetriebenen Ritzel steht, dadurch gekennzeichnet, daß Idas zweite Ritzel des genannten Zwischengetriebes durch ein Bremselement, z. B. eine Feder, leicht elastisch abgebremst ist und somit für den Anfang der Schaltung stillsteht, so daß das erst-, Ritzel des Zwischengetriebes zwischen dem zweiten Ritzel des Zwischengetriebes und dem beweglichen Ritzel des Aufzugsgewichtes eingenügend großes Kräftepotential entstehen läßt, dessen resultierende Kraft je nach dem Drehsinn des Aufzugsgewichtes in .der für die Schaltung nützlichen Richtung auf das erste Ritzel des Zwischengetriehes einwirkt, so daß es von allen äußeren Einflüssen, wie Schwerkraft und Öl, eine unbeeinflußbare, sichere Schaltung gewährleistet.
  2. 2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,daß auf die Zahnspitzen des zweiten Ritzels (14) des Zwischengetriebes tangential zum Kopfkreis des Ritzels eine schwache Blattfeder (17) bremsend anliegt, die einer Drehung in der jeweiligen Richtung entgegengesetzt wirkt.
  3. 3. Uhr nach Anspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement aus einer dünnen Tellerfeder (18) besteht, die zwischen dem Gestell (7) und dem zweiten Ritzel (14) des Zwischengetriebes angeordnet ist.
  4. 4. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltbewegung zuerst über das erste Ritzel (4) des Zwischengetriebes erfolgt, welches Ritzel erst nach richtiger Schaltposition das zweite Ritzel (14) des Zwischengetriebes in die Schaltstellung bringt.
DEE16710A 1957-12-28 1958-11-11 Uhr mit Selbstaufzug Pending DE1098874B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH1098874X 1957-12-28

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ID=4557390

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DEE16710A Pending DE1098874B (de) 1957-12-28 1958-11-11 Uhr mit Selbstaufzug

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DE (1) DE1098874B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219409B (de) * 1963-05-06 1966-06-16 Emil Unterwagner Dipl Ing Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren
DE1270501B (de) * 1964-04-03 1968-06-12 Emil Unterwagner Dipl Ing Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219409B (de) * 1963-05-06 1966-06-16 Emil Unterwagner Dipl Ing Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren
DE1270501B (de) * 1964-04-03 1968-06-12 Emil Unterwagner Dipl Ing Wechselgetriebe fuer Selbstaufzuguhren

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