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DE1219263B - Stroemungstaktimpulsgeber - Google Patents

Stroemungstaktimpulsgeber

Info

Publication number
DE1219263B
DE1219263B DES83568A DES0083568A DE1219263B DE 1219263 B DE1219263 B DE 1219263B DE S83568 A DES83568 A DE S83568A DE S0083568 A DES0083568 A DE S0083568A DE 1219263 B DE1219263 B DE 1219263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
flow
pressure
branch
power flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES83568A
Other languages
English (en)
Inventor
Trevor Drake Reader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE1219263B publication Critical patent/DE1219263B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C1/00Circuit elements having no moving parts
    • F15C1/22Oscillators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Strömungstaktimpulsgeber Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung zur Erzeugung pneumatischer oder hydraulischer Signale, welche in bekannten, mit Strömungsverstärkern ausgerüsteten logischen Systemen zur Datenverarbeitung angewendet werden kann. Es sind bereits Schalteinrichtungen zur Erzeugung von Strömungssignalen mittels einer schwenkbaren Strahldüse bekannt. Bei diesen bekannten Anordnungen ist die Frequenz des Ausgangssignales begrenzt durch die Trägheit des Strahlrohres.
  • Dieser Nachteil wird durch die reinen Strömungsgeräte vermieden, die als mono- und bistabile Flip-Flop-Schalter und frei schwingende Multivibratoren Verwendung finden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ebenfalls ein reines Strömungsgerät zu schaffen, das jedoch als Strömungstaktimpulsgeber arbeitet. Dies wird dadurch erreicht, daß bei einem Strömungstaktimpulsgeber ein Eingangskanal für den Kraftstrom und zwei Abzweigkanäle vorhanden sind, in welche der Kraftstrom durch über Steuerdüsen abwechslungsweise angelegte Steuersignale ablenkbar ist, wobei von jedem Abzweigkanal ein Rückkopplungskanal zu einer Steuerdüse führt, und der Rückkopplungskanal zusätzlich an einen Druckspeicher angeschlossen ist, der einen Ruhedruck von bestimmtem Wert erzeugt und die Zeit bestimmt, innerhalb welcher das als Steuersignal wirkende Rückkopplungssignal wirksam wird, um den Kraftstrom von einem Abzweigkanal in den anderen zu lenken. Dadurch wird der zwischen den Abzweigkanälen angeordnete Ausgangskanal kurzzeitig durch den Kraftstrom beaufschlagt und in diesem ein Impuls erzeugt.
  • Diese Ausbildung eines Strömungstaktimpulsgebers nach der Erfindung hat den Vorteil, daß die Taktwechselgeschwindigkeit geändert werden kann, ohne daß die physikalische Bemessung des Gerätes verändert zu werden braucht. Ferner ermöglicht die Ausbildung nach des Erfindung, das Strömungsimpulsverhältnis auf beiden Abzweigkanälen beliebig und unterschiedlich einzustellen, so daß der Kraftstrom in dem einen Abzweigkanal länger verbleibt als in dem anderen. Die Zwischenräume zwischen aufeinanderfolgenden Ausgangsimpulsen werden hierbei entsprechend unterschiedlich lang.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. In diesen ist F i g.1 a ein Querschnitt eines Ausführungsbeispiels nach der Erfindung, F i g. 1 b eine Seitenansicht des Gerätes nach Fig. 1a, F i g. 2 a ein Querschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels nach der Erfindung, F i g. 2 b eine Seitenansicht des Beispiels nach F i g. 2 a und F i g. 3 zeigt verschiedene Druckwellenformdiagramme, die die verschiedenen Arbeitsweisen der Erfindung darstellen.
  • Die F i g. 1 a und 1 b zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das den allbekannten Grenzschichteffekt zum Konstanthalten eines Kraftstromes bei einem Ausgangskanal bis zum Erreichen des Schwelldruckes in diesem Kanal benutzt. Das Bezugszeichen 10 bezieht sich im allgemeinen auf den Körper des Gerätes, das ein untereinander verbundenes System von Strömungsleitungen in gezeigter Weise enthält. Das Strömungsmittel kann in. das Gerät -über einen Eingangskanal 11 mittels einer Pumpe oder Kompressors eingeführt werden (in den Figuren nicht dargestellt). Das eintretende Strömungsmittel im Kanal 11 gelangt über eine Düsenöffnung 13 in eine Kammer 12. Die Kammer 12 wird durch zwei divergierende Außenwände 14 und 15 der -entsprechenden Abzweigkanäle gebildet, die allgemein mit 16 und 17 bezeichnet sind. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann jede Außenwand 14 oder 15 eine scharfe Änderung des Anstiegs in den Bereichen von 18 oder 19 besitzen, so daß der Abzweigkanalquerschnitt größer wird, bis er durch die Stirnwände 20 und 21 begrenzt wird. Es ist jedoch nicht wesentlich, daß solche steile Anstiegsänderungen vorgesehen werden, noch ist es notwendig, daß die Abzweigkanäle 16 und 17 innerhalb des Körpers enden.
  • Verbunden mit jedem Abzweigkanal 16 oder 17 ist ein entsprechender Rückkopplungskanal 23 und 24, der seinen zugehörigen Abzweigkanal mit einer entsprechenden Düse 22 oder 25 verbindet, die wiederum in den Seitenwänden 14 und 15 der Kammer 12 angeordnet ist. Es sei bemerkt, daß jede Wand 14 und 15 in bezug auf die Kraftstrommündung 13 zurückgesetzt ist. Diese Formgebung verhindert den Kraftstrom, um zu einer Wand 14 oder 15 des Abzweigkanals zu gelangen, bis der Schwelldruck im Ausgangskanal erreicht ist. Dieser Vorgang wird im folgenden im einzelnen beschrieben.
  • An jedem Abzweigkanal 16 oder 17 liegt ein entsprechender Druckregler 26 oder 27. Die Verbindungen werden mittels der Leitungen 28 oder 29 hergestellt, die in entsprechenden öffnungen 31 oder 32 der Abzweigkanäle 16 oder 17 einmünden. Jeder Druckregler 26 oder 27 kann so eingestellt sein, daß er einen Ruhedruck in seinem zugehörigen Abzweigkanal konstant hält. Der Ruhedruck ist niedriger als der Schwellwert, der zum Schalten des Kraftstromes notwendig ist. Die Druckregler 26 und 27 regulieren den Impulsumlauf entweder durch Verlangsamen oder Beschleunigen des Druckaufbaues in ihren zugehörigen Abzweigkanälen.
  • Zwischen den Abzweigkanälen 16 und 17 befindet sich ein Kanal 32, der aus der Kammer 12 an der Kreuzung der Innenwände der Abzweigkanäle beginnt. Wenn der Kraftstrom aus der Mündung 13 von einem Abzweigkanal zu dem anderen umschaltet, fließt er zeitweilig durch den Kanal 32. Der Ausgang des Kanals 32 kann an ein Arbeitsgerät angeschlossen werden, das durch die Ausgangssignale gesteuert wird.
  • Wie ausgeführt, ist die physikalische Geometrie des Gerätes nach F i g. 1 so, daß es den Kraftstromfluß im Abzweigkanal konstant hält, zu dem er abgelenkt ist, - auch nachdem das anfängliche Ablenkungssignal beendet worden ist. Zum Beispiel ist seine Geschwindigkeit, wenn der Kraftstrom von der Mündung 13 so abgelenkt wird, daß er in den Ab- zweigkanal 16 fließt, so daß er einen Grenzschichtbereich niedrigen Druckes zwischen sich und der Außenwand 14 des Kanals 16 erzeugt. Das Grenzschichtphänomen ist in der Strömungsverstärkertechnik allgemein bekannt. Das Gebiet niedrigen Drucks bewirkt dadurch, daß der Kraftstrom sich an die Wand des Kanals 16 anschließt, bis ein Zustand erreicht ist, durch den die Grenzschicht zerstört oder zerrissen wird, so daß der Kraftström zum anderen Abzweigkanal 17 gedrängt wird. Beim Ablenken in den Kanal 17 erzeugt jetzt der Kraftstrom zwischen sich und der Außenwand 15 eine Grenzschicht, um seinen Fluß innerhalb dieses Abzweigkanals bis zum Erreichen eines Zustandes konstant zu halten, durch den seine Grenzschicht zerstört wird, also der Kraftstrom in -den Kanal 16 abgelenkt wird. Stets, wenn der Kraftstrom vom Kanal 16 auf Kanal 17 oder umgekehrt umgesteuert wird, fließt er zeitweilig in den Kanal 32, wobei er in den Nutzkreis als Impulsausgang gerichtet ist. Der Zustand, unter dem die Kraftstromschicht zerrissen wird, ist der folgende: Es wird angenommen, daß der Kraftstrom in den Abzweigkanal 16 mit einem Ruhedruck, der durch den Druck der Quelle 26 bestimmt wird, abgelenkt worden ist. Sobald der Kraftstrom beginnt, in den Kanal 16 zu fließen, beginnt der Druck in ihm infolge des ansteigenden Volumens des in ihm gefangenen Strömungsmittels zu wachsen. Die Größe des Drucks im Kanal 16 bestimmt den Druck im Rückkopplungskanal 24. Der Kanal 24 und die Steuermündung 22 besitzen solche physikalischen Abmessungen, daß bei einem bestimmten Schwelldruck, der im Kanal 16 erreicht wird, der über den Pfad 24 zu Mündung 22 übertragene Druck zum Zerreißen des Grenzschichtbereichs entlang der Wand 14 ausreicht. In diesem Fall wird der Kraftstrom abgelenkt, er ändert seine Richtung und fließt jetzt in den Abzweigkanal 17. Sobald der Kraftstrom also vom Abzweigkanal 16 abgelenkt wird, beginnt der Druck bis zum Ruhewert abzunehmen, so daß die Steuermündung 22 hierauf keine weitere Wirkung auf den Kraftstrom ausübt. Wird der Kraftstrom einmal in den Abzweigkanal 17 abgelenkt, so wird an der Wand 15 ein Grenzschichtzustand erzeugt. Der Kraftstrom verbleibt also im Abzweigkanal 17, wo er daraufhin den Druck vom Ruhewert zum Schwellwert ansteigen läßt, der ausreicht, um das Grenzschichtgebiet an der Wand 15 zu zerstören. In diesem Fall beginnt der Kraftstrom wieder, in den Abzweigkanal 16 zu fließen, und der Zyklus wiederholt sich.
  • Die Arbeitsweise des Taktimpulsgenerators in F i g. 1 ist in F i g. 3 graphisch dargestellt. Das Gerät kann symmetrisch aufgebaut sein, so daß derselbe Schwelldruck in jedem Abzweigkanal notwendig ist, um das Grenzschichtgebiet entlang der entsprechenden Seitenwände zu zerreißen.
  • Ferner können die Druckregler 26 und 27 so eingestellt sein, daß die Ruhedrücke in den Abzweigkanälen gleich sind. . Diese Arbeitsweise wird in F i-g. 3 a gezeigt, in der zu sehen ist, daß die Drücke in den Kanälen 16 bzw. 17, die durch die gestrichelten und durch die Strich-Punkt-Linien dargestellt sind, zwischen demselben Ruhedruckwert Q und demselben Schwellwert T schwanken. Zum Beispiel ist unter der Annahme, daß der Druck des Kraftstromes verhältnismäßig konstant bleibt, gleichgültig, durch welchen Abzweigkanal er fließt, zu sehen, daß der Kraftstromfluß in den Kanal 16 den Druck vom Ruhewert Q auf den Schwellwert T in einer endlichen Zeitspanne vergrößert. Bei Erreichen dieses Grenzwertes durch den Druck im Kanal 16 reicht der jetzt an der Steuermündung 22 bestehende Druck aus, um das Grenzschichtgebiet an der Wand 14 zu zerreißen. Der Kraftstrom wird deshalb vom Abzweigkanal 16 mit einem zeitweisen Fließen des Kraftstromes im Kanal 32 während dieser Schaltzeit in den Kanal 17 gelenkt. Ein Taktimpuls (gezeigt durch den ausgezogenen Kurvenzug in F i g. 3 a) wird also im Kanal 32 erzeugt.
  • Beim Schalten des Kraftstromes vom Kanal 16 zum Kanal 17 beginnt der Druck im Kanal 16 rasch auf seinen Ruhewert Q zu fallen, während der Druck im Kanal 17 vom selben Ruhewert Q auf denselben Schwellwert T anzusteigen beginnt. Bei Erreichen des Schwellwertes T im Kanal 17 ist der Druck auf dem Kanal 23 und an der Steuermündung 25 so, daß er das Grenzschichtgebiet entlang der Wand 15 zerstört und den Kraftstrom in den Kanal 16 drängt. Dieses Schalten vom Kanal 17 zum Kanal 16 bewirkt auch ein zeitweiliges Fließen des Strömungsmittels im Kanal 32 und damit das Erzeugen eines anderen Taktimpulses. Die Zeiten t1 und t2 zwischen nebeneinanderliegenden Impulsen sind somit gleich und die Taktimpulse selbst sind von gleicher Größe. Diese Arbeitsweise wird wegen der gleichen Zwischenräume zwischen den erzeugten gleich langen Taktimpulsen im Zuge mit »symmetrisch« bezeichnet.
  • Durch Verändern der Ruhedrücke, die an den Abzweigkanälen 16 und 17 konstant gehalten werden, werden auch die zeitlichen Zwischenräume t1 und t2 geändert werden. Beispielsweise werden in F i g. 3 b gleiche Schwelldrücke und gleiche Ruhedrücke in den Abzweigkanälen konstant gehalten, aber der Ruhedruck Q ist größer als der Ruhedruck in F i g. 3 a. Wenn deshalb der Kraftstrom in einen der Ausgangskanäle geschaltet wird, wird weniger Zeit für das Erreichen des Schwelldruckes als im Fall nach F i g. 3 a erforderlich sein. Diese Arbeitsweise ist ebenfalls symmetrisch, weil sich dort gleiche Zeitabstände zwischen benachbarten gleich langen Ausgangstaktimpulsen befinden. Die Frequenz des erzeugten Zuges von Taktimpulsen ist somit in F i g. 3 b größer als in F i g. 3 a. Die Erfindung bietet also die Möglichkeit zum Verändern der Frequenz des Oszillators durch alleiniges Andern des Ruhedruckes in den Abzweigkanälen. Es ist also möglich, die Frequenz stufenlos zu ändern. Auch keine Änderung der physikalischen Bemessung des Gerätes ist notwendig. Deshalb führt die Erfindung zum Gebrauch in einem vollständig reinen Strömungssystem, in dem ein veränderlicher Frequenzoszillator enthalten sein muß, dessen Frequenz in übereinstimmung mit dem Druck des Strömungssignals geändert werden kann. In F i g. 1 ist somit zu erkennen, daß eine einzige Ruhedruckquelle für beide Abzweigkanäle 16 und 17 in dem Fall vorgesehen sein kann, daß der Ruhedruck in jedem gleich sein muß.
  • Die Formen der Abzweigkanäle 16 und 17, der Rückkopplungskanäle 23 und 24 und der Steuermündungen 22 und 25 können ebenfalls so konstruiert sein, daß ein abweichender Schwelldruck in jedem Abzweigkanal notwendig ist, um die Grenzschicntgebiete zu zerstören. Wenn dies der Fall ist, zeigt F i g. 3 c die Situation, in der angenommen wird, daß derselbe Ruhedruck in jedem Abzweigkanal 16 und 17 konstant gehalten wird. Ein Schwelldruck von der Größe T2 muß somit im Kanal 16 verglichen mit einem unvergleichlich höheren Schwelldruck T1 im Kanal 17 erreicht werden. Eine längere Zeit ist jetzt erforderlich für den Druck im Kanal 17, damit er vom gemeinsamen Ruhewert Q auf seinen Schwellwert T1 ansteigt. Die Zwischenräume t1 und t2 zwischen benachbarten Taktimpulsen sind nicht gleich, weil der Kraftstrom ungleiche zeitliche Perioden in den verschiedenen Kanälen verwendet. Diese Arbeitsweise kann deshalb als asymmetrisch bezeichnet werden.
  • F i g. 3 d zeigt einen Fall, in dem die Schwelldrucke gleich sind, der Ruhedruck aber in dem einen Kanal von dem des anderen abweicht. Beispielsweise wird angenommen, daß der Ruhedruck, der im Kanal 16 konstant gehalten wird, den Wert Q1 besitzt, während der im Kanal 17 konstant gehaltene den Wert Q2 einnimmt, wobei Q1 < Q2 ist. Wie F i g. 3 d zeigt, ist für den Schwelldruck, der im Kanal 16 erreicht werden soll, eine längere Zeit notwendig als für den Kanal 17. Deshalb sind die Zwischenräume t1 und t2 zwischen benachbarten Ausgangstaktimpulsen ungleich, was somit die asymmetrische Arbeitsweise bezeichnet.
  • F i g. 3 e zeigt eine symmetrische Arbeitsweise, obwohl auch sowohl der Schwell- als auch der Ruhedruck bei jedem Ausgangskanal schwanken. Es wird angenommen, daß der Ruhedruck im Kanal 16 den Wert Q1 besitzt, während der im Kanal 17 den Wert Q2 einnimmt. Jeder Ausgangskanal und die zugehörigen Rückkopplungskanäle und die Steuermündungen werden ebenfalls als so beschaffen angenommen, daß ein unterschiedlicher Schwelldruck T1 und T2 zum Schalten des Kraftstromes von einem Kanal zum anderen notwendig ist. Die Schwelldrücke T1 und T2 sind hinsichtlich der Ruhedrücke Q1 und Q2 so bemessen, daß der Kraftstrom für dieselbe zeitliche Länge in jedem der Ausgangskanäle 16 oder 17 konstant gehalten wird. F i g. 3 e zeigt also die Situation, in der gleiche zeitliche Abstände t1 und t2 zwischen benachbarten erzeugten Taktimpulsen auftreten. Andererseits können die Schwelldrücke t1 und t2 unterschiedlich sein, so daß die asymmetrische Arbeitsweise auftritt, wie in F i g. 3 f gezeigt wird. In diesem Fall und bei denselben Ruhedrücken Q1 und Q2 nach F i g. 3 e sind die zeitlichen Abstände t1 und t2 zwischen benachbarten Taktimpulsen ungleich. Da die Schwelldrücke normalerweise durch die physikalische Formgebung des Gerätes bestimmt werden und somit nicht leicht geändert werden können, kann auch die Arbeitsweise nach den F i g. 3 e und 3 f ebenfalls durch selektives Andern der Ruhedrücke Q1 und Q2 erhalten werden, so daß der Kraftstrom eine gleiche Zeitdauer in jedem Abzweigkanal einnehmen kann.
  • In allen vorherigen Beispielen nach den F i g. 3 a und 3 f wurde der Druck des Kraftstromes selbst als über den ganzen Umlauf konstant bleibend angenommen. Wenn der Druck des Kraftstromes als sich verändernd angenommen wird, können benachbarte erzeugte Taktimpulse eine ungleiche Größe besitzen. Dies zeigt F i g. 3 g. Die Ruhedrücke Q1 und Q2 wie auch die Schwelldrücke T1 und T2 können somit noch so beschaffen sein, daß dort gleich zeitliche Zwischenräume zwischen benachbarten Taktimpulsen trotz des Umstandes bestehen können, daß der Druck des Kraftstromes schwankt.
  • F i g. 2 ist ein gering abgeändertes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein positiver Rückkopplungskanal 42, 43 von jedem Abzweigkanal vorgesehen ist, um den Kraftstrom in demjenigen Abzweigkanal konstant zu halten, zu dem er abgelenkt wird, bis der Schwelldruck erreicht ist. In dieser Darstellung wird das Prinzip des großen Austausches zwischen einem Steuerstrom und einem Kraftstrom benutzt. Das Bezugszeichen 35 bezieht sich im allgemeinen auf einen Körper aus Material mit einem Strömungsführungen enthaltenden System mit einem Eingangskraftkanal 36, der an einer Strömungsmittelquelle zum Erzeugen eines Kraftstromes aus der Kraftdüsenöffnung 37 in die Kammer 38 liegt. Die Abzweigkanäle 39 und 40 divergieren von der Kammer 38 aus, und ein dazwischen liegender Kanal 41 dient als Impulsausgang.
  • Mit jedem Abzweigkanal 39 oder 40 ist ein positiver Rückkopplungskanal 42 bzw. 43 verbunden. Wie F i g. 2 a zeigt, wird der positive Rückkopplungskanal 42 von einer Seitenwand des Abzweigkanals 39 abgezweigt und zur Steuermündung 44 an der Seite des Kraftstromes entgegengesetzt dem des vorderen Abzweigkanals zurückgeschaltet. In ähnlicher Weise wird der positive Rückkopplungspfad 43 vom Ab- zweigkanal 40 abgegriffen und an die Steuermündung 45 an der Seite des Kraftstromes gegenüber dem vorderen Kanal 40 gelegt. Wenn beispielsweise der Kraftstrom in den Kanal 39 abgelenkt wird, wird ein Teil seiner Energie über den Pfad 42 zurückgeführt und geht aus der Mündung 44 als ein Steuerstrom in einer Richtung hervor, die den Kraftstrom in den Abzweigkanal 39 konstant zu halten versucht. Wenn der Kraftstrom in den. Abzweigkanal 40 gelenkt wird, wird ein Teil seiner Energie über den Pfad 43 zurückgeführt, um gegen den Kraftstrom in einer Richtung zu stoßen, in der dieser in den Kanal 40 fließende Strom konstant gehalten wird. Dieses Prinzip des großen Austauschs ist in der Strömungsverstärkertechnik allgemein bekannt und ist nur ein anderer Weg zum Erlangen der bistabilen Charakteristik.
  • Nach F i g. 2 wird ein Ruhedruck in den Abzweigkanälen 39 und 40 durch Druckregler konstant gehalten, die mit diesen Kanälen über Leitungen 46 und 47 und Öffnungen 48 und 49 verbunden sind. Wenn ein Kraftstrom so gelenkt wird, daß er in einen der Abzweigkanäle -fließt, steigt der Druck in diesem Kanal von seinem Ruhewert an und wird über Rückkopplungskanäle 50 oder 51 zurückgeführt. Diese negativen Rückkopplungspfade 50 oder 51 enden in Steuermündungen 52 bzw. 53, so daß die Steuerströme .aus diesen eine Richtung besitzen, in der sie gegen den Kraftstrom stoßen und ihn in den Abzweigkanal lenken, der ein anderer ist als der, aus dem der Steuerstrom stammt. Die Steuerströme aus den Mündungen 44 und 52 stehen deshalb gegeneinander,-wie es die Steuerströme aus den Mündungen 45 und 53 tun. Die Schwelldrücke in den Abzweigkanälen sind somit derart, daß ein Steuerstrom an den Mündungen 52 und 53 den gleichzeitig auftretenden Steuerstrom aus der Mündung 45 bzw. 44 überrennt,. so daß der Kraftstrom aus einem Ausgang zum anderen gelenkt wird. Es wird beispielsweise angenommen, daß der Kraftstrom im Ausgangskanal 39 so fließt, daß der Druck in ihm aus dem Ruhewert sich zum beabsichtigten Schwellwert ausbildet. Sobald der Kraftstrom in den Kanal 39 gelenkt wird, tritt ein Steuerstrom aus der Mündung 44 heraus, die eine ausreichende Energie besitzt, um den Kraftstrom im Kanal 39 konstant zu halten. Wenn der Druck im Kanal 39 ansteigt, steigt somit auch der Steuerstrom aus der Mündung 52 an; bis gegebenenfalls ein Schwelldruck im Kanal 39 erreicht ist und dadurch die Energie des Steuerstromes aus der Mündung 52 größer ist als die Energie des Steuerstromes aus der Öffnung 44. In diesem Fall wird der Kraftstrom in den Kanal 40 umgesteuert. Beim Ablenken in den Kanal 40 hält der positive Rückkopplungssteuerstrom aus der Mündung 45 den Kraftstrom in.diesem Ausgangskanal konstant, bis der geplante Schwelldruck erreicht ist - und dadurch der Steuerstrom aus der Mündung 53 in seiner Energie größer wird, um den Kraftstrom in den Kanal 39 zurückzudrängen. Deshalb unterscheidet sich das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 von dem nach F i g. 1 nur in der Weise, in der der Kraftstrom in einem Ausgangskanal konstant gehalten wird, bis der Schwellwert erreicht ist. Andererseits sind die neuen Prinzipien dieselben und die Arbeitsweise nach den F i g. 3 a bis 3 g kann auch auf F i g. 2 angewendet werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Strömungstaktimpulsgeber mit einem reinen Strömungsverstärker, der einen Eingangskanal für den Kraftstrom und zwei Abzweigkanäle aufweist, in welche der Kraftstrom durch über Steuerdüsen abwechslungsweise angelegte Steuersignale ablenkbar ist, d a d u r e h g e k e n n -z e i c h n e t, daß von jedem Abzweigkanal (16, 17) ein Rückkopplungskanal (23, 24) zu einer Steuerdüse (22, 25) führt, wobei der Rückkopplungskanal zusätzlich an einen Druckspeicher (26, 27) angeschlossen ist, der einen Ruhedruck von bestimmten Wert erzeugt und die Zeit bestimmt, innerhalb welcher das als Steuersignal wirkende Rückkopplungssignal wirksam wird, um den Kraftstrom von einem Abzweigkanal (16,17) in den anderen zu lenken, wobei der zwischen den Abzweigkanälen (16, 17) angeordnete Ausgangskanal (32) kurzzeitig durch den Kraftstrom beaufschlagt und in diesem ein Impuls erzeugt wird.
  2. 2. Strömungstaktimpulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rückkopplungskanal (23, 24) mit einer Druckquelle (26, 27) gleichen Druckes in Verbindung steht, um ein symmetrisches Arbeiten zu bewirken.
  3. 3. Strömungstaktimpulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- jeder Rückkopplungskanal (23, 24) mit einer Druckquelle (26, 27) verschiedenen Druckes verbunden ist, um ein asymmetrisches Arbeiten zu bewirken.
  4. 4. Strömungstaktimpulsgeber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Rückkopplungskanäle (23, 24) angeschlossenen Druckregler (26, 27) einstellbar sind, um einen Wechsel von Frequenz und symmetrischer oder asymmetrischer Arbeitsweise zu bewirken.
  5. 5. Strömungstaktimpulsgeber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückkopplungskanal (42, 43) vorgesehen ist, der von einem Abzweigkanal (39, 40) zu einer Steuerdüse (44, 45) führt, die stromaufwärts und auf der entgegengesetzten Seite der anderen Steuerdüse (52, 53) angeordnet ist, die an denselben Abzweigkanal (39, 40) angeschlossen ist.. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3 016 066; Science and Mechanics, Juni 1960, S. 81 bis 84; Die Technik, Juni 1954, S. 362.
DES83568A 1962-02-16 1963-02-01 Stroemungstaktimpulsgeber Pending DE1219263B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1558852B1 (de) * 1967-11-24 1970-02-26 Lucas Industries Ltd Mittels eines Stroemungsmediums betaetigter Oszillator

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3016066A (en) * 1960-01-22 1962-01-09 Raymond W Warren Fluid oscillator

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