DE1474013C - Aus einem Stromungsmittel Takt impuls Generator bestehende Speise einrichtung fur mehrere, zu einer logischen Einheit zusammengeschal tete Stromungsmittel Flip Flops - Google Patents
Aus einem Stromungsmittel Takt impuls Generator bestehende Speise einrichtung fur mehrere, zu einer logischen Einheit zusammengeschal tete Stromungsmittel Flip FlopsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine aus einem Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator bestehende
Speisevorrichtung für mehrere zu einer logischen Einheit zusammengeschaltete Strömungsmiitel-Flip-Flops,
welchen die Arbeitsströmungen über einen Arbeitsströmungseinlaßkanal
und Steuersignale über Steuerströmungseinlaßkanäle zuführbar sind.
In strömungsmittelbetätigten logischen Schaltungen werden in der Regel mehrere Strömungsmittel-Flip-Flops
mit anderen Strömungsmittel-Schaltelementen, z. B. UND-, ODER-Gliedern, Invertoren und dergleichen,
so zusammen geschaltet, daß jeweils bei einem Strömungsmittel-Flip-Flop ein Steuersignal über
einen Steuerströmungseinlaßkanal zugeführt wird, um einen Arbeitsstrom abzulenken und so irgendwelche
logische Funktionen auszuführen. Um in einem solchen Fall einen Strömungsmittel-Flip-Flop sicher
schalten zu können, ist ein verhältnismäßig starkes Steuersignal notwendig.
In der Dissertation von John Roger Greenwood »The Design and Development of a Fluid Binary Logic
Element«, Massachusetts Institute of Technology, Mai I960, werden von einem Strömungsmittel-Taktimpiils-Geiierator
gesteuerte Speisevorrichtiingen für bistabile Flip-Flops, welchen die Arbeitsströmungen
über einen Arbeitsströinuiigseinlaßkanal und Steuersignale
über Steuerströmungseinlaßkanäle /ulührbar sind, beschrieben. Es werden aber dort die Steuersignale
zeitlich nicht so eingeführt, daß diese eine geringere Stärke aufweisen können als üblicherweise zur
Schaltung eines fließenden Arbeitsstromes von einem Auslaßkanal zum anderen notwendig ist.
In der USA.-Patentschrift 3 016 066 wird einStrömungsmittel-lmpulsgenerator
beschrieben, der im wesentlichen aus einem Strömungsverstärker mit einem Eingangskanal und zwei Ausgangskanälen besteht,
ίο bei welchem die einander gegenüberliegenden Steuerströmungseinlaßkanäle
miteinander verbunden sind. Diese Publikation gibt jedoch keine Lehre für eine Verwendung des Strömungsmittel-Impulsgenerators
für eine Speiseschaltung der eingangs erwähnten Art.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Speiseeinrichtung der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, die es ermöglicht, bei Strömungsmittel-Flip-Flops mit Steuersignalen von relativ geringer Intensität
auszukommen.
ao Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die Steuersignale in den Taktpausen zwisehen
zwei Arbeitsströmungsimpulsen des Strömungsmittel-Taktimpuls-Generators und überlappend mit
dessen Einsatz eingebbar sind.
Nebst dem Vorteil, daß die Steuersignale eine relativ geringe Intensität aufweisen können, wird durch
die beschriebene Speisevorrichtung ebenfalls erreicht, daß die von der logischen Einheit erzeugten Strömungsmittelimpulse
synchronisiert sind.
Der Vorteil der geringeren Steuerenergie wird dadurch erreicht, daß das Steuersignal nicht wie bisher
eine vorbestimmte Mindeststärke, welche zum Ablösen der Arbeitsströmung von der Wand infolge des
Unterdrucks zwischen Wand und Arbeitsstrahl erforderlich ist, aufweisen muß. Da das Steuersignal schon
während der Impulspausen der Arbeitsströmung fließt, muß damit die Steuerströmung nur noch die
Richtung der erst bei Vorhandensein einer Steuerströmung beginnenden Arbeitsströmung bestimmen, nicht
jedoch die Haftkraft der Arbeitsströmung überwinden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es
stellt dar
F i g. 1 eine Speisevorrichtung für mehrere, zu einer logischen Einheit zusammengeschaltete Strömungsmittel-Flip-Flops,
Fig. 2 die Kurvenform der von einem Taktimpulsgenerator an zwei Ausgängen erzeugten Taktimpulse,
F i g. 3 eine Speisevorrichtung mit einem Taktimpulsgenerator mit vier Ausgängen,
Fig. 4 die Kurvenform der von einem Taktimpulsgenerator
der Speisevorrichtung von F i g. 3 erzeugten Taktimpulse,
Fig. 5 eine Speisevorrichtung mit einem Taktimpulsgenerator,
der lediglich einen Ausgang aufweist, Fig. 6 die Kurvenform der von einem Taktimpulsgenerator
der Speisevorrichtung von F i g. 6 erzeugten Taktimpulse,
Fig. 7/4 ein für den Einsatz bei der Speisevorrichtung
nach der Erfindung geeigneten Strömungsmittel-Flip-Flop,
Fig. TR das in den Zeichnungen eines Strömungsmittel-Flip-FIops
benutzte logische Symbol.
Gemäß F i g. 7 A besteht ein bekannter Strömungsmittel-FIip-Flop
1, welcher bei der logischen
. Schallung verwendet wird, im wesentlichen aus einem
Körper, in dem ein Arbeitsströmungseinlaßkanal 3,
3 4
ein erster und zweiter Steuerströmungseinlaßkanal 5 Die logischen Netzwerke A und B stehen daher stell-
bzw. 7 sowie ein erster und zweiter Auslaßkanal 8 vertretend für eine beliebige Kombination von digi-
bzw. 9 vorgesehen sind. talen, zur Durchführung von Steuer- oder Rechen-
Eine in der Zeichnung als Rohrleitung 21 darge- funktionen vorgesehenen strömungsbetätigten EIestellte
Strömungsleitung ist mit dem Arbeitsströ- 5 menten. So können die Netzwerke beispielsweise die
mungseinlaßkanal 3 verbunden, um diesem von einer strömungsbetätigten logischen Elemente eines Zähäußeren Strömungsquelle Strömung zuzuführen. In lers oder Schieberegisters darstellen,
ähnlicher Weise sind die Rohrleitungen 23 und 25 mit Das Herauslesen von Daten aus dem System erden Steuerströmungseinlaßkanälen 5 und 7 verbun- folgt über an den Rohrleitungen 27 und 29 vorgeseden, um diesen Steuerströmung von äußeren Strö- io hene Anzapfungen zum Erfassen der Ausgangssignale mungsquellen zuzuleiten. Die Auslaßkanäle 8 und 9 der Strömungsmittel-Flip-Flops,
sind an Rohrleitungen 27, 29 angeschlossen, so daß Die in F i g. 1 veranschaulichte Vorrichtung arbeidie Ausgangssignale des Verstärkers anderen strö- tet wie folgt: Es sei angenommen, daß sich der Taktmungsbetätigten Vorrichtungen zugeführt werden impuls A' des Strömungsmittel-Taktimpulsgenerakönnen. 15 tors 39 seinem Ende nähen. Zu dieser Zeit fließt das
ähnlicher Weise sind die Rohrleitungen 23 und 25 mit Das Herauslesen von Daten aus dem System erden Steuerströmungseinlaßkanälen 5 und 7 verbun- folgt über an den Rohrleitungen 27 und 29 vorgeseden, um diesen Steuerströmung von äußeren Strö- io hene Anzapfungen zum Erfassen der Ausgangssignale mungsquellen zuzuleiten. Die Auslaßkanäle 8 und 9 der Strömungsmittel-Flip-Flops,
sind an Rohrleitungen 27, 29 angeschlossen, so daß Die in F i g. 1 veranschaulichte Vorrichtung arbeidie Ausgangssignale des Verstärkers anderen strö- tet wie folgt: Es sei angenommen, daß sich der Taktmungsbetätigten Vorrichtungen zugeführt werden impuls A' des Strömungsmittel-Taktimpulsgenerakönnen. 15 tors 39 seinem Ende nähen. Zu dieser Zeit fließt das
In F i g. 7 B ist das in F i g. 7 A dargestellte Strö- Strömungsmittel vom Strömungsmittel-Taktimpuls-
mungsmittel-Flip-Flop FF in schematischer Form generator 39 über die Rohrleitung 40 und die Rohrlei-
dargestellt. tungen 21 zu den Arbeitsströmungseinlaßkanälen der
Die zum Umschalten des Strömungsmittel-Flip- Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen Netz-Flops
erforderliche Steuerströmungsenergie läßt sich 20 werks A. Diese Flip-Flops befinden sich in ihrem erbeträchtlich
verringern, indem man die Arbeitsströ- sten bzw. zweiten Zustand, je nachdem, welche Simung
periodisch unterbricht und in Anwesenheit gnale sie zu Beginn des Taktimpulses A' vom logieiner
Steuerströmung wieder einleitet. Die Steuerströ- sehen Netzwerk B erhalten haben. Das logische Netzmung
kann eingeleitet werden, solange das Strö- werk A erhält also über vorbestimmte Rohrleitungen
mungsmittel-Flip-Flop noch keine Arbeitsströmung 25 27·, 29 Strömungssignale von seinen Strömungsmittelerhält.
Sie kann aber auch noch vor der Unterbre- Flip-Flops. Unter dem Einfluß dieser Signale leitet
chung der Arbeitsströmung eingeleitet werden, falls das Netzwerk A den Steuerströmungseinlaßkanälen
ihre Energie kleiner ist als die zum Umschalten des der Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen Netz-Verstärkers
erforderliche Energie. werks B Strömungssignale über vorbestimmte Rohr-
Das in F i g. 1 veranschaulichte Blockschema einer 30 leitungen 23, 25 zu. Die anderen Strömungsmittel-Speisevorrichtung
für mehrere, zu einer logischen Ein- Flip-Flops erhalten während des Taktimpulses A'
heit zusammengeschaltete Strömungsmittel-Flip- keine Arbeitsströmung vom Strömungsmittel-Takt-Flops
besteht aus einem ersten logischen Netz- impulsgenerator 39 und erzeugen daher keine Auswerk
A und einem zweiten logischen Netzwerk B so- gangssignale.
wie einen Strömungsmittel-Taktimpulsgenerator 39. 35 Am Ende des Taktimpulses A' beendet der Strö-
wie einen Strömungsmittel-Taktimpulsgenerator 39. 35 Am Ende des Taktimpulses A' beendet der Strö-
Die vom logischen Netzwerk A erzeugten Strö- mungsmittel-Taktimpulsgenerator 39 die Zufuhr von
mungsmittel-Ausgangssignale werden über die Rohr- Strömungsmittel zu den Arbeitsströmungseinlaßleitungen
23 und 25 den Steuerströmungseinlaß- kanälen der Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen
kanälen der Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen Netzwerks A und beginnt mit der Zufuhr von Strö-Netzwerks
B zugeführt. In gleicher Weise werden die 40 mungsmittel zu den Arbeitsströmungseinlaßkanälen
vom logischen Netzwerk B erzeugten Strömungs- der Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen Netzmittelausgangssignale
über die Rohrleitungen 23 und werks B. Sobald diese Arbeitsströmungen zu fließen
25 den Steuerströmungseinlaßkanälen der Strömungs- beginnen, nehmen alle diese Strömungsmittel-Flipmittel-Flip-Flops
des logischen Netzwerks A züge- Flops einen ihrer beiden stabilen Zustände ein, je
leitet. 45 nachdem, ob das Steuersignal vom Netzwerk A über
Über die Rohrleitungen 27 und 29 gelangen die die Rohrleitung 23 oder über die Rohrleitung 25 über-Ausgangssignale
der Strömungsmittel-Flip-Flops des tragen wird. Sobald sich diese Strömungsmittel-Fliplogischen Netzwerks B an die Eingänge dieses Netz- Flops in dem einen oder anderen ihrer beiden stabiwerks
B und die Ausgangssignale der Strömungs- len Zustände befinden, erhält das logische Netzmittel-Flip-Flops
des logischen Netzwerks A an die 50 werk B jeweils ein Strömungssignal von diesen Strö-Eingänge
des logischen Netzwerks A. mungsmittel-Flip-Flops über deren Rohrleitungen 27
Der Strömungsmittel-Taktimpulsgenerator 39 er- oder 29.
zeugt abwechselnd phasenverschobene Taktimpulse Das logische Netzwerk B führt mit den ihm zuge-
A' und B' an zwei Ausgängen. In Fig. 2 sind die leiteten Signalen die gewünschten logischen Operatio-
idealisierten Kurvenformen der Taktimpulse A' und 55 nen aus und beginnt nach einer kurzen Zeitspanne mit
B' dargestellt. der Erzeugung von Ausgangssignalen, die den Steuer-
Die Taktimpulse A' werden den Arbeitsströmungs- Strömungseinlaßkanälen 5 und 7 (F i g. 7 A) der Ströeinlaßkanälen
der Strömungsmittel-Flip-Flops des mungsmittel-Flip-Flops des logischen Netzwerks A
logischen Netzwerks A über die Rohrleitung 40 und über vorbestimmte Rohrleitungen 23 und 25 zugedie
Taktimpulse B' den Arbeitsströmungseinlaß- 60 führt werden. Die Arbeitsströmungseinlaßkanäle der
kanälen der Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen Netz-Netzwerks
B über die Rohrleitung 42 zugeführt. Da werks A erhalten jedoch während des Taktimpuldie
Taktimpulse A' und B' zeitlich abwechselnd auf- ses B' kein Strömungsmittel vom Strömungsmitteltreten,
fließen somit abwechselnd Arbeitsströmungen Taktimpulsgenerator 39, so daß die vom logischen
in Flip-Flops des einen oder anderen logischen Netz- 65 Netzwerk ß erzeugten Signale zu dieser Zeit wirwerks
A bzw. B. kungslos bleiben.
Die vorliegende Erfindung ist in ihrer Anwendung Am Ende des Taktimpulses B' erhalten die Ar-
nicht auf ein bestimmtes logisches System beschränkt. beitsströmungseinlaßkanäle der Strömungsmittel-
Flip-Flops des logischen Netzwerks A vom Strömungsmittel-Taktimpulsgenerator
39 Strömungsmittel, während gleichzeitig die Zufuhr von Strömungsmittel zu den Arbeitsströmungseinlaßkanälen der anderen
Flip-Flops beendet wird.
Sobald in den Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen
Netzwerks A das Strömungsmittel zu fließen beginnt, werden diese in den ersten bzw. zweiten stabilen
Zustand geschaltet, je nachdem, ob sie ein Steuersignal über die Rohrleitung 23 oder über die Rohrleitung
25 erhalten. Die Ausgangssignale der Strömungsmittel-Flip-Flops des logischen Netzwerks A
werden diesem zugeführt, welches nach einer kurzen Verzögerung Ausgangssignale erzeugt, die den Steuereinlaßkanälen
der Strömungsmittel-Flip-Flops des Netzwerkes B zugeführt werden.
Hört die Arbeitsströmung in den Strömungsmittel-Flip-Flops für das Netzwerk B zu fließen auf, so werden
nach einer kurzen Zeitspanne keine Ausgangssignale mehr vom Netzwerk B erzeugt werden.
Die oben beschriebene Schrittfolge stellt einen vollständigen Operationszyklus der Speisevorrichtung
dar. Diese Schrittfolge wiederholt sich so lange, wie die Arbeitsströmungseinlaßkanäle der Strömungsmittel-Flip-Flops
Taktimpulse vom Strömungsmittel-Taktimpulsgenerator 39 erhalten.
Wie oben erwähnt wurde, ergibt sich zwischen dem Auftreten eines Strömungsmittelsignals an einem der
Eingänge der Netzwerke und dem anschließenden Auftreten eines Strömungsmittelsignals an einem der
Ausgänge der Netzwerke eine Verzögerung oder Laufzeit, deren Dauer von zahlreichen Faktoren abhängt,
wie beispielsweise von der Länge eines bestimmten Strömungsweges durch das Netzwerk, von
der Schaltzeit der logischen Elemente, welche ein Signal auf seinem Weg durch das Netzwerk durchläuft
usw. Die von einem Netzwerk erzeugten Signale können daher zu jeweils anderen Zeiten auftreten, werden
jedoch durch die Strömungsmittel-Flip-Flops während des anderen Taktimpulses wieder synchronisiert,
so daß sie alle zur gleichen Zeit in das andere Netzwerk gelangen.
Die theoretisch maximal zulässige Laufzeit zwischen dem Auftreten eines Signals am einen Eingang
eines der Netzwerke und dem daraufhin auftretenden Ausgangssignal beträgt einen halben Betriebszyklus,
d. h. einen Taktimpuls. In der Praxis muß die maximal zulässige Laufzeit eines Signals durch ein Netzwerk
jedoch kleiner sein als ein halber Betriebszyklus, um noch weitere Laufzeiten berücksichtigen zu können,
wie beispielsweise die Laufzeit von Signalen, welche über die Rohrleitungen 23 und 25 vom Ausgang eines
logischen Netzwerkes zu den Flip-Flops des anderen Netzwerkes gelangen.
Neben der Synchronisierung werden die übertFagenen Signale von den Strömungsmittel-Flip-Flops auch
noch verstärkt. Diese Verstärkung geschieht, indem die Richtung der Arbeitsströmungen mit Hilfe der von
den Netzwerken erzeugten, relativ schwachen Steuersignale gesteuert wird. Da die Steuersignale außerdem
nicht die Kräfte überwinden müssen, die das Haften der Arbeitsströmungen in den Verstärkern bewirken,
ergibt sich somit eine größere Verstärkung ohne Änderung der berechneten Verstärkereigenschaften.
Somit können für die Synchronisierung herkömmliche Strömungsmitlcl-Flip-FIops verwendet werden,
wobei sich gleich/eilig der in den logischen Netzwerken erforderliche Vcrstärkungsgrad verringert. Dies
gilt sowohl für Strömungsmittel-Flip-Flops des in Fig. TA veranschaulichten Typs als auch für wirbelstromgesteuerte
Verstärker und andere bekannte Strömungsmittelverstärkertypen.
In Fig. 3 ist eine Speisevorrichtung für die Netzwerke A, B, C und D und vier Gruppen von bistabilen
Verstärkern 41, 43, 45 und 47. Zu dieser Vorrichtung gehört ein Vierphasen-Strömungsmittel-Taktimpulsgenerator
65.
ίο Der Strömungsmittel-Taktimpulsgenerator erzeugt
Taktimpulse A', B', C und £)', die den Arbeitsströmungseinlaßkanälen
der bistabilen Verstärker 41, 43, 45, 47 der logischen Netzwerke A, B, C, D über
die Rohrleitungen 57, 59, 61 bzw. 63 zugeführt werden. Die zeitliche Steuerung dieser Impulse ist aus
Fig.4 ersichtlich.
Die logischen Netzwerke A, B, C und D sowie die vier Gruppen von bistabilen Verstärkern (Flip-Flops)
sind zu einer geschlossenen Schleife zusammengeschaltet, wobei zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Netzwerken jeweils eine Strömungsmittel-Flip-Flop-Gruppe liegt. Die Ausgangssignale des logischen Γ>
Netzwerkes A durchlaufen also die bistabilen Verstärker 43 und gelangen zum logischen Netzwerk B.
Die Ausgangssignale des logischen Netzwerkes B durchlaufen die bistabilen Verstärker 45 und gelangen
zum logischen Netzwerk C usw. Die dicken Linien bezeichnen jeweils eine Anzahl von Verbindungsleitungen.
Daten, d. h. Signale, von äußeren Quellen werden dem System so zugeführt, wie im Zusammenhang
mit F i g. 1 beschrieben wurde.
Die Arbeitsweise dieser Speisevorrichtung ist der zuvor beschriebenen ähnlich, so daß sich eine detaillierte
Beschreibung erübrigt.
In F i g. 5 ist eine gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaute Speisevorrichtung dargestellt,
welche eine Mehrzahl von Strömungsmittel-Flip-Flops speist. Zu diesen gehört ein logisches Netzwerk
67 und eine Mehrzahl von Verzögerungselementen
69. Als Speisevorrichtung dient ein Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator
71.
Der Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator 71 erzeugt an seinem Ausgang ständig eine Serie von ,-■■
Taktimpulsen, die den Arbeitsströmungseinlaßkanä- L len sämtlicher Strömungsmittel-Flip-Flops über
Rohrleitungen 73 und 21 zugeleitet werden. Die von den Strömungsmittel-Flip-Flops erzeugten Signale gelangen
über die Rohrleitungen 27 und 29 in das logische Netzwerk, das seinerseits Strömungssignale an
die Leitungen 68 abgibt.
Alle Leitungen 68 sind jeweils mit einem Verzögerungselement 69 verbunden, dessen Ausgang über
eine Rohrleitung 23 bzw. 25 mit dem Signaleinlaßkanal eines der Strömungsmittel-Flip-Flops verbunden
ist. Als Verzögerungselemente können Strömungskapazitäten verwendet werden, wie beispielsweise eine
oder mehrere durch Leitungen miteinander verbundene Kammern, so daß zwischen dem Auftreten eines
Strömungssignals am Eingang eines Verzögerungselementes und dem Auftreten dieses Signals am Ausgang
des Elementes eine vorbestimmte Zeitspanne verstreicht.
Bei dem in F i g. 5 veranschaulichten Ausführungsbeispiel
ist wesentlich, daß die Energie der Steiicrströmungcn,
die den Strömungsmittel-Flip-Flops über die Rohrleitung 23 oder 25 zugeführt werden,
kleiner ist als die zum Umschalten der Flip-Flops durch Aufhebung einer bestehenden Grenzchicht er-
7 8
forderliche Energie. Das heißt, die Steuerströmungen auch noch während der Zeit auf, da diese neuen Si-
müssen einerseits so stark sein, daß sie die Arbeits- gnale den Strömungsmittel-Flip-Flops zugeleitet wer-
strömungen ablenken können, sobald diese zu fließen den. Die Arbeitsströmungen behalten daher infolge
beginnen, andererseits jedoch nicht so stark sein, daß des Grenzschichteffektes ihre alte Strömungsbahn bei.
sie die Richtung einer Arbeitsströmung ändern kön- 5 Sie werden also von den neuen Signalen nicht umge-
nen, sobald diese Strömung vollständig zu fließen be- schaltet. Aus diesem Grund muß daher die Stärke der
gönnen hat. Signale begrenzt werden.
Zur Begrenzung der Stärke der Steuerströmungen Am Ende der ersten Taktimpulszeit unterbricht der
können in den Leitungen 68 sowie den Rohrleitungen Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator 71 kurzzeitig
23 und 25 und/oder in den Steuerströmungseinlaßka- io die Zufuhr von Strömungsmittel zu den Flip-Flops,
nälen Signaldämpfungsglieder, wie Strömungsdrosseln, Die Dauer dieser Unterbrechung muß so groß sein,
vorgesehen werden. In Fig. 5 sind derartige Drosseln daß in den Kammern sämtlicher Strömungsmittel-
nicht dargestellt, da ihre Zahl und Anordnung von Flip-Flops anschließend keine Arbeitsströmung mehr
Fall zu Fall verschieden sein kann. Mitunter lassen fließt.
sich die dem logischen Netzwerk über die Rohrleitun- 15 Nach Ablauf dieser Unterbrechung erzeugt der
gen 27 und 29 zugeführten Signale sogar durch den Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator einen weite-Eigenwiderstand
des Netzwerkes dämpfen, so daß ren Taktimpuls, worauf in sämtlichen Strömungsmit^
sich eine weitere Dämpfung der auf der Leitung 68 tel-Flip-Flops wieder Arbeitsströmung zu fließen beauftretenden
Signale vor ihrer Weiterleitung an die ginnt. Infolge der vom Netzwerk und den Verzöge-Steuerströmungseinlaßkanäle
erübrigt. ao rungselementen 69 bewirkten Laufzeit der Signale
Sobald der Taktimpulsgenerator mit der Erzeugung fließen die unter dem Einfluß des vorhergehenden
von Taktimpulsen beginnt, fängt in sämtlichen Strö- Taktimpulses erzeugten Steuersignale auch weiterhin
mungsmittel-Flip-Flops Arbeitsströmung zu fließen in den Rohrleitungen 23 und 25, so daß in den Ströan.
Wie noch nachstehend beschrieben wird, erhalten murigsmittel-Flip-Flops kleine Steuerströmungen aufalle
Strömungsmittel-Flip-Flops zu diesem Zeitpunkt 35 treten. Durch diese Steuerströmungen werden die neu
je ein Steuerströmungssignal über die Rohrleitung 23 eingeleiteten Arbeitsströmungen umgelenkt, so daß
bzw. 25. Dieses Steuersignal ist so bemessen, daß es das Netzwerk wieder Signale erhält,
die Richtung der neu eingeleiteten Arbeitsströmung Zusammengefaßt werden also die Strömungsmittelsteuert und dabei bestimmt, ob die Arbeitsströmung Flip-Flops von jedem Taktimpuls wirksam gemacht, das Flip-Flop über die Rohrleitung 27 oder 29 ver- 30 worauf sie Signale erzeugen, die von den Ausgangssiläßt. Sobald die Arbeitsströmung vollständig zu flie- gnalen des Netzwerkes abhängen. Bei jeder Betätigung ßen begonnen hat, wird sie durch denGrenzschichtef- der Strömungsmittel-Flip-Flops wird durch diese das fekt in ihrer Bahn gehalten, und zwar auch dann, Netzwerk zur Erzeugung von neuen Ausgangssignalen wenn das Steuersignal abgeschaltet wird. veranlaßt, die dann dazu dienen, die Flip-Flops zu
die Richtung der neu eingeleiteten Arbeitsströmung Zusammengefaßt werden also die Strömungsmittelsteuert und dabei bestimmt, ob die Arbeitsströmung Flip-Flops von jedem Taktimpuls wirksam gemacht, das Flip-Flop über die Rohrleitung 27 oder 29 ver- 30 worauf sie Signale erzeugen, die von den Ausgangssiläßt. Sobald die Arbeitsströmung vollständig zu flie- gnalen des Netzwerkes abhängen. Bei jeder Betätigung ßen begonnen hat, wird sie durch denGrenzschichtef- der Strömungsmittel-Flip-Flops wird durch diese das fekt in ihrer Bahn gehalten, und zwar auch dann, Netzwerk zur Erzeugung von neuen Ausgangssignalen wenn das Steuersignal abgeschaltet wird. veranlaßt, die dann dazu dienen, die Flip-Flops zu
Die unter dem Einfluß eines vorbestimmten Takt- 35 steuern, wenn diese das nächste Mal wirksam gemacht
impulses erzeugten Ausgangssignale der Verstärker werden.
werden in dem logischen Netzwerk verarbeitet und Die Verzögerungselemente 69 sollen gewährleisten,
veranlassen die Erzeugung einer neuen Gruppe von daß die unter dem Einfluß der erstmaligen Einleitung
Ausgangssignalen auf den Leitungen 68. Nachdem die der Arbeitsströmungen vom Netzwerk 67 erzeugten
neuen Signale des Netzwerkes die Verzögerungsele- 40 Ausgangssignale auch dann noch an den Strömungs-
mente 69 durchlaufen haben, werden sie den Steuer- mittel-Flip-Flops anliegen, wenn die Arbeitsströmun-
strömungseinlaßkanälen der Strömungsmittel-Flip- gen zum zweiten Mal eingeleitet werden. Ist die Eigen-
Flops zugeführt. Der Taktimpuls, der die Arbeitsströ- verzögerung des logischen Netzwerkes groß genug,
mungen zwecks Erzeugung der neuen Ausgangssi- um diese Bedingung zu erfüllen, so sind die Verzöge-
gnale des Netzwerkes hervorgerufen hat, tritt jedoch 45 rungselemente 69 nicht erforderlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Aus einem Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator bestehende Speisevorrichtung für
mehrere zu einer logischen Einheit zusammengeschaltete Strömungsmittel-Flip-Flops, welchen die
Arbeitsströmungen über einen Arbeitsströmungseinlaßkanal und Steuersignale über Steuerströmungseinlaßkanäle
zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuersignale in
den Taktpausen zwischen zwei Arbeitsströmungsimpulsen
des Strömungsmittel-Taktimpuls-Generators (39,65,71) und überlappend mit dessen Einsatz eingebbar sind.
2. Aus einem Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator bestehende Speisevorrichtung
nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuersignale, durch Verzögerungselemente
(69) in den Leitungen gegenüber den Arbeitsströmungsimpulsen phasenverschoben, von dem gleichen
einphasigen Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator (71) ableitbar sind.
3. Aus einem Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator bestehende Speisevorrichtung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die phasenverschobenen Steuersignale von dem
mehrphasigen Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator (39, 65) ableitbar sind.
4. Aus einem Strömungsmittel-Taktimpuls-Generator bestehende Speisevorrichtung
nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuersignale durch Leitungswiderstände
und/oder zusätzliche Dämpfungselemente in den Leitungen gedämpft sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US285759A US3199781A (en) | 1963-06-05 | 1963-06-05 | Power jet clocking |
| US28575963 | 1963-06-05 | ||
| DES0091311 | 1964-05-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1474013A1 DE1474013A1 (de) | 1969-04-17 |
| DE1474013B2 DE1474013B2 (de) | 1972-09-28 |
| DE1474013C true DE1474013C (de) | 1973-04-19 |
Family
ID=
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