DE1218262B - Schlaeger- oder Schleuderprallmuehle - Google Patents
Schlaeger- oder SchleuderprallmuehleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
- B02C13/06—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
- B02C13/09—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
- Schläger- oder Schleuderprallmühle Die Erfindung bezieht sich auf eine Schläger- oder Schleuderprallmühle, und zwar auf eine Ausführung, bei welcher der die Zerkleinerungselemente tragende Rotor von einer einen Mahlspalt bildenden Prallmahlbahn umgeben ist, auf der Prallrippen schraubenförmig angeordnet sind, und bei der das Mahlgut von einem Luftstrom durch den Mahlspalt gefördert wird. Die Erfindung betrifft eine Ausbildung dieser Mühle zur Erreichung einer besonders feinen Mah-1ung.
- Bei den, bekannten Mühlen dieser Art wird das Mahlgut durch die am Rotor sitzenden Zerkleinerungselemente gegen die Prallmahlbahn geschleudert und in dem Mahlspalt zwischen Pralhnahlbahn und Rotor zerkleinert, wobei das Mahlgut von einem Luftstrom durch den Mahlspalt zur Austragsseite gefördert wird. Nachteilig an diesen bekannten Mühlen ist, daß das Mahlgut vorzeitig, d. h. bevor eine stärkere Zerkleinerung eingetreten ist, von dem Luftstrom aus dem Mahlspalt getragen wird, so daß keine feine Mahlung erzielt wird.
- Es ist auch bekannt, die Prallmahlbahn mit schraubenförmigen Prallrippen zu versehen, deren Steigung in bezug auf die Durchtrittsrichtung des Mahlgutes im Mahlspalt gleichsinnig dem Drehsinn des Rotors verläuft. Durch diese Maßnahme kann erreicht werden, daß im wesentlichen jedes Korn bereits nach dem ersten Aufprall aus der Mahlzone entfernt wird. Für eine Feinmahlung, wie sie die Erfindung erstrebt, ist die so ausgebildete Mühle ungeeignet.
- Ziel der Erfindung ist es, die Mühle mit wenig Mitteln so auszubilden, daß die Gutteile einige Zeit innerhalb der schraubenförmigen Prallrippen gehalten werden, so daß durch die Sichtwirkung des durch den Mahlspalt streichenden Luftstromes eine feine Mahlung erzielt wird. Dies wird gemäß der Erfindung bei einer Schlägermühle der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, daß die Steigung der schraubenförmig angeordneten Prallrippen in bezug auf die Durchtrittsrichtung des Mahlgutes im Mahlspalt entgegen dem Drehsinn des Rotors verläuft und die radiale Tiefe der Prallrippen etwa der Breite des Mahlspaltes entspricht.
- Bei dieser Ausbildung der Mühle wird eine Feinheit erreicht, die sonst nur auf Stiftmühlen erzielbar ist. Erklären läßt sich diese feine Mahlung durch eine gewisse Sichtwirkung: Grobe Teilchen prallen gemäß dem Steigungssinn der Prallrippen zur Einlaßseitezurück, während feinereTeilchen vom Luftstrom ausgetragen werden. Es wird also hier mit einfachen Mitteln eine besonders feine Mahlung erreicht. Es ist zwar auch schon eine Schleuderprallmühle bekanntgeworden, deren Prallmahlbahn mit schraubenförmig, entgegen der Drehrichtung des Rotors verlaufenden. Rillen versehen ist. Diesem Umstand kann aber schon deshalb die besondere mahltechnische Bedeutung, wie sie bei der Erfindung vorliegt, nicht beigemessen werden, da einmal der Abstand zwischen Rotorumfang und Prallmahlbahn, also der Mahlspalt, für eine Feinmahlung viel zu groß ist und weil die radiale Tiefe der Rillen auf der Pralhnahlbahn zum Zurückhalten und Sichten des Gutes nicht groß genug ist. Die erfindungsgemäß angestrebte Wirkung kann mit dieser bekannten Mühle somit nicht erzielt werden, und der Erfindungsgegenstand wurde durch sie einem Fachmann somit auch nicht nahegelegt.
- Vorteilhaft kann es sein, wenn an der Mühle, gemäß weiterem Vorschlag der Erfindung, eine an sich bekannte Mahlspaltverstellbarkeit durch konische Ausbildung der Prallmahlbahn und der Außenseiten der Schläger sowie durch axiale Verschiebbarkeit der Prallmahlbahn und/oder des Schlägerwerkes vorgesehen wird.
- Durch Verstellung der Mahlspaltweite läßt sich die Mühle jeweils dem zu zerkleinernden Gut weitgehend anpassen und damit ihr Verwendungsbereich erweitern. Außerdem lassen sich auf diese Weise Abnützungen durch Verschleiß am Mahlspalt ausgleichen. Bei einer so ausgebildeten Mühle mit einem Steigungssinn der Prallrippen entgegen der allgemeinen Fließrichtung des Gutes läßt sich die Trenngrenze (diese Mühle wirkt ähnlich wie ein Sichter) nach der feinen Seite hin verschieben. Weiter kann es vorteilhaft sein, wenn ein an sich bekannter Rotor mit einer oder mehreren achsensenkrechten und bis nahe an die Prallmahlbahn reichenden Scheiben verwendet wird, da die Scheiben das Durchspritzen von Spritzkörnern verhindern. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Mühle schematisch im Schnitt dargestellt.
- Die in F i g. 1 schematisch dargestellte Mühle weist als Rotor eine rotierende, achsensenkrechte Scheibe 1 auf, die über eine Riemenscheibe 2 angetrieben wird und die an ihrer Vorderseite Mahlorgane 3 trägt. Das zu mahlende Gut wird durch einen Einlaufschacht 4, der an .der Vorderseite 5 des Mühlengehäuses 6 sitzt, zugeführt und dann durch den Rotor 1, 3 auf die ringförmige und mit Pralhippen 7 besetzte Prallmahlbahn 8 geschleudert. Entsprechend der Förderrichtung 9 der schraubenförmigen Prallrippen 7, deren Steigung entgegen dem Drehsinn des Rotors verläuft, wird das Gut zwischen den Prallrippen so lange festgehalten, bis es durch wiederholten Anprall an diesen Rippen so weit zerkleinert ist, daß es vom Luftstrom durch den Mahlspalt zwischen Rotorumfang und Pralhnahlbahn in Richtung des Pfeiles 10 ausgetragen wird.
- Um eine höhere Feinheit zu erzielen, können mehrere solcher einfachen Mahlwerke hintereinandergeschaltet werden. Eine solche Mühle ist in F i g. 2 schematisch im Schnitt dargestellt. Da es sich hier um eine an sich bekannte Mühle handelt, erübrigt sich eine nähere Erläuterung derselben. Neu an dieser Mühle ist die Bemessung der radialen Tiefe der Prallrippen, die etwa der Breite des Mahlspaltes entspricht, und der Verlauf der Steigung der schraubenförmig angeordneten Prallrippen 11 entgegen dem Drehsinn des Rotors. Für alle Mühlen dieser Art, von denen bereits einige bekannt sind und noch weitere denkbar sind, sollen diese Merkmale geschützt sein. Die Feinheit kann durch entsprechende Auslegung der Maschine, durch Einsetzen einer Mahlbahn mit passendem Neigungswinkel und - sehr bequem und in ungewöhnlich weitem Bereich - durch Änderung der Drehzahl eingestellt werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Schläger- oder Schleuderpralhnühle mit einem Zerkleinerungselemente tragenden Rotor, der von einer einen Mahlspalt bildenden Prallmahlbahn umgeben ist, auf der Prallrippen schraubenförmig angeordnet sind, und bei der das Mahlgut von einem Luftstrom durch den Mahlspalt gefördert wird, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß die Steigung der schraubenförmig angeordneten Prallrippen (7) in bezug auf die Durchtrittsrichtung des Mahlgutes im Mahlspalt entgegen dem Drehsinn des Rotors (1, 3) verläuft und die radiale Tiefe der Prallrippen etwa der Breite des Mahlspaltes entspricht.
- 2. Schläger- oder Schleuderpralhnühle nach, Anspruch 1, gekennzeichnet durch konische Ausbildung der Prallmahlbahn (8) und der Außenseiten der Schläger (3) sowie durch axiale Verschiebbarkeit der Pralhnahlbahn und/oder des Schlägerwerkes zur Erzielung einer Mahlspalt-und damit Trenngrenzenänderung.
- 3. Schläger- oder Schleuderprallmühle nach Ansprach 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Rotor mit einer oder mehreren achsensenkrechten und bis nahe an die Prallmahlbahn reichenden Scheiben (1). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 688 169; französische Patentschrift Nr. 948 970; USA. Patentschrift Nr. 990 633.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA42208A DE1218262B (de) | 1963-01-31 | 1963-01-31 | Schlaeger- oder Schleuderprallmuehle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA42208A DE1218262B (de) | 1963-01-31 | 1963-01-31 | Schlaeger- oder Schleuderprallmuehle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1218262B true DE1218262B (de) | 1966-06-02 |
Family
ID=6932973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA42208A Pending DE1218262B (de) | 1963-01-31 | 1963-01-31 | Schlaeger- oder Schleuderprallmuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1218262B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US990633A (en) * | 1910-10-20 | 1911-04-25 | Alfred Godfrey Campbell | Rock-pulverizing machine. |
| DE688169C (de) * | 1937-01-17 | 1940-02-14 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Vorrichtung zum Zerkleinern von Gut |
| FR948970A (fr) * | 1946-07-12 | 1949-08-17 | Appareil pour le broyage à froid de matières diverses |
-
1963
- 1963-01-31 DE DEA42208A patent/DE1218262B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US990633A (en) * | 1910-10-20 | 1911-04-25 | Alfred Godfrey Campbell | Rock-pulverizing machine. |
| DE688169C (de) * | 1937-01-17 | 1940-02-14 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Vorrichtung zum Zerkleinern von Gut |
| FR948970A (fr) * | 1946-07-12 | 1949-08-17 | Appareil pour le broyage à froid de matières diverses |
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