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DE1218245B - Antriebsvorrichtung zur mehrdimensionalen Bewegung eines Punktes - Google Patents

Antriebsvorrichtung zur mehrdimensionalen Bewegung eines Punktes

Info

Publication number
DE1218245B
DE1218245B DEZ9457A DEZ0009457A DE1218245B DE 1218245 B DE1218245 B DE 1218245B DE Z9457 A DEZ9457 A DE Z9457A DE Z0009457 A DEZ0009457 A DE Z0009457A DE 1218245 B DE1218245 B DE 1218245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
holder
pen
tool
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ9457A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing H C Konrad Zuse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zuse KG
Original Assignee
Zuse KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zuse KG filed Critical Zuse KG
Priority to DEZ9457A priority Critical patent/DE1218245B/de
Publication of DE1218245B publication Critical patent/DE1218245B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung zur mehrdimensionalen Bewegung eines Punktes Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung zur mehrdimensionalen Bewegung eines Punktes relativ zu einer gegebenen Fläche, wobei für mindestens eine Koordinatenrichtung jeweils ein gesondert antreibbarer Grob- und Feinantrieb vorgesehen ist.
  • Eine solche Antriebsvorrichtung ist insbesondere zur Bewegung des Zeichenstiftes eines Koordinaten-Zeichentisches gedacht.
  • Bekannte Vorrichtungen dieser Art, mit welchen z. B. ein Zeichenstift zweidimensional durch ein Programm gesteuert mechanisch verstellt werden kann, benutzen hierfür bewegliche Schlitten, welche durch rotierende Spindeln verstellt werden. Der Drehantrieb der Spindeln wird dabei durch einen Steuerungsmechanismus beeinflußt, der seinerseits von Lochstreifen, Lochkarten od. dgl. nach einem Programm gesteuert wird.
  • Derartige Antriebsvorrichtungen lassen zahlreiche Variationen zu. So kann man z. B. Stufengetriebe, welche während des Laufens schnell in der Gangart verstellt werden können, verwenden. Die Verwendung solcher Stufengetriebe hat den großen Vorteil, daß eine digitale Steuerung möglich ist, insbesondere eine digitale Steuerung durch Programmträger, wie z. B. Lochstreifen.
  • Bekannte Antriebsvorrichtungen zur mehrdimensionalen Bewegung eines Punktes relativ zu einer gegebenen Fläche weisen zwar bereits für mindestens eine Koordinatenrichtung jeweils einen gesondert antreibbaren Grob- und Feinantrieb auf. Dabei handelt es sich aber entweder darum, daß eine Bewegung in dieser Koordinatenrichtung von Hand erzeugt wird, während zur Nachführung schwerer Massen eine weitere Bewegung von einem maschinellen Antrieb her erfolgt, oder sowohl den Grob- als auch den Feinantrieb von einer maschinellen Quelle der Bewegungsenergie her anzutreiben, wobei aber ebenfalls eine Abhängigkeit des Grob- und des Feinantriebes insofern gegeben ist, als der Grobantrieb mit Hilfe einer sogenannten Nachlaufsteuerung stets nur dazu verwendet wird, die schweren Massen den beispielsweise durch einen programmgesteuerten Feinantrieb bewegten Teilen nachzuführen. Es ist in diesen Fällen also stets nur. ein Steuerprogramm gegeben, welches zur Beeinflussung des Feinantriebes dient, während der Grobantrieb zwangläufig in Abhängigkeit von der Steuerung des Feinantriebes bewegbar ist.
  • Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung der eingangs geschilderten Art besonders einfach auszubilden und trotz dieser Einfachheit eine besonders vielseitige Anwendbarkeit zu gewährleisten. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens ein gleichgerichteter Grob- und Feinantrieb von einander unabhängig programmgesteuert sind.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung für einen in einer beweglichen Halterung ein Werkzeug oder einen Zeichenstift tragenden Kreuzschlitten besteht dabei darin, daß der Feinantrieb zur Verschieberichtung des auf einem Quersupport angeordneten Kreuzschlittens parallel verlaufende erste Seilzüge aufweist, deren eines Ende je mit einer festen und deren anderes Ende je mit einer beweglichen Halterung verbunden ist und daß Steuerpunkte eines die Halterung des Werkzeuges bzw. Zeichenstiftes tragenden Hebelsystems je von einem dieser ersten Seilzüge umschlungen werden, wobei eine weitere vorteilhafte Ausführungsform darin besteht, daß die Halterungen dieser ersten Seilzüge auf dem Quersupport angeordnet sind.
  • Eine andere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die beweglichen Halterungen aus schwenkbar auf dem Quersupport gelagerten Hebeln bestehen.
  • Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung für einen in einer beweglichen Halterung ein Werkzeug oder einen Zeichenstift tragenden Kreuzschlitten sind zweite verstellbare Seilzüge vorgesehen, die je eine Rolle umschlingen, welche auf schwenkbar auf dem Quersupport gelagerten Hebeln angeordnet sind.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal besteht darin, daß diese zweiten Seilzüge an ihrem einen Ende ortsfest gehalten sind.
  • Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist es, daß das Hebelsystem am Kreuzschlitten einen ersten, schwenkbar gelagerten, federbelasteten Hebel aufweist, an dessen einem Hebelarm neben einer in eine Seilschlaufe eingreifenden ersten Rolle ein zweiter schwenkbarer und federbelasteterHebel gelagert ist, der an seinem einen Hebelamt eine in eine weitere Seilschlaufe eingreifende zweite Rolle und an seinem anderen Hebelarm die Halterung für das Werkzeug oder den Zeichenstift trägt.
  • Noch eine andere bevorzugte Ausfültungsform der Erfindung besteht darin, daß die Halterung des Werkzeuges oder Zeichenstiftes auf dem Kreuzschlitten normal zu seiner Verschieberichtung beweglich angeordnet ist, daß das Hebelsystem am Kreuzschlitten zwei federbelastete schwenkbar am Kreuzschlitten gelagerte Hebel aufweist, welche jeweils an ihrem einen Hebelarm ein in je eine Seilschlaufe eingreifende Rolle tragen, und daß der andere Hebelarm des ersten Hebels mit dem Gewinde einer Leitspindel. des Grobantriebes im Eingriff steht, während der andere Hebelarm des zweiten Hebels an der Halterung des Werkzeuges oder Zeichenstiftes gelenkig befestigt ist.
  • Nach einem anderen vorteilhaften Merkmal der Erfindung für einen in .einer beweglichen Halterung ein Werkzeug oder einen Zeichenstift tragenden Kreuzschlitten umfaßt der Feinantrieb mindestens zwei im Kreuzschlitten angeordnete Mehrkantwellen, welche verschiebbar mindestens je ein Getriebeelement tragen, deren eines mit dem Antrieb des Kreuzschlittens und deren anderes mit der Halterung des Werkzeuges oder Zeichenstiftes in Wirkverbindung steht.
  • Eine andere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß der Quersupport ortsfest und der Zeichentisch bzw. die Werkstückaufspatinf(äche normal zur Führungsrichtung des Kreuzschlittens beweglich am Maschinengestell gelagert ist.
  • Schließlich .erweist es sich noch als vorteilhaft, wenn der Grob- und oder der Feinantrieb von je einem gesonderten, an sich bekannten Stufengetriebe hergeleitet ist.
  • An Hand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung ist diese näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 schematisch eine Draufsicht auf die Schlitten eines Zeichentisches mit einer erfindungsgemäßen Feineinstellung für einen Zeichenstift, F i g. 2 schematisch eine Draufsicht auf den Koordinatenschlitten nach F i g. 1, F i. g. 3 -eine neuere spezielle Ausführungsform der Erfindung, F i g. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, F i g. 5 schematisch eine Draufsicht auf die Getriebeverbindungen für einen Zeichentisch nach F i g. 4, F i g. 6 eine Ansicht der Getriebekonstruktion für einen Zeichentisch nach der Linie VI-VI der F i g. 5. Ein Kreuzschlitten 1 (F i g. 1) ist an einem Quersupport 2 in der einen Koordinatenrichtung in Pfeilrichtung A verschiebbar geführt. Der Quersupport 2 ist in der Pfeilrichtung B in einer am Zeichentisch ortsfesten Führung 3 verschiebbar geführt. Der eigentliche Antrieb (Grobantrieb) beider Schlitten erfolgt in bekannter Weise z. B. mittels Leitspindeln und ist daher nicht näher veranschaulicht.
  • Der Kreuzschlitten 1 trägt eine Halterung 4a (F i g. 2) für einen Zeichenstift, die mittels eines ,erfindungsgemäßen Feinantriebes gesteuert ist. Zu diesem Zweck ist die Halterung 4a an dem einen Ende eines Hebels 4 angeordnet, der um einen Zapfen 5 a eines Hebels 5 schwenkbar ist und an seinem anderen Ende eine Rolle 6 trägt. Der Hebel 5 ist um einen an dem Kreuzschlitten 1 festen Zapfen 7 schwenkbar gelagert und trägt an seinem freien Ende eine Rolle B. Beide Hebel 4 und 5 sind mittels Federn 9 bzw. 10 belastet. Der den Hebel 4 tragende Zapfen 5 a liegt auf dem die Rolle 8 tragenden Hebelarm des Hebels 5.
  • Die Mittelachsen der Rollen 6 und 8 sind in Richtung der Pfeile C bzw. D bewegbar, so daß die Halterung 4a je nach Bewegung der einen oder der anderen Rolle 6 bzw. 8 in einer der Pfeilrichtungen des Pfeilkreuzes E bewegbar ist.
  • Der Kreuzschlitten 1 trägt ferner drei Rollen 11, 12 und 13. Um die Rollen 6 und 11 ist ein Seilzug 14 unter Bildung einer die Rolle 6 aufnehmenden Seilschlaufe 14a geführt, während über die Rollen 12, 8 und 13 ein weiterer Seilzug 15 geführt ist, der eine Seilschlaufe 15 a bildet, in der die Rolle 8 ruht. Der Seilzug 14 ist bei 14b und der Seilzug 15 bei 15 b am Quersupport 2 ortsfest gehalten, das freie Ende der Seilzüge ist bei 14c bzw. 15c in Längsrichtung bewegbar gehalten, wie weiter unten näher erläutert.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Der Schlitten 1 wird durch die Drehbewegung einer Leitspindel, die in F i g. 2 durch ihre Achse 16 schematisch angedeutet ist, längs dem Führungsarm 2a des Quersupports 2 direkt verschoben. Dabei rollen die Rollen 11, 12 und 13 an den Seilzügen ab, und die Rollen 6 und 8 laufen in den zugeordneten Seilschlaufen, die unter der Einwirkung der Federn 9 bzw. 10 gespannt gehalten werden. Eine Verlagerung des freien Endes 14 c bzw. 15 c des einen oder anderen Seilzuges in Längsrichtung der Seile bewirkt eine Verkürzung oder eine Verlängerung der einen oder der anderen Seilschlaufe 14a bzw. 15a, so daß der eine oder der andere Hebel 4 bzw. 5 verschwenkt wird.
  • Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise die Halterung 4 a in oder entgegen der Vorschubrichtung oder unter einem beliebigen Winkel gegen die Vorschubrichtungen des Schlittens 1 und des Quersupports 2 relativ bewegbar ist, sobald eine Änderung der Lage der Endpunkte 14 c und/oder 15 c der Seilzüge erfolgt.
  • Zu diesem Zweck sind die Enden 14 c und 15 c an Hebeln 17 bzw. 18 (F i g.1) befestigt, die an dem Quersupport 2 schwenkbar und gegebenenfalls selbst federbelastet gelagert sind. Die Hebel 17 und 18 tragen je eine Rolle 19 bzw. 20, die in Seilschlaufen von Seilzügen 23 bzw. 24 ruhen, die über an dem Quersupport 2 ortsfeste Rollenpaare 21 bzw. 22 geführt sind. Diese Seilzüge sind mit ihren Enden bei 25 ortsfest an dem Zeichentisch gehalten, während ihre anderen Enden an Seiltrommeln 26 bzw. 27 befestigt sind, die von gesonderten Getrieben 28 bzw. 29 für jede Koordinatenrichtung antreibbar sind. Diese Getriebe können z. B. als Stufengetriebe ausgebildet sein und werden unabhängig von der Grobsteuerung der Schlitten gesteuert. Die Wirkungsweise der Seilzüge 23, 24 auf die Rollen 19, 20 ist ähnlich der oben beschriebenen für die Seilzüge 14 und 15.
  • Bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungbeispiel ist der Schlitten 31 nicht direkt an der Leitspindel 46 geführt, wie dies beim Schlitten 1 und der Leitspindel 16 der Fall ist, sondern über eine von einem Hebel 34 getragene Gewindemuffe 34a. Der Hebel 34 ist an einem am Schlitten 31 ortsfesten Zapfen 34b schwenkbar gelagert und trägt an seinem freien Ende eine Rolle 36, die in einer Seilschlaufe 44a eines Seilzuges 44 ruht, der über eine am Schlitten ortsfeste Rolle 41 geführt ist.
  • Ein Hebel 35 ist um einen am Schlitten 31 ortsfesten Zapfen 37 schwenkbar und trägt an seinem einen Ende eine Rolle 39, die in einer Seilschlaufe 45a eines Seilzuges 45 hängt, der über an dem Schlitten ortsfeste Rollen 42 und 43 geführt ist. Das andere Ende des Hebels 35 greift an einem Schlitten 30 an, der in Pfeilrichtung F verschiebbar in Führungsrollen 49 des Schlittens 31 gelagert ist und eine Halterung 30 a für den Zeichenstift trägt.
  • Die Hebel und Seilzüge entsprechen in ihrer Wirkungsweise etwa denen des Ausführungsbeispieles nach F i g. 1 und 2. Durch die Anordnung nach F i. g. 3 wird jedoch eine genauere, und zwar geradlinige Führung der Halterung des Zeichenstiftes in den beiden Koordinatenrichtungen erzielt.
  • F i g. 4 zeigt noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Feinverstellung, bei welcher Seilzüge aus Genauigkeitsgründen vermieden sind und die Relativbewegungen des Zeichenstiftes über rotierende Spindeln gesteuert werden. Der Kreuzschlitten 51., im Schnitt gezeichnet, ist durch Führungsrollen 53 auf einem Quersupport 52 a über einem Zeichentisch 50 geführt. An dem Schlitten 51 sind Hebel 54 mit ihrer Achse 55 im Schlitten drehbar gelagert und tragen in ihren beiden Schenkeln Rollen 56, welche in einend Ring einer Mutter 57 geführt sind, die auf der Leitspindel 58 läuft.
  • Zur Grobverstellung wird in bekannter Weise die Spindel 58 gedreht. Die Feinverstellung in Richtung der Spindelachse erfolgt durch relatives Drehen der Mutter 57. Diese ist über Zahnräder 59, 59a und 60 von einer Vierkantwelle 61 angetrieben, auf der das Zahnrad 60 zusammen mit dem Schlitten 51 in Achsrichtung verschiebbar gelagert ist.
  • Die Feinverstellung des Zeichenstiftes 62 quer zur Bewegungsrichtung des Schlittens 51 erfolgt, ähnlich wie gemäß F i g. 3, über einen Querschlitten 63, welcher mittels Rollen 64 quer zum Schlitten 51 verschiebbar ist. Die Verstellung erfolgt über eine am Querschlitten 63 angeordnete Zahnstange 65 und Zahnräder 66, 67, 68. Das Zahnrad ist wiederum auf einer Vierkantwelle 69 gleitend gelagert.
  • F i g. 5 und 6 zeigen schematisch eine beispielsweise Ausführungsform des Antriebes für einen Zeichentisch 50 mit einem Schlitten entsprechend F i g. 4. Hierbei sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Um die verschiedenen Spindeln möglichst direkt antreiben zu können, empfiehlt es sich, die bekannte Konstruktion zu verwenden, bei der der Schlitten 51 in der einen Koordinatenrichtung und der Zeichentisch 50 in der anderen Koordinatenrichtung verschiebbar sind. Der Schlitten 51 wird durch die Spindel 58 grob und durch die Mutter 57 fein verstellt. Der Zeichentisch wird durch eine Mutter 70 und eine Spindel 71 verstellt. Der Antrieb der Spindel 71- erfolgt über Kegelräder 72 und die Welle 73. Die beiden Grobantriebe 58 und 73 werden durch Stufengetriebe 74 angetrieben. Die Feinantriebswellen 61 und 69 werden durch ein gesondertes Stufengetriebe 75 angetrieben.
  • Es empfiehlt sich, für diese Konstruktion eine sternförmige Anordnung der Getriebestufen zu verwenden, wie in F i g. 6 angedeutet. Da die Steuerung für jede der beiden Koordinatenrichtungen in Grob-und Feinantrieb unterteilt ist, braucht jedes der vier Getriebe nur wenig Stufen. Im in F i g. 6 gezeigten Beispiel sind drei Dual- bzw. Tertialstufen gewählt. Dabei können je die beiden Grobgetriebe um einen gemeinsamen Antriebskern und die beiden Feingetriebe um einen kleinen gemeinsamen Antriebskern angeordnet werden. Das Getriebe 74 ist das Grobgetriebe mit den Abtrieben 58 und 73. Das Feingetriebe 75 kann und muß demgegenüber wesentlich kleiner ausgeführt werden. Es hat die beiden Abtriebe 61 und 69.
  • Das Feingetriebe kann auf Grund seiner kleinen Maße erheblich häufiger schalten als das Grobgetriebe. Aus Steuergründen sind feste Zahlenverhältnisse zwischen beiden erforderlich. Besonders zu empfehlen ist das Verhältnis der Schaltzahlhäufigkeit 1: 2 bzw. 1: 4. Ebenso ist es vorteilhaft, sowohl das Feingetriebe als auch das Grobgetriebe für Vor-und Rückwärtsläufe einzurichten.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsvorrichtung zur mehrdimensionalen Bewegung eines Punktes relativ zu einer gegebenen Fläche, wobei für mindestens eine Koordinatenrichtung jeweils .ein gesondert antreibbarer Grob- und Feinantrieb vorgesehen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mindestens ein gleichgerichteter Grob- und Feinantrieb voneinander unabhängig programmgesteuert sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für einen in einer beweglichen Halterung ein Werkzeug oder einen Zeichenstift tragenden Kreuzschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinantrieb zur Verschieberichtung (A) des auf einem Quersupport angeordneten Kreuzschlittens (1; 31) (2a; 32) parallelverlaufende erste Seilzüge (14, 15; 44, 45) aufweist, deren eines Ende je mit einer beweglichen Halterung (14 c, 15 c) verbunden ist, und daß Steuerpunkte (6, 8; 36, 39) eines die Halterung (4 a; 30 a) des Werkzeuges bzw. Zeichenstiftes tragenden Hebelsystems (4, 5; 34, 35) von einem dieser ersten Seilzüge umschlungen werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (14,14 b,15 b) dieser ersten. Seilzüge (14, 15) auf dem Quersupport (2 a) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. daß die beweglichen Halterungen (14c, 15c) aus schwenkbar auf dem Quersupport (2 a) gelagerten Hebeln (17, 18) bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 für einen in einer beweglichen Halterung ein Werkzeug oder einen Zeichenstift tragenden Kreuzschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß verstellbare zweite Seilzüge (23, 24) vorgesehen, die je eine Rolle (19, 20) umschlingen, welche auf schwenkbar auf dem Quersupport (2 a) gelagerten Hebeln (17, 18) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese zweiten Seilzüge (23, 24) an ihrem einen Ende (25) ortsfest gehalten sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem am Kreuzschlitten (1) einen ersten, schwenkbar gelagerten, federbelasteten Hebel (5) aufweist, an dessen einem Hebelarm neben einer in eine Seilschlaufe (15 a) eingreifenden ersten Rolle (8) ein zweiter schwenkbarer und federbelasteter Hebel (4) gelagert ist, der an seinem einen Hebelarm eine in eine weitere Seilschlaufe (14 a) eingreifende zweite Rolle (6) und an seinem anderen Hebelarm die Halterung (4 a) für das Werkzeug oder den Zeichenstift trägt. B. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (30) des Werkzeuges oder Zeichenstiftes auf dem Kreuzschlitten (31) normal zu seiner Verschieberichtung beweglich angeordnet ist, daß das Hebelsystem am Kreuzschlitten zwei federbelastete schwenkbar am Kreuzschlitten gelagerte Hebel (34, 35) aufweist, welche jeweils an ihrem einen Hebelarm eine in je eine Seilschlaufe, (44a, 45a) eingreifende Rolle (36, 39) tragen, und daß der andere Hebelarm des ersten Hebels (34) mit dem Gewinde einer Leitspindel (46) des Grobantriebes im Eingriff steht, während der andere Hebelarm des zweiten Hebels (35) an der Halterung des Werkzeuges oder Zeichenstiftes gelenkig befestigt ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 für einen in einer beweglichen Halterung ein Werkzeug oder einen Zeichenstift tragenden Kreuzschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinantrieb mindestens zwei im Kreuzschlitten (51) angeordnete Mehrkantwellen (61, 69) umfaßt, welche verschiebbar mindestens je ein Getriebeelement (60, 68) tragen, deren eines mit dem Antrieb des Kreuzschlittens und deren anderes mit der Halterung (63) des Werkzeuges oder Zeichenstiftes (62) in Wirkverbindung steht. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersupport (1; 31, 51) ortsfest und der Zeichentisch (50) bzw. die Werkstückaufspannfläche normal zur Führungsrichtung des Kreuzschlittens beweglich am Maschinengestell (3) gelagert ist. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grob- und/oder der Feinantrieb von je einem gesonderten, an sich bekannten Stufengetriebe (74, 75) hergeleitet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.195 589, 209 360, 584 652, 1014 285, 1094 403; deutsche Patentanmeldung S 28171 XH/47h (bekanntgemacht am 11.2.1954); USA.-Patentschriften Nr. 2 549 969, 3 037 156. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr.1155 656.
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