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DE1218014B - Schaltung zur automatischen Dynamik-kompression elektrischer Signale - Google Patents

Schaltung zur automatischen Dynamik-kompression elektrischer Signale

Info

Publication number
DE1218014B
DE1218014B DES76119A DES0076119A DE1218014B DE 1218014 B DE1218014 B DE 1218014B DE S76119 A DES76119 A DE S76119A DE S0076119 A DES0076119 A DE S0076119A DE 1218014 B DE1218014 B DE 1218014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diodes
circuit
amplifier
limiter
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES76119A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Griese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sennheiser Electronic GmbH and Co KG
Original Assignee
Sennheiser Electronic GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sennheiser Electronic GmbH and Co KG filed Critical Sennheiser Electronic GmbH and Co KG
Priority to DES76119A priority Critical patent/DE1218014B/de
Publication of DE1218014B publication Critical patent/DE1218014B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G7/00Volume compression or expansion in amplifiers
    • H03G7/002Volume compression or expansion in amplifiers in untuned or low-frequency amplifiers, e.g. audio amplifiers
    • H03G7/004Volume compression or expansion in amplifiers in untuned or low-frequency amplifiers, e.g. audio amplifiers using continuously variable impedance devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltung zur automatischen Dynamikkompression elektrischer Signale Es ist bekannt, in Sendeeinrichtungen für die Ausstrahlung frequenzmodulierter Signale automatische Dynamikregulierungen zu -benutzen. Durch diese Maßnahmen soll der Frequenzhub auf einen bestimmten Maximalbetrag begrenzt werden. Für das Ansprechen einer solchen Regelung werden sehr kleine Zeitkonstanten - Größenordnung 1 mS -benötigt, während die Ausschwingzeit der Regelung auf einige 100 mS oder sogar einige Sekunden- festgelegt wird. Die extrem kleinen Einschwingzeitkonstanten bedingen eine verhältnismäßig große Leistungsergiebigkeit des Verstärkers, dem die Regelspannung entnommen wird. Dieser Umstand ist bei der Verwendung batteriegespeister Geräte sehr nachteilig. Er bedeutet, daß der Batterie eine verhältnismäßig große Gleichstromleistung entnommen werden muß.
  • Es ist ferner bekannt, eine reine Amplitudenabkappung ab einem bestimmten Maximalbetrag vorzunehmen. Schaltungen dieser Art sind sehr nachteilig durch die dabei auftretenden großen nichtlinearen Verzerrungen.
  • Eine weitere bekannte Schaltung verwendet eine Heptode als Verstärkerröhre. Dem ersten Steuergitter wird das zu verstärkende Signal zugeführt, das gleichzeitig an zwei gegensinnig geschalteten, in Sperrichtung vorgespannten- Dioden liegt. Sobald die zu verstärkende Spannung einen bestimmten Wert überschreitet, werden die Dioden leitend, und eine vom Diodenstrom abgeleitete Regelspannung steuert das zweite Steuergitter der Heptode in der Weise, daß eine Verringerung der Verstärkung im .Sinne einer Dynamikkompression eintritt. Auch diese, in Vorwärtsregelung unter Ausnutzung von Begrenzerströmen arbeitende, bekannte Schaltung zur Dynamikkompression bedingt nichtlineare Verzerrungen.
  • Die Nachteile dieser bekannten Schaltungen werden bei der Schaltung gemäß der Erfindung weitgehend vermieden. Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, bei plötzlichen, sehr großen Amplituden zunächst in an sich bekannter Weise mittels einer Amplitudenabkappung das Überschreiten eines definierten Ausgangspegels des Verstärkers sicher zu verhindern. Weil dieses Abkappen aber sehr starke nichtlineare Verzerrungen zur Folge hat, soll das Abkappen auf eine sehr kurze Zeit beschränkt werden. In der Schaltung nach der Erfindung wird daher beim Einsatz des Abkappvorganges die Arbeitsweise sehr kurzzeitig in eine normale Dynamikkompression in Form einer Rückwärtsregelung umgewandelt. Die Schaltung arbeitet also in zwei Zeitabschnitten. Beim plötzlichen Auftreten einer Dynamikspitze tritt zunächst, wie bereits beschrieben, ein kurzzeitiges Abkappen mit entsprechenden nichtlinearen Verzerrungen ein. Der dabei entstehende Abkappgleichstrom lädt mit kleiner Zeitkonstante Kondensatoren auf. Die an ihnen stehende Gleichspannung dient zur Rückwärtsregelung bekannter Art. Nach der kurzzeitigen Abkappung geht die Dynamikbegrenzung also in eine Regelung über, die fast frei von nichtlinearen Verzerrungen ist. Sie verhindert ein weiteres Abkappen und damit das langzeitige Auftreten starker nichtlinearer Verzerrungen. Ein Schaltung nach der Erfindung hat auch einen sehr geringen Aufwand an Schaltungsmitteln und einen sehr geringen Bedarf an Verstärkerleistung.
  • Die Erfindung bezieht sich also auf eine Schaltung zur automatischen Dynamikkompression elektrischer Signale mit einem Verstärker und einem Amplitudenbegrenzer mit Dioden am Ausgang des Verstärkers. Derartige Schaltungen werden beispielsweise an denjenigen Stellen benutzt, wo stark schwankende Amplituden von NF-Signalen einem frequenzmodulierten Sender zugeführt werden, dessen Frequenzhub durch die Regelung einen bestimmten Betrag nicht überschreiten soll. Das Besondere der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Begrenzerschaltung herrührenden Begrenzerströme dazu dienen, im Sinne einer Rückwärtsregelung eine Verringerung der Verstärkung zu erzielen.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung, bei der in, Reihe mit der oder den für jede Halbwelle der Signale vorgesehenen Dioden des Amplitudenbegrenzers ein Ladekondensator geschaltet ist, der die von der bzw. den Dioden gelieferte Gleichstromleistung speichert, ist dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Dioden verbundenen Punkte der Ladekondensatoren über einen Widerstand miteinander verbunden sind und dieser Widerstand durch zwei in ihrer Durchlaßrichtung in Reihe geschaltete Dioden überbrückt ist, die jeweils in Reihe mit dem zugeordneten Ladekondensator am Eingang des Verstärkers liegen und deren differentieller Durchlaßwiderstand durch die Spannung am Ladekondensator geregelt wird.
  • Die A b b. 1 bis 3 sollen die Erfindung erläutern. In der Schaltung gemäß A b b. 1 ist mit 1 eine Tonfrequenzspannungsquelle, beispielsweise ein Mikrofon bezeichnet. Es liefert in der Amplitude stark schwankende Tonfrequenzspannungen. Der Quellwiderstand dieser Tonspannungsquelle ist mit 2 bezeichnet. Die Tonspannungsquelle ist in diesem Ausführungsbeispiel über den Ankopplungskondensator 3 an die Eingangsklemmen 4 und 5 eines Verstärkers 6 gelegt. Die Ausgangsklemmen dieses Verstärkers sind mit 7 und 8 bezeichnet. Vom Ausgangspunkt 7 sind beispielsweise über den Kondensator 9 zwei Abkappdioden 10 und 11 in Reihe mit den Kondensatoren 12 und 13 parallel zu den Ausgangspunkten 7 und 8 gelegt.
  • A b b. 2 zeigt ein schematisiertes Beispiel für die Kennlinien der Dioden 10 und 11. Bei der Spannung Ui beginnt die Begrenzerwirkung. Durch den Begrenzerstrom 1 werden die Ladekondensatoren 12 und 13 in der .Schaltung nach A b b:1 in der Polarität, die sich aus der Durchlaßrichtung der Dioden 10 und 11 ergibt, aufgeladen. Die den Betrag U1 überschreitenden Amplituden werden abgekappt. Die dabei gewonnene Gleichstromleistung wird in den Kondensatoren 12 und 13 gespeichert. Die an den Dioden 10 und 11 liegenden Punkte der Kondensatoren 12 und 13 sind mittels des Widerstandes 16 miteinander verbunden. Parallel zu diesem Widerstand liegen die Regeldioden 14 und 15. Sie sind in ihrer Durchlaßrichtung in Reihe geschaltet. Ferner sind sie in ihrer Polung so in die Schaltung gelegt, daß bei Vorliegen von' Ladespannungen an den Kondensatoren 12 und 13 ein Strom über die Dioden 14 und 15 fließt. Hierdurch wird ihr Arbeitspunkt verschoben.
  • A b b. 3 zeigt schematisch die Kennlinie einer derartigen Regeldiode. Sie zeigt, daß die Kennlinie beispielsweise im Punkt A einen hohen (Winkel aA) und im Punkt B einen kleinen differentiellen Durchlaßwiderstand (Winkel aB) hat. Er ist proportional dem ctg des Winkels a. Bei kleinen Amplituden an den Punkten 7 und 8 findet keine Regelung statt. Bei einem kurzzeitigen lauten Signal, beispielsweise bei dem Buchstaben a im Wort »haben«, werden seine Spitzen zunächst durch die Gleichrichter 10 und 11 abgekappt. Gleichzeitig werden die Dioden 14 und 15 durch die an den Kondensatoren 12 und 13 stehenden Spannungen leitend. Durch Spannungsteilung zwischen dem Quellwiderstand 2 der Spannungsquelle und dem differentiellen Durchgangswiderstand der Dioden 14 und 15 tritt so lange eine Rückwärtsregelung ein, wie diese Dioden einen Strom aus den Kondensatoren 12 und 13 führen. Durch entsprechende Bemessung der Kondensatoren 3, 12,13 kann eine fast frequenzunabhängige Rückwärtsregelung in dem geforderten Frequenzband erzielt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltung zur automatischen Dynamikkompression elektrischer Signale mit einem Verstärker und einem Amplitudenbegrenzer mit Dioden am Ausgang des Verstärkers, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die aus der Begrenzerschaltung herrührenden Begrenzerströme dazu dienen, im Sinne einer Rückwärtsregelung eine Verringerung der Verstärkung zu erzielen.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, bei der in Reihe mit der oder den für jede Halbwelle der Signale vorgesehenen Dioden des Amplitudenbegrenzers ein Ladekondensator geschaltet ist, der die von der bzw. den Dioden gelieferte Gleichstromleistung speichert, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Dioden (10,11) verbundenen Punkte der Ladekondensatoren (12, 13) über einen Widerstand (16) miteinander verbunden sind und dieser Widerstand durch zwei in ihrer Durchlaßrichtung in Reihe geschaltete Dioden (14, 15) überbrückt ist, die jeweils in Reihe mit dem zugeordneten Ladekondensator (12, 13) am Eingang des Verstärkers (6) liegen und deren differentieller Durchlaßwiderstand durch die Spannung am Ladekondensator geregelt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1108 741; USA.-Patentschrift Nr. 2 849 546; Zeitschrift: »QST«, Oktober 1954, S.27 bis 29, 119,120.
DES76119A 1961-10-02 1961-10-02 Schaltung zur automatischen Dynamik-kompression elektrischer Signale Pending DE1218014B (de)

Priority Applications (1)

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DE1218014B true DE1218014B (de) 1966-06-02

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ID=7505903

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DES76119A Pending DE1218014B (de) 1961-10-02 1961-10-02 Schaltung zur automatischen Dynamik-kompression elektrischer Signale

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DE (1) DE1218014B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2849546A (en) * 1956-03-08 1958-08-26 Martin Bernard Compressor circuit
DE1108741B (de) * 1960-01-22 1961-06-15 Telefunken Patent Schaltung mit Begrenzerwirkung, besonders fuer Niederfrequenzschwingungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2849546A (en) * 1956-03-08 1958-08-26 Martin Bernard Compressor circuit
DE1108741B (de) * 1960-01-22 1961-06-15 Telefunken Patent Schaltung mit Begrenzerwirkung, besonders fuer Niederfrequenzschwingungen

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