-
Vorrichtung zum Überführen von einzelnen starren Tafeln an einen tSberkopf-
oder Hängeförderer Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Überführen von einzelnen
starren Tafeln an einen Uberkopf- oder Hängeförderer, der eine Reihe von im Abstand
angeordneten Zangensätzen aufweist, in die die Tafeln einzeln eingefügt und eingehängt
werden.
-
Obwohl die Erfindung ihre Verwendung beim automatischen Verladen solcher
Tafeln in Zangen und dann nach dem Weiterfördern beim Abladen der Tafeln findet,
ist sie besonders nützlich bei der automatischen Handhabung von verschiedenen Größen
auf gewünschte Umrisse vorgeschnittener und vorher gewaschener und getrockneter
Glastafeln, so daß sie getempert und/oder umhüllt werden können, ohne daß ein Umladen
von Hand erforderlich'ist.
-
Vor der Erfindung war es meist notwendig, starre Tafeln, insbesondere
Glasscheiben usw., von Hand in die Zangen zu laden, bevor sie durch einen Kühlofen
gefördert werden, wo die Glasscheiben auf eine genügend hohe Temperatur zwecks Temperung
durch plötzliche Abkühlung mit Luftströmen hoher Geschwindigkeit erhitzt werden,
um durch Versprühen geeigneter Metallsalzzusammensetzungen Metalloxydfilme zu bilden,
und wobei dann die Glasscheiben durch eine Abschreckstation gefördert werden, oder
durch eine Sprühstation, wo eine passende Metallsalzzusammensetzung auf die erhitzte
Glasscheibenoberfläche gesprüht wird.
-
Ebenso wurden die Tafeln oder Glasscheiben auch meist von Hand aus
den Greifzangen entfernt.
-
Bei der früheren Glasbehandlungstechnik sind viele Nachteile vorhanden.
Erstens ist das Aufladen und das Abladen von Hand wegen der hohen Arbeitskosten
teuer. Zweitens verursacht die Behandlung von Hand Verlust infolge Bruch. Drittens
sind Handarbeiten nicht der gleichmäßigen Behandlung dienlich, die für die Massenherstellung
wünschenswert ist.
-
Es ist ein Zweck der Erfindung, für eine automatische Handhabung
starrer Tafeln, insbesondere von Glasscheiben, besonders derjenigen zu sorgen, die
vorher auf Umriß geschnitten worden sind, wobei ihre Kanten abgeschliffen und ihre
Ecken durch Abgraten abgeschrägt sind, und die gewaschen und getrocknet sind.
-
Bei einer Vorrichtung zum Überführen von einzelnen Glastafeln an
einen tSberkopf- oder Hängeförderer, der eine Reihe von im Abstand angeordneten
Glaszangensätzen aufweist, in die die Tafeln einzeln eingefügt und eingehängt werden,
sind erfindungsgemäß in einer Hebevorrichtung am Ende einer die Glastafeln hochkant
stehend in ihrer Längsrichtung zuführenden Förderbahn zwei die
Glastafeln von ihren
beiden Seiten her zwischen sich erfassende Greifbacken um eine zur Tafelebene senkrechte
Achse drehbar gelagert, und der Antrieb für die Drehbewegung der Greifbacken ist
von der Hubbewegung der sie tragenden Hebevorrichtung abgeleitet.
-
Vorzugsweise werden die Greifbacken von axial verschiebbaren Wellen
getragen, die ihrerseits Ritzel tragen, welche mit längsverschiebbar auf einer Trag-und
Führungskonstruktion für die Hebevorrichtung angebrachten Zahnstangen zusammenarbeiten,
und ein durch die Hebevorrichtung getragener Eingriffshaken vorgesehen, der in den
unteren Bewegungsbereich der Zahnstangen hineinragt, um eine Relativbewegung zwischen
den Ritzeln und den Zahnstangen zu verhindern, nachdem die Greifbacken sich um ein
vorherbestimmtes Ausmaß gedreht haben.
-
Der im Bereich der Überführungs- oder Ladestation befiridliche Abschnitt
der anlieferndenFörderbahn ist zweckmäßig abwärts geneigt und enthält zur Abstützung
der Unterkante der Glastafeln eine Reihe von freilaufenden, längs im Abstand angeordneten
Förderwalzen, die mit ihrem Tragrahmen in Abhängigkeit vom Erfassen der Glastafel
durch die Greifbacken aus der Tragstellung nach unten bewegbar sind.
-
Dem Abschnitt der Förderbahn im Bereich der Oberführungs- oder Ladestation
ist zweckmäßig eine Folge von zwei Förderabschnitten vorgeschaltet, von denen der
erste, anliefernde Abschnitt die Glastafeln in Längsrichtung auf ihrer unteren Kante
stehend in einer aus der Vertikalen gekippten Ebene durch seitliche Führungsrollen
abstützt, und daß der nächste, zwischen dem gekippten Förderabschnitt und der Ladestation
liegende Abschnitt um eine horizontale Achse von der Ausrichtung mit dem gekippten
Abschnitt in die Ausrichtung mit der Ladestation schwenkbar ist und Führungsrollen
enthält, um die Glastafeln nach dem Zurückkippen in vertikaler Lage zu führen.
-
In der Fördertechnik ist zwar bekannt, zum Drehen eines Gegenstandes
um eine waagerechte Achse zwei den Gegenstand von zwei Seiten her zwischen sich
erfassende Greifbacken vorzusehen, die gemeinsam um eine waagerechte Achse drehbar
sind; bei den bekannten Einrichtungen sind jedoch die drehbaren Greifbacken nicht
an einer Hebevorrichtung befestigt.
-
Die Erfindung ist an Hand einer Ausführung der Erfindung besser verständlich,
die in den Zeichnungen als Beispiel gezeigt und nachfolgend beschrieben ist. In
den Zeichnungen ist F i g. 1 eine teilweise Längsansicht eines Teiles der erläuterten
Ausführung der Erfindung, wobei bestimmte Teile, die für das Verständnis der Erfindung
unwesentlich sind, fortgelassen sind, Fig. 2 eine teilweise Endansicht eines Beschickungsförderers
nach Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 eine teilweise Schnittansicht des schwenkbaren
Förderabschnittes nach Linie III-III in F i g. 1, F i g. 4 eine Ansicht der Glasbeschickungsstation,
wo die Glasscheiben automatisch in die Zangen geladen werden, Fig. 5 eine teilweise
Endansicht der Glasbeschickungsstation nach Linie V-V in F i g. 4.
-
Die die Erfindung zeigende Vorrichtung benutzt eine Mehrzahl von
Wagen C, von denen jeder mit mindestens einem am Boden desselben auf einer Spitze
pendelnd befestigten Aufhängeglied versehen ist. An jedem der Aufhängeglieder ist
eine Zange T nach unten weisend - angebracht. Die Zange enthält ein Anschlagglied,
welches drehbar an einem gemeinsamen Gelenkzapfen für die Zangenarme gelagert ist.
Die letzteren sind ihrerseits in der Nähe ihres unteren Endes gelocht, um gegenüberliegende
Zangenspitzen aufzunehmen, die geeignet sind, zwischen sich eine Glasscheibe einzuklemmen,
während sich zusätzliche Arme horizontal von den oberen Enden der Zangenarme nach
auswärts erstrecken, um das Abladen zu erleichtern. Führungsglieder, die sichern,
daß das Glas beim Beladen in die Zangen T richtig gerichtet ist, sind am unteren
Ende der Zangenarme befestigt.
-
Unter Bezugnahme, insbesondere auf die Fig. 1, enthält die Vorrichtung
einen ersten Beschickungsförderer LC, einen schwenkbaren Förderabschnitt PC, der
sich hinter jenem ersten Beschickungsförderer LC erstreckt sowie einen nach abwärts
geneigten Förderabschnitt DC. Der erste Förderabschnitt LC geht von einer nicht
gezeigten Reinigungsstation aus und ist so gebaut, daß er die gereinigten Glasscheiben
unter einem Winkel von 15° zur Lotrechten (Fig.2) fördert. Der Beschickungsförderer
LC enthält einen Förderriemen, der sich
zwischen Rollen 22 erstreckt. Der Riemen
wird durch einen Motor 23 angetrieben. Der Beschickungsförder LC besitzt ferner
Leerlaufrollen 30', welche die Seitenfläche der Glasscheiben G stützen, während
deren Unterkante auf dem Riemen ruht. Der Beschickungsförderer LC enthält außerdem
Begrenzungsschalter LS27 und LS28, die zur Betätigung durch eine Glasscheibe eingestellt
sind.
-
Der schwenkbare Förderabschnitt PC ist um eine horizontale Achse
drehbar gelagert, die durch eine sich in Förderrichtung erstreckende Drehlagerstange
24 (Fig. 3) bestimmt ist, und zwar zwischen einer nach der Seite geneigten Ebene,
die mit der durch den BeschickungsabschnittLC gebildeten Glastragebene in Flucht
liegt, und einer vertikalen Ebene.
-
Die Schwenkstange 24 erstreckt sich zwischen Tragsäulen25 und 33 und
trägt die Tragkonstruktion für einen mit schwenkbaren Förderantriebsmotor 26 sowie
auch die Konstruktion, die die Antriebsförderrollen27 trägt. Ein Arbeitszylinder
28 ist schwenkbar zwischen der Tragsäule 25 und einem Arm 29 (F i g. 3) gelagert,
der starr an dem schwenkbaren Rahmen des Förderabschnittes PC befestigt ist, um
diesen Förderabschnitt um eine Drehachse zu schwenken, die durch die Drehlagerstange
24 bestimmt ist. Frei laufende Rollen 30 werden durch den schwenkbaren Förderabschnitt
PC gehalten, um eine Glasplatte in der Zeit zwischen ihrer Entfernung aus dem Beschickungsabschnitt
LC und ihrer Ankunft in einer Beladestation 31 stehend zu führen.
-
Der schwenkbare Förderabschnitt PC trägt Be' grenzungsschalter LS29,
LS30 und LS31, die zur Betätigung durch die Vorderkante einer auf dem schwenkbaren
Förderabschnitt PC befindlichen Glasscheibe angeordnet sind. Andere BegrenzungsschalterLS32A
und LS32B sind an der Säule25 montiert und winklig mit Bezug aufeinander um 150
versetzt (F i g. 3). Finger 32 erstrecken sich von dem schwenkbaren Förderabschnitt
PC so nach abwärts, daß sie die Begrenzungsschalter LS32A und LS32B bei Schwenkung
des Förderabschnittes PC zwischen einer lotrechten und einer geneigten Stellung
betätigen.
-
Die Beschickungsstation 31 (Fig. 1, 4 und 5) umfaßt den nach abwärts
geneigten Förderabschnitt DC, der in einer lotrechten Ebene schwenkbar ist. Der
Förderabschnitt DC empfängt eine Glasscheibe von dem schwenkbaren Förderabschnitt
PC, wenn der schwenkbare Förderabschnitt PC in Ausrichtung mit dem nach abwärts
geneigten FörderabschnittDC in eine gemeinsame lotrechte Ebene gebracht wird. Der
nach abwärts geneigte Förderabschnitt DC ist schwenkbar in vorkragender Weise zwischen
den senkrechten Säulen 33 einer offenen Tragkonstruktion gelagert, welche sich horizontal
erstreckende Träger 34 enthält, die die Säulen 33 mit Säulen 35 verbinden. Eine
der Säulen 33 trägt drehbar einen Arbeitszylinder, dessen Kolbenstange 36 drehbar
an ihrem freien Ende an dem nach abwärts geneigten Rahmen des Förderabschnittes
DC gelagert ist; der letztere endet in einer Pufferscheibe 37. Jede Säule 35 der
offenen Tragkonstruktion trägt eine sich lotrecht erstreckende Zahnstange 38 (F
i g. 4).
-
Ritzel 39 kämmen mit den Zahnstangen38 und sind auf axial ausgerichteten
Wellenabschnitten47 aufgekeilt, welche gegenüberliegende Greifbacken 40 an ihren
innenseitigen Enden drehfest halten. Die Wellenabschnitte 47 sind gleitend und drehbar
in
Lagern angebracht, welche einen Teil einer Hebevorrichtung 41
bilden.
-
Die Klemm- oder Greifbacken 40 sind durch Axialbewegung der Wellenabschnitte
47 relativ zu den Ritzelzahnrädern 39 axial bewegbar. Die Greifbacken sind aus einem
geeigneten Material, z. B.
-
Gummi, hergestellt, welches Glas nicht verdirbt.
-
Es sind Magnete S1 und S2 an den äußeren Enden der Wellen 47 befestigt.
Federn 42 sind von den Magneten1 und S2 aus mit einem Teil verbunden, der an der
Hebevorrichtung 41 befestigt ist, um die Greifbacken 40 normalerweise auseinanderzuziehen.
Der Wirkung der Federn 42 wird durch die MagneteS1 und S2 entgegengewirkt. Diese
Einzelheiten werden später beschrieben. Die Hebevorrichtung 41 enthält ferner Räder
43, die an Gleisen 44 laufen, die an den Säulen 35 befestigt sind.
-
Seitenführungsrollen 45 werden frei drehbar an Trägern gehalten,
die über dem nach abwärts geneigten Förderabschnitt DC angeordnet sind, um das Halten
der Glasscheiben in einer vertikalen Ebene zu bewirken.
-
Die Führungsrollen 45 und ihre Träger enden kurz vor den Klemmbacken
40, um den letzteren zu gestatten, sich beim Erfassen einer flachen Tafel zwischen
ihnen aufwärts zu bewegen. Ein Kolben 46 bewirkt die Bewegung der Hebevorrichtung
41 in ihrer lotrechten Bahn, die durch die Gleise 44 bestimmt ist.
-
Geeignete Steuerstromkreise und Anzeigemittel steuern die Arbeitsfolge
der verschiedenen Bauelemente in diesem Teil der Vorrichtung.
-
Die Steuerstromkreise, welche die Bewegungen der Glasscheiben von
dem abwärts geneigten Förderabschnitt DC zu dem Klemmeingriff durch die Zangen T
der Wagen C steuern, werden durch die Begrenzungsschalter LS33, LS34, LS35, LS36,
LS37 und LS38 betätigt. Der Begrenzungsschalter Los 33 ist in Linie mit der Ebene
der Glasscheiben angeordnet, wenn sich der nach abwärts geneigte FörderabschnittDC
in seiner obersten Stellung befindet und die Scheiben durch die Führungsrollen 45
gestützt werden. Der Begrenzungsschalter LS 34 ist in der Schwenkbahn des abwärts
geneigten Förderabschnittes DC angeordnet. Die Begrenzungsschalter LS35, LS36 und
LS37 sind an einer der Säulen 35 in der Bewegungsbahn der Hebevorrichtung 41 angebracht
und sind zur Betätigung durch die Hebevorrichtung an der obersten Grenze der Hebebewegung,
an einem Punkt der Abwärtsbewegung der Hebevorrichtung und an der untersten Grenze
der Anhebebewegung angeordnet. Der BegrenzungsschalterLS38 ist zur Betätigung durch
den abwärts geneigten Förderabschnitt DC angeordnet, wenn der letztere nach aufwärts
geschwenkt wird. Die Begrenzungsschalter Los 34 und Los 38 sind an einer durch einen
der Balken 34 getragenen Konsole befestigt.
-
Um sicherzustellen, daß die gerade Längskante der Glasscheibe horizontal
angeordnet ist, wenn das Glas in die Zangen T eintritt, sind die Zahnstangen 38
und die Ritzel 39 so konstruiert, daß sich die Ritzel etwas weniger als 1800 drehen,
wodurch die Glasscheibe aus einer leicht abwärts geneigten Lage in eine solche Lage
gedreht wird, daß die Oberkante der Glasscheibe eine horizontale Linie einnimmt,
während das Glas sich noch unter seinen Eintrittspunkten in die Zangen befindet.
An diesem Punkt
tritt ein an der Hebevorrichtung 41 befestigter Haken 50 mit dem
unteren Ende der Zahnstange 38 in Eingriff und veranlaßt die letztere zusammen mit
dem übrigen Teil der Hebevorrichtung ohne weitere Drehung des Ritzelzahnrades 39
nach aufwärts zu gleiten. Zahnstangenführungen 50' sind an der Säule 35 befestigt,
um das Aufwärtsgleiten der Zahnstange 38 durch sie hindurch von ihrer Ruhelage auf
einem Anschlag zu gestatten.
-
Ein Wagenförderer CC weist eine im wesentlichen zu derjenigen der
Glasfördererabschnitt LC, PC und DC parallele Bahn auf und enthält einen Wageneinlaufabschnitt48
mit hoher Geschwindigkeit, der intermittierend durch einen Motor 49 angetrieben
wird, um einen Wagen von der Beschickungsstation 31 in einen tunnelartigen Ofen
51 zu fördern. Ein Motor fördert die Wagen C durch den Ofen 51 längs des Ofenabschnittes
52 des Wagenförderers CC (Fig. 1). Der Ofen besitzt eine Eintrittstür 54 und eine
Austrittstür.
-
Begrenzungsschalter LS40, LS39 und LS43 sind längs der Wagenbewegungsbahn
zur Betätigung durch einen Wagen C angeordnet, wenn der Wagen verschiedene Stellungen
längs des Wagenförderers CC an der Beschickungsstation 31 und unmittelbar außerhalb
der Eintrittstür 54 einnimmt. Begrenzungsschalter LS41 und LS42 werden durch Öffnen
bzw.
-
Schließen der Eintrittstür 54 betätigt.
-
Der Ofen 51 enthält eine Mehrzahl von miteinander verbundenen Ofenabschnitten,
die sich von der Eintrittstür 54 zu der Austrittstür erstrecken.
-
Der Wagenförderer CC enthält ortsfest gelagerte Stummelrollen, die
ununterbrochen durch einen Motor über einen Kettenantrieb angetrieben werden.
-
Das Antriebssystem enthält auch Freilaufkupplungen.
-
Jeder Wagen C enthält eine Rollschiene67, die auf den Förderrollen
läuft, ein Verbindungsteil von C-förmiger Konstruktion und einen Unterteil mit dem
Aufhängeglied, welches die Zangen T trägt. Ein Vorsprung oder Nocken 67' ist an
der Schiene 67 befestigt. Eine zwangläufige und stufenlos regelbare Steuervorrichtung
enthält Nocken für die Betätigung von weiteren Schaltern. Diese Nocken werden ununterbrochen
durch den Motor des Wagenförderers gedreht, um diese Schalter periodisch zu betätigen.
-
Ein Wagenrückförderer RC liegt direkt über dem Wagenförderer CC und
enthält einen Anfangsteil, der an einer Wagenhebestation angeordnet ist und durch
einen Kupplungsantrieb angetrieben wird. Ein zurückziehbarer Wagenanschlag 115 ist
unmittelbar vor dem Endteil 116 des Wagenrückförderers RC angeordnet, um den Vorsprung
67' zu berühren, wann immer es nötig ist, um die Wagenbewegung auf die Wagenabsenkstation
92 anzuhalten. Der Endteil 116 ist an dem Oberteil der Wagenabsenkstation 92 angeordnet,
wo die Wagen von dem Wagenrückförderer RC an den Wagenförderer CC übertragen werden.
Ein ununterbrochen arbeitender Motor 117 treibt den Wagenrückförderer RC an und
zusätzlich über eine Kupplung dessen Anfangsteil und seinen gesonderten Endteil
116 durch eine weitere Kupplung 118. Begrenzungsschalter Los7, Los 58 und Los 65
sind entweder unmittelbar vor oder an dem Endteil 116 des Wagenrüdcförderers RC
zwecks Betätigung durch Wagen C angeordnet, um die Bewegung der Wagen in die Wagenabsenkstation
92 zu steuern.
-
Die Wagenhebestation wie die Wagensenkungsstation 92 enthalten je
eine Vorrichtung, die an einem um waagerechte Achsen schwenkbaren Hebearm befindliche
Wagenhaltefinger aufweist, die in einem Zyklus von Bogenbewegungen die Wagen auf
die Wagenrückführebene heben bzw. von dieser absenken. An der Wagenabsenkstation
92 ist ein pendelnd aufgehängter Hublagerstuhl 119 angeordnet, der die Antriebseinrichtung
der Absenkstation trägt.
-
Begrenzungsschalter Los9, LS60, LS61 und LS62 sind zwecks Betätigung
durch Bauelemente des Lagerstuhles 119 angeordnet, der einen Wagen C in den Teil
des Wagenförderers CC an der Beschickungsstation 31 zurückbringt, um eine andere
Glasscheibe aufzunehmen. Der Begrenzungsschalter Los 63 ist zur Betätigung durch
einen Wagen C angeordnet, der auf den Wagenförderer CC abgesetzt wird, wo der Wagen
wieder in den Abschnitt gebracht ist, der durch die Begrenzungsschalter LS 40, Los
39 und Los 43 gesteuert wird, und der Wagen bereit ist, einen neuen Bewegungszyklus
wieder aufzunehmen.