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DE1217867B - Vorrichtung zum UEberfuehren von einzelnen starren Tafeln an einen UEberkopf- oder Haengefoerderer - Google Patents

Vorrichtung zum UEberfuehren von einzelnen starren Tafeln an einen UEberkopf- oder Haengefoerderer

Info

Publication number
DE1217867B
DE1217867B DEP24825A DEP0024825A DE1217867B DE 1217867 B DE1217867 B DE 1217867B DE P24825 A DEP24825 A DE P24825A DE P0024825 A DEP0024825 A DE P0024825A DE 1217867 B DE1217867 B DE 1217867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
section
panels
gripping jaws
glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP24825A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Richard Davidson
William Paul Mitchell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PPG Industries Inc
Original Assignee
Pittsburgh Plate Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pittsburgh Plate Glass Co filed Critical Pittsburgh Plate Glass Co
Publication of DE1217867B publication Critical patent/DE1217867B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/14Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands
    • C03B35/20Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands by gripping tongs or supporting frames

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Überführen von einzelnen starren Tafeln an einen tSberkopf- oder Hängeförderer Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Überführen von einzelnen starren Tafeln an einen Uberkopf- oder Hängeförderer, der eine Reihe von im Abstand angeordneten Zangensätzen aufweist, in die die Tafeln einzeln eingefügt und eingehängt werden.
  • Obwohl die Erfindung ihre Verwendung beim automatischen Verladen solcher Tafeln in Zangen und dann nach dem Weiterfördern beim Abladen der Tafeln findet, ist sie besonders nützlich bei der automatischen Handhabung von verschiedenen Größen auf gewünschte Umrisse vorgeschnittener und vorher gewaschener und getrockneter Glastafeln, so daß sie getempert und/oder umhüllt werden können, ohne daß ein Umladen von Hand erforderlich'ist.
  • Vor der Erfindung war es meist notwendig, starre Tafeln, insbesondere Glasscheiben usw., von Hand in die Zangen zu laden, bevor sie durch einen Kühlofen gefördert werden, wo die Glasscheiben auf eine genügend hohe Temperatur zwecks Temperung durch plötzliche Abkühlung mit Luftströmen hoher Geschwindigkeit erhitzt werden, um durch Versprühen geeigneter Metallsalzzusammensetzungen Metalloxydfilme zu bilden, und wobei dann die Glasscheiben durch eine Abschreckstation gefördert werden, oder durch eine Sprühstation, wo eine passende Metallsalzzusammensetzung auf die erhitzte Glasscheibenoberfläche gesprüht wird.
  • Ebenso wurden die Tafeln oder Glasscheiben auch meist von Hand aus den Greifzangen entfernt.
  • Bei der früheren Glasbehandlungstechnik sind viele Nachteile vorhanden. Erstens ist das Aufladen und das Abladen von Hand wegen der hohen Arbeitskosten teuer. Zweitens verursacht die Behandlung von Hand Verlust infolge Bruch. Drittens sind Handarbeiten nicht der gleichmäßigen Behandlung dienlich, die für die Massenherstellung wünschenswert ist.
  • Es ist ein Zweck der Erfindung, für eine automatische Handhabung starrer Tafeln, insbesondere von Glasscheiben, besonders derjenigen zu sorgen, die vorher auf Umriß geschnitten worden sind, wobei ihre Kanten abgeschliffen und ihre Ecken durch Abgraten abgeschrägt sind, und die gewaschen und getrocknet sind.
  • Bei einer Vorrichtung zum Überführen von einzelnen Glastafeln an einen tSberkopf- oder Hängeförderer, der eine Reihe von im Abstand angeordneten Glaszangensätzen aufweist, in die die Tafeln einzeln eingefügt und eingehängt werden, sind erfindungsgemäß in einer Hebevorrichtung am Ende einer die Glastafeln hochkant stehend in ihrer Längsrichtung zuführenden Förderbahn zwei die Glastafeln von ihren beiden Seiten her zwischen sich erfassende Greifbacken um eine zur Tafelebene senkrechte Achse drehbar gelagert, und der Antrieb für die Drehbewegung der Greifbacken ist von der Hubbewegung der sie tragenden Hebevorrichtung abgeleitet.
  • Vorzugsweise werden die Greifbacken von axial verschiebbaren Wellen getragen, die ihrerseits Ritzel tragen, welche mit längsverschiebbar auf einer Trag-und Führungskonstruktion für die Hebevorrichtung angebrachten Zahnstangen zusammenarbeiten, und ein durch die Hebevorrichtung getragener Eingriffshaken vorgesehen, der in den unteren Bewegungsbereich der Zahnstangen hineinragt, um eine Relativbewegung zwischen den Ritzeln und den Zahnstangen zu verhindern, nachdem die Greifbacken sich um ein vorherbestimmtes Ausmaß gedreht haben.
  • Der im Bereich der Überführungs- oder Ladestation befiridliche Abschnitt der anlieferndenFörderbahn ist zweckmäßig abwärts geneigt und enthält zur Abstützung der Unterkante der Glastafeln eine Reihe von freilaufenden, längs im Abstand angeordneten Förderwalzen, die mit ihrem Tragrahmen in Abhängigkeit vom Erfassen der Glastafel durch die Greifbacken aus der Tragstellung nach unten bewegbar sind.
  • Dem Abschnitt der Förderbahn im Bereich der Oberführungs- oder Ladestation ist zweckmäßig eine Folge von zwei Förderabschnitten vorgeschaltet, von denen der erste, anliefernde Abschnitt die Glastafeln in Längsrichtung auf ihrer unteren Kante stehend in einer aus der Vertikalen gekippten Ebene durch seitliche Führungsrollen abstützt, und daß der nächste, zwischen dem gekippten Förderabschnitt und der Ladestation liegende Abschnitt um eine horizontale Achse von der Ausrichtung mit dem gekippten Abschnitt in die Ausrichtung mit der Ladestation schwenkbar ist und Führungsrollen enthält, um die Glastafeln nach dem Zurückkippen in vertikaler Lage zu führen.
  • In der Fördertechnik ist zwar bekannt, zum Drehen eines Gegenstandes um eine waagerechte Achse zwei den Gegenstand von zwei Seiten her zwischen sich erfassende Greifbacken vorzusehen, die gemeinsam um eine waagerechte Achse drehbar sind; bei den bekannten Einrichtungen sind jedoch die drehbaren Greifbacken nicht an einer Hebevorrichtung befestigt.
  • Die Erfindung ist an Hand einer Ausführung der Erfindung besser verständlich, die in den Zeichnungen als Beispiel gezeigt und nachfolgend beschrieben ist. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine teilweise Längsansicht eines Teiles der erläuterten Ausführung der Erfindung, wobei bestimmte Teile, die für das Verständnis der Erfindung unwesentlich sind, fortgelassen sind, Fig. 2 eine teilweise Endansicht eines Beschickungsförderers nach Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 eine teilweise Schnittansicht des schwenkbaren Förderabschnittes nach Linie III-III in F i g. 1, F i g. 4 eine Ansicht der Glasbeschickungsstation, wo die Glasscheiben automatisch in die Zangen geladen werden, Fig. 5 eine teilweise Endansicht der Glasbeschickungsstation nach Linie V-V in F i g. 4.
  • Die die Erfindung zeigende Vorrichtung benutzt eine Mehrzahl von Wagen C, von denen jeder mit mindestens einem am Boden desselben auf einer Spitze pendelnd befestigten Aufhängeglied versehen ist. An jedem der Aufhängeglieder ist eine Zange T nach unten weisend - angebracht. Die Zange enthält ein Anschlagglied, welches drehbar an einem gemeinsamen Gelenkzapfen für die Zangenarme gelagert ist. Die letzteren sind ihrerseits in der Nähe ihres unteren Endes gelocht, um gegenüberliegende Zangenspitzen aufzunehmen, die geeignet sind, zwischen sich eine Glasscheibe einzuklemmen, während sich zusätzliche Arme horizontal von den oberen Enden der Zangenarme nach auswärts erstrecken, um das Abladen zu erleichtern. Führungsglieder, die sichern, daß das Glas beim Beladen in die Zangen T richtig gerichtet ist, sind am unteren Ende der Zangenarme befestigt.
  • Unter Bezugnahme, insbesondere auf die Fig. 1, enthält die Vorrichtung einen ersten Beschickungsförderer LC, einen schwenkbaren Förderabschnitt PC, der sich hinter jenem ersten Beschickungsförderer LC erstreckt sowie einen nach abwärts geneigten Förderabschnitt DC. Der erste Förderabschnitt LC geht von einer nicht gezeigten Reinigungsstation aus und ist so gebaut, daß er die gereinigten Glasscheiben unter einem Winkel von 15° zur Lotrechten (Fig.2) fördert. Der Beschickungsförderer LC enthält einen Förderriemen, der sich zwischen Rollen 22 erstreckt. Der Riemen wird durch einen Motor 23 angetrieben. Der Beschickungsförder LC besitzt ferner Leerlaufrollen 30', welche die Seitenfläche der Glasscheiben G stützen, während deren Unterkante auf dem Riemen ruht. Der Beschickungsförderer LC enthält außerdem Begrenzungsschalter LS27 und LS28, die zur Betätigung durch eine Glasscheibe eingestellt sind.
  • Der schwenkbare Förderabschnitt PC ist um eine horizontale Achse drehbar gelagert, die durch eine sich in Förderrichtung erstreckende Drehlagerstange 24 (Fig. 3) bestimmt ist, und zwar zwischen einer nach der Seite geneigten Ebene, die mit der durch den BeschickungsabschnittLC gebildeten Glastragebene in Flucht liegt, und einer vertikalen Ebene.
  • Die Schwenkstange 24 erstreckt sich zwischen Tragsäulen25 und 33 und trägt die Tragkonstruktion für einen mit schwenkbaren Förderantriebsmotor 26 sowie auch die Konstruktion, die die Antriebsförderrollen27 trägt. Ein Arbeitszylinder 28 ist schwenkbar zwischen der Tragsäule 25 und einem Arm 29 (F i g. 3) gelagert, der starr an dem schwenkbaren Rahmen des Förderabschnittes PC befestigt ist, um diesen Förderabschnitt um eine Drehachse zu schwenken, die durch die Drehlagerstange 24 bestimmt ist. Frei laufende Rollen 30 werden durch den schwenkbaren Förderabschnitt PC gehalten, um eine Glasplatte in der Zeit zwischen ihrer Entfernung aus dem Beschickungsabschnitt LC und ihrer Ankunft in einer Beladestation 31 stehend zu führen.
  • Der schwenkbare Förderabschnitt PC trägt Be' grenzungsschalter LS29, LS30 und LS31, die zur Betätigung durch die Vorderkante einer auf dem schwenkbaren Förderabschnitt PC befindlichen Glasscheibe angeordnet sind. Andere BegrenzungsschalterLS32A und LS32B sind an der Säule25 montiert und winklig mit Bezug aufeinander um 150 versetzt (F i g. 3). Finger 32 erstrecken sich von dem schwenkbaren Förderabschnitt PC so nach abwärts, daß sie die Begrenzungsschalter LS32A und LS32B bei Schwenkung des Förderabschnittes PC zwischen einer lotrechten und einer geneigten Stellung betätigen.
  • Die Beschickungsstation 31 (Fig. 1, 4 und 5) umfaßt den nach abwärts geneigten Förderabschnitt DC, der in einer lotrechten Ebene schwenkbar ist. Der Förderabschnitt DC empfängt eine Glasscheibe von dem schwenkbaren Förderabschnitt PC, wenn der schwenkbare Förderabschnitt PC in Ausrichtung mit dem nach abwärts geneigten FörderabschnittDC in eine gemeinsame lotrechte Ebene gebracht wird. Der nach abwärts geneigte Förderabschnitt DC ist schwenkbar in vorkragender Weise zwischen den senkrechten Säulen 33 einer offenen Tragkonstruktion gelagert, welche sich horizontal erstreckende Träger 34 enthält, die die Säulen 33 mit Säulen 35 verbinden. Eine der Säulen 33 trägt drehbar einen Arbeitszylinder, dessen Kolbenstange 36 drehbar an ihrem freien Ende an dem nach abwärts geneigten Rahmen des Förderabschnittes DC gelagert ist; der letztere endet in einer Pufferscheibe 37. Jede Säule 35 der offenen Tragkonstruktion trägt eine sich lotrecht erstreckende Zahnstange 38 (F i g. 4).
  • Ritzel 39 kämmen mit den Zahnstangen38 und sind auf axial ausgerichteten Wellenabschnitten47 aufgekeilt, welche gegenüberliegende Greifbacken 40 an ihren innenseitigen Enden drehfest halten. Die Wellenabschnitte 47 sind gleitend und drehbar in Lagern angebracht, welche einen Teil einer Hebevorrichtung 41 bilden.
  • Die Klemm- oder Greifbacken 40 sind durch Axialbewegung der Wellenabschnitte 47 relativ zu den Ritzelzahnrädern 39 axial bewegbar. Die Greifbacken sind aus einem geeigneten Material, z. B.
  • Gummi, hergestellt, welches Glas nicht verdirbt.
  • Es sind Magnete S1 und S2 an den äußeren Enden der Wellen 47 befestigt. Federn 42 sind von den Magneten1 und S2 aus mit einem Teil verbunden, der an der Hebevorrichtung 41 befestigt ist, um die Greifbacken 40 normalerweise auseinanderzuziehen. Der Wirkung der Federn 42 wird durch die MagneteS1 und S2 entgegengewirkt. Diese Einzelheiten werden später beschrieben. Die Hebevorrichtung 41 enthält ferner Räder 43, die an Gleisen 44 laufen, die an den Säulen 35 befestigt sind.
  • Seitenführungsrollen 45 werden frei drehbar an Trägern gehalten, die über dem nach abwärts geneigten Förderabschnitt DC angeordnet sind, um das Halten der Glasscheiben in einer vertikalen Ebene zu bewirken.
  • Die Führungsrollen 45 und ihre Träger enden kurz vor den Klemmbacken 40, um den letzteren zu gestatten, sich beim Erfassen einer flachen Tafel zwischen ihnen aufwärts zu bewegen. Ein Kolben 46 bewirkt die Bewegung der Hebevorrichtung 41 in ihrer lotrechten Bahn, die durch die Gleise 44 bestimmt ist.
  • Geeignete Steuerstromkreise und Anzeigemittel steuern die Arbeitsfolge der verschiedenen Bauelemente in diesem Teil der Vorrichtung.
  • Die Steuerstromkreise, welche die Bewegungen der Glasscheiben von dem abwärts geneigten Förderabschnitt DC zu dem Klemmeingriff durch die Zangen T der Wagen C steuern, werden durch die Begrenzungsschalter LS33, LS34, LS35, LS36, LS37 und LS38 betätigt. Der Begrenzungsschalter Los 33 ist in Linie mit der Ebene der Glasscheiben angeordnet, wenn sich der nach abwärts geneigte FörderabschnittDC in seiner obersten Stellung befindet und die Scheiben durch die Führungsrollen 45 gestützt werden. Der Begrenzungsschalter LS 34 ist in der Schwenkbahn des abwärts geneigten Förderabschnittes DC angeordnet. Die Begrenzungsschalter LS35, LS36 und LS37 sind an einer der Säulen 35 in der Bewegungsbahn der Hebevorrichtung 41 angebracht und sind zur Betätigung durch die Hebevorrichtung an der obersten Grenze der Hebebewegung, an einem Punkt der Abwärtsbewegung der Hebevorrichtung und an der untersten Grenze der Anhebebewegung angeordnet. Der BegrenzungsschalterLS38 ist zur Betätigung durch den abwärts geneigten Förderabschnitt DC angeordnet, wenn der letztere nach aufwärts geschwenkt wird. Die Begrenzungsschalter Los 34 und Los 38 sind an einer durch einen der Balken 34 getragenen Konsole befestigt.
  • Um sicherzustellen, daß die gerade Längskante der Glasscheibe horizontal angeordnet ist, wenn das Glas in die Zangen T eintritt, sind die Zahnstangen 38 und die Ritzel 39 so konstruiert, daß sich die Ritzel etwas weniger als 1800 drehen, wodurch die Glasscheibe aus einer leicht abwärts geneigten Lage in eine solche Lage gedreht wird, daß die Oberkante der Glasscheibe eine horizontale Linie einnimmt, während das Glas sich noch unter seinen Eintrittspunkten in die Zangen befindet. An diesem Punkt tritt ein an der Hebevorrichtung 41 befestigter Haken 50 mit dem unteren Ende der Zahnstange 38 in Eingriff und veranlaßt die letztere zusammen mit dem übrigen Teil der Hebevorrichtung ohne weitere Drehung des Ritzelzahnrades 39 nach aufwärts zu gleiten. Zahnstangenführungen 50' sind an der Säule 35 befestigt, um das Aufwärtsgleiten der Zahnstange 38 durch sie hindurch von ihrer Ruhelage auf einem Anschlag zu gestatten.
  • Ein Wagenförderer CC weist eine im wesentlichen zu derjenigen der Glasfördererabschnitt LC, PC und DC parallele Bahn auf und enthält einen Wageneinlaufabschnitt48 mit hoher Geschwindigkeit, der intermittierend durch einen Motor 49 angetrieben wird, um einen Wagen von der Beschickungsstation 31 in einen tunnelartigen Ofen 51 zu fördern. Ein Motor fördert die Wagen C durch den Ofen 51 längs des Ofenabschnittes 52 des Wagenförderers CC (Fig. 1). Der Ofen besitzt eine Eintrittstür 54 und eine Austrittstür.
  • Begrenzungsschalter LS40, LS39 und LS43 sind längs der Wagenbewegungsbahn zur Betätigung durch einen Wagen C angeordnet, wenn der Wagen verschiedene Stellungen längs des Wagenförderers CC an der Beschickungsstation 31 und unmittelbar außerhalb der Eintrittstür 54 einnimmt. Begrenzungsschalter LS41 und LS42 werden durch Öffnen bzw.
  • Schließen der Eintrittstür 54 betätigt.
  • Der Ofen 51 enthält eine Mehrzahl von miteinander verbundenen Ofenabschnitten, die sich von der Eintrittstür 54 zu der Austrittstür erstrecken.
  • Der Wagenförderer CC enthält ortsfest gelagerte Stummelrollen, die ununterbrochen durch einen Motor über einen Kettenantrieb angetrieben werden.
  • Das Antriebssystem enthält auch Freilaufkupplungen.
  • Jeder Wagen C enthält eine Rollschiene67, die auf den Förderrollen läuft, ein Verbindungsteil von C-förmiger Konstruktion und einen Unterteil mit dem Aufhängeglied, welches die Zangen T trägt. Ein Vorsprung oder Nocken 67' ist an der Schiene 67 befestigt. Eine zwangläufige und stufenlos regelbare Steuervorrichtung enthält Nocken für die Betätigung von weiteren Schaltern. Diese Nocken werden ununterbrochen durch den Motor des Wagenförderers gedreht, um diese Schalter periodisch zu betätigen.
  • Ein Wagenrückförderer RC liegt direkt über dem Wagenförderer CC und enthält einen Anfangsteil, der an einer Wagenhebestation angeordnet ist und durch einen Kupplungsantrieb angetrieben wird. Ein zurückziehbarer Wagenanschlag 115 ist unmittelbar vor dem Endteil 116 des Wagenrückförderers RC angeordnet, um den Vorsprung 67' zu berühren, wann immer es nötig ist, um die Wagenbewegung auf die Wagenabsenkstation 92 anzuhalten. Der Endteil 116 ist an dem Oberteil der Wagenabsenkstation 92 angeordnet, wo die Wagen von dem Wagenrückförderer RC an den Wagenförderer CC übertragen werden. Ein ununterbrochen arbeitender Motor 117 treibt den Wagenrückförderer RC an und zusätzlich über eine Kupplung dessen Anfangsteil und seinen gesonderten Endteil 116 durch eine weitere Kupplung 118. Begrenzungsschalter Los7, Los 58 und Los 65 sind entweder unmittelbar vor oder an dem Endteil 116 des Wagenrüdcförderers RC zwecks Betätigung durch Wagen C angeordnet, um die Bewegung der Wagen in die Wagenabsenkstation 92 zu steuern.
  • Die Wagenhebestation wie die Wagensenkungsstation 92 enthalten je eine Vorrichtung, die an einem um waagerechte Achsen schwenkbaren Hebearm befindliche Wagenhaltefinger aufweist, die in einem Zyklus von Bogenbewegungen die Wagen auf die Wagenrückführebene heben bzw. von dieser absenken. An der Wagenabsenkstation 92 ist ein pendelnd aufgehängter Hublagerstuhl 119 angeordnet, der die Antriebseinrichtung der Absenkstation trägt.
  • Begrenzungsschalter Los9, LS60, LS61 und LS62 sind zwecks Betätigung durch Bauelemente des Lagerstuhles 119 angeordnet, der einen Wagen C in den Teil des Wagenförderers CC an der Beschickungsstation 31 zurückbringt, um eine andere Glasscheibe aufzunehmen. Der Begrenzungsschalter Los 63 ist zur Betätigung durch einen Wagen C angeordnet, der auf den Wagenförderer CC abgesetzt wird, wo der Wagen wieder in den Abschnitt gebracht ist, der durch die Begrenzungsschalter LS 40, Los 39 und Los 43 gesteuert wird, und der Wagen bereit ist, einen neuen Bewegungszyklus wieder aufzunehmen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Überführen von einzelnen starren Tafeln an einen Uberkopf- oder Hängeförderer, der eine Reihe von im Abstand angeordneten Zangensätzen aufweist, in die die Tafeln einzeln eingefügt und eingehängt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Hebevorrichtung (41) am Ende einer die Tafeln hochkant stehend in ihrer Längsrichtung zuführenden Förderbahn (PC, DC) zwei die Tafeln von ihren beiden Seiten her zwischen sich erfassende Greifbacken (40) um eine zur Tafelebene senkrechte Achse drehbar gelagert sind, und daß der Antrieb für die Drehbewegung der Greifbacken von der Hubbewegung der sie tragenden Hebevorrichtung abgeleitet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifbacken (40) von axial verschiebbaren Wellen (47) getragen werden, die ihrerseits Ritzel (39) tragen, welche mit längsverschiebbar auf einer Trag- und Führungskonstruktion (35) für die Hebevorrichtung (41) angebrachten Zahnstangen (38) zusammenarbeiten, und daß ein durch die Hebevorrichtung (41) getragener Eingriffshaken (50) vorgesehen ist, der in den unteren Bewegungsbereich der Zahnstangen (38) hineinragt, um eine Relativbewegung zwischen den Ritzeln (39) und den Zahnstangen (38) zu verhindern, nachdem die Greifbacken (40) sich um ein vorherbestimmtes Ausmaß gedreht haben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich der Uberführungs- oder Ladestation befindliche Abschnitt (DC) der anliefernden Förderbahn abwärts geneigt ist und zur Abstützung der Unterkante der Tafel eine Reihe von frei laufenden, längs im Abstand angeordneten Förderwalzen enthält, die mit ihrem Tragrahmen in Abhängigkeit vom Erfassen der Tafel durch die Greifbacken (40) aus der Tragstellung nach unten bewegbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abschnitt (DC) der Förderbahn im Bereich der Überführungs- oder Ladestation eine Folge von zwei Förderabschnitten (LC, PC) vorgeschaltet ist, von denen der erste, anliefernde Abschnitt (LC) die Tafeln in Längsrichtung auf ihrer unteren Kante stehend in einer aus der Vertikalen gekippten Ebene durch seitliche Führungsrollen (30') abstützt und daß der nächste, zwischen dem gekippten Förderabschnitt (LC) und der Ladestation (DC) liegende Abschnitt (PC) um eine horizontale Achse von der Ausrichtung mit dem gekippten Abschnitt in die Ausrichtung mit der Ladestation (DC) schwenkbar ist und Führungsrollen (30) enthält, um die Tafeln nach dem Zurückkippen in vertikaler Lage zu führen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 529 781, 892 389; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 718 135; französische Patentschrift Nr. 1 174094; britische Patentschrift Nr. 694 671; USA.- Patentschriften Nr. 2111452, 2328050, 2 370 381, 2 583 490, 2697529.
DEP24825A 1959-04-16 1960-04-14 Vorrichtung zum UEberfuehren von einzelnen starren Tafeln an einen UEberkopf- oder Haengefoerderer Pending DE1217867B (de)

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