DE1215073B - Selbsttaetig arbeitende Baeckereianlage zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Broten und Broetchen - Google Patents
Selbsttaetig arbeitende Baeckereianlage zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Broten und BroetchenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
A21c
Deutsche Kl.: 2b-14/02
Nummer: 1215 073
Aktenzeichen: W28111III/2b
Anmeldetag:_ 30. Juni 1960
Auslegetag: 28. April 1966
Früher war es in Bäckereien, auch in solchen, in denen Brote und Brötchen in großen Mengen hergestellt
werden, üblich, die Teigstücke häufig mit den Händen zu berühren, beispielsweise um sie umzusetzen,
zu verteilen, um sie den verschiedenen Bearbeitungsvorgängen zu unterwerfen, mit kontrolliertem
Schluß zu wenden, Gärschränken und dem Backofen zuzuführen und zu entnehmen. Hierdurch wurden
viele gelernte Arbeitskräfte benötigt, von deren Fleiß und Geschicklichkeit die Menge und die Güte
der hergestellten Backwaren abhingen. Um große Mengen in gleicher Qualität und auf hygienisch einwandfreie
Weise herstellen zu können, hat man in ständig steigendem Maße die verschiedenen Arbeitsvorgänge
automatisiert. Es liegt im Zuge der Automatisierung, daß sämtliche Arbeitsvorgänge zwangläufig
und ohne Unterbrechung aufeinanderfolgen. Hierbei werden in der Regel an den Übergängen von
einem Anlageteil zum anderen, beispielsweise vom Gärschrank zum Backofen, Vorrichtungen benötigt,
um die ankommenden Teigstücke auf die jeweils erforderliche Arbeitsbreite (Zahl der nebeneinanderliegenden
Teigstücke) umzustellen.
Eine moderne, selbsttätig arbeitende Bäckereianlage zur Herstellung von Backwaren, insbesondere
von Broten und Brötchen, besitzt eine vorzugsweise automatisch beschickte und betätigte Teigteilmaschine,
eine die Teigstücke einer Rund- und/oder Langwirkmaschine zuführende Fördereinrichtung,
eine die Wirklinge in vorgegebener Stückzahl je Querreihe auf ein nachfolgendes Transportmittel,
vorzugsweise ein endloses Förderband, umsetzende Vorrichtung, einen nachgeschalteten Vorgärschrank,
eine darauffolgende Formmaschine, einen Endgärschrank und einen Durchlaufofen.
Es gibt bereits nahezu völlig automatische Bäkkereianlagen. Diese bekannten Anlagen sind außerordentlich
kompliziert aufgebaut, und bei ihnen wird der Brotteig in Blechformen eingelegt und in diesen
transportiert dem Gärprozeß unterworfen und gebacken. Das Einlegen des Brotteiges in die Formen
bereitet keine Schwierigkeiten, denn eine bestimmte Lage des Wirkschlusses braucht nicht eingehalten zu
werden, da der Langwirkschluß beim Gären der Teigstücke in den Formen ohnehin verlorengeht. Auch
sind die Teigstücke während des Transportes von einem Teil der Anlage zu anderen Anlageteilen keinen
Schädigungen ausgesetzt, da sie hiergegen durch die festen Formen geschützt sind.
Weiterhin sind die bekannten Anlagen, bei denen die Backformtransporteinrichtungen, die Verteilervorrichtungen,
die Beschickungsvorrichtungen und Selbsttätig arbeitende Bäckereianlage zur
Herstellung von Backwaren, insbesondere von
Broten und Brötchen
Herstellung von Backwaren, insbesondere von
Broten und Brötchen
Anmelder:
Fr. Winkler K. G. Spezialfabrik
für Bäckereimaschinen u. Backöfen,
Villingen (Schwarzw.)
für Bäckereimaschinen u. Backöfen,
Villingen (Schwarzw.)
Als Erfinder benannt:
Walter Schnee, Villingen (Schwarzw.)
die Gärschränke einen überaus hohen Platzbedarf aufweisen, für die Herstellung von Broten nur eines
Teiggewichtes und nur einer Form geeignet.
Demgegenüber zielt die Erfindung darauf ab, eine automatische Bäckereianlage zu schaffen, die für frei
geschobene Teigstücke beliebiger Art, verschiedener Gewichte und Formen geeignet ist und bei der in
vom Bekannten abweichender Weise zwischen dem Vorgärschrank und dem Endgärschrank eine auf verschiedene
Formen einstellbare Bearbeitungsvorrichtung vorgesehen ist. In einer derartigen Bäckereianlage
können die Teigstücke bis zu der auf die Wirkvorrichtung folgenden Umsetzvorrichtung Bewegungen
ausgesetzt werden, da die Teigstücke bzw. Wirldinge bis dahin noch verhältnismäßig unempfindlich
sind und ihr Teiggefüge noch nicht wesentlich gestört wird. Solche Störungen aber sind auf dem
weiteren Wege nur bei äußerst schonender Behandlung zu vermeiden.
Hiervon ausgehend besteht die Erfindung darin, daß die auf die Umsetzvorrichtung hintereinander
folgenden, für nach Gewicht und Form verschiedene frei geschobene Teigstücke geeigneten Anlageteile,
der Vorgärschrank, die Formmaschine, der Endgärschrank, der Netzbandofen und die zu diesen Anlageteilen
gehörigen Fördermittel, die gleiche Arbeitsbreite und die gleiche wählbare Wandergeschwindigkeit
aufweisen.
Infolge dieser Ausgestaltung werden die Wirldinge nach dem Verlassen der Umsetzvorrichtung praktisch
keinen schädigenden Bewegungen mehr ausgesetzt.
609 560/3
ϊ 215 073
Um die Wirklinge nach dem Umsetzen in richtiger Lage dem Gärprozeß zu unterwerfen und um sie
hierbei in wählbarem Umfang zu verfestigen, weisen die beiden Gärschränke, die mit mäanderbandartig
geführten Teigstückgehängen und mit mehreren, ein Wenden der Wirklinge mit kontrolliertem Schluß bewirkenden
Übergabevorrichtungen ausgerüstet sind, vor den Ausgängen befindliche, durch Zwischenwände
abgetrennte Absteifkammern auf, in denen bezüglich ihrer Lufttemperatur einstellbare, die Wirklinge
anblasende Gebläse angeordnet sind.
In Weiterbildung der Erfindung ist die zwischen den beiden Gärschränken befindliche Formmaschine
auf verschiedene Oberflächenbearbeitungsvorgänge, wie Schneiden, Stüpfeln, Drücken u. dgl., einstellbar,
und unterhalb dieser Formmaschine ist ein mittels Übergabevorrichtungen mit den Teigstückgehängen
der Gärschränke in Arbeitsverbindung stehendes endloses Förderband für die zu bearbeitenden Wirklinge
angeordnet.
Hierbei weist die Formmaschine mehrere, wahlweise einschaltbare Bearbeitungswerkzeuge und diese
steuernde Antriebsmittel auf, die so gestaltet sind, daß sie die Bearbeitungswerkzeuge bei intermittierenden
Bewegungen des Förderbandes während der Stillstandspausen betätigen und bei kontinuierlichen
Bewegungen des Förderbandes über einen kurzen Teilweg mit diesem mitführen und hierbei betätigen.
Die vorstehend geschilderte Ausbildung der Formmaschine hat ebenfalls eine äußerst schonende Behandlung
der Wirklinge zur Folge. Das gleiche wird erzielt, wenn erfindungsgemäß die auf Tragbalken
parallel zum Förderband verschiebbar angeordnete Bearbeitungsvorrichtung über einen Kurbeltrieb mit
einer Antriebswalze des Förderbandes derart in Wirkverbindung steht, daß das jeweilig ausgewählte
Bearbeitungswerkzeug nur während der gleichsinnigen Bewegung mit dem Förderband und über
einen kleinen, einer nahezu geradlinigen Bewegung des Kurbelzapfens entsprechenden Winkel auf die
auf dem Förderband befindlichen Teigstücke abgesenkt wird.
Zweckmäßig dienen zur Steuerung der Auf- und Abbewegungen der Bearbeitungswerkzeuge von den
Bewegungen der Transportvorrichtungen oder vorzugsweise von den ankommenden Teigstücken beeinflußte
Fühlglieder.
Von ausschlaggebender Bedeutung für das einwandfreie Arbeiten der Anlage ist das beschädigungsfreie
und wirkschlußrichtige Wenden und Übergeben der Teigstücke. Um das zu erreichen, sind die vor
und hinter dem unter der Bearbeitungsvorrichtung befindlichen Förderband angeordneten, ein Übergeben
und Wenden der Teigstücke mit kontrolliertem Wirkschluß bewirkenden Übergabevorrichtungen
ebenso wie die Übergabevorrichtungen am Ausgang des Nachgärschrankes und gegebenenfalls auch am
Eingang des Zwischengärschrankes in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß die miteinander
in Wirkverbindung kommenden Transportvorrichtungen so über gemeinsame Triebglieder geführt werden,
daß sich ihre Bewegungsbahnen über einen bestimmten, vorzugsweise etwa 180° betragenden Umfangswinkel
miteinander decken, und daß Steuerglieder vorgesehen sind, die ein Übergeben der Teigstücke
in um 180° gewendeter Lage erzwingen.
Die Wende- und Übergabevorrichtung kann auf verschiedene Arten ausgebildet werden. Bei einer erfindungsgemäßen
Gestaltung dienen als Steuerglieder eine oder mehrere zum Triebglied konzentrische, die
Teigstückträger des Teigstückgehänges erfassende und drehende Führungsbahnen, deren Abstand vom
Zubringerband der Summe aus der Bodenstärke der Teigstuckträger und der Höhe der Teigstücke entspricht.
Zur Sicherung des richtigen Einlaufs weist hierbei jede Führungsbahn an der oberen Einlaufstelle
der Teigstückträger Bogenstücke auf, die die
ίο pendelnd an der Gehängekette aufgehängten Teigstückträger
bei ihrer Abwärtsbewegung außermittig am Boden erfassen und zur inneren Gleitfläche der
Führungsbahnen verschwenken.
Bei einer anderen, bevorzugten Ausführungsform der Wende- und Übergabevorrichtung sind sämtliche
nebeneinander liegenden Teigstückträger starr miteinander und mittels Tragbolzen mit Tragplatten verbunden,
und hierbei sind die Trag- und Triebräder der Gehängekette mit Leitscheiben versehen, auf
ao denen die Tragbolzen, vorzugsweise mittels Kugellagern, entlanggeführt werden. Auch hierbei muß ein
richtiger Einlauf gesichert sein. Zu diesem Zweck sind zusätzlich gerade oder gekrümmte Leitschienen
vorgesehen.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand der schematischen Zeichnungen beschrieben. In diesen
zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Gesamtanlage,
F i g. 2 bis 4 verschiedene Stellungen der Bearbeitungsvorrichtung
bei Benutzung eines Stüpfelwerkzeuges,
F i g. 5 die Bearbeitungsvorrichtung mit unten befindlichen Drückwerkzeug,
Fig. 6 die Bearbeitungsvorrichtung in Seitenansicht mit Schneidscheibe,
Fig. 7 eine Ausführungsform einer Wende- und Übergabevorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 8 die gleiche Vorrichtung in Draufsicht,
F i g. 9 eine weitere Ausführungsform der Wende- und Übergabevorrichtung in Seitenansicht,
F i g. 9 eine weitere Ausführungsform der Wende- und Übergabevorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 10 einen Schnitt in Richtung des Pfeiles A-A
von F i g. 9 und
Fig. 11 eine Draufsicht in Richtung des PfeilesB
von Fig. 10.
Die in Fig. 1 dargestellte Anlage umfaßt einen Zwischengärschrank 1, einen Nachgärschrank 2 und
eine zwischengeschaltete Bearbeitungsvorrichtung 3. Der Zwischengärschrank 1 und der Nachgärschrank 2
weisen endlose, nach Art eines Mäanderbandes geführte Ketten 4, 5 mit an diesen pendelnd aufgehängten
Teigträgern 6, 7 auf. Die Breiten des Zwischengärschrankes 1, des Nachgärschrankes 2 und der Bearbeitungsvorrichtung
3 sind so gewählt, daß sie den Breiten der von der Teigteilmaschine kommenden, nicht dargestellten Zubringervorrichtung und der
zum Netzbandofen, einer Absetzmaschine od. dgl. führenden, ebenfalls nicht gezeichneten Transportvorrichtung
gleich sind. Auf diese Weise kann die Anlage als eine ohne Umsetzen oder Verteilen
der Teigstücke arbeitende Produktionsstraße in den kontinuierlichen Arbeitsgang eingeschaltet werden.
Die Ketten 4 des Zwischengärschrankes 1 sind über eine innere Umlenkwalze 8 und eine vor den Schrank
herausgebaute Walze 9 geführt, an der in nicht gezeichneter Weise die Übergabe der von einer Teigteilmaschine
kommenden Teigstücke auf die Teigträger 6 erfolgt. Innerhalb des Zwischengärschrankes 1
befindet sich kurz vor dem Ausgang 10 eine durch eine Zwischenwand 11 abgetrennte Absteifzone/ί, in
der die später nach unten gelangende Oberfläche der Teigstücke zwecks Vermeidung des Klebens durch
ein mit regelbarer Temperatur arbeitendes Luftgebläse 12 abgesteift wird. AuchimNachgärschrank2
ist kurz vor seinem Ausgang 13 eine durch eine Zwischenwand 14 abgetrennte Absteifzone B vorgesehen,
in der die Teigstücke ebenfalls durch ein mit regelbarer Temperatur arbeitendes Luftgebläse 15 an der
Oberfläche abgestreift werden.
Innerhalb des Nachgärschrankes 2 sind die Ketten 5 so über zwei Umlenkkettenräder 15,16 und um
ein weiteres Kettenrad 17 geführt, daß die Teigträger 7 um 180° geschwenkt werden und die Teigstücke
in entsprechend geschwenkter Lage auf einer durch den Ausgang 13 nach außen führenden Transportvorrichtung
18 abgesetzt werden. Unter der zwischen den beide Gärschränken 1, 2 befindlichen Bearbeitungsvorrichtung
3 ist eine vorzugsweise als endloses Band 19 mit Tassen, Schalen usw. ausgebildete
Fördereinrichtung angeordnet, auf die die Teigstücke vom Gehänge 6 des Zwischengärschrankes
1 mittels einer Teigübergabevorrichtung 20, 21, 22 auf das Förderband 19 und von der die Teigstücke
mittels einer Teigübergabevorrichtung 23, 24 25 auf das Gehänge 7 des Nachgärschrankes 2 übergeben
werden. Die beiden Teigübergabevorrichtungen 20, 21, 22 und 23, 24, 25 sind in ähnlicher
Weise ausgebildet wie die am Ende des Nachgärschrankes 2 befindliche Übergabevorrichtung 15,
16, 17.
Die Bearbeitungsvorrichtung 3 ist mit drei verschiedenen Bearbeitungswerkzeugen, mit einem
Drückwerkzeug 26, einem Stüpfelwerkzeug 27 und einem Schneidwerkzeug 28, versehen, die wahlweise
von Hand eingestellt und auf nicht gezeichnete Weise selbsttätig nach unten geführt werden können.
Es ist nun wichtig, daß das Drücken, Stüpfeln oder Schneiden im Gleichtakt mit den Bewegungen der
Teigstücke in den beiden Gärschränken 1, 2 und im richtigen Augenblick erfolgt. Zu diesem Zweck ist
das Förderband 19 über die beiden Walzen 22, 25 der beiden Gärschränke 1, 2 geführt; die synchronen
Bewegungen des Förderbandes 19 und der Gehänge 6 und 7 an den Ketten 4 und 5 sind dadurch gesichert.
Die auf einem oder mehreren, starr mit den beiden Gärschränken 1, 2 verbundenen Tragbalken 29
längsbeweglich angeordnete Bearbeitungsvorrichtung 3 ist mittels einer Kurbelstange 30 gelenkig mit
einer Kurbelscheibe 31 verbunden, die über einen Kettentrieb 32 vom Kettenrad 25 synchron angetrieben
wird. Infolgedessen bewegt sich die Bearbeitungsvorrichtung 3 während des Arbeitens der
Anlage ständig hin und her. Durch entsprechende Festlegung des Übersetzungsverhältnisses und des
Kurbelzapfens 32 a wird erreicht, daß die Bearbeitungsvorrichtung 3 während eines Teiles ihrer Bewegungsbahn
in Richtung des Pfeiles C etwa die gleiche Geschwindigkeit aufweist wie das darunter befindliche
Förderband 19.
Es muß dafür gesorgt sein, daß das jeweils eingestellte Bearbeitungswerkzeug 26, 27 oder 28 erst
nach Erreichen der rechten Anfangslage der Bearbeitungsvorrichtung 3 auf die darunter in Bechern
oder Tassen 33 bzw. in Rinnen 34 befindlichen Teigstücke abgesenkt und vor Erreichen der linken Endlage
von diesen abgehoben wird.
Mit Hilfe einer nicht dargestellten mechanischen oder elektrischen Steuervorrichtung wird nach Überschreiten
der Totlage der Kurbelstange 30 und Beginn der Bewegung der Vorrichtung 3 in Richtung des
Pfeiles D das eingestellte Bearbeitungswerkzeug, in den F i g. 2 bis 4 ein Stüpfelwerkzeug 27, in Richtung
des Pfeiles E nach unten auf das in dem Becher 33 befindliche Teigstück 35 bewegt. Innerhalb des
Drehwinkels α der Kurbelscheibe 31 wandert das Bearbeitungswerkzeug 27 mit dem Teigstück 35 in der
mit der Bewegungsrichtung F des Förderbandes 19 übereinstimmenden Bewegungsrichtung D (vgl.
Fig. 3) um nach Überschreiten des Drehwinkels α in Richtung des Pfeiles G nach oben abgehoben zu
werden. Von der Totlage der Kurbelstange 30 ab wird die Vorrichtung bei abgehobenem Bearbeitungswerkzeug 27 in Richtung des Pfeiles H zurückgeführt
(vgl. Fig. 4), bis die Stellung nach Fig. 2
wieder erreicht wird und der eben geschilderte Ab-
ao lauf von neuem beginnt.
Bei den Drückwerkzeugen gemäß F i g. 5 erfolgen die gleichen Vorgänge wie bei den Stüpfelwerkzeugen
gemäß den Fig. 2 bis 4. Werden jedoch Schneidwerkzeuge, beispielsweise Schneidscheiben
gemäß Fig. 6, verwendet, dann muß auf nicht näher dargelegte Weise dafür gesorgt werden, daß sich die
Schneidscheibe 36 während der unteren Stellung der Vorrichtung 3 in Querrichtung hin-, in die gestrichelte
Stellung, dann in dieser Stellung entgegengesetzt zurückbewegt, um danach entgegen der Richtung
des Pfeiles / den neuen Arbeitsvorgang auszuführen. Hierbei wird die Schneidscheibe 36 in
Richtung des Pfeiles K bzw. entgegengesetzt gedreht.
Es versteht sich von selbst, daß bei größeren Leistungen und dadurch größeren Geschwindigkeiten des
Bandes 19 mehrere Reihen gleicher Bearbeitungsvorrichtungen 26, 27, 28 oder 36, über die Gesamtbreite
angeordnet, im gleichen Zeitpunkt arbeiten.
Bei der beschriebenen Anlage sollen die Teigstücke in bestimmter Wirkschlußlage befördert
werden, und zwar derart, daß sich der Wirkschluß innerhalb der Gärschränke 1, 2 oben und während
der Bearbeitung durch die Vorrichtung 3 sowie nach dem Verlassen des Nachgärschrankes 2 unten befindet,
so daß die bearbeitete Seite auf Endgare unten liegt und auf dem Band 18 bzw. Netzbandofen oben
ist. Aus diesem Grund sind die nur schematisch angedeuteten Teigübergabevorrichtung 15, 16, 17;
20, 21, 22 und 23, 24, 25 vorgesehen. Diese Übergabevorrichtungen können in verschiedener Weise
ausgebildet werden. Bei beiden in den Fig. 7, 8 und 9 bis 11 dargestellten Ausführungsformen ist
dafür gesorgt, daß die beiden Transportvorrichtungen, zwischen denen eine Teigstückübergabe erfolgt,
derart um eine beiden gemeinsame Überwalze geführt werden, daß sich ihre Bewegungsbahnen über
einen bestimmten Umfangswinkel, vorzugsweise von 180°, miteinander decken, und daß mittels eines oder
mehrerer Steuerglieder die Teigstücke von der ankommenden Transportvorrichtung auf die nachfolgende
Transportvorrichtung um 180° gewendet übergeben werden.
Bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 7 und 8 dienen dem Transport der beispielsweise in Reihen von drei Stück aufliegenden Teigstücke 41 ein am rechten Umkehrende über eine Tragwalze 42 laufendes Förderband 43 sowie ein Teigstückgehänge, das
Bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 7 und 8 dienen dem Transport der beispielsweise in Reihen von drei Stück aufliegenden Teigstücke 41 ein am rechten Umkehrende über eine Tragwalze 42 laufendes Förderband 43 sowie ein Teigstückgehänge, das
aus mehreren Gehängeketten 44 und an diesen pendelnd aufgehängten Teigstückträgern 45 besteht.
Konzentrisch zur Achse der Tragwalze 42 ist ein etwa halbkreisförmig gebogenes Führungsblech 46
starr befestigt, dessen Abstand von der Oberfläche des Förderbandes 43 der Summe aus der Bodenstärke
der Teigstückträger 45 und der Höhe der Teigstücke 41 entspricht. Das Führungsblech 46 besitzt
am oberen Ende eine bogenförmige Aufwölbung 47, deren Ende gegenüber der Mitte der Teigstückträger
45 rechts seitlich versetzt liegt.
Die Tragwalze 42 ist starr mit einem Kettenrad 48 verbunden. Außerdem sind oben und unten, gegenüber
der Achse der Tragwalze 42 nach links seitlich versetzt, Kettenräder 49 und 50 derart angeordnet,
daß ihre Teilkreise den Teilkreis des Kettenrades 48 bzw. die Tangenten an diesem Teilkreis berühren.
Da die Gehängeketten 44 über die Ketten* räder 48, 49 und 50 geführt sind, werden die Teigstückträger
45 gleichmäßig aus der einen vertikalen Bewegung in eine Halbkreisbewegung und danach in
die andere vertikale Bewegung umgeleitet. Bei der Halbkreisbewegung werden die Teigstückträger 45
um 180° geschwenkt.
Die beschriebene Vorrichtung kann der Übergabe der Teigstücke 41 sowohl vom Förderband 43 auf
das Fördergehänge 44, 45 als auch vom Gehänge 44, 45 auf das Förderband 43 dienen. Das wird aus der
nachstehenden Beschreibung der Wirkungsweise klar ersichtlich.
Wenn die Teigstücke 41 vom Förderband 43 auf das Teigstückgehänge 44, 45 übergeben werden
sollen, müssen sich das Förderband 43 in Richtung des Pfeiles L und das Gehänge 44, 45 von oben nach
unten bewegen. Die von oben kommenden Teigstückträger 45 stoßen mit ihrem Bodenteil gegen die obere
Kante der Aufwölbung 47 und werden durch diese, wie der Teigstückträger 45 α zeigt, entgegen dem
Uhrzeigersinn um etwa 90° geschwenkt. Sie gleiten mit ihrer Unterfläche an dem aufgewölbten Teil 47
entlang, bis sie an der Innenfläche des halbkreisförmigen Führungsbleches 46 anliegen. Bei dieser Bewegung
werden die Teigstückträger 45, wie der Träger 45 b zeigt, um weitere 90° im Gegenuhrzeigersinn
geschwenkt, so daß ihre Innenflächen nach unten zeigen. Die Bewegungen der beiden Fördereinrichtungen
43, 44 und 45 bzw. das Aufbringen der Teigstücke 41 sind in nicht naher beschriebener Weise
so aufeinander abgestimmt, daß jeder Teigstückträger 45 bei Erreichen der Stellung 45 b genau über
einem Teigstück steht, das er mit leichtem Druck gegen das Förderband 43 preßt. Bei der Weiterbewegung
des Förderbandes 43 um die Tragwalze 42 ,-herum und bei der synchronen Bewegung der Teigstückträger
45 werden diese allmählich im Uhrzeigersinn um 180° in die Ursprungslage zurückgeschwenkt,
wie das die Träger 45 c, 45 öl und 45 e zeigen. Bei
diesem Zurückschwenken verlagern sich die Teigstücke vom Förderband 43 auf die Teigstückträger
45 und wandern mit diesen über das Kettenrad 49 in Richtung des Pfeiles M.
Sollen nun umgekehrt die Teigstücke 41 vom Gehänge 44, 45 auf das Förderband 43 übergeben
werden, dann müssen sich das Gehänge 44, 45 in Richtung des Pfeiles N und von unten nach oben das
Förderband 43 in Richtung des Pfeiles D bewegen. Die von unten her über das Kettenrad 49 bis zum
Kettenrad 48 in die Stellung 45 e bewegten Teigstückträger 45 werden nun durch das Führungsblech 46 in
gegenüber dem vorherigen Vorgang umgekehrtem Sinn, im Gegenuhrzeigersinn, um 180° geschwenkt,
so daß sie von der Stellung 45 e über die Stellungen 45 d und 45 c in die Stellungen 45 δ gelangen. Bis
zum Erreichen dieser Stellung haben sich die Teigstücke von den Teigstückträgern 45 auf die Förderwalze
43 verlagert und können daher auf dem Förderband 43 in Richtung des Pfeiles O weiterwandern.
Die Teigstückträger 45 werden bei der Weiterbewegung durch den aufgewölbten Teil 47 allmählich
im Uhrzeigersinn um 90° bis zur Stellung 45 a zurückgeschwenkt und geben hierbei die von
ihren vorher festgehaltenen Teigstücke 41 frei. Sobald die Teigstückträger 45 über die Stellung 45 σ
hinaus nach oben gelangen, schwenken sie unter dem Einfluß der Schwerkraft im Uhrzeigersinn um 90°
vollends in ihre Normallage zurück.
Bei der in den Fig. 9 bis 11 dargestellten Übergabevorrichtung
sollen Teigstücke von dem in Richtung des Pfeiles P laufenden Förderband 51 auf das
in Richtung des Pfeiles Q umlaufende, aus Ketten 52 mit Teigstückträgern 53 bestehende Gehänge oder
von diesem dann in Richtung des Pfeiles R laufende Gehänge auf das in Richtung des Pfeiles S umlaufende
Förderband 51 übergeben werden.
Das Förderband 51 wird an seinem linken Umkehrende über eine Tragwalze 54 geführt, die fest
mit einem oder mehreren Kettenrädern 55 für die Kette bzw. die Ketten 52 des bzw. der Teigstücke
verbunden ist und außerdem an einem oder beiden Enden eine bzw. zwei Leitscheiben 56 trägt.
Weiterhin sind die Ketten 52 je nach der weiteren Bahn über zwei oder drei Kettenräder 57, 58, 59 geführt,
von denen die Räder 57, 58 fest mit Leitscheiben 60, 61 verbunden sind.
Die nebeneinanderliegenden Teigstückträger 62 sind starr miteinander verbunden und mittels zweier
Tragbolzen 63 mit Tragplatten 64 verbunden, die ihrerseits mit Hilfe von Bolzen 65 in die Kette 52
eingehängt sind. Die Tragbolzen 63 sind mit Kugellagern 66 ausgerüstet.
Von der Leitscheibe 61 bis zur Leitscheibe 60 reicht eine Führungsschiene, die bis dicht an die
beiden Leitscheiben 60, 61 heranreicht. Wenn das Kettenrad 58 mit der Leitscheibe 61 so angeordnet
ist, daß sich sein Teilkreis nicht mit dem des Teilkreises des Kettenrades 55 berührt, wie das z. B. bei
den Übergabevorrichtungen 20, 21, 22 und 23, 24, 25 gemäß Fig. 1 der Fall ist, dann wird zwischen
den beiden Leitscheiben 61 und 56 eine weitere Führungsschiene 68 angeordnet, die gerade oder gekrümmt
sein kann.
Wird die Kette 52 oberhalb des Kettenrades 58 senkrecht nach oben geführt, wie das ebenfalls in
Fig. 1 bei den Übergabevorrichtungen20, 21, 22 und 23, 24, 25 der Fall ist, dann entfällt das Kettenrad
mit seiner Leitscheibe 60. Die Wirkungsweise der dargestellten Übergabevorrichtung ist aus der Zeichnung
ohne weiteres ersichtlich. Die Tragbolzen 63 der Tragplatten 64 treffen bei der Bewegungsrichtung
β mit ihren Kugellagern 66 nacheinander auf die Leitscheiben 60, die Führungsschiene 67, die Leitscheibe
61, die Führungsschiene 68 und die Leitscheibe 56, so daß die Teigstückträger 62 gemeinsam
um 180° geschwenkt werden und bei der Wanderung um die Walze 54 die vom Förderband 51 herangebrachten
Teigstücke aufnehmen können. Am Ende
der Wanderung urn die Walze 54 sind die Teigstückträger
um 180° in die Normallage zurückgeführt, so daß sie dann mit den in ihnen enthaltenen Teigstücken,
die bei der Übergabe um 180° gewendet worden sind, über das Kettenrad 58 am Gehänge
weiterbefördert werden.
Bei der Laufrichtung von Förderband 51 und Kette 52 in Richtung der Pfeile P und R kehren sich
die eben beschriebenen Vorgänge um, die vom Gehänge 52/53 zum Förderband 51 herangebrachten
Teigstücke werden unter Wenden um 180° auf das Förderband 51 übergeben.
Claims (11)
1. Selbsttätig arbeitende Bäckereianlage zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von
Broten und Brötchen, mit einer Teigteilmaschine, einer die Teigstücke einer Rund- und/oder Langwirkmaschine
zuführenden Fördereinrichtung, einer die Wirklinge in vorgegebener Stückzahl je Querreihe auf ein nachfolgendes Transportmittel,
vorzugsweise ein endloses Förderband, umsetzenden Vorrichtung, einem nachgeschalteten Vorgärschrank,
einer darauffolgenden Formmaschine, einem Endgärschrank und einem Durchlaufofen,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Umsetzvorrichtung hintereinander folgenden,
für nach Gewicht und Form verschiedene frei geschobene Teigstücke geeigneten Anlageteile,
der Vorgärschrank (1), die Formmaschine (3), der Endgärschrank (2), der Netzbandofen und die
zu diesen Anlageteilen gehörigen Fördermittel (18,19) die gleiche Arbeitsbreite und die gleiche
wählbare Wandergeschwindigkeit aufweisen.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gärschränke (1, 2), die
mit mäanderbandartig geführten Teigstückgehängen (4, 5) und mit mehreren ein Wenden
der Wirklinge mit kontrolliertem Schluß bewirkenden Übergabevomchtungen (15 bis 17, 20 bis
22, 23 bis 25) ausgerüstet sind, vor den Ausgängen (10, 13) befindliche, durch Zwischenwände
(11, 14) abgetrennte Absteifkammern aufweisen, in denen bezüglich ihrer Lufttemperatur
einstellbare, die Wirklinge anblasende Gebläse (12, 15) angeordnet sind.
3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden
Gärschränken (1, 2) befindliche Formmaschine (3) auf verschiedene Oberflächenbearbeitungsvorgänge,
wie Schneiden, Stüpfeln, Drücken
u. dgl., einstellbar ist und daß unterhalb dieser Formmaschine ein mittels Ubergabevorrichtungen
(20 bis 22, 23 bis 25) mit den Teigstückgehängen (4, 5) der Gärschränke (1, 2) in Arbeitsverbindung
stehendes endloses Förderband (19) für die zu bearbeitenden Wirklinge angeordnet ist.
4. Anlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formmaschine (3) mehrere,
wahlweise einschaltbare Bearbeitungswerkzeuge (26, 27, 28) und diese steuernde Antriebsmittel
aufweist, die so gestaltet sind, daß sie die Bearbeitungswerkzeuge bei intermittierenden Bewegungen
des Förderbandes (19) während der Stillstandspausen betätigen und bei kontinuierlichen
Bewegungen des Förderbandes (19) über einen kurzen Teilweg mit diesem mitführen und hierbei
betätigen.
5. Anlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf Tragbalken (29) parallel zum Förderband (19) verschiebbar angeordnete
Bearbeitungsvorrichtung (3) über einen Kurbeltrieb (30, 31, 32) mit einer Antriebswalze
(25) des Förderbandes (19) derart in Wirkverbindung steht, daß das jeweilig ausgewählte Bearbeitungswerkzeug
(26, 27, 28) nur während der gleichsinnigen Bewegung mit dem Förderband und über einen kleinen, einer nahezu geradlinigen
Bewegung des Kurbelzapfens (32) entsprechenden Winkel« auf die auf dem Förderband
(19) befindlichen Teigstücke abgesenkt wird.
6. Anlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Auf- und
Abbewegungen der Bearbeitungswerkzeuge (26, 27, 28) von den Bewegungen der Transportvorrichtungen
(4, 5, 19) oder vorzugsweise von den ankommenden Teigstücken beeinflußte Fühlglieder
dienen.
7. Anlage nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vor und hinter dem unter
der Bearbeitungsvorrichtung befindlichen Förderband (19) angeordneten, ein Übergeben und
Wenden der Teigstücke mit kontrolliertem Wirkschluß bewirkenden Übergabevomchtungen
(20, 21, 22; 23, 24, 25) ebenso wie die am Ausgang des Nachgärschrankes (2) und gegebenenfalls
auch am Eingang des Zwischengärschrankes (1) Übergabevomchtungen in an sich bekannter
Weise so ausgebildet sind, daß die miteinander in Wirkverbindung kommenden Transportvorrichtungen
(4, 19; 19, 5; 5, 18) so über gemeinsame Triebglieder (22,25,17) geführt werden, daß sich
ihre Bewegungsbahnen über einen bestimmten, vorzugsweise etwa 180° betragenden Umfangswinkel
miteinander decken, und daß Steuerglieder (46, 47; 56, 60, 61, 67, 68) vorgesehen
sind, die ein Übergeben der Teigstücke in um 180° gewendeter Lage erzwingen.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerglieder eine oder mehrere
zum Tfiebglied (42) konzentrische, die Teigstückträger (45) des Teigstückgehänges erfassende
und drehende Führungsbahnen (46) dienen, deren Abstand vom Zubringerband (43) der
Summe aus der Bodenstärke der Teigstückträger (45) und der Höhe der Teigstücke (41) entspricht.
9. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungsbahn (46) an der
oberen Einlaufstelle der Teigstückträger (45) Bogenstücke (47) aufweist, die die pendelnd
an der Gehängekette (44) aufgehängten Teigstückträger bei ihrer Abwärtsbewegung außermittig
am Boden erfassen und zur inneren Gleitfläche der Führungsbahnen (46) verschwenken.
10. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche nebeneinanderliegenden
Teigstückträger (62) starr miteinander und mittels Tragbolzen (63) mit Tragplatten (64) verbunden
sind und daß die Trag- und Triebräder (55, 57, 58) der Gehängekette (52) mit Leitscheiben (56,
60, 61) versehen sind, auf denen die Tragbolzen (63) vorzugsweise mittels Kugellagern (67) entlanggeführt
werden.
609 560/3
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum Heranführen der Teigstückträger
(62) an die mit dem gemeinsamen Triebrad (55) verbundene Leitscheibe (56) gerade oder
gekrümmte Leitschienen (68, 69) dienen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 863 182; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 059 373;
britische Patentschriften Nr. 700 976, 700 977.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 560/3 4.66 © Bundesdruckeiei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW28111A DE1215073B (de) | 1960-06-30 | 1960-06-30 | Selbsttaetig arbeitende Baeckereianlage zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Broten und Broetchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW28111A DE1215073B (de) | 1960-06-30 | 1960-06-30 | Selbsttaetig arbeitende Baeckereianlage zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Broten und Broetchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1215073B true DE1215073B (de) | 1966-04-28 |
Family
ID=7598834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW28111A Pending DE1215073B (de) | 1960-06-30 | 1960-06-30 | Selbsttaetig arbeitende Baeckereianlage zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Broten und Broetchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1215073B (de) |
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