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DE1052901B - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer Glasschneidemaschine - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer Glasschneidemaschine

Info

Publication number
DE1052901B
DE1052901B DEA17961A DEA0017961A DE1052901B DE 1052901 B DE1052901 B DE 1052901B DE A17961 A DEA17961 A DE A17961A DE A0017961 A DEA0017961 A DE A0017961A DE 1052901 B DE1052901 B DE 1052901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
glass
pins
support plates
cutting machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA17961A
Other languages
English (en)
Inventor
Motoharu Kurata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AGC Inc
Original Assignee
Asahi Glass Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Glass Co Ltd filed Critical Asahi Glass Co Ltd
Publication of DE1052901B publication Critical patent/DE1052901B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum sellbsttätigen Ausrichten von Glastafeln auf der Fördervorrichtung einer Glas schneidemas chine Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausichten von zu schneidenden Giastafeln unmittelbar nch dem Aufladen derselben auf die Fördervorrichtug einer Glasschneidemaschine in eine bestimmte Lag.
  • Die Erfindung besteht im wientlichen darin, einer auf die Fördervorrichtung einelGlasschneidemaschine gebrachten Glastafel, sofort nrh der Ablage, durch den an der Aufladestelle befind:chen Endteil der Fördervorrichtung eine Beschleuniung zu erteilen, durch welche die Glastafel mit ihrer Torderkante bis an aus der Fördervorrichtungsoberflähe vorstehende Anschlagteile vorgeschoben wird, der die genaue Lage der Glastafel auf der Fördervorichtung bestimmt.
  • Bei Glastafeln müssen die bilden Seiten, d. h. die rechten und linken Kantentei der fortlaufend aus einem Kühl ofen oder Kühlturr gezogenen Glastafeln entsprechend den dort vorhaidenen Fehlern abgeschnitten werden. Auf den andren beiden Seiten, d. h. den Vorder- oder Hinterender muß jedoch das Vorhandensein von nutzlosen Teile soweit wie möglich durch Querschneiden der Glass:heibe auf genau die gewünschte Größe vermieden werden. Bei den früheren Glasschneidemaschinen oder vorrichtungen war es nicht möglich, eine Glastafel mt Bezug zu einer Querschneidevorrichtung in eine bestimmte relative Stellung zu bringen. Man war gezvungen, Verschnitt vorzusehen und deshalb unnötig ange Glastafeln zu benutzen, um sie auf die gewünschten Größen schneiden zu können. Diese bisher erfordtrliche übermäßige Verschnittzugabe oder die Erzeugung von Randabschnitten war die Folge einer unwirtichaftlichen Praxis.
  • Durch die Erfindung werden die vorerwähnten Nachteile verimeden, und überflüssge Schnittzugablen oder wertlose Randteil können b:im Querschneiden der Glastafel auf eine genau gevünschte Größe auf ein Minimum oder im allgemeiren auf Null verringert werden, wenn die Glas tafel auf der Fördervorrichtung in eine genau bestimmte Stellung gebracht wird.
  • Zum selbsttätigen Ausrichten von Glastafeln, welche auf die aus einem endlosen, mit Quergliedern versehenen Förderer bestehende Fördervorrichtung einer Glasschneidemaschine mittels einer Ladevorrichtung aufgeladen werden, die als eine cm Ende der Fördervorrichtung angeordnete, die Tafeln aufnehmende Kippvorrichtung ausgebildet ist, wird der Glastafel gemäß der Erfindung nach Ablage durch die Kippvorrichtung an dem halbkreisförmigen Aufnahmeende der Bahn des endlosen Förderers durch die gegenüber der Bewegung im geraden Teil des Förderers schnellere Bewegung der voreilenden Oberkante der jeweils vor dem über gang in den geraden Förderteil den während der Umlenkung entstandenen letzten Bogenspalt schließenden Querglieder eine Beschleunigung erteilt, welche die Glasplatte gegen an der Fördervorrichtung befindliche Anschlagteile treibt, die als Ausrichtmittel die gewünschte genaue Lage der Glasplatte bestimmen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist für jedes Gelenk der Förderkette einer selbsttätigen Glasschneidemaschine je eine quer zur Förderrichtung verlaufende Holzplatte vorgesehen, auf denen die Glastafeln geradlinig in horizontaler Lage unter Vermeidung seitlicher Verschiebung vorwärts befördert werden. Die Fördervorrichtung ist in gleiche Abschnitte unterteilt, in denen jeweils die notwendigen Arbeiten, wie das Aufladen der zu schneidenden Glastafel, das Querschneiden der Tafel und das Abtrennen der Randteile, erfolgen. In den Tragteilen der Fördervorrichtung befindet sich eine bestimmte Anzahl von kleinen Offnungen, die Anschlagstifte oder -zapfen zum Ausrichten der Glastafeln enthalten und die an bestimmten Stellen in den Tragteilen oder Holzplatten vorgesehen sind, welche die Förderbahn bilden, auf der die Glastafeln geschnitten werden. Dabei sind die zur Einstellung oder Ausrichtung der Glastafeln dienenden Anschlagstifte od. dgl. so angeordnet, daß sie aus den vorerwähnten kleinen Offnungen der Holzplatte nach außen vorstehen, wenn die zu schneidende Glastafel auf dem Förderer in die vorerwähnte bestimmte Stellung gebracht wird.
  • Die einzelnen Glastafeln werden durch das Schwenken eines Kipprahmens auf die Fördervorrichtung übergeben. wobei - das zu schneidende Glas vorher gegen den Rahmen aufgelagert worden ist. Die Glastafeln werden dann durch die Schubwirkung der voreilenden Oberkanten der tragenden Querglieder im halbkreisförmigen Aufnahmeende der Fördervorrichtung, die eine höhere Geschwindigkeit als die der Fördervorrichtung selbst erzeugen, auf dem Förderer vorwärts gebracht. Das Vorbringen erfolgt bis zu der vorherbestimmten Stellung auf dem Förderer, wo die Anschlagstifte aus ihm vorstehen. Auf diese Weise erfolgt das Aufladen bzw. Ausrichten der zu schneidenden Glastafel genau in eine bestimmte Lage auf dem Förderer.
  • Um die Erfindung noch klarer darzustellen, wird nachfolgend eine bevorzugte Verkörperung gemäß Erfindung als Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • In den Zeichnungen sind: Fig. 1 eine Seitenansicht einer automatischen Glasschneidevorrichtung, in der eine automatische Glasladevorrichtung nach der Erfindung benutzt ist, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe Einrichtung, Fig. 3 eine vergrößerte teilweise Seitenansicht, in der gezeigt ist, wie die automatische Glasladeeinrichtung für die automatische Glasschneidvorrichtung angewandt ist, Fig. 4 eine teilweise Ansicht, welche die Bewegung einer Walzenstange der Ladevorrichtung gemäß Erfindung zeigt, Fig. 5 eine teilweise Schnittansicht, welche die relative Wirkung der Anhaltestifte und der geladenen Glasscheiben erkennen läßt, Fig. 6 eine teilweise Schnittansicht nach den Linien VI-VI nach Fig. 2, Fig. 7 eine Schnittansicht der Anhaltestifte in den kleinen Stifthöhlungen.
  • Nach den Zelchnungen wird die Fördervorrichtung aus einer endlosen Förderkette 1 gebildet, von der jedes einzelne Glied z. B. mit einer Holzplatte 2 als die Glasplatte tragendes Querglied versehen ist, und die eine geradlinige Bewegung ohne seitliche Verrückung ermöglicht. Zwei kleine Durchgangsbohrungen 10 sind im passenden Abstand voneinander in erforderlichen Stellungen in einigen der Holzplatten 2 vorgesehen. In diesen Bohrungen 10 sind Anhaltestifte mit Schraubenfedern enthalten, so daß sie in den Höhlungen auf- und absteigen können. Der Kopf der Anhaltestifte wird normalerweise durch die Schraubenfeder gegen die Anschlagschulter 10' in die Stifthöhlung 9 gedrückt.
  • Der Förderer wird dadurch angetrieben, daß er über Kettenräder läuft, die auf der Hauptwelle 4 angeardnet sind, welche in geeigneten Lagern an dem Rahmenwerk an beiden Enden des Förderers drehbar ist. Auf der Hauptwelle 4, die in den Lagern auf dem Rahmenwerk 3 drehbar ist, wird auch ein Kettenrad 6 neben dem Kettenrad 5 gehalten. Ein Kettenrad 8 ist auf der anderen angetriebenen Welle 7 angebracht, welche in geeigneten Lagern auf demselben Rahmenwerk 3 drehbar ist Die Umdrehung der Hauptwelle 4 wird an die Welle 7 mittels einer Riemenkette übertragen, die rund um die beiden Kettenräder 6 und 8 läuft.
  • Eine Seitenstange 11 von L-förmigem Querschnitt gehört zu einem Kipprahmen für die Ladevorrichtung, zeigen den die Glasscheibe 30 gestützt wird. Die Seitenstangen 11 sind fest mit der Verbindungsstange 12 und der Bodenstange 12' am unteren Teil verbunden, während die Seitenstange am oberen Teil lose mit einer Glasaufnahmewalze 13 verbunden ist, so daß ein rechtwinkliger Rahmen gebildet wird. Zwei L-förmige, das Glas tragende rile 14 sind mit der Verbindungsstange 12 und der lodenstange 12' in dem unteren Teil zur Seitenstare parallel verbunden. Durch die Verbindung zwischen den Zahnstangen 15 auf der Rückseite der vorerähnten Halteteile und den Ritzeln 16 kann die Höhe dc gegen den Rahmen abzustützenden Glases eingestet werden. Die beiden Zapfen 18 der Glasaufnahmew ze l3 stehen jeder durch einen länglichen Schlitz 1 an dem oberen Teil der beiden Seitenstangen 11 vojund werden lose und beweglich an den beiden Teilerdex beiden Seitenstangen gehalten. Weiterhin ist anderen Armteilen 19, die im rechten Winkel zu der Axialichtung der Walzenstange 13 an den oberen Teilen dz stangen 11 befestigt sind, je ein Hebel 20 bei 20' angelenkt. Ein Arm des Hebels ist mit einer Walze 21 vrsehen und der andere Arm des Hebels besitzt ein gaelförmiges Teil 22. Die beiden Zapfen 18 der Walzestange 13 werden in dem gabelförmigen Teil 22 gehlten und können längs in den länglichen Schlitzen r frei bewegt werden.
  • Wenn der Kippramen der Ladevorrichtung gedreht wird und die Talzenstangel3 im Begriff ist, mit dem Förderer in Berührung zu kommen, legen sich die Walzen 21 auf di Aufnahmerasten 23, die unterhalb der Ebene des förderers angeordnet sind. Auf diese Weise wird der Hebel 20 zum Schwenken gezwungen.
  • In der Nähe der Mtte der Seitenstange 11 ist eine flossenförmige Platte25 vorgesehen, welche unter einem rechten Winkelvon der Seitenstange aus vorsteht. Das Vorderen der flossenförmigen Platte ist schwenkbar an der Hauptwelle 4 und der obere Seitenteil derselben ist schwnkbar an einem Ende der Verhindungsstange 24 befstigt, während das andere Ende dieser Stange schwenlbar an der Kurbel 29 der vorerwähnten Welle 7 befestigt ist. Der Rahmen der Lage vorrichtung wird durch die Bewegung der Verbindungsstange 24 um die Welle 4 geschwenkt, sowie die Hauptwelle 4 sich drelt.
  • Der Anhaltestift ode Zapfen 9, der als Richtmittel für das Laden von Gla; auf den Förderer wirkt, wird nach aufwärts aus derkleinen Durchgangsbohrung 10 vorgeschoben, wenn er durch einen geeigneten Mechanismus, z. B. längs der geneigten Oberfläche einer Führungsschiene 26 angehoben wird, welche horizontal unter dem Förderer angeordnet ist. Der Anhaltestift 9 bleibt, solange er auf dem horizontalen Teil dieser Führungsschiere entlang gleitet, gegen den Druck der Feder vorgnchoben, so daß der Stift als Richtmittel dient. Bei (em weiteren Fortschreiten des Förderers gleitet das Bodenende des Anhaltestiftes 9 an der anderen geneigten Fläche entlang und tritt dadurch in die Stiftbohruig 10 zurück.
  • Weiterhin überbrüclnn ein paar Führungsrahmen 27 den Förderer im recken Winkel zu seinem Förderweg und an einer Seitenwand eines Gleitbettes 28, welches gleitbar auf dem vorerwähnten Führungsrahmen angebracht ist, sind ein oder mehrere Werkzeuge zum Querschneiden angeordnet. Auf diese Weise wird das Glas, wenn die in eine bestimmte Stellung auf den Förderer geladene Glasplatte die gewünschte Stellung erreicht hat, mit dem querschneidenden Werkzeug oder den Werkzeugen geschnitten oder geritzt. Nachdem die Glasplatte auf diese Weise in Querrichtung geritzt ist, wird sie zu dem vorher bestimmten Abschnitt 1R für die Längsritzung transportiert, wo der Längsschnitt bzw. -ritz auf der Oberfläche des Glases ausgeführt wird. Darauf wird das Glas, welches vorhergehend quer und längs geritzt ist, in dem Abschnitt C gebrochen oder die Kantenteile abgetrennt.
  • Wenn der Förderer bei Drehung durch die Kettenräder 5 fortschreitet, bildet sich in den Umfangsteilen des Förderers, die um die Kettenräder laufen, entsprechend der Dicke der Ouerglieder (2) des Förderers ein Zwischenraum A zwischen der letzten Holzplatte 2 der Umfangsbewegung und der ersten Holzplatte der geraden Bewegung, wenn die Holzplatte 2 von der Umfangsbewegung am Ende des halbkreisförmigen Umfanges des rückwärtigen Teiles des Förderers zu der geradlinigen Bewegung kommt, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Das Schließen des Zwischenraumes A erfolgt dadurch, daß die Drehgeschwindigkeit der voreilenden Außenkante der Holzplatte 2 bis zum Erreichen des geradegeführten Förderstranges größer ist als die Bahngeschwindigkeit in diesem geradegeführten Förderstrang. Nach der vorliegenden Erfindung wird die gerade auf den Förderer übertragene Glasplatte durch die Stoß- oder Schubwirkung der vorerwähnten, mit höherer Geschwindigkeit bewegten Kanten der als Querglieder des Förderers dienenden Holzplatten bis zu den aus einer vorher bewegten Holzplatte vorstehenden Anhaltestiften zum Ausrichten vorwärts befördert. Diese vorerwähnte beschleunigende Wirkung ist erfindungsgemäß nutzbar gemacht; gleichzeitig wird das vordere Ende der Glasplatte immer durch die genannten Anhaltestifte 9 in einer bestimmten Stellung gehalten.
  • Die Stellung der L-förmigen glastragenden Teile 14, die an der Verbindungsstange 12 und an der Bodenstange 12' an dem unteren Teil des Kipprahmens vorgesehen sind, können durch die Verbindung der Zahnstangen 15 mit den Ritzeln 16 entsprechend der Länge der zu übertragenden Glasplatte gesteuert werden. Die Glasplatte wird in der Stellung, die in Fig.3 mit dicken Linien gezeichnet ist, aufgeladen. Mit dem Vorrücken des Förderers wird das Kettenrad 8 durch die Riemenkette, welche um die Kettenräder 6 auf der Hauptwelle 4 läuft, gedreht. Weiter wird mit der Drehung des Kettenrades 8 der Kipprahmen durch die Übertragungsbewegung der Kurbel 29, die an der Welle 7 des Kettenrades 8 befestigt ist und durch die Verbindungsstange 24, sowohl wie durch die flossenförmige Platte 25 gedreht, die von den beiden Seitenrahmen des Kipprahmens aus vorsteht. Der Kipprahmen wird gezwungen, sich nach vorn zu neigen und erreicht die Stellung, die in Fig. 3 mit gebrochenen Linien gezeigt ist. Wenn der Kipprahmen nahezu in diese Stellung gelangt, berühren die Walzen 21 an dem einen Arm des Hebels 20, der an dem Armteil 19 der Seitenstange schwenkbar ist, die Aufuahmerasten 23 unterhalb der Oberfläche des Förderers auf beiden Seiten desselben, so daß der Gabelarm 22 und der andere Arm des Hebels 20 um den Zapfen 20' geschwenkt wird. Auf diese Weise wird die Glasaufnahmewalzenstange 13, die den jetzt vorn befindlichen Teil der Glastafel trägt, von der in gebrochenen Linien gezeigten Stellung in Fig. 4 in die in dicken Linien gezeichnete Stellung durch die Schwenkung des Gabelarmes 22 gebracht, der die beiden Zapfen 18 hält. Darauf ist der vordere Endteil der Glastafel von der Walzenstange 13 gelöst und ist an die Oberfläche des Förderers abgegeben. Außerdem ist zu dieser Zeit der rückwärtige Endteil der Glastafel 30 auf die voreilende Kante einer Holzplatte, welche mit ihrer größeren Geschwindigkeit vorstößt, um den Zwischenraum A zu schließen, aufgelegt. Zur gleichen Zeit werden die Anhaltestifte 9, wie vorher beschrieben, nach aufwärts über die Oberfläche des Förderers geschoben, und zwar durch die Wirkung der Führungsschiene 26, welche unter den kleinen Stiftbohrungen 10 in einer bestimm- ten Stellung zu den Holzplatten 2 des Förderers und den unteren Enden der Anhaltestifte 10 angeordnet ist.
  • Durch das Anstoßen der Glasplatte an den Stiften 9 wird die Glasplatte 30 in einer bestimmten Auflagestellung, wie es auf der linken Seite in Fig. 5 dargestellt ist, gehalten. Zum Anheben der Anhaltestifte kann irgendein geeigneter Mechanismus verwendet werden, wenn er an Stelle der vorerwähnten Anhebeeinrichtung erforderlich ist.
  • Die vorstehende Beschreibung betrifft ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Glasscheibe von rückwärts auf den Förderer gebracht wird. Eine Querauflage ist jedoch ebenfalls möglich.
  • Auf diese Weise ist es nach der Erfindung möglich, auf einfache Art und durch eine einfache Vorrichtung die Glasplatte immer in genau der Stellung aufzuladen, die den Glasschneidwerkzeugen zum Querschneiden angepaßt ist, wobei die Ladesteflung beim V&rwärtsschieben der Glastafel bis zu den Anhaltestiften mittels der mit höherer Geschwindigkeit voreilenden Oberkanten der tragenden Querglieder des Förderers festgehalten wird, nach dem das gegen den Laderahmen gestütze Glas auf den Förderer übertragen ist. Auf diese Weise kann die Schnittzugabe für die unnützen Kantenteile der vorderen und rückwärtigen Teile der Glastafel auf ein Minimum oder meistens bis auf Null vermindert und beim Schneiden von Glasscheiben ein außergewöhnlicher wirtschaftlicher Vorteil erzielt werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zum selbsttätigen Ausrichten von Glastafeln, welche auf die aus einem endlosen, mit Quergliedern versehenen Förderer bestehende Fördervorrichtung einer Glasschneidemaschine mittels einer Ladevorrichtung aufgeladen werden, die als eine am Ende der Fördervorrichtung angeordnete, die Tafeln aufnehmende Kippvorrichtung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Glastafel nach Ablage durch die Kippvorrichtung an dem halbkreisförmigen Aufnahmeende der Bahn des endlosen Förderers durch die gegenüber der Bewegung im geraden Teil des Förderers schnellere Bewegung der voreilenden Oberkante der jeweils vor dem l Übergang in den geraden Förderteil den während der Umlenkung entstandenen letzten Bogenspalt (A) schließenden Querglieder eine Beschleunigung erteilt wird, welche die Glastafel gegen an der Fördervorrichtung befindliche Anschlagteile treibt, die als Ausrichtmittel die gewünschte genaue Lage der Glasplatten bestimmen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagteile zum Ausrichten der Glastafel (30) auf dem Förderer (1) aus Stiften (9) bestehen, die in Durchgangsbohrungen (10) der als Auflageplatten (2) ausgebildeten Querglieder des Förderers versenkbar angeordnet sind und während der Bewegung des Förderers über einen Teil des Förderweges durch unterhalb der Förderoberfläche angeordnete ortsfeste Steuerorgane (26) aus den sie umgebenden Auflagerelementen anhebbar sind, so daß sie mit ihrem oberen Teil über die Fördereroberfläche vorstehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Stiften (9) bestehenden Anschlagteile in den Auflageplatten (2) durch Federn in ihrer versenkten unwirksamen Lage gehalten werden.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß die die Stifte (9) an hebenden Steuerorgane aus einer unter der Fördereroberseite befestigten, mit einer schrägen Anlauframpe und vorzugsweise auch mit einer entgegengesetzten schrägen Ablauframpe versehenen, parallel zur Fördereroberseite liegenden Führungsschiene (26) bestehen, auf welche die nach unten aus den Auflageplatten (2) vorstehenden Enden,der Stifte (9) zum Anheben auflaufen, über die Länge des höchstliegenden geradlinigen Teiles dieser Führurlgsschiene (26) ausgesohoben gehalten werden und hinter der Führungsschiene selbsttätig ihre versenkte Lage wieder einnehmen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 349 985, 812 198; britische Patentschrift Nr. 434 201.
DEA17961A 1952-05-06 1953-05-06 Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Glastafeln auf der Foerdervorrichtung einer Glasschneidemaschine Pending DE1052901B (de)

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