[go: up one dir, main page]

DE1217845B - Verpackungsanlage zum Herstellen von durch Tiefziehen einer Kunststoffolie geformtenVerpackungen - Google Patents

Verpackungsanlage zum Herstellen von durch Tiefziehen einer Kunststoffolie geformtenVerpackungen

Info

Publication number
DE1217845B
DE1217845B DEM56651A DEM0056651A DE1217845B DE 1217845 B DE1217845 B DE 1217845B DE M56651 A DEM56651 A DE M56651A DE M0056651 A DEM0056651 A DE M0056651A DE 1217845 B DE1217845 B DE 1217845B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
container
sealing element
opening
container shape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM56651A
Other languages
English (en)
Inventor
Reid Alexander Mahaffy
John Richard Harder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Primerica Inc
Original Assignee
American Can Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Can Co filed Critical American Can Co
Publication of DE1217845B publication Critical patent/DE1217845B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B47/00Apparatus or devices for forming pockets or receptacles in or from sheets, blanks, or webs, comprising essentially a die into which the material is pressed or a folding die through which the material is moved
    • B65B47/08Apparatus or devices for forming pockets or receptacles in or from sheets, blanks, or webs, comprising essentially a die into which the material is pressed or a folding die through which the material is moved by application of fluid pressure
    • B65B47/10Apparatus or devices for forming pockets or receptacles in or from sheets, blanks, or webs, comprising essentially a die into which the material is pressed or a folding die through which the material is moved by application of fluid pressure by vacuum

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

  • Verpackungsanlage zum Herstellen von durch Tiefziehen einer Kunststoffolie geformten Verpackungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackungsanlage, auf der die Verpackungsbehälter aus Kunststoffolie durch Tiefziehen hergestellt werden. Insbesondere auf eine Anlage mit einer größeren Anzahl auf einer Kette angebrachten Behälterformen, die in einer Umlaufbahn mit einem zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen gerade verlaufenden Teilstück bewegbar sind und eine Einrichtung zur Herstellung von Behältern aus entsprechender Kunststofffolie besitzen, so daß das Verpackungsgut in die gebildeten Behälter eingebracht werden kann.
  • Bei den bekannten Ausführungsformen wird das Vakuum in den Behälterformen, während diese die aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen durchlaufen, nicht aufrechterhalten und dadurch die in die Behälterformen einzuziehenden Kunststoffohen nicht so lange niedergehalten werden können, bis das Verpackungsgut eingebracht ist. Das kann dazu führen, daß die Kunststoffolie während des Arbeitsablaufes schrumpft oder zurückfedert und dadurch der Rauminhalt des fertigzustellenden Behälters schließlich nicht mehr die gewünschte Größe aufweist, wenn das Verpackungsgut dem Behälter zugeführt wird.
  • Es ist zwar bereits eine Verpackungsanlage bekannt, bei der unter Verwendung von Saugkästen eine gleitende Vakuumdichtung verwirklicht ist, hier wird jedoch lediglich ein Unterdrucksystem zum Öffnen bzw. zum Offenhalten von Verpackungstüten oder Päckchen vorgesehen, wobei die Vakuumdichtung nicht vollständig luftdicht arbeitet. Derartige Undichtigkeit ist bei dieser bekannten Anlage bedeutungslos, da die Saugkraft nicht allzu groß zu sein braucht, um die Papierbehälter offen zu halten. Undichtigkeit ist jedoch unbedingt zu vermeiden, wenn Kunststoffolien tief in eine Behälterform hineinzuziehen und in dieser Behälterform in dieser Lage festzuhalten sind, da dazu beträchtliche Saugkräfte benötigt werden.
  • Ferner sind Verpackungsanlagen bekannt, bei denen die Behälterformen nicht mittels einer Kette, sondern auf Trommeln befördert werden. Bei diesen bekannten Ausführungsformen wird das Vakuum in den Behälterformen, während diese die einzelnen Arbeitsstellen durchlaufen, mittels Drehschieber aufrechterhalten. Die Leistung derartiger Anlagen ist beschränkt, denn, soll die Herstellungskapazität erhöht, d. h. eine große Anzahl von Behälterformen transportiert werden, so müßte der Trommeldurchmesser wesentlich vergrößert und somit die Verpackungsanlage insbesondere in ihrer Bauhöhe unverhältnismäßig groß ausgeführt werden. Außerdem bestehen Schwierigkeiten bei mit Trommeln arbeitenden Verpackungsanlagen darin, diesen eine Speiseanlage für das Verpackungsgut anzupassen. Das wird besonders bei einer Ausführungsform deutlich, bei der die zu einem Behälter geformte Kunststoffolie von der Trommel abgenommen werden muß, bevor das Verpackungsgut eingebracht wird. Um hier das Zurückfedern der Kunststoffolie zu verhindern, ist eine Kühlkammer vorgesehen worden, welche die Kunststoffbehälter schnell abkühlt und dadurch in ihrem gedehnten Zustand erhärtet. Derartige Anlagen sind jedoch nicht nur platzaufwendig, sondern auch aufwendig bezüglich ihrer Herstellungskosten.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Verpackungsanlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der in den Behälterformen ständig ein Vakuum aufrechtzuerhalten ist, wenn diese die einzelnen aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen durchlaufen, so daß die I Kunststoffolien in den Behälterformen stets einwandfrei so lange niedergehalten werden, bis das Verpackungsgut eingebracht ist. Außerdem soll die Herstellungskapazität von Behältern auf einfache Weise erhöht werden können.
  • Die Erfindung betrifft somit eine Verpackungsanlage mit einer größeren Anzahl auf einer Kette angebrachten Behälterformen, die in einer Umlaufbahn mit einem zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen gerade verlaufenden Teilstück bewegbar sind, mit einer Einrichtung zur Herstellung von Behältern aus entsprechender Kunststoffolie, so daß das Verpackungsgut in die gebildeten Behälter eingebracht werden kann. Die Erfindung besteht darin, daß bei dieser Anlage die Kunststoffolie, wie an sich bekannt, mittels Vakuum in jede Behälterform eingesaugt wird, wobei jede der Behälterformen an der Unterseite ein Dichtungselement mit einer glatten, entsprechend der Absaugöffnung der Form durchbohrten Außenfläche aufweist, daß zwischen wenigstens zwei Arbeitsstellen längs der gerade verlaufenden Teilstücke der Umlaufbahn ein Saugkasten mit einer glatten Außenfläche, auf der jedes Dichtungselement gleitet, vorgesehen ist, daß ferner zur Erzielung einer luftdichten Verbindung zwischen den entsprechenden glatten Flächen der Dichtungselemente und des Saugkastens erstere elastisch an den Saugkasten anpreßbar sind, daß schließlich der Saugkasten eine an der ersten Arbeitsstelle liegende Saugöffnung zur Erzielung eines Vakuums in der Behälterform über die Öffnung des zugeordneten Dichtungselementes und die Absaugöffnung der Behälterform aufweist und das Vakuum in den Behälterformen bei deren Weitergleiten zur nächsten Arbeitsstelle durch die abdichtende Auflage der Dichtungselemente auf dem Saugkasten aufrechtzuerhalten bleibt und dadurch die hineingezogene Folie festgehalten wird.
  • Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden ausgeführt. So geht ein Vorschlag der Erfindung dahin, daß jedes Dichtungselement lediglich von seiner zugehörigen Behälterform mittels einer daran befestigten Halteplatte getragen ist sowie rund um das Dichtungselement und daran anliegend eine von der Halteplatte aufgenommene Ringdichtung vorgesehen ist und dadurch bei gleichzeitig luftdichtem Abschluß eine vertikale oder Kippbewegung des Dichtungselementes gegenüber der Behälterform erreichbar ist. Ferner empfiehlt die Erfindung, daß jedes Dichtungselement auf die entsprechenden glatten Außenflächen des Saugkastens mittels einer zwischen der Unterseite der Behälterform und dem Dichtungselement angeordneten Feder drückbar ist. Vorzugsweise sind die glatten Außenflächen des Saugkastens an dessen Enden oder die an die Außenfläche angreifenden Kanten der Dichtungselemente abgeschrägt und dadurch zu dem zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen gerade verlaufenden Teilstück der Umlaufbahn geneigt ausgeführt. Dadurch wird ein weiches Aufsetzen und Abheben der Dichtungselemente auf bzw. von dem Saugkasten erreicht.
  • Zweckmäßig ist der Saugkasten an seinen beiden Enden abgeschrägt und gabelförmig ausgebildet zur Bildung von Auf- und Ablaufflächen für die. Dichtelemente. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Hinterkante des die Öffnung umschließenden Dichtelementes so bemessen, daß bei fortschreitender Bewegung der Behälterform von einer Arbeitsstelle zur anderen die Saugöffnung erst freigegeben wird, wenn die Öffnung vollständig geschlossen ist.
  • Durch die Erfindung erreichte Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Verpackungsanlage, in den mittels einer Kette transportierten Behälterformen ständig ein Vakuum aufrechtzuerhalten ist, während die Behälterformen die einzelnen Arbeitsstellen durchlaufen. Das wiederum hat vorteilhaft zur Folge, daß die Kunststoffolie einwandfrei in der Behälterform so lange niedergehalten wird, bis das Verpackungsgut eingebracht ist. Infolgedessen kann kein wesentliches Schrumpfen oder Rückfedern der Kunststoffolie auftreten, und der Rauminhalt des : Behälters bleibt daher entsprechend der Behälterform bis zur Füllung stets erhalten. Außerdem wird bei der erfindungsgemäßen Verpackungsanlage während der schrittweisen Bewegung der Behälterformen jeder Schlupf der Kunststoffolie von der einen Behälterform zur nächsten verhindert, da das Vakuum in den Behälterformen an den einzelnen Arbeitsstellen erneuert bzw. aufgefrischt werden muß. Dadurch weisen die mit der erfindungsgemäßen Verpackungsanlage hergestellten Behälter keine Falten auf und sind somit auch in ästhetischer Hinsicht vorteilhaft. Ferner ist es von Vorteil, daß bei der erfindungsgemäßen Verpackungsanlage die Herstellungskapazität der Behälter auf einfache Weise dadurch vergrößert werden kann, daß lediglich die die Behälterformen tragende Kette horizontal verlängert wird, d. h. die geringe Bauhöhe der erfindungsgemäßen Verpackungsanlage bleibt erhalten.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand von lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen näher erläutert; es zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt eines Teils einer erfindungsgemäßen Verpackungsanlage, F i g. 2 einen Horizontalschnitt längs der Linie 2-2 nach Fig. 1, wodurch der Saugkasten mit seinen Saugöffnungen sowie der Rahmen und die Querträger sichtbar werden, F i g. 3 einen Detailschnitt längs der Linie 3-3 nach F i g. 2, woraus die Gleitdichtung zu Beginn ihres Zusammenspiels mit dem Saugkasten ersichtlich ist, F i g. 4 einen Detailschnitt längs der Linie 4-4 nach Fig. 1, worin die Gleitdichtung über der zweiten Saugöffnung in dem Saugkasten sichtbar ist, Fig. 5 einen Ausschnitt aus der Gleitdichtung, woraus die einzelnen Dichtungsteile ersichtlich sind und Fig. 6 einen Schnitt durch Fig. 3 längs der Linie 6-6.
  • Die in den Figuren dargestellte Verpackungsanlage ist mit einer größeren Anzahl von Behälterformen 10 versehen, die an einer endlosen, nicht dargestellten Kette angebracht sind, durch welche sie horizontal in intermittierender Bewegung durch eine Reihe von ArbeitsstellenA, B, C usw. hindurchgeführt werden.
  • Eine jede Behälterform 10 weist eine mittlere Trennwand 12 (F i g. 4) auf, welche sie in zwei gleich große, nebeneinanderliegende Hohlräume aufteilt, in welchen die Behälter hergestellt werden. Dazu wird eine dünne Bahn aus flexibler KunstsLoffolie 14 von einer nicht dargestellten Zulieferrolle abgewickelt und fortlaufend über die Oberseite einer jeden Behälterform 10 gelegt, während die Behälterform sich in die Arbeitsstelle A bewegt, wobei die Seitenkanten der Kunststoffolie 14 an den Seiten der Behälterform 10 durch eine nicht dargestellte Greiffeder festgehalten werden, welche einen Teil der Behälterform bildet.
  • Sobald die Behälterform an die Arbeitsstelle B verschoben wird, gelangt sie unter einen Heizofen 16, welcher sich bis über die Arbeitsstelle C erstreckt und dazu dient, die I Kunststoffolie zu erweichen, so daß sie in die beiden Hohlräume der Behälterform 10 gezogen werden und Behälter zur Aufnahme des Verpackungsgutes bilden kann.
  • An der Unterseite jeder Behälterform 10 ist eine Gleitdichtung 18 vorgesehen, welche, wie am besten aus den F i g. 3 bis 6 ersichtlich, ein bewegliches Dichtungselement 20 aufweist, welches eine Öffnung 22 umschließt, durch welche ein Vakuum im Inneren der Behälterform 10 erzeugt wird. Das Dichtungselement 20 wird durch eine Schraubenfeder nach unten von der Behälterform 10 fortgedrückt, wobei jedoch seine Bewegung in dieser Richtung durch eine Halteplatte 26 begrenzt wird, die mit der Unterseite der Behälterform 10 verschraubt ist und Flansche 28 aufweist, welche entsprechende Ansätze 30 an dem Dichtungselement 20 aufnehmen. Die Halteplatte 26 weist ebenfalls einen aufrecht stehenden ringförmigen Kranz 32 auf, um welchen eine Ringdichtung34, z. B.
  • Gummidichtung, angesetzt ist, die einen U-förmigen Querschnitt aufweist. Diese Dichtungsanordnung ergibt eine luftdichte Verbindung mit dem Dichtungselement 20 und ermöglicht gleichzeitig eine vertikale oder eine Kippbewegung dieses Elementes, wie nachstehend beschrieben ist.
  • Wenn die Behälterform 10 von der Arbeitsstelle B zur Arbeitsstelle C schrittweise fortbewegt wird, legt sich das Dichtungselement 20 auf die abgeschrägten Gabelarme 36 (s. auch F i g. 2) eines horizontalen Saugkastens 38. Diese Arme 36 weisen eine schräglaufende Fläche auf, welche, wenn die Behälterform 10 an die Arbeitsstelle C verschoben ist, graduell und allmählich das Dichtungselement 20 um einen gewissen Betrag nach oben gegen die Feder 24 schiebt, während die Behälterform selbst gegen vertikale Bewegung durch die iiblichen, nicht dargestellten Seitenführungsschienen neben dem Kettenantrieb festgehalten wird. Wenn daher die Behälterform schließlich die Arbeitsstelle C endgültig erreicht hat, ist das Dichtungselement 20 frei von der Halteplatte 26 und wird unter Federdruck gegen den Saugkasten 38 mit entsprechender Kraft nach unten gedrückt, um eine einwandfreie Übereinstimmung mit der Oberfläche des Saugkastens zu bilden.
  • Das Dichtungselement 20 besteht aus einem dimensionsmäßig stabilen Werkstoff mit geringer Reibung, wie beispielsweise graphitiertem Phenolharz oder nylonisiertem Diailyl-Phthalat. Die Unterseite dieses Dichtungselementes ist eben glatt geläppt und die Randfläche ist ebenfalls äußerst genau bearbeitet und derart dimensioniert, daß sie dicht am Rande der kreisrunden Dichtung 34 anliegt und einen unbedingt dichten Luftabschluß erzielt. Die obere Fläche des Saugkastens 38 ist seitlich breiter als das Dichtungselement 20, so daß dieses überall gleichmäßig aufliegt. Die Außenfläche des Saugkastens 38 ist chromplattiert und auf Hochglanz poliert, so daß sie völlig eben glatt ist und einen praktisch luftdichten Abschluß mit dem Dichtungselement 20 ergibt.
  • An der Arbeitsstelle C weist der Saugkasten 38 eine Saugöffnung 40 auf, welche in Abmessung und Form ähnlich wie die Öffnung 22 in dem Dichtungselement 20 ausgebildet ist und mit dieser Öffnung übereinstimmt, wenn die Behälterform 10 sich an der Arbeitsstelle C befindet. An dieser Saugöffnung 40 wird über eine Leitung 42, welche mit einem üblichen, daher nicht dargestellten Ventil verbunden ist, welches über einen Nockentrieb synchron mit der intermittierenden Bewegung der Behälterform 10 betätigt wird, ein Unterdruck erzeugt. Die Vakuumverbindung zur Saugöffnung 40 weist einen Unterdruckmesser 44 auf. Falls erforderlich, kann ebenfalls ein Entlüftungsreglerventil in 46 angeschlossen werden.
  • Während die Behälterform 10 an der Arbeitsstelle C angehalten wird, erweicht der Heizer 16 die dünne Kunststoffolie 14 weiterhin, welche an der Oberseite der Behälterform festgeklemmt ist. Während dieser Erweichungszeit und kurz vor Beginn der nächsten Bewegungsstufe wird über die Saugöffnung 40 und die Öffnung 22 sehr schnell die Luft aus der Behälterform 10 durch eine Reihe vertikaler Absaugöffnungen d. 8 (vier Öffnungen in jedem Behälterformhohlraum sowie über horizontale KanäleSO abgezogen, welche eine Verbindung mit einer I Kammer 52 herstellen, welche eine Öffnung im Boden der Behälterform 80 hat. Durch Absaugen der Luft aus der Behälterform wird die Kunststoffolie in die Behälterformhohlräume hineingezogen und bildet ein Paar nebeneinanderliegender Behälter entsprechend der Behälterformausbildung.
  • Wen die Behälterform 10 bereits von der Arbeitsstelle zur Arbeitsstelle D weitergleitet, bevor jedoch die Öffnungen 22 und 411 frei werden, wird das Ventil, welches den Saugdruck am Anschluß 42 steuert, geschlossen. Durch die Weiterbewegung dei Behälterform werden beide Saugöffnungen 22 und 40 gleichzeitig blindgeschlossen, wobei das Dichtungselement 20 eine ausreichend breite Hinterkante (d. h. in Bewegungsrichtung) aufweist, um ein Aufdecken der Saugöffnung 4C zu verhindern, bevor die öffnung 22 vollständig blindgeschlossen ist.
  • Am Ende dieses Vorschubes, wenn die Behälterform 10 sich an der Arbeitsstelle D befindet, liegt die Saugöffnung 22 genau über einen zweiten Saugöffnung 54 in dem Saugkasten 38. Diese zweite Saugöffnung 54 ist über eine Leitung 56 mit einer kontinuierlich arbeitenden Unterdruckquelle verbunden, welche vorzugsweise einen etwas geringeren Unterdruck liefert als die Vakuumquelle, die mit der Saughoffnung 40 verbunden ist. Die Anwendung des Unterdruckes wird durch diese zweite Saugöffnung 54 erneuert und hält den Unterdruck innerhalb der Behälterformen 10 aufrecht, so daß die Kunststoffolie 14 stets dicht an der Innenwandung der Behälterform festgehalten wird. Auf diese Weise kann kein wahrnehmbares Zurückfedern oder ein Schrumpfen der Kunststoffolie eintreten, was insbesondere bei Abkühlung der Folie nach Verlassen des Heizers 16 auftreten kann. Falls es als erforderlich angesehen wird, kann ein Entlüftungsieglerventil 58 mit der zweiten Saugöffnung 54 verbunden werden, um die Stärke des Unterdruckes zu steuern.
  • Während des nächsten Arbeitsganges der erfindungsgemäßen Verpackungsanlage wird die Behälterforml0 an die Arbeitsstelle E weitergeschoben, an welcher die Saugöffnung 22 genau über einer dritten Saugöffnung 60 liegt, und die zu verpackenden Produkte mit Hilfe eines Übertragersystems 62 in die Behälterform 10 niedergelegt werden. Über die dritte Saugöffnung 60 wird ebenso wie über die weitere Saugöffnung 64 an der Arbeitsstelle F ein Vakuum seitens einer Leitung 56 erzeugt. Es ist offenbar, daß, wenn die Behälterform 10 zwischen den Arbeitsstellen D, E und F schrittweise vorgeschoben wird, der luftleere Raum innerhalb der Behälterform 10 durch das auf den Saugkasten 38 aufliegende Dichtungselement 20 völlig dicht abgeschlossen wird, ebenso wie dies der Fall ist, wenn die Behälterform von der Arbeitsstelle C zur Arbeitsstelle D verschoben wird. Die Erneuerung des Unterdruckes an jeder der Arbeitsstellen D, E und F zwingt die Kunst stoffolie 14 gegen die Innenwandungen der Behälterform, so daß die Behälter faltenfrei mit größtmöglichem Volumen ausgebildet werden.
  • Jede der Saugöffnungen 54, 60 und 64 ist mit einem entsprechenden Einsatz 66, 68 und 70 versehen, deren einer in der Saugöffnung 54 im Schnitt in F i g. 4 dargestellt ist. Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind diese Einsätze identisch mit der Ausnahme, daß der Einsatz 66 eine etwas größere Bohrung als die beiden anderen aufweist, und zwar 8% gegenüber 1/8". Dadurch ist eine sehr genaue Steuerung des Saugdruckes an den Arbeitsstellen D, E und F möglich, so daß unbedingt gewährleistet ist, daß während der Bewegung der Behälterform 10 von der einen Arbeitsstelle zur anderen die Folie 14 nicht aus der Behälterform herausrutschen kann.
  • Wenn die Behälterform 10 über die Arbeitsstelle F zur Arbeitsstelle G weitergeschoben wird, gleitet das Dichtungselement20 auf einem abgeschrägten Gabelarm 72 am linken Ende des Saugkastens 38 abwärts, und die Saugöffnung 22 wird damit dem normalen Luftdruck ausgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch die Kunststoffolie 14 ausreichend abgekühlt, so daß sie nicht mehr schrumpfen oder zurückfedern kann. Außerdem drückt das Gewicht des nunmehr in den Behälterformen bzw. Behältern liegenden Verpackungsgutes auf die Folie, so daß diese ihre deI Behälterform angepaßte Form faltenlos beibehält und sich somit ein gut aussehender Behälter ergibt.

Claims (8)

  1. P atentansprüche: 1. Verpackungsanlage mit einer größeren Anzahl von auf einer Kette angebrachten Behälterformen, die in einer Umlaufbahn mit einem zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen gerade verlaufenden Teilstück bewegbar sind, mit einer Einrichtung zur Herstellung von Behältern aus entsprechender Kunststoffolie, so daß das Verpackungsgut in die gebildeten Behälter eingebracht werden kann, dadurch g e k e n nzeichnet, daß die Kunststoffolie (14), wie an sich bekannt, mittels Vakuum in jede Behälterform eingesaugt wird, wobei jede der Behälterformen (10) an der Unterseite ein Dichtungselement (20) mit einer glatten, entsprechend der Absaugöffnung (48) der Form durchbohrten Außenfläche aufweist, daß zwischen wenigstens zwei Arbeitsstellen längs des gerade verlaufenden Teilstückes der Umlaufbahn ein Saugkasten (38) mit einer glatten Außenfläche auf der jedes Dichtungselement (20) gleitet, vorgesehen ist, daß ferner zur Erzielung einer luftdichten Verbindung zwischen den entsprechenden glatten Flächen der Dichtungselemente und des Saugkastens erstere elastisch an den Saugkasten anpreßbar sind, daß schließlich der Saugkasten eine an der ersten Arbeitsstelle liegende Saugöffnung (40) zur Erzielung eines Vakuums in der Behälterform (10) über die Öffnung (22) des zugeordneten Dichtungselementes (20) und die Absaugöffnung (48) der Behälterform aufweist und das Vakuum in den Behälterformen bei deren Weitergleiten zur nächsten Arbeitsstelle durch die abdichtende Auflage der Dichtungselemente auf dem Saugkasten aufrechterhalten bleibt und dadurch die hineingezogene Folie festgehalten wird.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Dichtungselement (20) lediglich von seiner zugehörigen Behälterform (10) mittels einer daran befestigten Halteplatte (26) getragen ist sowie rund um das Dichtungselement (20) und daran anliegend eine von der Halteplatte (26) aufgenommene Ringdichtung (34) vorgesehen ist und dadurch bei gleichzeitig luftdichtem Abschluß eine vertikale oder Kippbewegung des Dichtungselementes gegenüber der Behälterform (10) erreichbar ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Dichtungselement (20) auf die entsprechenden glatten Außenflächen des Saugkastens (38) mittels einer zwischen der Unterseite der Behälterform (10) und dem Dichtungselement (20) angeordneten Feder (24) drückbar ist.
  4. 4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die glatten Außenflächen des Saugkastens (38) an dessen Enden oder die an die Außenflächen angreifenden Kanten der Dichtungselemente (20) abgeschrägt und dadurch zu dem zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen gerade verlaufenden Teilstück der Umlaufbahn geneigt ausgeführt sind.
  5. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkasten (38) an seinen beiden Enden abgeschrägt und gabelförmig ist zur Bildung von Auf- und Ablaufflächen für die Dichtungslemente (20).
  6. 6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterkante des die Öffnung (22) umschließenden Dichtungselementes (20) so bemessen ist, daß bei fortschreitender Bewegung der Behälterform (10) von einer Arbeitsstelle zur anderen die Saugöffnung (40) erst freigegeben wird, wen nn die Öffnung (22) vollständig abgeschlossen ist.
  7. 7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Gleitrichtung des Dichtungselementes (20) der Saugkasten (38) mit einer zweiten Saugöffnung (54) an der zweiten Arbeitsstelle versehen und die Saugöffnung (54) derart angeordnet ist, daß bei Eintreffen der Behälterform (10) an der zweiten Arbeitsstelle die Öffnung (22) über der zweiten Saugöffnung (54) liegt und dadurch ein erneuter Aufbau des Vakuums in der Behälterform (10) erreichbar ist.
  8. 8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten Saugöffnung (54) folgend weitere Saugöffnungen (60, 64) entsprechend den aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen vorgesehen sind und diese weiteren Saugöffnungen an eine gemeinsame Saugleitung (56, 58) angeschlossen sind sowie die Mündung der zweiten Saugöffnung (54) größer als die der folgenden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 114 734 ; französische Patentschriften Nr. 56 890, 1 145 675; britische Patentschrift Nr. 864090; USA.-Patentschriften Nr. 2935 828, 2933 868, 2 888 788, 2888787.
DEM56651A 1962-05-03 1963-04-30 Verpackungsanlage zum Herstellen von durch Tiefziehen einer Kunststoffolie geformtenVerpackungen Pending DE1217845B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1217845XA 1962-05-03 1962-05-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1217845B true DE1217845B (de) 1966-05-26

Family

ID=22398765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM56651A Pending DE1217845B (de) 1962-05-03 1963-04-30 Verpackungsanlage zum Herstellen von durch Tiefziehen einer Kunststoffolie geformtenVerpackungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1217845B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2515891A1 (de) * 1975-04-11 1976-10-21 Mayer & Co Inc O Vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden, insbesondere wuerstchen, zwischen zwei folienbahnen
EP2559624B1 (de) 2001-01-31 2016-07-13 The Procter and Gamble Company Verfahren zum Bilden von Filmen

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR56890E (fr) * 1947-09-13 1952-10-08 Machine à remplir pour l'emboîtage ou l'ensachage de matières en poudre ou en grains
FR1145675A (fr) * 1955-05-18 1957-10-29 Desnoes & Cie Ets Machine permettant la fabrication, le remplissage et la fermeture en continu de récipients destinés à contenir des produits divers
US2888788A (en) * 1957-03-14 1959-06-02 Gebhardt Otto Apparatus for and method of evacuating sealed packages
US2888787A (en) * 1957-01-11 1959-06-02 William S Cloud Method and apparatus for vacuum packing in plastic
US2933868A (en) * 1957-11-14 1960-04-26 Fr Hesser Maschinenfabrik Ag F Mechanism for treating filled packages
US2935828A (en) * 1957-04-16 1960-05-10 Standard Packing Corp Continuous vacuum packaging machine
GB864090A (en) * 1958-06-23 1961-03-29 Gen Motors Corp Improvements in and relating to continuous packaging machines
DE1114734B (de) 1956-10-02 1961-10-05 Herbert William Brock Verfahren zur Verpackung von Stueckware, insbesondere von Lebensmitteln, z. B. Biskuits, in thermoplastische Kunststoffolie

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR56890E (fr) * 1947-09-13 1952-10-08 Machine à remplir pour l'emboîtage ou l'ensachage de matières en poudre ou en grains
FR1145675A (fr) * 1955-05-18 1957-10-29 Desnoes & Cie Ets Machine permettant la fabrication, le remplissage et la fermeture en continu de récipients destinés à contenir des produits divers
DE1114734B (de) 1956-10-02 1961-10-05 Herbert William Brock Verfahren zur Verpackung von Stueckware, insbesondere von Lebensmitteln, z. B. Biskuits, in thermoplastische Kunststoffolie
US2888787A (en) * 1957-01-11 1959-06-02 William S Cloud Method and apparatus for vacuum packing in plastic
US2888788A (en) * 1957-03-14 1959-06-02 Gebhardt Otto Apparatus for and method of evacuating sealed packages
US2935828A (en) * 1957-04-16 1960-05-10 Standard Packing Corp Continuous vacuum packaging machine
US2933868A (en) * 1957-11-14 1960-04-26 Fr Hesser Maschinenfabrik Ag F Mechanism for treating filled packages
GB864090A (en) * 1958-06-23 1961-03-29 Gen Motors Corp Improvements in and relating to continuous packaging machines

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2515891A1 (de) * 1975-04-11 1976-10-21 Mayer & Co Inc O Vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden, insbesondere wuerstchen, zwischen zwei folienbahnen
EP2559624B1 (de) 2001-01-31 2016-07-13 The Procter and Gamble Company Verfahren zum Bilden von Filmen
EP2559622B1 (de) 2001-01-31 2016-09-14 The Procter and Gamble Company Vorrichtung zum Bilden von Filmen
EP2559623B2 (de) 2001-01-31 2019-03-06 The Procter and Gamble Company Verfahren und Vorrichtung zum Bilden von Filmen
EP2559621B2 (de) 2001-01-31 2019-03-13 The Procter & Gamble Company Verfahren und Vorrichtung zum Bilden von Filmen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2034154C2 (de) Einrichtung zum Herstellen von oben offenen Behältern mit Verbundwänden
DE3844117C2 (de)
DE1479343A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Tiefziehen
AT208681B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungsbehältern
DE2825821A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von blistern mit hoher sperrwirkung aus einer aus der dehnung tiefziehfaehigen metall-kunststoffverbundfolie, insbesondere einer al-kunststoffverbundfolie
DE1295342B (de) Vorrichtung zum Entnehmen von Folienformen aus duennem Material aus einem Stapel und Einlegen in Fertigungsformen bei Anlagen zum Herstellen von mit Folien umhuellten Schokoladekoerpern
DE2065712C3 (de) Tief ziehmaschine zum Herstellen von seitenwandverstärkten Behältern
DE2645095A1 (de) Maschine zur herstellung von schachteln aus halbgeformten zuschnitten
DE2951427C2 (de)
DE2234062C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Ampullen und Maschine zur Durchführung des Verfahrens
DE3103149A1 (de) Automatische maschine zum kontinuierlichen abpacken von produkten
DE1217845B (de) Verpackungsanlage zum Herstellen von durch Tiefziehen einer Kunststoffolie geformtenVerpackungen
DE2228396C3 (de) Maschine zum Herstellen von gezogenen Verpackungen aus Karton
DE1429050C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstel len eines dünnwandigen, einseitig offenen Gefäßes, insbesondere emes Bechers, aus thermoplastischem Kunststoff
DE2255442C3 (de) Tiefziehmaschine zum Herstellen von Behältern aus thermoplastischer Folie mit angesiegelten Materialstreifen
CH673604A5 (de)
DE1461849C3 (de)
DE1586131A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Verschliessen von Plastbehaeltern
DE1934243A1 (de) Verfahren zur Herstellung von konischen Hohlkoerpern aus Kunststoffolie,insbesondere Dosen
DE1997665U (de) Vorrichtung zur herstellung von verpackungsbehaeltern
DE4323467A1 (de) Vorrichtung zum Entnehmen eines Labels aus einem Vorratsmagazin
DE19955518A1 (de) Etagenumformwerkzeug für eine Innenhochdruck-Umformpresse
DE1929277B1 (de) Werkzeug zum Tiefziehen oder Versiegeln von aus einer Kunststoffolie gebildeten Verpackungsbehaeltern
DE824589C (de) Maschinen zum selbsttaetigen Ausformen
DE7015773U (de) Vorrichtung zur herstellung von hohlkoerpern aus thermoplastisch verformbaren kunststoff-folien.