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DE1217235B - Ladelukenverschluss - Google Patents

Ladelukenverschluss

Info

Publication number
DE1217235B
DE1217235B DEG24375A DEG0024375A DE1217235B DE 1217235 B DE1217235 B DE 1217235B DE G24375 A DEG24375 A DE G24375A DE G0024375 A DEG0024375 A DE G0024375A DE 1217235 B DE1217235 B DE 1217235B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
plates
hatch
pinion
loading hatch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG24375A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard S Appleton
Kurt Barth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G M E CORP
Original Assignee
G M E CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G M E CORP filed Critical G M E CORP
Publication of DE1217235B publication Critical patent/DE1217235B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/12Hatches; Hatchways
    • B63B19/14Hatch covers
    • B63B19/18Hatch covers slidable

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Ladelukenverschluß Die Erfindung geht aus von einem nicht zum Stande der Technik gehörenden älteren Recht. Dieses besteht in einer Einrichtung zum Handhaben der Verschlußplatten von Schiffsluken, Eisenbahnwagen oder anderen nach oben offenen Behältnissen, welche Verschlußplatten auf den Kanten der zu verschließenden öffnungen in einer zur Längsachse des Schiffes od. dgl. senkrechten Richtung mittels eines Zahnstan-,gen- und Ritzelantriebes gleitend oder rollend beweg-D bar sind, um in abseitiger Stellung den freien Durchlaß durch die lichte Weite dieser öffnung sicherzustellen oder um diese Öffnung verschließend abzudecken, flach ausbreit-bar und auf die an den öffnungskanten rundum laufenden Dichtungen absenkbar sind, ohne daß Ritzel und Zahnstangen außer Eingriff kommen, und bei der die Zahnstangen in an sich bekannter Weise an wenigstens der einen der seitlichen Randkanten oder an dem mittleren Teil der Platten befestigt sind, während das treibende Zahnritzel auf eine Welle aufgesetzt ist, die an der Randkante der zu verschließenden öffnung ortsfest angeordnet ist, und daß in diesem Fall die Z4hnstangen eine senkrechte Zahnung aufweisen, während die Zahnräder in waagerechten Ebenen liegen und die Höhe der Zähne der Zahnstangen größer ist als die der Zähne der Ritzel.
  • Die Erfindung geht demnach mit anderen Worten aus von einem Ladelukenverschluß mit zwei Platten, die gegenläufig verschiebbar, in Schließstellung auf Dichtungen der Lukenkanten absenkbar und im mittleren Teil mit Zahnstangen versehen sind, in die senkrechtachsige Antriebsritzel eingreifen.
  • Dem Erfindungsgegenstand -liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen, wenige Teile umfassenden Ladelukenverschluß zu schaffen, der ohne Gefahr einer Störung die Öffnung wasserdicht abschließt, ohne daß zeitraubende Verbindungen mit den einzelbl nen Platten notwendig sind.
  • Diese Auf gabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß nur eine der beiden Platten einen Zahnstangen-Ritzel-Antrieb aufweist und die zweite Platte an die erste über zwei gegensinnig verlegte, gegenläufige Bewegungen aufzwingende Seilschlaufen an-- ge schlossen ist.
  • Bei einem bekannten Ladelukenverschluß mit zwei Platten sind diese mit über Rollen geführten, gegensinnig verlegten Seilschlaufen so miteinander verbunden, daß bei einem Zug an den Seilen beide Platten gegenläufig bewegt werden, so daß ein gleichzeitiges Öffnen und Schließen der beiden Platten ermöglicht wird. Dieser bekannte Verschluß hat den Nachteil, daß von neben der Luke stehende Seilwinden die Seile jeweils in die die Platten verbindenden Seile eingehängt werden müssen.
  • Weiter ist es bei Flügeltüren bekannt, daß ein Flügel einen Antrieb mittels eines Motors aufweist und der zweite Flügel an den ersten über zwei eine gegenläufige Bewegung aufzwingende Seilschlaufen angeschlossen ist. Dabei treibt der Motor allerdings über ein Reibrad an der Führungsschiene. Damit ist nur eine Bewegung der Flügel in einer Ebene und kein Abheben aus ihrer Ebene möglich.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf den Lukenverschluß, F i g. 2 einen Querschnitt im Bereich des seitlichen Sülls, im vergrößerten Maßstab, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 1, im vergrößerten Maßstab, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in F i g. 3, F i g. 5 eine Draufsicht nach der Linie 5-5 in F i g. 4, F i g. 6 eine Seitenansicht der geschlossenen Luke, F i g. 7 eine Seitenansicht der geöffneten Luke und F i g. 8 eine Teilansicht der Innenkanten der Platten.
  • Das Deck 20 des Schiffes weist eine Ladeluke 21 üblicher Art auf. Die Seitenwände 23 und die Endwände 24 des Lukenstills 22 sind mit seitlichen Platten 25 und 26 versehen, auf denen jeeine Dichtungsschiene 27 angeordnet ist. Zwei rechteckige Platten A und B mit ihren Einfassungen 31, 38 dienen zum Verschluß der Ladeluke und ruhen mit ihr-en Unterkanten 32, der Einfassung an den Endrändern 33 und den äußeren Querrändem 34 auf den Dichtungsschienen. Der äußere Querrand 34 der Platte B weist in der Mitte einen vorgezogenen Teil 36 auf, der in Schließstellung der Platte B die obere Wand 29 und die Dichtung 27' des am Lukensüll angeordneten Gehäuses 28 überdeckt. Dichtungen 41 in Halterungen 42 verhindern das Eindringen von Seewasser bei geschlossener Ladeluke. Zwischen den inneren Querkanten 45 und 46 der Platten A und B sind ebenfalls Dichtungen angebracht (F i g. 8).
  • An den äußeren Querrändern 34 jeder Platte A und B ist jeein Arm 51 angeordnet, an dem ein eine Rolle 53 tragendes Glied 52 gelenkig gelagert ist. Diese Rollen 53 laufen auf Schienen 54, die auf dem Deck 20 angeordnet sind.
  • In der Nähe der inneren Querkanten 45, 46 der Platten A und B ist ein eine Rolle 56 tragendes Glied 55 schwenkbar gelagert. Diese Rollen 56 laufen auf den Schienen 27, die sich über das Lukensüll hinaus als Teil 27"' erstrecken. Hydraulische Betätigungsvorrichtungen 29 verschwenken die Glieder 55. An den äußeren E inlen der Schienen 27 und 54 sind Anschläge 58 angeordnet.
  • In der geschlossenen Stellung werden die Platten A, Bam Lukenstill mit einem Hebelverschluß 80, 81, 82 festgespannt.
  • An der Unterseite der Platte B sind zwei zueinander parallele Zahnstangen 61 und 62 vorgesehen, die an parallelen Trägern 63 der Platte B befestigt sind und sich von der Außenkante des vorgezogenen Teils 36 bis zum inneren Querrand 46 erstrecken. Mit der einen Zahnstange 61 kämmt ein Ritzel 64, das auf einer senkrechten Welle 65 sitzt. Diese erstreckt sich durch die obere Wand 29 des Gehäuses 28 und wird über ein Untersetzungsgetriebe 66 von einem auf dem Deck des Schiffes im Gehäuse 28 angeordneten Motor M angetrieben. Das Ritzel 64 steht mit einem zweiten, auf der Achse 68 drehbaren Ritzel 67 im Eingriff, das mit der zweiten Zahnstange 62 kämmt. Wird der Motor M in der einen Drehrichtung in Gang gesetzt, so treiben die Ritzel 64 unä-67 die Zahnstangen 61 und 62 derart an, daß die Platte B vom Lukensüll aus nach außen bewegt wird.
  • Um die Platte A gleichzeitig und ohne eigenen Antrieb gegenläufigbewegen zu können, ist sie mit der Platte B über einen Seilzug verbunden. Hierzu sind am Schiffsdeck in Querrichtung der Luke, benachbart den äußeren Querkanten 34 der Platten A und B, zwei miteinander fluchtende Sockel 71 und 72 vorgesehen, auf denen je zwei unabhängig von einander drehbare Seilrollen 37 und 74 gelagert sind. Wie F i g. 5 zeigt, erstreckt sich ein bei 75 an der inneren Querkante 46 der Platte B befestigtes Seil B-' über die Länge der Platte B. Dieses Seil ist dann um die Seilscheibe 73 des Sockels 72 geführt, läuft in Längsrichtung des LukensüHs bis zur Seilscheibe 73 des Sockels 71 und ist am Arm 51 der Platte A befestigt. Ein zweites Seil A' ist bei 77 an der inneren Querkante 45 der Platte A befestigt, über die Länge der Platte A geführt, um die Seilscheibe 74 des Sockels 71 gelenkt, dann über die Länge des Lukensülls bis zur Seilscheibe 74 des Sockels 72 geführt und am Arm 51 der Platte B befestigt.
  • Wird die Platte B im öffnungssinne bewegt, so wird durch diese Bewegung die Platte A über das Seil A' gegenläufig mitbewegt, da das eine Ende des S6ils A' am Arm 51 der Platte B befestigt ist und somit auf den Innenrand 77 der Platte A einen Zug ausübt.
  • Zur Bewegung' der Verschlußplatten aus der Offen- in die Schließstellung ist es lediglich erforderlich, den Motor M in der entgegengesetzten Drehrichtung in Gang zu setzen. Dabei wird über die Platte B und das Seil B' ein Zug auf den Arm 51 und damit auf die Platte A ausgeübt, so daß auch diese gleichzeitig gegenläufig in die Schließstellung gelangt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Ladelukenverschluß mit zwei Platten, die gegenläufig verschiebbar, in Schließstellung auf Dichtungen der Lukenkanten absenkbar und im mittleren Teil mit Zahnstangen versehen sind, in die senkrechtachsige Antriebsritzel eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der beiden Platten einen Zahnstangen-Ritzel-Antrieb aufweist und die zweite Platte an die erste über zwei gegensinnig verlegte, gegenläufige Bewegungen aufzwingende Seilschlaufen angeschlossen ist.
  2. 2. Ladelukenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnstangen-Ritzel-Antrieb aus zwei zueinander parallelen Zahnstangen und einem zwischenliegenden Ritzelpaar besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 543 646, 650 510, 711745, 923 053; britische Patentschriften Nr. 158 323, 211182, 607 163; USA.-Patentschriften Nr. 2 194 012, 2 617 365, 2 626 583, 2 628 831; HANSA-Schiffahrt-Schiffbau-Hafen, 93. Jahrg., 1956, S. 770, 991 bis 993. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1105 750.
DEG24375A 1957-04-26 1958-04-23 Ladelukenverschluss Pending DE1217235B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1217235XA 1957-04-26 1957-04-26

Publications (1)

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DE1217235B true DE1217235B (de) 1966-05-18

Family

ID=22398411

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG24375A Pending DE1217235B (de) 1957-04-26 1958-04-23 Ladelukenverschluss

Country Status (1)

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DE (1) DE1217235B (de)

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