DE1216514B - Schiebetoranlage - Google Patents
SchiebetoranlageInfo
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05D15/06—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
- E05D15/0617—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane of cantilever type
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Schiebetoranlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiebetoranlage, bei der das Schiebetor, über der Durchfahrt frei schwebend, seitlich der Durchfahrt mit am Tor angeordneten Leisten an ortsfest gelagerten Rollen mit lotrechter bzw. waagerechter Drehachse abgestützt und geführt ist, so daß der Durchfahrtsraum in vorteilhafter Weise von Führungsmitteln, Bodenschienen u. dgl. völlig frei ist.
- Bei einer bekannten derartigen Schiebetoranlage sind mehrere Führungsrollenpaare an beiden Seiten des Tores befestigt, während die Stütz- und Führungsschienen für diese Rollen an einem ortsfesten Gerüst angebracht sind. Hier muß also das Gewicht der Rollen mit ihren Lagern und Wellen bei der Torverschiebung mitbewegt werden, wodurch die aufzuwendenden Kräfte für die Torbewegung bzw. Abbremsung in nachteiliger Weise vergrößert werden. Außerdem sind hier vier Schienen am ortsfesten Haltegerüst angebracht, deren paralleler Verlauf zur Vermeidung von Klemmungen sehr genau sein muß, wobei, aus dem gleichen Grund, ein aufwendiges Traggerüst notwendig ist, um bei den wechselnden Belastungen die genaue Schienenlage zu sichern.
- Ein weiterer Nachteil der bekannten Anlage besteht darin, daß die ortsfest angeordneten Führungsschienen mindestens die Länge des Verschiebeweges haben müssen, was vor allem bei größeren Toren einen beträchtlichen Raum- und Materialaufwand zur Folge hat.
- Des weiteren ist eine als Gehegetor verwendbare Schiebetoranlage bekanntgeworden, bei der das über seinem Schwerpunkt aufgehängte Tor oben und unten durch Spurleisten an den Befestigungspfosten seitlich abgestützt ist, so daß bei jeder Torbewegung gleitende Reibung auftritt, durch die entsprechender Verschleiß und zunehmender Bewegungsspielraum zwischen Tor und Führung, vor allem in Querrichtun,-, hervorgerufen wird. Außerdem sind hierbei die das Torgewicht aufnehmenden Rollen am oberen Ende der Tragpfosten angeordnet; dadurch ergibt sich schon bei einer geringen Lageänderung der Pfosten infolge der Hebelwirkung eine entsprechend großeVerlagerung derAbstützbasis für die vertikalen Kräfte, so daß die Gefahr besteht, daß das Tor zwischen den Führungen verklemmt wird und die Spurleisten einem noch höheren Verschleiß ausgesetzt sind. Auch ergibt sich bei dieser Ausführung ein großes Biegemoment auf die Pfosten; besonders bei schweren Toren, z. B. aus Metall, sind somit bei dieser Ausführung sehr starke Tragpfosten und gegebenenfalls a die sehr hinderlichen Abstützungen erforderlich. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schiebetoranlage zu schaffen, die einfach in ihrem Aufbau und dennoch stabil und flatterfest ist und deren Torführung auch für große Torgewichte und hohe Torgeschwindigkeiten geeignet ist.
- Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Schiebetoranlaae der vorlie-enden Art dadurch erreicht, daß im unteren Torbereich zwei Rollenpaare mit übereinanderliegenden Rollen mit waagerechten Drehachsen, die eine seitlich der Torebene verlaufende, vorzugsweise kreisförmig profilierte Torleiste mit Spurkränzen formschlüssig umfassen, und im oberen Torbereich beiderseits einer als Handlauf ausgebildeten Torleiste zwei Rollen mit lotrechter Drehachse angeordnet sind.
- Um die Geräusche beim Verschieben des Tores zu dämpfen und um unerwünschte Scheuerstellen zu vermeiden, können die als Handlauf ausgebildete Torleiste und die im oberenTorbereich angeordneten Rollen aus Kunststoff bestehen. Nach einem weiteren vorteilhaften Vorschlag der Erfindung ist eine der im unteren Torbereich angeordneten unteren Rollen an einer um einen festen Drehpunkt schwenkbaren Schwinge gelagert, welche zum Zweck des Anpressens der Rolle an die Torleiste durch eine einstellbareFederkraft belastet ist,wobeiderSchwingenausschlag durch einen Anschlag begrenzt ist.
- Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Schiebetoranlage ergibt ohne großen Bauaufwand vor allem eine stabile und flatterfeste Torführung, wobei die Beweglichkeit auch dann gesichert ist, wenn Schmutzteile an der als Laufschiene dienenden, kreisförmig profilierten Torleiste haften oder Fremdkörper zwischen die Rollen gelangen. Durch die besondere Anordnung der Stützelemente wird ein auf das Tor wirkendes Kippmoment erzeugt, durch welches das Tor ständig gegen die eine der im oberen Torbereich angeordneten Rollen gedrückt wird, so daß bei dem verhältnismäßig großen Torgewicht eine geringe Seitenneigung ausreichend ist, um eine einwandfreie Abstützung des Tores im ruhenden und bewegten Zustand zu sichern. Durch die zweite im oberen Torbereich angeordnete Rolle wird außerdem ständig eine leichtgängige und verschleißarme Führung gewährleistet, auch wenn durch äußere Kräfte, wie Windstöße u. dgl., die als Handlauf ausgebildete Torleiste von der ersten Rolle abgehoben wird.
- Bei der Schiebetoranlage gemäß der Erfindung sind ferner die Rollen am ortsfesten Gestell angeordnet, so daß eine einzige Schiene, hier die kreisförmig profilierte Torleiste, die zwischen den Rollen läuft, ausreichend ist. Dadurch entfällt die bekannte umfangreiche Schienenanlage an dem ortsfesten Gestell, außerdem versteift die Leiste das Tor. Die Rollenpaare benötigen zu ihrer ortsfesten Lagerung jeweils nur einen in den Boden eingelassenen und gegebenenfalls abgestrebten Pfosten, dessen Montage wesentlich einfacher ist als die Aufstellung eines Haltegestells für lange Schienen. Auch die Abstützmittel für die quer zur Verschiebeebene auftretenden Kräfte sind bei einer Ausführung gemäß der Erfindung ebenfalls sehr einfach und gewährleisten auch im oberen Torbereich eine klemmungsfreie sichere Führung.
- Durch die Anordnung der für die Übertragung der vertikalen Lasten vorgesehenen Rollen am unteren Ende der Pfosten wird auf die Pfosten, auch bei hohen Torgewichten, ein Biegemoment ausgeübt, das ohne besonders große Dimensionierung und vor allem ohne nachteilige zusätzliche Abstützungen beherrscht werden kann. Durch -die tief sitzenden Rollen wird ferner eine wesentliche bauliche Vereinfachun- insofern erzielt, als nur noch für die Rollen im oberen Torbereich hohe Pfosten benöti-t werden.
- In der Zeichnung ist eine Schiebetoranlage gemäß der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigt F i g. 1 eine Teilansicht des Schiebetores, F i g. 2 den Schnitt nach der Linie A-A der F i g. 1, F i g. 3 eine besondere Anordnung der im unteren Torbereich befindlichen Rollen und F i g. 4 die Schiebetoranlage insgesamt.
- In dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 4 ist das Schiebetor 1 an seinem unteren Längsrand mit einer Torleiste 2 versehen, die kreisförmiges Profil aufweist. Diese Torleiste läuft forinschlüssig zwischen den Rollenpaaren 3, 4 und 5, 6, die in ortsfesten Pfosten 7 bzw. 8 drehbar gelagert sind. An seinem oberen Rand weist das Schiebetor eine nach beiden Seiten überstehende, als Handlauf ausgebildete Torleiste 10 auf, die zwischen kleinen Rollen 11, 12 geführt ist, wobei diese Rollen an den Pfosten 8 und 9 gelagert sind. Da die Abstützung des Tores außerhalb seiner Schwerlinie S erfolgt, wirkt ständig ein Kippmoment auf das Tor, das durch die Rolle 12 aufgenommen wird, so daß eine flatterfreie Führung des oberen Teiles des Tores gewährleistet ist.
- Die an sich gute Führung des unteren Torteiles in den Rollen 3, 4 und 5, 6 kann noch verbessert werden, wenn, wie in F i g. 3 gezeigt, die Rolle 4 im Pfosten 7 an einer Schwinge 13 um den Drehpunkt 14 schwenkbar gelagert ist und ständig unter dem einstellbaren Anpreßdruck der Feder 15 steht.
- Damit die Torleiste 2 durch eine unerwartet große vertikale Belastung den Eingriff mit der Rolle 3 nicht verliert, ist der Ausschlag der Schwinge 13 durch einen Anschlag 16 gegen die Stellschraube 17 begrenzt.
- In F i 4 ist das Tor bei nahezu gesperrter Durchf ahrt gezeigt.
- Die einfache und raumsparende Bauweise der Schiebetoianlage gemäß der Erfindung ergibt einen t' Creringen Montage- und Wartungsaufwand bei geräuscharrner und zuverlässiger Betriebsweise. Wegen der klemmungsfreien Führung läßt sich das Tor mit kleinem Kraftaufwand verschieben, so daß auch größere Tore noch von Hand bedient werden können.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Schiebetoranlage, bei der das Schiebetor, über der Durchfahrt frei schwebend, seitlich der Durchfahrt mit am Tor angeordneten Leisten an ortsfest gelagerten Rollen mit lotrechter bzw. waagerechter Drehachse abgestützt und geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Torbereich zwei Rollenpaare mit übereinanderliegenden Rollen (3, 4 und 5, 6) mit waagerechten Drehachsen, die eine seitlich der Torebene verlaufende, vorzugsweise kreisförmig profilierte Torleiste (2) mit Spurkränzen formschlüssig umfassen, und im oberen Torbereich beiderseits einer als Handlauf ausgebildeten Torleiste (10) zwei Rollen (11, 12) mit lotrechter Drehachse angeordnet sind.
- 2. Schiebetoranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, a daß die als Handlauf ausgebil -dete Torleiste (10) und die im oberen Torbereich angeordneten Rollen (11, 12) aus Kunststoff bestehen. 3. Schiebetoranlage nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß eine der im unteren Torbereich angeordneten unterenRollen (4 oder 6) an einer um einen festen Drehpunkt schwenkbaren Schwinge (13) gelagert ist, welche zum Zweck des Anpressens der Rolle an die Torleiste (2) durch eine einstellbare Federkraft belastet ist, wobei der Schwingungsausschlag durch einen Anschlag (16) begrenzt ist.
- In Betracht gezogene Druckschriften: bl Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1766 709; USA.-Patentschrift Nr. 1722 365.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH46949A DE1216514B (de) | 1962-09-19 | 1962-09-19 | Schiebetoranlage |
| CH1098363A CH402920A (de) | 1962-09-19 | 1963-09-05 | Schiebetoranlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH46949A DE1216514B (de) | 1962-09-19 | 1962-09-19 | Schiebetoranlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1216514B true DE1216514B (de) | 1966-05-12 |
Family
ID=7156275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH46949A Pending DE1216514B (de) | 1962-09-19 | 1962-09-19 | Schiebetoranlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH402920A (de) |
| DE (1) | DE1216514B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0094628A3 (en) * | 1982-05-13 | 1984-11-28 | Klaus Berlemann | Sliding gate |
| DE3536554A1 (de) * | 1985-10-12 | 1987-04-16 | Wego System Sportstaetteneinri | Schiebetor |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1722365A (en) * | 1929-07-30 | Fence gate | ||
| DE1766709U (de) * | 1955-09-24 | 1958-05-14 | Linker K G | Toranlage mit schiebetor. |
-
1962
- 1962-09-19 DE DEH46949A patent/DE1216514B/de active Pending
-
1963
- 1963-09-05 CH CH1098363A patent/CH402920A/de unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1722365A (en) * | 1929-07-30 | Fence gate | ||
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| DE3536554A1 (de) * | 1985-10-12 | 1987-04-16 | Wego System Sportstaetteneinri | Schiebetor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH402920A (de) | 1965-11-30 |
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