DE1215141B - Verfahren zur Herstellung mehrkerniger araliphatischer Isonitrile - Google Patents
Verfahren zur Herstellung mehrkerniger araliphatischer IsonitrileInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
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Int. Cl.:
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C07c
Deutsche KL: 12 ο-22
1 215 141
F43384IVb/12o
9. Juli 1964
28. April 1966
F43384IVb/12o
9. Juli 1964
28. April 1966
Die vorliegende Erfindung betrifft neue mehrkernige araliphatische Isonitrile sowie ein Verfahren
zu ihrer Herstellung.
Es ist bereits bekanntgeworden, daß aliphatische und einkernige araliphatische Isonitrile mit 13 bis
26 Kohlenwasserstoffatomen insektizid wirken (vgl. USA.-Patentschrift 3 012 932) und daß 2,6-Dichlorphenyl-isocyanid
fungizid wirkt (vgl. belgische Patentschrift 625 036).
Es wurde gefunden, daß die neuen Isonitrile der allgemeinen Formel
R—X—A-N^C
(I)
in welcher A für einen gegebenenfalls substituierten aliphatischen Rest steht, R für einen gegebenenfalls
substituierten aromatischen Rest mit zwei bis drei Ringen und X für eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung,
Schwefel oder Sauerstoff steht, starke akarizide, insektizide und fungizide Wirkungen
haben.
Die neuen Isonitrile der allgemeinen Formel (I) erhält man, wenn man Formamide der Formel
R —X —A —NH-COH
(Π)
in welcher R, X und A die gleiche Bedeutung haben, wie oben angegeben, in an sich bekannter Weise mit
wasserabspaltenden Acylhalogeniden und Basen umsetzt.
überraschenderweise zeigen die erfindungsgemäß erhältlichen mehrkernigen araliphatischen Isonitrile
eine erheblich höhere insektizide, akarizide und fungizide Wirkung als die vorbekannten bioziden
Verfahren zur Herstellung mehrkerniger
araliphatischer Isonitrile
araliphatischer Isonitrile
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft,
Leverkusen
Als Erfinder benannt:
Dr. Ulrich Eholzer, Köln-Stammheim;
Dr. Uwe Fetzer,
Dr. Ivar Ugi, Leverkusen;
Dr. Ingeborg Hammann, Köln;
Dipl.-Landw. Dr. Günter Unterstenhöfer,
Opladen
Isonitrile. Außerdem haben sie eine Mehrfachwirkung. So sind sie z. B. gegen Insekten, Milben und
Pilze gleichzeitig wirksam. Die neuen Isonitrile stellen somit eine Bereicherung der Technik dar.
Setzt man 1-Formylamino-l-diphenyl-äthan mit
Phosgen und Triäthylamin um, so kann der Reaktionsablauf durch das folgende Formelschema wiedergegeben
werden:
CH3
CH-NH-CHO+ COCl2 + 2i
CH3
CH — N ^ C + CO2 + 2 (C2Hs)3N · HCl
(III)
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Formamide sind durch die Formel (II) eindeutig charakterisiert.
In dieser Formel steht A vorzugsweise für einen aliphatischen gesättigten oder ungesättigten
Rest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen. R steht vorzugsweise für ein aromatisches System aus zwei bis drei
Ringen, die entweder anelliert oder direkt verbunden oder über Brückenglieder, wie —CH2—, —O—,
— S—, —SO2—, verknüpft sind. Der Rest A ist
vorzugsweise durch einen oder mehrere der folgenden Substituenten substituiert: Fluor, Chlor, Cycloalkyl
und Cycloalkenyl mit jeweils 5 bis 12 Kohlenstoffatomen und Arylsulfonyl mit einem bis zwei Ringen,
die gegebenenfalls weiter substituiert sein können, Alkoxyl, Alkylmercapto und Alkylsulfonyl mit 1 bis
Kohlenstoffatomen, Trifluormethyl und Trichlormethyl. R kann in gleicher Weise wie A substituiert
sein. R kann darüber hinaus aber auch eine oder mehrere der folgenden Gruppen als Substituenten aufweisen:
Alkyl und Alkenyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlen-
609 560/508
stoffatomen, Alkylamino mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und Dialkylamino mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkylcarbonyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Arylcarbonyl mit einem bis zwei Ringen, Carbonester mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, Carbonamide
mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, Nitro, Cyan, Isocyan sowie ein- bis zweikerniges, gegebenenfalls Alkyl-
oder chlorsubstituiertes Arylazo- bzw. Arylazoxy.
Die erfindungsgemäße Umsetzung wird zweckmäßigerweise in Gegenwart von Lösungsmitteln
vorgenommen, wie Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzinfraktionen (Siedepunkt 30 bis 1600C), Cyclohexan,
Benzol, Toluol, chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff,
Trichlorethylen, Chlorbenzol, Äther, wie Tetrahydrofuran, Dioxan, sowie auch andere organische
Lösungsmittel, z. B. Essigester, Aceton, Acetonitril, Triäthylamin, Pyridin, tert-Butanol und Nitrobenzol.
Als wasserabspaltende Acylhalogenide seien im einzelnen genannt: Phosgen, Methansulfochlorid,
Benzolsulfochlorid, Phosphoroxychlorid, Phosphorbromid und Cyanurchlorid.
Als Basen kommen z. B. in Frage: organische Amine, wie Trimethylamin, Triäthylamin, Tetramethyl
- äthylendiamin, Dimethylcyclohexylamin, Dimethylbenzylamin, Pyridin und Chinolin, sowie
auch anorganische Basen, z. B. Kaliumcarbonat.
In gleicher Weise lassen sich Alkoholate verwenden, z. B. Kalium-tert.-butylat.
Besonders vorteilhafte Kombinationen von Acylhalogeniden und Basen sind: Phosgen und tertiäre
aliphatische Anjine, Benzolsulfochlorid und Pyridin, Phosphoroxychlorid und Pyridin oder Kaliumtert.-butylat,
Cyanurchlorid und Kaliumcarbonat.
Die Reaktionstemperaturen können in einem größeren Bereich variiert werden. Im allgemeinen
arbeitet man zwischen —50 und +1000C, vorzugsweise
zwischen —20 und +6O0C.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens setzt man zweckmäßigerweise 1 Mol des
Formamids in 0,5 bis 5 1 Lösungsmittel mit 1 bis 5, vorzugsweise 1,8 bis 3 Äquivalenten Base und
0,5 bis 2,5, vorzugsweise 0,9 bis 1,5 ffeO-Äquivalenten
Acylhalogenid um.
Die Aufarbeitung erfolgt in üblicher Weise, z. B. durch Versetzen mit Wasser, Abtrennen und Ein-'
engen oder durch Zugabe von Ammoniak, Filtrieren und Einengen. Das Rohprodukt kann durch Auswaschen
oder Kristallisation oder Umfallen, gegebenenfalls unter Verwendung eines Begleitstoffe adsorbierenden
Zusatzes, gereinigt werden.
Als Beispiele für die erfindungsgemäß erhältlichen Isonitrile seien genannt: 1-Naphthyl-methyl-isocyanid,
1 - Naphthyl - hexyl - isocyanid, 1 - Xenylmethyl - isocyanid, 1 - Xenyl - äthyl - isocyanid,
2-Isocyanmethyl-diphenylenoxid, 2-(2-Naphthoxy)-äthyl-isocyanid,
4-a-Isocyanäthylstilben, 1-Isocyanacenaphthen,
1 - (α - Naphthylmercapto) - 2 - äthyl - isocyanid, 3-Isocyanmethylphenanthren.
Die erfindungsgemäßen Stoffe weisen bei geringer Warmblütertoxizität und Phytotoxizität starke insektizide
und akarizide Wirkuhgen auf. Die Wirkungen setzen schnell ein und halten lange an. Sie können
deshalb mit gutem Erfolg zur Bekämpfung von schädlichen saugenden und beißenden Insekten,
Dipteren sowie Milben verwendet werden.
Zu den saugenden Insekten gehören im wesentlichen Blattläuse, wie die Pfirsichblattlaus (Myzus
persicae), Schildläuse, wie Aspidiotus hederae, Hercinothrips femoralis und Wanzen, wie die Rübenwanze
(Piesma quadrata).
Zu den beißenden Insekten zählen im wesentlichen Schmetterlingsraupen, wie Plutella maculipennis,
Käfer, wie Kornkäfer (Calandra granaria), aber auch im Boden lebende Arten, wie die Drahtwürmer
(Agriotes sp.), Schaben, wie die Deutsche Schabe (Blattella germanica), Orthopteren, wie das Heimchen
(Gryllus domesticus), Hymenopteren, wie Ameisen.
Die Dipteren umfassen insbesondere die Fliegen, wie die Taufliege (Drosophila melanogaster), die
Stubenfliege (Musca domestica), und Mücken, wie die Stechmücke (Aedes aegypti).
Bei den Milben sind besonders wichtig die Spinnmilben (Tetranychidea), wie die gemeine Spinnmilbe
(Tetranychus telarius), Gallmilben, wie die Johannisbeergallmilbe (Eriophyes ribis), und Tarsonemiden,
wie Tarsonemus pallidus und Zecken.
Die neuen Isonitrile weisen auch eine fungitoxische Wirkung auf und können deshalb besonders zur
Bekämpfung von phytopathogenen Pilzen verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können in die üblichen Formulierungen übergeführt werden, wie
Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate. Diese werden in bekannter Weise
hergestellt, z. B. durch Verstrecken der Wirkstoffe mit Lösungsmitteln und/oder Trägerstoffen, gegebenenfalls
unter Verwendung von Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln, wobei z. B. im Fall der
Benutzung von Wasser als Verdünnungsmittel gegebenenfalls organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel
verwendet werden können (vgl. Agricultural Chemicals, März 1960, S. 35 bis 38). Als
Hilfsstoffe kommen im wesentlichen in Frage: Lösungsmittel, wie Aromaten (z. B. Xylol), chlorierte
Aromaten (z. B. Chlorbenzole), Paraffine (z. B. Erdölfraktionen), Alkohole (z. B. Methanol), Amine und
Aminderivate (z. B. Äthanolamin) und Wasser; Trägerstoffe, wie natürliche Gesteinsmehle (z. B.
Kaoline, Kreide) und synthetische Gesteinsmehle (z.B. hochdisperse Kieselsäure); Emulgiermittel,
wie nichtionogene und anionische Emulgatoren (z. B. Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyäthylen-Fettalkohol-Äther,
Alkylsulfonate), und Dispergiermittel, wie Lignin. ·
Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer Formulierungen oder der daraus bereiteten Anwendungsformen,
wie gebrauchsfertige Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate,
angewendet werden. Die Anwendung geschieht in üblicher Weise, z. B. durch Gießen, Verspritzen,
Vernebeln, Vergasen, Verstreuen oder Verstäuben.
Nachfolgend wird die biozide Wirkung der neuen Isonitrile an Hand von einigen Testen nachgewiesen:
Plutella-Test
Lösungsmittel:
Lösungsmittel:
3 Gewichtsteile Dimethylformamid.
Emulgator:
1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther.
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff
mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, das die angegebene Menge Emulgator enthält, und verdünnt
das Konzentrat mit Wasser auf die gewünschte Konzentration.
Mit der Wirkstoffzubereitung besprüht man Kohlblätter (Brassica oleracea) taufeucht und besetzt sie
mit Raupen der Kohlschabe (Plutella maculipennis).
Nach den angegebenen Zeiten wird der Abtötungsgrad in Prozent bestimmt. Dabei bedeutet 100%,
daß alle Raupen getötet wurden, während 0% angibt, daß keine Raupen getötet wurden.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Auswertungszeiten und Resultate gehen aus der nachfolgenden
Tabelle hervor.
Pflanzenschädigende Insekten
Wirkstoffe
Wirkstoffkonzentration
in %
in %
0,2
0,02
0,02
Beispiel B
Doralis-Test (Kontaktwirkung)
Doralis-Test (Kontaktwirkung)
Lösungsmittel:
3 Gewichtsteile Dimethylformamid.
Emulgator:
Emulgator:
1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther.
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff
mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, das die angegebene Menge Emulgator enthält, und verdünnt
das Konzentrat mit Wasser auf die gewünschte Konzentration.
Mit. der Wirkstoffzubereitung werden Bohnenpflanzen (Vicia faba), die stark von der schwarzen
Bohnenlaus (Doralis fabae) befallen sind, tropfnaß besprüht.
Nach den angegebenen Zeiten wird der Abtötungsgrad in Prozent bestimmt. Dabei bedeutet 100%,
daß alle Blattläuse getötet wurden, 0% bedeutet, daß keine Blattläuse getötet wurden.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Auswertungszeiten und Resultate gehen aus der nachfolgenden
Tabelle hervor.
Pflanzenschädigende Insekten
Beispiel C
Tetranychus-Test
Tetranychus-Test
Lösungsmittel:
3 Gewichtsteile Dimethylformamid.
Emulgator:
1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykoläther.
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff
mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, das die angegebene Menge Emulgator enthält, und verdünnt
das Konzentrat mit Wasser auf die gewünschte Konzentration.
Mit der Wirkstoffzubereitung werden Bohnenpflanzen (Phaseolus vulgaris), die ungefähr eine
Höhe von 10 bis 30 cm haben, tropfnaß besprüht. Diese Bohnenpflanzen sind stark mit allen Entwicklungsstadien
der Bohnenspinnmilbe (Tetranychus telarius) befallen.
Nach den angegebenen Zeiten wird die Wirksamkeit der Wirkstoffzubereitung bestimmt, indem man
die toten Tiere auszählt. Der so erhaltene Abtötungsgrad wird in Prozent angegeben. 100% bedeutet,
25 daß alle Spinnmilben abgetötet wurden, 0% bedeutet,
daß keine Spinnmilben abgetötet wurden.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Auswertunszeiten und Resultate gehen aus der nachfolgenden
Tabelle hervor.
Ab-
tötungsgrad in °/o nach
4 Tagen
| Pflanzenschädigende | Milben | Ab- tötungs- |
|
| grad in °/o nach |
|||
| 35 | Wirkstoffe | 8 Tagen | |
| 100 | |||
| 100 | |||
| "%. 7 γη <-ri3 | 100 | ||
| 60 | |||
| NC | 0 | ||
| n-Ci2H25 —NC | |||
| 45 | (bekannt) | ||
| Wirk- stoff- |
|||
| konzen- tration |
|||
| in % | |||
| 0,2 | |||
| 0,02 | |||
| 0,002 | |||
| 0,0002 | |||
| 0,02 | |||
50
Wirkstoffe
CH-CH3
NC
Wirkstoffkonzentration
in %
in %
0,2
Abtötungs-
in %
nach
24 Std.
100
NC
cc-Xenyl-äthyl-isocyanid
112 Gewichtsteile 1-Formylamino-l-xenyläthan
(F: 90 bis 910C, dargestellt aus 4-Aceto-diphenyl
durch Wallach-Leuckart-Reaktion) werden in 1000 Gewichtsteilen Methylenchlorid und Triäthylamin
gelöst. In der Siedehitze werden 50 Gewichtsteile Phosgen eingeleitet. Man saugt ab, engt ein
und erhält aus dem Rückstand durch Extrahieren mit Petroläther 19 Gewichtsteile a-Xenyl-äthyl-isocyanid
vom F. 45 bis 46°C.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von mehrkernigen araliphatischen Isonitrilen, dadurch ge-kennzeichnet,
allgemeinen FormelR —X —Adaß man Formamide der-NH-COH(Π)in welcher A für einen gegebenenfalls substituierten aliphatischen Rest steht, R für einet gegebenenfalls substituierten aromatischen Rest mit zwei bis drei Ringen und X für eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, Schwefel oder Sauerstoff steht, in an sich bekannter Weise mit wasser-abspaltenden Acylhalogeniden und Basen zu Verbindungen der allgemeinen FormelR-X-A-N=Cin welcher die Reste A, R und X die oben angegebene Bedeutung haben, umsetzt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 084 715; USA.-Patentschrift Nr. 3 012 932.609 560/508 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
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- 1965-06-21 US US465712A patent/US3405160A/en not_active Expired - Lifetime
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Patent Citations (2)
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