DE1214960B - Brillenschieber zum Absperren gasfoermiger Medien in Rohrleitungen - Google Patents
Brillenschieber zum Absperren gasfoermiger Medien in RohrleitungenInfo
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- DE1214960B DE1214960B DED40463A DED0040463A DE1214960B DE 1214960 B DE1214960 B DE 1214960B DE D40463 A DED40463 A DE D40463A DE D0040463 A DED0040463 A DE D0040463A DE 1214960 B DE1214960 B DE 1214960B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/30—Details
- F16K3/316—Guiding of the slide
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/30—Details
- F16K3/312—Line blinds
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Description
- Brillenschieber zum Absperren gasförmiger Medien in Rohrleitungen Die Erfindung bezieht sich auf einen Brillenschieber zum Absperren von gasförmigen Medien in befahrbaren Rohrleitungen großen Durchmessers zum Abschiebern von Behältern u. dgl. mit aus, Voll-und Leerscheibe bestehenden Brillenaugen, die um einen im Schnittpunkt ihrer Symmetrieachsen angeordneten, zur Achse des Strömungskanals parallelen Drehachsbolzen schwenkbar sind und wechselweise in den öffnungsquerschnitt im Schiebergehäuse aufgenommen werden.
- Die gebräuchlichen Brillenschieber mit paranelgehaltenenDichtflächen der abschieberndenTeile haben den Nachteil, daß Einrichtungen zum abdichtenden Anpressen und Abziehvorrichtungen zum Lösen der in den öffnungsquerschnitt eingeschwenkten Scheibe aus ihrem Sitz erforderlich sind und das Schiebergehäuse aus mindestens drei Gehäuseteilen und einem Kompensationsteil bestehen muß.
- Dieser Nachteil wird zwar nach einer bekannten Ausbildung durch einen Brillenschieber mit keilförmigen Brillenaugen behoben, denen in einem einteiligen Schiebergehäuse ein Keilsitz zugeordnet ist, in den die Keilscheiben wechselweise durch einen einseitig offenen Einführungsspalt aufgenommen werden. Zu diesem Zweck ist der Drehachsbolzen in einem Führungsschlitten gelagert und in Richtung der Symmetrielinie des Keilsitzes verstellbar eingerichtet, so daß sich die Verstellbewegung, die von der Drehung einer Gewindespindel hergeleitet wird, auf die Brille überträgt, die sich außerhalb des Schiebergehäuses drehen kann. Für den Scheibenwechsel ist daher vorgesehen, die von ihrem Sitz zu lösende Keilscheibe unter Zurücknahme des Drehachsbolzens aus dem Gehäuse herauszufahren und die durch Änderung der Scheibendrehlage an den Einführungsspalt herangeschwenkte Gegenscheibe unter Verlagerung des Drehachsbolzens gegen das Gehäuse hin in dieses einzufahren und in den Keilsitz zu schieben.
- Weil aber der Verstellbewegung des Drehachsbolzens ein in der Größenordnung des Außendurchmessers eines Brillenauges liegender Verstellweg zugrunde liegen muß, ist der Anwendung des Absperrschiebers nach der bekannten Einrichtung auf Rohrleitungen großen Durchmessers aus baulichen, räumlichen und wirtschaftlichen Gründen eine Grenze ge-,setzt.
- Diese Grenze wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, und der Brillenscheiber auf Rohrleitungen großen Durchmessers anwendbar gemacht, daß zwischen den Keilseiten des Sitzes im Schiebergehäuse ein Ringspalt keilförmigen Öffnungsquerschnitts frei gelassen ist, der den Durchgang der Keilscheiben im Bogen bei von ihrem Sitz in eine Lösestellung zurückgenommener Scheibe zuläßt.
- Dabei ist die Einrichtung so getroffen, daß der keilförmige öffnungsquerschnitt in einem zweiteiligen Schiebergehäuse zwischen den beiden Gehäuseteilen frei gelassen ist, die in axialer Richtung durch Distanzbolzen verbunden sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit vereinfachtem zweiteiligem Gehäuse in zwei Abbildungen dargestellt. Es zeigt Ab b. 1 die Aufsicht eines Brillenkeilschiebers beim Einbau in eine waagerechte Leitung und A b b. 2 einen Schnitt nach A -B der A b b. 1.
- Mit 1 sind die beiden Flanschgehäuseteile bezeichnet, die mittels der Schraubenbolzen 2 und des Spezialbolzens 3 auf richtige Distanz zusammengehalten werden. Die Brille 4 hat einen Leerscheibenteil 5 und einen Vollscheibenteil 6, die beide im Querschnitt keilfönnig ausgebildet sind. Die Brille ist um den Bolzen 7 schwenkbar und über den Gewindebolzen 8 mit dem Einsatzteil 9 verbunden, der seinerseits über das Kugelgelenk 10 mit der nach unten hängenden Bedienungsstange 11 zusammenhängt, die in einem nicht gezeichneten Handrad endigt. Der Einsatzteil 9 ist von dem Hülsentell des Spezialbolzens 3 umgeben, wobei der Hülsenteil nach unten durch den Deckel 12 verschlossen ist, so daß sich der Einsatz 9 im Hülsenteil drehen kann, sich aber in vertikaler Richtunc, nicht verschieben läßt.
- Wird somit die Bedienungsstange 11 mittels eines Handrades gedreht, so drehen sich Kugelgelenk 10 und Einsatzteil 9 mit, während der Gewindebolzen 8, der durch den Drehachsbolzen 7 am Verdrehen gehindert ist, die Brille 4 mit ihrem Voll- oder Leerscheibenteil 6, 5 keilschiebermäßig abdichtend in den Gehäusesitz hineindrückt oder den Voll- oder Leerscheibenteil der Brille 4 lüftet, so daß sie sich mittels der herunterhängenden Bedienungsstange 13, die mittels des Bolzens 14 mit der Brille 4 verbunden ist, umschalten läßt. Der Drehachsbolzen7.ist in den Schlitzen15 der Gehäuseteilel geführt, so daß die Schwenkachse der Brille immer in der Symmetrieachse des Gehäuses liegt.
- Beim Umschalten de Brille schützt die Haube 17, die am unteren Teil des Bolzens 8 befestigt ist und über den Hülsenteil des Bolzens 3 abdichtend übergreift, diesen und den Gewindeteil des Bolzens 8 vor Verschmutzung durch das heiße staubige Fördermedium, das bei gelöstem Brillensitz ringsherum bei 16 austreten kann. Gegen Wärmestrahlung des teilweise austretenden Fördermediums sind zusätzlich die genannten Teile und der Drehachsbolzen 7 durch den verbreitert ausgeführten Teil 19 der Brille 4 geschützt.
- Bei großen Brillenschiebern kann das Gewicht der Brille du-reli ein nicht gezeichnetes Gegengewicht kompensiert werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Brillenschieber zum Absperren gasförmiger Medien in befahrbaren Rohrleitungen großen Durchmessers zum Abschiebern von Behältern u. dgl. mit aus keilförmiger Voll- und Leerscheibe bestehenden ' BriR.enaugen, denen im Schiehergehäuse ein durch einen Einführungsspalt zugänglicher Keilsitz zur wechselweisen Aufnahme der Keilscheiben zugeordnet ist, die um einen im Schnittpunkt ihrer Symmetrieachsen angeordneten, _zur Achse. des Strömungskanals parallelen und in Richtung der Symmetrielinie des Keilsitzes verstellbaren Drehachsbolzen schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kellseiteii des Sitzes im Schiebergehäuse (1, 1) ein Ringspalt keilförmigen öffnungsquerschnitts frei gelassen ist, der den Durchgang der Scheiben (5, 6) im, Bogen bei von ihrem Sitz (16) in eine Lösestellung zurückgenommener Scheibe zuläßt.
- 2. Brillenschieber nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der keilförmige öffnungsquerschnitt in einem zweiteiligen Schiebergehäuse zwischen den beiden Gehäuseteilen (1, 1) frei ge-# lassen ist, die in axialer Richtung durch Distanz" bolzen (2, 3) verbunden sind. In Betracht% gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1060 678; USA.-Patentschrift Nr. 2 861599.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED40463A DE1214960B (de) | 1962-12-07 | 1962-12-07 | Brillenschieber zum Absperren gasfoermiger Medien in Rohrleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED40463A DE1214960B (de) | 1962-12-07 | 1962-12-07 | Brillenschieber zum Absperren gasfoermiger Medien in Rohrleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1214960B true DE1214960B (de) | 1966-04-21 |
Family
ID=7045419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED40463A Pending DE1214960B (de) | 1962-12-07 | 1962-12-07 | Brillenschieber zum Absperren gasfoermiger Medien in Rohrleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1214960B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2828829A1 (de) * | 1978-06-30 | 1980-01-03 | Wecker Sarl Usine | Brillenschieber |
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| DE1060678B (de) | 1955-05-03 | 1959-07-02 | Leland Stanford Hamer | Absperrschieber mit sichtbarem Schieberkeil |
-
1962
- 1962-12-07 DE DED40463A patent/DE1214960B/de active Pending
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| US10612674B2 (en) | 2015-08-11 | 2020-04-07 | Vat Holding Ag | Valve, in particular a vacuum valve |
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