DE1214828B - Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken auf einer Trage - Google Patents
Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken auf einer TrageInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
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Auslegetag:
A61g
Deutsche Kl.: 3Oe-I
St 20105 Kd/30e
20. Dezember 1962
21. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken auf einer Trage für
den Transport in Fahrzeugen, insbesondere in Flugzeugen, bei der zwei am Kopfteil der Trage im Abstand
voneinander befestigte, um die Schulter des Kranken legbare und sich über der auf der Trage
liegenden Person kreuzende Gurte zum Fußteil der Trage geführt sind.
Es ist eine Halteeinrichtung an Krankentragen bekannt, die zwei am Kopfteil der Trage im Abstand
voneinander befestigte Gurte aufweist, welche um die Schulter des Kranken legbar sind, und sich während
ihres Verlaufes zum Fußteil der Trage über der auf der Trage liegenden Person kreuzen. Durch die
sich kreuzende Anordnung der Gurte wird zwar eine Sicherung der auf der Trage liegenden Person gegen
eine ungewollte Verschiebung in Längsrichtung erzielt, jeder Längsgurt ist hierbei jedoch für sich an
dem Fußteil der Krankentrage angeschlossen. Außerdem sind die Gurte am oberen Ende fest mit dem
Bahrentuch verbunden.
Die Handhabung einer solchen Festschnallvorrichtung ist unpraktisch und umständlich.
Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken auf
einer Trage mittels sich kreuzender Gurte zum Gegenstand und bezweckt, die möglichst schonende
und sichere Festschnallung des Kranken mit einer einfachen Handhabung zu verbinden. Die Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gurt an der Unterseite des Fußteils der Trage in Querrichtung
geführt und mit dem Ende des verkürzten anderen Gurtes verbindbar ist, derart, daß das lose
Teil des einen Gurtes die Verlängerung des anderen, verkürzten Gurtes bildet. Auf diese Weise ist eine
Halteeinrichtung für den Kranken auf der Trage erzielbar, die alle Ansprüche optimal erfüllt. Der Gurt
weist zum Anschnallen der Person nur eine einzige Verbindungsstelle auf, die sich zweckmäßig etwa in
Höhe des Mittelteiles der Person befindet. Nach Lösen der Verbindungsstelle wird auch der andere
durchgehende Gurt frei, so daß dem Abheben der Person von der Trage kein Hindernis entgegensteht.
Die Gurte sind an der Kreuzungsstelle nicht miteinander verbunden, und sie können je nach der Größe
der Person eine unterschiedliche Lage zueinander einnehmen. Es erfolgt also eine Anpassung der Lage
der einzelnen Gurte an Größe und Umfang der festzuschnallenden Person, so daß das Entstehen von
Druckstellen u. dgl. weitestgehend vermieden werden kann. Beide sich kreuzenden Gurte stehen praktisch
unter derselben Spannung und die auf der Trage Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken
auf einer Trage
auf einer Trage
Anmelder:
Hans Stollenwerk,
Köln-Dellbrück, Dellbrücker Hauptstr. 197
Als Erfinder benannt:
Hans Stollenwerk, Köln-Dellbrück
liegende Person wird umfassend und doch möglichst behinderungsfrei angeschnallt gehalten; zugleich ergibt
sich eine einfache Handhabung und Festlegung der Gurte, ohne daß zusätzliche Halteelemente
erforderlich sind.
In Ausgestaltung der Erfindung können die Gurte auf einem selbständigen quer zu der Trage und um
diese geschnallten Haltegurt befestigt sein. Der Haltegurt kann einen gepolsterten Nackensteg aufweisen,
und die Gurte können von dem Beginn an dem Nackensteg bis zu dem Bereich der mittleren
Brustpartie des auf der Trage liegenden Kranken gepolstert sein. Die sich auf der Oberseite des Körpers
befindenden Gurte sind möglichst breit gehalten. Der nicht gepolsterte Teil der Gurte kann aus Kunststofffaser bestehen, wobei das um die Trage zu schlingende
Teil mit einem Belag aus Leder, Kunststoff od. dgl. verstärkt sein kann.
Es ist zweckmäßig, daß die Schulterpartien der Gurte in der Bogenform versteift ausgebildet sind,
so daß bei festgemachtem Gurt im wesentlichen nur Kräfte entstehen, die auf die Stirnseite der Schultern
wirken.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken auf einer Trage ist in der
Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Die einzige Figur zeigt die Ausbildung und Anordnung der Halteeinrichtung an einer Trage im
Schaubild.
An einem quer zur Trage 1 verlaufenden Haltegurt 2 sind zwei um die Schulter der auf der Trage
liegenden Person legbare Gurte 3 und 4 befestigt. Diese Gurte 3 und 4 sind durch die Gurte 5 und 6
verlängert, wobei der Gurt 5 an der Unterseite des Fußteils der Trage 1 mit dem Gurtteil 5 a in Querrichtung
geführt und durch eine Schnalle 7, bei-
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spielsweise einen Schnellverschluß, mit dem Ende des verkürzten anderen Gurtes 6 verbunden werden
kann. Der quer verlaufende Haltegurt 2 wird in Schulterhöhe des Liegenden um die Trage 1 herumgeführt
und kann durch eine Klemmschnalle 8 festgehalten werden. Außerdem ist der Haltegurt 2 mit
einem Nackensteg 9 versehen, welcher gepolstert ist. Auch die Gurte 3 und 4 sind gepolstert, und zwar
von dem Beginn an dem Nackensteg bis zu dem Bereich, der mittleren Brustpartie des auf der Trage
Liegenden. Die Gurte 3 und 4 weisen den Schultern eines Liegenden angepaßte Bögen 3 α und 4 a auf,
welche versteift ausgebildet sind.
Die Befestigung des gepolsterten Nackensteges 9 an dem Haltegurt 2 kann: durch-Nähen erfolgen, im iy
ganzen sind lediglich zwei Schnallen bzw. Verschlüsse vorhanden, von denen jedoch nur einer beim Beladen
oder Entladen der Trage betätigt werden muß.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken auf einer Trage für den Transport in Fahrzeugen,
inbesondere in Flugzeugen, bei der zwei am Kopfteil der Trage im Abstand voneinander
befestigte, um die Schulter des Kranken legbare und sich über der auf der Trage liegenden Person
kreuzende Gurte zum Fußteil der Trage geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gurt an der Unterseite des Fußteils
der Trage in Querrichtung geführt und mit dem Ende des verkürzten anderen Gurtes verbindbar
ist, derart, daß das lose Teil des einen Gurtes die Verlängerung des anderen, verkürzten Gurtes
-bildet. ■"- ".".'·■".
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (3, 4) auf einem
selbständigen quer zu der Trage (1) und um diese geschnallten Haltegurt (2) befestigt sind,
daß der Haltegurt (2) einen gepolsterten Nackensteg (9) aufweist und daß die Gurte (3, 4) von
dem Beginn an dem Nackensteg (9) bis zu dem Bereich der mittleren Brustpartie des auf der
Trage liegenden Kranken gepolstert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht gepolsterte Teil (5,6)
der Gurte aus Kunststoffaser besteht, wobei das um die Trage (1) zu schlingende Teil (5 α) mit
einem Belag aus Leder, Kunststoff od. dgl. verstärkt sein kann.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden
des Haltegurtes (2) durch eine Klemmschnalle (8) miteinander verbindbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulterpartien
(3, 3 α, 4 a) der Gurte (3, 4) in der Bogenform versteift ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltegurt
und der an der Unterseite des Fußteils der Trage geführte Gurt durch die Augen der
Tragenfüße geführt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1788 921.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1788 921.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 559/5 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
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| NL301933D NL301933A (de) | 1962-12-20 | ||
| NL127697D NL127697C (de) | 1962-12-20 | ||
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| CH1246363A CH405604A (de) | 1962-12-20 | 1963-10-08 | Verzurrungsgurt zum Festschnallen von Kranken auf einer Trage |
| GB4073763A GB1056867A (en) | 1962-12-20 | 1963-10-15 | Improvements in or relating to securing belts for stretchers |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DEST20105A DE1214828B (de) | 1962-12-20 | 1962-12-20 | Vorrichtung zum Festschnallen von Kranken auf einer Trage |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1214828B true DE1214828B (de) | 1966-04-21 |
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ID=7458454
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| CH (1) | CH405604A (de) |
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| GB (1) | GB1056867A (de) |
| NL (2) | NL127697C (de) |
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- 1962-12-20 DE DEST20105A patent/DE1214828B/de active Pending
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- 1963-10-15 GB GB4073763A patent/GB1056867A/en not_active Expired
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