DE1214721B - Automatische Frequenzregelschaltung - Google Patents
Automatische FrequenzregelschaltungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H04n
Deutsche KL: 21 al-35/12
Nummer: 1214 721
Aktenzeichen: F 27821 VIII a/21 al
Anmeldetag: 28. Februar 1959
Auslegetag: 21. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Frequenzregelschaltung zur Frequenzgleichhaltung
einer von einem Generator gelieferten Impulsreihe mit einer Bezugsimpulsreihe, unter Verwendung
einer Schaltung, in der ein Signal erzeugt wird, das die Quelle identifiziert, die die höhere Impulszahl
erzeugt, und mit der Differenzfrequenz der Impulsreihen ein Zähler betätigt wird, der durch das Identifizierungssignal
gesteuert wird und eine Regelspannung erzeugt, die von der Differenz zwischen Bezugsimpulszahl
und Generatorimpulszahl und von der Phasendifferenz zwischen den Grundfrequenzkomponenten
der beiden Impulsreihen sowie von der Richtung dieser Differenz abhängt und dem Generator zur Regelung zugeführt wird.
Es ist bekannt, die Generatorschwingung und die Bezugsschwingung einer Phasenvergleichsschaltung
zuzuführen, die eine von der Phasendifferenz zwischen den beiden Schwingungen abhängige Regelspannung
erzeugt, wobei diese Regelspannung zur Frequenznachregelung des Generators benutzt wird.
Bei dem Beispiel der Fernsehsynchronsignalerzeugung ist dieser Schwingungsgenerator gewöhnlich
ein Steueroszillator, der eine Schwingung von einem geeigneten Vielfachen der Zeilenfrequenz erzeugt.
Die Schwingung wird an eine Teilerkette angelegt, die daraus eine Schwingung mit der Frequenz
des Bildwechsels erzeugt, die einer Phasenvergleichsschaltung zum Vergleich mit einer Bezugsschwingung
zugeführt wird. Da es häufig notwendig ist, der Frequenzregelschaltung eine große Zeitkonstante zu
geben, um unerwünschte schnelle Frequenzänderungen des Steueroszillators zu verhindern, ergibt sich
die Schwierigkeit, daß der Generator hinsichtlich seiner Frequenz nicht rasch genug mit der Bezugsfrequenz
in Einklang kommen kann, wenn nicht die Frequenz des Steueroszillators bereits sehr nahe beim
Sollwert liegt.
Es ist auch bereits bekannt, einen ersten .Zähler
von der Bezugsfrequenz beaufschlagen zu lassen und einen zweiten Zähler von der zu regelnden Generatorfrequenz,
wobei die beiden Zählergebnisse der Zähler nach einer gewissen Zeit miteinander verglichen
werden und hieraus eine Spannung zur Beeinflussung und Nachregelung des Generators abgeleitet
wird. Diese Schaltung hat aber den Nachteil, daß die zur Nachregelung des Generators erforderliche
Spannung erst auftritt, wenn die Zählergebnisse der beiden Zähler um einen gewissen Betrag voneinander
abweichen. Dieser Umstand führt zu dem großen Nachteil, daß die Generatorfrequenz niemals
genau mit der Sollfrequenz in Übereinstimmung ge-Automatische Frequenzregelschaltung
Anmelder:
Ferguson Radio Corporation Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Liebau, Patentanwalt,
Göggingen über Augsburg, v.-Eichendorff-Str. 10
Als Erfinder benannt:
Felix Rozner, Kenton, Middlesex;
Francis Oakes,
John Victor James Corney, London
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. Februar 1958 (6600) - -
bracht werden kann, sondern daß immer eine gewisse Difierenzfrequenz übrigbleibt.
Schließlich hat man auch bereits versucht, die Generatorfrequenz dadurch auf einen bestimmten
Wert zu regeln, daß man mittels eines rotierenden Kontaktgebers eine gewisse Zeit lang die Impulse des
Generators einer Zählketter zuleitet und die Nachregelung des Generators von dem Ergebnis dieser
Zählung abhängig macht. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß ein Elektromotor für die Beeinflussung des
Generators erforderlich ist, und weiterhin, daß es nur schwer erreichbar ist, den umlaufenden Kontaktgeber
mit stets gleicher Geschwindigkeit arbeiten zu lassen, und zwar auch so, daß wirklich die Zählkette
nur eine genau bestimmte Zeit an den Generator angeschlossen ist.
Es ist ferner bereits eine selbsttätige Frequenzregelschaltung bekanntgeworden, bei welcher mittels
eines Relais ein die Zeitkonstante des Regelsystems beeinflussender Widerstand kurzgeschlossen werden
kann. Die Spannung zur Betätigung des Relais wird von einem Diskriminator geliefert, der die Frequenz
des zu regelnden Generators mit der Sollfrequenz vergleicht. Auf diese Weise soll erreicht werden, daß
'die Regelschaltung zunächst bei großer Zeitkonstante die Möglichkeit hat, verhältnismäßig rasch die Frequenz
des zu steuernden Generators der Sollfrequenz anzupassen, wonach bei entsprechend geringer Aus-
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3 4
gangsspannung des Diskriminators auf kleine Zeit- als Rozner-Phasenvergleichsschaltung bezeichnet
konstante durch das Relais umgesteuert wird, wo- wird, zusammen mit den zugehörigen Torkreisen,
durch eine möglichst genaue Übereinstimmung der Fig. 4 eine Kurve zur Erläuterung der Wirkungs-
miteinander zu vergleichenden Frequenzen erreicht weise der Phasenvergleichsschaltung nach F i g. 3,
werden soll. Diese bekannte Schaltung weist jedoch 5 F i g. 5 ein Schaltbild der ersten Zählerstufe in
folgende Nachteile auf. Es kommt vor, daß nach zeit- F i g. 2 mit den zugehörigen Toren,
weiliger Störung des Empfangs die Frequenz des in Fig. 6 Wellenformen an verschiedenen Punkten
der Zwischenzeit von sich aus weiterarbeitenden in F i g. 2, 3 und 5 und
Schwingkreises nicht mehr mit der Sollfrequenz ge- Fig. 7 und 8 Kurven zur Erläuterung der Wir-
nau übereinstimmt. Um nun den Gleichlauf wieder- io kungsweise von F i g. 2.
herzustellen, ist eine Umschaltung auf kleine Zeit- Die Bedeutung der Beschriftung in verschiedenen
konstante mittels des Relais erforderlich, wobei es Blocks in F i g. 2 ist unter der Figur angegeben. Die
eine gewisse Zeit dauert, bis die Sollfrequenz wieder an verschiedenen Punkten in Fig. 2, 5 und 7 aufangenähert
erreicht ist und schließlich nach erneuter tretenden Wellenformen sind in diesen Figuren durch
Umschaltung auf große Zeitkonstante die genaue 15 die Buchstaben angegeben, die diese Wellenformen
Einregelung erfolgt ist. Die verschiedenen Umschalt- in F i g. 8 bezeichnen.
vorgänge führen bei Verwendung in Fernsehempfän- In Fig. 1 ist angenommen, daß die Frequenz einer
gern zu eine gewisse Zeit anhaltenden Bildstörungen. von einem Steueroszillator 10 erzeugten Schwingung
Endlich hat man auch bereits bei einer Frequenz- in Abhängigkeit von einer bei 11 zugeführten Beregelschaltung
parallel zueinander einen Frequenz- 20 zugsschwingung geregelt werden soll. Wenn die be-
und einen Phasenvergleich durchgeführt. Hierbei treffende Frequenz für eine zufriedenstellende Regewird
jedoch nicht die Frequenz eines Generators lung zu hoch ist, so wird sie durch einen Frequenzeiner
Sollfrequenz genau angepaßt, sondern es wird teiler 12 auf einen niedrigeren Wert herabgesetzt. Die
angestrebt, die Frequenz des zu regelnden Oszilla- Schwingungen von 12 und 11 werden einem Zähler
tors in einem bestimmten Abstand von der Soll- 25 13 zugeführt, der so geschaltet ist, daß er die Diffefrequenz
zu halten. Im übrigen handelt es sich um renz zwischen der Anzahl der Perioden der beiden
eine Schaltung, die für ein Mehrkanaltelefonsystem zugeführten Schwingungen zählt. Die Schwingungen
mit unterdrücktem Träger geeignet ist, bei welchem von 12 und 11 werden außerdem einer Phasenverdie
Bezugsfrequenz eine gesondert empfangene Pilot- gleichsschaltung 14 zugeführt, die so geschaltet ist,
frequenz von vergleichsweise hoher Schwingungs- 30 daß sie bei 15 eine Spannung erzeugt, die vom Vorzahl
ist. zeichen der Frequenzdifferenz abhängt, und diese
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist gemäß der Spannung wird einem Additions-Subtraktions-Schal-
Erfindung eine Phasenvergleichsschaltung vorge- ter 16 zugeführt, der an den Zähler 13 angekoppelt
sehen, die eine von der Richtung der Phasendifferenz ist. Die Wirkung dieser Spannung besteht darin, den
abhängige gerichtete Regelspannung erzeugt und 35 Zähler zu veranlassen, daß er eine an seinem Aus-
deren Ausgang derart mit einer Torschaltung ver- gang 17 erzeugte Regelspannung bei jeder Zählung
bunden ist, daß die Regelspannung jeweils wenigstens entsprechend dem Vorzeichen der Frequenzdifferenz
eins mehrerer Tore steuert, die zwischen Generator vergrößert oder verkleinert. Die Regelspannung
bzw. Bezugsimpulsquelle und Zähler eingeschaltet wird über ein Tiefpaßfilter 18 einer variablen Reak-
sind und die Impulsdifferenz von der jeweiligen Im- 4° tanz 19 zugeführt, die zur Frequenzregelung des
pulsquelle höherer Impulszahl zum Eingang des Steueroszillators 10 dient.
Zählers durchlassen, wobei der Zähler an seinem Falls erforderlich, kann eine Frequenzregelschal-Ausgang
unter Steuerung durch die gerichtete Regel- tang bekannter Ausführung zusätzlich zu der bespannung
eine Reihe positiver oder negativer Span- schriebenen vorgesehen werden. Dann erzeugt die
nungswerte erzeugt und wobei die Spannung vom 45 Phasenvergleichsschaltung 14 an ihrem Ausgang 20
Zählerausgang dem Generator zur Regelung zu- eine Spannung, deren Größe und Richtung von der
geführt wird. Es wird hierdurch der Vorteil erzielt, Größe und dem Vorzeichen der Phasendifferenz
daß die Regelschaltang einerseits mit großer Ge- zwischen den Eingangswerten von 12 und 11 abnauigkeit
arbeitet, indem ein Phasenvergleich zwi- hängig sind. Diese Spannung wird in einem Mischer
sehen den beiden Spannungen durchgeführt wird, 50 21 mit der Regelspannung von 17 gemischt, und die
wobei aber andererseits selbst bei größeren Fre- kombinierte Regelspannung wird dem Tiefpaßfilter
quenzabweichungen' nur eine kurze Zeit verstreicht, 18 zugeführt.
bis wieder der Gleichlauf hergestellt ist, weil die Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung dient beim
Schaltung ständig mit kleiner Zeitkonstante arbeitet. Fernsehen zur Erzeugung von Zeilen- und BiId-
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel 55 frequenzimpulsen, die durch eine Bezugsfrequenz,
an Hand von Zeichnungen näher erläutert, und zwar beispielsweise aus dem Stromversorgungsnetz, erzeigt
halten werden. Eine sinusförmige Bezugsfrequenz
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer wird an der Klemme 25 zugeführt und gelangt von
Ausführungsform der Erfindung, bei der sowohl eine hier nacheinander über eine Integriertrennstufe 26,
von einem Schlupfzähler abgeleitete Spannung als 60 einen Rechteckumformer bzw. Amplitudenbegrenzer
auch eine von einer Phasenvergleichsschaltang abge- 27 und eine Differenziertrennstafe 28, an dessen Ausleitete
Spannung für die Frequenzregelung verwendet gang eine Reihe von Bezugsimpulsen erzeugt wird,
wird, wie sie in Fig. 6, (α) dargestellt sind. In Fig. 6
Fig. 2 ein detailliertes Blockschaltbild der Aus1 zeigen die Wellenformen (b), (c), (d) und (e) den
führungsformnachFig. 1, 65 Fall, in dem die Bildfrequenz größer als die Bezugs-
F i g. 3 ein Schaltbild einer bevorzugten Ausfüh- frequenz ist, und die Wellenformen (/), (g), Qi) und
rungsform einer Phasenvergleichsschaltang zur Ver- (7) stellen den Fall dar, in dem die Bildfrequenz
Wendung in den Schaltungen nach Fi g. 1 und 2, die kleiner als die Bezugsfrequenz ist.
5 6'
Ein SteueroszillatQr 10 erzeugt Schwingungen von die Bezugsfrequenz nahe an den Grenzen des
doppelter Zeilenfrequenz, und seine Äusgangsspan- Arbeitsbereiches liegt. Wenn die Dämpfung des
nung wird über eine Trennstufe 29 einer ersten Aus- Systems richtig bemessen ist, sind diese Tore von
gangsklemme 30 zugeführt. Diese Klemme ist über geringerer Bedeutung.
einen Teiler 12, der durch 405 teilt, mit einer zweiten 5 Die Spannung auf der Leitung 35 kann nur eine
Ausgangsklemme 31 verbunden, die den Bild- begrenzte Anzahl fester Werte annehmen, wie in
frequenzausgang bildet. Die Bildfrequenz wird zu Fig. 7, (d) gezeigt ist, und das oben beschriebene
einer Differenziertrennstufe 32 geführt, der Bild- System muß infolgedessen zwischen den zwei Fre-
frequenzimpulse erzeugt, wie sie in Fig. 6 bei (b) quenzen hin- und herpendeln, die zweien dieser
oder (/) gezeigt sind. io Werte beiderseits der Bezugsfrequenz entsprechen.
Die Bezugsimpulse und die Bildsynchronimpulse Da die in F i g. 3 gezeigte Rozner-Phasenvergleichs-
von 28 bzw. 32 werden einer Rozner-Phasenver- schaltung über einen Gesamtbereich von 2 π im
gleichsschaltung 14 zugeführt. Der Ausgang bei B Bogenmaß arbeitet (F i g. 4) und eine Stufe der trep-
von der Wellenform (c) geht ap. eine Leitung 33 und penförmigen Spannung einer Periode der Difierenz-
von hier an eine Serie von Koinzidenztoren Cr12, 15 impulsfolge entspricht, kann der Ausgang der Ver-
G22, G32 . . . G02. Der andere Ausgang der Phasen- gjeichsschaltung zum Ausfüllen der Lücken im Be-
vergleichsschaltung 14 bei A von der Wellenform, (g) reich 4es Zählers benutzt werden. Dies wird in
geht an eine Leitung 34 und von hier an eine Serie F i g. 2 durch den Widerstand Rf erreicht, der in den
von Koinzidenztoren G11 . . . G61. Das Tor G12 wird Apsgang eine in Fig. 7, (b) gezeigte Spannung ein-
mit Bildfrequenzimpulsen (b) oder (/) von 32 und 20 speist, die das mittlere Kollektprpotential in der
das Tor G11 mit Bezugsfrequenzimpulsen (α) von 28 Phasenvergleichssehaltung darstellt. Das Ergebnis
gespeist. Der Ausgang der Tore G11 und G12 geht an der Addition dieser Interpolationsspannung zu der
den ersten Zähler B1 einer aus sechs binären Zähl- treppenförmigen Spannung ist in F i g. 7, (c) darge-
stufen B1 bis B6 bestehenden binären Zählkette. Diese stellt. Die Interpolationsspannung entspricht der
Zähler werden später an Hand von Fig. 5 näher er- 25 Spannung, die in Fig. 1 über die Leitung 20 zum
läutert. Ihre Ausgänge sind über getrennte Wider- Mischer 21 geführt ist:
stände Rx t... Rx 6 an eine Leitung 35 geführt, auf Wenn die Interpolationsspannung zu niedrig ist,
der eine Spannung entsteht, die von der Anzahl der wie in Fig. 8, (a) gezeigt, so entsteht ein instabiler
gezählten pifferenzimpulse und von der relativen Bereich, wie in F i g. 8, (c) gezeigt ist, über den das
Phasenlage zwischen den Bild- und Bezugsimpulsen 30 System pendelt. Um dies zu vermeiden, wird dem
abhängt. Widerstand Rt ein etwas kleinerer Wert gegeben, als
Die Spannungen (g) und (c) auf den Leitungen 34 erforderlich ist, um einen Maximalstrom gleich dem
und 33 öffnen die zugehörigen Tore, wenn sie positiv Strom zu erzielen, der von dem mit dem Zähler B1
sind. Somit wird, wenn die Bezugsfrequenz die verbundenen Widerstand Rx t erhalten wird. Der Erhöhere
ist, die Wellenform (g) auf der Leitung 34 35 folg ist eine leichte Überlappung gemäß der Darsteldas
Tor G11 öffnen und den Durchgang der Im- lung in Fig. 8, (b), die eine Regelung nach Fig. 8,
pulse {h) zum Zähler B1 gestatten. Die Tore (d) ergibt. Innerhalb des Überlappungsbereiches sind
G21 . . . G01 werden gleichzeitig betätigt, und eine zwei stabile Phasenbeziehungen" vorhanden, die eine
Treppenspannung (/) erscheint auf der Leitung 35. gegebene Steueroszillatorfrequenz erzeugen können.
Dieser gelangt über die Trennstufe 36 und die 4° Es ist erforderlich, von der Interpolationsspannung
Emitterfolgestufe 37 an die variable Reaktanz 19, die Wellenform (g) abzuziehen, was durch einen
die die Frequenz des Steueroszillators 10 nachregelt. Widerstand R/ und einen Kondensator C erreicht
In diesem Fall ist der Regelsinn derart, daß die Fre- wird. Dieser mit dem Ausgang B der Phasenverquenz
des Steueroszillators erhöht wird. gleichsschaltung 14 verbundene Kreis, der eine Alter-Wenn
die Bildfrequenz höher als die Bezugs- 45 nativlösung zu dem Tiefpaßfilter 18 in Fig. 1 darfrequenz
ist, so betätigt die Spannung mit der Wellen·: stellt, liefert eine Wechselstromkomponente in
form (c) auf der Leitung 33 das Tor G12, um die Gegenphase zu der vom Ausgang A über den Wider-Differenzimpulse
(d) durchzulassen, und macht stand Rf und hält letztere im Gleichgewicht ohne
außerdem die Tore G22 . . . G02 durchlässig. Das Veränderung des ständigen mittleren Gleichstromes,
treppenförmige Signal auf der Leitung 35. hat dann 50 Die durch die Interpolationsspannungsschaltung
die Kurvenform (e), und seine Wirkung besteht darin, verursachte Zeitverzögerung wird durch eine Zeitdaß
er die Frequenz des Steueroszillators 10 ver- verzögerung kompensiert, die in der Treppenspanmindert.
nungsschaltung durch ein Zeitverzögerungsnetzwerk Um zu verhindern, daß bei einem Aussetzen der 39 eingeführt wird. Diese Zeitverzögerung sollte nicht
Bezugsfrequenz die Bildfrequenz gegen Null geregelt 55 länger sein, als notwendig ist, um ein Pendeln zu verwird,
wie es das System tun würde, ist der Ausgang meiden. Ein Wert von etwa 0,2 Sekunden erscheint
von 27 über einen Detektor 38 an das Tor G12 an- ausreichend bei dem vorliegenden Beispiel, in dem
gekoppelt. Dieser bewirkt, daß bei Unterbrechung R/ und C eine Zeitkonstante von 0,5 Sekunden bedes
Einganges von 38 das Tor G12 geschlossen bleibt sitzen.
und den Durchgang weiterer Bildimpulse zum Zäh- 60 In Fig. 3 ist die Schaltung der Rozner-Phasen-
ler B1 verhindert. Infolgedessen ändert sich die Fre- vergleichsschaltung 14 und der Tore G11 und G12
quenz des Steueroszillators 10 nur leicht gegenüber von F i g. 2 gezeigt. Für die Dioden D1 und D2 der
ihrem Wert unmittelbar vor dem Aussetzen der Tore sind die Type OA 79 und für alle anderen
Bezugsschwingung. Dioden in F i g. 3 die Type OA 70 verwendet.
Die Tore G7 und G8 setzen den Zähler am Ende 65 Die Rozner-Phasenvergleichsschaltung arbeitet mit
still, um zu verhindern, daß er auf Grund einer Fehl- den Rückflanken der Bild- und Bezugsimpulse.. Ein
zählung oder bei einem dynamischen Uberschwingen Impuls beider Arten setzt den Komparator in einen
von einem Ende zum anderen direkt durchläuft, wenn Zustand, in dem a) ein folgender Impuls, wenn er
von der gleichen Quelle (Bild oder Bezug) kommt, durch das Tor G11 bzw. das Tor G12 durchgelassen
wird, und b) die die Zählerstufen koppelnden Tore so eingestellt werden, daß sie eine analoge Änderung
im richtigen Sinne bewirken. Die Einstellimpulse ge- S langen selbst nicht in den Zähler. Wenn die Frequenzen
gleich sind, so ist der folgende Impuls unvermeidlich von ungleicher Art und stellt die die Zähler
koppelnden Tore für sich selbst auf Null. Nur wenn die Frequenzen unterschiedlich sind, können zwei
wirksame Flanken der höherfrequenten Impulsreihe zwischen zwei wirksamen Flanken der niedrigfrequenten
Impulsreihe auftreten, wie dies in F i g. 6, (α) und (b) gezeigt ist, und dieser Zustand tritt einmal
pro Periode der Differenzimpulsreihe auf. Der zweite Impuls von gleicher Art wird dann in den Zähler
durchgelassen und mit im zugehörigen Sinne gezählt.
Fig. 5 zeigt die Schaltung des ersten binären Zählers B1 mit den Toren G21 und G22 von Fig. 2.
Die Dioden D3 und D1 sind von der Type OA 79,
und alle anderen Dioden sind von der Type OA 70.
Die Widerstände Rxl bis Rx 6 in Fig. 2 haben
Werte von 1500, 820, 400, 200, 100 und 50 Kiloohm in der angegebenen Reihenfolge.
Die Zählkette in der Schaltung von Fig. 2 speichert einen Gesamtzählwert von (26 — 1) Perioden,
und der Bereich des analogen Ausganges ist somit 64 Perioden. Dies regelt die Bildfrequenz von 47
bis 52 Hz, und die Zeitkonstante des Regelkreises beträgt 6Vs Sekunden, d. h. angenähert 12 Sekunden.
Damit wird nicht nur ein großer Haltebereich, sondern auch eine vorteilhafte lange Zeitkonstante erzielt.
Obwohl die Erfindung speziell in ihrer Anwendung auf Fernsehsignale erläutert ist, so ist sie nicht
hierauf beschränkt, vielmehr kann sie überall dort angewendet werden, wo ein Generator einer Schwingung
oder von Impulsen im Tritt mit einer Bezugsschwingung oder einer Impulsreihe gehalten werden
soll.
Claims (3)
1. Automatische Frequenzregelschaltung zur Frequenzgleichhaltung einer von einem Generator
gelieferten Impulsreihe mit einer Bezugsimpulsreihe, unter Verwendung einer Schaltung,
in der ein Signal erzeugt wird, das die Quelle identifiziert, die die höhere Impulszahl erzeugt,
und mit der Differenzfrequenz der Impulsreihen ein Zähler betätigt wird, der durch das Identifizierungssignal
gesteuert wird und eine Regelspannung erzeugt, die von der Differenz zwischen Bezugsimpulszahl und Generatorimpulszahl und
von der Phasendifferenz zwischen den Grundfrequenzkomponenten der beiden Impulsreihen
sowie von der Richtung dieser Differenz abhängt und dem Generator zur Regelung zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Phasenvergleichsschaltung (14) vorgesehen
ist, die eine von der Richtung der Phasendifferenz abhängige gerichtete Regelspannung
erzeugt und deren Ausgang (A, B) derart mit einer Torschaltung verbunden ist, daß die Regelspannung
jeweils wenigstens eins mehrerer Tore (G11 bzw. G12) steuert, die zwischen Generator
(10) bzw. Bezugsimpulsquelle (25) und Zähler (B1) eingeschaltet sind und die Impulsdifferenz
von der jeweiligen Impulsquelle höherer Impulszahl zum Eingang des Zählers (B1) durchlassen,
und daß -der Zähler an seinem Ausgang (35) unter Steuerung durch die gerichtete Regelspannung
eine Reihe positiver oder negativer Spannungswerte erzeugt und die Spannung vom Zählerausgang (35) dem Generator (10) zur Regelung
zugeführt wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler durch eine binäre
Zählkette (B1 ... B6) gebildet ist, bei der die
Eingänge zu jeder Zählstufe durch zwei Tore (G11. . . G01 bzw. G12 . . . G62) gesteuert werden
und alle Tore durch die Spannungen von den Ausgangspunkten (A, B) der Phasenvergleichsspannung gesteuert werden.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltungsteil (Rf, R/,
C) vorgesehen ist, durch den mit der Spannung am Ausgang (35) eine Interpolationsspannung
kombiniert wird, die aus der Phasenvergleichsschaltung (14) entnommen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1001343;
USA.-Patentschriften Nr. 2 490 499, 2 490 500,
2610297;
Deutsche Patentschrift Nr. 1001343;
USA.-Patentschriften Nr. 2 490 499, 2 490 500,
2610297;
britische Patentschrift Nr. 637 380.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 559/288 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB660058A GB858299A (en) | 1958-02-28 | 1958-02-28 | Improvements in and relating to automatic frequency control circuits |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1214721B true DE1214721B (de) | 1966-04-21 |
Family
ID=9817446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF27821A Pending DE1214721B (de) | 1958-02-28 | 1959-02-28 | Automatische Frequenzregelschaltung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1214721B (de) |
| GB (1) | GB858299A (de) |
| NL (1) | NL100309C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1282067B (de) * | 1967-05-09 | 1968-11-07 | Siemens Ag | Verfahren und Anordnung zur digitalen Frequenzueberwachung, vorzugsweise von Traegerfrequenz-Grundgeneratoren |
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0
- NL NL100309D patent/NL100309C/xx active
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1958
- 1958-02-28 GB GB660058A patent/GB858299A/en not_active Expired
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1959
- 1959-02-28 DE DEF27821A patent/DE1214721B/de active Pending
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| GB858299A (en) | 1961-01-11 |
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