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DE1214721B - Automatische Frequenzregelschaltung - Google Patents

Automatische Frequenzregelschaltung

Info

Publication number
DE1214721B
DE1214721B DEF27821A DEF0027821A DE1214721B DE 1214721 B DE1214721 B DE 1214721B DE F27821 A DEF27821 A DE F27821A DE F0027821 A DEF0027821 A DE F0027821A DE 1214721 B DE1214721 B DE 1214721B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
voltage
circuit
counter
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF27821A
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Rozner
Francis Oakes
John Victor James Corney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ferguson Radio Corp Ltd
Original Assignee
Ferguson Radio Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ferguson Radio Corp Ltd filed Critical Ferguson Radio Corp Ltd
Publication of DE1214721B publication Critical patent/DE1214721B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/12Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
    • H04N5/126Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H04n
Deutsche KL: 21 al-35/12
Nummer: 1214 721
Aktenzeichen: F 27821 VIII a/21 al
Anmeldetag: 28. Februar 1959
Auslegetag: 21. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Frequenzregelschaltung zur Frequenzgleichhaltung einer von einem Generator gelieferten Impulsreihe mit einer Bezugsimpulsreihe, unter Verwendung einer Schaltung, in der ein Signal erzeugt wird, das die Quelle identifiziert, die die höhere Impulszahl erzeugt, und mit der Differenzfrequenz der Impulsreihen ein Zähler betätigt wird, der durch das Identifizierungssignal gesteuert wird und eine Regelspannung erzeugt, die von der Differenz zwischen Bezugsimpulszahl und Generatorimpulszahl und von der Phasendifferenz zwischen den Grundfrequenzkomponenten der beiden Impulsreihen sowie von der Richtung dieser Differenz abhängt und dem Generator zur Regelung zugeführt wird.
Es ist bekannt, die Generatorschwingung und die Bezugsschwingung einer Phasenvergleichsschaltung zuzuführen, die eine von der Phasendifferenz zwischen den beiden Schwingungen abhängige Regelspannung erzeugt, wobei diese Regelspannung zur Frequenznachregelung des Generators benutzt wird. Bei dem Beispiel der Fernsehsynchronsignalerzeugung ist dieser Schwingungsgenerator gewöhnlich ein Steueroszillator, der eine Schwingung von einem geeigneten Vielfachen der Zeilenfrequenz erzeugt. Die Schwingung wird an eine Teilerkette angelegt, die daraus eine Schwingung mit der Frequenz des Bildwechsels erzeugt, die einer Phasenvergleichsschaltung zum Vergleich mit einer Bezugsschwingung zugeführt wird. Da es häufig notwendig ist, der Frequenzregelschaltung eine große Zeitkonstante zu geben, um unerwünschte schnelle Frequenzänderungen des Steueroszillators zu verhindern, ergibt sich die Schwierigkeit, daß der Generator hinsichtlich seiner Frequenz nicht rasch genug mit der Bezugsfrequenz in Einklang kommen kann, wenn nicht die Frequenz des Steueroszillators bereits sehr nahe beim Sollwert liegt.
Es ist auch bereits bekannt, einen ersten .Zähler von der Bezugsfrequenz beaufschlagen zu lassen und einen zweiten Zähler von der zu regelnden Generatorfrequenz, wobei die beiden Zählergebnisse der Zähler nach einer gewissen Zeit miteinander verglichen werden und hieraus eine Spannung zur Beeinflussung und Nachregelung des Generators abgeleitet wird. Diese Schaltung hat aber den Nachteil, daß die zur Nachregelung des Generators erforderliche Spannung erst auftritt, wenn die Zählergebnisse der beiden Zähler um einen gewissen Betrag voneinander abweichen. Dieser Umstand führt zu dem großen Nachteil, daß die Generatorfrequenz niemals genau mit der Sollfrequenz in Übereinstimmung ge-Automatische Frequenzregelschaltung
Anmelder:
Ferguson Radio Corporation Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Liebau, Patentanwalt,
Göggingen über Augsburg, v.-Eichendorff-Str. 10
Als Erfinder benannt:
Felix Rozner, Kenton, Middlesex;
Francis Oakes,
John Victor James Corney, London
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. Februar 1958 (6600) - -
bracht werden kann, sondern daß immer eine gewisse Difierenzfrequenz übrigbleibt.
Schließlich hat man auch bereits versucht, die Generatorfrequenz dadurch auf einen bestimmten Wert zu regeln, daß man mittels eines rotierenden Kontaktgebers eine gewisse Zeit lang die Impulse des Generators einer Zählketter zuleitet und die Nachregelung des Generators von dem Ergebnis dieser Zählung abhängig macht. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß ein Elektromotor für die Beeinflussung des Generators erforderlich ist, und weiterhin, daß es nur schwer erreichbar ist, den umlaufenden Kontaktgeber mit stets gleicher Geschwindigkeit arbeiten zu lassen, und zwar auch so, daß wirklich die Zählkette nur eine genau bestimmte Zeit an den Generator angeschlossen ist.
Es ist ferner bereits eine selbsttätige Frequenzregelschaltung bekanntgeworden, bei welcher mittels eines Relais ein die Zeitkonstante des Regelsystems beeinflussender Widerstand kurzgeschlossen werden kann. Die Spannung zur Betätigung des Relais wird von einem Diskriminator geliefert, der die Frequenz des zu regelnden Generators mit der Sollfrequenz vergleicht. Auf diese Weise soll erreicht werden, daß 'die Regelschaltung zunächst bei großer Zeitkonstante die Möglichkeit hat, verhältnismäßig rasch die Frequenz des zu steuernden Generators der Sollfrequenz anzupassen, wonach bei entsprechend geringer Aus-
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3 4
gangsspannung des Diskriminators auf kleine Zeit- als Rozner-Phasenvergleichsschaltung bezeichnet
konstante durch das Relais umgesteuert wird, wo- wird, zusammen mit den zugehörigen Torkreisen,
durch eine möglichst genaue Übereinstimmung der Fig. 4 eine Kurve zur Erläuterung der Wirkungs-
miteinander zu vergleichenden Frequenzen erreicht weise der Phasenvergleichsschaltung nach F i g. 3,
werden soll. Diese bekannte Schaltung weist jedoch 5 F i g. 5 ein Schaltbild der ersten Zählerstufe in
folgende Nachteile auf. Es kommt vor, daß nach zeit- F i g. 2 mit den zugehörigen Toren,
weiliger Störung des Empfangs die Frequenz des in Fig. 6 Wellenformen an verschiedenen Punkten
der Zwischenzeit von sich aus weiterarbeitenden in F i g. 2, 3 und 5 und
Schwingkreises nicht mehr mit der Sollfrequenz ge- Fig. 7 und 8 Kurven zur Erläuterung der Wir-
nau übereinstimmt. Um nun den Gleichlauf wieder- io kungsweise von F i g. 2.
herzustellen, ist eine Umschaltung auf kleine Zeit- Die Bedeutung der Beschriftung in verschiedenen konstante mittels des Relais erforderlich, wobei es Blocks in F i g. 2 ist unter der Figur angegeben. Die eine gewisse Zeit dauert, bis die Sollfrequenz wieder an verschiedenen Punkten in Fig. 2, 5 und 7 aufangenähert erreicht ist und schließlich nach erneuter tretenden Wellenformen sind in diesen Figuren durch Umschaltung auf große Zeitkonstante die genaue 15 die Buchstaben angegeben, die diese Wellenformen Einregelung erfolgt ist. Die verschiedenen Umschalt- in F i g. 8 bezeichnen.
vorgänge führen bei Verwendung in Fernsehempfän- In Fig. 1 ist angenommen, daß die Frequenz einer
gern zu eine gewisse Zeit anhaltenden Bildstörungen. von einem Steueroszillator 10 erzeugten Schwingung
Endlich hat man auch bereits bei einer Frequenz- in Abhängigkeit von einer bei 11 zugeführten Beregelschaltung parallel zueinander einen Frequenz- 20 zugsschwingung geregelt werden soll. Wenn die be- und einen Phasenvergleich durchgeführt. Hierbei treffende Frequenz für eine zufriedenstellende Regewird jedoch nicht die Frequenz eines Generators lung zu hoch ist, so wird sie durch einen Frequenzeiner Sollfrequenz genau angepaßt, sondern es wird teiler 12 auf einen niedrigeren Wert herabgesetzt. Die angestrebt, die Frequenz des zu regelnden Oszilla- Schwingungen von 12 und 11 werden einem Zähler tors in einem bestimmten Abstand von der Soll- 25 13 zugeführt, der so geschaltet ist, daß er die Diffefrequenz zu halten. Im übrigen handelt es sich um renz zwischen der Anzahl der Perioden der beiden eine Schaltung, die für ein Mehrkanaltelefonsystem zugeführten Schwingungen zählt. Die Schwingungen mit unterdrücktem Träger geeignet ist, bei welchem von 12 und 11 werden außerdem einer Phasenverdie Bezugsfrequenz eine gesondert empfangene Pilot- gleichsschaltung 14 zugeführt, die so geschaltet ist, frequenz von vergleichsweise hoher Schwingungs- 30 daß sie bei 15 eine Spannung erzeugt, die vom Vorzahl ist. zeichen der Frequenzdifferenz abhängt, und diese
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist gemäß der Spannung wird einem Additions-Subtraktions-Schal-
Erfindung eine Phasenvergleichsschaltung vorge- ter 16 zugeführt, der an den Zähler 13 angekoppelt
sehen, die eine von der Richtung der Phasendifferenz ist. Die Wirkung dieser Spannung besteht darin, den
abhängige gerichtete Regelspannung erzeugt und 35 Zähler zu veranlassen, daß er eine an seinem Aus-
deren Ausgang derart mit einer Torschaltung ver- gang 17 erzeugte Regelspannung bei jeder Zählung
bunden ist, daß die Regelspannung jeweils wenigstens entsprechend dem Vorzeichen der Frequenzdifferenz
eins mehrerer Tore steuert, die zwischen Generator vergrößert oder verkleinert. Die Regelspannung
bzw. Bezugsimpulsquelle und Zähler eingeschaltet wird über ein Tiefpaßfilter 18 einer variablen Reak-
sind und die Impulsdifferenz von der jeweiligen Im- 4° tanz 19 zugeführt, die zur Frequenzregelung des
pulsquelle höherer Impulszahl zum Eingang des Steueroszillators 10 dient.
Zählers durchlassen, wobei der Zähler an seinem Falls erforderlich, kann eine Frequenzregelschal-Ausgang unter Steuerung durch die gerichtete Regel- tang bekannter Ausführung zusätzlich zu der bespannung eine Reihe positiver oder negativer Span- schriebenen vorgesehen werden. Dann erzeugt die nungswerte erzeugt und wobei die Spannung vom 45 Phasenvergleichsschaltung 14 an ihrem Ausgang 20 Zählerausgang dem Generator zur Regelung zu- eine Spannung, deren Größe und Richtung von der geführt wird. Es wird hierdurch der Vorteil erzielt, Größe und dem Vorzeichen der Phasendifferenz daß die Regelschaltang einerseits mit großer Ge- zwischen den Eingangswerten von 12 und 11 abnauigkeit arbeitet, indem ein Phasenvergleich zwi- hängig sind. Diese Spannung wird in einem Mischer sehen den beiden Spannungen durchgeführt wird, 50 21 mit der Regelspannung von 17 gemischt, und die wobei aber andererseits selbst bei größeren Fre- kombinierte Regelspannung wird dem Tiefpaßfilter quenzabweichungen' nur eine kurze Zeit verstreicht, 18 zugeführt.
bis wieder der Gleichlauf hergestellt ist, weil die Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung dient beim
Schaltung ständig mit kleiner Zeitkonstante arbeitet. Fernsehen zur Erzeugung von Zeilen- und BiId-
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel 55 frequenzimpulsen, die durch eine Bezugsfrequenz, an Hand von Zeichnungen näher erläutert, und zwar beispielsweise aus dem Stromversorgungsnetz, erzeigt halten werden. Eine sinusförmige Bezugsfrequenz
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer wird an der Klemme 25 zugeführt und gelangt von Ausführungsform der Erfindung, bei der sowohl eine hier nacheinander über eine Integriertrennstufe 26, von einem Schlupfzähler abgeleitete Spannung als 60 einen Rechteckumformer bzw. Amplitudenbegrenzer auch eine von einer Phasenvergleichsschaltang abge- 27 und eine Differenziertrennstafe 28, an dessen Ausleitete Spannung für die Frequenzregelung verwendet gang eine Reihe von Bezugsimpulsen erzeugt wird, wird, wie sie in Fig. 6, (α) dargestellt sind. In Fig. 6
Fig. 2 ein detailliertes Blockschaltbild der Aus1 zeigen die Wellenformen (b), (c), (d) und (e) den
führungsformnachFig. 1, 65 Fall, in dem die Bildfrequenz größer als die Bezugs-
F i g. 3 ein Schaltbild einer bevorzugten Ausfüh- frequenz ist, und die Wellenformen (/), (g), Qi) und
rungsform einer Phasenvergleichsschaltang zur Ver- (7) stellen den Fall dar, in dem die Bildfrequenz
Wendung in den Schaltungen nach Fi g. 1 und 2, die kleiner als die Bezugsfrequenz ist.
5 6'
Ein SteueroszillatQr 10 erzeugt Schwingungen von die Bezugsfrequenz nahe an den Grenzen des
doppelter Zeilenfrequenz, und seine Äusgangsspan- Arbeitsbereiches liegt. Wenn die Dämpfung des
nung wird über eine Trennstufe 29 einer ersten Aus- Systems richtig bemessen ist, sind diese Tore von
gangsklemme 30 zugeführt. Diese Klemme ist über geringerer Bedeutung.
einen Teiler 12, der durch 405 teilt, mit einer zweiten 5 Die Spannung auf der Leitung 35 kann nur eine
Ausgangsklemme 31 verbunden, die den Bild- begrenzte Anzahl fester Werte annehmen, wie in
frequenzausgang bildet. Die Bildfrequenz wird zu Fig. 7, (d) gezeigt ist, und das oben beschriebene
einer Differenziertrennstufe 32 geführt, der Bild- System muß infolgedessen zwischen den zwei Fre-
frequenzimpulse erzeugt, wie sie in Fig. 6 bei (b) quenzen hin- und herpendeln, die zweien dieser
oder (/) gezeigt sind. io Werte beiderseits der Bezugsfrequenz entsprechen.
Die Bezugsimpulse und die Bildsynchronimpulse Da die in F i g. 3 gezeigte Rozner-Phasenvergleichs-
von 28 bzw. 32 werden einer Rozner-Phasenver- schaltung über einen Gesamtbereich von 2 π im
gleichsschaltung 14 zugeführt. Der Ausgang bei B Bogenmaß arbeitet (F i g. 4) und eine Stufe der trep-
von der Wellenform (c) geht ap. eine Leitung 33 und penförmigen Spannung einer Periode der Difierenz-
von hier an eine Serie von Koinzidenztoren Cr12, 15 impulsfolge entspricht, kann der Ausgang der Ver-
G22, G32 . . . G02. Der andere Ausgang der Phasen- gjeichsschaltung zum Ausfüllen der Lücken im Be-
vergleichsschaltung 14 bei A von der Wellenform, (g) reich 4es Zählers benutzt werden. Dies wird in
geht an eine Leitung 34 und von hier an eine Serie F i g. 2 durch den Widerstand Rf erreicht, der in den
von Koinzidenztoren G11 . . . G61. Das Tor G12 wird Apsgang eine in Fig. 7, (b) gezeigte Spannung ein-
mit Bildfrequenzimpulsen (b) oder (/) von 32 und 20 speist, die das mittlere Kollektprpotential in der
das Tor G11 mit Bezugsfrequenzimpulsen (α) von 28 Phasenvergleichssehaltung darstellt. Das Ergebnis
gespeist. Der Ausgang der Tore G11 und G12 geht an der Addition dieser Interpolationsspannung zu der
den ersten Zähler B1 einer aus sechs binären Zähl- treppenförmigen Spannung ist in F i g. 7, (c) darge-
stufen B1 bis B6 bestehenden binären Zählkette. Diese stellt. Die Interpolationsspannung entspricht der
Zähler werden später an Hand von Fig. 5 näher er- 25 Spannung, die in Fig. 1 über die Leitung 20 zum
läutert. Ihre Ausgänge sind über getrennte Wider- Mischer 21 geführt ist:
stände Rx t... Rx 6 an eine Leitung 35 geführt, auf Wenn die Interpolationsspannung zu niedrig ist, der eine Spannung entsteht, die von der Anzahl der wie in Fig. 8, (a) gezeigt, so entsteht ein instabiler gezählten pifferenzimpulse und von der relativen Bereich, wie in F i g. 8, (c) gezeigt ist, über den das Phasenlage zwischen den Bild- und Bezugsimpulsen 30 System pendelt. Um dies zu vermeiden, wird dem abhängt. Widerstand Rt ein etwas kleinerer Wert gegeben, als Die Spannungen (g) und (c) auf den Leitungen 34 erforderlich ist, um einen Maximalstrom gleich dem und 33 öffnen die zugehörigen Tore, wenn sie positiv Strom zu erzielen, der von dem mit dem Zähler B1 sind. Somit wird, wenn die Bezugsfrequenz die verbundenen Widerstand Rx t erhalten wird. Der Erhöhere ist, die Wellenform (g) auf der Leitung 34 35 folg ist eine leichte Überlappung gemäß der Darsteldas Tor G11 öffnen und den Durchgang der Im- lung in Fig. 8, (b), die eine Regelung nach Fig. 8, pulse {h) zum Zähler B1 gestatten. Die Tore (d) ergibt. Innerhalb des Überlappungsbereiches sind G21 . . . G01 werden gleichzeitig betätigt, und eine zwei stabile Phasenbeziehungen" vorhanden, die eine Treppenspannung (/) erscheint auf der Leitung 35. gegebene Steueroszillatorfrequenz erzeugen können. Dieser gelangt über die Trennstufe 36 und die 4° Es ist erforderlich, von der Interpolationsspannung Emitterfolgestufe 37 an die variable Reaktanz 19, die Wellenform (g) abzuziehen, was durch einen die die Frequenz des Steueroszillators 10 nachregelt. Widerstand R/ und einen Kondensator C erreicht In diesem Fall ist der Regelsinn derart, daß die Fre- wird. Dieser mit dem Ausgang B der Phasenverquenz des Steueroszillators erhöht wird. gleichsschaltung 14 verbundene Kreis, der eine Alter-Wenn die Bildfrequenz höher als die Bezugs- 45 nativlösung zu dem Tiefpaßfilter 18 in Fig. 1 darfrequenz ist, so betätigt die Spannung mit der Wellen·: stellt, liefert eine Wechselstromkomponente in form (c) auf der Leitung 33 das Tor G12, um die Gegenphase zu der vom Ausgang A über den Wider-Differenzimpulse (d) durchzulassen, und macht stand Rf und hält letztere im Gleichgewicht ohne außerdem die Tore G22 . . . G02 durchlässig. Das Veränderung des ständigen mittleren Gleichstromes, treppenförmige Signal auf der Leitung 35. hat dann 50 Die durch die Interpolationsspannungsschaltung die Kurvenform (e), und seine Wirkung besteht darin, verursachte Zeitverzögerung wird durch eine Zeitdaß er die Frequenz des Steueroszillators 10 ver- verzögerung kompensiert, die in der Treppenspanmindert. nungsschaltung durch ein Zeitverzögerungsnetzwerk Um zu verhindern, daß bei einem Aussetzen der 39 eingeführt wird. Diese Zeitverzögerung sollte nicht Bezugsfrequenz die Bildfrequenz gegen Null geregelt 55 länger sein, als notwendig ist, um ein Pendeln zu verwird, wie es das System tun würde, ist der Ausgang meiden. Ein Wert von etwa 0,2 Sekunden erscheint von 27 über einen Detektor 38 an das Tor G12 an- ausreichend bei dem vorliegenden Beispiel, in dem gekoppelt. Dieser bewirkt, daß bei Unterbrechung R/ und C eine Zeitkonstante von 0,5 Sekunden bedes Einganges von 38 das Tor G12 geschlossen bleibt sitzen.
und den Durchgang weiterer Bildimpulse zum Zäh- 60 In Fig. 3 ist die Schaltung der Rozner-Phasen-
ler B1 verhindert. Infolgedessen ändert sich die Fre- vergleichsschaltung 14 und der Tore G11 und G12
quenz des Steueroszillators 10 nur leicht gegenüber von F i g. 2 gezeigt. Für die Dioden D1 und D2 der
ihrem Wert unmittelbar vor dem Aussetzen der Tore sind die Type OA 79 und für alle anderen
Bezugsschwingung. Dioden in F i g. 3 die Type OA 70 verwendet.
Die Tore G7 und G8 setzen den Zähler am Ende 65 Die Rozner-Phasenvergleichsschaltung arbeitet mit
still, um zu verhindern, daß er auf Grund einer Fehl- den Rückflanken der Bild- und Bezugsimpulse.. Ein
zählung oder bei einem dynamischen Uberschwingen Impuls beider Arten setzt den Komparator in einen
von einem Ende zum anderen direkt durchläuft, wenn Zustand, in dem a) ein folgender Impuls, wenn er
von der gleichen Quelle (Bild oder Bezug) kommt, durch das Tor G11 bzw. das Tor G12 durchgelassen wird, und b) die die Zählerstufen koppelnden Tore so eingestellt werden, daß sie eine analoge Änderung im richtigen Sinne bewirken. Die Einstellimpulse ge- S langen selbst nicht in den Zähler. Wenn die Frequenzen gleich sind, so ist der folgende Impuls unvermeidlich von ungleicher Art und stellt die die Zähler koppelnden Tore für sich selbst auf Null. Nur wenn die Frequenzen unterschiedlich sind, können zwei wirksame Flanken der höherfrequenten Impulsreihe zwischen zwei wirksamen Flanken der niedrigfrequenten Impulsreihe auftreten, wie dies in F i g. 6, (α) und (b) gezeigt ist, und dieser Zustand tritt einmal pro Periode der Differenzimpulsreihe auf. Der zweite Impuls von gleicher Art wird dann in den Zähler durchgelassen und mit im zugehörigen Sinne gezählt.
Fig. 5 zeigt die Schaltung des ersten binären Zählers B1 mit den Toren G21 und G22 von Fig. 2. Die Dioden D3 und D1 sind von der Type OA 79, und alle anderen Dioden sind von der Type OA 70.
Die Widerstände Rxl bis Rx 6 in Fig. 2 haben Werte von 1500, 820, 400, 200, 100 und 50 Kiloohm in der angegebenen Reihenfolge.
Die Zählkette in der Schaltung von Fig. 2 speichert einen Gesamtzählwert von (26 — 1) Perioden, und der Bereich des analogen Ausganges ist somit 64 Perioden. Dies regelt die Bildfrequenz von 47 bis 52 Hz, und die Zeitkonstante des Regelkreises beträgt 6Vs Sekunden, d. h. angenähert 12 Sekunden. Damit wird nicht nur ein großer Haltebereich, sondern auch eine vorteilhafte lange Zeitkonstante erzielt.
Obwohl die Erfindung speziell in ihrer Anwendung auf Fernsehsignale erläutert ist, so ist sie nicht hierauf beschränkt, vielmehr kann sie überall dort angewendet werden, wo ein Generator einer Schwingung oder von Impulsen im Tritt mit einer Bezugsschwingung oder einer Impulsreihe gehalten werden soll.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Automatische Frequenzregelschaltung zur Frequenzgleichhaltung einer von einem Generator gelieferten Impulsreihe mit einer Bezugsimpulsreihe, unter Verwendung einer Schaltung, in der ein Signal erzeugt wird, das die Quelle identifiziert, die die höhere Impulszahl erzeugt, und mit der Differenzfrequenz der Impulsreihen ein Zähler betätigt wird, der durch das Identifizierungssignal gesteuert wird und eine Regelspannung erzeugt, die von der Differenz zwischen Bezugsimpulszahl und Generatorimpulszahl und von der Phasendifferenz zwischen den Grundfrequenzkomponenten der beiden Impulsreihen sowie von der Richtung dieser Differenz abhängt und dem Generator zur Regelung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Phasenvergleichsschaltung (14) vorgesehen ist, die eine von der Richtung der Phasendifferenz abhängige gerichtete Regelspannung erzeugt und deren Ausgang (A, B) derart mit einer Torschaltung verbunden ist, daß die Regelspannung jeweils wenigstens eins mehrerer Tore (G11 bzw. G12) steuert, die zwischen Generator (10) bzw. Bezugsimpulsquelle (25) und Zähler (B1) eingeschaltet sind und die Impulsdifferenz von der jeweiligen Impulsquelle höherer Impulszahl zum Eingang des Zählers (B1) durchlassen, und daß -der Zähler an seinem Ausgang (35) unter Steuerung durch die gerichtete Regelspannung eine Reihe positiver oder negativer Spannungswerte erzeugt und die Spannung vom Zählerausgang (35) dem Generator (10) zur Regelung zugeführt wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler durch eine binäre Zählkette (B1 ... B6) gebildet ist, bei der die Eingänge zu jeder Zählstufe durch zwei Tore (G11. . . G01 bzw. G12 . . . G62) gesteuert werden und alle Tore durch die Spannungen von den Ausgangspunkten (A, B) der Phasenvergleichsspannung gesteuert werden.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltungsteil (Rf, R/, C) vorgesehen ist, durch den mit der Spannung am Ausgang (35) eine Interpolationsspannung kombiniert wird, die aus der Phasenvergleichsschaltung (14) entnommen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1001343;
USA.-Patentschriften Nr. 2 490 499, 2 490 500,
2610297;
britische Patentschrift Nr. 637 380.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 559/288 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEF27821A 1958-02-28 1959-02-28 Automatische Frequenzregelschaltung Pending DE1214721B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB660058A GB858299A (en) 1958-02-28 1958-02-28 Improvements in and relating to automatic frequency control circuits

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1214721B true DE1214721B (de) 1966-04-21

Family

ID=9817446

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF27821A Pending DE1214721B (de) 1958-02-28 1959-02-28 Automatische Frequenzregelschaltung

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1214721B (de)
GB (1) GB858299A (de)
NL (1) NL100309C (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
NL100309C (de)
GB858299A (en) 1961-01-11

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