DE1274176B - Anordnung zur Ableitung einer stoerungsfreien Synchronisierinformation aus dem Synchronsignal eines Fernsehsignals - Google Patents
Anordnung zur Ableitung einer stoerungsfreien Synchronisierinformation aus dem Synchronsignal eines FernsehsignalsInfo
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Description
- Anordnung zur Ableitung einer störungsfreien Synchronisierinformation aus dem Synchronsignal eines Fernsehsignals Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur' Ab- leitung einer störungsfreien Synchronisierinformation aus dem Synchronsignal eines Fernsehsignals. Die erfindungsgemäße Anordnung spricht nur auf Zeilensynchronimpulse normgemäßer Breite an und liefert eine Folge von störungsfreien Zeilensynchronimpulsen, die während des Auftretens des Vertikalsynchronsignals im Fernsehsignal einschließlich der Ausgleichsimpulse (Vor- und Nachtrabanten) unterbrochen ist. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der erfindungsgemäßen Anordnung ist die Erzeugung von Torünpulsen für die Einblendung oder Ausblendung des Farbsynchronsignals in bzw. aus einem Farbfernsehsignal. Schließlich erlaubt die erfindungsgemäße Anordnung auch die Ableitung einer Synchronisierinformation mit Vertikalfrequenz.
- Es ist ein Verfahren zur Impulstrennung nach Breitenunterschieden bekannt, bei dem das Eingangs-und das Ausgangssignal einer Laufzeitkette miteinander verglichen werden, um vertikale Austastimpulse beim Fernsehen zu erzeugen. Es ist ebenfalls eine Schaltungsanordnung bekannt zur Heraushebung der Vertikalsynchronimpulse aus dem - Synchronimpulsgemisch eines Fernsehsignals mittels eines Schwingkreises mit parallel geschaltetem Richtleiter, bei der die Dauer einer Halbschwingung des Schwingkreises länger ist als die Dauer des Horizontalsynr,hronünpulses. Das bekannte Verfahren und die bekannte Schaltungsanordnung sind jedoch nicht geeignet, die Ableitung einer Synchronisierinformation aus dem Synchronsignal eines Fernsehsignals besonders störungsfrei vorzunehmen, was die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist.
- Bei einer Anordnung zur Ableitung einer störungsfreien Synchronisierinformation aus dem Synchronsignal eines Fernsehsignals werden erfindungsgemäß die vom Fernsehsignal abgetrennten Zeilensynchronimpulse differenziert und mittels des der Vorderflanke des Zeilensynchronimpulses entsprechenden Impulses ein um die Dauer des Zeilensynchronimpulses verzögertes impulsförrniges Signal erzeugt, welches mit dem der Hinterflanke des Zeilensynchronimpulses entsprechenden Impuls zeitlich verglichen wird.
- Erfolgt der Zeitvergleich in einer Koinzidenzschaltung, welche nur beim gleichzeitigen Eintreffen der beiden impulsförmigen Signale ein Ausgangssignal abgibt, so tritt ein Ausgangssignal nur für jeden Zeilensynchronimpuls normgemäßer Breite im Fernsehsignal auf. Zwischen den Zeilensynchronimpulsen vorhandene impulsförmige Störungen, welche praktisch immer eine andere Breite als die Zeilensynchronimpulse haben, erzeugen, daher kein Ausgangssignal, so daß durch derartige Störungen keine falsche Synchronisierinformation vorgetäuscht werden kann. Auch die dem Vertikalsynchronsignal vorangehenden und nachfolgenden Ausgleichsimpulse mit doppelter Frequenz und halber Breite der Zeilensynchronimpulse ergeben kein Ausgangssignal, so daß die von der Anordnung gelieferte störungsfreie Zeilensynchronimpulsfolge in der Zeit des Vertikalsynchronimpulses einschließlich der Ausgleichsimpulse unterbrochen ist.
- Wird statt der Koinzidenz- oder UND-Schaltung eine UND-NICHT-Schaltung zum Zeitvergleich verwendet, so erhält man nur dann ein Ausgangssignal, wenn die beiden zu vergleichenden Impulsreihen nicht gleichzeitig eintreffen. Auf diese Weise läßt sich auch eine Vertikal-Syndhronisierinformation gewinnen, wobei allerdings der Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Anordnung, _ die Störbefreiung, verlorengeht.
- Die Erfindung soll nimmehr an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben werden, das in F i g. 1 dargestellt ist. F i g. 2 zeigt die an verschiedenen Stellen der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 auftretenden Impulsformen.
- In der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 wird das bei 1 zugeführte, von einem Fernsehsignal abgetrennte Synchronsignal S mittels eines RC-Gliedes kleiner Zeitkonstante differenziert, welches aus dem Kondensator 2 und dem Widerstand 3 besteht. In Fig.2a ist ein Zeilensychronimpuls des bei 1 der Anordnung zugeführten Synchronsignals dargestellt. F i g. 2b zeigt die Impulsform nach dem Differenzierglied 2, 3. Der Vorder- bzw. Hinterflanke des Zeilensynchronimpulses entspricht im differenzierten Signal je ein schmales impulsförmiges Signal verschiedener Polarität. Das der Vorderflanke entsprechende impulsförmige Signal mit z. B. negativer Richtung wird mittels des als Impedanzwandler geschalteten Transistors 4 herausgesiebt. Mit dem am Emitterwiderstand 5 des Transistors 4 auftretenden impulsförmigen Signal (F i g. 2 c) wird ein weiterer Transistor 6 gesteuert, in dessen Kollektorkreis ein Schwingkreis eingeschaltet ist, der aus der Spule 7 mit dem Parallelkondensator 8 besteht und der durch einen parallelliegenden Widerstand 9 gedämpft ist. Ein Spannungsteiler 10, 11 und ein - Kondensator 12 liefern die gegenüber der der Stromversorgungsleitung 13 mit z. B. - 12 Volt entkoppelte Betriebsspannung entsprechender Höhe für den Transistor 6.
- Die Eigenschwingungsdauer des Schwingkreises 7, 8 ist gleich der Dauer des Zeilensynchronimpulses (F i g. 2 a), und die Dämpfung ist durch die Wahl des Widerstandes 9 derart eingestellt, daß die von dem im Kollektorkreis des Transistors 6 auftretende, vom Impuls erregte Eigenschwingung nach einigen Perioden abgeklungen ist. Dies zeigt F i g. 2 d. Die mit einem positiven Höchstwert beginnende Schwingung erreicht nach einer der Breite des Zeilensynchronimpulses entsprechenden Dauer wieder einen positiven Höchstwert, der zu der gleichen Zeit auftritt wie der aus der Hinterflanke des Zeilensynchronimpulses abgeleitete schmale Impuls (Fig. 2d).
- Die ün Schwingungskreis erregte Schwingung einerseits und der der Hinterflanke des Synchronünpulses entsprechende Impuls andererseits werden den beiden Eingängen einer Torschaltung zugeführt, welche nur beim gleichzeitigen Auftreten beider Signale ein Ausgangsünpuls abgibt. Die Torschaltung besteht aus zwei Transistoren 14 und 15. Der Basis des Transistors 14 wird über eine Widerstands-Kondensatoren-Kombination 16, 17 die ün Schwingkreis erregte Schwingung zugeleitet. An der Basis des zweiten Transistors 15 liegt der positiv gerichtete, der Hinterflanke des Synchronimpulses entsprechende Impuls (F i g. 2 b). Die Basis des Transistors 14 liegt über einem Widerstand 21 an der positiven Stromversorgungsleitung 22 mit z. B. + 12 Volt, die Basis des zweiten Transistors 15 über einen gleichartigen Widerstand 22 an der negativen Stromversorgungsleitung 13. Die Kollektoren der beiden Transistoren 14 und 15 sind miteinander verbunden und über einen Widerstand 24 an die negative Stromversorgungsleitung 13 angeschlossen. In diesem Widerstand fließt nur dann Strom, wenn beide Transistoren zur gleichen Zeit ein Signal erhalten. Der Spannungsabfall an diesem Widerstand 24 ergibt das impulsförmige Ausgangssignal an der Leitung 25, das in F i g. 2 e dargestellt ist. Bemessung der Schaltungsanordnung nach Fig. 1-Widerstand 2 ...... 2 k9 Widerstände 3, 5 . .. '*'** ......... 1 k9 Widerstände 9, 16 ................ 18 kQ Widerstand 10 ................... 5,6 kQ Widerstand 11 ................... 3 kQ Widerstand 21 ................... 27 kQ Widerstand 22 .................... 16 kQ Widerstand 24 ................... 1 k9 Kondensator 2 ................... 150 pF Kondensator 8 ................... 500 pF Kondensator 12 .................. 2 RF Kondensator 17 .................. 470 pF Kondensator 19 .................. 150 pF Transistoren 4, 6, 14, 15 .......... 2 N 3906 Für die bevorzugte Anwendung der erfindungsgemäßen Anordnung zur Erzeugung eines Torünpulses zur Ein- bzw. Ausblendung des Farbsynchronsignals in ein bzw. aus einem Farbfernsehsignal wird der Ausgangshnpuls bei 25 zur Steuerung eines Impulsgenerators benutzt ' der Impulse der entsprechenden Dauer und zeitlichen Lage liefert (in der Figur nicht dargestellt). Diese Impulse sind, wie es für die Verwendung erforderlich ist, nur im Anschluß an jeden Zeilensynchronimpuls vorhanden und in der Zeit des Vertikalsynchronimpulses einschließlich der Ausgleichsimpulse, also während der Zeit der Vertikalaustastlücke, nicht vorhanden.
- Die Erzeugung eines um die Breite des Zeilensynchronimpulses verzögerten schmalen Impulses aus der Vorderflanke des Zeilensynchronimpulses kann außer durch einen passend abgestimmten und gedämpften Schwingkreis wie in F i g. 1 auch auf andere Weise erfolgen, z. B. mit Hilfe einer Reflexionslaufzeitkette, deren Eingang die differenzierte Vorderffanke des Zeilensynchronimpulses zugeführt wird, der zum Zeitpunkt des Auftretens der Hinterflanke des Zeilensynchronimpulses zum Eingang zurückkehrt, so daß der Impuls mit dem aus der Hkterflanke abgeleiteten Impuls verglichen werden kann.
- Wie schon eingangs erwähnt, kann die erfuidungsgemäße Anordnung auch zur Gewinnung einer Vertikalsynchronisierinformation ausgenutzt werden, wenn an Stelle der Koinzidenzschaltung oder UND-Schaltung eine UND-NICHT-Schaltung angewendet wird, welche nur dann einen Ausgangsimpuls liefert, wenn die beiden Impulse nicht gleichzeitig eintreffen.
- Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann auch in abgeänderten, im Rahmen des fachmännischen Könnens liegenden Ausführungen verwirklicht werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Anordnung zur Ableitung einer störungsfreien Synchronisierinformation aus dem Synchronsignal eines Fernsehsignals, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die vom Fernsehsignal abgetrennten Zeilensynchronirnpulse, differenziert werden und daß aus dem der Vorderflanke des Zeilensynchronimpulses entsprechenden Impuls ein um die Dauer des Zellensynchronimpulses verzögertes impulsförmiges Signal erzeugt wird und mit dem der Hinterflanke des Zeilensynchronimpulses entsprechenden Impuls zeitlich verglichen wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem der Vorderflanke des Zeilensynchronimpulses entsprechenden impulsförmigen Signal ein Schwingkreis angestoßen wird, dessen Schwingungsdauer gleich der Dauer des Zeilenhnpulses ist, und daß die im Schwingkreis erregte Schwingung und der der Hinterflanke des Zeilensynchronimpulses entsprechende Impuls einer Koinzidenzschaltung zugeführt werden, welche nur beim gleichzeitigen Eintreffen beider Impulse einen Ausgangsimpuls abgibt. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verzögerung des der Vorderflanke des Zeilensynchronimpulses entsprechenden impulsförmigen Signals eine Reflexionslaufzeitkette dient.
- In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Auslegeschriften Nr. 1086 275, 1162873.
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