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DE1214321B - Schaltungsanordnung zum Pruefen der Eichung von Leistungsmessern - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Pruefen der Eichung von Leistungsmessern

Info

Publication number
DE1214321B
DE1214321B DES75933A DES0075933A DE1214321B DE 1214321 B DE1214321 B DE 1214321B DE S75933 A DES75933 A DE S75933A DE S0075933 A DES0075933 A DE S0075933A DE 1214321 B DE1214321 B DE 1214321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
selector
undervoltage
graduation
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES75933A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Herman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES75933A priority Critical patent/DE1214321B/de
Priority to JP4166862A priority patent/JPS4019673B1/ja
Publication of DE1214321B publication Critical patent/DE1214321B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/28Provision in measuring instruments for reference values, e.g. standard voltage, standard waveform

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Prüfen der Eichung von Leistungsmessern Die Erfindung befaßt sich mit einer Schaltungsanordnung zum Prüfen der Eichung von Leistungsmessern unter Verwendung eines Kompensators mit Normalwiderstand und Spannungsteiler.
  • Bekanntlich läßt sich die Prüfung von Leistungsmessern unter Verwendung eines Kompensators in der Weise durchführen, daß zunächst mittels des Kompensators die Spannung am Spannungspfad des Leistungsmessers eingeregelt und dann der Strom im Strompfad des Leistungsmessers so eingestellt wird, daß der gewünschte Zeigerausschlag auftritt. Darauf wird mittels des Kompensators die Differenz zwischen dem eingestellten Stromwert und dem zu dem eingestellten Zeigerausschlag gehörenden Sollstrom ermittelt, die ein Maß für die Ungenauigkeit des Leistungsmessers darstellt. Das Verfahren besitzt den Nachteil eines großen Zeitaufwandes, da die Einstellung der Verhältnisses im Spannungs- und im Strompfad des Leistungsmessers zeitlich nacheinander erfolgt. Dieser Ablauf des bekannten Verfahrens hat ferner zur Folge, daß eine zeitlich äußern konstante Spannungsquelle verwendet werden muß.
  • Um die Einflüsse zeitlich konstanter, äußerer magnetischer oder elektrischer Felder auf die Prüfung des Leistungsmessers zu eliminieren, führt man die Prüfung noch ein zweites Mal mit umgekehrter Polarität durch, was den Zeitaufwand nochmals verdoppelt.
  • Durch diese doppelte Prüfung lassen sich aber zeitlich nicht konstante Einflüsse, beispielsweise Schwankungen der von der Spannungsquelle abgegebenen Spannung sowie schwankende äußere Magnetfelder od. dgl., nicht berücksichtigen.
  • Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem die Einstellung der Verhältnisse im Spannungs- und im Strompfad des zu prüfenden Leistungsmessers nicht zeitlich nacheinander, sondern gleichzeitig erfolgt. Dieses Verfahren arbeitet in der Weise, daß die Summe einer am Normalwiderstand abgegriffenen, der Stromstärke im Leistungsmesser proportionalen Spannung und einer am Spannungsteiler abgegriffenen, der Spannung am Leistungsmesser proportionalen Spannung kompensiert wird. Diese beiden abgegriffenen Spannungen werden im folgenden als Unterspannungen bezeichnet. Es läßt sich mathematisch zeigen, daß bei diesem Verfahren eine kleine linderung der am Spannungspfad des Leistungsmessers liegenden Spannung, beispielsweise in der Größenordnung von 1 , deren Wirkung auf die dem Leistungsmesser zugeführte Leistung durch eine gleichzeitig erfolgende, entgegengesetzt gerichtete Anderung des Stromes im Strompfad des Leistungsmessers beseitigt wird, nur einen vernachlässigbaren Methodenfehler bewirkt.
  • Der durch die Differenz zwischen der Summenspannung und der am Kompensator liegenden Vergleichsspannung erzeugte Strom fließt durch ein Galvanometer, das so geeicht ist, daß es die an dem zu prüfenden Leistungsmesser vorzunehmende Korrektur unmittelbar abzulesen gestattet.
  • Bei diesem Verfahren werden zwar die durch die zeitlich getrennte Einstellung der Verhältnisse im Spannungs- und Strompfad des Leistungsmessers verursachten Schwierigkeiten vermieden, aber es tritt der Nachteil, daß infolge der Verwendung der Summenspannung der beiden Unterspannungen als zu kompensierender Spannung ein Kompensator für die doppelte Spannung verwendet werden muß. Die schon vorhandenen Kompensatoreinrichtungen, die zur Kompensation einer der im allgemeinen gleich großen beiden Unterspannungen sowie zur Prüfung von Spannungs- und Strommessern nur für den halben Wert ausgelegt sind, können daher nicht Verwendung finden. Für die praktische Anwendung des zuletzt beschriebenen Verfahrens bedeutet dies, daß die bestehenden Kompensatoren erst durch einen Umbau bzw. durch zusätzliche Schaltmaßnahmen dafür anwendbar gemacht werden können.
  • Es ist auch schon bekannt, die bereits vorhandenen Kompensatoren durch Verdoppelung der Spannung der Normalelemente und des zur Erzeugung der Vergleichsspannung dienenden Hilfsstromes für die Kompensation der doppelten Spannung, d. h. der Summenspannung, verwendbar zu machen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, daß während der Messung ohne größere schaltungstechnische Maßnahmen die Spannung am Spannungspfad des Leistungsmessers kontrolliert werden muß Hierzu ist es erforderlich, daß die Kompensationsanordnung so aufgebaut ist, daß die am Spannungsteiler abgegriffene Unterspannung, die die halbe Größe der Summenspannung hat, kurzzeitig an den Kompensator angeschaltet werden kann. Es ist daher erforderlich, daß der Kompensator sowohl für die Summenspannung als auch für die den halben Wert der Summenspannung besitzende Unterspannung verwendbar ist. Dies ist auch insofern erwünscht, als mit denselben Kompensatoren nach wie vor in bekannter Weise Strom- und Spannungsmesser geprüft werden sollen, wobei dann die Bildung der Summenspannung fortfällt. Daher muß aus dem Kompensator, der zur Kompensation der Summenspannung geeignet gemacht ist, eine zusätzliche feste Spannung von der Größe der halben Summenspannung herausgeführt werden, oder aber es muß eine schaltungstechnische Möglichkeit vorgesehen sein, den Hilfsstrom sowie die Spannung des zur Erzeugung des Stromes im Strompfad des Leistungsmessers dienenden Normalelementes voriibergehend auf den halben Wert herabzusetzen. Da bei der letztgenannten Möglichkeit der Hilfsstrom jedesmal neu eingeregelt werden muß, geht hierbei die Zeitersparnis, die das Verfahren der Messung der Summenspannung der beiden Unterspannungen mit sich bringt, zu einem großen teil wieder verloren.
  • Ein anderer bekannter Vorschlag läuft darauf hinaus, die Summenspannung gleich der Spannung eines Normalelementes zu wählen und auf den Kompensator zu verzichten. Die Verwirklichung dieses Gedankens bietet aber insofern Schwierigkeiten, als die elektromotorische Kraft bzw der Innenwiderstand des Normalelementes nicht konstant, sondern beispielsweise temperaturabhängig ist. Darüber hinaus ist der Innenwiderstand von Element zu Element verschieden und zeitlich nicht konstant. Da der Innenwiderstand im Stromkreis des Galvanometers liegt; bedeutet dies, daß die vom Galvanometer gelieferten Angaben für die am Leistungsmesser vorzunehmende Korrektur nicht mehr zuverlässig sind.
  • Die schaltungstechnischen Maßnahmen zur Verwirklichung der auf eine Verbesserung des Verfahrens mit Kompensation der Summenspannung der beiden Unterspannungen abzielenden Gedanken sehen vor, daß entweder der Normalwiderstand im Strompfad des Leistungsmessers oder der Spannungsteiler am Spannungspfad des Leistungsmessers mit einem Teilstrichwähler kombiniert ist, an dem die erforderlichen Strom- bzw. Spannungswerte für die verschiedenen Zeigerausschläge des zu prüfenden Leistungsmessers eingestellt werden können. Zur Kompensation ist es dann erforderlich, daß auch der Eingang des Kompensators durch einen Teilstrichwähler gebildet wird, dessen Stellung mit der Stellung des erstgenannten Teilstrichwählers übereinstimmen muß. Es ist auch bekannt, diese Schaltungsanordnungen so auszubilden, daß die Summenspannung für jeden eingestellten Zeigerausschlag trotz unterschiedlicher Größe im Strompfad des Leistungsmessers immer dieselbe Größe hat. In diesem Fall kann der Eingang des Kompensators in einfacher Weise durch einen Festwiderstand gebildet sein; ein Teilstrichwähler ist an dieser Stelle nicht mehr erforderlich, da stets dieselbe Spannung zu kompensieren ist. Die Kompensation dieser Spannung erfolgt dann gegen eine feste Vergleichs spannung im Kompensator, die gleich der Summenspannung ist.
  • Alle diese Schaltungsanordnungen erfordern also entweder einen Umbau der vorhandenen Kompensatoren oder eine Neukonstruktion. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bereits vorhandenen Kompensatoranordnungen ohne aufwendigen Umbau zur Prüfung von Leistungsmessern anwendbar zu machen, wobei außerdem die Nachteile des eingangs beschriebenen Verfahrens, bei dem die Verhältnisse im Spannungs- und im Strompfad des Leistungsmessers nacheinander eingestellt und gemessen werden, vermieden sind.
  • Diese Aufgabe löst eine Schaltungsanordnung zum Prüfen der Eichung von Leistungsmessern unter Verwendung eines für die Prüfung von Strom- und Spannungsmessern ausgelegten Kompensators, bei der an einem Normalwiderstand eine dem durch den zu prüfenden Leistungsmesser fließenden Strom proportionale Unterspannung sowie an einem Spannungsteiler eine der Spannung am Leistungsmesser proportionale Unterspannung gleichzeitg abgegriffen und eine aus diesen Unterspannungen gebildete Spannung als Meßgröße diesem Kompensator zugeführt wird. Erfindungsgemäß werden die Unterspannungen, die sich vorzugsweise nur um geringe Beträge unterscheiden, über einen Spannungsteiler für die Differenzspannung bildende Symmetrierwiderstände solcher Bemessung gegeneinandergeschaltet, daß zwischen einem Punkt zwischen den Symmetrierwiderständen und einem auf Bezugspotential liegenden Punkt eine den arithmetischen Mittelwert aus den Unterspannungen bildende Spannung entsteht, die dem Kompensator zugeführt wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der F i g. 1 der Zeichnung erläutert werden. Im linken Teil der Figur liegt parallel zu dem nicht näher dargestellten Spannungspfad U des zu prüfenden Leistungsmesser ein aus Gliedern R, und Rv bestehender Spannungsteiler, an dessen Glied Ru die der Spannung am Spannungspfad proportionale Unterspannung abgegriffen wird.
  • Im rechten Teil der Figur liegt ein Normalwiderstand RN, der über seinen Abgriff teilweise in Reihe mit dem im einzelnen nicht dargestellten Strompfad 1 des Leistungsmessers liegt und von dem Strom im Strompfad durchflossen wird. Wie aus den eingetragenen Polaritäten für die abgegriffenen Unterspannungen ersichtlich, sind die Unterspannungen gegeneinandergeschaltet. Die Differenzspannung wird mittels Symmetrierwiderstände M1 und M2 so geteilt, daß zwischen einem Punkt P1 zwischen den genannten Symmetrierwiderständen einerseits und einem auf Bezugspotential, im dargestellten Beispiel Erdpotential, liegenden Punkt P2 andererseits die Mittelwertspannung Uw mit der eingetragenen Polarität liegt. Sie wird dem in F i g. 1 nicht dargestellten Kompensator zugeführt.
  • Bei der in F i g. 1 schematisch dargestellten Schaltungsanordnung liegt also jeder der die Unterspannungen liefernden Widerstände RU bzw. RN in Reihe mit dem zugeordneten Symmetrierwiderstand Mj bzw. M2, wobei bezüglich der Zahl der einzelnen Symmetrierwiderstände keine Begrenzung besteht.
  • Die so gebildeten Reihenschaltungen liegen parallel zum Eingang des nicht dargestellten Kompensators.
  • Die Symmetrierwiderstände M1 und M2 sind derart bemessen, daß die Reihenschaltungen, vom Eingang des Kompensators aus gesehen, den gleichen Widerstandswert haben. Dann erfolgt namlich die Teilung der Differenzspannung so, daß zwischen den Punkten P1 und P2 praktisch die Mittelwertspannung aus den beiden Unterspannungen abgreifbar ist. Dies soll an einem Zahlenbeispiel näher erläutert werden. Die Spannungs am Spannungspfad U des Leistungsmessers sei beispielsweise um +1°/o falsch eingestellt, und die an dem Glied RU des Spannungsteilers abgegriffene Unterspannung habe daher statt beispielsweise 300 mV den Wert 303 mV. Um den Zeiger des Leistungsmessers genau auf den gewünschten Skalenwert einzustellen, muß dann zwecks Erzeugung der gleichen Leistung der Strom im Strompfad des Leistungsmessers um einen etwa ebenso großen prozentualen Betrag so falsch eingeregelt werden, daß die an den Enden des Normalwiderstandes RN auftretende Unterspannung den Wert 297,03 mV besitzt.
  • Die zwischen diesen beiden Unterspannungen bestehende Spannungsdifferenz von 5,97 mV treibt durch die beiden Symmetrierwiderstände M1 und M2 einen Ausgleichsstrom, und infolge dieses Ausgleichsstromes tritt bei der oben beschriebenen Bemessung der Symmetrienviderstände im Punkt ein solches Potential auf, daß zwischen den Punkten, und P2 eine Spannung von 300,015 mV steht. Diese Spannung kann als identisch mit der theoretischen Mittelwertspannung von 300 mV angesehen werden.
  • Diese Betrachtung zeigt, daß der Methodenfehler der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, der im übrigen die Beziehung F= P2 2(100+ p) befolgt, worin p den prozentualen Betrag bedeutet, um den die Spannung am Spannungspfad des Leistungsmessers falsch eingestellt ist, so klein ist, daß sich an der Größe der für die Kompensation benötigten Vergleichsspannung im Kompensator nichts geändert hat und der handelsübliche, auf diese Meßspannung geeichte Kompensator grundsätzlich weiter benutzt werden kann.
  • F i g. 2 zeigt eine beispielsweise Schaltungsanordnung nach der Erfindung, bei der der an sich bekannte Stufenkompensator in vereinfachter Darstellung wiedergegeben ist. Im linken oberen Teil der Figur ist eine Spannungsbatterie B1 angedeutet, die über einen Hauptwender Wl und einen Spannungssteller die Spannung an dem Spannungspfad U des Leistungsmessers erzeugt. Parallel zum Spannungspfad liegt wieder der Spannungsteiler R11 und Rv, dessen Glied Ru zur Erzeugung der der Spannung am Spannungspfad U proportionalen Unterspannung dient. Das andere Glied Rv dieses Spannungsteilers ist variabel ausgeführt und dient dazu, den Eingangswiderstand des Spannungsteilers der Spannung am Spannungspfad des jeweils zu prüfenden Leistungsmessers anzupassen.
  • In dem in F i g. 2 dargestellten Schaltungsbeispiel wird die der Spannung am Spannungspfad proportionale Unterspannung nicht direkt vom Glied Ra des Spannungsteilers abgegriffen, sondern diesem ist ein Teilstrichwähler T1 parallel geschaltet. Er dient dazu, entsprechend dem jeweils einzustellenden Zeigerausschlag des zu prüfenden Leistungsmessers eine bestimmte Unterspannung zu wählen. Demgemäß sind die Klemmen des Teilstrichwählers T1 in Skalenteilen geeicht; die erste Klemme trägt beispielsweise die Bezeichnung 10 Skalenteile, die letzte Klemme ist dem Endausschlag von 150 Skalenteilen zugeordnet.
  • Die jeweils abgegriffene Unterspannung liegt dann über den Symmetrierwiderstand Mi zwischen den Punkten, und P2, d. h. am Kompensationswiderstand des in F i g. 2, unten, wiedergegebenen Kompensators. Da sich je nach dem im Hinblick auf den zu prüfenden Zeigerausschlag des Leistungsmessers gewählten Abgriff am Teilstrichwähler T1 also auch die Mittelwertspannung Um ändert, die durch die Vergleichsspannung am Kompensator kompensiert werden soll, muß auch am Kompensator eine Möglichkeit zur Änderung der Vergleichsspannung in Abhängigkeit von der jeweils betrachteten Zeigerstellung des Leistungsmessers gegeben sein. Zu diesem Zweck ist der Kompensationswiderstand ebenfalls als Teilstrichwähler, der im folgenden als zweiter Teilstrichwähler T2 bezeichnet wird, ausgebildet.
  • Dadurch ist sichergestellt, daß die durch den Spannungsabfall des durch eine Hilfsstrombatterie B11 erzeugten, mittels eines Vorwiderstandes Rn eingestellten Hilfsstromkreises H des Kompensators gewonnene Vergleichsspannung dem jeweiligen Zeigerausschlag des Leistungsmessers entspricht.
  • Die in F i g. 2 dargestellte Schaltungsanordnung wird vervollständigt durch eine im rechten oberen Teil dieser Figur wiedergegebene Strombatterie B2, die ebenfalls über den Hauptwender W1 den Strompfad 1 des Leistungsmessers speist. Der durch ihn fließende Strom durchsetzt den durch den Abgriff gebildeten Teil des Normalwiderstandes RN und einen zur Einstellung des Stromes dienenden Vorwiderstands,. Dadurch wird an dem Normalwiderstand RN eine Spannung mit der angedeuteten Polarität erzeugt, die als der der Spannung proportionalen Unterspannung entgegengeschaltete stromproportionale Unterspannung über den zugeordneten Symmetrierwiderstand M2 zwischen den Punkten P1 und P2 liegt. Infolge geeigneter Wahl der Symmetriewiderstände wird dann über einen Rückwender W2 und die Klemmen 3, 4 die Mittelwertspannung Um mit der wiedergegebenen Polarität an einen Schalter geführt, der sie im geschlossenen Zustand an den dem jeweiligen Zeigerausschlag des Leistungsmessers entsprechenden Abgriff des Teilstrichwählers T2 im Kompensator legt. In diese Verbindung ist ein Galvanometer G eingeschaltet, das nur dann einen Ausschlag zeigt, wenn die Mittelwertspannung Um von ihrem durch die Vergleichsspannung im Kompensator dargestellten Sollwert abweicht, d. h., wenn eine Korrektur an dem Leistungsmesser vorgenommen werden muß. Das Galvanometer ist zweckmäßig in diesen Korrekturwerten geeicht.
  • Es ist einzusehen, daß der Teilstrichwähler T1 statt parallel zum Spannungsteiler auch parallel zum NormalwiderstandRN angeordnet sein kann. Weiterhin ist es möglich, die Mittelwertspannung durch geeignete Schaltung des ersten Teilstrichwählers T1 und des Normalwiderstandes bzw. des ersten Teilstrichwählers und des Spannungsteilers konstant zu halten, anstatt dem als Teilstrichwähler T2 ausgebildeten Kompensationswiderstand eine dem jeweiligen Zeigerausschlag proportionale Mittelwertspannung zuzuführen. Eine entsprechende Schaltung ist im Rahmen des eingangs beschriebenen Verfahrens mit Kompensierung der Summenspannung aus beiden Unterspannungen bereits bekannt. Sie bietet den Vorteil, daß der Kompensationswiderstand nicht als Teilstrichwähler ausgeführt zu sein braucht, sondern daß er durch einen Festwiderstand gebildet sein kann.
  • Zweckmäßig sind die Abgriffe der beiden Teilstrichwähler T1 und T2 mechanisch gekuppelt.
  • Bei dem in Fig.2 wiedergegebenen Schaltungsbeispiel sind ferner Maßnahmen getroffen, um den Kompensator auch zur Prüfung von Spannungs-und Strommessern verwendbar zu machen. Da dann nämlich die gesamte Anordnung zur Bildung der Mittelwertspannung überflüssig ist, wird im Falle der Prüfung eines Strommessers über Klemmen 5 und 6 (Stromlx) und den Schalter S2 eine direkte Verbindung zwischen dem Normatwiderstand R1 und dem Kompensationswiderstand geschaffen. Entsprechend dient ein Schalter S1 dazu, den zu prüfenden Spannungsmesser über Klemmen 1, 2 (Spannung Ux) direkt mit demTeilstrichwähler T2 des Kompensators zu verbinden. Dabei sind in diesen direkten Verbindungen Längswiderstände Rr und/oder Querwiderstände Rp zur Erzielung gleicher Widerstandsverhältnisse in den Galvanometerkreisen vorgesehen. Man erkennt, daß beispielsweise der Längswiderstand Rr nur im Falle der Prüfung eines Strommessers, bei der der Prüfstrom über die Klemmen 5 und 6 fließt, wirksam wird, nicht aber bei der Prüfung eines Leistungsmessers, bei welcher die Mittelwertspannung Um über die Klemmen 3 und 4 angelegt ist. Diese schaltungstechnische Maßnahme ist deshalb getroffen, weil bei der Prüfung eines Leistungsmessers der Widerstand des Galvanometerkreises durch die Symmetrierwiderstände Ml und M2 etwas vergrößert ist, so daß die vom Galvanometer angezeigten Korrekturwerte etwas zu klein sind. Um diesen Fehler auszugleichen, wird die dem Kompensator bei der Prüfung eines Leistungsmess ers zuzuführende Mittelwertspannung unter Umgehung des Längswiderstandes Rr angeschaltet.
  • Wie durch die strichpunktierte Umrahmung in dem Schaltungsbeispiel nach F i g. 3 hervorgehoben, werden die Schaltungselemente zweckmäßig zu einem selbständigen Zusatzgerät zur Bildung der Mittelwertspannung zusammengefaßt, das an bereits bestehende Kompensatoranordnungen angeschaltet werden kann. In Fig.3 sind einige Ergänzungen an diesen zusätzlichen Elementen vorgenommen worden, die im folgenden erläutert werden sollen. Die an dem Glied Ru des parallel zu dem Spannungspfad U des Leistungsmessers angeordneten Spannungsteilers Ru, Rv abgegriffene Unterspannung wird in diesem Schaltungsbeispiel nicht direkt dem Teilstrichwähler T1 zugeführt, sondern zwischen dem Spannungsteiler und dem ersten Teilstrichwähler ist der Skalenendwertwähler Sk angeordnet, der durch Zu- oder Abschalten von Parallel- und/oder Reihenwiderständen die Unabhängigkeit der am ersten Teilstrichwähler T1 abgegriffenen Unterspannung bei Zeigerstellung auf Skalenendwert vom Skalenendwert des jeweils zu prüfenden Leistungsmessers bewirkt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform hält der Skalenendwertwähler die Unterspannung bei Skalenendwert auf 300 mV konstant.
  • Es ist einzusehen, daß der Widerstandswert des Galvanometerkreises durch die jeweilige Stellung des ersten Teilstrichwählers T1 und des Skalenendwertwählers Sk beeinflußt wird. Um diese Beeinflussung zu verringern bzw. aufzuheben, sind in die Abgriffe des ersten Teilstrichwählers T1 Widerstände Qlo bis Q150 eingeschleift.
  • Die an dem so ausgebildeten Teilstrichwähler TJ abgegriffene Unterspannung wird dann in schon be- schriebener Weise über den Symmetrierwiderstand M1 an den Punkt und damit an den zweiten Teilstrichwähler T2 im Kompensator (F i g. 2) geführt.
  • Um die in Fig.3 dargestellte Schaltungsanordnung auch für die Prüfung von Spannungs- und Strommessern geeignet zu machen, ist ein Umschalter Z mit den drei Stellungen I, i und s vorgesehen.
  • In der in F i g. 3 dargestellten Stellung list die Anordnung zur Prüfung von Leistungsmessern geeignet, d. h., die in der beschriebenen Weise gebildete Mittelwertspannung wird an den zweiten Teilstrichwähler T2 im Kompensator geführt. Demgegenüber gelangt in der Stellung i des Umschalters Z die am Normalwiderstandes RN im Falle der Prüfung eines Strommessers abgegriffene Spannung unter Umgehung der zur Mittelwertbildung erforderlichen Elemente direkt an den Teilstrichwähler T2. In der Stellung s führt der Umschalter Z die am Spannungsteiler Ru, RV im Falle der Prüfung eines Spannungsmessers abgegriffene Spannung dem Kompensator ebenfalls unter Umgehung der zur Bildung der Mittelwertspannung dienenden Elemente direkt zu.
  • Die Stellungs des Umschalters ermöglicht außerdem die zwischenzeitliche Kontrolle bzw. die der Prüfung des Leistungsmessers vorangehende Einstellung der Spannung am Spannungspfad U mittels des Kompensators und des Galvanometers G.
  • Durch die Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, Leistungs-, Spannungs- und Strommesser mit ein und demselben Kompensator zu prüfen, ohne daß hierzu größere Änderungen der Schaltung erforderlich sind. Weiterhin ist es möglich, die erforderlichen zusätzlichen Element zu einem selbständigen Zusatzgerät zusammenzufassen und dieses an bereits in Betrieb befindliche, handelsübliche Kompensatoren anzuschalten.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Prüfen der Eichung von Leistungsmessern unter Verwendung eines für die Prüfung von Strom- und Spannungsmessern ausgelegten Kompensators, bei der an einem Normalwiderstand eine dem durch den zu prüfenden Leistungsmesser fließenden Strom proportionale Unterspannung sowie an einem Spannungsteiler eine der Spannung am Leistungsmesser proportionale Unterspannung gleichzeitig abgegriffen und eine aus diesen Unterspannungen gebildete Spannung als Meßgröße diesem Kompensator zugeführt wird, d a du r c h ge'kennzeichnet, daß die Unterspannungen. die sich vorzugsweise nur um geringe Beträge unterscheiden, über einen Spannungsteiler für die Differenzspannung bildende Symmetrierwiderstände solcher Bemessung gegeneinandergeschaltet sind, daß zwischen einem Punkt zwischen den Symmetrierwiderständen und einem auf Bezugspotential liegenden Punkt eine den arithmetischen Mittelwert aus den Unterspannungen bildende Spannung entsteht, die dem Kompensator zugeführt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die spannungsproportionale Unterspannung erzeugende Glied des Spannungsteilers und der Normalwiderstand jeweils in Reihe mit dem ihnen zugeordneten Symmetrierwiderstand bzw. den ihnen zugeordneten Symmetrierwiderständen liegen und diese Reihenschaltungen parallel zum Eingang des Kompensators angeordnet sind und daß beide Reihenschaltungen den gleichen Widerstandswert, vorzugsweise 600 Q, haben.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler einen durch sein die Unterspannung erzeugendes Glied gegebenen festen Ausgangswiderstand besitzt, während sein Eingangswiderstand mittels seines verstellbar ausgeführten zweites Gliedes der Spannung am Spannungsfeld des jeweils zu prüfenden Leistungsmessers anpaßbar ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem die Unterspannung erzeugenden Glied des Spannungsteilers oder dem Normalwiderstand ein als Teilstrichwähler ausgebildeter Widerstand (erster Teilstrichwähler) parallel geschaltet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teilstrichwähler und der Normalwiderstand oder der erste Teilstrichwähler und der Spannungsteiler so geschaltet sind, daß die Unterspannungen und damit die Mittelwertspannung unabhängig vom jeweiligen Zeigerausschlag des Leistungsmessers sind.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem ersten Teilstrichwähler eine dem Zeigerausschlag proportionale Unterspannung abgegriffen und dem ebenfalls als Teilstrichwähler ausgebildeten Kompensationswiderstand (zweiter Teilstrichwähler) des Kompensators eine dem jeweiligen Zeigerausschlag proportionale Mittelwertspannung zugeführt wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe der beiden Teilstrichwähler mechanisch gekoppelt sind.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, bei der der erste Teilstrichwähler parallel zu dem die Unterspannung erzeugenden Glied des Spannungsteilers geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Spannungsteiler und erstem Teilstrichwähler ein Skalenendwertwähler angeordnet ist, der durch Zu- oder Abschalten von Parallel- und/oder Reihenwiderständen die Unabhängigkeit der am ersten Teilstrichwähler abgegriffenen Unterspannung bei Zeigerstellung auf Skalenendwert vom Skalenendwert des jeweils zu prüfenden Leistungsmessers bewirkt.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Skalenendwertwähler die Unterspannung bei Skalenendwert auf 300 mV konstant hält.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abgriffe des ersten Teilstrichwählers Widerstände eingeschleift sind, die zur Konstanthaltung des durch die jeweilige Stellung des ersten Teilstrichwählers und/oder des Skalenendwertwählers beeinflußten Widerstandswertes des Galvanometerkreises dienen.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Schalter vorgesehen sind, durch deren Betätigung die Verbindung des Kompensators mit dem Punkt zwischen den Symmetrierwid erständen unterbrochen und der Kompensator direkt mit dem Normalwiderstand oder dem Spannungsteiler verbunden wird, um mit demselben Kompensator Strom- oder Spannungsmesser zu prüfen.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den direkten Verbindungen Längs- und/oder Querwiderstände zur Erzielung gleicher Widerstandsverhältnisse in den Galvanometerkreisen vorgesehen sind.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Skalenendwertwähler, der erste Teilstrichwähler und die Schalter zu einem selbständigen Zusatzgerät für die Bildung der Mittelwertspannung zusammengefaßt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1034 763, 1055119, 1056739, 1058897.
DES75933A 1961-09-22 1961-09-22 Schaltungsanordnung zum Pruefen der Eichung von Leistungsmessern Pending DE1214321B (de)

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