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DE1056739B - Elektrische Kompensationsschaltung - Google Patents

Elektrische Kompensationsschaltung

Info

Publication number
DE1056739B
DE1056739B DEL31348A DEL0031348A DE1056739B DE 1056739 B DE1056739 B DE 1056739B DE L31348 A DEL31348 A DE L31348A DE L0031348 A DEL0031348 A DE L0031348A DE 1056739 B DE1056739 B DE 1056739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
compensation
compensator
testing
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31348A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Busse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL31348A priority Critical patent/DE1056739B/de
Publication of DE1056739B publication Critical patent/DE1056739B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/28Provision in measuring instruments for reference values, e.g. standard voltage, standard waveform

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kompensationsschaltung, bei der zur Leistungsmesserprüfung die zu kompensierende Spannung gleich der Summe der Spannungsabfälle am Normalwiderstand und am Teilerwiderstand des Spannungskreiees ist, im folgenden Summenspannungs - Kompensationsschaltung genannt. Derartige Kompensationsschaltungen sind durch die Veröffentlichung »Stufenkompensatorschaltung zur Leistungsmesserprüfung mit einer einzigen Kompensatoreinstelltmg« aus »Wissenschaftliche Abhandlungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt«, Bd. 8, 1956, Teil 1, bekanntgeworden. In der Fig. 1 der Zeichnung ist eine Kompensatorschaltung zur Leistungsmesserprüfung mit den durch die Veröffentlichung bekannten Merkmalen dargestellt.
Die Schaltung besteht dabei nach Fig. 1 aus dem Spannungskreis 1, dem Prüfstromkreis 2 und dem Kompensator 3. Der Spannungskreis 1 besteht aus der Quelle 4, die über einen veränderbaren Widerstand 5 den Spannungspfad des zu prüfenden Leistungsmessers 6 speist. Parallel zum Spannungspfad des Prüflings sind ein Voltmeter 7 und ein aus den Widerständen 8, 9 bestehender Spannungsteiler geschaltet. Der Prüfstromkreis 2 besteht aus einer Stromquelle 10, an die über einen veränderbaren Widerstand 11 der Strompfad des Prüflings 6 und ein Normalwiderstand 12 geschaltet sind. Spannungskreis 1 und P ruf Stromkreis 2 sind durch die Leitung 13 galvanisch miteinander verbunden. Durch die Leitung 13 ergibt sich eine Reihenschaltung des Widerstandes 9 des Spannungskreises mit dem Normalwiderstand 12. Der Kompensator 3 ist stark vereinfacht dargestellt und besteht im wesentlichen aus der Hilfsstromquelle 14, die über einen veränderbaren Widerstand 15 zur Speisung eines beispielsweise mit mehreren Abgriffen versehenen Kompensationswiderstandes 16 dient. Der vorgeschriebene Hilfsstrom wird mittels des aus Widerstand 17, Normalelement 18 und Galvanometer 20 bestehenden Kompensationskreises eingestellt, wobei dies in der Stellung H des Schalters 19 erfolgt. In der Stellung P des Schalters erfolgt die Prüfung des Instrumentes 6. Das Nullgalvanometer 20 ist dann zwischen dem Verbindungspunkt von Normalwiderstand 12 und Strompfad des Prüflings und einem Festpunkt des Kompensationswiderstandes 16 angeordnet. Der veränderbare Abgriff 21 des Kompensationswiderstandes 16 ist mit dem veränderbaren Abgriff 22 des Teilerwiderstandes 9 verbunden.
Zur Einstellung des Zeigerausschlags des zu prüfenden Leistungsmessers auf die verschiedenen Skalenteile wird der Strom / geändert. Der Spannungsabfall an dem Normalwiderstand 12 ändert sich dann proportional mit dem Strom J, also auch proportional Elektrische Kompensationsschaltung
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs- G. m. b. H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Gerhard Busse, Berlin-Tempelhof,
ist als Erfinder genannt worden
mit dem Zeigerausschlag des Prüflings. Dementsprechend wird auch die zu kompensierende Teilspannung der am Spannungspfad des Prüflings liegenden Spannung proportional mit dem Ausschlag des Prüflings durch Verstellen des Abgriffes 22 am Spannungsteiler 9 geändert. Kompensiert wird die Summe der Spannungsabfälle an den Widerständen 12, 9.
Um eine einfache Bedienung dieser Einrichtung zu erreichen, wird zweckmäßigerweise der Schleifer 21 des Kompensationswiderstandes 16 mechanisch mit dem Schleifer 22 des Teilerwiderstandes 9 gekuppelt. Das bedeutet, daß der Teilerwiderstand 9 mit im Kompensator 3 angeordnet sein muß.
Grundsätzlich ergibt sich so eine neue Kompensationseinrichtung, die "sich' von- bereits bekannten Stufenkompensatoren dadurch unterscheidet, daß die am Kompensationswiderstand 16 auftretende Kompensationsspannung an die Summe der an den Widerständen 9 und 12 auftretenden Spannungsabfälle angepaßt sein muß. Ferner ist mit dieser Einrichtung die Prüfung von Strom- und Spannungsmessern nicht möglich.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, zur Durchführung des Verfahrens zur Prüfung von Leistungsmessern, bei welchem die Summe der am Normal- und Teilerwiderstand auftretenden Spannung kompensiert wird, neue Kompensationseinrichtungen mit speziellen ausgebildeten Kompensationswiderständen zu vermeiden und für dieses Verfahren die bereits in der Praxis angewendeten Stufenkompensatoren für die Prüfung von Leistungs-, Strom- und Spannungsmessern zu verwenden. Diese bekannten StufenkO'Hipensatoren. sind bekanntlich derart ausgebildet, daß an deren Kompensationswiderstand nur ein dem Spannungsabfall am Normalwiderstand oder am Teilerwiderstand angepaßte Kompensationsspannung auftritt. Die Erfindung hat sich weiter zur Aufgabe gestellt, daß eine Anwendung dieser an sich bekannten Stufenkompensatoren ohne einen Eingriff in
909-50W192

Claims (2)

diese bereits betriebsfertigen und geeichten Köiäperisatoren auf das obige Verfahren möglich sein soll.· * Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten Stufenkompensators,-dessen Kompensationsspannung in bekannter Weise nur der am Normalwiderstand oder Teilerwiderstand auftretenden Spannung angepaßt ist und bei welchem für die Leistungsmesserprüfung nach dem Summenspanmmgs-Kompensationsverfahren die Spannung der Hilfsstromquelle verdoppelt ist. Die Erfindung wird an Hand der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die grundsätzliche Ausbildung entspricht dabei der - Anordnung des !Compensators nach der Fig. 1. Im Gegensatz zu der Ausbildung des !Compensators nach der Fig. 1 ist jedoch bei den bekannten Stufenkompensatoren nach der Fig. 2 der Hilfsstromkreis mit dem Kompensationswiderstand anders ausgebildet und kann nicht ohne weiteres für die Prüfung von Leistungsmessern nach dem Summenspannungs-Kompensationsverfahren verwendet werden. Dies ist insbesondere dadurch bedingt, daß die am Kompensationswiderstand 16 (Fig. 2) auftretende Kompensationsspannung zu klein ist. Um nun ohne Eingriff in diesen bekannten Stufenkompensator nach Fig. 2 trotzdem eine Prüfung von Leistungsmessern nach dem angegebenen Verfahren und darüber hinaus auch eine Prüfung von Strom- und Spannungsmessern zu ermöglichen, ist gemäß der Erfindung für die Prüfung von Leistungsmessern die Spannung der Hilfsstromquelle verdoppelt, wie in der Fig. 2 durch die beiden Hilfsstromquellen 14' und zweier Normalelemente 18' angedeutet ist. Sollen Strom- oder Spannungmesser geprüft werden, so wird' der Kompensator nach der Fig. 2 wieder in seiner ursprünglichen Form verwendet, d. h., als Hilfsstromquelle wird nur eine Batterie verwendet, und es wird gleichfalls wieder auch nur ein Normalelement verwendet. Durch die Erfindung wird also erreicht, daß an sich bekannte Stufenkompensatoren, die nicht ohne weiteres für das Summenspannungs-Kompensationsverfahren geeignet sind, durch Maßnahmen, die keinen Eingriff in die bereits betriebsfertigen und geeichten Stufenkompensatoren bedingen, zur Prüfung von Leistungsmessern nach dem Summenspannungs-Kompensätionsv^rfahren und zur Prüfung von Strom- und Spannungsmessern nach dem bisherigen bekannten Verfahren geeignet gemacht werden. Die Fig. 3 zeigt eine weitere Verwirklichung des Erfindungsgedankens. Verwendet wird wieder ein an sich bekannter Stufenkompensator 3, der für das Summenspannungs-Kompensationsverfahren an sich nicht verwendbar ist. Dieser wird ohne Eingriff in die innere Schaltung durch die Erfindung für die Prüfung von Leistungsmessern nach dem Summenspannungsverfahren und außerdem auch für die Prüfung von Strom- und Spannungsmessern verwendbar gemacht. Die Leistungsmesserprüfung erfolgt wieder mittels der-Hilf sbatterien 14' und der Normalelemente 18,18', die durch einen außerhalb des Kompensator angeordneten Schalters 26 an den Kompensator geschaltet werden (Stellung L). Bei der Prüfung von Strom- oder Spannungsmessern wird der Schalter 26 umgelegt (Stellung S), wodurch ein Normalelement abgeschaltet wird. Ferner wird der durch die Widerstände 16., 17 fließende Hilfsstrom durch die dann eingeschalteten Widerstände 27, 28 halbiert, so· daß auch bei der Strom- oder Spannungsmesserprüfung die am Widerstand 16 auftretende Kompensationsspannung auf die Hälfte herabgesetzt ist Eine neuerliche Einstellung des Hilfsstromreglers 15 nach der Umschaltung ist offensichtlich nicht notwendig. Patentansprüche:
1. Kompensationsschaltung, bei der zur Leistungsmesserprüfung die zu kompensierende Spannung gleich der Summe der Spannungsabfälle am Normalwiderstand und am Teilwiderstand des Spannungskreises ist, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten Stufenkompensators, dessen Kompensationsspannung in bekannter Weise nur der am Normalwiderstand oder Teilwiderstand auftretenden Spannung' angepaßt ist und bei welchem für dieLeistungsmesserprüfung nach dem Summenspannungs-Kompensationsverfahren die Spannung der Hilfsstromquelle verdoppelt ist.
2. Kompensationsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei allen Prüf arten der jeweils der Hilfsstromquelle entnommene Strom konstant bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
< 909 509/182 4.5Ϊ
DEL31348A 1957-12-11 1957-12-11 Elektrische Kompensationsschaltung Pending DE1056739B (de)

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DE1056739B true DE1056739B (de) 1959-05-06

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DE (1) DE1056739B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214321B (de) * 1961-09-22 1966-04-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Pruefen der Eichung von Leistungsmessern

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