DE1214281B - Antwortgebende Relaisstation fuer Radarsysteme - Google Patents
Antwortgebende Relaisstation fuer RadarsystemeInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
GOIs
Deutsche Kl.: 21 a4 - 48/63
Nummer: 1214281
Aktenzeichen: C 22451IX d/21 a4
Anmeldetag: 30. September 1960
Auslegetag: 14. April 1966
Die Erfindung betrifft eine antwortgebende Relaisstation, die ohne Abänderungen mit zwei Radarsystemen
zusammenzuarbeiten vermag, welche wiederkehrende Impulsgruppen verwenden.
Das eine dieser Radarsysteme benutzt in jeder Impulsgruppe einen Steuerimpuls A, dem ein Abfrageimpuls
B folgt. Das andere Radarsystem verwendet in jeder Impulsgruppe zwei Abfrageimpulse A1 und B1,
die den gleichen zeitlichen Abstand haben wie die Impulse A und B sowie in dem Intervall zwischen
den Abfrageimpulsen einen Steuerimpuls C1, in diesem
System werden die Abfrageimpulse von einer Richtantenne ausgestrahlt, während die Steuerimpulse
zwecks Ermöglichung einer Unterscheidung zwischen der Haupt- und Nebenstrahlung der Richtantenne
von einer Rundstrahlantenne ausgestrahlt werden, und zwar in einer Stärke, die größer ist als
die in der Nebenstrahlung der Richtantenne, aber die Stärke der Hauptstrahlung der Richtantenne nicht
übersteigt, wobei die Wiederholperiode der Impulsgruppen wesentlich größer ist als die Dauer einer
Gruppe.
Bei einem bekannten Radarsystem der erstgenannten Art ist die antwortgebende Relaisstation so ausgebildet,
daß sie nur dann in Tätigkeit versetzt wird, wenn das Verhältnis der Amplitude des empfangenen
Abfrageimpulses B zu der des empfangenen Steuerimpulses A größer als ein vorbestimmter Wert
ist. Bei dem zweiten genannten, ebenfalls bekannten Radarsystem muß, um die antwortgebende Relaisstation
in Tätigkeit zu versetzen, das Verhältnis der Amplitude der empfangenen Abfrageimpulse A1
und B1, welche beide die gleiche Amplitude haben
können, zu der des empfangenen Steuerimpulses C1
ebenfalls einen vorbestimmten Wert übersteigen.
Es soll nun durch die Erfindung eine einfache Schaltungsanordnung geschaffen werden, die mit
jedem der genannten Radarsysteme zufriedenstellend zusammenarbeitet, ohne daß ein Einstellen durch
das Bedienungspersonal notwendig ist.
Es ist zwar bereits eine antwortgebende Relaisstation
bekannt, die ohne Abänderung für ein Zwei- und Dreiimpulssystem benutzt werden kann, aber
diese Relaisstation hat den Nachteil, daß sie durch einen Abfragesender für eine verhältnismäßig lange
Zeit gesperrt wird. Wenn diese Relaisstation nämlich einmal durch einen Sender abgefragt wurde, bleibt sie
für alle anderen Abfragesender für nahezu das gesamte Intervall zwischen den aufeinanderfolgend abgestrahlten
Impulsgrappen gesperrt.
Eine andere, bekannte Anordnung will dieses Problem der Sperrung durch die Einführung von
Antwortgebende Relaisstation für Radarsysteme
Anmelder:
A. C. Cossor Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. F. Eitner, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 8
Als Erfinder benannt:
Peter Francis Barber, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 1. Oktober 1959 (33 370)
zwei Abfrageimpulsen lösen, die von einer Rundstrahlantenne abgestrahlt werden und die ein Vorsignal
darstellen, von dem man ein Signal ableitet, das die Relaisstation an einer Antwortgabe hindert,
es sei denn, daß der darauffolgende von der Richtstrahlantenne empfangene Impuls eine Amplitude
hat, die wesentlich größer ist als diejenige des Vorsignals. Diese bekannte Anordnung kann aber auch
auf nur einen Impuls eine Antwort geben. Eine weitere bekannte Anordnung dieser Art kann zwar sowohl
ein Zweiimpulssystem, welches mit zwei Frequenzen arbeitet, oder ein Dreiimpulssystem sein,
aber keine dieser beiden Relaisstationen kann mit dem anderen Typ dieses Systems zusammenarbeiten.
Die Anordnung gemäß der Erfindung verwendet in bekannter Weise eine Relaisstation mit einem Koinzidenztor,
dem die empfangenen Impulse und eine von den empfangenen Impulsen abgeleitete, um das
Zeitintervall zwischen den eingangs genannten Impulsend
und B verzögerte Impulsgruppe zugeführt sind und welches Ausgangsimpulse nur dann erzeugt, wenn an den beiden Eingangsklemmen gleichzeitig
Impulse gleicher Polarität auftreten. Außerdem hat diese Relaisstation eine Überlagerungsstufe, um
zwei von den empfangenen Impulsen abgeleitete Impulsfolgen zu addieren, von denen die eine Impulsfolge
in bezug auf die andere Impulsfolge um das Zeitintervall zwischen den eingangs genannten Impulsen
A1 und C1 verzögert und in der Polarität
umgekehrt ist.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Relaisstation außer dem vorstehend genannten
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ersten Koinzidenztor zwei weitere derartige Koinzi- lungsrichtung empfangenen Impulse durch gestrichelte
denztore sowie ein Unterdrückertor und zusätzlich Linien dargestellt.
zu der vorstehend genannten ersten Überlagerungs- Nimmt man zunächst an, daß die Impulsfolge (a)
stufe eine zweite Überlagerungsstufe in bestimmter empfangen wurde, so wird dieses Signal direkt einer
Anordnung hat. Der erste Uberlagerer ist so ange- 5 Eingangsklemme des ersten Koinzidenztores 11 und
ordnet, daß die eine der beiden ihm zugeführten über ein Verzögerungsnetzwerk 12, das eine Zeitver-Impulsgruppen,
gegenüber der die andere verzögert zögerung von 8 MikroSekunden bewirkt, der anderen
und umgepolt ist, die empfangene Impulsgruppe ist, Emgangsklemme des Tores 11 zugeführt. Der Aus-
und der zweite Überlagerer ist so angeordnet, daß er gangsimpuls des Tores 11 wird, falls erwünscht,
die empfangenen Impulse nach einer Umpolung, mit io durch ein später beschriebenes Verzögerungsnetzden
um das Zeitintervall zwischen den Impulsen^ werk 13 dem Unterdrückertor 14 zugeleitet, welches
und B verzögerten Impulsen addiert. Die Ausgangs- geschlossen wird, wenn eine positiv gerichtete Spanimpulse des ersten Überlagerers und die um das nung an seinem sperrenden Eingang 15 auftritt, sonst
Zeitintervall zwischen den Impulsen A1 und C1 ver- aber geöffnet ist, so daß ein Impuls nach 16 gelangen
zögerten Impulse sind dem zweiten Koinzidenztor 15 und so den nicht dargestellten Sender der Relaiszugeführt
und die Ausgangsimpulse des zweiten station einschalten kann.
Überlagerers und die Ausgangsimpulse des ersten Die Impulsfolge (a) wird auch dem Inverter 17,
Koinzidenztores dem dritten Koinzidenztor züge- der dessen Polarität umkehrt und, falls erwünscht,
führt. Das Unterdrückertor ist zwischen dem Aus- über einen später erläuterten Impulsverlängerer 18
gang des ersten Koinzidenztores und der Einschalt- 20 einer der Eingangsklemmen des Überlagerers 19 zuleitung
des Senders der Relaisstation angeordnet, geführt. Die von der Verzögerungseinrichtung 12
und die jeweils vorhandenen Ausgangsimpulse des abgegebene Impulsfolge (b) wird der anderen Einzweiten
und des dritten Koinzidenztores werden dazu gangsklemme des Überlagerers 19 zugeführt. Der
benutzt, um das Unterdrückertor zu schließen. Überlagerer 19 überlagert die Impulsfolgen (b) und
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Re- 25 (<2) und erzeugt die Impulsfolge (e), die einer der
laisstation mit einer Anzahl von verschiedenen Ab- Eingangsklemmen eines zweiten Koinzidenztores 20
fragesendern in jeder Wiederholperiode der Impuls- zugeführt wird. Die vom Koinzidenztor 11 ausgrappen
antworten kann. Trotzdem arbeitet diese gehende Impulsfolge (c) wird der anderen Eingangs-Relaisstation
hinsichtlich der Vermeidung einer Fehl- klemme des Tores (20) zugeführt,
einschaltung ebenso befriedigend wie die bekannten 30 Das Koinzidenztor 11 ist so ausgebildet, daß es Einrichtungen, und zwar sowohl mit dem Zwei- einen Ausgangsimpuls (c) erzeugt, wenn positive Imimpulssystem als auch mit dem Dreiimpulssystem. pulse gleichzeitig mit ausreichender Amplitude an
einschaltung ebenso befriedigend wie die bekannten 30 Das Koinzidenztor 11 ist so ausgebildet, daß es Einrichtungen, und zwar sowohl mit dem Zwei- einen Ausgangsimpuls (c) erzeugt, wenn positive Imimpulssystem als auch mit dem Dreiimpulssystem. pulse gleichzeitig mit ausreichender Amplitude an
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin- seinen Eingangsklemmen auftreten. Der durch eine
dung sind in der folgenden Beschreibung an Hand voll ausgezogene Linie (Seitenzipfel) dargestellte
der Zeichnung erläutert, welche ein Ausführungsbei- 35 Impuls B der Impulsfolge (α) soll eine ausreichende
spiel der Erfindung veranschaulicht. Amplitude haben, um einen Ausgangsimpuls (c) zu
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Anordnung erzeugen, und der durch eine gestrichelte Linie
gemäß der Erfindung, und (Hauptstrahlungsrichtung) dargestellte Impuls B soll
Fig. 2 und 3 zeigen idealisierte Impulsfolgen, eine Amplitude haben, die für diesen Zweck mehr
wobei die Punkte in der Schaltungsanordnung nach 4° als ausreichend groß ist. Somit erzeugen die in der
Fig. 1, an denen diese Impulsfolgen auftreten, mit Hauptstrahlungsrichtung empfangenen Impulse B
den gleichen Buchstaben wie die Impulsfolgen in immer einen Ausgangsimpuls (c), und die aus einem
Fig. 2 und 3 bezeichnet sind. Seitenzipfel empfangenen Impulse B können einen
In Fig. 1 werden die durch die Relaisstation Ausgangsimpuls (c) erzeugen. Dieser Impuls (c)
empfangenen Signale der Leitung 10 zugeleitet und 45 schaltet über das Unterdrückertor 14, sofern dieses
können die Form haben, wie sie in Fig. 2, (0) und offen ist, den Sender ein.
Fig. 3, Qi) dargestellt sind. Diese Impulsfolgen wer- Die Impulsfolge (e), die die Summe der Impuls-
den nachfolgend mit (a) und Qi) bezeichnet. In der folgen (b) und (d) ist, wird der einen Eingangsfolgenden Beschreibung sind verschiedene Zeitinter- klemme des zweiten Koinzidenztores 20 zugeführt,
valle zwischen den Impulsen angenommen. Diese 50 während die Impulsfolge (c) der anderen Eingangs-Annahmen
wurden lediglich beispielsweise gemacht, klemme zugeführt wird. Dieses Tor 20 erzeugt einen
um den Erfindungsgegenstand klarzustellen. Die Er- Ausgangsimpuls (f), wenn positive Impulse ausreifindung
beschränkt sich selbstverständligh keines- chender Amplitude gleichzeitig an seinen beiden
wegs auf diese Zeitintervalle. Die Impulsfolge (a) Eingangsklemmen auftreten. Die Impulsfolge (c) entbesteht
aus wiederkehrenden Impulsgruppen, wobei 55 hält einen Impuls D, der positiv gerichtet ist und
jede Gruppe aus einem von einer Rundstrahlantenne gleichzeitig mit dem positiv gerichteten Impuls E der
ausgestrahlten Impuls A und einem von einer Rieht- Impulsfolge (e) auftritt Der voll ausgezogene Imstrahlantenne
8 Mikrosekunden später ausgestrahlten puls E hat eine ausreichend große Amplitude, um
Impuls B besteht. Die Impulsfolge Qi) besteht aus. das Koinzidenztor 20 zu öffnen, aber dieser Impuls
wiederkehrenden Impulsgruppen, wobei jede Impuls- 60 tritt nur dann auf, wenn der Empfang aus einem
pruppe aus zwei Impulsen A1 und B1, die von einer Seitenzipfel erfolgt. In der Hauptstrahlungsrichtung
Richtstrahlantenne abgestrahlt werden und einen hat der Impuls eine kleine oder gar keine Amplitude,
zeitlichen Abstand von ·8 Mikrosekunden haben, und Bei einem Empfang aus einem Seitenzipfel wird soeinem
Impuls C1 besteht, der 2 Mikrosekunden nach mit eine Impulsfolge (f) erzeugt und zu einem Tordem
Impuls A1 auftritt und von einer Rundstrahl- 65 impulsgenerator 21 geleitet, der die Impulsfolge (g)
antenne abgestrahlt wird. In Fig. 2 und 3 sind die erzeugt, welche das Unterdrückertor 14 schließt und
aus einem Seiienzipfel empfangenen Impulse durch verhindert, daß die Impulsfolge (c) nach Iß gelangt,
ausgezogene Linien und die aus der Hauptstrah- In der Hauptstrahlungsrichtung wird die Impuls.-
folge (j) nicht erzeugt, und das Unterdrückertor 14
bleibt offen, so daß die Impulsfolge (c) nach 16 gelangen kann.
Es ist leicht einzusehen, daß, wenn die Impulsfolge Qi) dem beschriebenen Teil der Schaltungsanordnung
zugeführt wird, keine Impulsfolge (f) erzeugt wird und deshalb, soweit als dieser Teil der
Schaltungsanordnung betroffen ist, das Unterdrückertor die Schaltimpulse durchläßt, vorausgesetzt, daß
die empfangenen Impulse A1 und B1 eine ausreichend
große Amplitude haben, um die Koinzidenztore zu öffnen.
Es sei nun der Teil der Schaltungsanordnung betrachtet,
der zur Seitenzipfelunterdrückung dient, wenn die Impulsfolge Qi) auftritt. Dieser Teil enthält
eine Verzögerungsanordnung 22, die eine Verzögerung von 2 Mikrosekunden bewirkt, einen Inverter
23, falls erwünscht, einen später erläuterten Impulsverläagerer 24 und einen Überlagerer 25. Die Impulsfolge
wird auch über einen Verstärker 26, der, falls erwünscht, eine veränderbare Verstärkung hat,
dem Überlagerer 25 zugeführt. Der Überlagerer 25 überlagert die Impulsfolgen Qi) und (J), so daß die
Impulsfolge Qc) entsteht, die einer Eingangsklemme eines dritten Koinzidenztores 27 zugeführt wird,
dessen Ausgangsimpuls Q) dem Torimpulsgenerator
21 zugeführt wird.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß nur die koinzidenten
positiven Impulse der Impulsfolgen Q) und Qc), die den Eingangsklemmen des Tores 27 zugeführt
werden, zur Zeit des Impulses C1 der Impulsfolge Qi)
auftreten und daß diese Impulse nur in einem Seitenzipfel eine ausreichende Amplitude haben, um einen
Ausgangsimpuls (Z) zu erzeugen. In der Hauptstrahlungsrichtung hat der Impuls in Q) eine ausreichende
Amplitude, aber derjenige in (k), der aus der Summe der Impulsfolgen Qi) und (J) besteht, hat diese nicht.
In einem Seitenzipfel wird deshalb ein Impuls Q) erzeugt, der den Impulsgenerator 21 in Gang setzt,
durch den dann eine Unterdrückerimpulsfolge Qn) erzeugt wird, die das Tor 15 schließt und die Impulsfolge
(c) daran hindert, die Einschaltleitung 16 zu erreichen. Die Impulsfolge (c) wird, wie früher beschrieben,
durch das Koinzidenztor 11 gebildet, wenn die Impulse A1 und B1 mit ausreichender Amplitude
und mit dem vorbestimmten Zeitunterschied auftreten.
Es ist leicht einzusehen, daß die Impulsfolge (ä)
keine Wirkung auf den Betrieb des Teiles der Schaltungsanordnung ausübt, der die Elemente 22,23, 24,
25, 26 und 27 einschließt. Die Verzögerungsanordnung 13, die beispielsweise eine Verzögerung von
1 Mikrosekunde bewirkt, kann dazu vorgesehen sein, um sicherzustellen, daß die Impulsfolge (c) durch die
Impulsfolge (g) oder Qn) vollständig unterdrückt wird.
Die Impulsverlängerer 18 und 24 stellen sicher, daß zeitliche Koinzidenz zwischen den verwendeten
Impulsen besteht, indem sie hinreichende Toleranzen zulassen. Die Zeitverzögerungen, die durch 12 und
22 bewirkt werden, können geringfügig modifiziert werden, wenn die Impulsverlängerer benutzt werden,
um die Vorteile der verlängerten Impulse voll auszunutzen. Wenn z. B. die Impulse normalerweise eine
Dauer von 1 Mikrosekunde haben, und wenn sie auf 1,5 Mikrosekunden verlängert werden, sollte die
durch 12 bewirkte Verzögerung um 0,25 Mikrosekunde und die durch 22 bewirkte Verzögerung um
annähernd denselben Betrag vergrößert werden. Ein weiterer Impulsverlängerer kann zwischen der Leitung
10 und dem Tor 11 eingeschaltet werden.
Es ist augenscheinlich, daß die Impulsverlängerer auch an anderen als den dargestellten Stellen angebracht
werden können und daß Verstärker, die eine veränderbare Verstärkung haben können, in anderen
Teilen der Schaltungsanordnung vorgesehen werden können, um eine Einstellung der relativen Amplitude
ίο der Impulse zu erlauben. Dämpfungsglieder, die veränderbar
sein können, können für denselben Zweck vorgesehen werden.
Ein oder mehrere Kathodenbasisverstärker oder — im Falle der Verwendung von Transistoren —
Emitterbasisverstärker können zwischen der Leitung und einem oder allen Elementen 11, 12, 17, 22
oder 26 vorgesehen werden, um eine unerwünschte Belastung der Ausgangsstufen des Empfängers der
Relaisstation, in der die Erfindung angewandt wird,
ao zu verhindern.
Es ist zu beachten, daß verschiedene Bauelemente ausgewechselt werden können, ohne die Art der
Wirkungsweise der Schaltungsanordnung zu verändern. Zum Beispiel kann der Inverter 23 zwischen
den Verstärker 26 und den Mischer 25 eingeschaltet weren, oder er kann ganz weggelassen werden, wenn
der Verstärker 26 selbst die gewünschte Inversion bewirkt
Claims (4)
1. Antwortgebende Relaisstation, die ohne Abänderungen mit zwei wiederkehrende Impulsgruppen
verwendenden Radarsystemen zusammenzuarbeiten vermag, nämlich mit einem System, das in jeder Gruppe einen Steuerimpuls^
benutzt, dem ein Abfrageimpuls B folgt, und mit einem System, bei dem in jeder Gruppe zwei Abfrageimpulse
A1 und B1, die den gleichen zeit-
liehen Abstand haben wie die Impulse A und B,
verwendet werden und in dem Intervall zwischen den Abfrageimpulsen ein Steuerimpuls C1 verwendet
wird, in welchem System die Abfrageimpulse von einer Richtantenne und die Steuerimpulse,
um eine Unterscheidung zwischen der Haupt- und Nebenstrahlung der Richtantenne zu
gestatten, in einer Stärke, die größer ist als die in der Nebenstrahlung der Richtantenne, aber die
Stärke der Hauptstrahlung der Richtantenne nicht übersteigt, von einer Rundstrahlantenne
ausgestrahlt werden und in welchem die Wiederholperiode der Gruppen wesentlich größer ist als
die Dauer einer Gruppe, welche Relaisstation ein Koinzidenztor hat, dem die empfangenen Impulse
und eine von den empfangenen Impulsen abgeleitete, um das Zeitintervall zwischen den
Impulsen^ und B verzögerte Impulsgruppe zugeführt sind und das Ausgangsimpulse nur dann
erzeugt, wenn an den beiden Eingangsklemmen gleichzeitig Impulse gleicher Polarität auftreten,
und welche Relaisstation außerdem eine Überlagerungsstufe hat, um zwei von den empfangenen
Impulsen abgeleitete Impulsfolgen zu addieren, von denen die eine Impulsfolge in bezug auf
die andere Impulsfolge um das Zeitintervall zwischen den Impulsen A1 und C1 verzögert und in
der Polarität umgekehrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisstation außer
I 214
dem genannten ersten Koinzidenztor (11) zwei weitere derartige Koinzidenztore (27 und 20) sowie
ein Unterdrückertor (14) und zusätzlich zu der genannten ersten Überlagerungsstufe (25)
eine zweite Überlagerungsstufe (19) hat, daß der erste Überlagerer (25) so angeordnet ist, daß die
eine der beiden itvm zugeführten Impulsgruppen, gegenüber der die andere verzögert (£) und umgepolt
(/) ist, die empfangene Impulsgruppe (ft)
ist, und daß der zweite Uberlagerer (19) so angeordnet ist, daß er die empfangenen Impulse (a)
nach einer Umpolung (d) mit den um das Zeitintervall
zwischen den Impulsen A und B verzögerten Impulsen (b) addiert, daß ferner die
Ausgangsimpulse (k) des ersten Überlagerers (25) und die um das Zeitintervall zwischen den Impulsen
Ax und C1 verzögerten Impulse (i) dem
zweiten Koinzidenztor (27) zugeführt sind und daß die Ausgangsimpulse (e) des zweiten Überlagerers
(19) und die Ausgangsimpulse (c) des ersten Koinzidenztores (11) dem dritten Koinzidenztor
(20) zugeführt sind, daß das Unterdrückertor (14) zwischen dem Ausgang des ersten Koinzidenztores (11) und der Einschaltleitung
(16) des Senders der Relaisstation angeordnet ist und daß die jeweils vorhandenen Ausgangsimpulse
(I bzw. f) des zweitenund des dritten Koinzidenztores (27 bzw. 20) dazu benutzt werden,
um das Unterdrückertor (14) zu schließen.
2. Antwortgebende Relaisstation nach An-Spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Impulsverlängerer
(18, 24) vorgesehen sind, die in den Übertragungsweg der empfangenen Signale zu wenigstens einem der Koinzidenztore eingeschaltet
sind und die Impulse um relativ zu den Zeitintervallen zwischen den Impulsen kurze Beträge
verlängern.
3. Antwortgebende Relaisstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Torimpulsgenerator (21) vorgesehen ist, der an die Ausgänge des zweiten und dritten Koinzidenztores
(27 und 20) angeschaltet und so ausgebildet ist, daß er bei einem Eingangsimpuls
(I oder f) relativ lange Torsignale (m oder g) an
das Unterdrückertor (14) abgibt, die dieses Tor schließen.
4. Antwortgebende Relaisstation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere
Zeitverzögerungsmittel (13) vorgesehen sind, die zwischen den Ausgang des ersten Koinzidenztores
(11) und das Unterdrückertor (14) geschaltet sind und dessen Eingangsimpulse um einen
relativ zur Länge der Torsignale (m oder g) kleinen Betrag verzögern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1030 896;
britische Patentschrift Nr. 634 729;
USA.-Patentschrift Nr. 2 800 651.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1030 896;
britische Patentschrift Nr. 634 729;
USA.-Patentschrift Nr. 2 800 651.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1124 566.
Deutsches Patent Nr. 1124 566.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 558/148 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB33370/59A GB856969A (en) | 1959-10-01 | 1959-10-01 | Improvements in and relating to secondary radar systems |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1214281B true DE1214281B (de) | 1966-04-14 |
Family
ID=10352048
Family Applications (1)
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