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DE121411C - - Google Patents

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Publication number
DE121411C
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DE
Germany
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pan
loading
movement
loading device
winch
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Active
Application number
DENDAT121411D
Other languages
English (en)
Publication of DE121411C publication Critical patent/DE121411C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 81 e.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die z. B. dazu dient, Koks von einem Koksofen in Fahrzeuge, z. B. Eisenbahnwagen, überzuladen, ohne Koks zu verschleudern und ohne beim Verladen viel Handarbeit. zu erfordern. Die Vorrichtung kennzeichnet sich im Wesentlichen durch ein fahrbares Gestell, in welchem eine Ladepfanne in geneigter Lage mittelst einer Windevorrichtung emporbewegt und dabei zugleich vorangerückt werden kann, um die' Entleerungsöffnung der Ladepfanne über den oben offenen Kasten des betreffenden Fahrzeuges zu führen.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι die Vorderansicht der Vorrichtung bezw. des fahrbaren Gestelles mit Zubehör, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben mit Schnitt durch den oberen und unteren Träger des Fahrgestelles, Fig. 3 die Aufsicht auf den unteren Träger, Fig. 4 in gröfserem Mafsstabe1 eine Seitenansicht der Hauptwindetromniel und ihres Antriebes, Fig. 5 einen Querschnitt durch die Ladepfanne, Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen Theil der Pfanne, Fig. 7 eine Sonderansicht eines Theiles der Einstellvorrichtung und Fig. 8 und 9 zeigen schematisch Abarten der Ladevorrichtung.
Der untere Träger 1 des Fahrgestelles ist an jeder seiner Ecken mit Rädern 2 versehen, die auf Schienen 3 laufen können,, welche vor der betreffenden Ofenreihe verlegt sind. In Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Unterbau 4 der Ofenanlage dargestellt und mit 5 ist ein Theil der Herdplatte eines der Oefen bezeichnet.
An jedem Ende des unteren Trägers 1 erhebt sich ein in Eisenconstruction ausgeführter thurmartiger Aufbau 6. Diese beiden Thürme sind oben durch einen Längsträger 7 starr mit einander verbunden.
Die Ladepfanne 8 ist zwischen den Thürtnen 6 an Seilen oder Ketten aufgehängt, die von einem geeigneten Windewerk abführen.
An jedem Ende der Ladepfanne' ist eine Verbindung mit Seilen oder Ketten hergestellt. Im dargestellten Beispiel ist eine der Windeketten 9 mit einem der Endrahmen der Ladepfanne bei 10 verbunden. Diese Kette führt über die Scheibe 11 einer Welle, die in Lagern des oberen Trägers 7 liegt. Dann geht sie abwärts und um eine Scheibe 12 am Endrahmen der Pfanne herum, hierauf wieder aufwärts und um eine Scheibe 13 neben der Scheibe 11,.von hier wieder abwärts nach der Windetrommel 14, die auf einer in einem der Thürme 6 unten gelagerten Welle sitzt.
Das andere Ende der Ladepfanne hat ähnlichen Anschluis an ein Windewerk; hier läuft indessen der untere Theil der Windekette 9 um eine Scheibe 15, die' unten im Gestell. gelagert ist, und von hier nach der Windetrommel 14.
Die Windetrommel 14 wird beispielsweise mittelst eines Elektromotors in Bewegung gesetzt, der an einem der Gestellthürme gelagert
ist. Die Uebertragung" der Kraft erfolgt, wie z. B. aus Fig. 4 ersichtlich ist, durch ein entsprchendes Stirnrädervorgelege.
Die Bewegung der gesammten Ladevorrichtung auf den Schienen 3 wird beispielsweise mittelst des Elektromotors 17 vermittelt, der auf dem unteren Träger angebracht ist und die Achse eines der Räderpaare des Gestelles unter Vermittelung einer zwischengeschalteten Welle mit Stirnrädern, wie aus Fig. 3 ersichtlich, treibt. Man kann daher das Fahrgestell für das 'Heben und Senken der zwischen den Thürmen 6 liegenden Ladepfanne nach jedem beliebigen Punkte der Schienen 3 hinbewegen.
Die Ladepfanne hat Längsträger 18 und 19 (Fig. 5), und auf diesen sind Querträger 20 befestigt, an welchen der Boden der Ladepfanne befestigt ist. Dieser Boden besteht zweckmäfsig aus rechteckigen Platten 21, die von dem einem Träger 20 nach dem anderen sich erstrecken und auf der Rückseite mit Verstärkungsrippen versehen sind, während die obere Seite der Bodenplatten eine völlig glatte Fläche darstellt.
Die Endrahmen 22 der Ladepfanne bestehen aus Eisenblech und Winkeleisen, mit welchen die Eisenbleche verbunden sind. Die Ladepfanne hat an ihrem unteren Ende eine zweitheilige, aus Stäben zusammengesetzte Klappe. Jeder Theil dieser Klappe besteht aus einer Achse 23 von quadratischem Querschnitt, die sich in einem in ihrer Mitte liegenden Lagerständer 24 drehen kann. Auf dieser Achse sitzen mehrere Blöcke 25 mit vortretenden Hülsen 26, in welchen die Klappenstäbe 27 befestigt sind.
Auf der inneren Seite eines jeden der Thürme befindet sich ein Paar paralleler Führungen 30 und 31. In den Nuthen dieser Führungen liegen Rollen 32, die auf Haltern des Rahmens der Lädepfanne gelagert sind. Der untere Theil einer jeden dieser Führungen ist senkrecht, der obere Theil dagegen nach vorn abgebogen, wie es Fig. 2 zeigt, so dais, wenn die Ladepfanne aus ihrer untersten Stellung gehoben wird, der erste Theil ihrer Bewegung in senkrechter Richtung erfolgt, ihr letzter Theil indessen in einer Richtung nach oben und zugleich nach vorwärts.
Der Koks wird aus dem Ofen über die Herdplatte 5 in die Ladepfanne, wenn diese in ihrer Tiefstellung sich befindet, geschoben. Hierauf wird die Ladepfanne gehoben, bis ihr vorderes Ende in die 'Nähe der Oberkante des Kastens des Fahrzeuges χ gekommen ist, welches auf einem vor der Ladevorrichtung verlegten Gleise steht. Von hier ab geht die bisher senkrechte Emporbewegung der Pfanne in eine gleichzeitige Auf- und Vorwärtsbewegung über, so dafs, wenn die Pfanne ihre Hochstellung erreicht hat, das Entleerungsende derselben beträchtlich über die Seitenwand des Wagenkastens hinausragt. Wenn daher der Koks aus der Pfanne in den Wagen entleert wird, so kann ein Verschleudern desselben nicht eintreten. Dadurch wird ein wesentlicher Uebelstand vermieden, der sich bei denjenigen Ladeapparaten findet, bei welchen die Ladepfanne lediglich eine senkrechte Bewegung macht und bei welchen ein gewisser Raum zwischen der Kastenseite des Wagens und dem Entleerungsende der Pfanne belassen werden mufs, so dafs leicht ein Verlust bezw. ein Verschleudern von Koks eintritt.
Um das Oeffnen und Schliefsen der Klappe am unteren Ende der Ladepfanne zu ermöglichen, ist die Achse 23 jedes Klappentheiles aufserhalb des Pfannenrahmens mit einem Arme 33 versehen, welcher durch eine Stange 34 mit einem Hebel 35 verbunden ist. Dieser ist auf einem Halter des Pfannenrahmens gelagert und trägt einen Arm mit einer Rolle 36, die in einer Führung 37 an der inneren Seite des nächtliegenden Gestellthurmes läuft. Diese Führung hat etwa eine Gestaltung wie die Führungen 30 und 31 zur Aufnahme der Rollen 32 der Ladepfannen.
Im dargestellten Falle ist indessen das obere Ende 38 einer jeden Führung 37 bei 39 drehbar gelagert und trägt an der Aufsenseite noch eine Führungsrinne für die Rolle 40 eines Armes eines Winkelhebels 41, der an einem Halter am Thurm 6 gelagert ist und dessen anderer Arm durch eine Stange 42 mit dem Arme 43 einer Achse 44 verbunden ist, die im oberen Träger 7 gelagert ist. Von diesen Achsen ist, wie es Fig. 7 zeigt, die eine rohrförmig gestaltet, die andere Achse führt durch sie hindurch.
Jede dieser Achsen führt in die in einem der Thürrne' 6 vorgesehene Kabine 45 und ist mit einem Hebel 51 versehen, mittelst dessen sie leicht gedreht werden kann. In der Kabine befinden sich zugleich die Umschalter und Regler für die Windebewegung und die Fortbewegung des Fahrgestelles über die Schienen. Oben auf der Kabine sind die Stromabnehmearme 46 und 47 (Fig. ι und 2) gelagert, deren Contactrollen an den Leitungsdrähten 48 laufen.
Wenn die Ladepfanne ihre' Hochstellung erreicht hat, so befindet sich die Rolle 36 in dem drehbar gelagerten oberen Theile 38 der Führung 37. Wenn daher dieser Theil der Führungen einwärts gedreht wird, so macht der Hebel 35 eine Drehbewegung; dadurch klappt der betreffende Theil der Klappe nach aufsen, so dafs der durch diesen Klappentheil aufgehaltene Koks aus der Pfanne herausfällt. Man kann daher nur einen Theil des Pfanneninhaltes durch Einstellen des betreffenden Klappentheiles herausfallen lassen
oder, wenn man beide Klappentheile gleichzeitig entsprechend einstellt, den gesammten Pfanneninhalt auf einmal.
Wenn die oberen Theile 38 der Führungen 37 in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht werden, so klappen auch die entsprechenden Klappentheile wieder zurück und schliefsen das untere Pfannenende ab.
Es könnte auch eine selbsttätige Einstellung der Klappe dadurch ermöglicht werden, dafs man die oberen Enden der Führungen 37 so gestaltet, dafs sie für gewöhnlich eine Stellung, ähnlich der in Fig. 2 punktirten, einnehmen, wodurch die Klappe allmählich aufgeklappt wird, wenn die Ladepfanne ihrer Hochstellung sich nähert, und umgekehrt allmählich zugeklappt wird, wenn die Pfanne abwärts geht.
Obwohl es vorzuziehen ist, die Führungen so auszuführen, dafs die Ladepfanne bei ihrem Hochgang zunächst eine senkrechte Bewegung und dann zugleich eine Auf- und Vorwärtsbewegung macht, so ist diese Führung an sich nicht wesentlich. Die Führung könnte z. B., wie es bei 49 in Fig. 8 dargestellt ist, auch so gestaltet werden, dafs die Ladepfanne während ihres vollen Hochganges vorwärts bewegt wird. Anstatt ferner Führungen anzubringen, die an Ansätzen der Ladepfanne angreifen und ihre Bewegung regeln, könnte auch die Ladepfanne beispielsweise wie in Fig. 9 an Hebeln 50 aufgehängt werden, die so angeordnet sind, dafs sie auf die Pfanne die gewünschte Auf- und Vorwärtsbewegung bezw. Einwärts- und Abwärtsbewegung übertragen.

Claims (3)

Pa tent-Ansprüche:
1. Eine Ladevorrichtung für Koks u. dergl., bei welcher eine für Auf- und Abbewegung eingerichtete Ladepfanne vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit passendem Windwerk in Verbindung stehende, geneigt liegende und mit festen Seitenwänden versehene Ladepfanne seitlich in Gleitbahnen derart geführt ist, dafs sie am Ende der Aufwärtsbewegung gleichzeitig eine Vorwärtsbewegung ausführt, zum Zweck, die Entleerungsöffnung der Pfanne über die zunächst liegende Wand des zu beladenden Wagenkastens hinaustreten zu lassen und ein Vorbeifallen von Ladegut zu verhindern.
2. Eine Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ladegut bis zum Zeitpunkt der Entleerung durch eine oder mehrere Klappen, deren Einstellung durch eine passende Führung (37) erfolgt, in der Pfanne zurückgehalten wird.
3. Eine Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Klappen aus einer Achse mit Blöcken und in Hülsen der Blöcke befestigten Stäben bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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