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DE1214055B - Indirekt fluessigkeitsgekuehlter Stossdaempfer fuer Fahrzeugfederungen - Google Patents

Indirekt fluessigkeitsgekuehlter Stossdaempfer fuer Fahrzeugfederungen

Info

Publication number
DE1214055B
DE1214055B DEH53694A DEH0053694A DE1214055B DE 1214055 B DE1214055 B DE 1214055B DE H53694 A DEH53694 A DE H53694A DE H0053694 A DEH0053694 A DE H0053694A DE 1214055 B DE1214055 B DE 1214055B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shock absorber
coolant
piston
absorber according
damper piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH53694A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmut Hausenblas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Henschel AG
Original Assignee
Rheinstahl Henschel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Henschel AG filed Critical Rheinstahl Henschel AG
Priority to DEH53694A priority Critical patent/DE1214055B/de
Publication of DE1214055B publication Critical patent/DE1214055B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/42Cooling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Indirekt flüssigkeitsgekühlter Stoßdämpfer für Fahrzeugfederungen In den als Schwingungsdämpfer für Fahrzeugfederungen verwendeten sogenannten Stoßdämpfern wird die Schwingungsenergie in Wärme umgesetzt und letztere an die Umgebung abgegeben. Mit den wärmeabgebenden Oberflächen verglichen, sind die abzuführenden Wärinemengen hoch, was bekanntlich oft zu Schwierigkeiten durch zu hohe Betriebstemperaturen der Stoßdämpfer führt und die häufig geringe Lebensdauer der Stoßdämpfer bedingt. Dies trifft vor allem zu, wenn es sich um Ausführungen für schwere, insbesondere gepanzerte Fahrzeuge handelt, wo oft die Stoßdämpfer nicht so groß gebaut werden können, wie es wünschenswert wäre, und die Verschmutzung die Wärmeabfuhr behindert.
  • Normalerweise erfolgt die Wärmeabfuhr von den Stoßdämpfern im wesentlichen durch Konvektion und Strahlung direkt an die Umgebungsluft. Es sind aber auch Ausführungen bekannt, bei denen das Stoßdämpfergehäuse von einem Wassermantel umschlossen ist, so daß die Stoßdämpfer über das Wasser indirekt gekühlt werden. Hierbei wird ausgenutzt, daß die Wäimeübergangszahlen an Wasser bei gerin-P 0, rem Aufwand höhere Werte erreichen als für Luft. Der Nachteil dieser Ausführungsform ist das durch den Wassermantel merklich erhöhte Bauvolumen solcher Stoßdämpfer.
  • Es ist auch bekannt, ein Gas als Kühlmittel zu verwenden. Wegen der schlechten Wärmeübergangszahlen sind bei dem Stoßdämpfermantel Kühlrippen erforderlich, was einen größeren Unterschied zwischen wirksamem Kolbendurchmesser und Außendurchmesser des Dämpfers notwendig macht als bei normalen Stoßdämpfern. Wird dagegen als Kühknittel statt Gas eine Flüssigkeit verwendet, so ist die bekannte Anordnung unbrauchbar, da es untragbar ist, das flüssige Kühlmittel an die Umgebung ab- und damit verlorenzugeben. Es müssen daher bei der bekannten Anordnung am unteren Ende des Stoßdämpfermantels Dichtungen angebracht werden, die schwierig zu gestalten sind. Außerdem müßte eine Rückführung der Kühlflüssigkeit nach dem oberen Befestigungsauge des Stoßdämpfers hinzugefügt werden, die nur als zusätzlicher, den Stoßdämpfer umhüllender Mantel ausgeführt werden kann, so daß der Außendurchmesser des Stoßdämpfers zumindest örtlich noch weiter vergrößert werden müßte.
  • Eine andere bekannte Art der Kühlflüssigkeitszu-und -rückführung ist für Panzerfahrzeuge unbrauchbar, da wegen der seitlichen Schwingbewegungen des Stoßdämpfers für die Kühlmittelzu- und -abführung flexible Verbindungen, z. B. Schläuche, erforderlich sind, die z. B. gegen Splitterwirkung zu empfindlich sind.
  • Schließlich ist eine Stoßdämpferflüssigkeitskühlung bekannt, die aber den Nachteil hat, daß der ölseitige Wärmeübergang im Kühler entweder sehr niedrig liegt oder ein großer Druckverlust des öles in diesem Kühler in Kauf genommen werden muß, was dann zweifellos zur Notwendigkeit der Anwendung einer zusätzlichen Umwälzpumpe für die Stoßdämpferflüssigkeit im äußeren Kühlkreislauf führt.
  • Bei diesem Schwingungsdämpfer dient der Stoßdämpfer selbst als Umlaufpumpe für die Stoßdämpferflüssigkeit. Da aber für die Pumpwirkung nur die Querschnittsfläche der Kolbenstange wirksam. wird, muß zwangsweise die irn äußeren Kühlkreislauf umlaufende Menge relativ gering sein, so daß im Kühler ölseitig schon aus Kontinuitätsgründen nur geringe Geschwindigkeiten und damit niedrige Wärmeübergangszahlen erreicht werden. Man könnte zwar diese Schwierigkeit umgehen, indem man den Querschnitt der ölröhrchen im Kühler extrem klein wählt, doch hätte das den Nachteil einer hohen Verstopfungsgefahr und/oder den Nachteil hohen ölseitigen Druckverlustes im Kühler.
  • Zweck der Erfindung ist es, einen Stoßdämpfer mit Kühlung durch ein flüssiges Kühlmittel anzugeben, dessen Bauvolumen durch den Einbau des Kühlsystems praktisch nicht vergrößert wird. Als flüssiges Kühlmittel kommt vorzugsweise Wasser oder eine Kühlflüssigkeit mit ähnlich günstigen Wärmeübergangseigenschaften in Frage.
  • Zur Lösung der Aufgabenstellung wird davon ausgegangen, daß der Wärmeübergang nicht nur auf der Kühlmittelseite (durch Verwendung. von z. B. Wasser) verbessert wird, sondern dasselbe auch auf der Seite der Stoßdämpferfüllflüssigkeit (z. B. öl) erzielt wird. Man erreicht dies am einfachsten durch Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit der Stoßdämpferfüllflüssigkeit entlang den auf der anderen Seite vom Kühlmittel bestrichenen Wänden. Dies wiederum wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Kühlflächen in den Kolben des Stoßdämpfers in unmittelbarer Nähe der Drosselkanäle für die Stoßdämpferfüllflüssigkeit gelegt werden, da diese Kanäle beim Arbeiten des Stoßdämpfers von der Füllflüssigkeit mit relativ hohen Geschwindigkeiten durchströmt werden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Kühlflächen im Dämpferkolben ist auch noch aus einem anderen Grunde besonders zweckmäßig. Die Dämpferwirkung entsteht dadurch, daß die Füllflüssigkeit den Kolben gedrosselt durchströmt, wobei sie sich erwärmt. Es ist also angebracht, der Füllflüssigkeit die Wärme so zu entnehmen, daß sie hierzu nicht erst die Zylinderwände des Stoßdämpfers erwärmen muß, wie dies z. B. bei den durch die Umgebungsluft oder über den bekannten Wassermantel gekühlten Stoßdämpfern der Fall ist.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. - Für die Gegenstände der Unteransprüche wird nur Schutz in Verbindung mit dem Hauptanspruch begehrt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt, wobei die linke Hälfte des Schnittes durch den Kolben einer anderen Meridianebene entspricht als die übrigen geschnittenen Teile der Zeichnung.
  • Der an der Kolbenstange 1 befestigte Dämpferkolben 2 läuft im Dämpferzylinder 3 und enthält mehrere Durchströmkanäle 4 bzw. 4'. Die in den Räumen 5 bzw. 5' befindliche Dämpferfüllflüssigkeit wird beim Durchströmen der Kanäle 4 bzw. 4' durch die Ventile 6 bzw. 6" gedrosselt, welche durch Fedem 7 bzw. 7' belastet sind, die sich auf die Federteller 8 bzw. 8' auf der Kolbenstange 1 abstützen. Der Federteller 8' wird z. B. durch einen Ring 9 gehalten, der durch einen Stift 10 mit der Kolbenstange 1 verbunden ist. Der Kolben 2 hat einen ringförmigen Kühlmittelraum 11, der durch einen ringförmigen Mantel 12 abgeschlossen wird. Der Mantel 12 ist mit dem Kolben 2 durch Schrumpfen und/oder Schweißen bzw. Löten dicht verbunden.
  • Der Kühlmittelraum 11 ist so gestaltet, daß seine Wandungen gegenüber den Kanälen 4 bzw. 4' überall möglichst dünn sind, um geringe Wärmedurchgangswiderstände zu erzielen.
  • Die Kühlmittelzu- bzw. -abfuhr des Ringraumes 11 erfolgt vom (nicht gezeichneten) Fahrzeugaufbau her über den daran befestigten Auffiängebolzen 13 des Stoßdämpfers durch die Bohrungen 14 bis 18 bzw. 14' bis IS', wobei die Bohrungen 18 und 18' an diametral gegenüberliegenden Stellen in den Ringraum 11 einmünden. Die Rückkühlung des Kühlmittels erfolgt in einem (nicht gezeichneten) im Fahrzeug eingebauten Kühler.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Indirekt flüssigkeitsgekühlter Stoßdämpfer für Fahrzeugfederungen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die der Kühlung der Dämpferfüllflüssigkeit dienenden Wärmeübertragungsflächen im Dämpferkolben (2) in unmittelbarer Nähe derDrosselkanäle für die Dämpferflüssig keit angebracht sind.
  2. 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelraum im Dämpferkolben (2) als konzentrischer Ringraum (11) gestaltet ist. 3. Stoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2" dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelein-und -austrittsöffnungen (18, 18') des Küblmittelraumes (1) im Dämpferkolben an diametral gegenüberliegenden Stellen angebracht sind. 4. Stoßdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kühlmittelzu- und -abfuhr im Aufhängebolzen (13) und der Kolbenstange (1) des Stoßdämpfers Kanäle bzw. Bohrungen (14 bis 18, 14' bis 18') angebracht sind. 5. Stoßdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelraum (11) im Dämpferkolben (2) durch einen ringförmigen Mantel (12) abgeschlossen ist, der mit dem Kolben durch Schrumpfen und/oder Schweißen bzw. Löten dicht verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 893 762; deutsche Auslegeschrift Nr. 1041743; französische Patentschrift Nr. 1144 380.
DEH53694A 1964-09-02 1964-09-02 Indirekt fluessigkeitsgekuehlter Stossdaempfer fuer Fahrzeugfederungen Pending DE1214055B (de)

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DE1214055B true DE1214055B (de) 1966-04-07

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DEH53694A Pending DE1214055B (de) 1964-09-02 1964-09-02 Indirekt fluessigkeitsgekuehlter Stossdaempfer fuer Fahrzeugfederungen

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DE (1) DE1214055B (de)

Cited By (2)

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FR2563304A1 (fr) * 1984-04-19 1985-10-25 Peugeot Verin amortisseur pour suspension oleopneumatique de vehicule
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