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DE1213799B - Einrichtung zum Reinigen von Einsatztellern einer Vollmantelzentrifuge - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen von Einsatztellern einer Vollmantelzentrifuge

Info

Publication number
DE1213799B
DE1213799B DEJ22478A DEJ0022478A DE1213799B DE 1213799 B DE1213799 B DE 1213799B DE J22478 A DEJ22478 A DE J22478A DE J0022478 A DEJ0022478 A DE J0022478A DE 1213799 B DE1213799 B DE 1213799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extension
shaft
pin
drum shaft
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ22478A
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin Jaffe
Andrew Textor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deltown Foods Inc
Original Assignee
Deltown Foods Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deltown Foods Inc filed Critical Deltown Foods Inc
Priority to DEJ22478A priority Critical patent/DE1213799B/de
Publication of DE1213799B publication Critical patent/DE1213799B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B15/00Other accessories for centrifuges
    • B04B15/06Other accessories for centrifuges for cleaning bowls, filters, sieves, inserts, or the like

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Reinigen von Einsatztellem einer Vollmantelzentrifuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung mit einem Waschbehälter zum Reinigen von Einsatztellern einer Vollmantelzentrifuge, die auf der ausbaubaren Trommelwelle angeordnet sind, mit einer mit der Trommelwelle kuppelbaren, zur Aufnahme von Einsatztellern bestimmten Verlängerung.
  • Bekanntlich können auf der Trommelwelle einer Vollmantelzentrifuge derart viele Einsatzteller angeordnet sein, daß die ausbaubare Trommelwelle sehr schwer wird. Es ist bereits bekannt, Waschbehälter vorzusehen, die Steckachsen aufweisen, wobei die Einsatzteller von der Trommelwelle einzeln abgenommen und auf die Steckachsen aufgesetzt werden. Ein derartiges Verfahren ist jedoch umständlich und zeitraubend. Um diesen Nachteil zu beheben, wurden bereits Vollmantelzentrifugen derart ausgebildet, daß der Tellersatz in der Schleudertrommel selbst gereinigt werden kann. Dabei brauchen die Einsatzteller nicht aus der Schleudertrommel herausgenommen und in einen Waschbehälter einaesetzt zu werden. Ein Reinigungsverfahren, bei dem der Tellersatz zum Reinigen in der Schleudertrommel verbleibt, kann jedoch nicht mit einer höchstmöglichen Reinigungsleistung durchgeführt werden.
  • Bei kleineren Zentrifugen ist es auch bereits bekannt, eine Verlängerung für die Trommelwelle vorzusehen und diese mit der Trommelwelle zu kuppeln. Mittels einer solchen Verlängerung kann der aesamte Tellersatz aus der Schleudertrommel heraus-,Phoben und in einem Waschbehälter gereinigt werden. Eine derartige Vorrichtung ist, da ihre Verlängerung lediglich gabelartig ausgebildet ist, nur für kleinere Zentrifugen geeignet, wobei im übrigen der Tellersatz lediglich von Hand gewaschen werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine C, Im Einrichtung mit einem Waschbehälter zum Reinigen von Einsatztellern einer Vollmantelzentrifuge zu schaffen, mit der selbst schwerste Tellersätze in einfacher Weise gewaschen werden können.
  • Erfindungsgemäß ist eine zweite Verlängerung der Trommelwelle vorgesehen, die an dem Ende der Trommelwelle anbringbar ist, welches der ersten Verlängerung gegenüberliegt. Im Waschbehälter ist C, el eine zwischen einer vertikalen und einer horizontalen Stellung verschwenkbare Aufnahmebuchse für die zweite Verlängerung und ferner eine Lagerstütze für die erste Verlän erung vorgesehen, und dieser Lager-9 C stütze gegenüber ist eine mit der zweiten Verlängerung kuppelbare Antriebswelle angeordnet. Dabei kann in vorteilhafter Weise die erste starre Verlängerung mit dem freien Ende der Trommelwelle gekuppelt werden.
  • Ein Abnehmen der Einsatzteller von der Trommelwelle ist nicht mehr erforderlich, und die Teller können längs der Verlängerung auseinandergezogen werden, damit sie beim Reinigen besser zugänglich sind. Durch die Anordnung der zweiten Verlängeruno, und der schwenkbaren Aufnahmebuchse im Waschbehälter kann der gesamte Tellersatz im Waschbehälter leicht behandelt werden. Der Tellersatz kann in die Buchse im Waschbehälter eingesetzt werden, wenn diese aufrecht steht und dann in die horizontale Waschstellung verschwenkt werden. In dieser Stellung wird die zweite Verlängerung mit einer Antriebwelle gekuppelt, so daß während des Waschens der Tellersatz gedreht werden kann, um die Wasch- und Reiniggungswirkung zu erhöhen.
  • Die zweite Verlängerung weist eine in einer Nabe verschraubare Welle auf, an der eine Scheibe angeordnet ist, an der Verriegelungsarme angelenkt sind, die Zapfen tragen, welche in Bohrungen der Trommelwelle eingreifen. Zwischen den Riegelarmen trägt die verschraubbare Welle eine gegen diese anliegende und diese betätigende Scheibe. Auf diese Weise kann die zweite Verlängerung mit einfachen Mitteln mit der Trommelwelle verbunden werden. Die zweite Verlängerung trägt ferner einen Zapfen für eine Hülsenkupplung, die mit der Antriebwelle verbunden ist. Um die zweite Verlängerung besser mit der Trommel verbinden und von dieser lösen zu können, weist diese eine Abflachung für ein Werkzeug auf.
  • Die verschwenkbare Aufnahmebuchse im Waschbehälter ist an einer Schwenkwelle befestigt, deren Stellung in Lagern mittels Zapfen verriegelbar ist. Auf diese Weise kann die Buchse, wenn sie sich in der vertikalen Lage zur Aufnahme eines Tellersatzes befindet, verriegelt werden, bis der Tellersatz genau eingesetzt ist.
  • Die erste Verlängerung weist eine am Eingriffende in die Trommelwelle gegabelte Stange auf, die verschiebbar in der ersten Verlängerung gelagert ist und die am Eingriffende einen Zapfen hat, welcher Ver:-riegelungsfingern benachbart und diese betätigend angeordnet ist, die in der ersten Verlängerung gelagert sind. Die Stange weist an einem Ende ein Gewinde auf, das in eine Hülse eingreift, und die Stange ist in der ersten Verlängerung unverdrehbar gelagert. Die Verriegelungsfinger sind zweckmäßigerweise als Spreizfinger ausgebildet, welche Flächen für den Zapfen und Verriegelungskanten aufweisen, die in Schlitze, der Trommelwelle eingreifen.
  • Um eine befriedigende Reinigung durchführen zu können, sind ini Waschbehälter in an sich bekannter Weise Sprühdüsen und eine Umwälzpumpe angeordnet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung des Scheibenträgers und der Einsätze, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des Reinigungsbehälters, F i g. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie 3-3 in F i g. 2, F i g. 4 einen Längsschnitt durch die Einrichtung in Betriebsstellung gemäß der Linie 4-4 in F i g. 2, F i g. 5 einen Längsschnitt gemäß der Linie 5-5 in F i g. 4, F i g. 6 einen Längsschnitt einer Verlängerung in größerem Maßstab, F i g. 7 eine Detailansicht, teils geschnitten, der in F i g. 6 dargestellten Verlängerung in der Verriegelungsstellung, F i g. 8 einen Querschnitt gemäß der Linie 8-8 in F i g. 7, F i g. 9 einen Querschnitt ähnlich F i g. 8 gemäß der Linie 9-9 in F i Z, 7, F i g. 10 einen Quer-schnitt gemäß der Linie 10-10 in Fig. 2 und F i g. 11 eine Ansicht gemäß der Linie 11-11 in F i g. 5.
  • Mit 11 sind die zum Reinigen bestimmten Einsatzteller bezeichnet, mit 12 deren flanschartige Rän-.der am äußeren Umfang. Innen weisen die Einsatzteller 11 >einen sich nach innen erstreckenden Rand 13 mit einer Anzahl Aussparungen 14 auf. Eine Aussparung 14a weist zine-größere, Breite als die anderen Aussparungen auf. Die Aussparung 14a dient als eine Art Keilnut, mit der sichergestellt wird, daß alle Scheiben genau fluchten.
  • Der in F ig. 1 und 3 dargestellte Träger 16 weist eine im. wesentlichen kegelstumpfförmige Grundplatte 17 auf, die mit einem axialen Zapfen 18 verbunden ist, welcher sich von der kleineren Stirnseite 19 der Grundplatte 17 aus nach oben erstreckt. Der Zapfen 18 weist einen quadratischen Querschnitt mit abgeschrägten Kanten 21 auf, Eine abgesehrägte Kante 21 a weist eine größere Breite auf als die anderen Kanten 21 und ist dazu bestimmt, mit der breiteren Aussparung 14a zusamTnenzuwirken. Wenn die Einsatzteller 11 am Zapfen 18 gestapelt sind, befinden sich dadurch deren öffnungen 22 in einer Flucht. Auf den Einsatztellem sind flache Nietköpfe 23 angeordnet, die dazu dienen, die aufeinandergestapelten Teller voneinander im Abstand zu halten.
  • Das obere Ende 24 des Zapfens 18 weist axiale Schlitze 25 auf, die sich durch den Zapfen hindurch unter rechten Winkeln zueinander erstrecken. Die gestapelten Einsatzteller sollen im wesentlichen bis zur unteren Kante 26 der Schlitze reichen.
  • Die Grundplatte 17 des Scheibenträgers weist eine axiale Aussparung 27 auf und ist mit vier Bohrungen 28 versehen. Diese erstrecken sich unter einem spitzen Winkel zur Achse der Grundplatte 17 zum Ende 24 des Zapfens 18 hin. Die Bohrungen 28 fluchten n-dt den öffnungen 22 in den Einsatztellern, wenn diese am Zapfen 18 des Scheibenträgers angeordnet sind.
  • Die Scheiben werden in dem in F i g. 2, 4 und 5 dargestellten Waschbehälter 31 gewaschen. Der Waschbehälter weist parallele Seitenwände32 und 33 sowie Stirnwände 34 und 35 und einen Boden 36 auf. Der Waschbehälter ist auf Füßen 37 gelagert. Der Boden 36 ist von der Stirnwand 34 zur Stirnwand 35 hin leicht geneigt, so daß die Waschflüssigkeit über eine Bodenöffnung 38 in der Nähe der Stirnwand 35 abgezogen werden kann.
  • An jeder Seitenwand 32 und 33 sind im wesentlichen in der Mitte zwischen der Oberseite und dem Boden des Behälters und näher der Stirnwand 34 als der Stirnwand 35 Lager 39 und 41 angeordnet. Jedes Lager trägt eine im wesentlichen U-förinige Stütze 42. Die Stützen 42 liegen -quer zueinander in Flucht und in der gleichen horizontalen Ebene. Sie dienen, wie in F i g. 4 gezeigt, als Drehlager für eine Schwenkvorrichtung 43, Diese weist eine als Hülse ausgebildete Nabe 44 auf. An der Nabe 44 sind zwei zueinander fluchtende, Wellen 45 und 46 -unter rechjen Winkeln zur Achse der Nabe angeordnet. Zur Verstärkung der Schwenkeinrichtung dienen ein Paar Vexsteifungsplatten 47, die bei 48 mit der Nabe 44 und den Wellen 45 und 46 fest verbunden sind. In der Nabe 44 sind ferner eine Buchse 51 und ein sich nach innen erstreckender ringförmiger Ansatz 52 vorgesehen, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Buchse 51.
  • Die Enden der Wellen 45 und 46 stützen sich in den U-förmigen Stätzen 42 ab. Wie F i g. 10 zeigt, weist das Ende der Welle 45 eine 4Querbohrung 53 auf, die in Flucht mit einer Querbohrung 54 in der Stütze 42 gebracht werden, so daß, wenn ein Zapfen 55 in die in Flucht liegenden Bohrungen eingesetzt ist, die Nabe 44 in der vertikalen Stellung gehalten werden kann.
  • An der Stirnwand 35 des Wasehbehälters 31 ist etwa in der Mitte ein Block 56 mit einer U-förmigen Lagerstütze 57 angeordnet. Die Längsachse der Lagerstütze fluchtet mit der Achse der Nabe 44, deren Achse sich in horizontaler Stellung befindet.
  • An der Stimwand 34 des Waschbehälters 31 ist etwa in der hfitte ein Lager 61 angeordnet, durch das sich eine Welle .62 erstreckt, die mit der Achse der Nabe 44 fluchtet, wenn diese sich in horizontaler Lage befindet. Am inneren Ende der Welle 62 ist eine Hülsenkupplung 63 angeordnet, die am freien Ende diametral gegenüberliegende Einschnitte 64 aufweist.
  • Am äußeren Ende der Welle 62 ist ein Kettenrad 65 angeordnet, das über eine Kette 66 mit einem Kettenrad 67 verbunden ist, welches durch einen Motor 10 angetrieben wird. Die Welle 62 erstreckt sich durch die Wand 68 eines Gehäuses 69 und trägt am äußeren Ende ein Handrad 71. Die Welle 62 ist mit dem Kettenrad 65 derart verbunden, daß sie sich in der Nabe 72 des Kettenrades axial bewegen kann. Das Kettenrad wird gegen eine axiale Bewegung durch die Wände 34 und 68 gehalten.
  • Am Boden des Waschbehälters 31 ist eine Düsenanordnung 75 vorgesehen, die zwei Leitungen 76 und 77 aufweist, welche sich parallel zu den Seitenwänden 32 und 33 erstrecken und im Abstand von diesen verlaufen. Sie sind mit einer Zuleitung 78 verbunden, die sich durch die Stimwand 35 erstreckt und mit einer Pumpe P verbunden ist. Die Pumpe ist über die Leitung 79 mit der Bodenöffnung 38 verbunden.
  • Die Ablaßleitung 81, welche mit der Leitung 79 verbunden ist, weist ein Ventil 82 auf, durch das der Waschbehälter entleert werden kann.
  • Von den Leitungen 76 und 77 erstrecken sich im Abstand voneinander verlaufende vertikale Leitungen 84 nach oben. An ihren oberen Enden sind Sprühdüsen85 unter einem Winkel nach innen angeordnet. Die Leitungen 84 sind gegeneinander versetzt, um eine gleichförinige Verteilung der Sprühdüsen zu erzielen.
  • Es sind Verlängerungen 91 und 92 vorgesehen, die mit dem Träa r 16 verbunden werden können, um ce diesen mit den aufgeschobenen Einsatztellern im Waschbehälter einzusetzen.
  • Wie Fig. 1. und 4 zeigen, weist die Verlängerung 91 eine Nabe 93 mit einer mit einem Innengewinde versehenen Bohrung94 auf, die einen entsprechenden, mit Gewinde versehenen Teil einer Welle 95 aufnimmt. An einem Ende der Nabe ist eine Scheibe 96 befestigt, die einen größeren Durchmesser als die Nabe und eine axiale Öffnung aufweist, durch die sich die Welle 95 erstreckt. An der Scheibe sind auf der anderen Seite der Nabe diametral angeordnete Gelenke 97 angeordnet, von denen jedes ein Ende eines Verriegelungsarmes 98 drehbar aufnimmt. Die freien Enden der Verriegelungsarme 98 sind zur Welle 95 hin- und von dieser wegbeweglich. Jeder Verriegelungsarm 98 trägt auf seiner äußeren Oberfläche einen Zapfen 99. Das Ende 101 der Welle 95 trägt zwischen den Armen 98 eine Scheibe 102, die, wenn die Welle 95 gedreht wird, um die Scheibe 102 von der Scheibe 96 wegzubewegen, gegen die Arme 98 einwirkt und diese um ihre Gelenkpunkte nach außen drückt. Das andere Ende der Welle 95 weist einen Zapfen 103 auf, der sich diametral durch die Welle erstreckt und der dazu bestimmt ist, in den diametral gegenüberliegenden Einschnitten 64 der Hülsenkupplung 63 aufgenommen zu werden. Ferner ist das Ende der Welle 95 in der Nähe des Zapfens 103 mit Abflachungen 104 versehen, welche ein Drehen der Welle 95 mit einem Werkzeug gestatten.
  • Dir, in F i g. 6 dargestellte Verlängerung 92 weist eine Welle 105 mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt auf. Die Kanten der Welle 105 sind mit Abschrägungen 106 versehen. Die Abschrägung 106 a weist eine größere Breite auf als die anderen Abschrägun-en. Der Querschnitt der Welle 105 ist im wesentlichen gleich dem Querschnitt des Zapfens 18 des Trägers 16. Die Welle 105 weist eine axiale Bohrung 107 auf. An einem Ende der Bohrung 107 ist eine feste Buchse 108 eingesetzt, in der eine Hülse 109 drehbar angeordnet ist, an deren nach innen liegendem Ende ein Innengewinde 111 vorgesehen ist. Das äußere Ende der Hülse 109 erstreckt sich über die Bohrung 107 hinaus und weist einen Flansch 112 auf. Der Teil der Hülse 109 zwischen dem Flansch 112 und dem äußeren Ende der Hülse trägt eine Manschette 113 aus Kunststoff.
  • Das mit dem Gewinde versehene Ende der Hülse 109 ist dazu bestimmt, das mit einem entsprechenden Gewinde versehene Ende 115 einer Stange 116 aufzunehmen, welche einen kleineren Durchmesser hat. Die Stange 116 erstreckt sich durch die Bohrung 107 und ist derart ausgebildet, daß sie gegen Drehung gehalten ist und sich in Längsrichtung in Abhängigkeit von der Drehung der Hülse 109 frei bewegen kann. Dies wird durch einen Zapfen 117 bewirkt, der sich durch die Wand der Welle 105 hindurch in einen Längsschlitz 118' in der Stange 116 erstreckt.
  • Die Einwärtsbewegung der Stange 116 wird durch einen Bund 118 in der Bohrung 107 begrenzt, gegen den eine Schulter 119 an der Stange 116 anschlägt, Wie F i g. 6 zeigt, weist das äußere Ende der Stange 116 eine Gabel 121 auf. Durch das äußere Ende der Gabel erstreckt sich ein Zapfen 122.
  • Am Drehzapfen 123 sind am Ende 124 der Welle 105 Verriegelungsfinger 125 schwenkbar gelagert, und zwar an Achsen, die sich parallel zur Achse des Zapfens 122 erstrecken. Die Verriegelungsfinger 125 spreizen sich über den Zapfen 122; sie sind einander gleich ausgebildet und in Schlitzen 126 im Ende 124 der Welle 105 angeordnet. Längs ihrer inneren Kanten weisen sie im wesentlichen geradlinig verlaufende Oberflächen 127 auf, und sie sind bei 128 voneinander wegweisend abgeschrägt. Die äußere Kante eines jeden Verriegelungsfingers weist eine langgestreckte Aussparung 129 auf, durch die eine gekrümmte Verriegelungskante 131 an dem Ende der Aussparung gebildet wird, das dem Drehzapfen 123 abgewendet ist. Die Verriegelungsfinger 125 sind, wenn sich die Stange 116 in ihrer zurückgezogenen Lage befindet, frei, um nach innen zu schwenken, so daß die Maximalbreite der Verlängerungen der Finger kleiner ist als der Durchmesser der axialen Bohrung 132 im oberen Ende des Zapfens 18, in das hinein sich die Schlitze25 erstrecken, so daß diese Finger frei in diese Bohrung eintreten können.
  • Damit nach dem öffnen der Zentrifuge die Einsatzteller gewaschen werden können, wird der Träger 16 durch Einhängen eines Hakens 133 in die Schlitze25 im oberen Ende des Zapfens18 mittels eines ZugSeiles 134 aus der Zentrifuge herausgehoben. Danach wird die Verlängerung 91 mit der Grundplatte 17 des Trägers 16 verbunden. Dies wird, wie in F i g. 4 gezeigt, in der Weise durchgeführt, daß Verriegelungsarme 98 der Verlängerung 91 in die axiale Aussparung 27 in der Grundplatte 17 derart eingeführt werden, daß die Zapfen 99 im wesentlichen mit einem Paar Bohrungen 2C fluchten. Danach wird die Welle 95 in einer Richtung gedreht, um die Scheibe 10Z gegen die Verriegelungsanne 98 zu bewegen und diese nach außen zu drücken. Die Drehung der Welle wird so lange fortgesetzt, bis die Zapfen 99 in die Bohrungen 28 eingetreten sind und die Verriegelungsarme 98 dicht gegen die Aussparung 27 anliegen, so daß die Welle 95 starr mit dem Träaer 16 verbunden ist.
  • Danach wird mittels des Zugseiles 134, wobei die Verlängerung 91 am Träger. befestigt ist, diese Einheit direkt über die Nabe 44 der Schwenkvorrichtung 43 im Waschbehälter 31 gebracht. Dieser Behälter ist zu dieser Zeit frei von Flüssigkeit. Der Träger 16 und die mit ihm verbundene Verlängerung 91 werden dann derart abgesenkt, daß die Welle 95 in die Nabe ein- und durch die Buchse 51 und die Bohrung des Ansatzes 52 hindurchtritt, bis die Nabe 93 auf diesem Flansch ruht. Währenddessen ist der Zapfen 55 am Ende der Welle 45 eingesetzt und greift in die in Flucht liegende öffnung in der Stütze 42 ein, so daß die Nabe der Schwenkvorrichtung in ihrer vertikalen Stellung gehalten wird.
  • Danach wird der Haken 133 aus dem oberen Ende des Zapfens 18 ausgehängt. Der Träger 16 verbleibt in seiner vertikalen Stellung, da sich die Nabe 44 der Schwenkeinheit noch in dieser Stellung befindet.
  • Die Verlängerung 92 wird dann mit dem oberen Ende des Zapfens 18 verbunden. Dies erfolgt in der Weise, daß zuerst die Hülse 109 so gedreht wird, daß die Stange 116 zurückgezogen wird, um den Zapfen 122 nach außen zu bewegen, so daß die Verriegelungsfinger 125 frei sind und sich, wie in F i g. 6 gezeigt, gegeneinander bewegen. Danach wird die Welle 105 über dem oberen Ende des Bundes 118 angebracht, wobei ein Zapfen 136 in eine Aussparung 137 zu Hegen kommt, so daß die Abschrägung 106a mit der größeren Breite mit der entsprechenden abgeschrägten Kante des Zapfens 18 fluchtet. Wenn die freien Enden der Verriegelungsfinger 125 gegeneinandergedrückt sind, ist deren Breitenabmessung ausreichend, daß diese frei in die Bohrung 132 eintreten können. Danach wird die Hülse 109 gedreht, um die Stange 116 nach innen in die in F i g. 7 dargestellte Lage zu bewegen. Dadurch gelangt zuerst der Zapfen 122 in Anschlag mit den abgeschrägten Flächen 128 der Verriegelungsfinger 125. Dadurch werden diese nach außen gedrückt, so daß sie in die Schlitze 25 ün oberen Ende des Zapfens 18 eingreifen. Die Verriegelungsfinger 125 treten in gegenüberliegende Schlitze ein. Die Längen der Verriegelungsfinger 125 und die Längen der Schlitze 25 sind derart aufeinander abgestimmt, daß, wenn die Verriegelungsfinger nach außen bewegt werden, die gekrümmten Verriegelungskanten 131 der Finger an die oberen Enden 138 der Schlitze anschlagen, um so die Verlängerung 92 und den Zapfen 18 in genauer Flucht miteinander zu verbinden.
  • Die Welle 62 befindet sich dabei in ihrer zurückgezogenen Stellung. Der Zapfen 55 wird entfernt, und die Schwenkvorrichtung 43 wird dann derart geschwenkt, daß sich der Träger mit den befestigten Verlängerungen 91 und 92 in der horizontalen Lage befindet. Die Manschette 113 liegt dann in der Lagerstätze 57, und das freie Ende der Welle 95 fluchtet axial mit der Welle 62. Da der Träger und die Einsatzteller verhältnismäßig schwer sind, ist. zum Verschwenken aus der in F i g. 2 dargestellten Lage im Uhrzeigersinn um die Wellen 45 und 46 eine Platte 150 vo - rgesehen, die in F i g. 11 dargestellt ist. Diese Platte weist eine zentrale öffnung 151 auf, die dem Querschnitt der Welle 105 entspricht, so daß sich diese durch die zentrale Öffnung hindurch erstrecken kann. Die Platte 150 wird an der Welle 105 angeordnet, ehe diese am Zapfen 18 befestigt wird. Die Platte 150 weist an einem Ende ein Loch 152 auf, das zur Aufnahme des Hakens 133 bestimmt ist. Der Haken 133 wird in die öffnung 152 eingesetzt, wenn sich der Träger in seiner vertikalen Lage befindet. Danach wird, nachdem der Zapfen 55, der die Nabe 44 in der vertikalen Stellung hält, entfernt ist, das Zugseil 134 nachgelassen. Dann wird die Welle 62 .nach innen gedrückt, und zwar derart, daß die Enden des Zapfens 103 in die diametral gegenüberliegenden Einschnitte 64 in der Hülsenkupplung 63 eintreten.
  • Danach wird der Haken 133 aus der Platte 150 ausgehängt, und die Platte 150 wird zum rechtsseitigen Ende der Welle105 hingeschoben und liegt am Flansch 112 an. Dann werden die Einsatzteller 11 derart verteilt, daß sie sowohl -über die gesamte Länge des Zapfens 18 als auch der Welle 105 angeordnet sind. Dadurch wird der Abstand zwischen den Einsatztellem 11 erheblich vergrößert, so daß ihre Oberflächen für die Flüssigkeit zugänglich sind, die durch die Düsen 85 ausgesprüht wird.
  • Dann wird der Motor 10 in Betrieb gesetzt, um das Kettenrad 67 anzutreiben, über welches der Träger und die auf diesem und der mit dem Träger verbundenen Verlängerung angeordneten gedreht werden, vorzugsweise mit einer verhältnismäßig geringen Drehzahl, beispielsweise eine Drittelumdrehung alle 5 Minuten.
  • Der Waschbehälter 31 wird dann bis zu einer ausreichenden Höhe mit Wasser gefüllt, so daß die Einsatiteller vollständig eintauchen. Dann wird eine Reinigungslösung zugesetzt. Die Pumpe P steuert die Strömung des Wassers durch das Leitungssystem, und die Sprühdüsen werden in Betrieb gesetzt. Da das Ansaugende der Pumpe mit dem Boden des Behälters verbunden ist, wird ein Umlauf hervorgerufen, und die Kräfte der aus den Sprühdüsen 85 austretenden Strahlen drücken die Flüssigkeit zwischen die Einsatzteller 11 und um diese herum, so daß eine gründliche Reinigung erfolgt. Das Waschen wird ungefähr 45 Minuten bis 1 Stunde lang durchgeführt, ohne daß eine Überwachung erforderlich ist.
  • Danach wird die Pumpe außer Betrieb gesetzt und der Waschbehälter 31 durch öffnen des Ventils 82 geleert und dann mit klarem, warmem Wasser wieder gefüllt. Danach wird der Waschbetrieb für etwa 15 Minuten wiederholt. Die Pumpe P versetzt das Wasser wieder in Umlauf und drückt es durch die Sprähdüsen.
  • Danach wird die Pumpe P wieder abgestellt und der Waschbehälter durch Öffnen des Ventils 82 zum zweitenmal geleert. Die Welle 62 wird zurückgezogen, so daß sie die Welle 95 freigibt. Der Haken 133 wird wieder in das Loch 152 in der Platte 150 eingehängt, und der Träger 16 wird in die vertikale Stellung verschwenkt und in dieser durch den Zapfen 55 gehalten, der wieder in die in Flucht liegenden Querbohrungen 53 -und 54 eingreift. Durch die vertikale Stellung des Trägers 16 werden die Einsatzteller 11 auf den Zapfen 18 in ihre normale Lage zurückgeführt, ohne daß es erforderlich ist, dies durch Handarbeit zu unterstützen. Eine Handarbeit ist lediglich notwendig, um die Einheit zu verschwenken und auseinanderzuziehen. Dann wird die Verlängerung 92 dadurch ab-genommen, daß die Hülse 109 in einer Richtung gedreht wird, um die Stange 116 derart nach außen zu bewegen, daß der Zapfen 122 sich zwischen den abgeschrägten Flächen 128 der Verriegelungsfinger 125 befindet und nicht mehr gegen die Finger einwirkt.
  • Der Haken 133 wird dann in die Schlitze 25 eingehängt und der Träger 16 mit den Einsatztellern in vertikaler Richtung aus der Nabe 44 der Schwenkeinrichtung 43 herausgehoben. Danach wird die Verlängerung 91 dadurch abgenommen, daß ein Werkzeug an die Abflachungen 104 der Welle 95 angesetzt und die Welle in einer Richtung gedreht wird, um die Scheibe 102 nach innen und von den Verriegelungsarmen 98 wegzubewegen, so daß diese frei werden und sich nach innen bewegen können. Die Zapfen 99 der Schwenkarme 98 können aus den Bohrungen 28 in der Grundplatte 17 des Trägers 16 heraustreten. Danach kann der Träger 16 mit den Einsatztellern wieder in die Schleudertrommel eingesetzt und diese in üblicher Weise wieder in Betrieb genommen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung mit einem Waschbehälter zum Reinigen von Einsatztellern einer Vollmantelzentrifuge, die auf der ausbaubaren Trommelwelle angeordnet sind, mit einer mit der Trommelwelle kuppelbaren, zur Aufnahme von Einsatztellern bestimmten Verlängerung, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß eine zweite Verlängerung (91) der Trommel vorgesehen ist, die an dem Ende der Trommelwelle anbringbar ist, welches der ersten Verlängerung (92) gegenüberliegt, und daß im Waschbehälter (31) eine zwischen einer vertikalen und einer horizontalen Stellung verschwenkbare Aufnahmebuchse für die zweite Verlängerung (91) und ferner eine Lagerstätze (57) für die erste Verlängerung (92) vorgesehen und dieser Lagerstütze gegenüber eine mit der zweiten Verlängerung (91) kuppelbare Welle (62) mit Hülsenkupplung (63) angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verlängerung (91) eine in einer Nabe (93) verschraubbare Welle (95) aufweist und an der Nabe (93) eine Scheibe (96) angeordnet ist, an der Verriegelungsarme (98) angelenkt sind, die Zapfen (99) tragen, welche in Bohrungen (28) der Trommelwelle eingreifen, und daß die Welle (95) zwischen den Verriegelungsarmen (98) eine gegen diese anliegende und diese betätigende Scheibe (102) trägt. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verlängerung (91) einen Zapfen (103) für eine Hülsenkupplung (63) trägt, die mit der Antriebswelle (62) verbunden ist. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verlängerung (91) eine Abflachung (104) für ein Werkzeug aufweist. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet ' daß die verschwenkbare Buchse (51) an einer Welle (45, 46) im Waschbehälter angeordnet ist, deren Stellung in den Stützen (42) mittels Zapfen verriegelbar ist. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verlängerung (92) eine am Eingriffende in die Trommelwelle gegabelte Stange (116) aufweist, die verschiebbar in der ersten Verlängerung (92) gelagert ist und die am Eingriffende einen Zapfen (122) hat, welcher Verriegelungsfingern (125) benachbart und diese betätigend angeordnet ist, die in der ersten Verlängerung schwenkbar gelagert sind. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (116) an einem Ende ein Gewinde aufweist, das in eine Hülse (109) eingreift, und die Stange (116) in der ersten Verlängerung (92) unverdrehbar gelagert ist, daß die Verriegelungsfinger (125) als Spreizfingger ausgebildet sind, die Flächen (128) für den Zapfen (122) und die Verriegelungskanten (131) aufweisen, welche in Schlitze (25) der Trommel- welle eingreifen. 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Waschbehälter Sprühdüsen (85) und am Waschbehälter eine Umwälzpumpe (P) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 147 745, 917 658; deutsche Auslegeschrift Nr. 1019 615; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1785 993; französische Patentschrift Nr. 450 859; USA.-Patentschrift Nr. 988 606.
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