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Einrichtung zum Reinigen von Einsatztellem einer Vollmantelzentrifuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung mit einem Waschbehälter zum Reinigen
von Einsatztellern einer Vollmantelzentrifuge, die auf der ausbaubaren Trommelwelle
angeordnet sind, mit einer mit der Trommelwelle kuppelbaren, zur Aufnahme von Einsatztellern
bestimmten Verlängerung.
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Bekanntlich können auf der Trommelwelle einer Vollmantelzentrifuge
derart viele Einsatzteller angeordnet sein, daß die ausbaubare Trommelwelle sehr
schwer wird. Es ist bereits bekannt, Waschbehälter vorzusehen, die Steckachsen aufweisen,
wobei die Einsatzteller von der Trommelwelle einzeln abgenommen und auf die Steckachsen
aufgesetzt werden. Ein derartiges Verfahren ist jedoch umständlich und zeitraubend.
Um diesen Nachteil zu beheben, wurden bereits Vollmantelzentrifugen derart ausgebildet,
daß der Tellersatz in der Schleudertrommel selbst gereinigt werden kann. Dabei brauchen
die Einsatzteller nicht aus der Schleudertrommel herausgenommen und in einen Waschbehälter
einaesetzt zu werden. Ein Reinigungsverfahren, bei dem der Tellersatz zum Reinigen
in der Schleudertrommel verbleibt, kann jedoch nicht mit einer höchstmöglichen Reinigungsleistung
durchgeführt werden.
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Bei kleineren Zentrifugen ist es auch bereits bekannt, eine Verlängerung
für die Trommelwelle vorzusehen und diese mit der Trommelwelle zu kuppeln. Mittels
einer solchen Verlängerung kann der aesamte Tellersatz aus der Schleudertrommel
heraus-,Phoben und in einem Waschbehälter gereinigt werden. Eine derartige Vorrichtung
ist, da ihre Verlängerung lediglich gabelartig ausgebildet ist, nur für kleinere
Zentrifugen geeignet, wobei im übrigen der Tellersatz lediglich von Hand gewaschen
werden kann.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine C, Im
Einrichtung
mit einem Waschbehälter zum Reinigen von Einsatztellern einer Vollmantelzentrifuge
zu schaffen, mit der selbst schwerste Tellersätze in einfacher Weise gewaschen werden
können.
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Erfindungsgemäß ist eine zweite Verlängerung der Trommelwelle vorgesehen,
die an dem Ende der Trommelwelle anbringbar ist, welches der ersten Verlängerung
gegenüberliegt. Im Waschbehälter ist C, el eine zwischen einer vertikalen und einer
horizontalen Stellung verschwenkbare Aufnahmebuchse für die zweite Verlängerung
und ferner eine Lagerstütze für die erste Verlän erung vorgesehen, und dieser Lager-9
C stütze gegenüber ist eine mit der zweiten Verlängerung kuppelbare Antriebswelle
angeordnet. Dabei kann in vorteilhafter Weise die erste starre Verlängerung mit
dem freien Ende der Trommelwelle gekuppelt werden.
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Ein Abnehmen der Einsatzteller von der Trommelwelle ist nicht mehr
erforderlich, und die Teller können längs der Verlängerung auseinandergezogen werden,
damit sie beim Reinigen besser zugänglich sind. Durch die Anordnung der zweiten
Verlängeruno, und der schwenkbaren Aufnahmebuchse im Waschbehälter kann der gesamte
Tellersatz im Waschbehälter leicht behandelt werden. Der Tellersatz kann in die
Buchse im Waschbehälter eingesetzt werden, wenn diese aufrecht steht und dann in
die horizontale Waschstellung verschwenkt werden. In dieser Stellung wird die zweite
Verlängerung mit einer Antriebwelle gekuppelt, so daß während des Waschens der Tellersatz
gedreht werden kann, um die Wasch- und Reiniggungswirkung zu erhöhen.
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Die zweite Verlängerung weist eine in einer Nabe verschraubare Welle
auf, an der eine Scheibe angeordnet ist, an der Verriegelungsarme angelenkt sind,
die Zapfen tragen, welche in Bohrungen der Trommelwelle eingreifen. Zwischen den
Riegelarmen trägt die verschraubbare Welle eine gegen diese anliegende und diese
betätigende Scheibe. Auf diese Weise kann die zweite Verlängerung mit einfachen
Mitteln mit der Trommelwelle verbunden werden. Die zweite Verlängerung trägt ferner
einen Zapfen für eine Hülsenkupplung, die mit der Antriebwelle
verbunden
ist. Um die zweite Verlängerung besser mit der Trommel verbinden und von
dieser lösen zu können, weist diese eine Abflachung für ein Werkzeug auf.
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Die verschwenkbare Aufnahmebuchse im Waschbehälter ist an einer Schwenkwelle
befestigt, deren Stellung in Lagern mittels Zapfen verriegelbar ist. Auf diese Weise
kann die Buchse, wenn sie sich in der vertikalen Lage zur Aufnahme eines Tellersatzes
befindet, verriegelt werden, bis der Tellersatz genau eingesetzt ist.
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Die erste Verlängerung weist eine am Eingriffende in die Trommelwelle
gegabelte Stange auf, die verschiebbar in der ersten Verlängerung gelagert ist und
die am Eingriffende einen Zapfen hat, welcher Ver:-riegelungsfingern benachbart
und diese betätigend angeordnet ist, die in der ersten Verlängerung gelagert sind.
Die Stange weist an einem Ende ein Gewinde auf, das in eine Hülse eingreift, und
die Stange ist in der ersten Verlängerung unverdrehbar gelagert. Die Verriegelungsfinger
sind zweckmäßigerweise als Spreizfinger ausgebildet, welche Flächen für den Zapfen
und Verriegelungskanten aufweisen, die in Schlitze, der Trommelwelle eingreifen.
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Um eine befriedigende Reinigung durchführen zu können, sind ini Waschbehälter
in an sich bekannter Weise Sprühdüsen und eine Umwälzpumpe angeordnet.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch
dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung
des Scheibenträgers und der Einsätze, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht
des Reinigungsbehälters, F i g. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie
3-3 in F i g. 2, F i g. 4 einen Längsschnitt durch die Einrichtung
in Betriebsstellung gemäß der Linie 4-4 in F i g. 2, F i g. 5 einen
Längsschnitt gemäß der Linie 5-5 in F i g. 4, F i g. 6 einen
Längsschnitt einer Verlängerung in größerem Maßstab, F i g. 7 eine Detailansicht,
teils geschnitten, der in F i g. 6 dargestellten Verlängerung in der Verriegelungsstellung,
F i g. 8 einen Querschnitt gemäß der Linie 8-8 in F i g. 7,
F
i g. 9 einen Querschnitt ähnlich F i g. 8 gemäß der Linie
9-9 in F i Z, 7,
F i g. 10 einen Quer-schnitt gemäß der Linie
10-10
in Fig. 2 und F i g. 11 eine Ansicht gemäß der Linie
11-11 in F i g. 5.
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Mit 11 sind die zum Reinigen bestimmten Einsatzteller bezeichnet,
mit 12 deren flanschartige Rän-.der am äußeren Umfang. Innen weisen die Einsatzteller
11 >einen sich nach innen erstreckenden Rand 13 mit einer Anzahl Aussparungen
14 auf. Eine Aussparung 14a weist zine-größere, Breite als die anderen Aussparungen
auf. Die Aussparung 14a dient als eine Art Keilnut, mit der sichergestellt wird,
daß alle Scheiben genau fluchten.
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Der in F ig. 1 und 3 dargestellte Träger 16 weist eine
im. wesentlichen kegelstumpfförmige Grundplatte 17 auf, die mit einem axialen
Zapfen 18 verbunden ist, welcher sich von der kleineren Stirnseite
19 der Grundplatte 17 aus nach oben erstreckt. Der Zapfen
18 weist einen quadratischen Querschnitt mit abgeschrägten Kanten 21 auf,
Eine abgesehrägte Kante 21 a weist eine größere Breite auf als die anderen Kanten
21 und ist dazu bestimmt, mit der breiteren Aussparung 14a zusamTnenzuwirken. Wenn
die Einsatzteller 11 am Zapfen 18 gestapelt sind, befinden sich dadurch deren
öffnungen 22 in einer Flucht. Auf den Einsatztellem sind flache Nietköpfe
23 angeordnet, die dazu dienen, die aufeinandergestapelten Teller voneinander
im Abstand zu halten.
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Das obere Ende 24 des Zapfens 18 weist axiale Schlitze
25 auf, die sich durch den Zapfen hindurch unter rechten Winkeln zueinander
erstrecken. Die gestapelten Einsatzteller sollen im wesentlichen bis zur unteren
Kante 26 der Schlitze reichen.
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Die Grundplatte 17 des Scheibenträgers weist eine axiale Aussparung
27 auf und ist mit vier Bohrungen 28 versehen. Diese erstrecken sich
unter einem spitzen Winkel zur Achse der Grundplatte 17 zum Ende 24 des Zapfens
18 hin. Die Bohrungen 28
fluchten n-dt den öffnungen 22 in den Einsatztellern,
wenn diese am Zapfen 18 des Scheibenträgers angeordnet sind.
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Die Scheiben werden in dem in F i g. 2, 4 und 5
dargestellten
Waschbehälter 31 gewaschen. Der Waschbehälter weist parallele Seitenwände32
und 33 sowie Stirnwände 34 und 35 und einen Boden 36
auf. Der
Waschbehälter ist auf Füßen 37 gelagert. Der Boden 36 ist von der Stirnwand
34 zur Stirnwand 35 hin leicht geneigt, so daß die Waschflüssigkeit über
eine Bodenöffnung 38 in der Nähe der Stirnwand 35 abgezogen werden
kann.
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An jeder Seitenwand 32 und 33 sind im wesentlichen in
der Mitte zwischen der Oberseite und dem Boden des Behälters und näher der Stirnwand
34 als der Stirnwand 35 Lager 39 und 41 angeordnet. Jedes Lager trägt
eine im wesentlichen U-förinige Stütze 42. Die Stützen 42 liegen -quer zueinander
in Flucht und in der gleichen horizontalen Ebene. Sie dienen, wie in F i
g. 4 gezeigt, als Drehlager für eine Schwenkvorrichtung 43, Diese weist eine
als Hülse ausgebildete Nabe 44 auf. An der Nabe 44 sind zwei zueinander fluchtende,
Wellen 45 und 46 -unter rechjen Winkeln zur Achse der Nabe angeordnet. Zur Verstärkung
der Schwenkeinrichtung dienen ein Paar Vexsteifungsplatten 47, die bei 48 mit der
Nabe 44 und den Wellen 45 und 46 fest verbunden sind. In der Nabe 44 sind ferner
eine Buchse 51 und ein sich nach innen erstreckender ringförmiger Ansatz
52
vorgesehen, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Durchmesser der
Buchse 51.
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Die Enden der Wellen 45 und 46 stützen sich in den U-förmigen Stätzen
42 ab. Wie F i g. 10 zeigt, weist das Ende der Welle 45 eine 4Querbohrung
53
auf, die in Flucht mit einer Querbohrung 54 in der Stütze 42 gebracht werden,
so daß, wenn ein Zapfen 55 in die in Flucht liegenden Bohrungen eingesetzt
ist, die Nabe 44 in der vertikalen Stellung gehalten werden kann.
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An der Stirnwand 35 des Wasehbehälters 31 ist etwa in
der Mitte ein Block 56 mit einer U-förmigen Lagerstütze 57 angeordnet.
Die Längsachse der Lagerstütze fluchtet mit der Achse der Nabe 44, deren Achse sich
in horizontaler Stellung befindet.
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An der Stimwand 34 des Waschbehälters 31 ist etwa in der hfitte
ein Lager 61 angeordnet, durch das sich eine Welle .62 erstreckt, die mit
der Achse der Nabe 44 fluchtet, wenn diese sich in horizontaler Lage befindet.
Am
inneren Ende der Welle 62 ist eine Hülsenkupplung 63 angeordnet, die
am freien Ende diametral gegenüberliegende Einschnitte 64 aufweist.
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Am äußeren Ende der Welle 62 ist ein Kettenrad 65 angeordnet,
das über eine Kette 66 mit einem Kettenrad 67 verbunden ist, welches
durch einen Motor 10 angetrieben wird. Die Welle 62 erstreckt sich
durch die Wand 68 eines Gehäuses 69 und trägt am äußeren Ende ein
Handrad 71. Die Welle 62 ist mit dem Kettenrad 65 derart verbunden,
daß sie sich in der Nabe 72 des Kettenrades axial bewegen kann. Das Kettenrad
wird gegen eine axiale Bewegung durch die Wände 34 und 68 gehalten.
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Am Boden des Waschbehälters 31 ist eine Düsenanordnung
75 vorgesehen, die zwei Leitungen 76 und 77 aufweist, welche
sich parallel zu den Seitenwänden 32 und 33 erstrecken und im Abstand
von diesen verlaufen. Sie sind mit einer Zuleitung 78 verbunden, die sich
durch die Stimwand 35 erstreckt und mit einer Pumpe P verbunden ist. Die
Pumpe ist über die Leitung 79 mit der Bodenöffnung 38
verbunden.
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Die Ablaßleitung 81, welche mit der Leitung 79
verbunden
ist, weist ein Ventil 82 auf, durch das der Waschbehälter entleert werden kann.
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Von den Leitungen 76 und 77 erstrecken sich im Abstand
voneinander verlaufende vertikale Leitungen 84 nach oben. An ihren oberen Enden
sind Sprühdüsen85 unter einem Winkel nach innen angeordnet. Die Leitungen 84 sind
gegeneinander versetzt, um eine gleichförinige Verteilung der Sprühdüsen zu erzielen.
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Es sind Verlängerungen 91 und 92 vorgesehen, die mit
dem Träa r 16 verbunden werden können, um ce diesen mit den aufgeschobenen
Einsatztellern im Waschbehälter einzusetzen.
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Wie Fig. 1. und 4 zeigen, weist die Verlängerung
91 eine Nabe 93 mit einer mit einem Innengewinde versehenen Bohrung94
auf, die einen entsprechenden, mit Gewinde versehenen Teil einer Welle
95
aufnimmt. An einem Ende der Nabe ist eine Scheibe 96 befestigt,
die einen größeren Durchmesser als die Nabe und eine axiale Öffnung aufweist, durch
die sich die Welle 95 erstreckt. An der Scheibe sind auf der anderen Seite
der Nabe diametral angeordnete Gelenke 97 angeordnet, von denen jedes ein
Ende eines Verriegelungsarmes 98 drehbar aufnimmt. Die freien Enden der Verriegelungsarme
98 sind zur Welle 95 hin- und von dieser wegbeweglich. Jeder Verriegelungsarm
98 trägt auf seiner äußeren Oberfläche einen Zapfen 99. Das Ende
101 der Welle 95
trägt zwischen den Armen 98 eine Scheibe 102,
die, wenn die Welle 95 gedreht wird, um die Scheibe 102 von der Scheibe
96 wegzubewegen, gegen die Arme 98 einwirkt und diese um ihre Gelenkpunkte
nach außen drückt. Das andere Ende der Welle 95 weist einen Zapfen
103 auf, der sich diametral durch die Welle erstreckt und der dazu bestimmt
ist, in den diametral gegenüberliegenden Einschnitten 64 der Hülsenkupplung
63 aufgenommen zu werden. Ferner ist das Ende der Welle 95 in der
Nähe des Zapfens 103 mit Abflachungen 104 versehen, welche
ein Drehen der Welle 95 mit einem Werkzeug gestatten.
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Dir, in F i g. 6 dargestellte Verlängerung
92 weist eine Welle 105 mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt
auf. Die Kanten der Welle 105 sind mit Abschrägungen 106 versehen.
Die Abschrägung 106 a
weist eine größere Breite auf als die anderen
Abschrägun-en. Der Querschnitt der Welle 105 ist im wesentlichen gleich dem
Querschnitt des Zapfens 18
des Trägers 16. Die Welle 105 weist
eine axiale Bohrung 107 auf. An einem Ende der Bohrung 107 ist eine
feste Buchse 108 eingesetzt, in der eine Hülse 109 drehbar angeordnet
ist, an deren nach innen liegendem Ende ein Innengewinde 111 vorgesehen ist.
Das äußere Ende der Hülse 109 erstreckt sich über die Bohrung 107
hinaus und weist einen Flansch 112 auf. Der Teil der Hülse 109 zwischen dem
Flansch 112 und dem äußeren Ende der Hülse trägt eine Manschette 113 aus
Kunststoff.
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Das mit dem Gewinde versehene Ende der Hülse 109 ist dazu bestimmt,
das mit einem entsprechenden Gewinde versehene Ende 115 einer Stange
116 aufzunehmen, welche einen kleineren Durchmesser hat. Die Stange
116 erstreckt sich durch die Bohrung 107 und ist derart ausgebildet,
daß sie gegen Drehung gehalten ist und sich in Längsrichtung in Abhängigkeit von
der Drehung der Hülse 109 frei bewegen kann. Dies wird durch einen Zapfen
117
bewirkt, der sich durch die Wand der Welle 105 hindurch in einen
Längsschlitz 118' in der Stange 116
erstreckt.
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Die Einwärtsbewegung der Stange 116 wird durch einen Bund
118 in der Bohrung 107 begrenzt, gegen den eine Schulter
119 an der Stange 116 anschlägt, Wie F i g. 6 zeigt, weist
das äußere Ende der Stange 116 eine Gabel 121 auf. Durch das äußere Ende
der Gabel erstreckt sich ein Zapfen 122.
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Am Drehzapfen 123 sind am Ende 124 der Welle 105 Verriegelungsfinger
125 schwenkbar gelagert, und zwar an Achsen, die sich parallel zur Achse
des Zapfens 122 erstrecken. Die Verriegelungsfinger 125
spreizen sich über
den Zapfen 122; sie sind einander gleich ausgebildet und in Schlitzen
126 im Ende 124 der Welle 105 angeordnet. Längs ihrer inneren Kanten
weisen sie im wesentlichen geradlinig verlaufende Oberflächen 127 auf, und
sie sind bei 128 voneinander wegweisend abgeschrägt. Die äußere Kante eines
jeden Verriegelungsfingers weist eine langgestreckte Aussparung 129 auf,
durch die eine gekrümmte Verriegelungskante 131 an dem Ende der Aussparung
gebildet wird, das dem Drehzapfen 123
abgewendet ist. Die Verriegelungsfinger
125 sind, wenn sich die Stange 116 in ihrer zurückgezogenen Lage befindet,
frei, um nach innen zu schwenken, so daß die Maximalbreite der Verlängerungen der
Finger kleiner ist als der Durchmesser der axialen Bohrung 132 im oberen
Ende des Zapfens 18, in das hinein sich die Schlitze25 erstrecken, so daß
diese Finger frei in diese Bohrung eintreten können.
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Damit nach dem öffnen der Zentrifuge die Einsatzteller gewaschen werden
können, wird der Träger 16 durch Einhängen eines Hakens 133 in die
Schlitze25 im oberen Ende des Zapfens18 mittels eines ZugSeiles 134 aus der Zentrifuge
herausgehoben. Danach wird die Verlängerung 91 mit der Grundplatte
17 des Trägers 16 verbunden. Dies wird, wie in F i g. 4 gezeigt,
in der Weise durchgeführt, daß Verriegelungsarme 98 der Verlängerung
91 in die axiale Aussparung 27 in der Grundplatte 17 derart
eingeführt werden, daß die Zapfen 99 im wesentlichen mit einem Paar Bohrungen
2C fluchten. Danach wird die Welle 95 in einer Richtung gedreht, um die Scheibe
10Z gegen die Verriegelungsanne 98
zu bewegen und diese nach außen zu drücken.
Die
Drehung der Welle wird so lange fortgesetzt, bis die Zapfen
99 in die Bohrungen 28 eingetreten sind und die Verriegelungsarme
98 dicht gegen die Aussparung 27 anliegen, so daß die Welle
95 starr mit dem Träaer 16 verbunden ist.
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Danach wird mittels des Zugseiles 134, wobei die Verlängerung
91 am Träger. befestigt ist, diese Einheit direkt über die Nabe 44 der Schwenkvorrichtung
43 im Waschbehälter 31 gebracht. Dieser Behälter ist zu dieser Zeit frei
von Flüssigkeit. Der Träger 16 und die mit ihm verbundene Verlängerung
91 werden dann derart abgesenkt, daß die Welle 95
in die Nabe ein-
und durch die Buchse 51 und die Bohrung des Ansatzes 52 hindurchtritt,
bis die Nabe 93 auf diesem Flansch ruht. Währenddessen ist der Zapfen
55 am Ende der Welle 45 eingesetzt und greift in die in Flucht liegende öffnung
in der Stütze 42 ein, so daß die Nabe der Schwenkvorrichtung in ihrer vertikalen
Stellung gehalten wird.
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Danach wird der Haken 133 aus dem oberen Ende des Zapfens
18 ausgehängt. Der Träger 16 verbleibt in seiner vertikalen Stellung,
da sich die Nabe 44 der Schwenkeinheit noch in dieser Stellung befindet.
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Die Verlängerung 92 wird dann mit dem oberen Ende des Zapfens
18 verbunden. Dies erfolgt in der Weise, daß zuerst die Hülse 109
so gedreht wird, daß die Stange 116 zurückgezogen wird, um den Zapfen 122
nach außen zu bewegen, so daß die Verriegelungsfinger 125 frei sind und sich,
wie in F i g. 6 gezeigt, gegeneinander bewegen. Danach wird die Welle
105 über dem oberen Ende des Bundes 118
angebracht, wobei ein Zapfen
136 in eine Aussparung 137 zu Hegen kommt, so daß die Abschrägung
106a mit der größeren Breite mit der entsprechenden abgeschrägten Kante des Zapfens
18
fluchtet. Wenn die freien Enden der Verriegelungsfinger 125 gegeneinandergedrückt
sind, ist deren Breitenabmessung ausreichend, daß diese frei in die Bohrung
132 eintreten können. Danach wird die Hülse 109 gedreht, um die Stange
116 nach innen in die in F i g. 7 dargestellte Lage zu bewegen. Dadurch
gelangt zuerst der Zapfen 122 in Anschlag mit den abgeschrägten Flächen
128 der Verriegelungsfinger 125. Dadurch werden diese nach außen gedrückt,
so daß sie in die Schlitze 25 ün oberen Ende des Zapfens 18 eingreifen.
Die Verriegelungsfinger 125 treten in gegenüberliegende Schlitze ein. Die
Längen der Verriegelungsfinger 125 und die Längen der Schlitze 25 sind derart
aufeinander abgestimmt, daß, wenn die Verriegelungsfinger nach außen bewegt werden,
die gekrümmten Verriegelungskanten 131 der Finger an die oberen Enden
138 der Schlitze anschlagen, um so die Verlängerung 92 und den Zapfen
18 in genauer Flucht miteinander zu verbinden.
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Die Welle 62 befindet sich dabei in ihrer zurückgezogenen Stellung.
Der Zapfen 55 wird entfernt, und die Schwenkvorrichtung 43 wird dann derart
geschwenkt, daß sich der Träger mit den befestigten Verlängerungen 91 und
92 in der horizontalen Lage befindet. Die Manschette 113 liegt dann
in der Lagerstätze 57, und das freie Ende der Welle 95 fluchtet axial
mit der Welle 62. Da der Träger und die Einsatzteller verhältnismäßig schwer
sind, ist. zum Verschwenken aus der in F i g. 2 dargestellten Lage im Uhrzeigersinn
um die Wellen 45 und 46 eine Platte 150 vo - rgesehen, die in F i
g. 11 dargestellt ist. Diese Platte weist eine zentrale öffnung
151 auf, die dem Querschnitt der Welle 105 entspricht, so daß sich
diese durch die zentrale Öffnung hindurch erstrecken kann. Die Platte
150 wird an der Welle 105 angeordnet, ehe diese am Zapfen
18 befestigt wird. Die Platte 150 weist an einem Ende ein Loch
152 auf, das zur Aufnahme des Hakens 133 bestimmt ist. Der Haken
133 wird in die öffnung 152 eingesetzt, wenn sich der Träger in seiner
vertikalen Lage befindet. Danach wird, nachdem der Zapfen 55, der die Nabe
44 in der vertikalen Stellung hält, entfernt ist, das Zugseil 134 nachgelassen.
Dann wird die Welle 62
.nach innen gedrückt, und zwar derart, daß die Enden
des Zapfens 103 in die diametral gegenüberliegenden Einschnitte 64 in der
Hülsenkupplung 63
eintreten.
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Danach wird der Haken 133 aus der Platte 150
ausgehängt,
und die Platte 150 wird zum rechtsseitigen Ende der Welle105 hingeschoben
und liegt am Flansch 112 an. Dann werden die Einsatzteller 11
derart verteilt,
daß sie sowohl -über die gesamte Länge des Zapfens 18 als auch der Welle
105 angeordnet sind. Dadurch wird der Abstand zwischen den Einsatztellem
11 erheblich vergrößert, so daß ihre Oberflächen für die Flüssigkeit zugänglich
sind, die durch die Düsen 85 ausgesprüht wird.
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Dann wird der Motor 10 in Betrieb gesetzt, um das Kettenrad
67 anzutreiben, über welches der Träger und die auf diesem und der mit dem
Träger verbundenen Verlängerung angeordneten gedreht werden, vorzugsweise mit einer
verhältnismäßig geringen Drehzahl, beispielsweise eine Drittelumdrehung alle
5 Minuten.
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Der Waschbehälter 31 wird dann bis zu einer ausreichenden
Höhe mit Wasser gefüllt, so daß die Einsatiteller vollständig eintauchen. Dann wird
eine Reinigungslösung zugesetzt. Die Pumpe P steuert die Strömung des Wassers durch
das Leitungssystem, und die Sprühdüsen werden in Betrieb gesetzt. Da das Ansaugende
der Pumpe mit dem Boden des Behälters verbunden ist, wird ein Umlauf hervorgerufen,
und die Kräfte der aus den Sprühdüsen 85 austretenden Strahlen drücken die
Flüssigkeit zwischen die Einsatzteller 11 und um diese herum, so daß eine
gründliche Reinigung erfolgt. Das Waschen wird ungefähr 45 Minuten bis
1 Stunde lang durchgeführt, ohne daß eine Überwachung erforderlich ist.
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Danach wird die Pumpe außer Betrieb gesetzt und der Waschbehälter
31 durch öffnen des Ventils 82
geleert und dann mit klarem, warmem
Wasser wieder gefüllt. Danach wird der Waschbetrieb für etwa 15 Minuten wiederholt.
Die Pumpe P versetzt das Wasser wieder in Umlauf und drückt es durch die Sprähdüsen.
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Danach wird die Pumpe P wieder abgestellt und der Waschbehälter durch
Öffnen des Ventils 82 zum zweitenmal geleert. Die Welle 62 wird zurückgezogen,
so daß sie die Welle 95 freigibt. Der Haken 133 wird wieder in das
Loch 152 in der Platte 150
eingehängt, und der Träger 16 wird
in die vertikale Stellung verschwenkt und in dieser durch den Zapfen 55 gehalten,
der wieder in die in Flucht liegenden Querbohrungen 53 -und 54 eingreift.
Durch die vertikale Stellung des Trägers 16 werden die Einsatzteller
11 auf den Zapfen 18 in ihre normale Lage zurückgeführt, ohne daß
es erforderlich ist, dies durch Handarbeit zu unterstützen. Eine Handarbeit ist
lediglich notwendig, um die Einheit zu verschwenken und auseinanderzuziehen.
Dann
wird die Verlängerung 92 dadurch ab-genommen, daß die Hülse
109 in einer Richtung gedreht wird, um die Stange 116 derart nach
außen zu bewegen, daß der Zapfen 122 sich zwischen den abgeschrägten Flächen 128
der Verriegelungsfinger 125 befindet und nicht mehr gegen die Finger einwirkt.
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Der Haken 133 wird dann in die Schlitze 25 eingehängt
und der Träger 16 mit den Einsatztellern in vertikaler Richtung aus der Nabe
44 der Schwenkeinrichtung 43 herausgehoben. Danach wird die Verlängerung
91 dadurch abgenommen, daß ein Werkzeug an die Abflachungen 104 der Welle
95 angesetzt und die Welle in einer Richtung gedreht wird, um die Scheibe
102 nach innen und von den Verriegelungsarmen 98 wegzubewegen, so daß diese
frei werden und sich nach innen bewegen können. Die Zapfen 99 der Schwenkarme
98 können aus den Bohrungen 28 in der Grundplatte 17 des Trägers
16 heraustreten. Danach kann der Träger 16 mit den Einsatztellern
wieder in die Schleudertrommel eingesetzt und diese in üblicher Weise wieder in
Betrieb genommen werden.