[go: up one dir, main page]

DE19640170A1 - Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens - Google Patents

Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens

Info

Publication number
DE19640170A1
DE19640170A1 DE1996140170 DE19640170A DE19640170A1 DE 19640170 A1 DE19640170 A1 DE 19640170A1 DE 1996140170 DE1996140170 DE 1996140170 DE 19640170 A DE19640170 A DE 19640170A DE 19640170 A1 DE19640170 A1 DE 19640170A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder piston
espresso machine
plug
elements
bayonet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1996140170
Other languages
English (en)
Other versions
DE19640170B4 (de
Inventor
Arthur Eugster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugster Frismag AG
Original Assignee
Eugster Frismag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugster Frismag AG filed Critical Eugster Frismag AG
Priority to DE1996140170 priority Critical patent/DE19640170B4/de
Publication of DE19640170A1 publication Critical patent/DE19640170A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19640170B4 publication Critical patent/DE19640170B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/06Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor
    • A47J31/0657Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor for brewing coffee under pressure, e.g. for espresso machines
    • A47J31/0663Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor for brewing coffee under pressure, e.g. for espresso machines to be used with loose coffee
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/4403Constructional details
    • A47J31/446Filter holding means; Attachment of filters to beverage-making apparatus
    • A47J31/4464Filter holding means; Attachment of filters to beverage-making apparatus by means of bayonet-type engagement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Espressomaschine mit einem Fil­ terträger in Form eines Zylinderkolbens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei derartigen bekannten Espressomaschinen weist der Filter­ träger in der Regel über seinen oberen äußeren Umfang verteilt drei Bajonettnasen auf, die mit entsprechenden Bajonettschlit­ zen und Bajonettflügeln als Bajonettverschlußelemente an einem feststehenden Aufsteckteil der Espressomaschine in Eingriff gelangen, nachdem der Filterträger manuell mittels eines Hand­ griffs von unten an das Aufsteckteil in eine Eingriffsposition der genannten Bajonettverschlußelemente herangeführt ist. Anschließend kann der Filterträger durch horizontales Schwen­ ken nach rechts mit dem Aufsteckteil verriegelt werden, wobei eine dampf- und flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen dem Aufsteckteil und dem Filterträger unter Einschluß eines in den Filterträger eingesetzten Filtersiebs entsteht. Nachdem der Filterträger dergestalt in seiner Brühposition verriegelt ist, können heißes Wasser von oben aus dem Aufsteckteil der Espres­ somaschine in das Kaffeemehl, welches von dem Filtersieb auf­ genommen ist, einströmen, um den Kaffee zu brühen. Danach wird durch entgegengesetztes Schwenken des Filterträgers, welches wiederum manuell über den Handgriff erfolgt, der Filterträger in seine Eingriffsposition zurückgeschwenkt, wonach er nach unten von dem Aufsteckteil entfernt werden kann.
Diese Handhabung des Filterträgers erfolgt zwar durch routi­ niertes Bedienungspersonal zufriedenstellend, kann aber für weniger Geübte insofern schwierig sein, als bei dem Heranfüh­ ren des Filterträgers mit eingesetztem Filtersieb und Kaffee­ mehl von unten an das Aufsteckteil dessen Öffnung sowie die Bajonettverschlußelemente verdeckt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Espresso­ maschine der eingangs genannten Gattung so weiter zu entwic­ keln, daß auch Ungeübte den Filterträger mit eingesetztem Filtersieb zuverlässig und leicht mit dem Aufsteckteil ver­ binden können.
Diese Aufgabe wird durch die Ausbildung der Espressomaschine mit einem Einführhilfsteil gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
In dieses Einführhilfsteil, welches unverlierbar mit dem Auf­ steckteil der Espressomaschine verbunden ist, ist es möglich, den Filterträger mit dem Filtersieb kontrolliert und sichtbar einzusetzen, indem dieser in den Filterträger seitlich, also nicht von unten, eingeführt wird und anschließend durch das weitgehende normale Verschwenken mittels des Handgriffs des Filterträgers zwangsläufig von der unteren Einführposition in die darüberliegende Eingriffsposition geführt wird, wonach er durch weiteres Schwenken wiederum zwangsläufig in die Brühpo­ sition verschwenkt werden kann. Die Handhabung des Filterträ­ gers erfolgt also in der ersten kritischen Einführphase kon­ trolliert sichtbar und daran anschließend zwangsläufig ohne die Aufmerksamkeit des Bedieners zu beanspruchen. Damit ist die Handhabung des Filterträgers vereinfacht, nachdem das Einführhilfsteil einmal an das ortsfeste Aufsteckteil der Espressomaschinen angesetzt ist.
Vorteilhafte Realisierungen des Einführhilfsteils sowie der mit diesem zusammenwirkenden Elemente des Aufsteckteils der Espressomaschine und des Filterträgers in Form eines Zylinder­ kolbens sind in den Unteransprüchen angegeben:
Nach Anspruch 2 ist das Einführhilfsteil im wesentlichen als Hohlzylinder geformt, der einen an den Zylinderkolben als Filterträger angepaßten unteren Abschnitt mit einem Boden mit einer Auslauföffnung aufweist, auf der sich der Zylinderkolben stützt. Weiterhin weist das Einführhilfsteil nach Anspruch 2 eine seitliche Öffnung auf, durch die der Zylinderkolben in das Einführhilfsteil von der Seite eingeschoben werden kann. Dazu ist ein Zylindermantel des Einführhilfsteils im wesentli­ chen halbseitig aufgeschnitten und etwas höher als es der Höhe des Zylinderkolbens mit eingesetztem Filtersieb entspricht. Weiterhin sind nach Anspruch 2 innen in dem Einführhilfsteil und außen an dem Zylinderkolben Elemente angeordnet, die eine lösbare verdrehsichere Verbindung zwischen dem Einführhilfs­ teil und dem eingeführten Zylinderkolben bilden.
Diese Elemente, die eine lösbare verdrehsichere Verbindung zwischen dem Einführhilfsteil und dem eingeführten Zylinder­ kolben bilden, sind nach Anspruch 3 eine längliche Mitnahmena­ se außen unter dem Boden des Zylinderkolbens sowie ein seit­ lich offener Einführschlitz in dem Boden des Einführhilfs­ teils. Die Mitnahmenase außen unter dem Boden des Zylinderkol­ bens kann weitgehend gleich wie eine sonst übliche Verstärkung unten an dem Boden des Zylinderkolbens ausgebildet sein, wel­ che eine Auslauföffnung umgibt. Die Mitnahmenase unten an dem Zylinderkolben und der Einführschlitz in dem Boden des Ein­ führhilfsteils sind jedoch hier so dimensioniert, daß die Mitnahmenase leicht in den Einführschlitz eingeschoben werden kann, aber gegen radiale Verdrehung kein großes Spiel bildet.
Die Elemente, die nach dem Einführen des Zylinderkolbens in das Einführhilfsteils gewährleisten, daß der Zylinderkolben in die Eingriffsposition der Bajonettelemente geführt wird und anschließend ohne weiteres verriegelt werden kann, bestehen nach Anspruch 4 darin, daß an einer Innenseite des Einführ­ hilfsteils Führungszapfen angeordnet sind, die in je einem Schlitz in den Aufsteckteil geführt sind, und daß jeder Schlitz einen Abschnitt mit einer Gewindesteigung, über den das Einführhilfsteil zwischen der unteren Einführposition und der Eingriffsposition der Bajonettelemente geführt wird, und einem sich daran anschließenden horizontalen Abschnitt be­ steht, über den das Einführhilfsteil zwischen der Eingriff­ sposition der Bajonettelemente und der Brühposition (= Ver­ riegelungsposition) geführt wird. Die beiden Abschnitte in dem Schlitz bilden also eine Art Fotogewinde zur Steuerung der Hubbewegung und anschließenden Verriegelungsbewegung sowie umgekehrt Entriegelungsbewegung und Absenkbewegung des Zylin­ derkolbens. Der gesamte Bedienungsablauf nach dem Einführen des Zylinderkolbens bis zum Verriegeln des Zylinderkolbens in der Brühposition erfolgt also durch eine einzige Schwenkbewe­ gung, in der Regel nach rechts, und analog umgekehrt das En­ triegeln bis zum Absenken des Filterträgers in die Entnahmepo­ sition bzw. zum Herausziehen des Filterträgers aus dem Ein­ führhilfsteil.
Für eine kippsichere Führung des Einführhilfsteils an dem Ansatz der Espressomaschine sind zweckmäßig gemäß Anspruch 5 drei Führungszapfen über einen Innenumfang des Einführhilfs­ teils gleichmäßig verteilt angeordnet und dementsprechend drei Schlitze in der Art eines Fotogewindes in den Aufsteckteil angeordnet.
Zur einfachen Anbringung des Einführhilfsteils an dem orts­ festen Ansatz des Espressomaschine umfaßt dieses gemäß An­ spruch 6 eine im wesentlichen zylindrische Hülse aus einem fe­ dernden Material, aus dem oben federnde Lappen ausgeformt sind, welche je einen Führungszapfen tragen. Das Einführhilfs­ teil mit dieser Hülse kann einfach unverlierbar auf den Auf­ steckteil aufgesprengt werden, wobei die federnden Lappen die Führungszapfen in die zugehörigen Schlitze des Ansatzes ein­ schnappen lassen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand einer Zeichnung mit sechs Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Zylinderkolben als Filterträger in einer schaubildlichen Ansicht;
Fig. 2 den Filterkolben in einer Ansicht von unten;
Fig. 3 eine erste Ausführungsform eines Einführhilfs­ teils in einer schaubildlichen Ansicht;
Fig. 4 als Ausschnitt aus einer Espressomaschine des­ sen ortsfestes Aufsteckteil in einer vertikalen Ebene teilweise geschnitten;
Fig. 5 einen Winkelschnitt in zwei vertikalen Ebenen, in denen je ein Führungszapfen liegt, einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, bei der das Einführhilfsteil mit eingesetztem Zylin­ derkolben sich in einer Einführposition befin­ det und
Fig. 6 die zweite Ausführungsform nach Fig. 5 in der grundsätzlichen gleichen Schnittdarstellung, jedoch in Brühposition.
In den Fig. 1 und 2 weist ein allgemein mit 1 bezeichneter Zylinderkolben als Filterträger an seinem oberen Rand 2 in gleichmäßigem Umfangsabstand zueinander angeordnet drei übli­ che Bajonettnasen 3, 4, 5 auf. Von einem Boden 6 des Zylinder­ kolbens steht nach unten eine längliche, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich geformte Mitnahmenase 7 ab, durch die eine Ablauföffnung 8 verläuft. Seitlich ragt aus dem Zylinderkolben ein Handgriff 9 zur Handhabung des Zylinderkolbens heraus.
An dem Außenumfang des Zylinderkopfes angepaßt ist ein all­ gemein mit 10 bezeichnetes Einführhilfsteil, welches aus einem dünnen, federnd nachgiebigen Material besteht, und im wesent­ lichen zylinderförmig ausgebildet ist, und zwar so, daß ein in das Einführhilfsteil eingeschobener zugehöriger Zylinderkolben 1 in diesem weitgehend formschlüssig anliegt. Zum Einschieben des Zylinderkolbens weist das Einführhilfsteil eine seitliche Öffnung 11 auf, sowie einen Boden 12 des Einführhilfsteils einen seitlich offenen Einführschlitz 13.
Aus einem oberen Abschnitt des Einführhilfsteils ragen innen drei Führungszapfen 14-16 über den Innenumfang gleichmäßig verteilt heraus.
Der Grundkörper der Einführhilfe besteht - abgesehen von dem Boden 12 - aus einer Hülse aus elastisch federndem Material zylindrischer Form, die zur Aufnahme der Führungszapfen 14-16 je einen federnden Lappen, z. B. 17, aufweist, mittels derer ein einfaches Aufsprengen der Einführhülse auf das Aufsteck­ teil möglich ist. Infolge der Ausbildung der Einführhilfe insbesondere in dem Bereich, in dem die mit 18 bezeichnete Hülse in den Boden übergeht bzw. an diesem befestigt ist, wird ein Aufstecken des Einführhilfsteils auf das ortsfeste Auf­ steckteil der Espressomaschine ermöglicht, welches in Fig. 4 allgemein mit 19 bezeichnet ist.
Dieses Aufsteckteil 19 umfaßt in üblicher Weise Verriegelungs­ schlitze 20, die mit den Bajonettnasen 3-5 des Zylinderkol­ bens 1 zusammenwirken. In Fig. 4 ist eine dieser Bajonettnasen 5 gezeigt.
Aus Fig. 4 ist weiterhin ein Schlitz 21 in einer annähernd zylindrischen Wand des Aufsteckteils ersichtlich, die mit 22 bezeichnet ist. In Fig. 4 ist weiterhin angedeutet, wie in den Schlitz 21 der Führungszapfen 14 eingreift. Der Schlitz be­ steht aus einem ersten Abschnitt 23 mit einer Gewindesteigung und einem sich daran anschließenden zweiten, horizontalen Abschnitt 24. Auf die Bedeutung dieser Abschnitt wird weiter unten eingegangen, nachdem zunächst die Struktur der zweiten Ausführungsform erläutert wird, die teilweise detaillierter ist und aus den nachfolgend zu besprechenden Fig. 5 und 6 hervorgeht. Dabei werden gleiche Teile mit übereinstimmenden Bezugszeichen gezeichnet. Insbesondere der Zylinderkolben 1 ist im wesentlichen der gleiche wie in den Fig. 1 und 2 darge­ stellt; in den Fig. 5 und 6 ist aber ein Filtersieb 25, wel­ ches den Kaffeemehl aufnimmt, als in den Zylinderkolben 1 ein­ gesetzt dargestellt.
In der zweiten Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist das Einführhilfsteil, welches allgemein mit 26 bezeichnet ist, mit einem unteren zylindrischen Abschnitt 27, der sich weitgehend an die Form des in ihm frei drehbaren Zylinderkolbens 1 an­ schmiegt und einen Boden 28 mit Ablauföffnung 29 in einer Mitnahmenase 30 aufweist, sowie einen oben zylindrischen Ab­ schnitt größeren Durchmessers 31 ausgebildet. Der obere Ab­ schnitt 31 trägt innen wenigstens zwei Führungszapfen 32 und 33 an je einem federnden Lappen 43, 44, die um eine gedachte Biegelinie 45 bzw. 46 federnd aufbiegbar sind. Diese Zapfen greifen in je einen Schlitz 34, 35 in einem ortsfesten Auf­ steckteil 36 der Espressomaschine ein. Die Schlitze 34, 35 sind analog zu dem Schlitz 21 in Fig. 4 ausgebildet. Sie be­ stehen wiederum aus einem Abschnitt relativ großer Steigung in der Art eines Fotogewindes und einem sich daran anschließenden horizontalen Abschnitt.
Zur Beschreibung der Funktion ist zunächst davon auszugehen, daß in der ersten Ausführungsform das Einführhilfsteil 10 auf das Aufsteckteil 19 der Espressomaschine so aufgesteckt ist, daß die Führungszapfen 14-16 in die Schlitze, z. B. 21, in dem Aufsteckteil 19 eingreifen und in dieses durch die federn­ den Lappen 17, 17a, 17b, bzw. 43, 44 in Fig. 5 gehalten wer­ den. Die Ausgangsstellung des Einführhilfsteils ist dann wie in Fig. 4 dargestellt, so daß sich die Führungszapfen, z. B. 14, in der tiefsten Stellung in dem ersten Abschnitt 23 des Schlitzes 21, also ganz unten befinden. Für die zweite Aus­ führungsform ist diese Situation in Fig. 5 gezeigt: Darin sind die federnden Lappen 43, 44 bezeichnet, deren Führungszapfen 32, 33 sich in Schlitzen 34, 35 unten befinden.
Nachdem die Hülse 18 des Einführhilfsteils 10 in Fig. 3 auf das ortsfeste Aufsteckteil 19 der Espressomaschine in Fig. 4 aufgesprengt ist und damit unverlierbar mit dem Aufsteckteil verbunden ist, wobei sich das Einführhilfsteil in seiner unte­ ren Einführposition befindet, kann der Zylinderkolben 1 mit eingesetzten Filtersieb und Kaffeemehl in die seitliche Öff­ nung 11 des Einführhilfsteils eingeschoben werden. Die seitli­ che Öffnung 11 erstreckt sich über etwa den halben Umfang des Einführhilfsteils 10, so daß der Zylinderkolben 1 durch diese seitliche Öffnung eingeschoben werden kann. Dabei wird die Mitnahmenase 7 unten an dem Boden 6 des Zylinderkolbens in den Einführschlitz 13 in dem Boden 12 des Einführhilfsteils einge­ schoben. So wird eine drehfeste Verbindung zwischen dem Zylin­ derkolben 1 und dem Einführhilfsteil 10 hergestellt.
Wenn anschließend der Zylinderkolben 1 mit dem Handgriff 10 nach rechts geschwenkt wird, überträgt er diese Schwenkbewe­ gung auf das Einführhilfsteil 10, welches dadurch zunächst aus der in Fig. 4 mit dem Führungszapfen 14 angedeuteten Position, über den ersten Abschnitt 23 des Schlitzes 21 angehoben wird, bis die Bajonettnasen 3-5 durch Verriegelungsschlitze, z. B. 20, in die Eingriffsposition der Bajonettnasen an Verriege­ lungsschlitzen 20 gelangen. Durch Weiterschwenken gelangt dann der Zylinderkolben 1 in dem Einführhilfsteil 10 in die Brühpo­ sition, wobei das Einführhilfsteil 10 mit dem eingesetzten Zylinderkolben 1 durch die Führungszapfen 14-16 in dem zwei­ ten Abschnitt 24 des Schlitzes horizontal geführt werden, bis zum Verriegeln des Bajonetts mit den Bajonettnasen 3-5 und Bajonettschlitzen bzw. Auflagen 37, 38.
Nach dem Brühvorgang wird der Handgriff 9 nach links ge­ schwenkt, wodurch der Zylinderkolben aus der Brühposition entriegelt wird und anschließend, wenn die Führungszapfen 14-16 in den geneigten Abschnitt des Schlitzes gelangen, in die Einführposition abgesenkt wird, in der der Zylinderkolben 1 aus dem Einführhilfsteil 10 herausgezogen werden kann. Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß der Abschnitt 23 eine Gewinde­ kurve bildet, die in den zweiten horizontalen Abschnitt über­ geht, so daß die oben geschilderten Vorgänge - Einführen des Zylinderkolbens und Schwenken bis in die Brühposition bzw. Herausschwenken aus der Brühposition zurück in die Einführ­ position zur Entnahme des Zylinderkolbens - nur mit einer Schwenkbewegung des Handgriffs erfolgen, wobei der Zylinder­ kolben gesteuert angehoben bzw. abgesenkt wird.
In dem Fig. 5 und 6 ist die Lage des Einführhilfsteils 26 sowie des in diesen eingesetzten Zylinderkolbens bezüglich des Aufsteckteils 36 der Espressomaschine in der Einführposition und in der Brühposition noch einmal detaillierter dargestellt.
So kann aus Fig. 5, in der die Einführposition gezeigt ist, entnommen werden, daß der auf dem nicht bezeichneten Boden des Einführhilfsteils 26 ruhende Zylinderkolben soweit abgesenkt ist, daß sich dessen Bajonettnasen - zu sehen sind die Bajo­ nettnasen 3 und 4 - unterhalb der zweiten Bajonettelemente befinden, die hier durch Bajonettauflagen 39, 40 gebildet sind.
Erst wenn durch Verschwenken des Einführhilfsteils 26 um die gedachte vertikale Achse 42 dieses Einführhilfsteils den Zy­ linderkolben 1 mit eingesetztem Filtersieb 25 so angehoben hat, daß sich die Bajonettnasen 3 und 4 über den Bajonettauf­ lagen 39, 40 befinden, können diese in die in Fig. 6 darge­ stellte Brühposition in üblicher Weise horizontal geschwenkt werden. Dabei wird eine dichte Verbindung zwischen dem Zylin­ derkolben bzw. dem in ihn eingesetzten Filtersieb und einer Dichtung 41 in dem Aufsteckteil 36 erreicht, wonach der Brüh­ vorgang erfolgen kann. - Nach Beendigung des Brühvorgangs wird wieder der Zylinderkolben mit dem Filtersieb in die in Fig. 5 gezeigte Einführposition zurückgeschwenkt, wonach der Zylin­ derkolben aus dem Einführhilfsteil 26 herausgezogen werden kann.

Claims (6)

1. Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens, der auf einer Außenseite erste Bajonett­ verschlußelemente aufweist, die geeignet sind, mit zwei­ ten Bajonettverschlußelementen an einem ortsfesten Auf­ steckteil der Espressomaschine durch Schwenken des Filt­ erträgers um eine durch das Aufsteckteil verlaufende gedachte vertikale Schwenkachse in einer Brühposition lösbar verriegelt zu werden, nachdem der Filterträger von unten an das Aufsteckteil in eine Eingriffsposition der Bajonettverschlußelemente gehoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einführhilfsteil (10; 26) mit Mitteln (11, 13) zum seitlichen Einführen des Filterträgers (1) und mit Ele­ menten (14, 15, 16; 32, 33) zum Schwenken um die vertikale Schwenkachse (42) vorgesehen ist, und daß das Einführ­ hilfsteil (10; 26) an dem Aufsteckteil (19; 36) dergestalt um die vertikale Schwenkachse (42) schwenkbeweglich ange­ bracht ist, daß das Einführhilfsteil (10; 26) zusammen mit dem in dieses horizontal eingeführten Filterträger (1) über einen ersten Schwenkabschnitt zwischen einer unteren Einführposition und der darüberliegenden Ein­ griffsposition der Bajonettverschlußelemente (3-5) heb- bzw. senkbar ist, und in einem sich an den ersten Schwenkbereich anschließenden zweiten Schwenkbereich zwischen der Eingriffsposition und der Brühposition im wesentlichen in gleichbleibender Höhe schwenkbar ist.
2. Espressomaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einführhilfsteil (10; 26) im wesentlichen als Hohlzylinder geformt ist, der einen an den Zylinderkolben (1) als Filterkörper angepaßten unteren Abschnitt mit einem Boden (12; 28) mit einer Auslauföffnung (8) auf­ weist, auf den sich der Zylinderkolben (1) stützt, daß das Einführhilfsteil (10; 26) eine seitliche Öffnung (11) aufweist, durch die der Zylinderkolben (1) in das Ein­ führhilfsteil (10; 26) einschiebbar ist, und daß innen in dem Einführhilfsteil (10, 26) und außen an dem Zylinder­ kolben (1) Elemente (13; 30; 7) angeordnet sind, die eine lösbare, verdrehsichere Verbindung zwischen dem Einführ­ hilfsteil (10; 26) und dem eingeführten Zylinderkolben (1) bilden.
3. Espressomaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Elemente, die eine lösbare, verdrehsicher Ver­ bindung zwischen dem Einführhilfsteil (10; 26) und dem eingeführten Zylinderkolben (1) bilden, eine längliche Mitnahmenase (7; 30) außen unter dem Boden (6; 28) des Zylinderkolbens (1) sowie ein seitlich offener Einführ­ schlitz (13) in dem Boden (12, 28) des Einführhilfsteils (10; 26) vorgesehen sind.
4. Espressomaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Innenseite des Einführhilfsteils (10; 26) Führungszapfen (14-16; 32,33) angeordnet sind, die in je einem Schlitz (21; 34, 35) in dem Aufsteckteil (19; 36) geführt sind, und daß jeder Schlitz (21) einen Abschnitt (23) mit einer Gewindesteigung, über den das Einführ­ hilfsteil (10; 26) zwischen der unteren Einführposition und der Eingriffsposition der Bajonettelemente (3-5) ge­ führt wird, und einen sich daran anschließenden horizontalen Abschnitt (24) aufweist, über den das Einführhilfsteil (10; 26) zwischen der Eingriffsposition der Bajonettele­ mente (3-5) und der Brühposition geführt wird.
5. Espressomaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß drei Führungszapfen (14-16; 32, 33) über einen Innen­ umfang des Einführhilfsteils (16; 26) gleichmäßig ver­ teilt angeordnet sind und dementsprechend drei Schlitze (21; 34,35) in dem Aufsteckteil (19; 36).
6. Espressomaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführhilfe (10) eine im wesentlichen zylindri­ sche Hülse (18) aus einem federnden Material umfaßt, die zur Aufnahme der Führungszapfen (14, 15, 16) je einen fe­ dernden Lappen (17, 17a, 17b; 43) aufweisen.
DE1996140170 1996-09-28 1996-09-28 Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens Expired - Fee Related DE19640170B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996140170 DE19640170B4 (de) 1996-09-28 1996-09-28 Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996140170 DE19640170B4 (de) 1996-09-28 1996-09-28 Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19640170A1 true DE19640170A1 (de) 1998-04-02
DE19640170B4 DE19640170B4 (de) 2006-03-23

Family

ID=7807346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996140170 Expired - Fee Related DE19640170B4 (de) 1996-09-28 1996-09-28 Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19640170B4 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11470995B2 (en) * 2017-05-30 2022-10-18 Simonelli Group S.P.A. System for detecting a filter holder in a dispensing assembly of a coffee machine
DE102021133074A1 (de) 2021-12-14 2023-06-15 Eugster/Frismag Ag Pulverhalter für eine Getränkezubereitungsvorrichtung

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITFI20070206A1 (it) 2007-09-14 2009-03-15 Saeco Ipr Ltd "un porta-filtro per macchine da caffe' con dispositivi per la regolazione della qualita' del caffe' e macchina comprendente detto porta-filtro"

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2245318A1 (en) * 1973-04-16 1975-04-25 Antargaz Coffee charging accessory for percolator - sleeve containing charge vessel screws onto water discharge outlet
DE59304305D1 (de) * 1993-07-16 1996-11-28 Eugster Frismag Ag Einführhilfe für den Siebhalter einer Espressomaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11470995B2 (en) * 2017-05-30 2022-10-18 Simonelli Group S.P.A. System for detecting a filter holder in a dispensing assembly of a coffee machine
DE102021133074A1 (de) 2021-12-14 2023-06-15 Eugster/Frismag Ag Pulverhalter für eine Getränkezubereitungsvorrichtung
DE102021133074B4 (de) 2021-12-14 2024-08-01 Eugster/Frismag Ag Pulverhalter für eine Getränkezubereitungsvorrichtung und Getränkezubereitungsvorrichtung umfassend einen Pulverhalter

Also Published As

Publication number Publication date
DE19640170B4 (de) 2006-03-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1057493A2 (de) Kartuschenhalter für eine Dialysemaschine
EP0649935B1 (de) Wäschespinne
DE3500093A1 (de) Leichter schutzschirm in zeltform mit einem aus tuch bestehenden dach
DE60104436T2 (de) Mittels eines drehbaren deckels geschlossenes kochgefäss
DE2322608B2 (de) Halterung zum lösbaren Anbringen eines Arbeitsgeräts am Rahmen eines Schleppers
DE3719984C2 (de)
DE69004602T2 (de) Interventionsvorrichtung, insbesondere zur Prüfung, Inspektion und Wartung von Wärmeaustauschern.
EP1378599B1 (de) Wäschespinne
EP0098482A2 (de) Hub- bzw. Absetzvorrichtung für transportable Behälter, z.B. Container, Shelter, Wechselaufbauten oder dgl.
DE4000881A1 (de) Filtervorrichtung zur herstellung von aromaauszuegen
DE19640170A1 (de) Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens
DE69419912T2 (de) Schwimmbeckenabdeckung
DE3129851A1 (de) Mehrteiliger moebelfuss aus kunststoff
WO2004055277A1 (de) Brausehalter
DE29619248U1 (de) Ring-Display
DE19613977C2 (de) Reinigungsgerät zum Wischen von Fußböden mit einem klappbaren Halter für einen Wischbezug
EP1776499B1 (de) Wäscheschirm
DE29604992U1 (de) Schirm
DE102004060512B3 (de) Wäschespinne
DE10035382C1 (de) Vorrichtung zur Höhenverstellung von Präsentierständern
CH702820B1 (de) Aushängbares Gelenk sowie Schachtabdeckung mit mindestens einem solchen Gelenk.
DE102011100333B3 (de) Abstellvorrichtung für Wäschekörbe
DE102016008227A1 (de) Befestigungsvorrichtung
EP0529431B1 (de) Becken und Aufnahmevorrichtung für langgestreckte Kernreaktorbrennelemente
DE1635412C (de) Wäscheaufhängevorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20110401