DE19640170A1 - Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens - Google Patents
Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines ZylinderkolbensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Espressomaschine mit einem Fil
terträger in Form eines Zylinderkolbens nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Bei derartigen bekannten Espressomaschinen weist der Filter
träger in der Regel über seinen oberen äußeren Umfang verteilt
drei Bajonettnasen auf, die mit entsprechenden Bajonettschlit
zen und Bajonettflügeln als Bajonettverschlußelemente an einem
feststehenden Aufsteckteil der Espressomaschine in Eingriff
gelangen, nachdem der Filterträger manuell mittels eines Hand
griffs von unten an das Aufsteckteil in eine Eingriffsposition
der genannten Bajonettverschlußelemente herangeführt ist.
Anschließend kann der Filterträger durch horizontales Schwen
ken nach rechts mit dem Aufsteckteil verriegelt werden, wobei
eine dampf- und flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen dem
Aufsteckteil und dem Filterträger unter Einschluß eines in den
Filterträger eingesetzten Filtersiebs entsteht. Nachdem der
Filterträger dergestalt in seiner Brühposition verriegelt ist,
können heißes Wasser von oben aus dem Aufsteckteil der Espres
somaschine in das Kaffeemehl, welches von dem Filtersieb auf
genommen ist, einströmen, um den Kaffee zu brühen. Danach wird
durch entgegengesetztes Schwenken des Filterträgers, welches
wiederum manuell über den Handgriff erfolgt, der Filterträger
in seine Eingriffsposition zurückgeschwenkt, wonach er nach
unten von dem Aufsteckteil entfernt werden kann.
Diese Handhabung des Filterträgers erfolgt zwar durch routi
niertes Bedienungspersonal zufriedenstellend, kann aber für
weniger Geübte insofern schwierig sein, als bei dem Heranfüh
ren des Filterträgers mit eingesetztem Filtersieb und Kaffee
mehl von unten an das Aufsteckteil dessen Öffnung sowie die
Bajonettverschlußelemente verdeckt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Espresso
maschine der eingangs genannten Gattung so weiter zu entwic
keln, daß auch Ungeübte den Filterträger mit eingesetztem
Filtersieb zuverlässig und leicht mit dem Aufsteckteil ver
binden können.
Diese Aufgabe wird durch die Ausbildung der Espressomaschine
mit einem Einführhilfsteil gemäß dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 gelöst.
In dieses Einführhilfsteil, welches unverlierbar mit dem Auf
steckteil der Espressomaschine verbunden ist, ist es möglich,
den Filterträger mit dem Filtersieb kontrolliert und sichtbar
einzusetzen, indem dieser in den Filterträger seitlich, also
nicht von unten, eingeführt wird und anschließend durch das
weitgehende normale Verschwenken mittels des Handgriffs des
Filterträgers zwangsläufig von der unteren Einführposition in
die darüberliegende Eingriffsposition geführt wird, wonach er
durch weiteres Schwenken wiederum zwangsläufig in die Brühpo
sition verschwenkt werden kann. Die Handhabung des Filterträ
gers erfolgt also in der ersten kritischen Einführphase kon
trolliert sichtbar und daran anschließend zwangsläufig ohne
die Aufmerksamkeit des Bedieners zu beanspruchen. Damit ist
die Handhabung des Filterträgers vereinfacht, nachdem das
Einführhilfsteil einmal an das ortsfeste Aufsteckteil der
Espressomaschinen angesetzt ist.
Vorteilhafte Realisierungen des Einführhilfsteils sowie der
mit diesem zusammenwirkenden Elemente des Aufsteckteils der
Espressomaschine und des Filterträgers in Form eines Zylinder
kolbens sind in den Unteransprüchen angegeben:
Nach Anspruch 2 ist das Einführhilfsteil im wesentlichen als Hohlzylinder geformt, der einen an den Zylinderkolben als Filterträger angepaßten unteren Abschnitt mit einem Boden mit einer Auslauföffnung aufweist, auf der sich der Zylinderkolben stützt. Weiterhin weist das Einführhilfsteil nach Anspruch 2 eine seitliche Öffnung auf, durch die der Zylinderkolben in das Einführhilfsteil von der Seite eingeschoben werden kann. Dazu ist ein Zylindermantel des Einführhilfsteils im wesentli chen halbseitig aufgeschnitten und etwas höher als es der Höhe des Zylinderkolbens mit eingesetztem Filtersieb entspricht. Weiterhin sind nach Anspruch 2 innen in dem Einführhilfsteil und außen an dem Zylinderkolben Elemente angeordnet, die eine lösbare verdrehsichere Verbindung zwischen dem Einführhilfs teil und dem eingeführten Zylinderkolben bilden.
Nach Anspruch 2 ist das Einführhilfsteil im wesentlichen als Hohlzylinder geformt, der einen an den Zylinderkolben als Filterträger angepaßten unteren Abschnitt mit einem Boden mit einer Auslauföffnung aufweist, auf der sich der Zylinderkolben stützt. Weiterhin weist das Einführhilfsteil nach Anspruch 2 eine seitliche Öffnung auf, durch die der Zylinderkolben in das Einführhilfsteil von der Seite eingeschoben werden kann. Dazu ist ein Zylindermantel des Einführhilfsteils im wesentli chen halbseitig aufgeschnitten und etwas höher als es der Höhe des Zylinderkolbens mit eingesetztem Filtersieb entspricht. Weiterhin sind nach Anspruch 2 innen in dem Einführhilfsteil und außen an dem Zylinderkolben Elemente angeordnet, die eine lösbare verdrehsichere Verbindung zwischen dem Einführhilfs teil und dem eingeführten Zylinderkolben bilden.
Diese Elemente, die eine lösbare verdrehsichere Verbindung
zwischen dem Einführhilfsteil und dem eingeführten Zylinder
kolben bilden, sind nach Anspruch 3 eine längliche Mitnahmena
se außen unter dem Boden des Zylinderkolbens sowie ein seit
lich offener Einführschlitz in dem Boden des Einführhilfs
teils. Die Mitnahmenase außen unter dem Boden des Zylinderkol
bens kann weitgehend gleich wie eine sonst übliche Verstärkung
unten an dem Boden des Zylinderkolbens ausgebildet sein, wel
che eine Auslauföffnung umgibt. Die Mitnahmenase unten an dem
Zylinderkolben und der Einführschlitz in dem Boden des Ein
führhilfsteils sind jedoch hier so dimensioniert, daß die
Mitnahmenase leicht in den Einführschlitz eingeschoben werden
kann, aber gegen radiale Verdrehung kein großes Spiel bildet.
Die Elemente, die nach dem Einführen des Zylinderkolbens in
das Einführhilfsteils gewährleisten, daß der Zylinderkolben in
die Eingriffsposition der Bajonettelemente geführt wird und
anschließend ohne weiteres verriegelt werden kann, bestehen
nach Anspruch 4 darin, daß an einer Innenseite des Einführ
hilfsteils Führungszapfen angeordnet sind, die in je einem
Schlitz in den Aufsteckteil geführt sind, und daß jeder
Schlitz einen Abschnitt mit einer Gewindesteigung, über den
das Einführhilfsteil zwischen der unteren Einführposition und
der Eingriffsposition der Bajonettelemente geführt wird, und
einem sich daran anschließenden horizontalen Abschnitt be
steht, über den das Einführhilfsteil zwischen der Eingriff
sposition der Bajonettelemente und der Brühposition (= Ver
riegelungsposition) geführt wird. Die beiden Abschnitte in dem
Schlitz bilden also eine Art Fotogewinde zur Steuerung der
Hubbewegung und anschließenden Verriegelungsbewegung sowie
umgekehrt Entriegelungsbewegung und Absenkbewegung des Zylin
derkolbens. Der gesamte Bedienungsablauf nach dem Einführen
des Zylinderkolbens bis zum Verriegeln des Zylinderkolbens in
der Brühposition erfolgt also durch eine einzige Schwenkbewe
gung, in der Regel nach rechts, und analog umgekehrt das En
triegeln bis zum Absenken des Filterträgers in die Entnahmepo
sition bzw. zum Herausziehen des Filterträgers aus dem Ein
führhilfsteil.
Für eine kippsichere Führung des Einführhilfsteils an dem
Ansatz der Espressomaschine sind zweckmäßig gemäß Anspruch 5
drei Führungszapfen über einen Innenumfang des Einführhilfs
teils gleichmäßig verteilt angeordnet und dementsprechend drei
Schlitze in der Art eines Fotogewindes in den Aufsteckteil
angeordnet.
Zur einfachen Anbringung des Einführhilfsteils an dem orts
festen Ansatz des Espressomaschine umfaßt dieses gemäß An
spruch 6 eine im wesentlichen zylindrische Hülse aus einem fe
dernden Material, aus dem oben federnde Lappen ausgeformt
sind, welche je einen Führungszapfen tragen. Das Einführhilfs
teil mit dieser Hülse kann einfach unverlierbar auf den Auf
steckteil aufgesprengt werden, wobei die federnden Lappen die
Führungszapfen in die zugehörigen Schlitze des Ansatzes ein
schnappen lassen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
anhand einer Zeichnung mit sechs Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Zylinderkolben als Filterträger in einer
schaubildlichen Ansicht;
Fig. 2 den Filterkolben in einer Ansicht von unten;
Fig. 3 eine erste Ausführungsform eines Einführhilfs
teils in einer schaubildlichen Ansicht;
Fig. 4 als Ausschnitt aus einer Espressomaschine des
sen ortsfestes Aufsteckteil in einer vertikalen
Ebene teilweise geschnitten;
Fig. 5 einen Winkelschnitt in zwei vertikalen Ebenen,
in denen je ein Führungszapfen liegt, einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung, bei der
das Einführhilfsteil mit eingesetztem Zylin
derkolben sich in einer Einführposition befin
det und
Fig. 6 die zweite Ausführungsform nach Fig. 5 in der
grundsätzlichen gleichen Schnittdarstellung,
jedoch in Brühposition.
In den Fig. 1 und 2 weist ein allgemein mit 1 bezeichneter
Zylinderkolben als Filterträger an seinem oberen Rand 2 in
gleichmäßigem Umfangsabstand zueinander angeordnet drei übli
che Bajonettnasen 3, 4, 5 auf. Von einem Boden 6 des Zylinder
kolbens steht nach unten eine längliche, wie aus den Fig. 1
und 2 ersichtlich geformte Mitnahmenase 7 ab, durch die eine
Ablauföffnung 8 verläuft. Seitlich ragt aus dem Zylinderkolben
ein Handgriff 9 zur Handhabung des Zylinderkolbens heraus.
An dem Außenumfang des Zylinderkopfes angepaßt ist ein all
gemein mit 10 bezeichnetes Einführhilfsteil, welches aus einem
dünnen, federnd nachgiebigen Material besteht, und im wesent
lichen zylinderförmig ausgebildet ist, und zwar so, daß ein in
das Einführhilfsteil eingeschobener zugehöriger Zylinderkolben
1 in diesem weitgehend formschlüssig anliegt. Zum Einschieben
des Zylinderkolbens weist das Einführhilfsteil eine seitliche
Öffnung 11 auf, sowie einen Boden 12 des Einführhilfsteils
einen seitlich offenen Einführschlitz 13.
Aus einem oberen Abschnitt des Einführhilfsteils ragen innen
drei Führungszapfen 14-16 über den Innenumfang gleichmäßig
verteilt heraus.
Der Grundkörper der Einführhilfe besteht - abgesehen von dem
Boden 12 - aus einer Hülse aus elastisch federndem Material
zylindrischer Form, die zur Aufnahme der Führungszapfen 14-16
je einen federnden Lappen, z. B. 17, aufweist, mittels derer
ein einfaches Aufsprengen der Einführhülse auf das Aufsteck
teil möglich ist. Infolge der Ausbildung der Einführhilfe
insbesondere in dem Bereich, in dem die mit 18 bezeichnete
Hülse in den Boden übergeht bzw. an diesem befestigt ist, wird
ein Aufstecken des Einführhilfsteils auf das ortsfeste Auf
steckteil der Espressomaschine ermöglicht, welches in Fig. 4
allgemein mit 19 bezeichnet ist.
Dieses Aufsteckteil 19 umfaßt in üblicher Weise Verriegelungs
schlitze 20, die mit den Bajonettnasen 3-5 des Zylinderkol
bens 1 zusammenwirken. In Fig. 4 ist eine dieser Bajonettnasen
5 gezeigt.
Aus Fig. 4 ist weiterhin ein Schlitz 21 in einer annähernd
zylindrischen Wand des Aufsteckteils ersichtlich, die mit 22
bezeichnet ist. In Fig. 4 ist weiterhin angedeutet, wie in den
Schlitz 21 der Führungszapfen 14 eingreift. Der Schlitz be
steht aus einem ersten Abschnitt 23 mit einer Gewindesteigung
und einem sich daran anschließenden zweiten, horizontalen
Abschnitt 24. Auf die Bedeutung dieser Abschnitt wird weiter
unten eingegangen, nachdem zunächst die Struktur der zweiten
Ausführungsform erläutert wird, die teilweise detaillierter
ist und aus den nachfolgend zu besprechenden Fig. 5 und 6
hervorgeht. Dabei werden gleiche Teile mit übereinstimmenden
Bezugszeichen gezeichnet. Insbesondere der Zylinderkolben 1
ist im wesentlichen der gleiche wie in den Fig. 1 und 2 darge
stellt; in den Fig. 5 und 6 ist aber ein Filtersieb 25, wel
ches den Kaffeemehl aufnimmt, als in den Zylinderkolben 1 ein
gesetzt dargestellt.
In der zweiten Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist das
Einführhilfsteil, welches allgemein mit 26 bezeichnet ist, mit
einem unteren zylindrischen Abschnitt 27, der sich weitgehend
an die Form des in ihm frei drehbaren Zylinderkolbens 1 an
schmiegt und einen Boden 28 mit Ablauföffnung 29 in einer
Mitnahmenase 30 aufweist, sowie einen oben zylindrischen Ab
schnitt größeren Durchmessers 31 ausgebildet. Der obere Ab
schnitt 31 trägt innen wenigstens zwei Führungszapfen 32 und
33 an je einem federnden Lappen 43, 44, die um eine gedachte
Biegelinie 45 bzw. 46 federnd aufbiegbar sind. Diese Zapfen
greifen in je einen Schlitz 34, 35 in einem ortsfesten Auf
steckteil 36 der Espressomaschine ein. Die Schlitze 34, 35
sind analog zu dem Schlitz 21 in Fig. 4 ausgebildet. Sie be
stehen wiederum aus einem Abschnitt relativ großer Steigung in
der Art eines Fotogewindes und einem sich daran anschließenden
horizontalen Abschnitt.
Zur Beschreibung der Funktion ist zunächst davon auszugehen,
daß in der ersten Ausführungsform das Einführhilfsteil 10 auf
das Aufsteckteil 19 der Espressomaschine so aufgesteckt ist,
daß die Führungszapfen 14-16 in die Schlitze, z. B. 21, in
dem Aufsteckteil 19 eingreifen und in dieses durch die federn
den Lappen 17, 17a, 17b, bzw. 43, 44 in Fig. 5 gehalten wer
den. Die Ausgangsstellung des Einführhilfsteils ist dann wie
in Fig. 4 dargestellt, so daß sich die Führungszapfen, z. B.
14, in der tiefsten Stellung in dem ersten Abschnitt 23 des
Schlitzes 21, also ganz unten befinden. Für die zweite Aus
führungsform ist diese Situation in Fig. 5 gezeigt: Darin sind
die federnden Lappen 43, 44 bezeichnet, deren Führungszapfen
32, 33 sich in Schlitzen 34, 35 unten befinden.
Nachdem die Hülse 18 des Einführhilfsteils 10 in Fig. 3 auf
das ortsfeste Aufsteckteil 19 der Espressomaschine in Fig. 4
aufgesprengt ist und damit unverlierbar mit dem Aufsteckteil
verbunden ist, wobei sich das Einführhilfsteil in seiner unte
ren Einführposition befindet, kann der Zylinderkolben 1 mit
eingesetzten Filtersieb und Kaffeemehl in die seitliche Öff
nung 11 des Einführhilfsteils eingeschoben werden. Die seitli
che Öffnung 11 erstreckt sich über etwa den halben Umfang des
Einführhilfsteils 10, so daß der Zylinderkolben 1 durch diese
seitliche Öffnung eingeschoben werden kann. Dabei wird die
Mitnahmenase 7 unten an dem Boden 6 des Zylinderkolbens in den
Einführschlitz 13 in dem Boden 12 des Einführhilfsteils einge
schoben. So wird eine drehfeste Verbindung zwischen dem Zylin
derkolben 1 und dem Einführhilfsteil 10 hergestellt.
Wenn anschließend der Zylinderkolben 1 mit dem Handgriff 10
nach rechts geschwenkt wird, überträgt er diese Schwenkbewe
gung auf das Einführhilfsteil 10, welches dadurch zunächst aus
der in Fig. 4 mit dem Führungszapfen 14 angedeuteten Position,
über den ersten Abschnitt 23 des Schlitzes 21 angehoben wird,
bis die Bajonettnasen 3-5 durch Verriegelungsschlitze, z. B.
20, in die Eingriffsposition der Bajonettnasen an Verriege
lungsschlitzen 20 gelangen. Durch Weiterschwenken gelangt dann
der Zylinderkolben 1 in dem Einführhilfsteil 10 in die Brühpo
sition, wobei das Einführhilfsteil 10 mit dem eingesetzten
Zylinderkolben 1 durch die Führungszapfen 14-16 in dem zwei
ten Abschnitt 24 des Schlitzes horizontal geführt werden, bis
zum Verriegeln des Bajonetts mit den Bajonettnasen 3-5 und
Bajonettschlitzen bzw. Auflagen 37, 38.
Nach dem Brühvorgang wird der Handgriff 9 nach links ge
schwenkt, wodurch der Zylinderkolben aus der Brühposition
entriegelt wird und anschließend, wenn die Führungszapfen 14-16
in den geneigten Abschnitt des Schlitzes gelangen, in die
Einführposition abgesenkt wird, in der der Zylinderkolben 1
aus dem Einführhilfsteil 10 herausgezogen werden kann. Es sei
an dieser Stelle bemerkt, daß der Abschnitt 23 eine Gewinde
kurve bildet, die in den zweiten horizontalen Abschnitt über
geht, so daß die oben geschilderten Vorgänge - Einführen des
Zylinderkolbens und Schwenken bis in die Brühposition bzw.
Herausschwenken aus der Brühposition zurück in die Einführ
position zur Entnahme des Zylinderkolbens - nur mit einer
Schwenkbewegung des Handgriffs erfolgen, wobei der Zylinder
kolben gesteuert angehoben bzw. abgesenkt wird.
In dem Fig. 5 und 6 ist die Lage des Einführhilfsteils 26
sowie des in diesen eingesetzten Zylinderkolbens bezüglich des
Aufsteckteils 36 der Espressomaschine in der Einführposition
und in der Brühposition noch einmal detaillierter dargestellt.
So kann aus Fig. 5, in der die Einführposition gezeigt ist,
entnommen werden, daß der auf dem nicht bezeichneten Boden des
Einführhilfsteils 26 ruhende Zylinderkolben soweit abgesenkt
ist, daß sich dessen Bajonettnasen - zu sehen sind die Bajo
nettnasen 3 und 4 - unterhalb der zweiten Bajonettelemente
befinden, die hier durch Bajonettauflagen 39, 40 gebildet
sind.
Erst wenn durch Verschwenken des Einführhilfsteils 26 um die
gedachte vertikale Achse 42 dieses Einführhilfsteils den Zy
linderkolben 1 mit eingesetztem Filtersieb 25 so angehoben
hat, daß sich die Bajonettnasen 3 und 4 über den Bajonettauf
lagen 39, 40 befinden, können diese in die in Fig. 6 darge
stellte Brühposition in üblicher Weise horizontal geschwenkt
werden. Dabei wird eine dichte Verbindung zwischen dem Zylin
derkolben bzw. dem in ihn eingesetzten Filtersieb und einer
Dichtung 41 in dem Aufsteckteil 36 erreicht, wonach der Brüh
vorgang erfolgen kann. - Nach Beendigung des Brühvorgangs wird
wieder der Zylinderkolben mit dem Filtersieb in die in Fig. 5
gezeigte Einführposition zurückgeschwenkt, wonach der Zylin
derkolben aus dem Einführhilfsteil 26 herausgezogen werden
kann.
Claims (6)
1. Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines
Zylinderkolbens, der auf einer Außenseite erste Bajonett
verschlußelemente aufweist, die geeignet sind, mit zwei
ten Bajonettverschlußelementen an einem ortsfesten Auf
steckteil der Espressomaschine durch Schwenken des Filt
erträgers um eine durch das Aufsteckteil verlaufende
gedachte vertikale Schwenkachse in einer Brühposition
lösbar verriegelt zu werden, nachdem der Filterträger von
unten an das Aufsteckteil in eine Eingriffsposition der
Bajonettverschlußelemente gehoben ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Einführhilfsteil (10; 26) mit Mitteln (11, 13) zum
seitlichen Einführen des Filterträgers (1) und mit Ele
menten (14, 15, 16; 32, 33) zum Schwenken um die vertikale
Schwenkachse (42) vorgesehen ist, und daß das Einführ
hilfsteil (10; 26) an dem Aufsteckteil (19; 36) dergestalt
um die vertikale Schwenkachse (42) schwenkbeweglich ange
bracht ist, daß das Einführhilfsteil (10; 26) zusammen
mit dem in dieses horizontal eingeführten Filterträger
(1) über einen ersten Schwenkabschnitt zwischen einer
unteren Einführposition und der darüberliegenden Ein
griffsposition der Bajonettverschlußelemente (3-5) heb- bzw.
senkbar ist, und in einem sich an den ersten
Schwenkbereich anschließenden zweiten Schwenkbereich
zwischen der Eingriffsposition und der Brühposition im
wesentlichen in gleichbleibender Höhe schwenkbar ist.
2. Espressomaschinen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einführhilfsteil (10; 26) im wesentlichen als
Hohlzylinder geformt ist, der einen an den Zylinderkolben
(1) als Filterkörper angepaßten unteren Abschnitt mit
einem Boden (12; 28) mit einer Auslauföffnung (8) auf
weist, auf den sich der Zylinderkolben (1) stützt, daß
das Einführhilfsteil (10; 26) eine seitliche Öffnung (11)
aufweist, durch die der Zylinderkolben (1) in das Ein
führhilfsteil (10; 26) einschiebbar ist, und daß innen in
dem Einführhilfsteil (10, 26) und außen an dem Zylinder
kolben (1) Elemente (13; 30; 7) angeordnet sind, die eine
lösbare, verdrehsichere Verbindung zwischen dem Einführ
hilfsteil (10; 26) und dem eingeführten Zylinderkolben
(1) bilden.
3. Espressomaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Elemente, die eine lösbare, verdrehsicher Ver
bindung zwischen dem Einführhilfsteil (10; 26) und dem
eingeführten Zylinderkolben (1) bilden, eine längliche
Mitnahmenase (7; 30) außen unter dem Boden (6; 28) des
Zylinderkolbens (1) sowie ein seitlich offener Einführ
schlitz (13) in dem Boden (12, 28) des Einführhilfsteils
(10; 26) vorgesehen sind.
4. Espressomaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer Innenseite des Einführhilfsteils (10; 26)
Führungszapfen (14-16; 32,33) angeordnet sind, die in je
einem Schlitz (21; 34, 35) in dem Aufsteckteil (19; 36)
geführt sind, und daß jeder Schlitz (21) einen Abschnitt
(23) mit einer Gewindesteigung, über den das Einführ
hilfsteil (10; 26) zwischen der unteren Einführposition
und der Eingriffsposition der Bajonettelemente (3-5) ge
führt
wird, und einen sich daran anschließenden horizontalen
Abschnitt (24) aufweist, über den das Einführhilfsteil
(10; 26) zwischen der Eingriffsposition der Bajonettele
mente (3-5) und der Brühposition geführt wird.
5. Espressomaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß drei Führungszapfen (14-16; 32, 33) über einen Innen
umfang des Einführhilfsteils (16; 26) gleichmäßig ver
teilt angeordnet sind und dementsprechend drei Schlitze
(21; 34,35) in dem Aufsteckteil (19; 36).
6. Espressomaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einführhilfe (10) eine im wesentlichen zylindri
sche Hülse (18) aus einem federnden Material umfaßt, die
zur Aufnahme der Führungszapfen (14, 15, 16) je einen fe
dernden Lappen (17, 17a, 17b; 43) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996140170 DE19640170B4 (de) | 1996-09-28 | 1996-09-28 | Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996140170 DE19640170B4 (de) | 1996-09-28 | 1996-09-28 | Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19640170A1 true DE19640170A1 (de) | 1998-04-02 |
| DE19640170B4 DE19640170B4 (de) | 2006-03-23 |
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ID=7807346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996140170 Expired - Fee Related DE19640170B4 (de) | 1996-09-28 | 1996-09-28 | Espressomaschine mit einem Filterträger in Form eines Zylinderkolbens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19640170B4 (de) |
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