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DE1213030B - Mit mehreren Kontaktsaetzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestueckte Kontakt-einrichtung, insbesondere fuer Anschlussklemmen von Schutzgeraeten - Google Patents

Mit mehreren Kontaktsaetzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestueckte Kontakt-einrichtung, insbesondere fuer Anschlussklemmen von Schutzgeraeten

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Publication number
DE1213030B
DE1213030B DES75038A DES0075038A DE1213030B DE 1213030 B DE1213030 B DE 1213030B DE S75038 A DES75038 A DE S75038A DE S0075038 A DES0075038 A DE S0075038A DE 1213030 B DE1213030 B DE 1213030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact members
shaft
movement
actuation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES75038A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES75038A priority Critical patent/DE1213030B/de
Priority to CH730862A priority patent/CH395247A/de
Publication of DE1213030B publication Critical patent/DE1213030B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
    • H01R4/5008Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using rotatable cam
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/20Interlocking, locking, or latching mechanisms
    • H01H9/24Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking two or more parts of the mechanism for operating contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/20Interlocking, locking, or latching mechanisms
    • H01H9/26Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking two or more switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24Terminal blocks
    • H01R9/26Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting
    • H01R9/2625Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting with built-in electrical component
    • H01R9/2633Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting with built-in electrical component with built-in switch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Mit mehreren Kontaktsätzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestückte KontakteiarMitung, insbesondere für Anschlußklemmen von Schutzgeräten Häufig ist es erforderlich, mehrere Kontaktsätze in einer bestimmten zeitlichen Folge nacheinander zu betätigen. Dies ist beispielsweise der Fall beim Prüfen von Schutzgeräten, die im Rahmen von Einrichtungen für den Selektivschutz, den Überstromzeitschutz oder einen beliebigen anderen Schutz für elektrische Netze oder Anlagen Verwendung finden sollen. Um ein Fehlauslösen der Schutzeinrichtung beim Betätigen der Kontaktsätze zu vermeiden, müssen zunächst die Anschaltkontaktglieder für die Auslöseleitungen geöffnet worden; die übrigen Kontaktglieder dürfen erst dann betätigt werden, wenn die vorgenannten Anschaltkontaktglieder die durch die Betätigung zu erreichende Lage eingenommen haben.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine mit mehreren Kontaktsätzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestückte Kontakteinrichtung, die insbesondere für Anschlußklemmen von Schutzgeräten Verwendung finden soll und zusätzlich zu den Organen für die Betätigung der Kontaktsätze Mittel für die Sicherung .einer vorgegebenen Betätigungsfolge der Kontakt-Sätze aufweist. Die vorgegebene Betätigungsfolge der Kontaktsätze wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß in an sich bekannter Weise quer zur Bewegungsrichtung der beweglichen Kontaktglieder eine für alle beweglichen Kontaktglieder gemeinsame Welle angeordnet ist, die eine derartige Formgebung besitzt, daß ihre Berührungsfläche mit den bevorzugt zu betätigenden Kontaktgliedern als Gleitfläche in Bewegungsrichtung derselben verläuft und deren Betätigung zuläßt, während ihre Berührungsfläche mit den später zu betätigenden Kontaktgliedern als verriegelnder Anschlag quer zur Bewegungsrichtung dieser Kontaktglieder verläuft und deren Betätigung verhindert, und daß nach der Betätigung der bevorzugten Kontaktglieder und nach einer Verstellung der erst durch diese Betätigung freigegebenen Welle an die Stelle der quer zur Bewegungsrichtung verlaufenden Berührungsfläche mit den später zu betätigenden Kontaktgliedern eine in der Bewegungsrichtung derselben verlaufende Berührungsfläche als Gleitfläche tritt.
  • Es ist bereits ein Schalter für Hochfrequenzgeräte bekanntgeworden, der eine mit Nuten. entsprechender Steigung versehene Schaltwalze aufweist> in deren Nuten die beweglichen Kontaktglieder eintauchen, so daß die Walze bei ihrer Drehung die Kontaktsätze in bestimmter Reihenfolge betätigt. Hiervon unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand insbesondere durch die bei ihm vorgenommene Trennung zwischen den Organen zur Betätigung der Kontaktsätze einerseits und den zusätzlichen Mitteln zur Sicherung der vorgegebenen Betätigungsfolge der KQataktsätze andererseits, Auch sind die Mittel zur Lösung der Aufgabe verschieden von den in der bekannten An- ordnung vorgesehenen Mitteln.
  • Im Fall eines Schutzgerätes sind die bevorzugt zu betätigenden beweglichen Kontaktglieder die Anschaltkontaktglieder für die Auslöseleitungen. Durch die erfindungsgemäße Konstruktion ist in. diesem An= wendungsfali erreicht., daß die übrigen beweglichen Kontaktlieder erst dann betätigt werde., können, wenn die Anschaltkontaktglieder für die Auslöseleitungen bereits geöffnet sind.
  • In vielen Fällen ist es notwendig,, die bevorzugten Kontaktglieder in ihrer durch die Betätigung erreichten Lage zu verriegeln, sobald auch die weiteren Kontaktglieder betätigt sind. Daher ist es zweckmäßig, die Konstruktion gemäß der Erfindung in der Weise weiterzubilden, daß infolge der Verstellung der Welle an die Stelle der in der Bewegungsrichtung der bevorzugten Kontaktglieder als Gleitfläche verlaufenden Berührungsfläche eine quer zur Richtung der Rückstellbewegung dieser Kontaktglieder verlaufende Berührungsfläche als verriegelnder Anschlag tritt.
  • Die Rückstellbewegung der bevorzugtere Kontaktglieder wird dann durch eine weitere Verstellung der Welle eingeleitet, die zur Folge hat> daß an die Stelle der quer zur Richtung der Rückstellbewegung der bevorzugten Kontaktglieder als verriegelnder Anschlag verlaufenden Berührungsfläche eine in Richtung der Rückstellbewegung verlaufende Berührungsfläche als Gleitfläche tritt. Die weitere Verstellung der Welle kann dabei in gleicher oder entgegengesetzter Richtung wie die -zuvor- Verstellung erfolgen.
  • Vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Kontakteinrichtung so ausgebildet, daß die weitere Verstellung der Welle, die die Rückstellbewegung der bevorzugten Kontaktglieder einleitet, nur dann möglich ist, wenn die später zu betätigenden Kontaktglieder ihre Ausgangsstellung einnehmen. In diesem Fall erfolgt die Verriegelung der bevorzugten Kontaktglieder durch die Welle in Abhängigkeit von der Stellung der später zu betätigenden Kontaktglieder. Dadurch ist beispielsweise während des ganzen Prüfvorganges eines Schutzgerätes mit Sicherheit ein Fehlauslösen_ der Schutzeinrichtung vermieden, das immer dann eintritt, wenn die Anschaltkontaktglieder für die Auslöseleitungen geschlossen sind, die übrigen Kontaktglieder aber nicht ihre Ausgangsstellung einnehmen.
  • Die Kontakteinrichtung nach der Erfindung kann gleichzeitig so ausgebildet sein, daß die z. B. im Betriebszustand der Schutzschaltung sich in ihrer Ausgangsstellung befindenden beweglichen Kontaktglieder verriegelt sind. In:- diesem Fall nimmt dann -vor der Betätigung der bevorzugten Kontaktglieder die Welle eine Stellung ein, in der die Berührungsflächen mit den beweglichen Kontaktgliedern quer zu deren Bewegungsrichtungen als verriegelnde Anschläge verlaufen.
  • Die allen beweglichen Kontaktgliedern gemeinsame Welle kann durch eine Verschiebung in Achsrichtung verstellbar - sein; zweckmäßig ist aber- die Verwendung einer drehbaren Welle mit in Längsrichtung versetzten Ausnehmungen, die als Gleitflächen für an den beweglichen Kontaktgliedern vorgesehene Nasen dienen. Diese Nasen sind so ausgebildet, daß sie eine Verstellung der Welle nur bei Einhaltung der vorgegebenen Betätigungsfolge der Kontaktsätze gestatten.
  • `- Dabei ist nicht erforderlich, daß sämtliche beweglichen Kontaktglieder in einer vorgegebenen zeitlichen Aufeinanderfolge betätigt werden. Häufig wird der Fall vorliegen, daß beispielsweise beim Prüfen eines Schutzgerätes -nur die Bedingung gestellt ist, zunächst die Anschaltkontaktglieder für die Auslöseleitungen zu öffnen, während die übrigen Kontaktglieder in beliebiger Reihenfolge oder auch nur zu einem Teil betätigt werden müssen. Ebensogut ist es möglich, daß eine Anzahl von Kontaktgliedern gruppenweise in einer bestimmten Reihenfolge betätigt werden muß. -Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels für die Prüfanschlußklemme eines Schutzgerätes erläutert, wobei die F i g.1 bis 6 verschiedene Schaltstellungen wiedergeben, und zwar zeigen die F i g.1, 2 und 3 verschiedene Schaltstellungen für das bevorzugt- zu betätigende Kontaktglied 1, durch das eine Abschaltung der Auslöseleitungen veranlaßt wird, während in den F i g. 4 bis 6 die entsprechenden Schaltstellungen des später zu betätigenden Kontaktgliedes 2 wiedergegeben sind. Die bewegliehen Kontaktglieder sämtlicher Kontaktsätze sind hintereinander auf dem gemeinsamen Isolierteil 3 angeordnet. Das Isolierteil 3 wird von der Winkelschiene 4 gehalten, die auf dem Gehäuse 5 des nicht dargestellten Schutzgerätes befestigt ist. -Gemäß der Erfindung ist die für die beweglichen Kontaktglieder 1, 2 gemeinsame Welle .6 vorgesehen, die durch geeignete Formgebung den vorgegebenen zeitlichen Ablauf der Betätigung der verschiedenen Kontaktglieder gewährleistet. Diese Welle besitzt, wie ein Vergleich der in den F i g.1 und 4 gezeigten Stellung I bzw. der in den F i g. 2 und 5 gezeigten Stellung 1I bzw. der in den F i g. 3 und 6 gezeigten Stellung III erkennen läßt, in Längsrichtung gegeneinander versetzte Ausnehmungen 7 und B. In der Ausgangsstellung aller beweglichen Kontaktglieder verlaufen die Berührungsflächen 9 und 10 (Stellung I der Welle 6) mit den bevorzugt zu betätigenden Kontaktgliedern 1 und den später zu betätigenden Kontaktgliedern 2 als verriegelnde Anschläge quer zur Bewegungsrichtung der jeweiligen Kontaktglieder, so daß eine Betätigung dieser Kontaktglieder nicht möglich ist.
  • In dieser Schaltstellung verbinden die bevorzugt zu betätigenden Kontaktglieder 1 den Außenanschluß 11, der im. Fall eines Schutzgerätes dem zu überwachenden Netz oder der zu überwachenden elektrischen Einrichtung zugeordnet ist, mit dem Innenanschluß 12, der beispielsweise zum Schutzgerät führt. Entsprechende Anschlüsse 13. und 14 sind gemäß F i g. 4 den später zu betätigenden Kontaktgliedern 2 zugeordnet.
  • -Die Welle 6 ist in dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel durch Drehen verstellbar. Durch eine erste Verdrehung der Welle aus der in den F i g. 1 und 4 gezeigten Stellung I in die in den F i g. 2 und 5 wiedergegebene Stellung II wird erreicht, daß ihre Berührungsfläche 15 mit den bevorzugt zu betätigenden Kontaktgliedern 1 als Gleitfläche für die Nasen 17 in Bewegungsrichtung dieser Kontaktglieder und ihre Berührungsfläche 16 mit den später zu betätigenden Kontaktgliedern 2 als verriegelnder Anschlag für die Nasen 19 quer zur Bewegungsrichtung der letztgenannten Kontaktglieder verläuft. Dadurch ist sichergestellt, daß zunächst nur die bevorzugt zu. betätigenden Kontaktglieder betätigt werden können, während die später zu betätigenden Kontaktglieder 2 nach wie vor in ihrer Ausgangsstellung verriegelt sind.
  • Die F i g. 2 läßt erkennen, daß infolge der konstruktiven Gestaltung der Nasen 17 der bevorzugten Kontaktglieder 1 die Welle 6 erst dann wieder verstellt werden kann, wenn die bevorzugten Kontaktglieder betätigt worden sind. Dann befindet sich nämlich die Welle 6 in einer Ausnehmung 18 dieser Nasen und kann, wie F i g. 3 erkennen läßt, in die Stellung III gedreht werden. Durch diese Verstellung, für die die Welle also erst durch die Betätigung der bevorzugten Kontaktglieder 1 freigegeben ist; tritt an die Stelle der quer zur -Bewegungsrichtung verlaufenden Berührungsfläche 16- mit der entsprechend geformten Nase 19 der .später zu betätigenden Kontaktglieder 2 (s. F i g. 5) eine in der Bewegungsrichtung dieser Kontaktglieder verlaufende Berührungsfläche 20 (s. F i g. 6) als Gleitfläche. Dadurch wird die Verriegelung der- Ausgangsstellung- der später zu betätigenden Kontaktglieder 2 aufgehoben, und diese können, wie F i g. 6 zeigt, betätigt werden. Die Ausnehmung 18 in den Nasen 17 der bevorzugten Kontaktglieder 1 dient nicht nur dazu, nach der Betätigung dieser Kontaktglieder die Betätigung der später zu betätigenden Kontaktglieder zu ermöglichen, sondern sie verhindert zugleich die Rückstellung: der Kontaktglieder 1, wenn sich nicht alle später zu betätigenden Kontaktglieder in ihrer in k' i g. 4 dargestellten Ausgangsstellung befinden. Da nämlich; -wie F i g. 3 zeigt, in- der Stellung III der Welle 6 diese .in die Ausnehmung 18 hineingedreht ist, ist in dieser Stellung der Welle an die Stelle der in der Bewegungsrichtung der bevorzugten Kontaktglieder 1 als Gleitfläche verlaufenden Berührungsfläche 15 (s. F i g. 2) eine quer zur Richtung der Rückstellbewegung dieser Kontaktglieder verlaufende Berührungsfläche 21 als verriegelnder Anschlag getreten. Eine weitere Verstellung der Welle, durch die die Rückstellung der bevorzugten Kontaktglieder 1 ermöglicht würde, wird erst dann zugelassen, wenn sich sämtliche später zu betätigenden Kontaktglieder 2 in ihrer Ausgangsstellung befinden, da während dieser Zeit die Stellung 111 der Welle 6 durch geeignete Formgebung der Nase 19 dieser Kontaktglieder verriegelt ist.
  • Die zur Rückstellung der bevorzugten Kontaktglieder erforderliche Verstellung der Welle kann durch Drehen derselben in Richtung der bisherigen Verstellungen oder in Gegenrichtung erfolgen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel können nach Betätigung der bevorzugten Kontaktglieder 1 die später zu betätigenden Kontaktglieder 2 in beliebiger Reihenfolge betätigt werden. Es ist einzusehen, daß auch andere Bedingungen hinsichtlich der Betätigungsfolge der Kontaktglieder, wie eine weitere zeitliche Unterteilung in mehrere Gruppen, durch entsprechende Ausgestaltung der Ausnehmungen in der Welle im Verein mit geeignet gewählten Nasen 17 bzw.19 in den verschiedenen beweglichen Kontaktgliedern erfüllt werden können. Es ist ferner möglich, zusätzlich an einzelnen beweglichen Kontaktgliedern seitliche Anschläge anzuordnen, die mit entsprechenden Anschlägen an benachbarten beweglichen Kontaktgliedern zusammenwirken und eine bestimmte Betätigungsfolge benachbarter Kontaktglieder, beispielsweise eine gleichzeitige Betätigung der bevorzugten Kontaktglieder, sicherstellen.
  • Wie aus den F i g. 3 und 6 ersichtlich, ist bei der als Ausführungsbeispiel gewählten Prüfanschlußklemme für ein Schutzgerät durch Betätigung der beweglichen Kontaktglieder das Schutzgerät von der zu schützenden elektrischen Einrichtung abschaltbar und erst nach Abschaltung die Prüfeinrichtung über die Anschlußklemmen anschaltbar. Die Anschaltung geschieht mittels des Prüfanschlußsteckers 22. Statt eines Steckers können auch mehrere Stecker Verwendung finden. Dadurch, daß die Prüfanschlußstecker 22 in die Bewegungsbahn der beweglichen Kontaktglieder eingesetzt sind, wird der Vorteil erzielt, daß die Auslösekontaktglieder 1 erst dann wieder zurückgestellt werden können, wenn sämtliche Prüfanschlußstecker 22 herausgezogen sind. Ebenso ist die Prüfeinrichtung erst nach Betätigung der beweglichen Kontaktglieder in der vorgegebenen Reihenfolge an die Anschlußklemmen anschaltbar.
  • Die Erfindung ist nicht auf das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So ist es beispielsweise nicht erforderlich, daß die später zu betätigenden Kontaktglieder 2 nach ihrer Betätigung einen weiteren Stromkreis über den Kurzschließer 23 schließen. Weiterhin läßt sich die erfindungsgemäße Kontakteinrichtung, wie bereits angedeutet, den verschiedenartigsten Bedingungen hinsichtlich der Betätigungsfolge der beweglichen Kontaktglieder einzeln oder in Gruppen anpassen. Ferner braucht die Welle 6 nicht wie bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel in Längsrichtung gegeneinander versetzte Ausnehmungen . aufzuweisen; diese können vielmehr auch alle auf einer Seite des Wellenquerschnitts oder beidseitig auf der Welle angeordnet sein. Die beweglichen Kontaktglieder müssen dann entsprechend anders geformte Nasen besitzen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Mit mehreren Kontaktsätzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestückte Kontakteinrichtung, insbesondere für Anschlußklemmen von Schutzgeräten, die zusätzlich zu den Organen für die Betätigung der Kontaktsätze Mittel für die Sicherung einer vorgegebenen Betätigungsfolge der Kontaktsätze aufweist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in an sich bekannter Weise quer zur Bewegungsrichtung der beweglichen Kontaktglieder (1, 2) eine für alle beweglichen Kontaktglieder (1, 2) gemeinsame Welle (6) angeordnet ist, die eine derartige Formgebung besitzt, daß ihre Berührungsfläche (15) mit den bevorzugt zu betätigenden Kontaktgliedern (1) als Gleitfläche in Bewegungsrichtung derselben verläuft und deren Betätigung zuläßt, während ihre Berührungsfläche (16) mit den später zu betätigenden Kontaktgliedern (2) als verriegelnder Anschlag quer zur Bewegungsrichtung dieser Kontaktglieder verläuft und deren Betätigung verhindert, und daß nach der Betätigung der bevorzugten Kontaktglieder (1) und nach einer Verstellung der erst durch diese Betätigung freigegebenen Welle (6) an die Stelle der quer zur Bewegungsrichtung verlaufenden Berührungsfläche (16) mit den später zu betätigenden Kontaktgliedern (2) eine in der Bewegungsrichtung derselben verlaufende Berührungsfläche (20) als Gleitfläche tritt.
  2. 2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß infolge der Verstellung der Welle (6) an die Stelle der in der Bewegungsrichtung der bevorzugten Kontaktglieder (1) als Gleitfläche verlaufenden Berührungsfläche (15) eine quer zur Richtung der Rückstellbewegung dieser Kontaktglieder verlaufende Berührungsfläche (21) als verriegelnder Anschlag tritt.
  3. 3. Kontakteinrichtung nach einem der vorstehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Betätigung der bevorzugten Kontaktglieder (1) die Welle (6) eine Stellung einnimmt, in der die Berührungsflächen (9,10) mit den beweglichen Kontaktgliedern (1, 2) quer zu deren Bewegungsrichtungen als verriegelnde Anschläge verlaufen.
  4. 4. Kontakteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stelle der infolge der Verstellung der Welle (6) quer zur Richtung der Rückstellbewegung der bevorzugten Kontaktglieder (1) als verriegelnder Anschlag verlaufenden Berührungsfläche (21) infolge weiterer Verstellung der Welle (6) in gleicher oder entgegengesetzter Richtung eine in Richtung der Rückstellbewegung verlaufende Berührungsfläche (9) als Gleitfläche tritt.
  5. 5. Kontakteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Verstellung der Welle (6) nur möglich ist, wenn die später zu betätigenden Kontaktglieder (2) ihre Ausgangsstellung einnehmen.
  6. 6. Kontakteinrichtung nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (6) drehbar ist und in Längsrichtung versetzte Ausnehmungen (7, 8) aufweist, die als Gleitflächen für an den beweglichen Kontaktgliedern (1, 2) vorgesehene Nasen (17,19) dienen.
  7. 7. Kontakteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (17,19) eine Verstellung der Welle (6) nur bei Einhaltung der vorgegebenen Betätigungsfolge .der Kontaktsätze (1, 2) gestatten. B.
  8. Kontakteinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche für Anschlußk.emmen von Schutzgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß durch Betätigung der beweglichen Kontaktglieder (1, ?,) das Schutzgerät von der zu schützenden elektrischen Einrichtung abschaltbar und erst nach Abschaltung die Prüfeinrichtung über die Änschlußklemmen (22) anschaltbar ist.
  9. 9. Kontakteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß erst nach Betätigung der beweglichen Kontaktglieder (1, 2) die Prüfeinrichtung über die Anschlußklemmen (22) anschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 684 353;, deutsche Auslegeschrift Nr.1050 860.
DES75038A 1961-07-25 1961-07-25 Mit mehreren Kontaktsaetzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestueckte Kontakt-einrichtung, insbesondere fuer Anschlussklemmen von Schutzgeraeten Pending DE1213030B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES75038A DE1213030B (de) 1961-07-25 1961-07-25 Mit mehreren Kontaktsaetzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestueckte Kontakt-einrichtung, insbesondere fuer Anschlussklemmen von Schutzgeraeten
CH730862A CH395247A (de) 1961-07-25 1962-06-18 Mit mehreren Kontaktsätzen, vorzugsweise Messerkontakten, bestückte Kontakteinrichtung und Verwendung derselben als Anschlussklemmen an einem Schutzgerät

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DES75038A DE1213030B (de) 1961-07-25 1961-07-25 Mit mehreren Kontaktsaetzen, vorzugsweise Messerkontaktteilen, bestueckte Kontakt-einrichtung, insbesondere fuer Anschlussklemmen von Schutzgeraeten

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007137535A1 (de) * 2006-05-26 2007-12-06 Siemens Aktiengesellschaft Prüfeinrichtung für einen schaltschrank mit einem eingangsklemmenblock

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE684353C (de) * 1938-04-01 1939-11-27 Telefunken Gmbh Schalteranordnung fuer Hochfrequenzgeraete, insbesondere zur Wellenbereichumschaltung
DE1050860B (de) * 1959-02-19

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CH395247A (de) 1965-07-15

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