DE1588365C - Antriebsvorrichtung fur Hochspannungs schalter - Google Patents
Antriebsvorrichtung fur Hochspannungs schalterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Hochspannungsschalter mit einer zur
Ein- und Ausschaltung in entgegengesetztem Sinn drehbaren Betätigungswelle und einer zugleich zur
Ein- und Ausschaltung dienenden Feder, die mit einer um die Achse der Betätigungswelle drehbaren
Kurbel gelenkig verbunden ist, durch die Betätigungswelle über ein Totganggetriebe jeweils bis zu ihrer
Totpunktlage spannbar ist und nach Überschreiten der Totpunktlage über ein weiteres Totganggetriebe
die Schaltwelle des Schalters betätigt.
Bei einer bekannten Antriebsvorrichtung dieser Art (britische Patentschrift 419 575) ist keine eine
Ausschaltung bewirkende Auslösevorrichtung vorgesehen. Beim Einsatz solcher Hochspannungsschalter
für Transformatoren ist jedoch für die Antriebs-vorrichtung eine Auslösevorrichtung erwünscht, die
den hochspannungsseitig abgesicherten Transformator beim Ansprechen einer Sicherung — sei es durch
z. B. magnetische Fernauslösung oder durch mechanische Auslösung — ausschaltet und vom Netz
trennt. Dabei soll dann auch die Möglichkeit gegeben sein, daß eine Sicherungsauslösung vorhanden ist,
d. hi, beim Einschaltvorgang muß gleichzeitig sichergestellt werden können, daß die für den Ausschalt-Vorgang
notwendigen Vorrichtungen bereits wieder in einem funktionsbereiten Zustand vorliegen. Gleichzeitig
erhebt sich die Forderung, die Abmessungen der Antriebsvorrichtung möglichst klein zu halten,
um der Kleinstbauweise Rechnung zu tragen, aber auch mit möglichst einfachen Mitteln eine funktionssichere
Auslösevorrichtung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Antriebsvorrichtung eine Auslösevorrichtung
mit einer Halbwelle aufweist, - gegen die sich beim Ausschaltvorgang nach dem Überschreiten
der Totpunktlage ein mit der Kurbel fest verbundener Anschlag legt.
Gemäß einer zweckmäßigen weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der den Einschaltvorgang ausführende,
auf die Betätigungswelle aufgesteckte Betätigungshebel nach dem Einschalten — wie aus der
britischen Patentschrift 470 659 an sich bekannt — erst dann entfernt werden, wenn die Betätigungswelle
so weit zurückgedreht ist, daß der Anschlag an der Halbwelle anliegt.
An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert; darin zeigt
F i g. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung mit
Auslösevorrichtung im Einschaltzustand,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht der Antriebsvorrichtung im vorgespannten Einschaltzustand,
Fig. 3 bis 6 Schnitte durch den auf die Betätigungswclle
aufgesteckten Betätigungshebel, und zwar
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie H-II der Fig. 4,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie I-I der F i g. 3,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der
Fig. 6,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie III—III der
Fig. 5.
Die Antriebsvorrichtung nach F i g. 1 enthält eine Betätigungswclle I, auf der eine Hohlwelle 2 drehbar
iingcordnet ist und die eine aus zwei Teilen 3 und 4
I)CMcIiCDdC Kurbel Iriigt, an welcher eine auf einer
Zi^-.tange 5 aufgesteckle Federn über eine Achse 7
angreift, und sich gegen eine Welle 8 abstützt. Der Kurbelteil 4 ist mit einem Anschlag 9 versehen.
Die die Auslösevorrichtung bildende Wippe 10 (Fig. 1 und 2) besteht aus einem Trägerteil.11 und
einer als Lager für die Verriegelungs-Halbwelle 13 dienenden Platte 12, die an der Lagerplatte 14 mittels
Schrauben 15 befestigt ist. Die Verriegelungs-Halbwelle 13 ist mit dem Trägerteil 11 fest verbunden.
Die Auslösevorrichtung ist hinter der in der Zeichnung gestrichelt eingezeichneten Lagerplatte 14 angebracht.
Zum Auslösen der Auslösevorrichtung ist für die magnetische Fernauslösung an der der Kurbel zugewandten
Seite des Trägerteils 11 am Ende 11 α ein Draht 16 in eine Bohrung 17 eingehängt, der zum
Sicherungseinbau der Schalteinheit führt. Ebenso ist am anderen Ende 11 b des Trägerteils 11 ein aus der
Antriebsvorrichtung führendes Gestänge 18 für die mechanische Auslösung befestigt (Fig. 1 und 2).
Die Wirkungsweise der Antriebsvorrichtung ist folgende:
Aus F i g. 1 geht der Einschaltzustand hervor. Zu Beginn des Einschaltvorganges befand sich die aus
den Teilen 3,4 und dem Anschlag 9 bestehende Kurbel in einer unteren Lage. Die Betätigungswelle 1
ist im Uhrzeigersinn gedreht worden, wobei der Mitnehmerstift la an der im Uhrzeigersinn vorausliegenden
Flanke der Ausnehmung 2 α der Hohlwelle anlag und die Hohlwelle 2 mit der darauf angeordneten
Kurbel im Uhrzeigersinn mitnahm.
Im Einschaltzustand ist die Feder 6 entspannt und muß zum Ansprechen der Auslösevorrichtung wieder
vorgespannt werden, indem die Betätigungswelle 1 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Dabei legt sich
der an dem Kurbelteil 4 befestigte Anschlag 9 der Kurbel gegen die Verriegelungs-Halbwelle 13 und
verhindert kurz nach dem Durchlaufen einer Totpunktlage die Entspannung der Feder. Die hierdurch
gespeicherte Antriebskraft der Feder 6 dient zum Ausschalten der Schaltanlage, wenn die mechanische
Auslösung oder die magnetische Fernauslösung der Auslösevorrichtung betätigt wird.
Der vorgespannte Einschaltzustand ist aus F i g. 2 ersichtlich. Für den Fall, daß die magnetische Fernauslösung
oder die mechanische Auslösung betätigt wird, bewegt sich entweder der an dem Trägerteil 11
befestigte Draht 16 oder das Gestänge 18 in der angegebenen Pfeilrichtung (F i g. 2), so daß das mit der
Verriegelungs-Halbwelle 13 fest verbundene Trägerteil eine Drehbewegung im Gegenuhrzeigersinn ausführt
und die Halbwelle den gegen sie angelegten Anschlag 9 freigibt. Die mit dem Anschlag verbundene
Kurbel wird ausgeklinkt, und die vorgespannte Feder kann sich entspannen. Der Schalter
wird dadurch ausgeschaltet.
Damit die Auslösevorrichtung in jedem Fall funktionssicher ist, d. h., daß nach dem Einschalten
die Feder 6 zum Auslösen der Auslösevorrichtung wieder vorgespannt wird, ist eine im folgenden näher
beschriebene Maßnahme getroffen worden.
Wie aus den F i g. 3 bis 6 ersichtlich, hat der Betätigungshebel 19 einen Zapfen 20, der in den Schlitz
1 b der Betätigungswelle I gesteckt wird und diese beim Einschalten der Anlage im Uhrzeigersinn mitdreht.
Dabei kommt im Einschaltzustand (Fig. 3 und 4) der Zapfen 20 mit seinem etwas hervorstehenden
Teil 20 α des Betätigungshebels unter ein Z-förmig abgekröpftes Winkelstück 21 zu liegen, das
am Schaltgehäuse befestigt ist. Der Betätigungshebel kann dadurch nicht von der Betätigungswelle abgezogen
werden, sondern muß zu diesem Zweck im Gegenuhrzeigersinn zurückgedreht werden, wobei
gleichzeitig die Feder 6 vorgespannt und die Auslösevorrichtung auslösebereit wird. Der Betätigungshebel
kann dann von der Betätigungswelle abgezogen werden (F i g. 5 und 6).
Claims (5)
1. Antriebsvorrichtung für Hochspannungsschalter mit einer zur Ein- und Ausschaltung in
entgegengesetztem Sinn drehbaren Betätigungswelle und einer zugleich zur Ein- und Ausschaltung
dienenden Feder, die mit einer um die Achse der Betätigungswelle drehbaren Kurbel
gelenkig verbunden ist, durch die Betätigungswelle über ein Totganggetriebe jeweils bis zu
ihrer Totpunktlage spannbar ist und nach Überschreiten der Totpunktlage über ein weiteres
Totganggetriebe die Schaltwelle des Schalters betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebsvorrichtung eine Auslösevorrichtung as mit einer Halbwelle (13) aufweist, gegen die sich
beim Ausschaltvorgang nach dem Überschreiten der Totpunktlage ein mit der Kurbel (3,4) fest
verbundener Anschlag (9) legt.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf die Bctätigungswelle
(1) aufsteckbarer Betätigungshebel (19) nach dem Einschaltvorgang erst entfernbar
ist, wenn die Betätigungswelle (1) so weit zurückgedreht ist, daß der Anschlag (9) an der Halbwelle
(13) anliegt.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung
aus einem Trägerteil (11) und einer als Lager für die mit dem Trägerteil (11) fest verbundene
Halbwelle (13) dienenden Platte (12), die an einer Lagerplatte (14) mittels Schrauben
(15) befestigt ist, besteht.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende (11 ä)
des Trägerteils (11) für eine magnetische Fernauslösung ein Draht (16) in eine Bohrung (17)
eingehängt ist, der zum Sicherungseinbau der Antriebsvorrichtung führt.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende (11 b)
des Trägerteils (11) ein aus dem Schaltwerk führendes, zur mechanischen Auslösung dienendes
Gestänge (18) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2513603A1 (de) * | 1974-04-12 | 1975-10-23 | Merlin Gerin | Antriebsvorrichtung fuer elektrische schalter |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2513603A1 (de) * | 1974-04-12 | 1975-10-23 | Merlin Gerin | Antriebsvorrichtung fuer elektrische schalter |
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