DE1212985B - Verfahren zur Datenuebertragung - Google Patents
Verfahren zur DatenuebertragungInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L7/00—Arrangements for synchronising receiver with transmitter
- H04L7/04—Speed or phase control by synchronisation signals
- H04L7/06—Speed or phase control by synchronisation signals the synchronisation signals differing from the information signals in amplitude, polarity or frequency or length
- H04L7/065—Speed or phase control by synchronisation signals the synchronisation signals differing from the information signals in amplitude, polarity or frequency or length and superimposed by modulation
-
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H041
Nummer: 1212985
Aktenzeichen: T 27236 VIII a/21 al
Anmeidetag: 20. Oktober 1964
. Auslegetag: 24. März 1966
Die Hauptpatentanmeldung betrifft ein Verfahren zur Datenübertragung, bei dem die Information in
einzelnen Blöcken übertragen wird, deren Anfang durch jeweils vor Blockbeginn am Empfangsort
eintreffende Synchronisiersignale gekennzeichnet wird.
Das Verfahren nach der Hauptpatentanmeldung ist dadurch gekennzeichnet, daß sich Informationsund
Synchronisierzeichen mindestens teilweise durch ihre Darstellung in unterschiedlichen Modulationsarten
und/oder mittels gegebenenfalls unterschiedlicher additiver Mischung voneinander und/oder in
sich abheben.
Damit wird die Aufgabe gelöst, ein Verfahren zur Datenübertragung zu schaffen, das einerseits eine hinreichende
Sicherung der Synchronisierzeichen gegen zufällige Nachbildung auf dem Übertragungsweg
bietet, andererseits aber mit einer relativ kleinen Zahl von Synchronisierzeichen auskommt und dennoch
eine hinreichende Sicherung für die Erkennung jeden Blockanfangs bietet.
Im Rahmen der Datenübertragung sowie bei automatischen Steuerungssystemen werden heute in steigendem
Maße neben den eigentlichen Informationszeichen auch Befehlszeichen verwendet, die eine einfache
Ja-Nein-Entscheidung beinhalten. Auch für die Übertragung solcher Zeichen ist einerseits eine
hinreichende Sicherheit für ihre Erkennung erforderlich, andererseits soll aber auch nur so wenig Übertragungskapazität
wie. möglich für ihre Übermittlung benötigt werden. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen,
die Vorteile des Gegenstandes der Hauptpatentanmeldung T 24893 VIII a/21 al auch für die
Übertragung solcher Befehlszeichen auszunutzen, indem Informationszeichen und Befehlszeichen sich
mindestens teilweise durch ihre Darstellung in unterschiedlichen Modulationsarten und/oder mittels gegebenenfalls
unterschiedlicher additiver Mischung voneinander und/oder in sich abheben.
Im Rahmen dieser unterschiedlicHen Darstellung
der einzelnen Zeichen ergeben sich verschiedene Möglichkeiten der Unterscheidung der einzelnen
Zeichen. So können die Informationszeichen einerseits und die Befehlszeichen andererseits entweder
durch Wahl verschiedener Modulationsarten oder mittels unterschiedlicher additiver Mischung dargestellt
werden. Es ist aber auch möglich, innerhalb der Befehlssignale auf die erfindungsgemäße Weise zwischen
einzelnen Befehlszeichenfolgen, die beispielsweise verschiedenen Gruppen angehören, durch verschiedene
Art der Zeichendarstellung zu unterscheiden., .''·...
Verfahren zur Datenübertragung
Zusatz zur Anmeldung: T 24893 VIII a/21 al Auslegeschrift
1179 985
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Horst Ohnsorge, Ulm/Donau
ao Ein solches Befehlszeichen kann beispielsweise ein Signal sein, das lediglich den Sendebeginn bzw. den
Beginn einer Informationswiederholung anzeigt, falls
die Datenübertragung durch in fest vorgegebenen, äquidistanten Zeitabständen gesendete Informationsblöcke
erfolgt.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sich Informationszeichen und
Befehlszeichen mindestens teilweise durch ihre Darstellung in unterschiedlichen Modulationsarten und/
oder mittels gegebenenfalls unterschiedlicher additiver Mischung voneinander und/oder in sich abheben.
In jedem Fall hat man es bei Anwendung des er-„ findungsgemäßen Verfahrens dann, wenn man die
hauptsächlichen Störstrukturen des Übertragungskanals kennt, ohne weiteres in der Hand, für die Darstellung
der Befehlszeichen eine Darstellungsart und. ein Sendeprogramm zu wählen, die zu Konfigurationen
führen, deren Auftretungswahrscheinlichkeit ohne bewußte Erzeugung allein durch auf dem Übertragungswege
auftretende Störungen praktisch vernachlässigbar ist. Auf diese Weise kann man eine
Störung des Übertragungsablaufes durch eine Falscherkennung eines Befehlssignals ausschließen.
Zur näheren Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Fig. 1 bis 6 noch einige
Spannungszeitdiagramme sowie einige Schaltungsanordnungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen
. Verfahrens dargestellt.
In Fig. 1 ist eine mögliche Folge von Befehlszeichen, und Informationszeichen dargestellt, wobei
sich die Befehlszeichen und die. .Informationszeichen
609 539/284
.is·-:· sr«.?■?·
erfindungsgemäß durch eine unterschiedliche Modulationsart unterscheiden. Die Befehlszeichen und die
Informationszeichen werden bei dem Beispiel der Fig. 1 mittels Pulscodemodulation übertragen, und
zwar mittels Pulslängenmodulation. Die zwischen dem Zeitpunkt t0 und dem Zeitpunkt V1 "gesendeten
Zeichen 101Θ unterscheiden sich nun..erfindungsgemäß
von den darauffolgenden Inforrna^ionszeichen
1001101 dadurch, daß sie zusätzlich amplitudenmoduliert sind. Eine solche· zusätzliche-5 Modulation
der Synchronisierzeichengruppe kann, wie in Fig. 2 dargestellt, in einfacher Weise dadurch erreicht werden,
daß in die Leitung des Ubertragungskanals auf der Sendeseite hinter dem Modulator 1 ein elektronischer
Schalter 2 vorgesehen ist, der während der Befehlszeichenfolg&, beispielsweise beim Auftreten
einer Null, durch entsprechende Synchronisiersignale Sy geöffnet wird. Dabei kann der Kanal
völlig unterbrochen werden, ■ er kann aber auch nur mit einer starken Dämpfung versehen werden. Auf
der Empfangsseite werden die übertragenen Signale einerseits einem Demodulator 3, andererseits einem
Gleichrichter 7 zugeführt. Von dem Demodulator^, gelangen die Befehlszeichen in ein Schieberegister 4,
während von dem Gleichrichter 7 die übertragenen Signale erst nach Durchlaufen einer Schwellwertstufe
8 auf ein weiteres Schieberegister 10 gelangen. Am Ausgang der Schwellwertstufe 8 erscheint immer
dann ein Signal, wenn der vorgegebene Schwellwert unterschritten wird. Damit gelangen bei dem angeführten
Beispiel in das Schieberegister 4 die Befehlszeichenfolge 1010 und in das Schieberegister 10 die
Zeichenfolge 0101. Die nachfolgenden Und-Schaltungen 5, 6 und 9 sorgen dafür, daß am Ausgang der
Und-Schaltung 6 nur dann ein Befehlssignal B erscheint, wenn sowohl die Zeichenfolge im Schieberegister
4 als auch die Zeichenfolge in dem Schieberegister 10 mit der vorgegebenen Folge übereinstimmen.
Das Auftreten einer derartigen Konfiguration außerhalb der Befehlszeichen-Sendezeit ist in diesem
Fall nur mit einer vernachlässigbar kleinen Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
In F i g. 3 ist eine Folge von Zeichen dargestellt, deren Übertragung mittels Frequenzumtastung erfolgt.
Innerhalb dieser Zeichenfolge ist in dem Beispiel der F i g. 3 die Befehlszeichenfolge 1101 im Anschluß
an eine Informationszeichenfolge durch die zusätzliche Amplitudenmodulation 1010 hervorgehoben.
Eine solche Zeichenfolge mit unterschiedlicher Modulation kann in einfacher Weise durch eine
auf der Senderseite vorgesehene Anordnung nach F i g. 4 realisiert werden, die aus einem zwischen den
zwei Frequenzen F1 und F2 umtastbaren Oszillatoi
11 und einem darauffolgenden, im Dämpfungswert umtastbaren angepaßten Dämpfungsglied 12 besteht,
das zwischen den zwei Amplitudenwerten A1 und A2
umgetastet werden kann.
Selbstverständlich kann eine erfindungsgemäße Unterscheidung innerhalb der übertragenen Zeichen
auch durch Wechsel zwischen anderen als in den beiden Beispielen angegebenen Modulationsarten erfolgen,
beispielsweise durch einen Wechsel zwischen Phasenumtastung und Amplitudenumtastung oder
zwischen Frequenzumtastung und Phasenumtastung.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, Befehlszeichen mittels einer additiven Mischung zu kennzeichnen,
wobei diese additive Mischung sowohl neben einer Darstellung unterschiedlicher ModulatiöäsaEteii
als auch allein; erfolgen kanni' was'zü-'efner
fest vorgegebenen Folge.von Pegelerhöhungen führt, deren Erkennung ebenfalls-mit Hilfe eines Gleichrichters
und einer Schwellwertstufe erfolgen kann. In diesem Fäll wird ^einfach' auf! der Sendeseite an den
vom' Modulator 13 -kommenden Übertfagungskanal
ein Generator 15 über einen elektrischen Schalter 14 an,- und abgeschaltet, wobei der elektronische Schalter
durch entsprechende Synchronisiersignale Sy gesteuert werden kann.
Neben dieser additiven Mischung im Informationskanal kann bei bestimmten Datenübertragungssystemen, bei denen auf einem Rückkanal vom Empfänger
zum Sender nur zu bestimmten Zeiten ein-Signal gesendet wird, eine zusätzliche Kennzeichnung
der Befehlszeichen erfolgen, indem dieser Rückkanal erfindungsgemäß während des signalfreien Zeitraumes
zur zusätzlichen Signalübertragung in Richtung vom Sender zum Empfänger benutzt wird.
Dieses Signal im Rückkanal dient demnach zur wei"
teren Kennzeichnung des Befehlssignals. Eine "einfache Realisierung ist in Fig. 6 dargestellt. Der Sender 17 ist mit dem Empfänger 18 zum einen durch
einen Informationskanal, zum anderen durch einen Rückkanal verbunden. Sowohl auf der Senderseite
■ als auch auf der Empfängerseite ist im Rückkanal je
ein Schalter 14 α und 14 & vorgesehen, wobei der Schalter 14 a den Rückkanal entweder mit dem Sendereingang
oder mit dem Ausgang eines Signalgenerators 15 a verbindet, während der Schalter 14 &
den Rückkanal entweder mit dem Empfängerausgang oder dem Eingang eines Signaldetektors 16 verbindet.
Werden an die Schalter 14 α bzw. 146 keine Synchronisiersignale Sy angelegt, so befinden sich die
Schalter in der gestrichelt gezeichneten Lage. Sollen jedoch auf dem Informationskanal übertragene Befehlssignale zusätzlich gekennzeichnet werden, so
werden die Schalter 14 α und 14 & durch Synchronisiersignale
Sy umgeschaltet, so daß eine Signalübertragung vom Generator 15 a über den Rückkanal zu
dem Detektor 16 erfolgt, der über eine Triggerleitung mit dem Empfänger 18 verbunden ist und beim Auftreten
eines zusätzlichen Signals im Rückkanal ein Triggersignal an den Empfänger 18 abgibt.
In jedem Fall umfassen die Befehlszeichen nur
■ einen kleinen Bruchteil der Gesamtenergie der Informationszeichen.
Ohne merkliche Erhöhung der mittleren Leistung kann durch das erfindungsgemäße Verfahren die Energie der Befehlszeichen gegenüber
der Energie der Informationszeichen erhöht werden.
Claims (5)
1. Verfahren zur Datenübertragung, bei dem neben den eigentlichen Informationszeichen zusätzlich
Befehlszeichen übertragen werden, nach der Hauptpätentanmeldung T24893 VTlIa/21 al
(deutsche Auslegeschrift 1179985), dadurch gekennzeichnet, daß sich Informationszeichen und Befehlszeichen mindestens teilweise
durch ihre Darstellung in unterschiedlichen Modulationsarten und/oder mittels gegebenenfalls
unterschiedlicher additiver Mischung voneinander und/oder in sich abheben.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den einzelnen Befehlszeichen, die gegebenenfalls zwei oder mehr
Gruppen angehören, durch Darstellung der Zeichen in unterschiedlichen Modulationsarten und/
oder mittels additiver Mischung unterschieden wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der
Zeichen durch eine mittels Kanalunterbrechun- s gen erzeugte Amplitudenmodulation dargestellt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Teil der Zeichen mittels einer über einen sendeseitig an- und abschaltbaren Generator bewirkten
additiven Mischung dargestellt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
Datenübertragungssystem mit einem Rückkanal auf diesem Rückkanal zusätzliche Befehlszeichen
vom Sender zum Empfänger übertragen werden, falls auf dem Rückkanal zur Sendezeit der Befehlszeichen
keine Übertragung von Zeichen von dem Empfänger zum Sender erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
£09539/284 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET27236A DE1212985B (de) | 1963-10-15 | 1964-10-20 | Verfahren zur Datenuebertragung |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET24893A DE1179985B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Verfahren zur Datenuebertragung |
| DET24892A DE1183119B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Verfahren zur Datenuebertragung, bei dem die Information in einzelnen Bloecken uebertragen wird, deren Anfang durch jeweils vor Blockbeginn am Empfangsort eintreffende Synchronisiersignale gekennzeichnet wird |
| DET27236A DE1212985B (de) | 1963-10-15 | 1964-10-20 | Verfahren zur Datenuebertragung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1212985B true DE1212985B (de) | 1966-03-24 |
Family
ID=27213116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET27236A Pending DE1212985B (de) | 1963-10-15 | 1964-10-20 | Verfahren zur Datenuebertragung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1212985B (de) |
-
1964
- 1964-10-20 DE DET27236A patent/DE1212985B/de active Pending
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