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DE1212611B - Vorrichtung zur Ausformung von Anschlussdraehten aus einem Drahtbuendel - Google Patents

Vorrichtung zur Ausformung von Anschlussdraehten aus einem Drahtbuendel

Info

Publication number
DE1212611B
DE1212611B DES72479A DES0072479A DE1212611B DE 1212611 B DE1212611 B DE 1212611B DE S72479 A DES72479 A DE S72479A DE S0072479 A DES0072479 A DE S0072479A DE 1212611 B DE1212611 B DE 1212611B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
connecting wires
cable
wire
wire bundle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72479A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES72479A priority Critical patent/DE1212611B/de
Publication of DE1212611B publication Critical patent/DE1212611B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/02Constructional details
    • H04Q1/16Wiring arrangements for selector switches or relays in frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Ausformung von Anschlußdrähten aus einem Drahtbündel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausformen von Anschlußdrähten aus einem Drahtbündel, welche aus einem die ausgeformten Anschlußdrähte festzulegenden Streifen besteht, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Ausformvorrichtung zu schaffen, die sich durch Einfachheit und leichte Handhabung auszeichnet.
  • Es ist bekannt, an Stelle von fertig abgebundenen Kabelbäumen am Aufbauort einer Anlage lose Drahtbündel zu verwenden, welche in verschließbare Kabeltaschen eingelegt werden, die mit Durchbrüchen zur Abzweigung und Festlegung der aus dem Bündel auszuformenden Anschlußdrähte versehen sind. Diese Kabeltaschen können auch zur Erstellung von in fertig ausgeformtem Zustand anzuliefernden Kabelbäumen als Abbindeersatz bei der Ausformung auf dem Kabelbrett verwendet werden. Um am Aufbauort die Ausformung ohne Abbindearbeit vornehmen zu können, erfordern die bekannten Kabeltaschen einen gewissen Montageaufwand, der durch die neuerungsgemäße Ausbildung der Ausformvorrichtung weiter herabgesetzt werden soll.
  • Weiterhin sind sogenannte Drahtführungsleisten bekannt, welche, mit dem anzuschließenden Gerät verbunden, Öffnungen in Höhe der Gerätelötstellen aufweisen, durch welche die Anschlußdrähte aus dem Kabel hindurchgezogen werden. Für die Ausformung von Anschlußdrähten aus einem Kabel sind jedoch mit den Geräten verbundene Drahtführungseinrichtungen nicht geeignet, und ein Durchfädeln der Anschlußdrähte durch Öffnungen erschwert die Ausformarbeit.
  • Es sind auch Drahtführungsleisten bekannt, welche, an den durchgefädelten Anschlußdrähten des Kabels verbleibend, durch eine aufschiebbare Abdeckhülle auf der Kabelseite abgedeckt werden. Auch hier müssen die einzelnen Anschlußdrähte durchgefädelt werden, und die Leisten versteifen das Kabel an der Ausformstelle nach allen Richtungen hin, was der Handhabung des Kabels bei der Montage hinderlich ist.
  • Zur Vereinfachung von Ausformarbeiten an Kabelenden und an Zwischenstellen des Kabels ist es bekannt, die aus dem Kabel ausgeformten Drähte durch Klebstreifen an Stelle von Abbindegarn festzulegen und auf Abstand zu halten. Die Klebung setzt aber voraus, daß sich das Kabel noch auf dem Kabelbrett befindet und daß entsprechende Klebewerkzeuge vorhanden sind.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Vereinfachung der Ausformung und Festlegung von Anschlußdrähten an den Ausformungsstellen von Kabeln dadurch erreicht, daß der Streifen an beiden Längskanten mit geschlitzten Durchbrüchen versehen ist, in welche die auszuformenden Anschlußdrähte, den Streifen mindestens auf einer Seite umgreifend, eingehängt sind. Damit ist für die Ausformungsarbeit an Stelle des Klebens ein einfaches und ohne jedes Werkzeug durchführbares Einhängen getreten. Die eingehängten Drähte können ohne Zerstörung des Streifens im Bedarfsfall wieder gelöst werden, und das Kabel bleibt nach einer Richtung hin biegsam, da der Streifen schmal ist und eine gewisse Elastizität senkrecht zu seiner Breitseite aufweist. Senkrecht zu seiner Schmalseite ist aber der Streifen genügend steif, um bei waagerecht verlaufenden Kabeln als Abstützung der Ausformstelle zu dienen, an welcher der Kabelmantel entfernt ist. Der Streifen läßt sich in einfacher Weise erstellen und hält sich selbst am Kabel durch die eingehakten Drähte. Die Streifen können in Typen auf Vorrat gefertigt werden, welche den zur Verwendung gelangenden Anschlußteilungen und Drahtbündelstärken entsprechen und, z. B. in Form von Vorratsrollen, dem Montagepersonal zur Verfügung gestellt werden.
  • Zweckmäßigerweise wird der Streifen kanunartig mit hakenförmigen Zähnen ausgebildet, so daß ein Herausschieben der in die von den hakenförmigen Zähnen gebildeten Durchbrüchen eingehakten Anschlußdrähte vermieden wird. Diese Streifenform läßt sich auch in besonders einfacher Weise in Bandform laufend erstellen, welche auf die jeweils gewünschte Länge von Fall zu Fall durch Abtrennen gebracht werden kann.
  • Gemäß einer Ausgestaltung wird für den Streifen in an sich bekannter Weise ein elastischer, vorzugsweise durchsichtiger Isolierkunststoff verwendet, der eine größere Beweglichkeit des Drahtbündels an der Ausformstelle zuläßt kund -die. übersichtßchkeit der Verdrahtung nicht behindert.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden die durch einen Durchbruch an einer Längskante geführten Anschlußdrähfe 4ii -einem um eine: -Teilung versetzten Durchbruch- an-.der anderen Längskante eingehängt. lbürch diese 'diagQnale Führung des Anschlußdrahtes in '-zwei" uni eine Teiliülg versetzten Durchbrüchen erhält man. eine Reservelänge;-_die bei Drahtbruch an der Lötstelle zur Wiederanlötung verwendet werden kann, indem man dann den Anschlußdraht in zur gleichen Teilung gehörende Durchbrüche einhängt. ^ ..
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben. Es -bedeutet.-» F i g. l: :Züe Ausformvozrichtung gemäß der Erfindung mit angeformten-Anscblußdrähten. F i g. 2 eine Stirnansicht der Ausformvorrichtung gemäß F i g. 1, F i g. 3 eine Ausformvorrichtung in anderer Ausführung ohne- Anschlußdrähte. .
  • In den F i g. 1 und 2 ist ein Streifen 1 dargestellt; welcher vorzugsweise. aus einem biegsamen, durchsichtigen Isolierkunststoff besteht. *Der Streifen 1 ist an beiden Längskanten kammartig mit häkenförmigeri Zähnen 2 ausgestanzt, welche Durchbrüche 3 bzw. 4 begrenzen. Jeder Durchbruch 3 bzw. 4'ist mit einem in Einhängerichtung offenen Schlitz 5 versehen, dessen lichte Weite geringer ist als der Durchmesser der einzuhängenden Anschlußdrähte 6. Bei dem Streifen 1 können auch die Durchbrüche 3 völlig offen und nur die Durchbrüche 4 über einen Schlitz 5 geöffnet sein.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel bilden die Anschlußdrähte 6, einzeln oder verdrillt, ein ummanteltes Kabelbündel 7. Ein oder mehrere der AnschluAdrähte 6 werden ab. der abisolierten Stelle des 'Kabelbündels 7 in einen bestimmten Durchbruch 3 eingehängt, um den Streifen 1 herumgeschlungen und in eine Aussparung 4 eingedrückt, von wo aus der Schaltdraht 6 zu einer nicht dargestellten Lötstelle, z. B. eines Verteileranschluß- oder Sicherungsstreifens, geführt wird.. Dabei wird eine Aussparung 4 gewählt, die gegenüber der Aussparung 3 gegen das Ende des Kabelbündels 7 um eine ganze Teilung vorversetzt ist, um eine gewisse Längenreserve für den Anschlußdraht 6 zu erhalten, welche dadurch gewonnen werden kann,. daß im Bedarfsfalle, z. B. bei Wiederanlötung eines gebrochenen Anschlußdrahtes, der Anschlußdraht 6 auf eine zur gleichen Teilung wie die Aussparung 3 gehörende Aussparung 4 umgelegt wir4,__Durch die Steifigkeit:-der-um denSt reifen 1 geschlungenen Anschlußdrähte 6 hält sich der Streifen 1 frei am Ausformende des Drahtbündels 7.
  • Wie aus F i g. 1 hervorgeht, stützt sich das längs :des Streifens 1-weiterlaufende freigelegte- Bündel von Anschlußdrähten 6, auf die ausgeformten Anschlußdrähte 6 ä b, wenn das Kabelbündel 7, wie gezeichnet, waagerecht:xnQntiertrist.
  • Die Anschlußdrälite können mit dieser Vorrichtung auch zu beiden Seiten des Streifens 1 ausgeformt werden, wie dies bei dem Anschlußdraht 6' dargestellt ist. Der Anschlußdraht 6' wird von dem Durchbruch 4 zu dem Durchbruch 3 zurückgeschlungen und .nach nach der. anderen kann Seite. der des Auschlußdraht Streifens 1 herausgeführt, 6' von dem Durchbruch 4 in einen benachbarten Durchbruch 4 geführt -werden; so daß er in-Höhe der- anderen An-"schiußdrähte 6 neck der anderen `Streifenseite absteht, wie dies gestrichelt angedeutet ist.
  • - In absteht., g. 3 ist ein Streifen 8 in anderer Ausführungsform dargestellt., Hier bestehen die Durchbrüche aus runden Löchern 9 und -10, die -in. Längsrichtung des 'Streifens f zueinander versetzt und über einen keilförmigen Schlitz 11 geöffnet sind.

Claims (4)

  1. --- - Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Ausformung von Anschlußdrehten aus einem Drahtbündel, welche aus einem die ausgeformten Anschlußdrähte festlegenden Streifen besteht, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Streifen (1) an beiden Längskanten mit geschlitzten Durchbrüchen (3, 4; 9;10) versehen ist, in welche die auszuformenden Anschlußdrähte (6; 6'), den Streifen (1) mindestens auf einer Seite umgreifend, eingehängt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (1) kammartig mit hakenförmigen Zähnen '(2) ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (1) in an sich bekannter Weise aus elastischem, vorzugsweise aus einem durchsichtigen -Isolierkunststoff besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen Durchbruch (3; 9) an einer Längskante geführten Anschlußdrähte (6) in einen um eine Teilung versetzten Durchbruch (4 bzw.10) an der anderen Längskante eingehängt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1014 622; deutsche Auslegeschrift Nr. 1061863.
DES72479A 1961-02-10 1961-02-10 Vorrichtung zur Ausformung von Anschlussdraehten aus einem Drahtbuendel Pending DE1212611B (de)

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DE1212611B true DE1212611B (de) 1966-03-17

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014622B (de) 1955-01-13 1957-08-29 Siemens Ag Anordnung fuer die Verteilung der Adern eines Kabelbaumes
DE1061863B (de) * 1955-06-16 1959-07-23 Siemens Ag Anordnung zum Festlegen von aus einem Kabelstamm und dessen Abzweigbuendeln herausgefuehrten Einzelleitern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014622B (de) 1955-01-13 1957-08-29 Siemens Ag Anordnung fuer die Verteilung der Adern eines Kabelbaumes
DE1061863B (de) * 1955-06-16 1959-07-23 Siemens Ag Anordnung zum Festlegen von aus einem Kabelstamm und dessen Abzweigbuendeln herausgefuehrten Einzelleitern

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