DE1945730A1 - Stacheldraht - Google Patents
StacheldrahtInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H17/00—Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
- E04H17/02—Wire fencing, e.g. made of wire mesh
- E04H17/04—Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the use of specially adapted wire, e.g. barbed wire, wire mesh, toothed strip or the like; Coupling means therefor
- E04H17/045—Barbed wire or toothed strip
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F25/00—Making barbed wire
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Description
Anmelderim AiIBED S.A.
ARBED-Felten & Oullleaume
Vereinigte Drahtwerke 5 Köln-Mülheim Schanzenstraße 28
Fl 3839 Köln-Mülheim, den 8. September I969
Stacheldraht
Die Erfindung betrifft einen Stacheldraht mit verbesserter Längsdehnungsfähigkeit.
Stacheldraht wird im allgemeinen unter mechanischer Vorspannung verlegt. Hierbei treten häufig Kräfte auf, die die Reißfestigkeit
des Stacheldrahte3 übersteigen. Die Polgen von Längskräften kann
man vermeiden oder zumindest vermindern, wenn dem Stacheldraht eine größer· Dehnungsfähigkeit in der Längsrichtung verliehen
wird.
Es ist bekannt, Stacheldraht mit verbesserter Dehnungsfähigkeit aus gestanzten und tordierten Blechstreifen herzustellen. Es ist
ferner bekannt, Stacheldraht mit erhöhter Dehnungsfähigkeit dadurch
zu erzeugen, daß die die Stacheln tragenden Drähte mit reveraierendem
Schlag verseilt werden. Beiden Verfahren haftet der Nachteil an, daß die Herstellungsgeschwindigkeit begrenzt ist.
1098Ί2/08 7 0
Pl 3839 8. September I969 . ~ ?
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die heute üblichen und
zum größten Teil genormten Stacheldrahtarten mit erhöhter Dehnungsfähigkeit mit hoher Geschwindigkeit auf bekannten oder vorhandenen
Maschinen herzustellen, die nur geringfügig modifiziert; werden
müssen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß als Längsdrähte der die Stacheln tragenden, vorzugsweise zweidrähtlgen Litze
solche gewählt werden, die gewellt oder in vorzugsweise regelmäßigen Abständen gekrippt sind.
Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Längs-"
drähte der die Stacheln tragenden Litze nach dem Verlitzen gekrippt werden. Das hat den Vorteil, daß einer vorhandenen Anlage
zur Herstellung von Stacheldraht lediglich eine Vorrichtung zum
Krippen nachgeschaltet zu werden braucht. . „ ■
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, die bei Neubau oder
Umbau einer Anlage zur Herstellung von Stacheldraht benutzt werden kann, besteht darin, daß die Drähte der die Stacheln tragenden
Litze als Einzeldrähte vor ihrer Verlitzung gekrippt oder gewellt
werden. Litzen, deren Einzeldrähte vor dem Verlitzen.gekrippt
sind, können in ihrem Dehnungsverhalten speziellen Forderungen
angepaßt werden, sofern die Krippungen der beiden Drähte nicht > an dieselbe Stelle.der Litze zu liegen kommen. In diesem Fall
kann die Streckung der Einzeldrähte nur gegen den Reibungswiderstand der Einzeldrähte aneinander erfolgen.
Werden die Einzeldrähte gekrippt, erfolgt die Krippung zweckmäßig an solchen Stellen, an denen keine Stacheln sitzen.
Es ist nioht allgemein erforderlich, die Krippung im gleichen Abstand wie die Stacheln anzubringen. Je nach den geforderten
Dehnungseigenschaften des fertigen Stacheldrahtes können zwischen zwei Staoheln eine oder mehrere Krippungen angebracht werden, es
kann aber auch ausreichend sein, wenn erst nach Jeweils zwei Staoheln eine Krippung angebracht wird.
1 0 ΰ ö 1 .; , 0 8 7 0
Fl 3839 8. September 1969 -Ζ>
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen verlitzten Stacheldraht, dessen Längsdrähte nach dem
Verlitzen gemeinsam gekrippt sind, Fig. 2 einen Stacheldraht, dessen Einzeldrähte vor dem Verlitzen
gekrippt wurden, und zwar derart, daß die Krippstellen
der beiden Drähte gegeneinander versetzt sind, Fig. 3 einen unverlitzten Stacheldraht, dessen Einzeldrähte
gewellt sind.
In den Figuren sind mit 1 und 2 jeweils die EinzeldrShte und mit
3 die Stacheln bezeichnet. Mit 4 ist in Fig. 1 die gemeinsame Krippung der beiden Längsdrähte bezeichnet. In Fig. 2 sind die
gegeneinander versetzten Krippungen der Einzeldrähte mit 5 und bezeichnet.
Für die Erläuterung der Ausführungsform der Erfindung nach Fig. mit gewellten Einzeldrähten wurde die Darstellung im noch unverlitzten
Zustand gewählt, weil nur in diesem Stadium die Wellung der Drähte gut erkennbar ist. Es versteht sich von selbst, daß
auch dieser Stacheldraht vor der Fertigstellung verlitzt wird.
1Oüb ; ,, OG /Ü
Claims (4)
- Pl 5839 8. September 1969Anspruches1J Stacheldraht, der aus einer vorzugsweise zweidrähtlgen Litze besteht, welche die Stacheln trägt, mit erhöhter Dehnungsfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte der Litze gekrippt oder gewellt sind.
- 2. Stacheldraht nach Anspruch 1 mit Krippungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Krippungen in regelmäßigen Abständen, insbesondere zwischen je zwei Stacheln angeordnet sind.
- 3. Stacheldraht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsdrähte der Litze nach dem Verlltzen gemeinsam gekrippt sind.
- 4. Stacheldraht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Litze aus Einzeldrähten besteht, die vor der Verlitzung gekrippt worden sind, und daß die Krippstellen gegeneinander versetzt sind.10 9 8 12/0870
Priority Applications (7)
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