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DE1212260B - Bestecketui - Google Patents

Bestecketui

Info

Publication number
DE1212260B
DE1212260B DESCH31251A DESC031251A DE1212260B DE 1212260 B DE1212260 B DE 1212260B DE SCH31251 A DESCH31251 A DE SCH31251A DE SC031251 A DESC031251 A DE SC031251A DE 1212260 B DE1212260 B DE 1212260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutlery
webs
case
case according
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH31251A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Schineis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ETUI und KARTONAGENFABRIK
Schineis O H G
Original Assignee
ETUI und KARTONAGENFABRIK
Schineis O H G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ETUI und KARTONAGENFABRIK, Schineis O H G filed Critical ETUI und KARTONAGENFABRIK
Priority to DESCH31251A priority Critical patent/DE1212260B/de
Publication of DE1212260B publication Critical patent/DE1212260B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/14Knife racks or stands; Holders for table utensils attachable to plates

Landscapes

  • Table Equipment (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
A47b
Deutsche Kl.: 34 i-20/05
Nummer: 1212 260
Aktenzeichen: Sch 31251X/34 i
Amneldetag: 4. April 1962
Auslegetag: 10. März 1966
Bestecketui
Die Erfindung betrifft ein Bestecketui mit am Etuiboden befestigten Einrichtungen zur Halterung der einzelnen Teile des Besteckes.
Die bekannten Bestecketuis, die beispielsweise eine 24teilige Besteckgarnitur aufnehmen, besitzen Halterungen zur Befestigung der einzelnen Besteckteile. Solche Halterungen bestehen im allgemeinen aus einer Holzleiste mit Nuten, in welche Papp- oder Holzstücke eingesteckt und eingeleimt werden, so daß ein kammartiges Gebilde erhalten wird, in welches dann die Etuiauskleidung eingefaltet wird. Es ist auch möglich, in einer Holzleiste selbst Aussparungen anzubringen und auf diese Weise eine Halterung für die Besteckteile zu gewinnen. Ferner sind Halterungen bekannt, welche im wesentlichen aus einem gefalteten Blechstreifen bestehen, wobei der Blechstreifen selbst beidseitig kaschiert ist.
Die Bestecketuis in dieser Ausbildung haben nicht nur die Aufgabe einer reinen Verpackung für den Versand oder für den Verkauf, sondern das Bestecketui soll auch die Bestecke in einer möglichst ansprechenden Form darbieten. Die Ausführung des Bestecketuis ist daher verhältnismäßig aufwendig.
Die Abmessungen und Stärken der Besteckteile sind von Muster zu Muster verschieden, und es ist bisher notwendig, die Bestecketuis jeweils den besonderen Formen der Besteckteile anzupassen, um zu erreichen, daß die Besteckteile einwandfrei von den Halterungen erfaßt werden. Die Anpassung der Einrichtungen zur Halterung der einzelnen Besteckteile an das jeweilige Besteckmuster führt zu einer Vielzahl von Etuitypen und damit zu einer beträchtlichen Lagerhaltung sowohl beim Etuihersteller als auch beim Hersteller der Bestecke. Darüber hinaus erschweren die verschiedenen Etuitypen die Rationalisierung der Herstellung.
Viele der derzeit gebräuchlichen Besteckmuster besitzen am vorderen Stielende Dekors, und die bisher gebräuchlichen Einrichtungen zur Halterung der Besteckteile verdecken wegen ihrer unvermeidbaren Breite gerade dieses Dekor. Ein Bestecketui dieser Ausbildung wird daher der Forderung nach einer gefälligen Darbietung der Besteckgarnitur nicht gerecht.
Durch die Erfindung soll ein Bestecketui mit Einrichtungen zur Halterung der einzelnen Besteckteile geschaffen werden, das eine material- und zeitsparende Herstellung zuläßt. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Auffindung einer Halterung für die Besteckteile, die gleichermaßen für die verschiedenen Formen verwendbar ist. Die Befestigung der Besteckteile in der erfindungsgemäßen Halterung soll sowohl Anmelder:
Schineis O. H. G., Etui- und Kartonagenfabrik, Tussenhausen (Bay.)
Als Erfinder benannt:
Rudolf Schineis, Mindelheim
bei dünnen Bestecken als auch bei größeren Stärken möglich sein, und die Haltekraft der Halterung soll so groß sein, daß auch diejenigen Besteckteile einwandfrei festgehalten werden, die sich schon infolge besonderer Gewichtsverteilung in der Halterung zu verschieben versuchen. Schließlich ist es ein Ziel der Erfindung, die Bestecke in einer solchen Weise im Etui zu befestigen, daß jedes Dekor und jede Form der Bestecke ganz sichtbar bleibt.
Die Erfindung geht aus von einem Bestecketui mit am Etuiboden befestigten Mitteln zur Halterung der einzelnen Teile des Besteckes, welche zwischen nebeneinanderliegenden Stegen einsteckbar sind. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel aus vorzugsweise paarweise angeordneten Halteleisten aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff, insbesondere aus Kunststoff, bestehen, welche Stege tragen und daß die Stege in sich elastisch verformbar und unverformt an der Basis wesentlich schmaler sind als im Mittelteil.
Die paarweise Anordnung der erfindungsgemäßen Halteleisten empfiehlt sich insbesondere für die Befestigung der Löffel und Gabeln im Etui, während für die Messer die erfindungsgemäße Halteleiste mit einer, anderen, an sich bekannten Halteleiste kombiniert werden kann, die bloße Einschnitte für die Klingen besitzt.
Durch die Erfindung wird in einfacher Weise eine Halterung für die Besteckteile geschaffen, die den oben gestellten Forderungen genügt. Die Haltemittel sind einfach ausgebildet, und ihre Herstellung kann durch die bekannten Maschinen auf maschinellem Wege erfolgen. Die Halteleiste ist schmal, besitzt also ein geringes Gewicht, wodurch auch die Herstellung verbilligt wird. Die schmale Gestalt der Halteleiste verdeckt die eingelegten Besteckteile nicht. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Halteleiste besteht aber darin, daß sich diese Halteleiste den verschiedenen Besteckstärken ohne weiteres anpaßt., Durch die vorgeschlagene Ausbildungsform werden
609 537/34
die Stege elastisch veränderbar, so daß in die gleichen Zwischenräume zwischen den Stegen sowohl dicke als auch dünne Besteckteile eingesteckt werden können. Immer ist eine ausreichende Anpressung gegeben, und immer können die Besteckteile bis auf den Grund der Zwischenräume eingedrückt werden, was den Vorteil hat, daß die Besteckteile immer die richtige Lage aufweisen.
Vorzugsweise sind die Stege mit Durchbrechungen versehen, welche sich im wesentlichen über die ganze Steghöhe erstrecken. Es ist klar, daß sich bei stärkeren Besteckteilen die Stege etwas in die Höhe drücken werden, wodurch die Halterung gerade der schweren Bestecke verbessert wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben die Stege von der Seite gesehen eine elliptische Form.
Die Befestigung der Halteleisten auf dem Etuiboden kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Halteleistenpaare zu einem U-Profil verbunden sind. Am Etuiboden kann auch ein Leistenhalter aus Holz od. dgl. befestigt sein, der Längsschlitze zur Aufnahme der Leisten aufweist. Wenn ein solcher-Leistenhalter benutzt wird, dann ist es vorteilhaft, wenn die Eintauchtiefe der Leisten durch seitliche Verdickungen bestimmt ist, welche auch die angrenzenden Ränder der Etuiauskleidung abdecken und festhalten.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die Stege eine mehrfach gewellte Form auf. Die Stege können auch verwindbar sein.
In den Zeiphnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Etuis,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Darstellung der Fig. 1 entsprechend der Schnittlmie Π-ΙΙ,
F i g. 3 eine Einzelheit der Erfindung,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung einer EinzelheitderFig. 2 und
Fig. 5 bis 9 abgewandelte Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Am Boden 2 des Etuikastens ist der Leistenhalter 3 befestigt, welcher zwei parallel zueinander verlaufende Längsschlitze 4 aufweist. In diese Längsschlitze sind die Halteleisten 5 eingesteckt. Die Eintauchtiefe der Halteleisten 5 wird durch die Verdickungen 8 bestimmt, welche auch die Einschnittränder 9 der Etuiauskleidung 10 abdecken und festhalten.
Die Halteleisten 5 tragen mit Zwischenräumen 14 nebeneinander angeordnete Stege 13. Jeder Steg der Ausbildungsform nach den F i g. 1 bis 5 ist mit je einer Durchbrechung 15 versehen, wodurch die Stege 13 elastisch werden, so daß sich die Stege und damit die Zwischenräume 14 allen gebräuchlichen Abmessungen von Besteckteilen anpassen.
Der letzte Steg 16 einer Leiste 5 ist bei 17 teilweise verstärkt, um eine zu starke Verformung des Endsteges 16 zu verhindern.
Wie aus den Fig. 1 und 2 entnommen werden kann, sind zur Befestigung von Löffeln 12 bzw. auch von Gabeln je zwei parallel zueinander angeordnete Leisten 5 vorgesehen. Bei der Unterbringung von Messern 18 empfiehlt es sich, die Leiste 5' mit einer Leiste 19 zu kombinieren, die lediglich einfache Einschnitte 20 zur Aufnahme der Messerklingen besitzt.
Die Form der Zwischenräume 14 und der Stege 13 ist derartig gewählt, daß die Besteckteile in einer etwas geneigten Lage im Bestecketui gehalten sind.
Ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 5 dargestellt. Hier sind die Stege 13 an Schenkel 20 einer U-förmigen Halterung 21 angesetzt, wobei das Mittelteil ·22 am Etuiboden zu befestigen ist. Die Ausbildung der Stege 13 bzw. der Zwischenräume 14 zwischen den Stegen entspricht demjenigen der Darstellung der F i g. 3.
Eine andere Variante der Erfindung ist in F i g. 6 dargestellt. Die Stege 23 bestehen aus einer Stahldrahtwendel 25, die in dem Leistenhalter 3 befestigt ist. Der Stahldraht 26 ist kunststoffummantelt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 7, bei dem die Stege 23 und die Zwischenräume 24 die gleiche Ausbildung wie im Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 aufweisen, ist der in den Längsschlitz 4 eingeschobene Teil 28 der Leiste 27 durch Umspritzung des Stahldrahtskelettes gewonnen.
In dem Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 8 ist die Leiste 29 mit Stegen 30 versehen, welche eine mehrfach gewellte Form aufweisen. Die Stege 30 haben eine ähnliche Elastizität bzw. Verformbarkeit wie die Stege 13.
Schließlich zeigt das Ausführungsbeispiel nach F i g. 9 eine Leiste 31 mit Stegen 32, die aus kurzen Enden flacher Stäbe bestehen, welche oben zur Erleichterung des Einführens der Besteckteile abgerundet sind. Damit diese Stege 32 sich zwecks Vergrößerung der Zwischenräume 14 verdrehen können, ist der Fußteil 33 verjüngt ausgeführt. Zur Erleichterung des Verdrehens sind an den Stegen seitliche Kantenabschrägungen 34 vorgesehen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Bestecketui mit am Etuiboden befestigten Mitteln zur Halterung der einzelnen Teile des Besteckes, welche zwischen nebeneinanderliegenden Stegen einsteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel aus vorzugsweise paarweise angeordneten Halteleisten (5,27, 29, 31) aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff, insbesondere aus Kunststoff, bestehen, welche Stege (13, 23, 30, 32) tragen und daß die Stege in sich elastisch verformbar und unverformt an der Basis wesentlich schmaler sind als im Mittelteil.
2. Bestecketui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (13) mit Durchbrechungen (15) versehen sind, welche sich im wesentlichen über die ganze Steghöhe erstrecken.
3. Bestecketui nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (13, 23) von der Seite gesehen eine etwa elliptische Form haben.
4. Bestecketui nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß die Halteleistenpaare zu einem U-Profil verbunden sind (F i g. 5).
5. Bestecketui nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Etuiboden (2) ein Leistenhalter (3) aus Holz od. dgl. befestigt ist, der Längsschlitze (4) zur Aufnahme der Leisten aufweist.
6. Bestecketui nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintauchtiefe der Leisten
durch seitliche Verdickungen (8) bestimmt ist, welche auch die angrenzenden Ränder der Etuiauskleidung (10) abdecken und festhalten.
7. Bestecketui nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (30) je eine mehrfach gewellte Form aufweisen.
8. Bestecketui nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (32) verwindbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 537/34 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
DESCH31251A 1962-04-04 1962-04-04 Bestecketui Pending DE1212260B (de)

Priority Applications (1)

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DE (1) DE1212260B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019268A1 (de) * 1980-05-21 1981-11-26 Werner 8641 Theisenort Erfurt Vorrichtung zur klemmhalterung der einzelteile eines besteckes
FR2663303A1 (fr) * 1990-06-19 1991-12-20 Lamarque Jean Luc Dispositif de rangement et de maintien d'ustensiles culinaires.
WO2008125448A1 (de) * 2007-04-11 2008-10-23 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Besteckschublade für geschirrspülmaschine
EP2742831A1 (de) * 2012-12-14 2014-06-18 Fritz Mußner Messerablage und Schublade mit einer Messerablage sowie Verfahren zur Herstellung einer Schublade mit einer Messerablage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2663303A1 (fr) * 1990-06-19 1991-12-20 Lamarque Jean Luc Dispositif de rangement et de maintien d'ustensiles culinaires.
WO2008125448A1 (de) * 2007-04-11 2008-10-23 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Besteckschublade für geschirrspülmaschine
EP2742831A1 (de) * 2012-12-14 2014-06-18 Fritz Mußner Messerablage und Schublade mit einer Messerablage sowie Verfahren zur Herstellung einer Schublade mit einer Messerablage

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