DE1212117B - Verfahren zum Herstellen eines lithographischen Flachdruckblattes - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines lithographischen FlachdruckblattesInfo
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- B41C—PROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
- B41C1/00—Forme preparation
- B41C1/10—Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme
- B41C1/1091—Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme by physical transfer from a donor sheet having an uniform coating of lithographic material using thermal means as provided by a thermal head or a laser; by mechanical pressure, e.g. from a typewriter by electrical recording ribbon therefor
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
B41n
Deutsche Kl.: 151-3
Nummer: 1212117
Aktenzeichen: J19124 VI b/151
Anmeldetag: 8. Dezember 1960
Auslegetag: 10. März 1966
Die lithographische Vervielfältigung bzw. der lithographische Druck ist eine moderne Form der
Vervielfältigung, bei welcher ein eingefärbtes Bild auf ein Musterblatt gebracht wird, das eine ebene
Oberfläche, d. h. weder Tiefen noch Erhöhungen aufweist und auf Kopien übertragen wird. Früher
wurden als Platten bzw. Matrizen weiche Steine benutzt; heute können Platten aus Metall und auch auf
geeignete Weise überzogenes Papier verwendet werden.
Die nach diesem Prinzip arbeitenden Büroflachdruckmaschinen
können für kleine, mittlere und höchste Leistungen, d. h. zur Herstellung von etwa
zehn, mehreren hunderten bis mehreren lausenden Vervielfältigungen eingesetzt werden.
Es wird z. B. mit einer Schreibmaschine ein fett- bzw. wachshaltiger Druck, der Farbe aufnehmen
kann, auf die zu bedruckende Fläche des Blattes aufgebracht. Der Aufdruck nimmt Farbe an, weist aber
Wasser ab. Die umliegende Fläche weist beim Druck Farbe ab. Wenn die bedruckte Matrize mit einer
wäßrigen Lösung benetzt ist, kann eine Farbwalze über das Blatt geführt werden; die Farbe wird aufgenommen
und für eine Vervielfältigung von dem Aufdruck zurückgehalten, während die Farbe durch
das Wasser auf dem übrigen Teil der Blattfläche abgewiesen wird. Der eingefärbte Aufdruck wird dann
mit einem Offsetzylinder oder einem Offsettuch in Berührung gebracht, das von dem Druckblatt ein
seitenverkehrtes Bild aufnimmt. Das Offsettuch wird dann mit einem Papierblatt in Berührung gebracht,
und der Aufdruck wird in seiner ursprünglichen Darstellung auf das Papierblatt übertragen. Die Druckform
wird dann wieder benetzt und wieder eingefärbt, und das Verfahren wird zur Herstellung weiterer
Kopien wiederholt.
Das Flachdruckblatt muß eine Oberfläche haben, die den Aufdruck und schnell einen wäßrigen Film
oder eine praktisch wäßrige lithographische Lösung, z. B. die Ätzlösung oder die Feuchtmittel, auf dem
nichtbedruckten Teil aufnimmt; es muß, mit anderen Worten, hydrophil sein. Das Druckblatt muß billig
herzustellen und sich zur Aufnahme von Farbe und zur Wiedergabe eines Aufdruckes gut bedrucken
lassen; die umliegende Oberfläche muß einen guten wäßrigen Film aufnehmen und zurückhalten und
Farbe völlig abweisen. Der Überzug, der diese Eigenschaften aufweist, muß gleichzeitig eine gute Abriebfestigkeit
aufweisen; d. h., er muß, wenn benetzt, unlöslich bleiben, so daß er nicht abgerieben wird. Die
Oberfläche darf auch keinen Schmutz oder Fingerabdrücke annehmen, die ihrerseits Farbe aufnehmen
Verfahren zum Herstellen eines lithographischen
Flachdruckblattes
Flachdruckblattes
Anmelder:
International Paper Company, New York, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Berkenfeld, Patentanwalt,
Köln-Lindenthal, Universitätsstr. 31
Als Erfinder benannt:
John Bernard Mazanek,
Leon John Paquin, Glens Falls, N. Y. (V. St. A.)
und Farbe und Schmutz in Form von Flecken wiedergeben würden. Das Flachdruckblatt muß diese
Eigenschaften auch während der Lagerung vor der Verwendung behalten; es muß im gewünschten Maße
hydrophil bleiben und seine Druckeigenschaften beibehalten, während die gewünschte Anzahl von
Kopien hergestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flachdruckblatt mit einer Papierunterlage herzustellen,
das die vorstehend angegebenen Vorteile aufweist und in mengenmäßiger und qualitativer Hinsicht
wirtschaftlich herzustellen ist.
Es ist aus der deutschen Patentschrift 882 998 und der dieser entsprechenden USA.-Patentschrift
2534 650 bekannt, daß aus fast jedem mit einem Pigment und einem üblichen Bindemittel beschichteten
Papier durch Behandlung der Oberfläche mit einem löslichen Salz eines zweiwertigen Metalls zum
Beschreiben mit einer Schreibmaschine mit fettigem Farbband brauchbare Flachdruckmatrizen hergestellt
werden können. Solche Matrizen liefern jedoch in der Regel für sonstige Aufzeichnungsarten, wie beispielsweise
Beschriftung mit Kugelschreiber oder mit Bleistift, sofern sie dafür überhaupt verwendbar sind,
nur eine vergleichsweise geringe Zahl an Kopien gleicher Güte.
Es ist ferner aus der deutschen Auslegeschrift 1032761 bekannt, daß man auf eine Papierunterlage
einen Überzug aus einer wäßrigen Aufschlämmung eines feinzerteilten mineralischen Pigmentes, eines
wasserlöslichen Aminoaldehydkondensates und einer modifizierten Stärke aufbringt und den Überzug erhitzt
und trocknet. Dieses Verfahren hat den Nach-
609 537/257
teil, daß zur Erzielung praktisch brauchbarer Ergebnisse nur eine bestimmte Stärke, nämlich oxyalkylierte
Stärke verwendet werden kann. Um diesen Nachteil zu überwinden und die der Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe zu lösen, geht man in der Weise vor, daß man das Aminoaldehydkondensat mit
der modifizierten Stärke, wie oxydierter Stärke, einem Stärkeacetatester, einer durch ein Enzym umgewandelten
Stärke, einem Dextrin oder einer säuremodifizierten Stärke in Gegenwart von Natriumaluminat
als Katalysator umsetzt und nach dem Trocknen und Unlöslichmachen des Überzuges auf diesen
einen zweiten Überzug aus einer schwach sauren Lösung in einer Menge und Stärke aufbringt, die
gerade ausreicht, um das pH des Überzuges auf unter 7 zu bringen.
Gemäß der Erfindung wird Natriumaluminat in einer Menge von etwa 50 Gewichtsprozent der
Menge des Aminoaldehydkondensates und als schwach saure Lösung eine Lösung einer schwachen
Säure oder eines sauer wirkenden Salzes verwendet. Als sauer wirkendes Salz kann ein saures zweiwertiges
Salz wie Ammoniumchlorid oder Zinkchlorid, z. B. eine wäßrige Zinkchloridlösung mit einer Konzentration
von 5 bis 20% verwendet werden.
Eine als Druckblatt geeignete Papierunterlage muß Biegefestigkeit und Körper besitzen, so daß es in der
Druckpresse gehandhabt werden kann; sie muß ferner naßfest sein, so daß sie eine Benetzung durch die
Ätz und Feuchtmittellösung aushält; sie muß ferner eine gute Dimensionsbeständigkeit besitzen, damit sie
genau ausgerichtet werden kann und flach liegen bleibt, d. h., sie darf sich beim Benetzen nicht kräuseln.
Die Papierunterlage kann diese Eigenschaften nach für die Papierherstellung bekannten Verfahren
erhalten.
Es ist bekannt, daß man bei Anwendung einer geeigneten Papierunterlage Druckblätter herstellen
kann, indem man das Papier mit einer wäßrigen Aufschlämmung überzieht, das als wesentliche Bestandteile
ein feinzerteiltes mineralisches Pigment, wie einen Papierüberzugston, und einen wasserunlöslichen
Klebstoff oder Bindemittel für das Pigment enthält. Als Klebstoffe haben sich gewisse Stärken
als geeignet erwiesen, wenn man sie zur Verringerung ihrer Viskosität umwandelt bzw. vorbehandelt.
Die unbehandelte Stärke ist so stark körperhaltig, daß eine mit ihr versetzte, zur Herstellung eines
Überzuges bestimmte Aufschlämmung nicht frei genug fließt, um als Überzugsfilm angewendet werden
zu können. Während man einige umgewandelte Stärken für brauchbar hielt, war man der Auffassung,
daß sich andere umgewandelte Stärken, einschließlich der mittels Enzyme umgewandelten Stärken, sowie
die oxydierten oder chlorierten Stärken nicht zur Herstellung eines Überzuges auf einer lithographischen
Druckplatte eignen.
Es wurde demgegenüber überraschenderweise gefunden, daß oxydierte Stärken, Stärkeacetatester,
durch Enzyme umgewandelte Stärken, Dextrine und säuremodifizierte Stärken ein völlig befriedigendes
und erstrebenswertes Druckblatt ergeben, wenn sie einer gemäß vorliegender Erfindung zur Herstellung
eines Überzuges vorgesehenen Aufschlämmung einverleibt werden.
Als mineralisches Pigment wird für die Zwecke der Erfindung eine Mischung aus einem Papierüberzugston
und einem mineralischen Bestandteil, insbesondere Zinkoxyd, vorgezogen, das sich mit einer
modifizierten Stärke mischen läßt. Das dem Ton zugesetzte Zinkoxyd verbessert die hydrophilen Eigenschaften
des Überzuges und bedingt, daß das Druckblatt nicht so leicht verschmutzt und auch keine
Farbe außerhalb des Aufdruckes aufgenommen wird. Geeignete Austauschstoffe für das Zinkoxyd
sind Bariumsulfat, Kalk (Überzugssorte), Schwerspate, Titandioxyd und Calciumcarbonatpigmente.
ίο Zum Unlöslichmachen der modifizierten Stärke
dient ein wasserlösliches Aminoaldehydkondensat, besonders eine handelsgängige wäßrige Lösung eines
Harnstoff-Formaldehyd-Kondensates etwa folgender Zusammensetzung: 15% Wasser, 26% Harnstoff und
59% Formaldehyd.
An Stelle des wasserlöslichen Harnstoff-Formaldehyd-Kondensates können wasserlösliche Dimethylolharnstoff-
und Melamin-Formaldehyd-Kondensate verwendet werden. Diese Kondensate weisen teilweise
umgesetzte harzbildende Bestandteile auf und gehen in der Aufschlämmung mit der modifizierten
Stärke in Lösung, bevor sie mit der Stärke unter Bildung des wasserunlöslichen Klebstoffes oder Bindemittels
reagieren, welches das feinzerteilte Pigment als einen homogenen Filmüberzug auf dem Papier
hält
Als Netzmittel bzw. oberflächenaktives Mittel kann Butanol zugesetzt werden, das die Adhäsion dadurch
fördert, daß die Oberfläche der Pigmentteilchen, die in Berührung mit dem Klebstoff und der Oberfläche
des Papiers sind, benetzt wird. Es verdampft und verbleibt nicht in dem Papier oder in dem Überzug,
dessen hydrophile Eigenschaften es beeinträchtigen und auch dadurch zu einer Verschmutzung führen
könnte, daß das Blatt Tinte in der den Aufdruck umgebenden Fläche aufnimmt.
Wenn die zu einem unlöslichen Produkt führende Reaktion zwischen der Stärkekomponente und dem
Aminoaldehydkondensat in Gegenwart von Natriumaluminat als Katalysator durchgeführt wird, kann,
wie gefunden wurde, entgegen der bisherigen Auffassung die Reaktion auch bei einem hohen pH Wert
in befriedigender Weise durchgeführt werden. Das Papier wird dann schnell getrocknet, indem man es
durch bekannte Heiz- und Trockeneinrichtungen leitet und die erhöhte Trockentemperatur führt dazu,
daß das Natriumaluminat die zu einem unlöslichen Produkt führende Reaktion bei dem erhöhten pH
katalysiert.
Der nach dem ersten Verfahrensschritt erhaltene Überzug weist eine Oberfläche auf, die insbesondere
nach dem Altern Fingerabdrücke wesentlich schwieriger annimmt. Aber die Oberfläche weist, obwohl
der Überzug völlig unlöslich ist, eine geringe Aufnahmefähigkeit für Farbe auf, da der Überzug hochalkalisch ist und viele der handelsüblichen Mittel
zum Einfärben, wie z. B. Ätzlösungen, mit einem solchen Überzug nicht verträglich sind.
Dieser Nachteil kann durch Anwendung eines
Dieser Nachteil kann durch Anwendung eines
zweiten sauren Überzuges, z.B. einer Lösung eines sauren Salzes in einer Konzentration von 5 bis 20%
und in einer Menge überwunden werden, die gerade ausreicht, um das pH so weit zu erniedrigen, daß es
auf der sauren Seite liegt. Jedes sauer wirkende Salz,
d. h. ein Salz, das, wenn es in Wasser gelöst wird, eine saure Reaktion ergibt, wie z. B. das sauer wirkende
zweiwertige Zinkchlorid, oder irgendeine schwache Säure können verwendet werden.
Bei einem Papierblatt, dessen Oberfläche einen Stärkeüberzug aufweist, wird zur Herstellung eines
Überzuges vorzugsweise eine wäßrige Aufschlämmung folgender Zusammensetzung verwendet, die
ein Beispiel für die Erfindung ist:
Gewichtsteile
Papierüberzugston 250
Zinkoxyd 100
Oxydierte Stärke als 25°/oige Lösung ... 105
Harnstoff-Formaldehyd-Kondensat
(15% Wasser, 26% Harnstoff,
Harnstoff-Formaldehyd-Kondensat
(15% Wasser, 26% Harnstoff,
59% Formaldehyd) 37,8
Natriumaluminat 18,9
Wasser in einer Menge, daß der Feststoffgehalt sich auf etwa 40% beläuft.
Die vorstehend angegebene Aufschlämmung kann in bekannter Weise, z. B. mit Hilfe einer Rakel auf
das Papier in einer Menge aufgebracht werden, die zwischen etwa 2,7 und 5,40 kg je 500 Blatt Papier
von 61,0 · 91,5 cm liegt. Der aufgebrachte Überzug wird schnell getrocknet, indem das Papier durch übliche
Heiz- und Trockenvorrichtungen geleitet wird.
Als zweiter Überzug wird eine 10%ige wäßrige Lösung von Zinkchlorid in einer Menge verwendet,
die gerade ausreicht, um das Papier zu befeuchten und das pH des ersten Überzuges unter 7 zu bringen.
Wenn eine Umsetzung zwischen dem Zinkchlorid und dem Klebstoff bzw. Bindemittel des ersten Überzuges
stattfindet, so ist sie, was das Unlöslichwerden des sich ergebenden Überzuges angeht, unwirksam,
da die zur Unlöslichkeit führende Reaktion bereits vor Anwendung der Zinkchloridlösung stattgefunden
hat, und weil das angewendete Zinkchlorid unzureichend ist, um eine irgendwie praktisch ins Gewicht
fallende Umsetzung zu bewirken. Der einzige Zweck des Zinkchlorides besteht in der Erniedrigung des
pH-Wertes des Überzuges, und wenn hierbei irgendeine Umsetzung stattfindet, so erfolgt diese mit dem
Natriumaluminat.
Wenn sich bisher die handelsüblichen oxydierten und chlorierten sowie die durch Enzyme umgewandelten
Kornstärken als Bestandteile eines Überzuges für die Zwecke vorliegender Erfindung als unbrauchbar
erwiesen haben, so mag das an der Unmöglichkeit liegen, den Überzug auf dem Papier zu halten,
wie dies mit vorliegender Erfindung möglich ist.
Zinkoxyd kann in gleichen Mengen wie oder in kleineren Mengen als Ton oder auch überhaupt nicht
angewendet werden. Der Stärkegehalt kann, bezogen auf das gesamte Pigment (Ton und Zinkoxyd), zwischen
20 und 100% liegen. Das wasserlösliche Aminoaldehydkondensat kann, bezogen auf den
Stärkegehalt, zwischen 10 und 200% liegen.
An Stelle der oxydierten Stärke können Stärkeacetatester, durch Enzyme umgewandelte Korn-
Tapioca- oder Kartoffelstärken, Dextrine und säuremodifizierte Stärken, die sogenannten dünnflüssig siedenden
Stärken, verwendet werden.
Die nach dem Verfahren vorliegender Erfindung hergestellten überzogenen, eine Papierunterlage aufweisenden Druckblätter sind insbesondere für kleine Leistungen brauchbar; wenn sie gemäß der obigen Beschreibung hergestellt sind, können sie jedoch auch für größere Leistungen verwendet werden. Der
Die nach dem Verfahren vorliegender Erfindung hergestellten überzogenen, eine Papierunterlage aufweisenden Druckblätter sind insbesondere für kleine Leistungen brauchbar; wenn sie gemäß der obigen Beschreibung hergestellt sind, können sie jedoch auch für größere Leistungen verwendet werden. Der
ίο gemäß vorliegender Erfindung vorgesehene Überzug
kann aufgebracht werden, nachdem die Papierunterlage zunächst mit einem Sperrüberzug versehen ist,
der den Einsatz des Druckblattes für größere Leistungen ermöglicht.
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen eines lithographischen Flachdruckblattes, bei dem eine Papierunterlage
mit einer wäßrigen Aufschlämmung aus einem feinzerteilten mineralischen Pigment,
einem wasserlöslichen Aminoaldehydkondensat und einer modifizierten Stärke versehen und der
Überzug erhitzt und getrocknet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß man das Aminoaldehydkondensat mit der modifizierten Stärke, wie
oxydierter Stärke, einem Stärkeacetatester, einer durch ein Enzym umgewandelten Stärke, einem
Dextrin oder einer säuremodifizierten Stärke in Gegenwart von Natriumaluminat als Katalysator
umsetzt und nach dem Trocknen und Unlöslichmachen des Überzuges auf diesen einen zweiten
Überzug aus einer schwach sauren Lösung in einer Menge und Stärke aufbringt, die gerade
ausreicht, um das pH des Überzuges auf unter 7 zu bringen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Natriumaluminat in einer
Menge von etwa 50 Gewichtsprozent der Menge des Aminoaldehydkondensates verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als schwach saure Lösung
eine Lösung einer schwachen Säure oder eines sauer wirkenden Salzes verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als sauer wirkendes Salz ein
saures zweiwertiges Salz, wie Ammoniumchlorid oder Zinkchlorid, verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Zinkchloridlösung
mit einer Konzentration von 5 bis 20% verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 882 998;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1032761.
Deutsche Patentschrift Nr. 882 998;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1032761.
609 537/257 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ19124A DE1212117B (de) | 1958-12-03 | 1960-12-08 | Verfahren zum Herstellen eines lithographischen Flachdruckblattes |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US77785358A | 1958-12-03 | 1958-12-03 | |
| DEJ19124A DE1212117B (de) | 1958-12-03 | 1960-12-08 | Verfahren zum Herstellen eines lithographischen Flachdruckblattes |
| US215233A US3115829A (en) | 1958-12-03 | 1962-07-24 | Planographic printing plates |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1212117B true DE1212117B (de) | 1966-03-10 |
Family
ID=27211046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ19124A Pending DE1212117B (de) | 1958-12-03 | 1960-12-08 | Verfahren zum Herstellen eines lithographischen Flachdruckblattes |
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|---|---|
| DE (1) | DE1212117B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882998C (de) * | 1947-05-09 | 1953-07-13 | Warren S D Co | Flachdruckfolie und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| DE1032761B (de) * | 1953-04-17 | 1958-06-26 | Warren S D Co | Verfahren zur Herstellung einer Flachdruckfolie mit einer Papierunterlage |
-
1960
- 1960-12-08 DE DEJ19124A patent/DE1212117B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882998C (de) * | 1947-05-09 | 1953-07-13 | Warren S D Co | Flachdruckfolie und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| DE1032761B (de) * | 1953-04-17 | 1958-06-26 | Warren S D Co | Verfahren zur Herstellung einer Flachdruckfolie mit einer Papierunterlage |
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