DE1211921B - Method and device for preparing vegetable fibers for the production of paper - Google Patents
Method and device for preparing vegetable fibers for the production of paperInfo
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- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Pflanzenfasern für die Herstellung von Papier Zur Herstellung von Papier. Pappe od. dgl. werden Pflanzenfasern verwendet, die durch ein chemisches, halbchemisches oder auch mechanisches Aufschlußverfahren aus Holz oder Einjahrespflanzen usw. gewonnen werden und die den sogenannten Halbstoff bilden. Um dem durch Aneinanderfügen einzelner Fasern gebildeten Papier od. dgl. gewisse Festigkeitseigenschaften (Reißlänge, Dehnung, Weiterreißfestigkeit usw.) zu verleihen, muß der Halbstoff weiter zu Ganzstoff aufbereitet und dazu der Charakter der einzelnen Fasern, insbesondere deren Oberfläche, so verändert werden, daß die Fasern nach erfolgter Trocknung den gewünschten Festigkeitseigenschaften entsprechend fest aneinanderhaften.Method and device for processing plant fibers for Manufacture of paper For the manufacture of paper. Cardboard or the like are plant fibers used by a chemical, semi-chemical or mechanical digestion process from wood or annual plants etc. are obtained and the so-called pulp form. To the paper formed by joining individual fibers or the like. certain strength properties (tear length, elongation, tear strength, etc.) To give the pulp, the pulp has to be further processed into pulp and, in addition, the character of the individual fibers, in particular their surface, are changed so that the Fibers according to the desired strength properties after drying cling tightly together.
Eine bekannte Art der Aufbereitung von Halbstoff zu Ganzstoff besteht in dem sogenannten »Mahlen« der Fasern. Die Fasd& werden dazu mit Wasser zu einer Suspension gemischt, wobei die Stoffdichte im allgemeinen 21/.-, bis 611/o atro, höchstens bis zu 80/0, beträgt. Suspensionen mit darüber hinausgehenden Stoffdichten sind zum Mahlen nicht verwendbar. Das Mahlen der Fasern erfolgt zwischen mindestens zwei eine Relativgeschwindigkeit zueinander aufweisenden Werkzeugen aus Buntmetall, Stahl oder Steinzeug. Die Fasern werden beim Mahlen in ihrer Länge gekürzt, aber auch gequetscht. Wie neuere Untersuchungen ergeben haben, ist beides für die Herstellung von Papier mit hohen Festigkeitswerten unzweckmäßig, Die bekanntesten Mahleinrichtuneen sind Holländer, Jordanmühlen und Refiner.A well-known way of processing pulp into pulp is the so-called "grinding" of the fibers. For this purpose, the fibers are mixed with water to form a suspension, the consistency of the material generally being 21 / .- to 611 / o dry, at most up to 80/0 . Suspensions with higher consistencies cannot be used for grinding. The fibers are ground between at least two tools made of non-ferrous metal, steel or stoneware, which have a relative speed to one another. The fibers are shortened in length during grinding, but they are also squeezed. As recent studies have shown, both are unsuitable for the production of paper with high strength values. The best-known grinding devices are Dutch mills, Jordan mills and refiners.
Eine andere bekannte Art der Weiterverarbeitung von Halbstoff züi Ganzstoff besteht in einem Knet-und Walkverfahren, wie es mit Kollergängen, Ein-und Zweiwellenzerfaserern, Curlatoren usw. erreicht wird. Die Fasern werden in diesen Maschinen in sich gerieben, wodurch eine Art Kräuselung der Fasern eintritt. Eine Kürzung der Fasern findet dabei im allgemeinen nicht statt. Derartige Maschinen arbeiten bei Stoffdichten von 22 bis 350/0. Gemische mit geringeren oder höheren Stoffdichten können nicht verarbeitet werden.Another known type of further processing of pulp züi Whole stock consists of a kneading and milling process, as is the case with pan mills, in and out Zweiwellenzerfaserern, curlators, etc. is achieved. The fibers are in these Machines rubbed in, causing a kind of curling of the fibers. One There is generally no shortening of the fibers. Such machines work at consistencies from 22 to 350/0. Mixtures with lower or higher Fabric densities cannot be processed.
Es sind ferner sogenannte Stab- und Kugelmühlen bekannt, bei denen durch die rollende und die reibende Bewegung der Stäbe bzw. Kugeln eine Zerkleinerung und eine Aufbereituna des Halbstoffes zu Ganzstoff erzielt werden soll. Es ist ferner auch bekannt, Halbstoffsuspensionen unter hohem Druck auf eine mit Rippen versehene Prallplatte aufzuspritzen, um so eine Faseraufbereitung herbeizuführen. Allen diesen Einrichtungen haftet unter anderem der Nachteil an, daß sie mit einem sehr schlechten Wirkungsgrad arbeiten, da die vorhandene Bearbeitungsfläche im Verhältnis zur gesamten Oberfläche der jeweils in der Einrichtung befindlichen zu behandelnden Fasern äußerst gering ist, so daß bei der Bearbeitung nur ein geringer Teil der Fasern mit der Bearbeitungsfläche in ausreichende Berührung gelangt. Wie theoretische Untersuchungen gezeigt haben, arbeiten z. B. Mahlmaschinen für niedrige Stoffdichten mit einem Wirkungsgrad von weit unter 11/o. Bei den mit hohen Stoffdichten arbeitenden Einrichtungen (Kollergängen usw.) tritt ferner der Nachteil auf, daß die Fasern infolge ihrer hohen Konzentration in der Suspension den Werkzeugen nicht genügend ausweichen können und daher unerwünschterweise beschädi-t werden.There are also so-called rod and ball mills known in which the rolling and the rubbing movement of the rods or balls cause a comminution and a processing of the pulp into stock is to be achieved. It is further also known pulp suspensions under high pressure on a ribbed To inject the baffle plate in order to bring about a fiber preparation. All of these One of the disadvantages of facilities is that they come with a very bad Efficiency work, since the existing processing area in relation to the total Surface of the fibers to be treated located in the device in each case extremely is low, so that only a small part of the fibers with the processing Working surface comes into sufficient contact. Like theoretical research have shown work z. B. Low consistency grinders with a Efficiency of well below 11 / o. In the facilities that work with high consistencies (Koller gang etc.) also occurs the disadvantage that the fibers as a result of their high concentration in the suspension, the tools are unable to evade the tools sufficiently and therefore undesirably damaged.
Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, um einen Holzstoff zum unmittelbaren Herstellen von Platten oder geformten Gegenständen durch mechanische Zerkleineruna von Holzschnitzeln vorzugsweise harzreicher Hölzer, gegebenenfalls nach vorheriger chemischer Einweichung derselben, und anschließendes Pressen und Erhitzen ohne Hinzufügen von fremden Bindemitteln dadurch zu erzeuaen, daß die mit dem Doppelten ihres Trockengewichtes mit Wasser angefeuchteten Holzschnitzel mit Sand oder ähnlich harten, körnigen Stoffen vermischt und dann unter wiederholter Pressung in einem geeigneten Kolleraan- aeknetet werden. Bei dieser Behandlungsweise bleibt die ursprüngliche Struktur der vermischt mit den körnigen Stoffen in den Kollergang eingebrachten Holzschnitzel auch nach deren Bearbeitunc, im Koller-ane erhalten. Die Erzeugung & L- c von soyenanntein Halbstoff (in papiertechnolo-ischem Sinn) aus robem Holz oder die Umwandlung von solchem Halbstoff in »Ganzstoff«, so, daß die aus dem Holz -ewonnenen Fasern als Einzelfasern von ceeicneter Länge in wässeriger Aufschwemmung auf einer Papiermaschine zu Papier verarbeitet werden können, ist bei diesem bekannten Verfahren offenbar weder beabsichtigt noch möglich.Furthermore, a method is known to produce a wood pulp for the direct production of panels or shaped objects by mechanical crushing of wood chips, preferably resin-rich woods, if necessary after prior chemical soaking, and subsequent pressing and heating without adding foreign binders, in that the With twice their dry weight, wood chips moistened with water are mixed with sand or similar hard, granular materials and then kneaded with repeated pressing in a suitable roller. With this method of treatment, the original structure of the wood chips mixed with the granular substances in the pan mill is retained even after they have been processed in the pan mill. The generation & L c of soyenanntein pulp (in papiertechnolo-tronically sense) from Robem wood or the conversion of such pulp in "the stock," so that the -ewonnenen from the wood fibers as individual fibers of ceeicneter length in aqueous slurry on a Paper machine can be processed into paper, is evidently neither intended nor possible with this known method.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Aufbereitungsverfahren für zur Herstellung von Papier oder dergleichen geeignete Pflanzenfasern zu entwickeln, das die Nachteile der bekannten Verfahren vermeidet, bei dem also insbesondere das Verhältnis von Bearbeitungsfläche zur Gesamtoberfläche der jeweils in der Einrichtung befindlichen aufzubereitenden Fasern beträchtlich gesteigert und dadurch die aufbereitete Fasermenge bei gleichem Energiebedarf wesentlich größer ist als bei den bekannten Verfahren. Außerdem soll das neue Verfahren einen Ganzstoff liefern, der sich auf der Papiermaschine allein oder in Mischung mit anderen Fasern in günstiger Weise zu Papier mit guten Festigkeitseigenschaften verarbeiten läßt.The object of the invention is to provide a processing method for production To develop suitable vegetable fibers from paper or the like, the disadvantages the known method avoids, so in particular the ratio of Processing area to the total surface of each located in the facility The fibers to be reprocessed are increased considerably, and as a result the amount of fibers reprocessed with the same energy requirement is significantly greater than with the known methods. In addition, the new process should deliver a stock that can be used on the paper machine alone or in a mixture with other fibers in a favorable way to paper with good Can process strength properties.
Zur Durchführuno, einer solchen Aufbereitune, von C t3 chemisch, halbchemisch oder mechanisch gewonnenen Pflanzenfasern (Halbstoff) zu Ganzstoff für die Herstellung von Papier, Pappe od. dgl. wird gemäß der Erfindung ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem die in einem polaren Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser, aufgeschwemmten Fasern bei einer Stoffdichte von 10 bis 20% zwecks Abhebung der Primärwand von der Pflanzenfaser mit einer Menge scharfkaritigen Teilchen - deren Abmessungen nicht größer als die mittlere Länge der Fasern sind - vermengt und anschließend geknetet und gewalkt werden. Die günstigste Stoffdichte hängt dabei von der Art der zu verarbeitenden Fasern ab.To carry out such a preparation, from C t3 chemically, semi-chemically or mechanically obtained vegetable fibers (pulp) to pulp for the production of paper, cardboard or the like. According to the invention, a method is proposed in which the in a polar solvent, preferably Water, suspended fibers at a consistency of 10 to 20% for the purpose of lifting the primary wall from the vegetable fiber with a lot of sharp-cut particles - the dimensions of which are not greater than the mean length of the fibers - are mixed and then kneaded and drummed. The most favorable consistency depends on the type of fibers to be processed.
Wie aus dem heutigen Stand der Zellulosefaserforschung bekannt ist, besitzt die in den Pflanzenfasern eingelagerte Heinizellulose nach entsprechender Wasseraufnahme eine vorzügliche Bindekraft. Diese Hemizellulose ist in der von einer wasserunlöslichen, wasserundurchlässigen, sogenannten Primärwand der Pflanzenfasern bedeckten, Wasser aufnehmenden, sogenannten Sekundärwand eingelagert. Die Ausnutzung der Bindekraft der Hemizellulose bei der Herstellung von hochfestem Papier od. dgl., wodurch die Zumischung besonderer Bindemittel zumindest weitgehend eingeschränkt werden kann, wird dadurch ermöglicht, daß bei der intensiven Bearbeitung unter Zuhilfenahme einer Menge scharfkantiger Teilchen die Primärwand der Pflanzenfasern von diesen Teilchen aufgerissen und von der Sekundärwand abgehoben wird. Infolgedessen kann Wasser in diese eindringen und die in der Sekundärwand eingelagerte Heinizellulose zum Quellen bringen. Wenn man in solcher Weise gemäß der Erfindung aufbereitete Pflanzenfasern mit offen zutage tretender gequollener Hemizellulose in der Sekundärwand in der üblichen Weise zu Papier verarbeitet, erhält dieses wesentlich bessere Festigkeitseigenschaften als. bei ausschließlicher Verwendung von in herkömmlicher Weise aufbereiteten Pflanzenfasern.As is known from the current state of cellulose fiber research, The Heinizellulose stored in the plant fibers possesses according to the corresponding Water absorption an excellent binding power. This hemicellulose is in that of one water-insoluble, water-impermeable, so-called primary wall of the plant fibers covered, water-absorbing, so-called secondary wall. The exploitation the binding power of hemicellulose in the production of high-strength paper or the like, whereby the admixture of special binders is at least largely restricted can be made possible by the fact that with the help of the intensive processing a lot of sharp-edged particles form the primary wall of the plant fibers from these Particle is torn open and lifted from the secondary wall. As a result, can Water penetrate into this and the Heinizellulose stored in the secondary wall to swell. When processed in such a way according to the invention Plant fibers with exposed swollen hemicellulose in the secondary wall When processed into paper in the usual way, it has significantly better strength properties as. with the exclusive use of conventionally prepared vegetable fibers.
Die große Menge der beigemischten scharfkantigen Teilchen erhöht die
Bearbeitungsfläche der Au& bereitungseinrichtung um ein Vielfaches, da ja die
gesamte Oberfläche der in die Fasern eingemischten scharfkantigenTeilchen als Bearbeitungsfläche
wirkt. Entsprechend dem günstigeren Verhältnis Bearbeitungsfläche zu Oberfläche
der in der Einrichtung befindlichen zu bearbeitenden Fasern wird der Arbeitsaufwand
je 100 kg Fasern um das 10- bis 15fache vermindert. Die Festigkeitseigenschaften
des aus einem nacl-. dem erfindungsgemäßen Verfahren aufgeschlossener Ganzstoffes
gebildeten Papiers sind Cge&genüber der Festigkeitseigenschaften des aus einem
nach bekannten Verfahren bereiteten Faserstoffes gebildeten Papiers wesentlich besser.
So wurden folgende technologische Daten an einem auf einem Rapid-Köthen-Blattbildner
hergestellten Musterblatt bei einern Mahlgrad von 41' SR gemessen (daneben die Daten
des gleichen, nach bekannten Mahlverfahren aufgeschlossenen Ganzstoffes):
Bei der Durchfüle-ung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird eine Stoffdichte von 10 bis 20%, vorzugsweise 12 bis 181/o, angewandt. In diesem Stoffdichtebereich können sich die Fasern den auf sie einwirkenden Teilchen anpassen, so daß ein besonders schonender Aufschluß gewährleistet ist. Es ist bekannt, daß die Hemizellulose in diesem Stoffdichtebereich am günstigsten quillt.When carrying out the method according to the invention, a Consistency of 10 to 20%, preferably 12 to 181 / o, used. In this consistency range the fibers can adapt to the particles acting on them, so that a special gentle digestion is guaranteed. It is known that hemicellulose in this range of consistency swells most favorably.
Die scharfkantigen Teilchen werden dem Fasergemisch entsprechend dem Verwendungszweck des Endproduktes und demCharakter der aufzubereitenden Pflanzenfasern beigemischt. FI1F die Herstellung von Pergamin ist es z.B. zweckmäßig, dem Fasergemisch relativ viel scharfkantige Teilchen beizumischen. Bei Papieren, zu deren Herstellung gemäß der Erfindung aufgeschlossene Pflanzenfasern benutzt werden sollen, wobei die Pflanzenfasern eine längere Aufbereitungszeit benötigen, werden entsprechend weniger scharfkantige Teilchen beigemengt. Man hat somit die Möglichkeit, durch eine Veränderung des Zugabeverhältnisses an scharfkantigen Teilchen den Aufbereitungsvorgang zu steuern. Die Größe der scharfkantigen Teilchen, d. h. ihre linearen Abmessungen, sind dabei in der Regel geringer, jedenfalls aber nicht größer als die mittlere Faserlänge der zu bearbeitenden Pflanzenfasern.The sharp-edged particles are added to the fiber mixture according to the intended use of the end product and the character of the vegetable fibers to be processed. In the manufacture of glassine, it is useful, for example, to add a relatively large number of sharp-edged particles to the fiber mixture. In papers for the production of which, according to the invention, digested vegetable fibers are to be used, the vegetable fibers requiring a longer preparation time, correspondingly less sharp-edged particles are added. It is thus possible to control the preparation process by changing the addition ratio of sharp-edged particles. The size of the sharp-edged particles, i.e. H. their linear dimensions are usually smaller, but in any case not larger than the mean fiber length of the plant fibers to be processed.
Als beizumischende scharfkantige Teilchen werden nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung Quarzsand, Harzsplitter od. dgl. verwendet. Auch die Beimischung von Eiskristallen ist möglich und liefert gute Ergebnisse, wenn man für Aufrechterhaltung einer das vorzeitige Abschmelzen der Eiskristalle verhindernden Temperatur der Aufschwemmung sorgt. Entsprechend der Art der beigemischten Teilchen müssen diese, beispielsweise Quarzsand, nach Beendigung des Faseraufschlusses aus dem Fasergernisch %#Jeder ausgeschieden werden. Harz kann in dem Fasergemisch verbleiben, während sich Eiskristalle mit der Zeit von selbst wieder auflösen. Zum Ausscheiden der die Weiterverarbeitung der aufgeschlossenen Pflanzenfasern störenden Beimischungen werden an sich bekannte Zentrifugalreiniger od. dgl. verwendet.Sharp-edged particles to be mixed in are after another Proposal of the invention quartz sand, resin splinters or the like. Used. Also the admixture of ice crystals is possible and gives great results when looking for maintenance a temperature of the suspension preventing the premature melting of the ice crystals cares. According to the nature of the added particles, these must be, for example Quartz sand, after completion of the fiber digestion from the fiber mixture %#Everyone be eliminated. Resin can remain in the fiber mixture while ice crystals form dissolve on their own over time. To eliminate the further processing the disruptive admixtures of the broken down plant fibers are known per se Centrifugal cleaner or the like. Used.
Als Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird eine Anlage vorgeschlagen, die aus einem ersten Eindicker, einer Knet- und Walkmaschine, einer Mischbütte und gegebenenfalls einem Wirbelabscheider besteht. Da die zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung günstigen Stoffdichten für eine wirkungsvolle Ausscheidung der störenden Beimischungen in einem Wirbelabscheider zu hoch ist, muß das aufbereitete Fasergemisch vor der Zuführung zum Wirbelabscheider in einer Mischbütte in entsprechender Weise verdünnt werden. Der von den störenden Teilchen gereinigte Gutstoff aus diesem Wirbelabscheider wird dann durch einen weiteren Eindicker auf die für die Weiterbehandlung des Faserstoffes geeignete Stoffdichte eingedickt. Die beschriebene Anlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann kontinuierlich. oder diskontinuierlich betrieben werden.As a device for carrying out the method according to the invention a system is proposed which consists of a first thickener, a kneading and Fulling machine, a mixing vat and, if necessary, a vortex separator. Since the consistencies which are favorable for carrying out the method according to the invention for an effective separation of the disturbing admixtures in a vortex separator is too high, the processed fiber mixture must be fed to the vortex separator be diluted in a corresponding manner in a mixing vat. The one from the disturbing ones Particle-cleaned accepts from this vortex separator is then passed through another Thickener to the consistency suitable for further processing of the fiber material thickened. The plant described for carrying out the method according to the invention can be continuous. or operated discontinuously.
Ein Ausführungsbeispiel einer Anlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.An embodiment of a system for carrying out the method according to the invention is shown in the drawing.
Der Halbstoff fließt dem ersten Eindickerl mit einer Stoffdichte von etwa 40110 zu und wird durch diesen auf 10 bis 20% eingedickt. Dem eingedickten Halbstoff werden über die Leitungen3 und 10 die scharfkantigen Teilchen, in diesem Fall Ouarzsand, zugemischt, worauf das Fasergemisch in eine Knet-und Walkmaschine2 eintritt. Da in der Knet- und Walkmaschine nur geringe Bearbeitungskräfte auftreten, kann dieselbe in Blech oder sogar Korund ausgeführt werden. Nach beendigtem Aufschlußvorgang wird das Fasergemisch in einer Mischbütte 4, der über die Leitung 5 und die vom ersten Eindicker 1. ausgehende Leitung 6 Wasser zufließt, auf die in den nachgeschalteten Zentrifugalreinigern 7 erforderliche Stoffdichte, z. B. 0,5#%, verdünnt. Nach Ausscheidung des Quarzsandes aus der Faserstoffsuspension in den Zentrifugalreinigern 7 fließt die Faserstoffsuspension über Leitungen 8 zur Eindickung dem zweiten Eindicker 9 zu, dessen Abwasser über die Leitung 5 zur Mischbütte 4 geführt wird. Der ausgeschiedene Sand wird über eine Leitung 11 einem weiteren Zentrifugalreiniger 12 zugeleitet, in dem der während des Bearbeitungsvorganges durch gegenseitige Reibung der Sandkörner in geringem Maß entstehende, nicht mehr verwendbare Sandstaub von den wieder verwendbaren Sandkörnern abgetrennt wird. Der Sandstaub wird über eine Leitung 13 zu einem Absetzkasten 14 geführt, aus dem das geklärte Wasser über eine Leitung 15 und einen Sichter 16 der Mischbütte 4 zufließt. Die im Zentrifugalreiniger 12 abgetrennten Sandkörner kehren über die Leitung 3 zu der Knet- und Walkmaschine 2 zurück. Entsprechend der im Absetzkasten 14 ausgeschiedenen Menge Sandstaub wird frischer Sand' aus dem Vorratsbehälter 17 über die Leitung 10 der Knet-und Walkmaschine 2 zu-eführt. Die Reinigung des benutzten Sandes kann außer in Zentrifugalreinigern auch in anderen Reinigungseinrichtungen erfolgen.The pulp flows to the first thickener with a consistency of about 40110 and is thickened by this to 10 to 20%. The sharp-edged particles, in this case gold sand, are mixed into the thickened pulp via lines 3 and 10, whereupon the fiber mixture enters a kneading and fulling machine 2. Since only low processing forces occur in the kneading and fulling machine, it can be made of sheet metal or even corundum. After completion of the digestion process, the fiber mixture in a mixing vat 4, which flows in via line 5 and the line 6 emanating from the first thickener 1st line 6, to the consistency required in the downstream centrifugal cleaners 7 , z. B. 0.5 #%, diluted. After the quartz sand has been separated from the pulp suspension in the centrifugal cleaners 7 , the pulp suspension flows via lines 8 for thickening to the second thickener 9 , the waste water of which is fed via line 5 to the mixing vat 4. The separated sand is fed via a line 11 to a further centrifugal cleaner 12, in which the no longer usable sand dust that is created during the machining process by mutual friction of the sand grains is separated from the reusable sand grains. The sand dust is led via a line 13 to a sedimentation box 14, from which the clarified water flows to the mixing vat 4 via a line 15 and a sifter 16. The grains of sand separated in the centrifugal cleaner 12 return to the kneading and fulling machine 2 via the line 3. According to the amount of sand dust separated in the settling box 14, fresh sand is fed from the storage container 17 via the line 10 to the kneading and fulling machine 2. In addition to centrifugal cleaners, the used sand can also be cleaned in other cleaning facilities.
Die Ansprüche 2 und 3 haben nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch Gültigkeit.Claims 2 and 3 are only valid in conjunction with the main claim.
Claims (2)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV17274A DE1211921B (en) | 1959-09-19 | 1959-09-19 | Method and device for preparing vegetable fibers for the production of paper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV17274A DE1211921B (en) | 1959-09-19 | 1959-09-19 | Method and device for preparing vegetable fibers for the production of paper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1211921B true DE1211921B (en) | 1966-03-03 |
Family
ID=7576252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV17274A Pending DE1211921B (en) | 1959-09-19 | 1959-09-19 | Method and device for preparing vegetable fibers for the production of paper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1211921B (en) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE552945C (en) * | 1930-01-18 | 1932-06-20 | Respats Inc | Process for the production of wood pulp |
-
1959
- 1959-09-19 DE DEV17274A patent/DE1211921B/en active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE552945C (en) * | 1930-01-18 | 1932-06-20 | Respats Inc | Process for the production of wood pulp |
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