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DE1211921B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Pflanzenfasern fuer die Herstellung von Papier - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Pflanzenfasern fuer die Herstellung von Papier

Info

Publication number
DE1211921B
DE1211921B DEV17274A DEV0017274A DE1211921B DE 1211921 B DE1211921 B DE 1211921B DE V17274 A DEV17274 A DE V17274A DE V0017274 A DEV0017274 A DE V0017274A DE 1211921 B DE1211921 B DE 1211921B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibers
pulp
sharp
paper
processing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV17274A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Henrik Nisser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH filed Critical JM Voith GmbH
Priority to DEV17274A priority Critical patent/DE1211921B/de
Publication of DE1211921B publication Critical patent/DE1211921B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Pflanzenfasern für die Herstellung von Papier Zur Herstellung von Papier. Pappe od. dgl. werden Pflanzenfasern verwendet, die durch ein chemisches, halbchemisches oder auch mechanisches Aufschlußverfahren aus Holz oder Einjahrespflanzen usw. gewonnen werden und die den sogenannten Halbstoff bilden. Um dem durch Aneinanderfügen einzelner Fasern gebildeten Papier od. dgl. gewisse Festigkeitseigenschaften (Reißlänge, Dehnung, Weiterreißfestigkeit usw.) zu verleihen, muß der Halbstoff weiter zu Ganzstoff aufbereitet und dazu der Charakter der einzelnen Fasern, insbesondere deren Oberfläche, so verändert werden, daß die Fasern nach erfolgter Trocknung den gewünschten Festigkeitseigenschaften entsprechend fest aneinanderhaften.
  • Eine bekannte Art der Aufbereitung von Halbstoff zu Ganzstoff besteht in dem sogenannten »Mahlen« der Fasern. Die Fasd& werden dazu mit Wasser zu einer Suspension gemischt, wobei die Stoffdichte im allgemeinen 21/.-, bis 611/o atro, höchstens bis zu 80/0, beträgt. Suspensionen mit darüber hinausgehenden Stoffdichten sind zum Mahlen nicht verwendbar. Das Mahlen der Fasern erfolgt zwischen mindestens zwei eine Relativgeschwindigkeit zueinander aufweisenden Werkzeugen aus Buntmetall, Stahl oder Steinzeug. Die Fasern werden beim Mahlen in ihrer Länge gekürzt, aber auch gequetscht. Wie neuere Untersuchungen ergeben haben, ist beides für die Herstellung von Papier mit hohen Festigkeitswerten unzweckmäßig, Die bekanntesten Mahleinrichtuneen sind Holländer, Jordanmühlen und Refiner.
  • Eine andere bekannte Art der Weiterverarbeitung von Halbstoff züi Ganzstoff besteht in einem Knet-und Walkverfahren, wie es mit Kollergängen, Ein-und Zweiwellenzerfaserern, Curlatoren usw. erreicht wird. Die Fasern werden in diesen Maschinen in sich gerieben, wodurch eine Art Kräuselung der Fasern eintritt. Eine Kürzung der Fasern findet dabei im allgemeinen nicht statt. Derartige Maschinen arbeiten bei Stoffdichten von 22 bis 350/0. Gemische mit geringeren oder höheren Stoffdichten können nicht verarbeitet werden.
  • Es sind ferner sogenannte Stab- und Kugelmühlen bekannt, bei denen durch die rollende und die reibende Bewegung der Stäbe bzw. Kugeln eine Zerkleinerung und eine Aufbereituna des Halbstoffes zu Ganzstoff erzielt werden soll. Es ist ferner auch bekannt, Halbstoffsuspensionen unter hohem Druck auf eine mit Rippen versehene Prallplatte aufzuspritzen, um so eine Faseraufbereitung herbeizuführen. Allen diesen Einrichtungen haftet unter anderem der Nachteil an, daß sie mit einem sehr schlechten Wirkungsgrad arbeiten, da die vorhandene Bearbeitungsfläche im Verhältnis zur gesamten Oberfläche der jeweils in der Einrichtung befindlichen zu behandelnden Fasern äußerst gering ist, so daß bei der Bearbeitung nur ein geringer Teil der Fasern mit der Bearbeitungsfläche in ausreichende Berührung gelangt. Wie theoretische Untersuchungen gezeigt haben, arbeiten z. B. Mahlmaschinen für niedrige Stoffdichten mit einem Wirkungsgrad von weit unter 11/o. Bei den mit hohen Stoffdichten arbeitenden Einrichtungen (Kollergängen usw.) tritt ferner der Nachteil auf, daß die Fasern infolge ihrer hohen Konzentration in der Suspension den Werkzeugen nicht genügend ausweichen können und daher unerwünschterweise beschädi-t werden.
  • Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, um einen Holzstoff zum unmittelbaren Herstellen von Platten oder geformten Gegenständen durch mechanische Zerkleineruna von Holzschnitzeln vorzugsweise harzreicher Hölzer, gegebenenfalls nach vorheriger chemischer Einweichung derselben, und anschließendes Pressen und Erhitzen ohne Hinzufügen von fremden Bindemitteln dadurch zu erzeuaen, daß die mit dem Doppelten ihres Trockengewichtes mit Wasser angefeuchteten Holzschnitzel mit Sand oder ähnlich harten, körnigen Stoffen vermischt und dann unter wiederholter Pressung in einem geeigneten Kolleraan- aeknetet werden. Bei dieser Behandlungsweise bleibt die ursprüngliche Struktur der vermischt mit den körnigen Stoffen in den Kollergang eingebrachten Holzschnitzel auch nach deren Bearbeitunc, im Koller-ane erhalten. Die Erzeugung & L- c von soyenanntein Halbstoff (in papiertechnolo-ischem Sinn) aus robem Holz oder die Umwandlung von solchem Halbstoff in »Ganzstoff«, so, daß die aus dem Holz -ewonnenen Fasern als Einzelfasern von ceeicneter Länge in wässeriger Aufschwemmung auf einer Papiermaschine zu Papier verarbeitet werden können, ist bei diesem bekannten Verfahren offenbar weder beabsichtigt noch möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Aufbereitungsverfahren für zur Herstellung von Papier oder dergleichen geeignete Pflanzenfasern zu entwickeln, das die Nachteile der bekannten Verfahren vermeidet, bei dem also insbesondere das Verhältnis von Bearbeitungsfläche zur Gesamtoberfläche der jeweils in der Einrichtung befindlichen aufzubereitenden Fasern beträchtlich gesteigert und dadurch die aufbereitete Fasermenge bei gleichem Energiebedarf wesentlich größer ist als bei den bekannten Verfahren. Außerdem soll das neue Verfahren einen Ganzstoff liefern, der sich auf der Papiermaschine allein oder in Mischung mit anderen Fasern in günstiger Weise zu Papier mit guten Festigkeitseigenschaften verarbeiten läßt.
  • Zur Durchführuno, einer solchen Aufbereitune, von C t3 chemisch, halbchemisch oder mechanisch gewonnenen Pflanzenfasern (Halbstoff) zu Ganzstoff für die Herstellung von Papier, Pappe od. dgl. wird gemäß der Erfindung ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem die in einem polaren Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser, aufgeschwemmten Fasern bei einer Stoffdichte von 10 bis 20% zwecks Abhebung der Primärwand von der Pflanzenfaser mit einer Menge scharfkaritigen Teilchen - deren Abmessungen nicht größer als die mittlere Länge der Fasern sind - vermengt und anschließend geknetet und gewalkt werden. Die günstigste Stoffdichte hängt dabei von der Art der zu verarbeitenden Fasern ab.
  • Wie aus dem heutigen Stand der Zellulosefaserforschung bekannt ist, besitzt die in den Pflanzenfasern eingelagerte Heinizellulose nach entsprechender Wasseraufnahme eine vorzügliche Bindekraft. Diese Hemizellulose ist in der von einer wasserunlöslichen, wasserundurchlässigen, sogenannten Primärwand der Pflanzenfasern bedeckten, Wasser aufnehmenden, sogenannten Sekundärwand eingelagert. Die Ausnutzung der Bindekraft der Hemizellulose bei der Herstellung von hochfestem Papier od. dgl., wodurch die Zumischung besonderer Bindemittel zumindest weitgehend eingeschränkt werden kann, wird dadurch ermöglicht, daß bei der intensiven Bearbeitung unter Zuhilfenahme einer Menge scharfkantiger Teilchen die Primärwand der Pflanzenfasern von diesen Teilchen aufgerissen und von der Sekundärwand abgehoben wird. Infolgedessen kann Wasser in diese eindringen und die in der Sekundärwand eingelagerte Heinizellulose zum Quellen bringen. Wenn man in solcher Weise gemäß der Erfindung aufbereitete Pflanzenfasern mit offen zutage tretender gequollener Hemizellulose in der Sekundärwand in der üblichen Weise zu Papier verarbeitet, erhält dieses wesentlich bessere Festigkeitseigenschaften als. bei ausschließlicher Verwendung von in herkömmlicher Weise aufbereiteten Pflanzenfasern.
  • Die große Menge der beigemischten scharfkantigen Teilchen erhöht die Bearbeitungsfläche der Au& bereitungseinrichtung um ein Vielfaches, da ja die gesamte Oberfläche der in die Fasern eingemischten scharfkantigenTeilchen als Bearbeitungsfläche wirkt. Entsprechend dem günstigeren Verhältnis Bearbeitungsfläche zu Oberfläche der in der Einrichtung befindlichen zu bearbeitenden Fasern wird der Arbeitsaufwand je 100 kg Fasern um das 10- bis 15fache vermindert. Die Festigkeitseigenschaften des aus einem nacl-. dem erfindungsgemäßen Verfahren aufgeschlossener Ganzstoffes gebildeten Papiers sind Cge&genüber der Festigkeitseigenschaften des aus einem nach bekannten Verfahren bereiteten Faserstoffes gebildeten Papiers wesentlich besser. So wurden folgende technologische Daten an einem auf einem Rapid-Köthen-Blattbildner hergestellten Musterblatt bei einern Mahlgrad von 41' SR gemessen (daneben die Daten des gleichen, nach bekannten Mahlverfahren aufgeschlossenen Ganzstoffes):
    Neues Bekannte
    Verfahren Mahlverfahren
    Mahlgrad, ' SR ......... 41 41
    Reißlänge, m ........... 8000 5800
    Dehnung, % ............ 4,5 3,5
    Relativer Berstdruck, kg 4,2 3,5
    Weiterreißfestigkeit,
    cmg/cm .............. 175 170
    Luftdurchlässigkeit, mi .. 180 40
    Spezifischer Arbeitsbedarf,
    kWh/100 kg .......... 2 24
    Ein Vergleich der Werte zeigt eine wesentliche Verbesserung der Reißlänge, der Dehnung, des Berstdruckes sowie der Luftdurchlässigkeit. Lediglich in bezug auf Weiterreißfestigkeit gleichen sich die Werte. Am augenscheinlichsten ist die Reduzierung des spezifischen Arbeitsbedarfes von 24 kWh/100 kg auf 2 kWh/100 kg, also auf ein Zwölftel.
  • Bei der Durchfüle-ung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird eine Stoffdichte von 10 bis 20%, vorzugsweise 12 bis 181/o, angewandt. In diesem Stoffdichtebereich können sich die Fasern den auf sie einwirkenden Teilchen anpassen, so daß ein besonders schonender Aufschluß gewährleistet ist. Es ist bekannt, daß die Hemizellulose in diesem Stoffdichtebereich am günstigsten quillt.
  • Die scharfkantigen Teilchen werden dem Fasergemisch entsprechend dem Verwendungszweck des Endproduktes und demCharakter der aufzubereitenden Pflanzenfasern beigemischt. FI1F die Herstellung von Pergamin ist es z.B. zweckmäßig, dem Fasergemisch relativ viel scharfkantige Teilchen beizumischen. Bei Papieren, zu deren Herstellung gemäß der Erfindung aufgeschlossene Pflanzenfasern benutzt werden sollen, wobei die Pflanzenfasern eine längere Aufbereitungszeit benötigen, werden entsprechend weniger scharfkantige Teilchen beigemengt. Man hat somit die Möglichkeit, durch eine Veränderung des Zugabeverhältnisses an scharfkantigen Teilchen den Aufbereitungsvorgang zu steuern. Die Größe der scharfkantigen Teilchen, d. h. ihre linearen Abmessungen, sind dabei in der Regel geringer, jedenfalls aber nicht größer als die mittlere Faserlänge der zu bearbeitenden Pflanzenfasern.
  • Als beizumischende scharfkantige Teilchen werden nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung Quarzsand, Harzsplitter od. dgl. verwendet. Auch die Beimischung von Eiskristallen ist möglich und liefert gute Ergebnisse, wenn man für Aufrechterhaltung einer das vorzeitige Abschmelzen der Eiskristalle verhindernden Temperatur der Aufschwemmung sorgt. Entsprechend der Art der beigemischten Teilchen müssen diese, beispielsweise Quarzsand, nach Beendigung des Faseraufschlusses aus dem Fasergernisch %#Jeder ausgeschieden werden. Harz kann in dem Fasergemisch verbleiben, während sich Eiskristalle mit der Zeit von selbst wieder auflösen. Zum Ausscheiden der die Weiterverarbeitung der aufgeschlossenen Pflanzenfasern störenden Beimischungen werden an sich bekannte Zentrifugalreiniger od. dgl. verwendet.
  • Als Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird eine Anlage vorgeschlagen, die aus einem ersten Eindicker, einer Knet- und Walkmaschine, einer Mischbütte und gegebenenfalls einem Wirbelabscheider besteht. Da die zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung günstigen Stoffdichten für eine wirkungsvolle Ausscheidung der störenden Beimischungen in einem Wirbelabscheider zu hoch ist, muß das aufbereitete Fasergemisch vor der Zuführung zum Wirbelabscheider in einer Mischbütte in entsprechender Weise verdünnt werden. Der von den störenden Teilchen gereinigte Gutstoff aus diesem Wirbelabscheider wird dann durch einen weiteren Eindicker auf die für die Weiterbehandlung des Faserstoffes geeignete Stoffdichte eingedickt. Die beschriebene Anlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann kontinuierlich. oder diskontinuierlich betrieben werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Anlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Der Halbstoff fließt dem ersten Eindickerl mit einer Stoffdichte von etwa 40110 zu und wird durch diesen auf 10 bis 20% eingedickt. Dem eingedickten Halbstoff werden über die Leitungen3 und 10 die scharfkantigen Teilchen, in diesem Fall Ouarzsand, zugemischt, worauf das Fasergemisch in eine Knet-und Walkmaschine2 eintritt. Da in der Knet- und Walkmaschine nur geringe Bearbeitungskräfte auftreten, kann dieselbe in Blech oder sogar Korund ausgeführt werden. Nach beendigtem Aufschlußvorgang wird das Fasergemisch in einer Mischbütte 4, der über die Leitung 5 und die vom ersten Eindicker 1. ausgehende Leitung 6 Wasser zufließt, auf die in den nachgeschalteten Zentrifugalreinigern 7 erforderliche Stoffdichte, z. B. 0,5#%, verdünnt. Nach Ausscheidung des Quarzsandes aus der Faserstoffsuspension in den Zentrifugalreinigern 7 fließt die Faserstoffsuspension über Leitungen 8 zur Eindickung dem zweiten Eindicker 9 zu, dessen Abwasser über die Leitung 5 zur Mischbütte 4 geführt wird. Der ausgeschiedene Sand wird über eine Leitung 11 einem weiteren Zentrifugalreiniger 12 zugeleitet, in dem der während des Bearbeitungsvorganges durch gegenseitige Reibung der Sandkörner in geringem Maß entstehende, nicht mehr verwendbare Sandstaub von den wieder verwendbaren Sandkörnern abgetrennt wird. Der Sandstaub wird über eine Leitung 13 zu einem Absetzkasten 14 geführt, aus dem das geklärte Wasser über eine Leitung 15 und einen Sichter 16 der Mischbütte 4 zufließt. Die im Zentrifugalreiniger 12 abgetrennten Sandkörner kehren über die Leitung 3 zu der Knet- und Walkmaschine 2 zurück. Entsprechend der im Absetzkasten 14 ausgeschiedenen Menge Sandstaub wird frischer Sand' aus dem Vorratsbehälter 17 über die Leitung 10 der Knet-und Walkmaschine 2 zu-eführt. Die Reinigung des benutzten Sandes kann außer in Zentrifugalreinigern auch in anderen Reinigungseinrichtungen erfolgen.
  • Die Ansprüche 2 und 3 haben nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch Gültigkeit.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Aufbereiten von chemisch, halbchemisch oder mechanisch gewonnenen Pflanzenfasern (Halbstoff) zu Ganzstoff für die Herstellung von Papier, Pappe od. dgl., da - durch gekennzeichnet, daß die in einem polaren Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser, aufgeschwemmten Fasern bei einer Stoffdichte von 10 bis 20%, vorzugsweise 12 bis 18%, zwecks Abhebung der Primärwand von der Pflanzenfaser mit einer Menge scharfkantigen Teilchen - deren Abmessungen nicht größer als die mittlere Länge der Fasern sind - vermengt und anschließend geknetet und gewalkt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als scharfkantige Teilchen Quarzsand, Harzsplitter, Eiskristalle od. dgl. verwendet werden. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die scharfkantigen Teilchen nach beendigter Aufbereitung aus dem Fasergemisch ausgeschieden werden. 4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Hintereinanderschaltung eines ersten Eindickers (1), einer Knet- und Walkmaschine (2), einer Mischbütte (4) und gegebenenfalls noch wenigstens eines Zentrifugalreinicrers (7) und eines zweiten Eindickers (9). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 552 945.
DEV17274A 1959-09-19 1959-09-19 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Pflanzenfasern fuer die Herstellung von Papier Pending DE1211921B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE552945C (de) * 1930-01-18 1932-06-20 Respats Inc Verfahren zur Herstellung von Holzstoff

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE552945C (de) * 1930-01-18 1932-06-20 Respats Inc Verfahren zur Herstellung von Holzstoff

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