DE1211682B - Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werdenInfo
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- DE1211682B DE1211682B DEST20741A DEST020741A DE1211682B DE 1211682 B DE1211682 B DE 1211682B DE ST20741 A DEST20741 A DE ST20741A DE ST020741 A DEST020741 A DE ST020741A DE 1211682 B DE1211682 B DE 1211682B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H041
Deutsche Kl.: 21 al - 7/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
St 20741 VIII a/21 al
15. Juni 1963
3. März 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem
Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benutzt werden, wobei neue Kombinationen
gebildet werden durch Zusammenfügen von Vorzugsweise eine Anzahl zum normalen Verkehr gehörigen
Zeichen, vorzugsweise in einer wenig vorkommenden Kombination.
Es sind bereits ein Verfahren und eine zugehörige mechanische Vorrichtung zu diesem Zweck bekannt.
Diese mechanische Vorrichtung zur Steuerung einer zusätzlichen Funktion bei Fernschreibern im oben
dargelegten Sinne arbeitet derart, daß durch die Einstellung der zugeordneten Wählkämme eine oder
mehrere Sperrschienen verstellt werden, und zwar derart, daß beim Einfallen des Wählkammes für den
Zeilenwechsel eine Sperrschiene so weit verschoben wird, daß der Wählkamm in einen Schlitz der Sperrschiene
einfallen kann. Bei dieser Anordnung kann noch zusätzlich ein von Hand zu bedienender Schieber
vorgesehen sein, der sich oberhalb der Sperrschiene vor die verlängerte Nase des D-Kammes
schieben läßt und somit die Funktion des D-Kammes unterbindet.
Eine gründliche Untersuchung dieser Vorrichtung hat ergeben, daß ihr verschiedene Mängel anhaften,
insbesondere bleibt offen, was mit den Buchstaben »D« geschieht, welche nach dem Zeilenwechsel
als erstes Zeichen der neuen Zeile übertragen werden müssen. Auch bleibt fraglich, wie der Empfänger
wissen kann, wann er den Schieber bedienen muß.
Der Erfindung liegt nunmehr die technische Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren und eine
neue Vorrichtung zu diesem Zweck zu schaffen, bei der die vorerwähnten Übelstände nicht mehr
auftreten.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein darauffolgendes, gleichfalls
zum normalen Verkehr gehöriges Zeichen als Kennzeichen gebildet wird, um damit anzugeben, ob die
hervorgehende, wenig vorkommende Kombination zum Verkehr gehört oder als Dienstzeichen anzumerken
ist.
Für die Praxis ist dieses Verfahren vor allem in der Form wichtig, daß das Ende eines Berichts mit
einem danach gebildeten Dienstzeichen gebildet wird. Es ist auch wichtig, daß nach einer im normalen
Verkehr vorkommenden Kombination, die als Dienstzeichen aufgefaßt werden kann, die Sendung
von zum Verkehr gehörigen Zeichen für die Dauer eines Zeichens zur Sendung eines von zum Dienst-Verfahren
und Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle
Kombinationen als Verkehrszeichen benützt
werden
des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle
Kombinationen als Verkehrszeichen benützt
werden
Anmelder:
De Staat der Nederlanden, tene deze
vertegenwoordigd door de directeur generaal der Posterijen, Telegrafie en Telefonie, Den Haag
vertegenwoordigd door de directeur generaal der Posterijen, Telegrafie en Telefonie, Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. O. Stürner und Dr. F. Mayer,
Patentanwälte,
Pforzheim, Julius-Leber-Str. 13
Als Erfinder benannt:
Herman da Silva, Voorburg (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. Juni 1962 (280405) --
zeichen gehörigen Kennzeichen verschiedenen Unterscheidungszeichens
unterbrochen wird.
Die Erfindung bezieht sich aber auch auf eine Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen
Verfahrens. Wesentlich für diese Vorrichtung ist eine Quelle von Verkehrszeichen und ein darauffolgender
Kennzeichendetektor mit einem Sendestromkreis zum Einfügen eines Verkehrswählzeichens, nachdem
eine Kennzeichenkombination ermittelt worden ist, wobei der Ausgang dieses Detektors mit dem Sender
verbunden werden kann, und zwar mittels eines Wechselkontakts, der in der umgelegten Lage die
Ausgänge eines Pausenzeichengenerators sowie einen mit dem ersteren verbundenen Kennzeichengenerator
über einen weiteren Wechselkontakt mit dem Sender verbindet, wobei die Quelle Verkehrs- oder Pausenzeichen
abgibt, solange am Eingang ein Wechselkontakt geschlossen ist, nach dessen Umlegung durch
die Einschaltung des Kennzeichengenerators ein Dienstkommando ausgeht, um eine Kennzeichenkombination
und ein darauffolgendes Dienstzeichen-Wählzeichen zu erzeugen, wonach der Wechselkontakt
am Ausgang für die weitere Sendung von Pausenzeichen aus dem betreffenden Generator umgelegt
wird.
609 510S05
3 4
Wie die Vorrichtung im einzelnen ausgebildet ist Die Zeichenreihe »NNNNY«. wird dann über den
und wie gemäß der Erfindung mit ihr zum Senden Schalter 3 in der Lage α und den Schalter 2 in der
und Empfangen gearbeitet wird, wird nunmehr an Lage b gesendet.
Hand von Beispielen im einzelnen gezeigt: Nach der Sendung des »Y« wird auch der Schal-
F i g. 1 der Zeichnung gibt die Sendestation 5 ter 3 in die Lage b gesetzt, wodurch der Pausen-
wieder, zeichengenerator PL die Sendung der Kombination
Fig. 2 die Empfangsstation. »Buchstaben« mit der Bedeutung von Pausenzeichen
Wenn die sendende Station feststellt, daß eine fortsetzt.
solche Zeichenkonfiguration zur Information des Die Zeichenreihe in der Leitung sieht dann wie
Berichts gehört, wird nach der Sendung dieser Konfi- io folgt aus:
guration eine definierte Variation, z. B. das Sym- £ £ £ LYN NNNZY X
bol »R«, gesendet.
Wenn die empfangende Station diese Zeichen- lz ll 1U y ö ' ° D * ό Δ χ
konfiguration ermittelt, aber im nächsten Zeichen wobei die Symbole 1, 2, 3 zur Information gehören,
die besagte Kombination »R« erkennt, fügt sie die 15 die Zeichen 4, 5, 6 und 7 (die Kombination »N«) das
Block- bzw. Berichtende-Zeichenkonfiguration der Ende des Berichts vorbereiten, die Kombination 8 »F«
Verkehrsinformation zu. dann das Ende des Berichts endgültig anzeigt, wo-
Die besagte unterscheidende Kombination »R« nach die Zeichen (»Buchstaben«) als Pausenzeichen
wird dann als Verkehrsinformation außer acht ge- dienen. Wird dann ein folgender Bericht eingelegt,
lassen, die dieser Kombination folgenden Zeichen 20 so nehmen die Schalter 1, 2 und 3 wieder die Lage a
werden als Verkehrszeichen betrachtet. ein und wird, bevor der Bericht anfängt, das Zeichen
War die Berichtende-Zeichenkonfiguration wirk- »Ungelochter Streifen« (Kombination 32 des CCITT-
lich ein Hinzufügen der sendenden Station, um an- Alphabets Nr. 2) gesendet.
zugeben, daß der Bericht beendet war, so wird nach Vorausgesetzt, daß der auf der Pause folgende
dieser Konfiguration eine zweite definierte Kombi- 25 Bericht wie folgt anfängt: »LABCD«, so sieht die
nation, ζ. B. das Symbol »Γ«, entsendet, wonach Sendung über die Leitung wie folgt aus:
wiederum definierte Zeichen als Pausenzeichen dienen oder Prüfzeichen folgen. CBA LET OG LET LET
wiederum definierte Zeichen als Pausenzeichen dienen oder Prüfzeichen folgen. CBA LET OG LET LET
Ermittelt die empfangende Station die besagte 7 6 5 4 3 2 1
Zeichenkonfiguration und das darauffolgende zweite 30
Zeichenkonfiguration und das darauffolgende zweite 30
definierte Zeichen die Kombination »Γ«, so wird die wobei die Zeichen 1 und 2 die Pausenzeichen sind
Bericht- bzw. Blockendekonfiguration nicht (nach und das Zeichen 3 »0G« anzeigt, daß ein neuer Be-
vorher aufgestelltem Schema) dem Bericht hinzu- rieht folgt, und daß die Zeichen 4, 5, 6 und 7 die
gefügt; ferner werden unter Außerachtlassung der Zeichen des Berichts sind.
unterscheidenden Kombination »Γ« weitere defl- 35 Ist der auf die Pause folgende Bericht z. B.
nierte Zeichen als Pausenzeichen aufgefaßt oder »OGABC«, so sieht die Sendung über die Leitung
weitere Zeichen in definierter Anzahl als Prüfzeichen wie folgt aus:
verarbeitet. C B A OG OG LET LET
Im Blockschema der Sendestation nach Fig. 1 ~~T~6~~5 —~2 Ϊ—
wird die Information in Form eines Fünfschritt-Loch- 40
Streifens der Quelle BL zugeführt. Wenn ein Bericht wobei dasselbe gilt wie beim Fall 3.
in der Quelle BL vorhanden ist, ist der Kontakt α des F i g. 2 gibt das Blockschema des Empfängers. Die Schalters 1 geschlossen. Die Quelle sendet dann die Zeichen der Leitung Lo kommen in ein Vierzeichen-Information, die den iV-Detektor NDz passiert und Schieberegister SR,
in der Quelle BL vorhanden ist, ist der Kontakt α des F i g. 2 gibt das Blockschema des Empfängers. Die Schalters 1 geschlossen. Die Quelle sendet dann die Zeichen der Leitung Lo kommen in ein Vierzeichen-Information, die den iV-Detektor NDz passiert und Schieberegister SR,
über den Schalter 2 in der Lage α die Leitung Lz 45 Mit einer Verzögerung von vier Zeichen werden
tastet. diese Zeichen dann aus dem Schieberegister über
Hierbei ist vorausgesetzt, daß das Berichtende- den Schalter 4 in der Lage α dem Verarbeiter V zu-
kriterium die Kombination »NNNN« ist, und weiter, geführt. Betrachtet man die beschriebenen Fälle (1),
daß in der Information zufällig die Kombination (2), (3) und (4), so ersieht man, daß der Lauf wie
»NNNNR« vorkommt. Der Detektor NDz ermittelt 5° folgt ist:
das 4 · »^«-Zeichen, wodurch die Informations- (1) Das Signal in der Leitung Lo ist
Sendung für die Dauer eines Zeichens aufgehalten
Sendung für die Dauer eines Zeichens aufgehalten
wird und das Symbol »&« eingefügt wird. Der Schal- NNNNRR
ter 2 bleibt in der Lage α. 12 3 4 5 6
Die Reihenfolge der Zeichen in der Leitung L ist 55
dann wie folgt: Nach vier Zeichen befinden sich die vier Kombi-
RRNNNN nationen»iV« im Schieberegister SR. Dann ermittelt
—2j—ρ—-j—5—=—j— (Fall 1), der »AT«-Detektor NDo diese Kombination und bereitet
das Ende des Berichts vor. Dabei gibt das im
wobei die Zeichen 1234 die Kombination »iV« sind, 60 »i?«-Detektor RD ermittelte fünfte Zeichen »Ä« an,
während das Zeichen 5 das eingefügte »i?«-Symbol daß die Berichtendekombination zur Information
und das Zeichen 6 das zur Information gehörige gehört.
»i?«~Symbol ist. Setzt man voraus, daß der Bericht Die Zusammenwirkung der Detektoren NDo und
auf »XYZ« endet, so wird diese Kombination nor- RD sorgt dafür, daß das unterscheidende Zeichen,
mal gesendet; nach der Sendung des Symbols »Z« 65 die Kombination »2?«, nicht ins Schieberegister SR
nehmen aber die Schalter 1 und 2 die Lage b ein. eingeschrieben wird oder, wenn es schon eingeschrie-
Hierdurch wird im »JV«-Generator NG eine Reihe ben worden ist, es wieder verwischt wird oder mit
von 4 · »iV« erzeugt, auf die das Symbol »Y« folgt. einem Kriterium, daß es nicht verarbeitet werden
muß. versehen wird. Der Schalter 4 bleibt in der Lage a. Der Verarbeiter V bekommt als die folgende
Reihe angeboten:
NNNNR
12 3 4 6'
(2) Das Signal in der Leitung ist:
XYZNNNNYLL
(2) Das Signal in der Leitung ist:
XYZNNNNYLL
L L
123456789 10 11 12
IO
Wiederum befinden sich nach vier Zeichen die 4 »JV«-Kombinationen im Schieberegister. Der
»N«-Detektor NDo stellt wiederum die Vorbereitung
des Berichtendes fest. Nun aber wird der »y«-Detektor
wirksam und setzt im Zusammenwirken mit dem Detektor NDo den Schalter 4 in die Lage b. Der
Stoppolaritätgenerator SP führt nun dem Verarbeiter V dauernd Stoppolarität zu, so daß er gesperrt
bleibt. Der Verarbeiter V bekommt also zugeführt: »X YZ Stopp«.
(3) Ist das Signal in der Leitung
LET LET OG LET ABC
so spricht, wenn das dritte Zeichen »OG« die letzte
Lage des Schieberegisters erreicht hat, der Startdetektor SD an, wobei der Schalter 4, nachdem die
»0G«-Kombination das Schieberegister verlassen hat, wieder in die Lage α gesetzt wird.
Im Schieberegister befinden sich von hinten nach vorn dann die Zeichen »LETABC«, die dem Verarbeiter
V zugeführt werden. .
(4) Ist das Signal in der Leitung wie folgt aufgebaut
LET LET OG OG A B C
4 5 6 7'
so treten dieselben Vorgänge wie im Fall 3 auf, wobei sich aber nach der Umschaltung des Schalters 4
von b nach α die Zeichen »OGABC« im Schieberegister
befinden und dann auch in dieser Reihenfolge dem Verarbeiter V angeboten werden.
Der Doppelpfeil in F i g. 2 gibt den Lauf der Beeinflussungen
durch SD, um den Schalter 4 in die α-Lage zu setzen, bzw. durch NDo und YD zusammen,
um den Schalter 4 in die &-Lage zu setzen. In die verschiedenen Wege sind geeignete Verzögerungen
aufgenommen, um die erwähnte Wirkung zu ermöglichen.
Wie im obigen erörtert, kann eine wenig vorkommende Kombination von Zeichen als Dienstzeichen
verwendet werden, dem unmittelbar ein Kennzeichen folgt. Tritt die wenig vorkommende
Kombination im Verkehr auf, so folgt ihr unmittelbar ein Unterscheidungszeichen.
Ein in der oben angegebenen Weise gebildetes Dienstzeichen kann als Berichtendezeichen benutzt
werden; es kann auch zu anderen Zwecken verwendet werden. So kann ein derart gebildetes Dienstzeichen
mitten in die Verkehrssendung aufgenommen werden, um eine Dienstmitteilung zu übertragen;
nach der Dienstmitteilung kann die Verkehrssendung unter Einfügung eines einzigen Unterscheidungszeichens
wieder fortgesetzt werden. Im ausgearbeiteten Beispiel wird der Buchstabe »F« als Kennzeichen
verwendet, um anzugeben, daß die vorhergehende, wenig vorkommende Kombination »NNNN« als Dienstzeichen gemeint ist.
Die Erfindung ist nicht an diese Zeichen gebunden. Als wenig vorkommende Kombination kann auch
eine andere Kombination und als Kennzeichen kann auch ein anderes Zeichen dienen.
Dasselbe gilt für das als Pausenzeichen und das für die Startanzeige gewählte Zeichen. Weiterhin ist
es nach der Erfindung auch möglich, die Anzahl Zeichen im Dienstzeichen auf ein Zeichen und ein
darauffolgendes Kennzeichen zu beschränken.
Claims (13)
1. Verfahren zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle
Kombinationen als Verkehrszeichen benutzt werden, wobei neue Kombinationen gebildet werden
durch Zusammenfügen von vorzugsweise eine Anzahl zum normalen Verkehr gehörigen Zeichen, vorzugsweise in einer wenig vorkommenden
Kombination, dadurch gekennzeichnet, daß ein darauffolgendes, gleichfalls
zum normalen Verkehr gehöriges Zeichen als Kennzeichen gebildet wird, um damit anzugeben,
ob die hervorgehende, wenig vorkommende Kombination zum Verkehr gehört oder als Dienstzeichen anzumerken ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende eines Berichts mit einem
nach Anspruch 1 gebildeten Dienstzeichen gebildet wird.
3. Verfahren zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß nach einer im normalen Verkehr vorkommenden Kombination, die als
Dienstzeichen aufgefaßt werden kann, die Sendung von zum Verkehr gehörigen Zeichen für die
Dauer eines Zeichens zur Sendung eines vom zum Dienstzeichen gehörigen Kennzeichen verschiedenen
Unterscheidungszeichens unterbrochen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende eines Berichts,
auf den eine Pause folgt, ein Dienstzeichen gesendet wird und auf diese Sendung die
stets wiederholte Sendung eines vom Kennzeichen und vom Unterscheidungszeichen verschiedenen
Zeichen folgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer Pause der Wiederbeginn
des Verkehrs mit der einmaligen Sendung eines vom Kennzeichen, vom Unterscheidungszeichen
und vom Pausenzeichen abweichenden Startzeichens angegeben wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite
das Unterscheidungszeichen nach Ermittlung außer der Verkehrsverarbeitung gehalten wird.
7. Verfahren nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite nach
dem Empfang eines Berichtszeichens die Verkehrsverarbeitungsvorrichtung auf eine stetig
Stoppolarität abgebende Quelle umgeschaltet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite nach
einer Pause beim Empfang eines Startzeichens die Verkehrsverarbeitungseinrichtung wieder mit
dem Verkehrsweg verbunden wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Sendeseite an einem Punkt zwischen der Verkehrsquelle und dem Sender
jedesmal nach der Ankunft aus der Quelle einer im Empfänger etwa als Trennungsvariation aufzufassenden
Variation ein unterscheidendes Zeichen eingefügt wird, um anzugeben, ob die besagte Variation auf der Empfangsseite als
solche oder als zum normalen Verkehr gehörig zu betrachten ist, und daß im Empfänger das der
Variation der besagten Art folgende Zeichen nur zur Umschaltung von Verkehrs- auf Dienstbedeutung dient.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umschaltung von Dienst- auf Verkehrsbedeutung mittels eines nur dazu dienenden
Zeichens aus der Dienstzeichengruppe erfolgt.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet
durch eine Quelle von Verkehrszeichen (BL) und einen darauffolgenden Kennzeichendetektor mit
einem Sendestromkreis zum Einfügen eines Verkehrswählzeichens (R), nachdem eine Kennzeichenkombination
ermittelt worden ist, wobei der Ausgang dieses Detektors mit dem Sender verbunden werden kann mittels eines Wechselkontakts
(2), der in der umgelegten Lage die Ausgänge eines Pausenzeichengenerators (PL)
sowie einen mit dem ersteren verbundenen Kennzeichengenerator (NG) über einen weiteren
Wechselkontakt (3) mit dem Sender verbindet, wobei die Quelle (BL) Verkehrs- oder Pausenzeichen
abgibt, solange am Eingang ein Wechselkontakt (1) geschlossen ist, nach dessen Umlegung
durch die Einschaltung des Kennzeichengenerators (NG) ein Dienstkommando ausgeht,
um eine Kennzeichenkombination und ein darauffolgendes Dienstzeichen-Wählzeichen (Y) zu erzeugen,
wonach der Wechselkontakt (3) am Ausgang für die weitere Sendung von Pausenzeichen
aus dem betreffenden Generator (PL) umgelegt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein Schieberegister (SR), mit dessen
Eingang Wählzeichendetektoren (YD, RD) verbunden sind und dessen Ausgang über Umschaltekontakte
(4) mit dem Verkehrsverarbeitungskreis verbunden ist, durch einen Kennkombinationdetektor
(NDo) zum Anzeigen des Schieberegistereinhalts, durch eine Verarbeitungsschaltung (F), die über einen Wechselkontakt (4)
mit dem Schieberegisterausgang bzw. mit Stopppolarität verbunden ist, durch einen Startdetektor
auf dem Schieberegister, und dadurch, daß durch das Startkriterium der Wechselkontakt (4) nach
dem Schieberegisterausgang gelegt wird, während er unter dem Einfluß des Verkehrswählzeichendetektors
(F) und des Kennzeichendetektors (NDo) zusammen nach Stopp (SP) umgelegt
wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß, falls eine ankommende
Zeichenreihe nach einer Kennzeichenkombination ein Verkehrswählzeichen enthält, dieses
Zeichen im Schieberegister unter der Steuerung des Kennzeichenkombinationdetektors (NDo)
und des Verkehrswählzeichendetektors (RD) zusammen verwischt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1029 032.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1029 032.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 510/305 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL280405 | 1962-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1211682B true DE1211682B (de) | 1966-03-03 |
Family
ID=19753938
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST20741A Pending DE1211682B (de) | 1962-06-29 | 1963-06-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden |
Country Status (7)
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| GB (1) | GB982124A (de) |
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- NL NL280405D patent/NL280405A/xx unknown
- NL NL128664D patent/NL128664C/xx active
-
1963
- 1963-06-07 GB GB22772/63A patent/GB982124A/en not_active Expired
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- 1963-06-17 US US288328A patent/US3310627A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1963-06-29 JP JP38033194A patent/JPS4937282B1/ja active Pending
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