[go: up one dir, main page]

DE1211682B - Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden

Info

Publication number
DE1211682B
DE1211682B DEST20741A DEST020741A DE1211682B DE 1211682 B DE1211682 B DE 1211682B DE ST20741 A DEST20741 A DE ST20741A DE ST020741 A DEST020741 A DE ST020741A DE 1211682 B DE1211682 B DE 1211682B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
traffic
service
character
combination
characters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST20741A
Other languages
English (en)
Inventor
Herman Da Silva
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telegrafie En Telefonie
Original Assignee
Telegrafie En Telefonie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telegrafie En Telefonie filed Critical Telegrafie En Telefonie
Publication of DE1211682B publication Critical patent/DE1211682B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L9/00Cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communications; Network security protocols
    • H04L9/36Cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communications; Network security protocols with means for detecting characters not meant for transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Communication Control (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H041
Deutsche Kl.: 21 al - 7/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
St 20741 VIII a/21 al
15. Juni 1963
3. März 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benutzt werden, wobei neue Kombinationen gebildet werden durch Zusammenfügen von Vorzugsweise eine Anzahl zum normalen Verkehr gehörigen Zeichen, vorzugsweise in einer wenig vorkommenden Kombination.
Es sind bereits ein Verfahren und eine zugehörige mechanische Vorrichtung zu diesem Zweck bekannt. Diese mechanische Vorrichtung zur Steuerung einer zusätzlichen Funktion bei Fernschreibern im oben dargelegten Sinne arbeitet derart, daß durch die Einstellung der zugeordneten Wählkämme eine oder mehrere Sperrschienen verstellt werden, und zwar derart, daß beim Einfallen des Wählkammes für den Zeilenwechsel eine Sperrschiene so weit verschoben wird, daß der Wählkamm in einen Schlitz der Sperrschiene einfallen kann. Bei dieser Anordnung kann noch zusätzlich ein von Hand zu bedienender Schieber vorgesehen sein, der sich oberhalb der Sperrschiene vor die verlängerte Nase des D-Kammes schieben läßt und somit die Funktion des D-Kammes unterbindet.
Eine gründliche Untersuchung dieser Vorrichtung hat ergeben, daß ihr verschiedene Mängel anhaften, insbesondere bleibt offen, was mit den Buchstaben »D« geschieht, welche nach dem Zeilenwechsel als erstes Zeichen der neuen Zeile übertragen werden müssen. Auch bleibt fraglich, wie der Empfänger wissen kann, wann er den Schieber bedienen muß.
Der Erfindung liegt nunmehr die technische Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung zu diesem Zweck zu schaffen, bei der die vorerwähnten Übelstände nicht mehr auftreten.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein darauffolgendes, gleichfalls zum normalen Verkehr gehöriges Zeichen als Kennzeichen gebildet wird, um damit anzugeben, ob die hervorgehende, wenig vorkommende Kombination zum Verkehr gehört oder als Dienstzeichen anzumerken ist.
Für die Praxis ist dieses Verfahren vor allem in der Form wichtig, daß das Ende eines Berichts mit einem danach gebildeten Dienstzeichen gebildet wird. Es ist auch wichtig, daß nach einer im normalen Verkehr vorkommenden Kombination, die als Dienstzeichen aufgefaßt werden kann, die Sendung von zum Verkehr gehörigen Zeichen für die Dauer eines Zeichens zur Sendung eines von zum Dienst-Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle
Kombinationen als Verkehrszeichen benützt
werden
Anmelder:
De Staat der Nederlanden, tene deze
vertegenwoordigd door de directeur generaal der Posterijen, Telegrafie en Telefonie, Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. O. Stürner und Dr. F. Mayer,
Patentanwälte,
Pforzheim, Julius-Leber-Str. 13
Als Erfinder benannt:
Herman da Silva, Voorburg (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. Juni 1962 (280405) --
zeichen gehörigen Kennzeichen verschiedenen Unterscheidungszeichens unterbrochen wird.
Die Erfindung bezieht sich aber auch auf eine Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Wesentlich für diese Vorrichtung ist eine Quelle von Verkehrszeichen und ein darauffolgender Kennzeichendetektor mit einem Sendestromkreis zum Einfügen eines Verkehrswählzeichens, nachdem eine Kennzeichenkombination ermittelt worden ist, wobei der Ausgang dieses Detektors mit dem Sender verbunden werden kann, und zwar mittels eines Wechselkontakts, der in der umgelegten Lage die Ausgänge eines Pausenzeichengenerators sowie einen mit dem ersteren verbundenen Kennzeichengenerator über einen weiteren Wechselkontakt mit dem Sender verbindet, wobei die Quelle Verkehrs- oder Pausenzeichen abgibt, solange am Eingang ein Wechselkontakt geschlossen ist, nach dessen Umlegung durch die Einschaltung des Kennzeichengenerators ein Dienstkommando ausgeht, um eine Kennzeichenkombination und ein darauffolgendes Dienstzeichen-Wählzeichen zu erzeugen, wonach der Wechselkontakt am Ausgang für die weitere Sendung von Pausenzeichen aus dem betreffenden Generator umgelegt wird.
609 510S05
3 4
Wie die Vorrichtung im einzelnen ausgebildet ist Die Zeichenreihe »NNNNY«. wird dann über den
und wie gemäß der Erfindung mit ihr zum Senden Schalter 3 in der Lage α und den Schalter 2 in der
und Empfangen gearbeitet wird, wird nunmehr an Lage b gesendet.
Hand von Beispielen im einzelnen gezeigt: Nach der Sendung des »Y« wird auch der Schal-
F i g. 1 der Zeichnung gibt die Sendestation 5 ter 3 in die Lage b gesetzt, wodurch der Pausen-
wieder, zeichengenerator PL die Sendung der Kombination
Fig. 2 die Empfangsstation. »Buchstaben« mit der Bedeutung von Pausenzeichen
Wenn die sendende Station feststellt, daß eine fortsetzt.
solche Zeichenkonfiguration zur Information des Die Zeichenreihe in der Leitung sieht dann wie
Berichts gehört, wird nach der Sendung dieser Konfi- io folgt aus:
guration eine definierte Variation, z. B. das Sym- £ £ £ LYN NNNZY X
bol »R«, gesendet.
Wenn die empfangende Station diese Zeichen- lz ll 1U y ö ' ° D * ό Δ χ
konfiguration ermittelt, aber im nächsten Zeichen wobei die Symbole 1, 2, 3 zur Information gehören,
die besagte Kombination »R« erkennt, fügt sie die 15 die Zeichen 4, 5, 6 und 7 (die Kombination »N«) das
Block- bzw. Berichtende-Zeichenkonfiguration der Ende des Berichts vorbereiten, die Kombination 8 »F«
Verkehrsinformation zu. dann das Ende des Berichts endgültig anzeigt, wo-
Die besagte unterscheidende Kombination »R« nach die Zeichen (»Buchstaben«) als Pausenzeichen
wird dann als Verkehrsinformation außer acht ge- dienen. Wird dann ein folgender Bericht eingelegt,
lassen, die dieser Kombination folgenden Zeichen 20 so nehmen die Schalter 1, 2 und 3 wieder die Lage a
werden als Verkehrszeichen betrachtet. ein und wird, bevor der Bericht anfängt, das Zeichen
War die Berichtende-Zeichenkonfiguration wirk- »Ungelochter Streifen« (Kombination 32 des CCITT-
lich ein Hinzufügen der sendenden Station, um an- Alphabets Nr. 2) gesendet.
zugeben, daß der Bericht beendet war, so wird nach Vorausgesetzt, daß der auf der Pause folgende dieser Konfiguration eine zweite definierte Kombi- 25 Bericht wie folgt anfängt: »LABCD«, so sieht die nation, ζ. B. das Symbol »Γ«, entsendet, wonach Sendung über die Leitung wie folgt aus:
wiederum definierte Zeichen als Pausenzeichen dienen oder Prüfzeichen folgen. CBA LET OG LET LET
Ermittelt die empfangende Station die besagte 7 6 5 4 3 2 1
Zeichenkonfiguration und das darauffolgende zweite 30
definierte Zeichen die Kombination »Γ«, so wird die wobei die Zeichen 1 und 2 die Pausenzeichen sind
Bericht- bzw. Blockendekonfiguration nicht (nach und das Zeichen 3 »0G« anzeigt, daß ein neuer Be-
vorher aufgestelltem Schema) dem Bericht hinzu- rieht folgt, und daß die Zeichen 4, 5, 6 und 7 die
gefügt; ferner werden unter Außerachtlassung der Zeichen des Berichts sind.
unterscheidenden Kombination »Γ« weitere defl- 35 Ist der auf die Pause folgende Bericht z. B.
nierte Zeichen als Pausenzeichen aufgefaßt oder »OGABC«, so sieht die Sendung über die Leitung
weitere Zeichen in definierter Anzahl als Prüfzeichen wie folgt aus:
verarbeitet. C B A OG OG LET LET
Im Blockschema der Sendestation nach Fig. 1 ~~T~6~~5 —~2 Ϊ—
wird die Information in Form eines Fünfschritt-Loch- 40
Streifens der Quelle BL zugeführt. Wenn ein Bericht wobei dasselbe gilt wie beim Fall 3.
in der Quelle BL vorhanden ist, ist der Kontakt α des F i g. 2 gibt das Blockschema des Empfängers. Die Schalters 1 geschlossen. Die Quelle sendet dann die Zeichen der Leitung Lo kommen in ein Vierzeichen-Information, die den iV-Detektor NDz passiert und Schieberegister SR,
über den Schalter 2 in der Lage α die Leitung Lz 45 Mit einer Verzögerung von vier Zeichen werden
tastet. diese Zeichen dann aus dem Schieberegister über
Hierbei ist vorausgesetzt, daß das Berichtende- den Schalter 4 in der Lage α dem Verarbeiter V zu-
kriterium die Kombination »NNNN« ist, und weiter, geführt. Betrachtet man die beschriebenen Fälle (1),
daß in der Information zufällig die Kombination (2), (3) und (4), so ersieht man, daß der Lauf wie
»NNNNR« vorkommt. Der Detektor NDz ermittelt 5° folgt ist:
das 4 · »^«-Zeichen, wodurch die Informations- (1) Das Signal in der Leitung Lo ist
Sendung für die Dauer eines Zeichens aufgehalten
wird und das Symbol »&« eingefügt wird. Der Schal- NNNNRR
ter 2 bleibt in der Lage α. 12 3 4 5 6
Die Reihenfolge der Zeichen in der Leitung L ist 55
dann wie folgt: Nach vier Zeichen befinden sich die vier Kombi-
RRNNNN nationen»iV« im Schieberegister SR. Dann ermittelt
—2j—ρ—-j—5—=—j— (Fall 1), der »AT«-Detektor NDo diese Kombination und bereitet das Ende des Berichts vor. Dabei gibt das im
wobei die Zeichen 1234 die Kombination »iV« sind, 60 »i?«-Detektor RD ermittelte fünfte Zeichen »Ä« an,
während das Zeichen 5 das eingefügte »i?«-Symbol daß die Berichtendekombination zur Information
und das Zeichen 6 das zur Information gehörige gehört.
»i?«~Symbol ist. Setzt man voraus, daß der Bericht Die Zusammenwirkung der Detektoren NDo und
auf »XYZ« endet, so wird diese Kombination nor- RD sorgt dafür, daß das unterscheidende Zeichen,
mal gesendet; nach der Sendung des Symbols »Z« 65 die Kombination »2?«, nicht ins Schieberegister SR
nehmen aber die Schalter 1 und 2 die Lage b ein. eingeschrieben wird oder, wenn es schon eingeschrie-
Hierdurch wird im »JV«-Generator NG eine Reihe ben worden ist, es wieder verwischt wird oder mit
von 4 · »iV« erzeugt, auf die das Symbol »Y« folgt. einem Kriterium, daß es nicht verarbeitet werden
muß. versehen wird. Der Schalter 4 bleibt in der Lage a. Der Verarbeiter V bekommt als die folgende Reihe angeboten:
NNNNR
12 3 4 6'
(2) Das Signal in der Leitung ist:
XYZNNNNYLL
L L
123456789 10 11 12
IO
Wiederum befinden sich nach vier Zeichen die 4 »JV«-Kombinationen im Schieberegister. Der »N«-Detektor NDo stellt wiederum die Vorbereitung des Berichtendes fest. Nun aber wird der »y«-Detektor wirksam und setzt im Zusammenwirken mit dem Detektor NDo den Schalter 4 in die Lage b. Der Stoppolaritätgenerator SP führt nun dem Verarbeiter V dauernd Stoppolarität zu, so daß er gesperrt bleibt. Der Verarbeiter V bekommt also zugeführt: »X YZ Stopp«.
(3) Ist das Signal in der Leitung
LET LET OG LET ABC
so spricht, wenn das dritte Zeichen »OG« die letzte Lage des Schieberegisters erreicht hat, der Startdetektor SD an, wobei der Schalter 4, nachdem die »0G«-Kombination das Schieberegister verlassen hat, wieder in die Lage α gesetzt wird.
Im Schieberegister befinden sich von hinten nach vorn dann die Zeichen »LETABC«, die dem Verarbeiter V zugeführt werden. .
(4) Ist das Signal in der Leitung wie folgt aufgebaut
LET LET OG OG A B C
4 5 6 7'
so treten dieselben Vorgänge wie im Fall 3 auf, wobei sich aber nach der Umschaltung des Schalters 4 von b nach α die Zeichen »OGABC« im Schieberegister befinden und dann auch in dieser Reihenfolge dem Verarbeiter V angeboten werden.
Der Doppelpfeil in F i g. 2 gibt den Lauf der Beeinflussungen durch SD, um den Schalter 4 in die α-Lage zu setzen, bzw. durch NDo und YD zusammen, um den Schalter 4 in die &-Lage zu setzen. In die verschiedenen Wege sind geeignete Verzögerungen aufgenommen, um die erwähnte Wirkung zu ermöglichen.
Wie im obigen erörtert, kann eine wenig vorkommende Kombination von Zeichen als Dienstzeichen verwendet werden, dem unmittelbar ein Kennzeichen folgt. Tritt die wenig vorkommende Kombination im Verkehr auf, so folgt ihr unmittelbar ein Unterscheidungszeichen.
Ein in der oben angegebenen Weise gebildetes Dienstzeichen kann als Berichtendezeichen benutzt werden; es kann auch zu anderen Zwecken verwendet werden. So kann ein derart gebildetes Dienstzeichen mitten in die Verkehrssendung aufgenommen werden, um eine Dienstmitteilung zu übertragen; nach der Dienstmitteilung kann die Verkehrssendung unter Einfügung eines einzigen Unterscheidungszeichens wieder fortgesetzt werden. Im ausgearbeiteten Beispiel wird der Buchstabe »F« als Kennzeichen verwendet, um anzugeben, daß die vorhergehende, wenig vorkommende Kombination »NNNN« als Dienstzeichen gemeint ist.
Die Erfindung ist nicht an diese Zeichen gebunden. Als wenig vorkommende Kombination kann auch eine andere Kombination und als Kennzeichen kann auch ein anderes Zeichen dienen.
Dasselbe gilt für das als Pausenzeichen und das für die Startanzeige gewählte Zeichen. Weiterhin ist es nach der Erfindung auch möglich, die Anzahl Zeichen im Dienstzeichen auf ein Zeichen und ein darauffolgendes Kennzeichen zu beschränken.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benutzt werden, wobei neue Kombinationen gebildet werden durch Zusammenfügen von vorzugsweise eine Anzahl zum normalen Verkehr gehörigen Zeichen, vorzugsweise in einer wenig vorkommenden Kombination, dadurch gekennzeichnet, daß ein darauffolgendes, gleichfalls zum normalen Verkehr gehöriges Zeichen als Kennzeichen gebildet wird, um damit anzugeben, ob die hervorgehende, wenig vorkommende Kombination zum Verkehr gehört oder als Dienstzeichen anzumerken ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende eines Berichts mit einem nach Anspruch 1 gebildeten Dienstzeichen gebildet wird.
3. Verfahren zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer im normalen Verkehr vorkommenden Kombination, die als Dienstzeichen aufgefaßt werden kann, die Sendung von zum Verkehr gehörigen Zeichen für die Dauer eines Zeichens zur Sendung eines vom zum Dienstzeichen gehörigen Kennzeichen verschiedenen Unterscheidungszeichens unterbrochen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende eines Berichts, auf den eine Pause folgt, ein Dienstzeichen gesendet wird und auf diese Sendung die stets wiederholte Sendung eines vom Kennzeichen und vom Unterscheidungszeichen verschiedenen Zeichen folgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer Pause der Wiederbeginn des Verkehrs mit der einmaligen Sendung eines vom Kennzeichen, vom Unterscheidungszeichen und vom Pausenzeichen abweichenden Startzeichens angegeben wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite das Unterscheidungszeichen nach Ermittlung außer der Verkehrsverarbeitung gehalten wird.
7. Verfahren nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite nach dem Empfang eines Berichtszeichens die Verkehrsverarbeitungsvorrichtung auf eine stetig Stoppolarität abgebende Quelle umgeschaltet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite nach einer Pause beim Empfang eines Startzeichens die Verkehrsverarbeitungseinrichtung wieder mit dem Verkehrsweg verbunden wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sendeseite an einem Punkt zwischen der Verkehrsquelle und dem Sender jedesmal nach der Ankunft aus der Quelle einer im Empfänger etwa als Trennungsvariation aufzufassenden Variation ein unterscheidendes Zeichen eingefügt wird, um anzugeben, ob die besagte Variation auf der Empfangsseite als solche oder als zum normalen Verkehr gehörig zu betrachten ist, und daß im Empfänger das der Variation der besagten Art folgende Zeichen nur zur Umschaltung von Verkehrs- auf Dienstbedeutung dient.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung von Dienst- auf Verkehrsbedeutung mittels eines nur dazu dienenden Zeichens aus der Dienstzeichengruppe erfolgt.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Quelle von Verkehrszeichen (BL) und einen darauffolgenden Kennzeichendetektor mit einem Sendestromkreis zum Einfügen eines Verkehrswählzeichens (R), nachdem eine Kennzeichenkombination ermittelt worden ist, wobei der Ausgang dieses Detektors mit dem Sender verbunden werden kann mittels eines Wechselkontakts (2), der in der umgelegten Lage die Ausgänge eines Pausenzeichengenerators (PL) sowie einen mit dem ersteren verbundenen Kennzeichengenerator (NG) über einen weiteren Wechselkontakt (3) mit dem Sender verbindet, wobei die Quelle (BL) Verkehrs- oder Pausenzeichen abgibt, solange am Eingang ein Wechselkontakt (1) geschlossen ist, nach dessen Umlegung durch die Einschaltung des Kennzeichengenerators (NG) ein Dienstkommando ausgeht, um eine Kennzeichenkombination und ein darauffolgendes Dienstzeichen-Wählzeichen (Y) zu erzeugen, wonach der Wechselkontakt (3) am Ausgang für die weitere Sendung von Pausenzeichen aus dem betreffenden Generator (PL) umgelegt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein Schieberegister (SR), mit dessen Eingang Wählzeichendetektoren (YD, RD) verbunden sind und dessen Ausgang über Umschaltekontakte (4) mit dem Verkehrsverarbeitungskreis verbunden ist, durch einen Kennkombinationdetektor (NDo) zum Anzeigen des Schieberegistereinhalts, durch eine Verarbeitungsschaltung (F), die über einen Wechselkontakt (4) mit dem Schieberegisterausgang bzw. mit Stopppolarität verbunden ist, durch einen Startdetektor auf dem Schieberegister, und dadurch, daß durch das Startkriterium der Wechselkontakt (4) nach dem Schieberegisterausgang gelegt wird, während er unter dem Einfluß des Verkehrswählzeichendetektors (F) und des Kennzeichendetektors (NDo) zusammen nach Stopp (SP) umgelegt wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß, falls eine ankommende Zeichenreihe nach einer Kennzeichenkombination ein Verkehrswählzeichen enthält, dieses Zeichen im Schieberegister unter der Steuerung des Kennzeichenkombinationdetektors (NDo) und des Verkehrswählzeichendetektors (RD) zusammen verwischt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1029 032.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 510/305 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEST20741A 1962-06-29 1963-06-15 Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden Pending DE1211682B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL280405 1962-06-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1211682B true DE1211682B (de) 1966-03-03

Family

ID=19753938

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST20741A Pending DE1211682B (de) 1962-06-29 1963-06-15 Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3310627A (de)
JP (1) JPS4937282B1 (de)
BE (1) BE634243A (de)
CH (1) CH442419A (de)
DE (1) DE1211682B (de)
GB (1) GB982124A (de)
NL (2) NL128664C (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2363245A1 (fr) * 1976-08-30 1978-03-24 Siemens Ag Procede pour signaler que l'etat de reception est interrompu dans des terminaux echangeant des indicatifs
US4571740A (en) * 1983-10-03 1986-02-18 International Leisuretime Products, Inc. Recreation apparatus
JPS6072630U (ja) * 1983-10-25 1985-05-22 森山 知義 携帯用水筒

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029032B (de) * 1956-07-13 1958-04-30 Lorenz C Ag Vorrichtung zur mechanischen Betaetigung einer besonderen Funktion am Fernschreiber durch eine Kombination gewoehnlicher Telegrafierzeichen

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1745008A (en) * 1926-04-17 1930-01-28 Howard D Colman Telegraphy
US1966386A (en) * 1932-08-13 1934-07-10 Western Union Telegraph Co Method and means of transposing signals from one code to another

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029032B (de) * 1956-07-13 1958-04-30 Lorenz C Ag Vorrichtung zur mechanischen Betaetigung einer besonderen Funktion am Fernschreiber durch eine Kombination gewoehnlicher Telegrafierzeichen

Also Published As

Publication number Publication date
BE634243A (de)
JPS4937282B1 (de) 1974-10-08
GB982124A (en) 1965-02-03
NL280405A (de)
NL128664C (de)
CH442419A (de) 1967-08-31
US3310627A (en) 1967-03-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1200866B (de) Einrichtung zur UEberwachung der UEbertragung von Daten ueber Fernschreibverbindungen auf Fehluebermittlungen
DE1211682B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden
DE2240218B2 (de) Ueberwachungseinrichtung fuer ein pulscodemodulationssystem
DE880314C (de) Drucktelegrafensystem mit Gegenverkehr, insbesondere fuer drahtlose UEbertragung
DE1144958B (de) Einrichtung zur funktionellen UEberwachung eines fremdgesteuerten Streifenlochers
DE1186098B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Fehlererkennung fuer in Seriendarstellung uebertragene Impulse
DE960900C (de) Verfahren und Einrichtung zum Erzeugen und Aussenden verschluesselter Mehrfach-Alphabet-Fernschreiben und zum Entschluesseln solcher Fernschreiben
DE629245C (de) Anordnung zur Meldungskontrolle in Drucktelegraphenanlagen mit Sendetastatur
DE1170448B (de) Einrichtung zum Ablesen von Zeichen von einem Streifen
DE514962C (de) Verfahren zur Unschaedlichmachung von positiven (atmosphaerischen) und negativen (Fading-) Stoerungen bei der UEbermittlung, insbesondere drahtlos gesendeter Telegraphierzeichen
DE1174354B (de) Einfachtelegraphenverfahren, bei dem in der einen Richtung, der Verkehrsrichtung, Verkehrszeichen in Bloecken entsendet werden
DE1199804B (de) Einrichtung zur Spiral-Paritaetszaehlung der einzelnen Schritte binaerer Schrittkombinationen zum Zwecke der Fehleranzeige
DE1253303B (de) Elektronische Schaltungsanordnung zum Verschluesseln und Regenerieren von Fernschreibzeichen bei Halbduplexbetrieb
DE1927161B2 (de) Verfahren und schaltungsvorrichtung zum aussenden von rund schreibmnachrichten in fernschreibuebertragungsanlagen
DE1277300B (de) Schaltungsanordnung in Anlagen zur Datenuebertragung mit automatischer Steuerung vonZaehlern zum Verhindern von Fehlern, die waehrend unter Umstaenden notwendigen Datenwiederholungen auftreten koennen
DE643919C (de) Gruppenwaehleinrichtung fuer tastengesteuerte Telegraphenapparate
DE1208759B (de) Verfahren zur wahlweisen UEbertragung von Telegraphiezeichen oder Daten mit automatischer Fehlerkorrektur
DE1248514B (de) Signalanlage
DE585524C (de) Geheimtelegraphie mit an der Sende- und Empfangsstelle synchron laufenden Ver- und Entschluesselungseinrichtungen
AT127954B (de) Verfahren zur Meldungskontrolle in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreibanlagen.
DE977138C (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur gesicherten Mischbetriebseinleitung bei Fernschreibverkehr auf gestoerten Verbindungswegen
DE1176700B (de) Rhythmisches Telegraphiesystem fuer die gleichzeitige UEbertragung von Nachrichten in Vorwaerts- und Rueckwaertsrichtung unter Verwendung eines fehleranzeigenden zweiwertigen Kodes
DE670529C (de) Fernschreibmaschine
DE1018452B (de) Automatische Pruefeinrichtung zur Kennzeichnung von Stoerungen in Roehren und anderenSchaltmitteln einer elektronischen Einrichtung zum Ver- und Entschluesseln von Fernschreibzeichen
DE1164516C2 (de) Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungssystem mit im Zeitmultiplexverfahren betriebener Wahluebertragungseinrichtung